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DE875345C - Torfschneide- und Wendevorrichtung - Google Patents

Torfschneide- und Wendevorrichtung

Info

Publication number
DE875345C
DE875345C DEST4110A DEST004110A DE875345C DE 875345 C DE875345 C DE 875345C DE ST4110 A DEST4110 A DE ST4110A DE ST004110 A DEST004110 A DE ST004110A DE 875345 C DE875345 C DE 875345C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ejectors
ejector
sod
knife
peat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST4110A
Other languages
English (en)
Inventor
Gebhard Strenge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEBHARD STRENGE FA
Original Assignee
GEBHARD STRENGE FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEBHARD STRENGE FA filed Critical GEBHARD STRENGE FA
Priority to DEST4110A priority Critical patent/DE875345C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE875345C publication Critical patent/DE875345C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C49/00Obtaining peat; Machines therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

  • Torfschneide- und Wendevorrichtung Zum Schneiden und Wenden von auf dem Boden ausgebreiteten Torfsträngen sind Vorrichtungen ,der verschiedensten Art bekanntgeworden, insbesondere hat sich eine Vorrichtung bewährt, bei der zum Ausheben der auf dem Boden: ausgebreiteten Torfmassen bzw. Torfstücke, -stränge oder -soden eng beispielsweise in Torfsodenlänge nebenein.anderliegende umlaufende Messerscheiben verwendet werden. Diese Messerscheiben schneiden die Torfmasse auf die gewünschte Länge, klemmen sie zwischen sich fest und nehmen sie mit hoch. Etwa im oberen Drittel der Messerscheiben werden die Torfstücke dann durch einen Ausstoßer ausgestoßen. Derartige Sodenschneider und Sodenwender haben. sich zwar bezüglich des sicheren Schneidens und Wendens durchaus bewährt. Es hat sich jedoch in der Praxis herausgestellt" daß infolge des taktweisen Ausstoßens im Betrieb der Vorrichtung jeweils unerwünschte plötzliche Belastungen derselben durch die auftretenden Stöße unvermeidbar sind.
  • Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, das Auswerfen der von: den Messerscheiben mit hochgenommenen Soden nicht mehr stoßweise mittels eines Ausstoßers vorzunehmen, sondern ein kontinuierliches Auswerfen der einzelnen Soden zu ermöglichen. Es sollen hierbei die bisher im Betrieb aufgetretenen stoßweisen Belastungen auf ein Minimum herabgedrückt werden.
  • Weiter macht es sich die Erfindung zur Aufgäbe, die geschnittenen Solen nicht nur im gewendeten Zustand abzulegen, sondern sie gleichzeitig auch abwechselnd schräg übereinander abzulegen, um so einen besseren. Zutritt der Luft auch zu .den unteren Sodenflächen zu ermöglichen und dadurch ein schnelleres und vollständigeres Trocknen der ganzen Soden zu erreichen.
  • Schließlich soll die Vorrichtung zum Schneiden und Wenden. der Soden Mittel aufweisen, die ein zu tiefes Eindringen der Messerscheiben verhindere bzw. mit deren Hilfe das Eindringen der Messerscheiben in die Soden bzw. in den Boden je nach Bedarf geregelt werden kann.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das Auswerfen der Soden mit Hilfe von rotierenden bzw. auf endlosen Bändern sitzenden Auswerfern erfolgt.
  • Diese Anordnung der Auswerfer ermöglicht ein lzontinuierliches Auswerfen der zwischen. den Messerscheiben festgeklemmten Soden unter Vermeidung jeglichen Leerlaufs und stoßweiser Belastung der Vorrichtung. -Vorteilhaft ist es ferner, daß .die Auswerferplatten schräg divergierend zueinander angeordnet sind. Durch diese Anordnung der einzelnen. Auswerferplatten wird ein Ausweiifen der Soden in der Weise ermöglicht, daß dieselben abwechselnd schräg übereinanderliegend auf den Boden abgelegt werden: Weiter ist es vorteilhaft, daß die rotierenden bzw. an endlosen Bändern angebrachten Auswerfer an einem mit Gewichtsausgleich versehenen Schwenkhebel gelagert sind, da hierdurch ein kinematisch einwandfreies Auswerfen der Soden ermöglicht wird.
  • Schließlich ist es neu und zweckmäßig, daß das ganze Messergestell auf vorzugsweise der Höhe nach regulierbaren Kufen bzw. Rollen abgestützt ist. Durch diese Abstützung des Messergestells kann die jeweils .gewünschte Eindringtiefe der Messer eingestellt werden.
