DE1124285B - Pflanzensetzvorrichtung - Google Patents
PflanzensetzvorrichtungInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C9/00—Potato planters
- A01C9/04—Potato planters with bucket wheels
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C11/00—Transplanting machines
- A01C11/02—Transplanting machines for seedlings
Landscapes
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- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
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- Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)
Description
Es sind Pflanzmaschinen bekannt, welche mit mechanischen Vorrichtungen zum Einsetzen von
Pflanzen ausgerüstet sind. Bei einigen der bekannten Vorrichtungen ist zusätzlich ein Taktschläger erforderlich,
welcher in gleichmäßigen Zeitabständen ein akustisches Zeichen zum Einsetzen einer Pflanze
gibt. Dies ist insofern ein Nachteil, als das tagelange Horchen auf die sekundlich erfolgenden Klopfzeichen
bei gleichzeitigem Schlepperlärm sehr ermüdend ist und von keinem Pflanzer durchgehalten wird. Infolgedessen
sind die Pflanzabstände immer abweichend von dem vorgesehenen Maß.
Andere Vorrichtungen sind mit Pflanzenhaltern ausgerüstet, in welche eine Pflanze hineingesteckt
wird; der gleichmäßige Abstand der Pflanzen voneinander wird hierbei durch den gleichmäßigen Abstand
der Pflanzenhalter voneinander erreicht. Die Pflanzenhalter werden nach dem Einlegen der Pflanzen durch
Führungsschienen geschlossen, welche in der Pflanzfurche enden und hier die Pflanzen freigeben. Da
jedoch Rüben- und Kohlpflanzen oft sehr verschieden dick sind und vor dem Pflanzen nicht sortiert werden
können, so werden dicke Pflanzen zwischen den Führungen zu sehr gedrückt, wenn der Abstand der
Führungsschienen den dünnen Pflanzen angepaßt ist, während die dünnen Pflanzen aus der Haltevorrichtung
fallen, wenn der Abstand der Führungsschienen für dicke Pflanzen eingestellt war. Vor allem muß die
Pflanze genau in dem kurzen Augenblick von Hand eingelegt werden, in welchem die einzelnen Halte vorrichtungen
in die Führungsschienen einlaufen. Dieser Zeitpunkt wird oft versäumt, wenn z. B. eine Handvoll
Pflanzen aus dem Kasten genommen werden muß, also bei etwa jeder zwanzigsten Pflanze, oder
wenn die Pflanzen nicht gut geordnet in der Hand liegen und infolgedessen nicht jeweils eine Pflanze
griffbereit mit dem Daumen der linken Hand nachgeschoben werden kann. Ein Nachlegen ist wegen der
Führungsschienen unmöglich. Außerdem erfordert die Reibung an den Führungsschienen einen erhebliehen
Kraftbedarf, der zu größerem Schlupf der Druckrollen führt. Aus diesem Grunde wurden bisher
trotz des erforderlichen Taktschlägers dünne Pflanzscheiben bevorzugt, bei welchen die Pflanzen immer
noch eingeschoben werden können, auch wenn die Zeit des Signals nicht eingehalten war. Es ergibt sich
dann zwar ein größerer Abstand zwischen den Pflanzen, aber keine volle Fehlstelle.
Es sind auch Pflanzmaschinen bekannt, bei denen Haltevorrichtungen für die Pflanzen an einer umlaufenden
Kette angeordnet sind. Auch diese besitzen den Nachteil, daß die Pflanzhalter nur im Bruchteil
Pflanzensetzvorrichtung
Anmelder:
Fa. Fritz Howaldt,
Kiel-Neumühlen-Dietrichsdorf,
Schönkirchener Str. 80
Walter Schröder, Schulensee über Kiel,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
einer Sekunde eine Pflanze annehmen, wenn sie auf ein Gleitblech gleiten. Wenn auch sehr viele Haltevorrichtungen
für die Pflanzen vorhanden sind, kann doch jeweils nur eine von ihnen im Bruchteil einer
Sekunde eine Pflanze aufnehmen, und das muß dann entsprechend der Schleppergeschwindigkeit und den
Pflanzabständen in etwa 1,5 Sekunden erfolgen. Außerdem müssen die Pflanzen gerade und nach Maß
gewachsen sein, wenn sie von den Backen der Haltevorrichtung nicht zerquetscht werden sollen.
