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DE1130433B - Verfahren zur Herstellung von zur Polykondensation gut geeigneten Terephthalsaeureglykolestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von zur Polykondensation gut geeigneten Terephthalsaeureglykolestern

Info

Publication number
DE1130433B
DE1130433B DEI11920A DEI0011920A DE1130433B DE 1130433 B DE1130433 B DE 1130433B DE I11920 A DEI11920 A DE I11920A DE I0011920 A DEI0011920 A DE I0011920A DE 1130433 B DE1130433 B DE 1130433B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
antimony
polycondensation
terephthalic acid
glycol
preparation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI11920A
Other languages
English (en)
Inventor
Duncan Maclean
Norman Standring
Philip Vincent Youle
Neil Munro
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imperial Chemical Industries Ltd
Original Assignee
Imperial Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Imperial Chemical Industries Ltd filed Critical Imperial Chemical Industries Ltd
Publication of DE1130433B publication Critical patent/DE1130433B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G63/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain of the macromolecule
    • C08G63/78Preparation processes
    • C08G63/82Preparation processes characterised by the catalyst used
    • C08G63/85Germanium, tin, lead, arsenic, antimony, bismuth, titanium, zirconium, hafnium, vanadium, niobium, tantalum, or compounds thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G63/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain of the macromolecule
    • C08G63/02Polyesters derived from hydroxycarboxylic acids or from polycarboxylic acids and polyhydroxy compounds
    • C08G63/12Polyesters derived from hydroxycarboxylic acids or from polycarboxylic acids and polyhydroxy compounds derived from polycarboxylic acids and polyhydroxy compounds
    • C08G63/16Dicarboxylic acids and dihydroxy compounds
    • C08G63/18Dicarboxylic acids and dihydroxy compounds the acids or hydroxy compounds containing carbocyclic rings
    • C08G63/181Acids containing aromatic rings
    • C08G63/183Terephthalic acids
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G63/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain of the macromolecule
    • C08G63/78Preparation processes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polyesters Or Polycarbonates (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von zur Polykondensation gut geeigneten Terephthalsäureglykolestern Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von zur Polykondensation gut geeigneten Terephthalsäureglykolestern.
  • Bei der Herstellung von hochpolymeren Polymethylenterephthalaten, welche als Faser, Film und geformte Stoffe kommerzielle Bedeutung haben, besteht die übliche Herstellungsweise darin, daß man ein Dialkylterephthalat, z. B. Dimethylterephthalat, unter atmosphärischen Bedingungen mit einem Glykol der allgemeinen Formel H O (C HZ)" O H umestert, in der n eine ganze Zahl von 2 bis 10 bedeutet, beispielsweise Äthylenglykol, und das Umesterungsprodukt polykondensiert, bis ein hochmolekularer Polyester gebildet ist.
  • Um die Herstellung wirtschaftlich zu gestalten, ist es notwendig, Katalysatoren bei der Umesterung, beispielsweise Zinkacetat oder Manganacetat, wie in den französischen Patentschriften 1119 597 und 1100 4-65, und bei der Polykondensation, beispielsweise Antimonoxyd, wie in der französischen Patentschrift 1085 905, der USA.-Patentschrift 2 650 213 und der belgischen Patentschrift 526 819 beschrieben, zu verwenden.
