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DE1119721B - Schaltanordnung fuer eine Klappfallscheibe - Google Patents

Schaltanordnung fuer eine Klappfallscheibe

Info

Publication number
DE1119721B
DE1119721B DEC22651A DEC0022651A DE1119721B DE 1119721 B DE1119721 B DE 1119721B DE C22651 A DEC22651 A DE C22651A DE C0022651 A DEC0022651 A DE C0022651A DE 1119721 B DE1119721 B DE 1119721B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
relay
contact
disc
closed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC22651A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Lohmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CAPITO und ASSENMACHER GmbH
Original Assignee
CAPITO und ASSENMACHER GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CAPITO und ASSENMACHER GmbH filed Critical CAPITO und ASSENMACHER GmbH
Priority to DEC22651A priority Critical patent/DE1119721B/de
Publication of DE1119721B publication Critical patent/DE1119721B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J7/00Movable targets which are stationary when fired at
    • F41J7/04Movable targets which are stationary when fired at disappearing or moving when hit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

  • Schaltanordnung für eine Klappfallscheibe Die Erfindung betrifft eine Schaltanordnung für eine Klappfallscheibe, die durch einen Elektromagneten in der aufgerichteten Stellung gehalten werden kann und deren Abklappen durch einen Vibrationskontakt steuerbar ist. Wesentlich bei der Klappscheibe zur erfindungsgemäßen Schaltanordnung soll sein, daß der Schuß noch nicht unmittelbar ein Abklappen der Scheibe, sondern zunächst nur die Einstellung eines Verzögerungsrelais bewirkt, das für die Dauer der Verzögerung eine Leitung zum Schützenstandort freigibt, über die erst durch Betätigen einer Schußbestätigungsdrucktaste ein Stromkreis geschlossen wird, der seinerseits dann die Scheibe zum Abklappen bringt. Die Betätigung der Drucktaste zur Bestätigung dessen, daß wirklich ein Schuß gefallen ist, erfolgt am Schützenstandort durch eine Aufsichtsperson. Bei der Klappfallscheibe wird ein Zugmagnet verwendet; dadurch fällt eine zusätzliche Sperre oder Halterung bei der aufgerichteten Scheibe fort, da der Elektromagnet bei aufgerichteter Scheibe an einem Haltestromkreis angeschlossen ist, der nur nach einem Schuß durch die Betätigung der Schußbestätigungsdrucktaste unterbrochen wird.
  • Es ist bekannt, die durch einen Schuß in der Klappfallscheibe erzeugten Körperschallschwingungen über ein auf Körperschall ansprechendes Mikrophon in der Art zu leiten, daß durch das ansprechende Mikrophon ein Schaltimpuls gegeben wird, der - über Verstärker geleitet - einen Elektromotor betätigt, der die Klappfallscheibe aus ihrer Position herausbewegt. Der Nachteil der so gesteuerten Klappfallscheibe besteht darin, daß alle körperschallerzeugenden Umwelteinflüsse die Scheibe unmittelbar zum Abklappen bringen. Erderschütterungen, Sand- und Erdteilchen, die vom Wind mitgeführt werden, rufen jedoch ebenfalls bei einem getroffenen Gegenstand Körperschallschwingungen hervor.
  • Es ist weiter bekannt, einen Trägheitskontakt so mit einer Klappfallscheibe zu verbinden, daß bei einer leichten oder gleichmäßigen Windbewegung zwar der Trägheitskontakt und die Klappfallscheibe mitschwingen, jedoch keine Kontaktunterbrechung erfolgt; erst eine stoßartige Erschütterung unterbricht als Folge der Masseträgheit den Trägheitskontakt und löst mittels eines Elektromagneten eine gefederte Sperrklinke, so daß die Scheibe über einen Elektromagneten abklappt. Da aber doch Windböen und Umwelteinflüsse immer wieder die gleichen wie bei einem Schuß auftretenden Erschütterungen hervorbringen, ist auch hier keine vollkommene Gewähr dafür gegeben, daß, wenn die Scheibe abklappt, diese wirklich durch einen Treffer in ihre Lage geschwenkt worden ist.
