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DE1266391B - Ausloesevorrichtung fuer Schalter und Relais - Google Patents

Ausloesevorrichtung fuer Schalter und Relais

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Publication number
DE1266391B
DE1266391B DE1959V0015896 DEV0015896A DE1266391B DE 1266391 B DE1266391 B DE 1266391B DE 1959V0015896 DE1959V0015896 DE 1959V0015896 DE V0015896 A DEV0015896 A DE V0015896A DE 1266391 B DE1266391 B DE 1266391B
Authority
DE
Germany
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release
lever
trip
magnet
armature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1959V0015896
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebrueder Vedder GmbH
Original Assignee
Gebrueder Vedder GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Gebrueder Vedder GmbH filed Critical Gebrueder Vedder GmbH
Priority to DE1959V0015896 priority Critical patent/DE1266391B/de
Publication of DE1266391B publication Critical patent/DE1266391B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/36Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electromagnetic release and no other automatic release
    • H01H73/38Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electromagnetic release and no other automatic release reset by lever

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description

  • Auslösevorrichtung für Schalter und Relais Die Erfindung bezieht sich auf eine Auslösevorrichtung für Schalter und Relais, die gegen die Wirkung von Rückholfedern in einer Schaltstellung verriegelt sind. Es sind Auslösevorrichtungen für Schalter und Relais der angegebenen Art in mehreren Ausführungsformen bekannt, welchen gemeinsam ist, daß die Auslösekraft unmittelbar auf die Verriegelung einwirkt, um das in der Regel als Hebel ausgebildete Verriegelungsorgan aus seiner Riegelstellung herauszuführen. Für eine solche unmittelbare Einwirkung auf die Verriegelung ist eine verhältnismäßig große Kraft erforderlich, weil die Verriegelung ihrerseits unter dem Einfluß der Rückholfeder des Schalters oder Relais steht. Für die Auslösung werden daher Organe benötigt, welche eine verhältnismäßig große Kraft zu entfalten vermögen.
  • Derartige kräftige Auslösemittel sind im allgemeinen unempfindlich. Sie erfordern im übrigen einen hohen Kraftaufwand, der vielfach nicht unmittelbar zur Verfügung steht. Man hat deshalb vornehmlich bei Verwendung von Magneten für die Durchführung der Auslösung besondere Schaltungen angewendet, um entweder den Netzstrom für die Erregung der Magneten zu benutzen, oder um einen verfügbaren schwachen Strom zu verstärken. Die Erschwernisse, die mit der Verwendung von kräftigen Auslösemitteln verbunden sind, erfahren dadurch noch eine Steigerung, daß man bei Wiederherstellung der Verriegelung, d. h. bei der Rückführung des Schalters oder Relais in die verriegelte Schaltstellung die Gegenwirkung der Auslösemittel überwinden muß. Die Erfindung strebt demgegenüber eine höhere Empfindlichkeit der Auslösung ohne Erschwerung der Wiederherstellung der verriegelten Schaltstellung an, wobei die die Auslösung bewirkende Kraft trotz der Einleitung der Auslösung mittels einer schwachen Aus-Lösekraft praktisch beliebig groß gewählt werden kann.
  • Die Besonderheit der erfindungsgemäßen Auslösevorrichtung besteht darin, daß dem beweglichen Auslöseanker ein empfindliches Auslöseorgan geringer Leistung und ein ständig wirksamer Auslösemagnet mit größerer Kraftwirkung in der Weise zugeordnet sind, daß sich der Auslöseanker normalerweise in ausreichender Entfernung von dem Auslösemagneten befindet, um nicht bewegt zu werden, dagegen im Wirkbereich des empfindlichen Auslöseorgans liegt, das bei seiner Erregung den Auslöseanker dem Auslösemagneten nähert.