Bei allen Pflanzmaschinen, bei denen die Pflanzenhaltevorrichtung durch Gleitschienen geschlossen
werden, die erst in der Furche die Freigabe einer Pflanze zulassen, ergibt sich der große Nachteil, daß
die Pflanze auf einer ganz bestimmten Stelle losgelassen wird, auch wenn die Furche die Pflanze in
diesem Augenblick nicht einwandfrei aufnimmt. Bei schwerem Boden steht die Furche länger offen, so
daß die Gefahr besteht, daß eine Pflanze einschließlich der Blätter in die Furche fällt; bei leichtem Boden
wird die Pflanze dagegen auf die schon vorher gleich hinter dem Schar in die Furche gefallene lockere
Erde gelegt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Pflanzensetzvorrichtung für Pflanzmaschinen, die
paarweise angeordnete, an ihren freien Enden mit Pflanzenhaltevorrichtungen versehene Arme besitzt
und bei der die freien Enden der Arme bei laufender Umdrehung zusammen- und wieder auseinandergeführt
werden, zu schaffen, bei welcher diese Nachteile vermieden werden. Die Lösung der gestellten
Aufgabe wird dabei in der Weise herbeigeführt, daß die Abstandsänderung der Enden der Arme eines
Armpaares während ihres Umlaufes leitschienenfrei dadurch bewirkt wird, daß die Verlängerungen der
jeweils eine Hälfte der Arme tragenden Drehzapfen
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in für elastische Pflanzscheiben an sich bekannter Von zwei Andrückrollen 1 wird ein Rahmen 2 ge-Weise
einen von 180° abweichenden Winkel mitein- tragen, auf welchem Lager 3, die verstellbar sein
ander bilden; außerdem sind die Enden eines jeden können, angeordnet sind; in diesen drehen sich die
Armpaares derart durch einen Gurt miteinander ver- Zapfen 4 von zwei Scheiben 5, 6. Letztere sind mit
bunden, daß dieser zu einer Tasche gefaltet ist. Dabei 5 zahlreichen Löchern 7 zur Befestigung bzw. zur Verschließen
die Arme die Tasche von etwa waagerechter stellung von Armen 8 versehen, deren paarweise
Stellung der Arme bis zur Erdbodennähe am dich- gegenüberstehende freie Enden durch Gurte 9 miteintesten,
lockern auf dem Wege durch die Pflanzfurche ander verbunden sind, so daß Taschen 10 zur Aufden
Druck der beiden Taschenseiten und geben die nähme von dünnen Pflanzen 11a und von dicken
Pflanze erst dann frei, wenn die Wurzel durch die io Pflanzen 11 & entstehen. Die Gurte 9 besitzen dort,
sich schließende Furche gehalten wird. wo sich die Innenseiten· bei geschlossenem Zustand
Vorzugsweise sind die Lager der die Arme tragen- berühren, eine Polsterung 12. Der Antrieb der
den Drehzapfen am Rahmen verstellbar angeordnet, Scheibe 5 erfolgt durch eine der Andrückrollen 1, auf
um eine Verstellung der Drehzapfen und der mit deren Welle 13 ein Kettenrad 14 angeordnet ist,
ihnen verbundenen Arme zu ermöglichen. Beispiels- 15 mittels einer Kette IS, welche das auf dem Drehweise durch Verstellen der Drehzapfen kann erreicht zapfen 4 der Scheibe 5 angeordnete Kettenrad 16
werden, daß die Pflanzen entsprechend der Boden- treibt. Die Übertragung der Drehbewegung der
beschaffenheit früher oder später losgelassen werden. Scheibe 5 auf die Scheibe 6 erfolgt mittels eines am
Die Arme können wahlweise in radialer Stellung Umfang der Scheibe 5 fest angeordneten Mitnehmers
oder im Winkel zur radialen Stellung anbringbar sein, 20 17, welcher in eine Ausnehmung 18 am Umfang der
um ein Absetzen der Pflanzen in der richtigen Stellung Scheibe 6 faßt, in welcher er sich bei der Rotation
zu ermöglichen. Dabei ist vorzugsweise davon aus- der beiden Scheiben 5, 6 verschieben kann,
gegangen, daß beim Pflanzen in leichtem Boden die Die Anwendungs- und Wirkungsweise der erfin-Arme in radialer Richtung verlaufen, so daß die Ver- dungsgemäßen Pflanzensetzvorrichtung ist folgende: längerung der Mittellinie über die Befestigung hinaus 25 Die Arme 8 werden in einem der Bodenbeschaffenden Mittelpunkt der Seheibe treffen würde, an welcher heit angepaßten Winkel (vgl. Fig. 5) und auf die erdie Arme vorzugsweise angeordnet sind, während sie forderliche Länge an den Scheiben 5, 6 eingestellt, beim Pflanzen in schwerem Boden mit den taschen- Der Pflanzer setzt sich auf den Sitz 23 und holt mit tragenden Enden nach hinten — der Umlauf richtung der linken Hand etwa zwanzig Pflanzen aus dem Vorentgegengesetzt — befestigt werden. Die Pflanzen 30 ratsbehälter. Mit der rechten Hand nimmt er dann werden dann vor den Druckrollen senkrecht oder jeweils eine Pflanze aus der linken Hand heraus und noch etwas schräg mit Blattneigung nach den Druck- legt sie in die Tasche 10 ein. Auf Grund der Verrollen zu losgelassen. Wendung von weichem und elastischem Material für