  • Die Erfindung kann in verschiedener Weise ausführt werden. Sie ist in der Zeichnung beispielsweise in zwei Ausführungsformen dargestellt" und zwar zeigt Abb. i eine, schematische Seitenansicht, . Abb. 2-einen Grun.dri.ß zu Abb. i, Abb. 3 eine andere Ausführungsform in Seitenansicht, Abb.4 schematische Ansicht divergierend angeordneter Auswerfer, Abb. 5 schräg übereinander abgelegte Soden. Die Vorrichtung besteht in bekannter Weise aus einem Messergestell i, welches auf Kufen 2 bzw. Rollen. 16,gelagert ist, wobei die Kufen bzw. Rollen der Höhe nach einstellbar sein 'können. Vorn weist das Messerges=tell i die Deichsel 3 auf, mit der es an einem Trecker 4 angehängt werden kann.
  • Die Messerscheiben 5 sind im Abstand der Sodenlänge im Messergestell i mittels Messer- -welle 6 gelagert. Hinter der Messerwelle- 6 ist im Messergestell i die Auswerferträgervvelle 7 vorgesehen, die gleichzeitig zur Kraftübertragung dient. Auf dieser Auswerferträgerwelle 7 sind die Auswerfer 8 mittels gabelförmiger .Schwenkhebel 9 schwenkbar gelagert. Die Hebel 9 weisen zu diesem Zweck Wellenstümpfe io auf, die die Auswerfer 8 tragen. Mittels jeweils eines am freien Ende des gabelförmigen .Schwenkhebels 9 vorgesehenen Gegengewichts i i werden die Auswerfer 8 etwa im Gleichgewicht ,gehalten, so daß sie nur ein verhältnismäßig geringes Übergewicht haben.
  • Hierdurch wird es einerseits, ermöglicht, daß die Auswerfer regelmäßig nach Auswerfen einer Sode wieder auf die nächste Sode herunterfallen und diese nunmehr auswerfen, andererseits wird aber auch ein einwandfreies. Arbeiten der Auswerfer beire Auswerfvorgang selbst ermöglicht, indem diese während des Aus.werfens zusammen mit der nächsten noch zwischen den Messerscheiben sitzenden und von diesen stetig mit nach oben genommenen Sode nach oben bewegt werden. können.
  • Der Antrieb der Auswerfer-8 erfolgt von der Messerwelle 6 mittels eines doppelten Übersetzungsgetriebes beispielsweise der beiden Kettengetriebe 12, 13 und 14, 15.
  • Die Auswerfer 8 können dabei beispielsweise, wie in Abb. i und 2 schematisch veranschaulicht, aus Führungsringen. bzw. -zylindern 8a mit einer entsprechenden Zahl Auswerferplatten 8b versehen sein. In diesem Fall sind die Auswerferplatten rotierend angeordnet.
  • Die in Ab b. 3 dargestellte Ausführungsform zeigt die Anordnung der Auswerfer 18 auf endlosen Förderbändern 17, wobei jeder Auswerferplatte 18b ein Führungsblech 18a zugeordnet ist: Im übrigen. kann die Lagerung und der Antrieb der Auswerfer in ganz ähnlicher Weise erfolgen. In Abb. q. ist dargestellt, daß die Auswerfer 8, 18 divergierend zueinander angeordnet sein können. Die so divergierend angeordneten Aus-#vei#fer 8, 18 werfen die von den Messerscheiben. 5 mitgenommenen. und zwischen diesen haftenden Soden i9 in der Weise aus, daß die Soden i9 schräg übereinander liegend, wie im Abb. 5 dargestellt, abgelegt werden. Hierdurch wird eine besonders gute Trocknung der Soden erreicht, da die Luft nun auch von unten an dieselben herantreten .kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -i. Vorrichtung zum Schneiden und Wenden von auf dem Böden ausgebreiteten Torfmassen, dadurch gekennzeichnet, daß das Aus-,verfen der Soden mit-Hilfe von rotierenden bzw. auf endlosen Bändern öd. dgl. sitzenden Auswerfern (8, 18) erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerferplatten (8b, 18b) der Auswerfer (8, 18) schräg divergierend zueinander angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierenden bzw. an endlosen Bändern angebrachten Auswerfer (8, 18) an einem mit Gewichtsausgleich (ii) versehenen Schwenkhebel (9) gelagert sind. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das ganze Messergestell auf vorzugsweise der Höhe nach regulierbaren Kufen bzw. Rollen (i6) abgestützt ist.
DEST4110A 1951-11-21 1951-11-21 Torfschneide- und Wendevorrichtung Expired DE875345C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST4110A DE875345C (de) 1951-11-21 1951-11-21 Torfschneide- und Wendevorrichtung

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DEST4110A DE875345C (de) 1951-11-21 1951-11-21 Torfschneide- und Wendevorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE875345C true DE875345C (de) 1953-04-30

Family

ID=7453453

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST4110A Expired DE875345C (de) 1951-11-21 1951-11-21 Torfschneide- und Wendevorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE875345C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945502C (de) * 1953-09-08 1956-07-12 Hermann Suerken Vorrichtung zum Aufnehmen und Wenden von Torf

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945502C (de) * 1953-09-08 1956-07-12 Hermann Suerken Vorrichtung zum Aufnehmen und Wenden von Torf

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