  • Es ist weiterhin, bekannt, eine Klappfallscheibe beidseitig mit einer elektrisch leitenden Folie in der Art zu versehen, daß durch ein die Scheibe treffendes, durch diese hindurchgehendes Geschoß eine durch das Geschoß gebildete leitende Verbindung beider Folien erfolgt. Der hierbei auftretende Stromstoß wird nach bekannter Art einem Motor oder Elektromagneten zur Betätigung des Abklappvorganges zugeführt. Die Art dieser Steueranordnung schließt eine ungewollte Betätigung durch Winddruck und Erschütterungen aus. Ein Nachteil besteht jedoch darin, daß schon durch Nässe, Feuchtigkeit oder Zerfransung der Folie durch die Schußeinwirkung usw. eine leitende Kontaktverbindung hergestellt werden kann. Selbst bei bester Abisolierung der Folien untereinander entsteht nämlich immer wieder die Gefahr leitender Nässe durch die Schußkanäle. Ein weiterer Nachteil der Folienscheibe besteht darin, daß eine sorgfältige und trockene Lagerung der Scheiben erforderlich ist, was darüber hinaus eine erhebliche finanzielle Belastung darstellt.
  • Um diese Nachteile zu beheben, wird eine Schaltanordnung für eine Klappfallscheibe, die durch einen Elektromagneten in der aufgerichteten Stellung gehalten werden kann und deren Abklappen durch einen Vibrationskontakt steuerbar ist, vorgeschlagen, bei der erfindungsgemäß die Wicklung des Elektromagneten in Reihe mit dem Arbeitskontakt eines Selbsthalterelais liegt, dessen Erregungsstromkreis über den Ruhestromkontakt eines Zwischenrelais geht, dessen Erregungsstromkreis am Ruhestromkontakt eines Verzögerungsrelais normalerweise unterbrochen ist und dort geschlossen wird, sobald das Verzögerungsrelais durch den Vibrationskontakt ausgelöst wird, wobei im Stromkreis über den Ruhestromkontakt des Verzögerungsrelais zur Wicklung des Zwischenrelais eine Schußbestätigungsdrucktaste angeordnet ist. Mittels einer Signallampe wird die jeweilige Schaltstellung des Verzögerungsrelais angezeigt. über eine weitere Drucktaste kann der Stromkreis des Selbsthalterelais geschlossen werden, wobei über den Arbeitskontakt des Selbsthalterelais die Wicklung des Elektromagneten in der Art erregt wird, daß der Elektromagnet anzieht und die Klappfallscheibe in ihre aufrechte Stellung bringt. Gleichzeitig erfolgt dann über den Arbeitskontakt des Selbsthalterelais eine Selbsthaltung, die, auch wenn der Stromkreis an der zweiten Drucktaste unterbrochen ist, das Selbsthalterelais und den Elektromagneten in angezogener Stellung beläßt. Parallel zur Reihenschaltung der erstgenannten Drucktaste mit dem Ruhestromkontakt des Verzögerungsrelais liegt eine dritte Drucktaste, die bei Betätigung einen Stromkreis schließt, der die Wicklung des Zwischenrelais erregt und zum Anzug bringt, wobei der Ruhestromkontakt des Zwischenrelais den Haltestromkreis des Selbsthalterelais unterbricht.
  • Wenn das Selbsthalterelais eingeschaltet, der Magnet im angezogenen Zustand und die Klappfallscheibe aufgerichtet ist, so wird die Schaltstellung des Verzögerungsrelais über die eingeschaltete Signallampe zur Aufsichtsperson beim Schützen gemeldet, und die Scheibe ist schußklar. Wird die Klappfallscheibe in dieser Lage getroffen, so unterbricht der Vibrator den Stromkreis des Verzögerungsrelais, das über seinen Arbeitskontakt die Schußkontroll-Leitung zur Schußbestätigungsdrucktaste freigibt. Die Signallampe beim Aufsichtsführenden erlischt und zeigt die neue Schaltstellung des Verzögerungsrelais an.
  • Betätigt der Aufsichtsführende die Schußbestätigungsdrucktaste, so unterbricht er den Stromkreis des Selbsthalterelais, das gleichzeitig mit dem Elektromagneten abfällt. Die Klappfallscheibe klappt dann ab, so daß der Schütze seinen Treffer erkennen kann. Die Betätigung der Schußbestätigungsdrucktaste erfolgt durch die Aufsichtsperson grundsätzlich nur nach einem Schuß und Erlöschen der Signallampe.
