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DE1125554B - Verfahren zur Herstellung von Halbleiteranordnungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Halbleiteranordnungen

Info

Publication number
DE1125554B
DE1125554B DES60385A DES0060385A DE1125554B DE 1125554 B DE1125554 B DE 1125554B DE S60385 A DES60385 A DE S60385A DE S0060385 A DES0060385 A DE S0060385A DE 1125554 B DE1125554 B DE 1125554B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
semiconductor
semiconductor body
foil
coating
alloying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES60385A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rer Nat Horst Irmler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES60385A priority Critical patent/DE1125554B/de
Publication of DE1125554B publication Critical patent/DE1125554B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • H10P32/00
    • H10P95/00
    • H10P95/50

Landscapes

  • Die Bonding (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Halbleiteranordnungen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Halbleiteranordnungen durch Legieren unter Verwendung einer Hilfsform und eines Pulvers bzw. einer Pulvermasse zum Einbetten der zu legierenden Halbleiterkörper.
  • Mit dem Verfahren nach der Erfindung sollen eine Vielzahl solcher Halbleiteranordnungen gleichzeitig teilweise oder vollständig hergestellt werden. Während nach einem bekannten Verfahren unter Benutzung eines solchen Einbettungspulvers jeweils nur ein einzelnes Halbleiterelement hergestellt und dabei allseitig mit der Pulvermasse umpreßt wurde, wird erfindungsgemäß derart vorgegangen, daß zur gleichzeitigen teilweisen oder vollständigen Herstellung einer Vielzahl von Halbleiteranordnungen eine Folie aus demjenigen Metall, mit welchem die Halbleiterkörper an der einen Oberfläche dotiert werden sollen, in die Hilfsform eingelegt, dann mit einer Vielzahl von Halbleiterkörpern nebeneinander beschichtet und nunmehr auf diese in die Hilfsform eingebrachten Teile die pulverförmige Masse aufgebracht und festgepreßt wird und schließlich der Legierungsprozeß der in die Form eingeschlossenen Anordnung in einem Ofen durchgeführt wird. Vor dem Einbringen der pulverförmigen Masse können die Halbleiterkörper auch mit weiteren Elektrodenkörpern beschichtet werden.
  • Durch ein solches Verfahren, welches eine einseitige Einbettung in die Pulvermasse für alle Halbleiterelemente benutzt, wird das Einbringen einer Vielzahl von Aggregaten zugleich wesentlich einfacher, und es werden senkrechte mechanische Beanspruchungen an jedem der einzelnen Elemente durch gegenseitige Versetzung von Teilen der zu erzeugenden Hilfsform vermieden. Da ferner eine Vielzahl von Elementen unter Benutzung einer einheitlichen gleichartigen Hilfsform für alle Elemente gleichzeitig legiert wird, entstehen Halbleiterbauelemente mit praktisch gleicher Güte und gleichartigen Kennlinien. Das Verfahren nach der Erfindung hat ferner den Vorteil, daß zunächst alle Halbleiterbauelemente an einem ihrer späteren Bestandteile, nämlich an den anteiligen Flächenteilen einer gemeinsamen Folie, nach dem Legieivngsvorgang noch vereinigt sind. Daher können sie gemeinsam ohne besondere Hilfsvorrichtungen weiteren Behandlungsprozessen zugeführt werden. Auch bei den folgenden Behandlungen werden daher die Halbleiterbauelemente zwangläufig wieder alle gleichartig behandelt.
  • Die Folien mit den Halbleiterkörpern können dann in der erwünschten Weise in eine bestimmte Zahl von Gleichrichterelementen durch Zertrennen der Folie zwischen den entsprechenden Halbleiterelementensystemen unterteilt werden. Eine Vielzahl von Einzelelementen mit gleichartigen Eigenschaften und Kennlinien kann somit in einer Einheit vereinigt sein. Daher ist z. B. für eine Parallelschaltung keine besondere Auswahl von zueinander passenden Gleichrichterelementen nötig, um für diese Zwecke geeignete Halbleiterelemente einander zuzuordnen.
