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DE841239C - Kartoffellegmaschine - Google Patents

Kartoffellegmaschine

Info

Publication number
DE841239C
DE841239C DEL713A DEL0000713A DE841239C DE 841239 C DE841239 C DE 841239C DE L713 A DEL713 A DE L713A DE L0000713 A DEL0000713 A DE L0000713A DE 841239 C DE841239 C DE 841239C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
potatoes
planting machine
container
frame
star wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL713A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Ludwig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL713A priority Critical patent/DE841239C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE841239C publication Critical patent/DE841239C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C9/00Potato planters
    • A01C9/04Potato planters with bucket wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

Es ist bekannt, Kartoffeln mittels einer Pflanzlochmaschine zu säen. Mit ihrer Hilfe war es möglich, die Löcher im Erdboden zur Aufnahme der Kartoffeln zu markieren, die dann von Hand in diese Löcher eingeworfen wurden. Der Vorteil bei dieser Maschine bestand darin, daß mehrere Pflanzlochreihen nebeneinander im Erdboden markiert werden konnten und hierdurch eine Beschleunigung der Kartoffelbestellung ermöglicht wurde.
An die Pflanzlochmaschine, welche im Prinzip aus einem zweirädrigen Karren mit Markierungsscheiben bestand, wurden später Zusatzgeräte, wie z. B. Zustreichvorrichtungen und sonstige Kulturgeräte, angehängt.
Ein weiterer Fortschritt im Kartoffelanbau wurde durch eine kombinierte Pflanzmaschine erzielt, welche es ermöglichte, Furchen zu ziehen und die von Hand eingeworfenen Kartoffeln selbsttätig mit Erde durch Anhäufeln zu bedecken. Hierbei bestand jedoch der Nachteil, daß auf der Maschine eine Anzahl Personen ao nebeneinander Platz nehmen mußte, welche die Kartoffeln von Hand in ein Pflanzrohr warfen. Die Leistungsfähigkeit der Maschine war hierdurch naturgemäß beschränkt, außerdem wurden keinerlei Arbeitskräfte eingespart.
Es wurden auch bereits Kartoffellegmaschinen mit* selbsttätiger Zuführung der Kartoffeln in die Landwirtschaft eingeführt. Beispielsweise wurde vorgeschlagen, eine derartige Maschine mit einem Pflug zu verbinden. Solche Maschinen besaßen eine Schüttelrutsche, welche aus einem Vorratsbehälter die zu legenden Kartoffeln erhielt und sie in ein Greiferrad beförderte.
Diese bisher bekannten Kartoffellegmaschinen waren in ihrer Konstruktion aber verwickelt und umständlich zu handhaben.
Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß an einem Rahmen ein mit dem Erdboden im Eingriff stehendes Sternrad sitzt, welches über ein Zahnradgetriebe eine Trommel antreibt, die über ein Transportband aus einem auf dem Rahmen sitzenden Behälter das Saatgut in Mulden aufnimmt und das selbsttätige Auslegen der Kartoffeln in von einem verstellbaren Schar gezogene Furchen bewirkt.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht der Kartoffellegmaschine, Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe, Fig. 3 eine Vorderansicht der Maschine, Fig. 4 einen Schnitt A-B der Fig. 2, Fig. 5 einen Schnitt C-D der Fig. 4, Fig. 6 einen Schnitt E-F der Fig. 4 und Fig. 7 eine schaubildliche Darstellung des Antriebes der Maschine.
Auf einem Rahmen ist ein mit dem Erdboden im. Eingriff stehendes Sternrad η angebracht, welches über ein Zahnradgetriebe p, q eine Trommel α antreibt. Letztere empfängt über ein Transportband m aus einem auf dem Rahmen sitzenden Behälter i das Saatgut und nimmt es in Mulden b auf. Durch Drehen der Trommel α erfolgt das selbsttätige Auslegen der Kartoffeln in von einem verstellbaren Schar d gezogene Furchen. Im Behälter i der Maschine sind sich entgegengesetzt zueinander bewegende Fingerleisten A1, A2 angebracht, die über Exzenter fvfi mittels Stoßhebel gj, gj, angetrieben werden und hierdurch die Kartoffeln aus dem Behälter i über den Ausfallschacht k stetig im Durchfluß zur Trommel α halten. Die mit den Pflanzkartoffeln gefüllten Furchen werden durch am Rahmen sitzende, zueinander schräg gestellte Laufräder ev e2 geschlossen und angehäufelt. Bei schweren Böden können die Laufräder auch mit radial überstehenden Blechkränzen versehen werden, wodurch sie in den Boden leichter einsinken und'das Anhäufeln sicherstellen. Das Sternrad η kann mittels zweier Lagerbleche 0 in verschiedene Tiefenstellungen gebracht werden, wobei zusätzlich die Greiferplättchen am Sternrad η verschiebbar angeordnet sein können, um die Pflanzabstände der Kartoffeln durch Änderung der Umlaufgeschwindigkeit zu ändern. Das kann aber auch dadurch bewirkt werden, daß die Zahnräder p, q durch einen anderen Satz Zahnräder ausgewechselt werden, wodurch der Pflanzabstand der Kartoffeln gleichfalls erweitert oder verringert werden kann. Die Kartoffellegmaschine kann den jeweiligen Erfordernissen entsprechend betrieben werden. So kann beispielsweise ihre Aufhängung bzw. Befestigung an einem Vielfachgerät oder einer bekannten pflanzlich maschine erfolgen. Ferner kann der Pflanzabstand der Kartoffeln auch dadurch verändert werden, daß Sternräder mit größerem oder kleinerem Durchmesser verwendet werden.
In der Maschine kann eine besondere Spannvorrichtung für das Transportband m vorgesehen sein, die aus einer Feder r besteht, welche das Gehäuse des Transportbandgestells von der Querwand t abdrückt, und hierdurch das Band m spannt.
Die Kartoffellegmaschine nach der Erfindung kann an jeden Pflugkarren nach Herausnehmen des Pfluges angehängt werden. Bei Verwendung der Kartoffellegmaschine am Pflugkarren sind zweckmäßig am hinteren Teil des Rahmens zwei Handstützen, ähnlich wie beim Pflug, angebracht, wodurch eine Steuerungsrriöglichkeit der Maschine beim Betrieb zwecks Erzielung gerader Pflanzreihen möglich ist.