  • Wird die Klappfallscheibe von einer Fremdbeeinflussung getroffen, so erfolgt an sich der gleiche Schaltvorgang wie bei einem Schuß. Die Aufsichtsperson erkennt durch Verlöschen der Lampe eine Beeinflussung der Klappfallscheibe. Da jedoch kein Schuß gefallen ist, kann nur eine Fremdbeeinflussung vorliegen. Er betätigt dann nicht die Schußbestätigungsdrucktaste, und die Scheibe bleibt stehen. Das Verzögerungsrelais schaltet dann nach einer bestimmten Zeit zurück, die Signallampe geht wieder an, und die Klappfallscheibe ist wieder schußklar.
  • Um aber ein Abklappen der Klappfallscheibe auch ohne Schuß zu ermöglichen, kann durch Betätigung der dritten Drucktaste der Stromkreis des Halterelais unterbrochen werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Klappfallscheibe und einer Schaltanordnung für diese dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Klappfallscheibe in aufgerichteter, Fig. 2 in abgeklappter Stellung und Fig.3 die Schaltungsanordnung mit dem Elektromagnet, dem Vibrationskontakt, den Relais und den Drucktasten. In einem Gehäuse 1 ist ein Elektromagnet 2 fest verankert. Die Zugstange 3 des Elektromagneten 2 greift über ein Gestänge 4, welches an der Zugstange 3 befestigt ist, in den Langschlitz 5 eines Ausgleichsgewichts 6 ein. Das Ausgleichsgewicht 6 ist im Punkt 7 schwenkbar gelagert. Zwischen dem Gestänge 4 und dem Elektromagneten 2 liegt um die Zugstange 3 eine Druckfeder B. Am Ausgleichsgewicht 6 ist der Scheibenträger 9 befestigt, an dem eine Buchse 10 angebracht ist. Die Buchse 10 ist mit einem Haken 11 versehen, in dem die Zugfeder 12 einhakt. Die Zugfeder 12 liegt verdeckt in einem Bügel 13. Ein Langschlitz 14 im Bügel 13 ermöglicht eine Längsverschiebbarkeit der Feder 12 über das im Langschlitz 14 geführte Federlager 15. Die Scheibe 16 wird auf eine Latte 17 befestigt und erhält so eine Stabilisierung. Die Holzlatte 17 wird mittels der Flügelschraube 18 in der Buchse 10 befestigt. Der Vibrator 19 ist fest mit dem Scheibenträger verbunden.
  • Für die Schaltanordnung ist ein Anschluß an ein Gleichstromnetz vorgesehen. Eine gemeinsame Minusleitung führt zu den Drucktasten a, b und c. Die Drucktaste a, welche die schon genannte Schußbestätigungsdrucktaste ist, schließt den Stromkreis für die Schußkontrolle über den Anschluß A, den Ruhestromkontakt 29 des Verzögerungsrelais 23, den Anschluß 25, die Leitung 26 und das Zwischenrelais 24 nach Plus, wenn das Verzögerungsrelais 23 infolge einer den Vibrationskontakt 19 auslösenden Erschütterung abfällt und dabei über den Arbeitskontakt 29 eine Verbindung zum Zwischenrelais 24 herstellt. Nach Ablauf der Verzögerungszeit schaltet das Relais zurück und unterbricht damit den Stromkreis zum Zwischenrelais 24 erneut.
  • Mittels der zweiten Drucktaste b kann der Stromkreis zum Aufrichten des Elektromagneten 2 und der Scheibe 16 über den Punkt B, das Selbsthalterelais 22 und den Ruhestromkontakt 30 des Zwischenrelais 24 nach Plus geschlossen werden. Der Arbeitskontakt 27 stellt nach Betätigung des Relais einen Haltestromkreis her, der bei einer Unterbrechung des Stromkreises durch die Drucktaste b das Relais 22 hält. Der Arbeitskontakt 28 stellt dabei den Stromkreis für den Elektromagneten 2 her, der so lange bestehen bleibt, wie der Stromkreis vom Selbsthalterelais 22 durch den Ruhestromkontakt 30 des Zwischenrelais 24 nicht unterbrochen wird.