  • Erfahrungsgemäß hat bisher die Schwierigkeit darin bestanden, die Zersetzung des hochpolymeren Polymethylenterephthalats zu verhindern, um einen Polyester mit einer Farbe zu erhalten, der für die Zwecke geeignet ist, bei denen ein nicht gefärbtes Endprodukt von ausschlaggebender Bedeutung ist. Man nimmt an, daß das zumindest teilweise durch den Gebrauch von Umesterungskatalysatoren verursacht wird, welche zur Zersetzung und Bildung von Färbungen in dem Polyester neigen. Man hat Anstrengungen gemacht, einen zufriedenstellende:n Katalysator zu finden, welcher sowohl für die Umesterungs- als auch für die Polymerisationsreaktion dienen kann, wobei für die Umesterungsreaktion atmosphärische Bedingungen angewandt werden. Doch scheinen diese Verbindungen, wie Bleioxyd, welches. sowohl die Umesterung als auch die Polymerisierung leicht katalysiert, hinsichtlich der Polyesterzerse@tzung höchst wirksam zu sein, während andere, wie Antimonoxyd, hinsichtlich der Zersetzung weniger schädlich sind, jedoch nur die Polykondensationsstufe katalysieren.
  • Durch die Erfindung wird ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von zur Polykondensation gut geeigneten Terephthalsäureglykolestern durch Umesterung von Terephthalsäurealkylestern mit einem Glykol der allgemeinen Formel 11O (C HZ)" O H, in der f2 eine ganze Zahl von 2 bis 10 bedeutet, vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man die Umes:terung unter Druck in Gegenwart von Wasser, einer Antimon- oder einer Germaniumverbindung vornimmt. Die so erhältlichen Glykolester können dann in bekannter Weise durch Polykondensation in polymere Polymethylenterephth.alate umgewandelt werden, wobei die Polykondensation ohne Zugabe eines anderen Katalysators durchgeführt werden kann.
  • Die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren benutzten Antimonverbindungen sind: Antimonoxyde, Salze des Antimons mit anorganischen oder organischen Säuren, Doppelsalze, wie Kaliumantimontartrat, und Salze der Antimonsäuen, z. B. Kaliumpyroantimonat.
  • Es muß jedoch darauf geachtet werden, daß die verwendeten Antimon- oder Germaniumverbindungen nicht das Reaktionsgefäß angreifen. So werden vorzugsweise keine Salze starker anorganischer Säuren, wie Schwefelsäure, Salpetersäure und Salzsäure, keine freien Säuren, wie sie bei der Hydrolyse dieser Salze in Freiheit gesetzt werden, verwendet. Dieser Nachteil ist weniger beachtlich, wenn die durch Hydrolyse erhaltene Säure flüchtig ist, wie Chlorwasserstoff. Weiter kann - wenn Salze nicht flüchtiger starker Säuren benutzt werden - die Anwesenheit von Säureionen in dem Reaktionsgemisch den Ablauf der Polykondensation beeinflussen. Daher werden vorzugsweise Antimonsalze von Säuren benutzt, deren lonisationskonstante nicht größer als 10-1 ist, wie z. B. Fluorwasserstoff.
  • Um sicherzustellen, daß ein fast weißes Polymeres erhalten wird, ist die angewandte Katalysatormenge vorzugsweise derart, daß der Endpolyester weniger als 0,05 Gewichtsprozent Antimonmetall oder 0,1 Gewichtsprozent Germaniummetall enthält.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt die Umesterung in Gegenwart von Wasser. Die Anwesenheit von Wasser soll durch Hydrolyse Carboxylgruppen auftreten lassen, wodurch die Polykondensation beschleunigt wird, wenn sie mit oder ohne zugesetzten Katalysator ausgeführt wird.
  • Die folgenden Beispiele, in denen alle Teile und Prozentangaben sich auf Gewicht beziehen, veranschaulichen den Gegenstand der Erfindung.
  • Beispiel 1 194 Teile Dimethylterephthalat und 155 Teile ÄÄthylenglykol werden 1 Stunde in einer verschlossenen Glasröhre in einem Schüttelofen auf 250° C erhitzt. Nach Abkühlung werden die festen Teile abfiltriert, gründlich mit Wasser gewaschen, bis sie von Glykol frei sind, und bei 50 bis 60° C getrocknet. Eine Untersuchung des zurückbleibenden Mathylestergehaltes zeigt, daß die Reaktion in der verschlossenen Röhre bis zu 22% durchgeführt ist. Der erhaltene Glykolester wird ohne Katalysatorzugabe 5 Stunden im Vakuum (0,05 mm) bei 275° C polymerisiert und ein Polyes er mit der inneren Viskosität von 0,35 (1% o-Chlorphenol bei 25° C) erhalten, welcher streckbare Fäden bildet.
  • Zum Vergleich werden dieselben Mengen von Dimethylterephthalat und Äthylenglykol, bei atmosphärischem Druck kochend, 1 Stunde lang reagieren gelassen, wobei nur unveränderter Dimethplester erhalten wird. Beispiel 2 194 Teile Dimethylterephthalat, 115 Teile Äthylengjykol und 0,2 Teile Antimonoxyd werden 1 Stunde in einer verschlossenen Glasröhre im Schüttelofen auf 250° C erhitzt. Nach Abkühlung werden die festen Bestandteile abfiltriert, gründlich mit Wasser gewaschen, bis sie frei sind von Glykol, und bei 50 bis 60° C getrocknet. Eine Untersuchung des zurückbleibenden Methylestergehalts zeigt, daß die Reaktion in der verschlossenen Röhre bis zu 42% durchgeführt ist.
