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DE1090139B - Klappscheibe fuer das militaerische UEbungsschiessen auf figuerliche Ziele - Google Patents

Klappscheibe fuer das militaerische UEbungsschiessen auf figuerliche Ziele

Info

Publication number
DE1090139B
DE1090139B DED31676A DED0031676A DE1090139B DE 1090139 B DE1090139 B DE 1090139B DE D31676 A DED31676 A DE D31676A DE D0031676 A DED0031676 A DE D0031676A DE 1090139 B DE1090139 B DE 1090139B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
disc
electromagnet
folding
hinged
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED31676A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Deinlein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DED31676A priority Critical patent/DE1090139B/de
Publication of DE1090139B publication Critical patent/DE1090139B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J7/00Movable targets which are stationary when fired at
    • F41J7/04Movable targets which are stationary when fired at disappearing or moving when hit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Klappscheibe für das militärische Ubungsschießen auf figürliche Ziele Die Erfindung bezieht sich auf Klappscheiben, wie diese neben Standscheiben für das militärische Übungsschießen auf figürliche Ziele Verwendung finden. Klappscheiben machen einen Treffer heim Beschuß in der Weise kenntlich, daß die Scheibe von der aufrechten Stellung in die liegende Stellung umkippt. Soweit hierbei von elektromechanischen Mitteln Gebrauch gemacht wird, ist deshalb der Scheibe für gewöhnlich ein Erschütterungskontakt zugeordnet, für den das auftreffende Geschoß den Schaltlinpuls liefert, der entsprechend verstärkt einen Elektromagileten steuert, welcher das Umlegen der Scheibe bewirkt, die dann von dem Übungsleiter erneut in die aufrechte Stellung gebracht werden kann.
  • Nachteilig an dieser Bauweise ist, daß der Erschütterungskontakt nicht nur auf Treffer, sondern auch auf Windstöße, ü. U. sogar auf die beim Abfeuern des Geschosses entstehenden Schall-,vellen oder vom Geschoß abgesprengte Gesteinsbrocken u. dgl. anspricht, so daß mit dem Umkippen der Scheibe ein Treffer signalisiert wird, der tatsächlich nicht vorhanden ist, was aber erst durch eine Inatigenscheinnahme zier Scheibe überprüft werden kann. Ein weiterer Mangel der bekannten Klappscheiben besteht darin, daß die Beschußbereitschaft erst in dem Augenblick gegeben ist, in dem die Scheibe die aufrechte Stellung vollständig erreicht hat, wodurch ein schneller Schütze, der schon das hochkommende Ziel treffen könnte, am Schießen gehindert wird.
  • Diese und ähnliche Nachteile zu beseitigen, hat sich die Erfindung zur Aufgabe gemacht. Erfindungsgerriäl3 ist bei einer Klappscheibe für das militärische Übungsschießen auf figürliche Ziele mit einem Elektromagneten zum Aufrichten der Scheibe die Verwendung einer mit zwei voneinander isolierten Metallfolien bekleideten Zielscheibe, wie sie für die selbsttätige elektrische Trefferanzeige beim militärischen Übungsschießen auf stehende figürliche Ziele bekannt ist, vorgesehen, wobei der elektrische Impuls, den das die Scheibe durchschlagende metallene Geschoß liefert, nach seiner Verstärkung mittels eines Relais den Elektromagneten in bekannter Weise so steuert, daß der Magnet die drehbeweglich gelagerte Scheibe aus der aufrechten Stellung in die liegende Stellung umlegt.
  • Um zu erreichen, daß das Steuerrelais nach Verschwinden des Impulses angezogen bleibt, geht man zweckmäßigerweise so vor, daß das Relais eine zweite Wicklung erhält, die als Haltewicklung dient und über einen zweiten Relaiskontakt eingeschaltet wird. Um das Relais zumAbfallen und damit die Scheibe wieder in die Beschußlage zu bringen, ist daher nichts weiter erforderlich, als in dem Kreis der zweiten Wicklung einen Drucktaster od. dgl. vorzusehen, der, z. B. vom Übungsleiter betätigt, diesen Kreis zu unterbrechen gestattet.
  • Es empfiehlt sich, den das Umlegen der Scheibe bewirkenden Magneten so auszuführen, daß dessen Stromkreis beim Fehlen des Impulses geschlossen ist. Der von dem Relais oder gegebenenfalls einem zwischengeschalteten zweiten Relais gesteuerte Kontakt muß in diesem Falle als Ruhekontakt ausgeführt werden, der beim Eintreffen des Impulses geöffnet und so lange offen gehalten wird, bis das Steuerrelais zum Abfallen kommt.
  • Vorteilhaft ist es fernerhin, den kletallbelägeii der Scheibe einen Drucktaster o. dgl. parallel zu schalten, urii gegebenenfalls die Scheibe auch von Hand in die liegende Stellung bringen zu können.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und weitere Einzelheiten derselben werden an Hand der vorwiegend schematisch gehaltenen Zeichnung näher erläutert.
  • Die Klappscheibe und die zum Betrieb erforderlichen Bauelemente sind in einem Kasten 1 untergebracht, dessen dem Schützen zugekehrte Vorderfront mit einer Stahlplatte 2 armiert ist und der bis etwa zu seiner Oberkante in den Erdboden einzugraben ist. In Zapfen an den Seitenwänden des Kastens ist die mit cinein Ausgleichsgewicht 4 versehene und unter der Wirkung einer Spiralfeder 5 stehende Zielscheibe 3 in der Weise drehbeweglich gelagert, daß diese um 90° aus der aufrechten Stellung in die-gestrichelt eingezeichnete. -- liegende Stellung umkippen kann.