  • Die Drucktaste c schließlich vermag den Stromkreis zum Abklappen der Scheibe über den Punkt C und das Zwischenrelais 24 nach Plus zu schließen. Dieser Stromkreis ermöglicht .somit den Abklappvorgang der Scheibe ohne Schuß. Das Verzögerungsrelais 23 und der Vibrator 19 sind so in einem Stromkreis angeordnet, daß eine auf den Vibrator einwirkende Erschütterung den ständigen Stromkreis des Verzögerungsrelais 23 unterbricht. Der hierdurch erfolgte Relaisabfall wird durch eine Verzögerung über einen bestimmten Zeitraum aufrechterhalten. Während dieser Zeit erfolgt über den Kontakt 29 eine Schließung des Stromkreises für die Schußkontrolle.
  • Fig.3 zeigt mit Ausnahme des Stromkreises für das Verzögerungsrelais 23 alle Stromkreise unterbrochen. Bei diesem Schaltzustand befindet sich die Scheibe im abgeklappten Zustand. Durch Betätigung der Drucktaste b wird der Stromkreis des Selbsthalterelais 22 geschlossen. Der Arbeitskontakt 27 des Selbsthalterelais 22 stellt dann den Haltestromkreis her, der auch dann das Relais 22 hält, wenn eine Unterbrechung des Stromkreises an der Drucktaste b erfolgt. Gleichzeitig schließt der Arbeitskontakt 28 den Stromkreis des Elektromagneten 2. Die Zugstange 3 des Elektromagneten 2 wird angezogen, wobei die horizontale Zugbewegung über den Drehpunkt 7 sowie das Gestänge 4 in eine drehende Bewegung des Scheibenträgers 9 umgewandelt wird. Da die Scheibe 16 in der Buchse 10 des Scheibenträgers 9 befestigt ist, führt die Scheibe 16 die Drehbewegung des Scheibenträgers 9 mit aus. Die ausgeführte, durch die Zugstange 3 des Elektromagneten 2 hervorgerufene Drehbewegung des Scheibenträgers 9 wird durch die vorgespannte Zugfeder 12, die über den Haken 11 und die Buchse 10 mit dem Scheibenträger 9 verbunden ist, in dem Augenblick unterstützt, da im Moment des Magnetanzuges die Zugstange 3, durch den dann größten Luftspalt bedingt, die geringste Zugkraft hat. Gleichzeitig wird eine Druckfeder 8 durch die Einzugbewegung der Zugstange 3 vorgespannt. Nach Zurücklegung von etwa zwei Dritteln des Aufrichteweges der Scheibe 16 und des Scheibenträgers 9 hat die Zugfeder 12 ihre Entspannung erreicht. Über den Haken 11 der Buchse 10 wird durch die Restbewegung des Scheibenträgers 9 die Zugfeder 12 in den Bügel 13 zurückgeschoben. Dabei bewegt sich das Federlager 15 im Langschlitz 14 von der vorderen zur hinteren Langschlitzbegrenzung fort. Nach Erreichen des höchsten Aufrichtepunktes des Scheibenträgers 9 und der Scheibe 16 bleibt nach Unterbrechung der Drucktaste b der Elektromagnet 2 über den Haltestromkreis des Relais 22 angezogen und hält den Scheibenträger 9 und die Scheibe 16 durch seine Anzugskraft fest in aufrechter Stellung. Wird die Scheibe 16 in aufrechter Schußposition von einer beliebigen Erschütterung betroffen, unterbricht zwar der Vibrationskontakt 19 den Stromkreis des Verzögerungsrelais 23, das Verzögerungsrelais 23 wird für die Dauer einer bestimmten Verzögerung abgeworfen und öffnet den Stromkreis zum Zwischenrelais 24, der jedoch an der Drucktaste a unterbrochen bleibt, da keine Schußbestätigung über den Schalter a erfolgt, schaltet dann das Verzögerungsrelais 23 nach Beendigung der Verzögerungszeit zurück und unterbricht damit erneut über den Arbeitskontakt 29 den Stromkreis und beläßt .somit die Scheibe 16 in Schußposition. Durch eine im Stromkreis des Vibrators 19 und des Verzögerungsrelais 23 angeordnete nicht gezeichnete Glimmlampe wird das Ansprechen des Vibrators 19 auf eine Erschütterung an die