  • ZumVergleich wurden dieselbenMengenDimethylterephthalat, Äthylenglykol und Antimonoxyd unter atmosphärischem Druck 1 Stunde zum Kochen erhitzt, wobei nur unveränderter Dimethylester erhalten wurde.
  • Beispiel 3 Wenn Beispiel 2 wiederholt wird, jedoch unter Zusatz von 0,01 Teil Antimontrifluorid an Stelle des Oxyds, so wird eine Ausbeute von 55 % erhalten. Bei atmosphärischem Druck tritt wiederum keine Umsetzung ein.
  • Beispiel 4 19,4 Teile Dimethylterephthala-t,15,5 Teile Äthylenglykol und 0,02 Teile Germaniumdioxyd werden 1 Stunde in einem Schüttelofen auf 250° C erhitzt. Nach Abkühlung werden die festen Bestandteile abfiltriert, mit Wasser glykolfrei gewaschen und bei 50 bis 60° C getrocknet. Die Untersuchung des verbleibenden Methylestergehalts ergab eine 38%ige Umsetzung.
  • ZumVergleich wurden dieselbenMengenDimethylterephthalat, Äthylenglykol und Germaniumdioxyd unter atmosphärischem Druck 1 Stunde zum Sieden erhitzt. Es wurde nur unveränderter Dimethylester erhalten.
  • Erhitzt man die in den Beispielen 2, 3 und 4 erhaltenen Ester im Vakuum ohne weitere Katalysatorzugabe 2 bis 3 Stunden bei 275° C, so erhält man Polyester mit den inneren Viskositäten von 0,55 bis 0,60 (1% o-Chlorphenol bei 25° C).
  • Beispiel 5 194 Teile Dimethylterephthalat, 155 Teile Äthylenglykal und 180 Teile Wasser werden in einem Autoklav 1 Stunde unter Rühren auf 250° C erhitzt. Der erreichte Maximaldruck beträgt 49,2 kg/cm2 und fällt nach 11/z Stunden, wenn die Temperatur auf 220° C gesenkt ist, auf 2,1 kg/cm2. Das gesammelte Destillat besteht ausWasser, Methanol und etwas Glykol. Kein zurückbleibendes Dimethylterephthalat konnte in den Reaktionsprodukten festgestellt werden, welche dann durch Erhitzen über 1 Stunde und 20 Minuten im Vakuum (0,05 mm) ohne Katalysatorzugabe bei 275° C zu einem Polymeren mit einer inneren Viskosität von 0,62 (10/0 o-Chlorphenol bei 25° C) polymerisierbar sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von zur Polykondensation gut geeigneten Terephthalsäureglykolestern durch Umesterung von Terephthalsäurealkylestern mit einem Glykol der allgemeinen Formel H O (C H2)" O H, in der n eine ganze Zahl von 2 bis 10 bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umesterung unter Druck in Gegenwart von Wasser, einer Antimon- oder Germaniumverbindung vornimmt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Antimonverbindung Antimonoxyd oder Antimontrifluorid verwendet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Germaniumverbindung Germaniumoxyd verwendet. In Betracht gezogene Druckschriften: Belgische Patentschrift Nr. 526 819; britische Patentschrift Nr. 578 079; französische Patentschriften Nr. 1100 465, 1085 905; USA: Patentschrift Nr. 2 650 213.
DEI11920A 1955-07-21 1956-07-06 Verfahren zur Herstellung von zur Polykondensation gut geeigneten Terephthalsaeureglykolestern Pending DE1130433B (de)

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GB1130433X 1955-07-21

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DEI11920A Pending DE1130433B (de) 1955-07-21 1956-07-06 Verfahren zur Herstellung von zur Polykondensation gut geeigneten Terephthalsaeureglykolestern

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0337087A2 (de) 1988-04-14 1989-10-18 BASF Lacke + Farben AG Verfahren zur Herstellung von Polyesterharzen

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE526819A (de) * 1953-02-27
GB578079A (en) * 1941-07-29 1946-06-14 John Rex Whinfield Improvements relating to the manufacture of highly polymeric substances
US2650213A (en) * 1951-07-24 1953-08-25 Du Pont Production of polyethylene terephthalate
FR1085905A (de) * 1953-06-05 1955-02-08 Du Pont
FR1100465A (fr) * 1953-04-30 1955-09-20 Ici Ltd Procédé perfectionné de fabrication de polyesters

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