  • Die Scheibe ist mit zwei voneinander isolieren Metallfolien bekleidet, die in einen Stromkreis eingeschaltet sind, der durch das die Scheibe durchschlagende metallene Geschoß kurzzeitig geschlossen wird. Der hierbei entstehende Impuls wird über ein flexibles Kabel dem Eingang eines Verstärkers V zugeführt, der z. B. mit Transistoren bestückt ist und dessen Ausgang mit einem Relais A in Verbindung steht. Dieses Relais hat zwei Kontakte a1 und d2, von denen der erstgenannte eine als Haltewicklung dienende zweite Wicklung des Relais A einzuschalten gestattet, während der zweite Kontakt im Stromkreis eines Relais B liegt. Das Relais B steuert seinerseits über einen Kontakt b1 einen Elektromagneten C, dessen Anker mit einer Kette-6 am unteren Ende der Scheibe 3 angreift. Im Stromkreis der Haltewicklung des Relais A liegt ferner ein Drucktaster T1, ebenso ist dem Verstärkereingang ein Drucktaster T2 parallel geschaltet. Die Stromversorgung des Verstärkers, der einzelnen Relais und des Elektromagneten erfolgt durch eine im Kasten untergebrachte Batterie E.
  • Sobald ein Geschoß G die Scheibe 3 durchschlägt, entsteht ein Impuls, der, in dem Verstärker V verstärkt, das Relais A zum Ansprechen bringt. Hierdurch werden die Kontakte a1 und a2 geschlossen, womit sich einmal das Relais A hält, zum anderen das Relais B zum Ansprechen kommt. Dieses öffnet den Kontakt bi, so daß die Spule des Elektromagneten C stromlos wird und die Scheibe 3 unter der Wirkung der Feder 5 in die liegende Stellung umklappt. Zum Aufrichten der Scheibe wird der Drucktaster T1 betätigt. Dieser unterbricht den zu der Haltewicklung des Relais A führenden Stromkreis, so daß die Kontakte a1 und a2 geöffnet werden. Infolgedessen wird auch das Relais B stromlos, das nunmehr wieder den Kontakt bi. schließt und die Spule des Elektromagneten C unter Spannung setzen kann. Dessen Anker wird daher angezogen und bringt über die Kette 6 die Scheibe 3 in die aufrechte Stellung.
  • Soll die Scheibe umgelegt werden, ohne daß ein Treffer erfolgt ist, so wird der Drucktaster T2 betätigt. Die Wirkung ist hierbei die gleiche wie beim Auftreffen des Geschosses, d. h. es kommen die Relais A und B zum Ansprechen, von denen das letztgenannte den Elektromagneten C stromlos macht, der die Scheibe unter der Wirkung der Spiralfeder 5 zum Umklappen bringt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Klappscheibe für das militärische Übungsschießen auf figürliche Ziele mit einem Elektromagneten zum Aufrichten der Scheibe, gekennzeichnet durch die Verwendung einer bekannten mit zwei voneinander isolierten Metallfolien. bekleideten Scheibe (3), die, von dem metallenen Geschoß (G) durchschlagen., einen elektrischen Impuls liefert, der nach Verstärkung einem Relais (A) zugeführt wird, derart, daß das durch den Impuls erregte Relais (A) den Elektromagneten (C) in bekannter Weise so steuert, daß die drehbeweglich gelagerte Scheibe (3) von der aufrechten in die liegende Stellung umklappt.
  2. 2. Klappscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (3) durch eine Feder (5) vorgespannt ist derart, daß das Umklappen der Scheibe (3) bei Stromloswerden der Wicklung des Elektromagneten (C) erfolgt.
  3. 3. Klappscheibe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (A) als Selbsthalterelais mit einer zweiten Wicklung ausgebildet ist.
  4. 4. Klappscheibe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Kreise der zweiten Wicklung in. bekannter Weise ein Drucktaster (T1) zum Unterbrechen dieses Kreises von Hand vorgesehen ist.
  5. 5. Klappscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine derartige Schaltung für den Elektromagneten (C), daß der Magnetstromkreis beim Fehlen des Impulses geschlossen;ist.
  6. 6. Klappscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis des Elektromagneten (C) erst an einem zweiten Relais (B) angeschlossen; ist, das seinerseits von dem ersten: Relais (A) b.eeinfiußt ist.
  7. 7. Klappscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis- 6, dadurch gekennzeichnet, däß den. Metallfolien der Scheibe (3) bzw. dem Verstärkereingang ein weiterer Drucktaster (T2) parallel geschaltet ist zum Erzeugen eines das Umklappen. der Scheibe (3) bewirkenden Impulses von Hand. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1699 6051 1790357
DED31676A 1959-10-15 1959-10-15 Klappscheibe fuer das militaerische UEbungsschiessen auf figuerliche Ziele Pending DE1090139B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1119721B (de) * 1960-11-02 1961-12-14 Capito Und Assenmacher G M B H Schaltanordnung fuer eine Klappfallscheibe
DE1216157B (de) 1962-09-10 1966-05-05 Saab Ab Vorrichtung zum Vortaeuschen des Feuerns von Feuerwaffen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1699605U (de) * 1954-09-23 1955-06-02 Pinnecke & Engelhardt K G Schiessscheibenanlage.
DE1790357U (de) * 1958-08-26 1959-06-11 Wolfgang Deinlein Zielscheibe.

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