Aufsichtsperson optisch übermittelt. Erfolgt eine Schußbestätigung über den Schalter a, so wird über den Ruhestromkontakt 29 der offengehaltene Stromkreis zum Zwischenrelais 24 geschlossen. Dieses zieht an und unterbricht über seinen Kontakt 30 den Stromkreis des Selbsthalterelais 22, dessen Arbeitskontakt 28 den Stromkreis des Elektromagneten 2 unterbricht. Der Elektromagnet 2 fällt dann ab. Mittels der Druckfeder 8 wird die Zugstange 3 aus dem Elektromagneten 2 herausgezogen. Die Scheibe 16 und der Scheibenträger 9 beschleunigen durch ihr Gewicht den Abklappvorgang und ziehen über den Haken 11 die Zugfeder 12 aus dem Bügel 13 so weit heraus, bis das Federlager 15 im Langschlitz 14 ein Gegenlager findet. Von diesem Zeitpunkt an wird die Abklappbewegung der Scheibe 16 und des Scheibenträgers 9 durch die Spannung der Zugfeder 12 gedämpft. Bei Erreichen der Abklapp-Endstellung von Scheibe 16 und Scheibenträger 9 ist die Vorspannung der Zugfeder 12 so groß, daß ein geringer Anstoß des Elektromagneten 2 ausreicht, die Scheibe 16 aufzurichten. Steht eine Klappfallscheibe in Schußposition und soll ohne Schußeinwirkung abgeklappt werden, so erfolgt über die dritte Drucktaste c die Schließung des Stromkreises für das Zwischenrelais 24. Dieses zieht an. Der Arbeitskontakt 28 öffnet den Stromkreis des Elektromagneten 2, der, stromlos geworden, die Scheibe 16 mit Scheibenträger 9 über die Druckfeder 8 und die Zugstange 3 abklappen läßt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltanordnung für eine Klappfallscheibe, die durch einen Elektromagneten in der aufgerichteten Stellung gehalten werden kann und deren Abklappen durch einen Vibrationskontakt steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung des Elektromagneten (2) in Reihe mit dem Arbeitskontakt (28) eines Selbsthalterelais (22) liegt, dessen Erregungsstromkreis über den Ruhestromkontakt (30) eines Zwischenrelais (24) geht, dessen Erregungsstromkreis am Ruhestromkontakt (29) eines Verzögerungsrelais (23) normalerweise unterbrochen ist und dort geschlossen wird, sobald das Verzögerungsrelais (23) durch den Vibrationskontakt (19) ausgelöst wird, wobei im Stromkreis über den Ruhestromkontakt (29) des Verzögerungsrelais (23) zur Wicklung des Zwischenrelais (24) eine Schußbestätigungsdrucktaste (a) angeordnet ist.
  2. 2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Signallampe zum Anzeigen der Schaltstellung des Verzögerungsrelais (23).
  3. 3. Schaltanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Selbsthalterelais (22) durch eine weitere Drucktaste (b) einschaltbar ist.
  4. 4. Schaltanordnung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine der Reihenschaltung der Schußbestätigungsdrucktaste (a) und des Ruhestromkontakts (29) des Verzögerungsrelais (23) parallel liegende weitere Drucktaste (c). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 934 874, 1009 068; deutsche Auslegeschrift Nr. 1090139.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1216157B (de) 1962-09-10 1966-05-05 Saab Ab Vorrichtung zum Vortaeuschen des Feuerns von Feuerwaffen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934874C (de) * 1952-07-12 1955-12-07 Frieseke & Hoepfner Gmbh Fallscheiben-Staender
DE1009068B (de) 1955-11-24 1957-05-23 Theissen Soehne Fritz Selbsttaetig umlegbare Schiessscheibe
DE1090139B (de) * 1959-10-15 1960-09-29 Wolfgang Deinlein Klappscheibe fuer das militaerische UEbungsschiessen auf figuerliche Ziele

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