  • Der bewegliche Auslöseanker kann als Einfach-oder Doppelhebel oder auch als verschieb- oder schwenkbar gelagertes Organ ausgebildet sein. Als empfindliches Auslöseorgan kann ein wärmeempfindliches Organ, z. B. ein Bimetallstreifen oder ein Thermostat, verwendet werden. Es ist darüberhinaus auch möglich, einen empfindlichen schwachen Elektromagneten zu verwenden. Der ständig wirksame Auslösemagnet kann ein Elektromagnet sein. Man kann aber auch eine völlige Unabhängigkeit von Strom und Spannung schaffen, indem man als Auslösemagnet einen Dauermagnet verwendet. Permanentmagneten sind als kräftige Magneten mit kleinen Abmessungen verfügbar.
  • Der bewegliche Auslöseanker ist zweckmäßig durch eine Feder belastet, welche den am Auslöseanker angreifenden Auslösekräften entgegenwirkt. Eine solche Federbelastung macht die Auslösevorrichtung gegen betriebsmäßige Erschütterungen oder Stöße unempfindlich.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich gegenüber bekannten Anordnungen dadurch aus, daß der Auslösevorgang in zwei zeitlich aufeinanderfolgende Vorgänge zerlegt wird, nämlich die Einleitung der Auslösung unter Zuhilfenahme einer empfindlichen kleinen Kraft und die Beendigung der Auslösung unter Einsatz einer von selbst zur Wirkung kommenden größeren Kraft.
  • Die Auslösevorrichtung nach der Erfindung läßt sich dank ihrer Ausbildung als mittelbar wirkende Auslösevorrichtung dadurch vervollkommnen, daß sie mit einer Verriegelung kombiniert wird, welche nach jeder Auslösung selbsttätig in die Riegelstellung zurückzukehren strebt und welche durch ein bei dem Schaltvorgang betätigtes Organ ergänzt ist, das auf die Auslösevorrichtung in der Weise einwirkt, daß die selbsttätige Rückkehr der Verriegelung in die Riegelstellung ermöglicht ist.
  • Die Erfindung empfiehlt demgemäß in ihrer weiteren Ausbildung, daß die mit der Auslösevorrichtung zusammenwirkende Verriegelung aus einem an den Schalt- oder Relaismechanismus angelenkten Lüftungshebel, welcher den Auslöseanker nach erfolgter Auslösung von dem kräftigen Auslösemagneten wegführt, und einem Ylinkenhebelwerk besteht, welches unter dem Einfluß von Federn in die Riegelstellung zurückstrebt und dem Lüftungshebel als Widerlager dient.
  • Eine solche Ausbildung der Verriegelung erfolgt zweckmäßig in der Form, daß der Lüftungshebel quer zur Bewegungsrichtung des Auslöseankers verschiebbar ist und mit einem pockenförmigen Mitnehmerkopf ausgestattet ist, welcher das Auslöseorgan im Sinne der Lüftung verdrängt.
  • Der Gegenstand der Erfindung soll an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 die schematische Darstellung eines Schalters mit der erfindungsgemäßen Verriegelung im geschlossenen Zustand, F i g. 2 den Schalter nach F i g. 1 in geöffnetem Zustand, F i g. 3 den Verriegelungs- und Auslösemechanismus in einer Zwischenstellung, die beim übergang aus der Einschah- in die Ausschaltstellung durchlaufen wird, F i g. 4 eine Draufsicht auf die Verriegelungs- und Auslösevorrichtung in der Stellung gemäß F i g. 1, F i g. 5 eine Draufsicht auf die Verriegelungs- und Auslösevorrichtung im Augenblick der Auslösung. Der Schalter nach F i g. 1 und 2 liegt in dem von der Klemme 1 zu Klemme 2 führenden Stromweg. Die Öffnung und Schließung des Strömweges erfolgt mit Hilfe einer Kontaktwippe 3, welche-- auf dem Steg 4 ruht und mit Hilfe der Schaltwippe 5 verschwenkt werden kann. Die Schaltwippe enthält eine Feder 6, welche auf eine Kugel 7 einwirkt, die ihrerseits die Betätigungskraft auf die Kontaktwippe 3 überträgt. Die Schaltwippe 5 ist um die Achse 8 vierschwenkbar mit einem seitwärts weisenden Arm 9 versehen, auf welchen die Druckfeder 10 so einwirkt, daß sie die Kontaktwippe 3 in die offene Schaltstellung drängt, bzw. in derselben festzuhalten strebt. Die Betätigung der Schaltwippe 5 beim Einschalten geschieht mit Hilfe eines Kipphebels 11, welcher auf der Achse 12 sitzt. An der Flanke des Kipphebels 11 ist bei 13 einerseits eine Zugfeder 14, deren Ende bei 15 festgelegt ist, und andererseits ein sichelförmiger Hebel 16 angeschlossen. Der Hebel 16 ist bei 17 mit dem Arm 18 eines bei 19 schwenkbar gelagerten Doppelhebels verbunden, dessen anderer Arm 20 einen Mitnehmerstift 21 trägt.