Claims (4)

PATENTANSPRrCHF.:
1. Kartoffellegmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Rahmen ein mit dem Erdboden im Eingriff stehendes Sternrad (n) sitzt, welches über ein Zahnradgetriebe (p, q) eine Trommel («) antreibt, die über ein Transportband (m) aus einem auf dem Rahmen sitzenden Behälter (i) das Saatgut in Mulden (b) aufnimmt und das selbsttätige Auslegen der Kartoffeln in von einem verstellbaren Schar (d) gezogene Furchen bewirkt.
2. Kartoffellegmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Behälter (i) sich entgegengesetzt zueinander bewegende Fingerleisten (A1, A2) angebracht sind, die über Exzenter {fvfj 85 , mittels Stoßhebel (g1: g2) angetrieben werden und hierdurch die Kartoffeln aus dem Behälter (i) über den Ausfallschacht (k) stetig im Durchfluß zur Trommel («) halten.
3. Kartoffellegmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Pflanzkartoffeln gefüllten Furchen durch am Rahmenende sitzende, zueinander schräg gestellte Laufräder (ev e2), die bei schweren Böden mit radial überstehenden Blechkränzen versehbar sind, geschlossen und angehäufelt werden.
4. Kartoffellegmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sternrad (n) mittels zweier Lagerbleche (0) in verschiedene Tiefenstellungen einstellbar ist, wobei zusätzlich die Greiferplättchen am Sternrad (n) verschiebbar angebracht sein können, um die Pflanzabstände der Kartoffeln durch Änderung der Umlaufgeschwindigkeit zu ändern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
θ 5044 6.52
DEL713A 1949-12-30 1949-12-30 Kartoffellegmaschine Expired DE841239C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL713A DE841239C (de) 1949-12-30 1949-12-30 Kartoffellegmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL713A DE841239C (de) 1949-12-30 1949-12-30 Kartoffellegmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE841239C true DE841239C (de) 1952-06-13

Family

ID=7255017

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL713A Expired DE841239C (de) 1949-12-30 1949-12-30 Kartoffellegmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE841239C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2413862A1 (fr) * 1978-01-10 1979-08-03 Francois Jean Machine a planter les bulbes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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