gegangen, daß beim Pflanzen in leichtem Boden die Die Anwendungs- und Wirkungsweise der erfin-Arme in radialer Richtung verlaufen, so daß die Ver- dungsgemäßen Pflanzensetzvorrichtung ist folgende: längerung der Mittellinie über die Befestigung hinaus 25 Die Arme 8 werden in einem der Bodenbeschaffenden Mittelpunkt der Seheibe treffen würde, an welcher heit angepaßten Winkel (vgl. Fig. 5) und auf die erdie Arme vorzugsweise angeordnet sind, während sie forderliche Länge an den Scheiben 5, 6 eingestellt, beim Pflanzen in schwerem Boden mit den taschen- Der Pflanzer setzt sich auf den Sitz 23 und holt mit tragenden Enden nach hinten — der Umlauf richtung der linken Hand etwa zwanzig Pflanzen aus dem Vorentgegengesetzt — befestigt werden. Die Pflanzen 30 ratsbehälter. Mit der rechten Hand nimmt er dann werden dann vor den Druckrollen senkrecht oder jeweils eine Pflanze aus der linken Hand heraus und noch etwas schräg mit Blattneigung nach den Druck- legt sie in die Tasche 10 ein. Auf Grund der Verrollen zu losgelassen. Wendung von weichem und elastischem Material für
Vorzugsweise ist die wirksame Länge der Arme die Taschen 10 können dicke und dünne Pflanzen
einstellbar. Zu diesem Zweck sind in den Scheiben, 35 Ub, Ha schon dann eingelegt werden, wenn der
an welchen die Arme vorzugsweise angeordnet sind, Arm 8 noch fast senkrecht nach oben steht, ohne in
verschiedene Befestigungsmöglichkeiten vorgesehen. der Aufnahmetasche 10 zu rutschen. Die Pflanze liegt
Der Drehzapfen eines von zwei gegenüberstehenden mit ihrem Blatteil derart auf der Tasche, daß ein sehr
Armen wird beispielsweise von einer Druckrolle oder leichter Seitendruck der Tasche genügt, große, aber
von einem Laufrad der Pflanzmaschine aus ange- 40 auch kleinste Pflanzen festzuhalten. Aber auch noch
trieben. Damit sich die Arme paarweise genau gegen- kurz vor Erreichen der Pflanzfurche besteht die Mögüberstehen,
müssen sie sich genau gleichmäßig lichkeit, eine Pflanze in die Tasche 10 zu schieben. In
drehen. An den Armen oder an den die Arme tragen- dieser Stellung haben sich zwar die beiden Seiten der
den Scheiben sind daher Mitnehmer angeordnet, die Taschen 10 schon geschlossen; aber da sie elastisch
in einer Ausnehmung des gegenüberliegenden Armes 45 und weich sind, läßt sich trotzdem mit leichtem Druck
oder der gegenüberliegenden Scheibe auf und ab und noch eine Pflanze 11a, 11 b hineinschieben. Selbst gegleichzeitig
hin- und herbewegbar sind. Diese Be- übte Pflanzer können es nicht vermeiden, daß beim
wegungsmöglichkeit ist erforderlich, weil sich die Zuführen der Pflanzen Verzögerungen vorkommen,
schräg zueinander drehenden Arme im Winkel zuein- und zwar fast immer beim Herausnehmen einer
ander bewegen. Der Mitnehmer wird durch eine 50 größeren Anzahl von Pflanzen mit der linken Hand
Pflanztasche derart abgedeckt, daß Blätter der aus dem Pflanzenkasten, aber auch beim Heraus-Pflanzen
nicht dahinter hängen bleiben können. nehmen der einzelnen Pflanzen mit der rechten Hand
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der aus der linken Hand. Beim Pflanzen mit an sich be-
erfindungsgemäßen Pflanzensetzvorrichtung schema- kannten Pflanzmaschinen nach einem akustischen
tisch dar, und zwar zeigt 55 Zeichen entstehen hierdurch viele erhebliche Ab-
Fig. 1 einen Aufriß der gesamten Pflanzmaschine, weichungen von dem vorgesehenen Pflanzenabstand
Fig. 2 einen Grundriß der gesamten Pflanzma- innerhalb der Reihe. Diese Abweichungen sind immer
schine, verschieden. Es ist schwierig, mit der Hand nach-
Fig. 3 einen Seitenriß der gesamten Pflanz- zupflanzen, weil dazu in den meisten Fällen der Ab-
maschine, 60 stand nicht groß genug ist. Der Ausfall bei einem Feld
Fig. 4 einen Aufriß der Pflanzensetzvorrichtung, von vielen Hektar ist infolgedessen recht erheblich.