  • In dem Gelenk 22 ist ein Lüftungshebel 23 an den Arm 9 angelenkt. An dem Hebel 23 befinden sich eine pockenförmige Nase 24, mit welcher der Mitnehmerstift 21 des Doppelhebels 18, 20 zusammenwirkt.
  • Aus der Ausschaltstellung gemäß F i g. 2 wird der Schalter in die Einschaltstellung gemäß Fi g.1 übergeführt, indem der Kipphebel 11 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird. Dabei wird die Feder 14 gespannt und der Doppelhebel 18, 20 erfährt eine geringe Verschwenkung im Uhrzeigersinn. Infolgedessen drückt der Mitnehmer 21 den Hebel 23 nach unten, so daß die Schaltwippe 5 im Uhrzeigersinn verschwenkt, die Feder 10 zusammengedrückt und die Kontaktwippe 3 in die Einschaltstellung gebracht wird.
  • Der Hebel 23 wird auf seiner, dem Betätigungswerk abweisenden Seite durch einen Hebel 25 abgestützt, welcher bei 26 gelagert ist und unter dem Einfluß einer im Uhrzeigersinn wirkenden Schrauben-oder Schenkelfeder 27 steht. Der Hebel 25 bildet mit dem Hebel 28 ein Verriegelungswerk. Der Hebel 28 ist bei 29 gelagert und steht unter dem Einfluß einer Schrauben- oder Schenkelfeder 30, welche ihn entgegen dem Uhrzeigersinn zu verschwenken strebt.
  • Die Auslösung des Verriegelungswerks und damit die Freigabe des Schalters erfolgt dadurch, daß der Hebel 28 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird. Lt gibt dabei den Hebel 25 frei, so daß die Rückholfedem10 und 14 zur Wirkung kommen und die Ausschaltung des Schalters bewirken können.
  • Für die Auslösung, d. h. für die Verschwenkung des Hebels 28 im Uhrzeigersinn, ist eine Auslösevorrichtung angebracht, welche im wesentlichen aus einem bei 31 gelagerten und unter dem Einfluß einer Zugfeder 32 stehenden Doppelhebel 33, einem Elektromagneten 34 von vergleichsweiser geringer :.Leistung und einem kräftigen Dauermagneten 35 besteht. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß in der Ruhestellung gemäß F i g. 4 der Luftspalt zwischen Hebel 33 und Dauermagnet 35 so groß ist, daß der Magnet 35 den Hebel 33 nicht im Sinne der Auslösung zu verschwenken vermag. In diesem Ruhezustand ist der Magnet 34 wirkungslos, da seine Wicklung nicht von Strom durchflossen wird. Wenn aber der Magnet 34 erregt wird, so unterstützt er die bis dahin unzureichende Wirkung des Magneten 35 und nähert den Hebel 33 dem Magneten 35. Dadurch wird die Wirksamkeit des letzteren gesteigert, so daß der Hebel 33 verschwenkt und die Auslösung bewirkt wird.