  • Das durch das Legieren gewonnene Halbfertigfabrikat kann, wenn alle Elektrodenkörper durch den Legierungsvorgang an dem Halbleiterkörper angebracht worden sind, zur Reinigung der p-n-p-Übergänge geätzt werden, wonach durch Zertrennen der Folie zwischen den Halbleiterelementen die einzelnen fertigen Gleichrichter- bzw. Transistorelemente gewonnen werden. Wurde die Dotierung nun an der einen Oberfläche des Halbleiterkörpers durchgeführt, so werden nach dem Herausnehmen der Folie mit den Halbleiterelementen aus der Hilfsform zunächst an dem einzelnen Halbleiterelement die anderen Elektroden an der anderen Oberfläche z. B. durch ein Anlegieren des anderen Anschlusses, etwa eines Drahtes, angebracht. Dann wird die Anordnung wieder geätzt und dann erst die Folie entsprechend zerschnitten.
  • Damit die einzelnen Halbleiterelemente unmittelbar danach an einem Trägerkörper gebracht werden können, kann die Folie vor dem Zertrennen auf der den Gleichrichtersystemen abgewandten Oberfläche bereits mit einem Überzug aus einem Lot versehen werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel für die Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung veranschaulicht die Figur der Zeichnung in Schnittdarstellung. In dieser Figur bezeichnet 1 den Körper einer Hilfsform. Auf deren Bodenfläche befindet sich eine Schicht 2 aus staubförmigem Graphit, die an ihrer Oberfläche glattgepreßt ist. Auf diese Graphitschicht wird die Folie 3 aufgelegt. Sie besteht aus dem Metall, das als Elektrodenkörper und Dotierungsstoff für die eine Oberfläche des Halbleiterkörpers benutzt wird. Auf die Oberfläche dieser Folie 3 ist eine Vielzahl von plattenförmigen Halbleiterkörpern 4 in vorbestimmter gegenseitiger Lage aufgebracht worden. Dieses Einschichten der Halbleiterkörper kann gegebenenfalls unter Zuhilfenahme einer Schablone erfolgen. Alsdann wird die Hilfsform 1 bis zu einer gewissen Höhe wieder mit einer Pulverschicht 5 aus Graphit gefüllt, die ebenfalls zusammengepreßt wird. Durch diese zweite Schicht werden die Halbleiterkörper erstens eindeutig in ihrer vorbestimmten Lage an der Folie 3 gehalten, und gleichzeitig werden alle Zwischenräume zwischen den Halbleiterkörpern derart vollständig ausgefüllt, daß in diese Zwischenräume praktisch nichts mehr eintreten kann. Wird diese Form in den Ofen gebracht, so wird die Folie 3, z. B. eine Aluminiumfolie, schmelzflüssig und legiert mit dem Halbleiterkörper an der unteren Fläche. Von dem schmelzflüssigen Elektrodenmaterial dieser Folie kann jedoch nichts an die seitlichen Randzonen der Halbleiterkörper 4 gelangen, weil diese in die aufgebradhte und festgepreßte Pulverschicht 5 mit Passung dicht eingeschlossen sind. Es ist zweckmäßig, auch im Interesse einer Massenfertigung, den gegenseitigen Abstand zwischen den einzelnen auf die Folie aufgeschichteten Halbleiterelementen relativ klein zu machen, z. B. etwa in der Größenordnung von 1 mm, so daß der jeweils zwischen zwei benachbarten Elementen vorhandene Aluminiumfolienkörperteil möglichst klein ist.
  • Wie bereits angeführt, kann die Durchführung des Legierungsverfahrens auch derart erfolgen, daß Elektroden an beiden Oberflächen des Halbleiterkörpers mit diesem legiert werden. Dann wird z. B. in der Weise verfahren, daß nach dem Auflegen der einzelnen schwach p-leitenden Halbleiterkörper 4 auf die Aluminiumfolie 3 auf die einzelnen Halbleiterkörper je ein kleiner Elektrodenmaterialkörper aus Gold-Antimon aufgeschichtet wird; danach wird die in die Form eingebrachte Ladung wieder mit der pulverförmigen Masse beschichtet und diese festgepreßt. Nach dem Legieren und Entfernen der Folie mit den Halbleiteranordnungen aus der Form und deren Säuberung wird jene in eine Ätzlösung getaucht, um Verunreinigungen von der Oberfläche der