Fig. 5 einen Seitenriß der Pflanzensetzvorrichtung, Günstiger ist es schon bei an sich bekannten Pflanzen-
Fig. 6 einen Aufriß der Pflanzenhaltevorrichtung, vorrichtungen, welche ohne akustische Zeichen
Fig. 7 einen Seitenriß der Pflanzenhaltevorrichtung, mechanisch in bestimmten Abständen pflanzen; aber
Fig. 8 einen Grundriß der Pflanzenhaltevorrichtung 65 bei den bekannten derartigen Vorrichtungen kann die
beim Halten einer dünnen Pflanze und Pflanze nur an einer bestimmten Stelle eingelegt wer-
Fig. 9 einen Grundriß der Pflanzenhaltevorrichtung den, und ein nachträgliches Einlegen ist nicht mehr
beim Halten einer dicken Pflanze. möglich. Es entstehen dadurch sehr viele Fehlstellen,
die allerdings beim Nachpflanzen den Vorteil gegenüber den obenerwähnten Pflanzabweichungen haben,
daß die mit der Hand nachgesetzten Pflanzen im richtigen Abstand stehen.
Die Erfindung wirkt sich dahingehend aus, daß dem Pflanzer fast die doppelte Zeit geboten wird,
kleine Verzögerungen zu überwinden. Der Pflanzer wird z. B. immer die letzte Pflanze aus der linken
Hand schon in die Pflanzvorrichtung legen, wenn der Arm 8 noch fast senkrecht nach oben steht. Er kann
dann mit der linken Hand eine größere Anzahl von Pflanzen aus dem Pflanzenkasten nehmen und davon
die erste Pflanze selbst dann noch mit der rechten Hand in die nächste Tasche 10 legen, wenn diese die
Furche schon fast erreicht hat. Wichtig ist, daß bei Verzögerungen nur die Stellungen des Armes 8 bei
der Aufnahme der Pflanzen verschieden sind. Die Abgabe der Pflanze erfolgt trotzdem immer mit dem
richtigen Abstand; außerdem stehen die Pflanzen infolge der Verstellbarkeit der Arme 8 und infolge der ao
Auflage des Blatteiles auf der Tasche immer senkrecht.
Die schnelle Aufnahme der Pflanzen 11 a, 11 b bzw.
das nachträgliche Eindrücken in die Taschen 10 ist von entscheidender Bedeutung, da für das Einlegen
der Pflanze nur der Bruchteil einer Sekunde zur Verfügung steht. Durch die Taschen 10 für die Aufnahme
der Pflanzen 11 a, 11 b wird außer dem schnellen Einlegen
erreicht, daß die Pflanzen zwangläufig in genau richtiger Lage in die Furche gestellt und somit senkrecht
gepflanzt werden.
Die Abmessungen der mechanischen Pflanzensetzvorrichtung bedingen einen Abstand zwischen dem
Schar und den Druckrollen, der eine Furche zur Folge hat, die bei leichtem bzw. sandigem Boden
dicht hinter dem Schar wieder voll rieselt, während sie bei schwerem Boden offen bleibt, bis sie von den
Druckrollen geschlossen wird. Dadurch wird erforderlich, daß bei leichtem Boden die Pflanzen schon am
Ende des Schares von den Taschen losgelassen werden, da andernfalls die Wurzeln wieder aus der Erde
herausgezogen würden. Bei schwerem Boden darf die Pflanze an dieser Stelle noch nicht losgelassen werden,
da sie dann einschließlich der Blätter in die Furche fallen und durch die Druckrollen zugedeckt würde.