  • Bei der darauffolgenden Umschaltung des Schalters wird der Hebel 23, der mit einem pockenförmigen Mitnehmerkopf 36 ausgestattet ist, nach aufwärts verschoben und dringt dabei durch ein an dem Hebel 33 vorgesehenes Fenster 37. Während dieser Aufwärtsbewegung wird der Hebel 23 durch den Hebel 25 abgestützt, so daß er den Hebel 33 von' dem Magneten 35 zu lüften vermag und das Verriegelungswerk 25, 28 seine Riegelstellung wieder einnehmen kann.
  • Bei der darauffolgenden Wiedereinschaltung des Schalters wird der Hebel 23 nach abwärts verschoben. Da der Hebel nunmehr durch das Verriegelungswerk 28, 25 starr abgestützt ist, so bewirkt der pockenförmige Kopf 36 eine zusätzliche Verschwenkung und Wegführung des Hebels 33 von dem Magneten 35, d. h. Wiederherstellung der Ausgangsstellung gemäß F i g. 4.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Auslösevorrichtung für Schalter und Relais, die gegen die Wirkung von Rückholfedem in einer Schaltstellung verriegelt sind, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß dem beweglichen Auslöseanker (33) ein empfindliches Auslöseorgan (34) geringer Leistung und ein ständig wirksamer Auslösemagnet (35) größerer Kraftwirkung in der Weise zugeordnet sind, daß sich der Auslöseanker (33) normalerweise in ausreichender Entfernung von dem Auslösemagneten (35) befindet, um nicht bewegt zu werden, dagegen im Wirkbereich des empfindlichen Auslöseorgans (34) liegt, das bei seiner Erregung den Auslöseanker (33) dem Auslösemagneten (35) nähert.
  2. 2. Auslösevorrichtung nach Anspruch 1:, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöseanker (33) unter dem Einfluß einer Feder (32) steht, welche den am Auslöseanker (33) angreifenden Auslösekräften entgegenwirkt.
  3. 3. Auslösevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der kräftige Auslösemagnet (35) aus einem Dauermagneten besteht.
  4. 4. Auslösevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das empfindliche Aulöseorgan aus einem schwachen Elektromagneten besteht.
  5. 5. Auslösevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Verriegelung aus einem an den Schalt- oder Relaismechanismus angelenkten Lüftungshebel (23), welcher den Auslöseanker (33) nach erfolgter Auslösung von dem kräftigen Auslösemagneten (35) wegführt, und einem Klinkenhebelwerk (25, 28) besteht, welches unter dem Einfluß von Federn (27, 30) in die Riegelstellung zurückstrebt und dem Lüftungshebel (23) als Widerlager dient.
  6. 6. Auslösevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Lüftungshebel (23) quer zur Bewegungsrichtung des Auslöseankers (33) verschiebbar ist und mit einem nockenförmigen Mitnehmerkopf (36) ausgestattet ist, welcher den Auslöseanker (33) im Sinne der Lüftung verdrängt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1037 567; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1776 083; schweizerische Patentschrift Nr. 123 584; österreichische Patentschrift Nr. 166 860; britische Patentschriften Nr. 699 220, 606 055.
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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CH123584A (de) * 1925-12-08 1927-12-01 Siemens Schuckertwerke Gmbh Schnellschalter.
GB606055A (en) * 1946-01-09 1948-08-05 William Harry Wilson Improvements in and connected with magnetic snap action switches
AT166860B (de) * 1949-04-16 1950-10-10 Schrack Elektrizitaets Ag E Elektromagnetischer Überstromselbstschalter mit Fehlerspannungsauslösung
GB699220A (en) * 1951-12-31 1953-11-04 Rheostatic Co Ltd Improvements in magnetic snap action electric switches
DE1037567B (de) * 1956-02-20 1958-08-28 Vedder Gmbh Geb Wechselstromschalter mit zusaetzlicher Anstossbetaetigung durch einen ausloesbaren Mechanismus
DE1776083U (de) * 1957-10-10 1958-10-23 Voigt & Haeffner Ag Elektromagnetischer schnellausloeser.

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