Halbleiteranordnungen zu beseitigen. Danach wird die untere Fläche der Folie mit einem besonderen Lötüberzug versehen, z. B. verzinnt. Hierbei kann Oxalsäure als Flußmittel benutzt werden, wenn die Folie aus Aluminium besteht. Das Zertrennen der Folie in die einzelnen Gleichrichterelemente an den Folienteilen zwischen den einzelnen Halbleiterelementensystemen kann z. B. durch Zerschneiden mittels eines Messers, einer Schere oder auch durch Stanzen vorgenommen werden. Die fertige Halbleiteranordnung, z. B. Flächengleichrichterelement, kann dann in eine geeignete Fassung eingebaut werden, wobei der an der Unterseite des Restteiles der Folie vorhandene Lotüberzug unmittelbar für die Herstellung einer Lötverbindung mit der Fassung des Gehäuses benutzt werden kann.
  • Bei der Durchführung des Legierungsvorganges der in die Form eingebrachten Teile kann die obere Fläche der Preßpulverform gegebenenfalls mit einem zusätzlichen Gewicht belastet werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Halbleiteranordnungen durch Legieren unter Verwendung einer Hilfsform und eines Pulvers zum Einbetten der zu legierenden Halbleiterkörper, dadurch gekennzeichnet, daß zur gleichzeitigen teilweisen oder vollständigen Herstellung einer Vielzahl von Halbleiteranordnungen eine Folie aus demjenigen Metall, mit welchem die Halbleiterkörper an der einen Oberfläche dotiert werden sollen, in die Hilfsform eingelegt, dann mit einer Vielzahl von Halbleiterkörpern nebeneinander beschichtet und nunmehr auf diese in die Hilfsform eingebrachten Teile die pulverförmige Masse aufgebracht und festgepreßt wird und schließlich der Legierungsprozeß der in die Form eingeschlossenen Anordnung in einem Ofen durchgeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einbringen der pulverförmigen Masse die. Halbleiterkörper mit weiteren Elektrodenkörpern beschichtet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Legierungsprozeß die an der Folie noch vereinigten Halbleiteranordnungen einer gemeinsamen Ätzbehandlung unterworfen werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie an derjenigen Oberfläche, an welcher sie keine Halbleiterkörper trägt, mit einem Überzug in Form eines Lotes, z. B. aus Zinn, versehen wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Benutzung einer Folie aus Aluminium die Oberfläche, an welcher der überzug erzeugt wird, während des Aufbringens des Überzuges mit Oxalsäure als Flußmittel behandelt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Gleichrichterelemente durch Zerschneiden der Folie zwischen den einzelnen Halbleiterelementensystemen erzeugt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr.1015152.
DES60385A 1958-10-24 1958-10-24 Verfahren zur Herstellung von Halbleiteranordnungen Pending DE1125554B (de)

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DES60385A DE1125554B (de) 1958-10-24 1958-10-24 Verfahren zur Herstellung von Halbleiteranordnungen

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DES60385A DE1125554B (de) 1958-10-24 1958-10-24 Verfahren zur Herstellung von Halbleiteranordnungen

Publications (1)

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DE1125554B true DE1125554B (de) 1962-03-15

Family

ID=7494071

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DES60385A Pending DE1125554B (de) 1958-10-24 1958-10-24 Verfahren zur Herstellung von Halbleiteranordnungen

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DE (1) DE1125554B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271266B (de) * 1965-01-25 1968-06-27 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung einer Legierungsform fuer Halbleiteranordnungen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1015152B (de) 1956-02-08 1957-09-05 Siemens Ag Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Halbleitergeraeten

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