Außerdem muß die Pflanze in dem Augenblick, in welchem sie von der Setzvorrichtung losgelassen wird,
senkrecht oder besser noch etwas schräg nach den Druckrollen zu stehen. Sie wird dann durch die
Druckrollen aufgerichtet. Neigen sich die Blätter dagegen beim Einsetzen sehr nach dem Schar zu, wird
die Pflanze durch die Druckrollen flach auf den Boden gelegt, und die vorbeirollenden Druckrollen
zerren viele Pflanzen an den Blättern wieder heraus.
Bei der erfindungsgemäßen Pflanzensetzvorrichtung werden die Pflanzen in der Furche nicht an einer be- I
stimmten Stelle losgelassen, sondern immer erst dann, wenn die Wurzeln die nötige Verbindung mit der
Erde haben. In der senkrechten Stellung reagieren die Taschen derart weich, daß auch kleinste empfindliche
Pflanzen nicht im geringsten gezerrt werden, wenn die Erde die Wurzeln festhält.
Claims (5)
1. Pflanzensetzvorrichtung für Pflanzmaschinen, die paarweise angeordnete, an ihren freien Enden
mit Pflanzenhaltevorrichtungen versehene Arme besitzt und bei der die freien Enden der Arme bei
laufender Umdrehung zusammen- und wieder auseinandergeführt werden, dadurch gekennzeich
net, daß die Abstandsänderung der Enden der Arme (8) eines Armpaares während ihres Umlaufes
leitschienenfrei dadurch bewirkt wird, daß die Verlängerungen der jeweils eine Hälfte der
Arme (8) tragenden Drehzapfen (4) in für elastische Pflanzscheiben an sich bekannter Weise
einen von 180° abweichenden Winkel miteinander bilden und daß die Enden eines jeden Armpaares
derart durch einen Gurt (9) miteinander verbunden sind, daß dieser zu einer Tasche (10) gefaltet
ist, wobei die Arme (8) die Tasche (10) von etwa waagerechter Stellung der Arme (8) bis zur
Erdbodennähe am dichtesten schließen, auf dem Wege durch die Pflanzfurche den Druck der
beiden Taschenseiten lockern und die Pflanze (11a, 11 b) erst dann freigeben, wenn die Wurzel
durch die sich schließende Furche gehalten wird.
2. Pflanzensetzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (3) der
die Arme (8) tragenden Drehzapfen (4) am Rahmen (2) vorzugsweise verstellbar angeordnet sind.
3. Pflanzensetzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Arme (8) wahlweise in radialer Stellung oder im Winkel zur radialen Stellung anbringbar sind.
4. Pflanzensetzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die wirksame Länge der Arme (8) einstellbar ist.
5. Pflanzensetzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an
den Armen (8) oder an den die Arme (8) tragenden Scheiben (5) Mitnehmer (17) angeordnet
sind, die in einer Ausnehmung (18) des gegenüberliegenden Armes (8) oder der gegenüberliegenden
Scheibe (6) auf und ab und gleichzeitig hin- und herbewegbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 923 814, 276 303;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1765 598; USA.-Patentschriften Nr. 1 637 980, 1 888 143,
468.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 510/33 2.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH33863A DE1124285B (de) | 1958-07-23 | 1958-07-23 | Pflanzensetzvorrichtung |
| DEH34903A DE1144043B (de) | 1958-07-23 | 1958-11-25 | Pflanzensetzvorrichtung fuer Pflanzmaschinen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH33863A DE1124285B (de) | 1958-07-23 | 1958-07-23 | Pflanzensetzvorrichtung |
| DEH34903A DE1144043B (de) | 1958-07-23 | 1958-11-25 | Pflanzensetzvorrichtung fuer Pflanzmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1124285B true DE1124285B (de) | 1962-02-22 |
Family
ID=33453497
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH33863A Pending DE1124285B (de) | 1958-07-23 | 1958-07-23 | Pflanzensetzvorrichtung |
| DEH34903A Pending DE1144043B (de) | 1958-07-23 | 1958-11-25 | Pflanzensetzvorrichtung fuer Pflanzmaschinen |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH34903A Pending DE1144043B (de) | 1958-07-23 | 1958-11-25 | Pflanzensetzvorrichtung fuer Pflanzmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE1124285B (de) |
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- 1958-11-25 DE DEH34903A patent/DE1144043B/de active Pending
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| DE1144043B (de) | 1963-02-21 |
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