DE1113722B - Hohlleiterflanschverbindung - Google Patents
HohlleiterflanschverbindungInfo
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- DE1113722B DE1113722B DES67943A DES0067943A DE1113722B DE 1113722 B DE1113722 B DE 1113722B DE S67943 A DES67943 A DE S67943A DE S0067943 A DES0067943 A DE S0067943A DE 1113722 B DE1113722 B DE 1113722B
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01P—WAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
- H01P1/00—Auxiliary devices
- H01P1/04—Fixed joints
- H01P1/042—Hollow waveguide joints
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Description
- Hohlleiterflanschverbindung Die Erfindung bezieht sich auf eine Hohlleiter-$anschverbindung für Einrichtungen der Höchstfrequenztechnik, insbesondere Richtfunktechnik.
- Einrichtungen der elektrischen Übertragungstechnik werden oft in Gestelleinschubbauweise ausgeführt, die bekanntlich einen räumlich außerordentlich gedrängten Aufbau ermöglicht und auch sonst eine Reihe von Vorteilen mit sich bringt. Die elektrische Verbindung der einzelnen Einschübe mit den gestellseitigen Anschlüssen erfolgt über Steckverbindungen, beispielsweise Messersteckleisten, wodurch ein schneller Ein- und Ausbau bzw. Austausch der Einschübe vorgenommen werden kann.
- Diese in jeder Hinsicht vorteilhafte Technik läßt sich jedoch nicht ohne weiteres auf Einrichtungen für sehr kurze elektromagnetische Wellen in Hohlleiterbauweise anwenden, zumal die Herstellung der leicht lösbaren Verbindung des Anschlußflansches eines in Hohlleiterbauweise ausgeführten Einschubes mit seinem gestellseitigen Hohlleiteranschluß erhebliche Schwierigkeiten bereitet. Hohlleiterflanschverbindungen bedürfen bekanntlich einer genauen Zentrierung ihrer gegenseitigen Anschlüsse und benötigen außerdem einen ausreichend starken stirnseitigen Kontaktdruck. Aus diesem Grunde werden Flanschverbindungen üblicherweise als Schraubverbindungen mit einer Anzahl Paßschrauben ausgeführt. Derartige Schraubverbindungen sind jedoch nicht leicht lösbar, machen also einen schnellen Austausch der Einschübe unmöglich und stehen außerdem einer räumlich gedrängten Bauweise entgegen, weil die Flanschverbindungen jeweils gut zugänglich sein müssen.
- Es sind ferner Hohlleiterverbindungen bekannt, bei denen ein gegenseitiges achsenparalleles Versetzen der sich aneinander anschließenden Hohlleiter möglich gemacht ist. Hierbei sind die Flansche so großflächig dimensioniert, daß sie sich auch dann noch überlappen, wenn der gegenseitige Achsenversatz der Hohlleiter gleich ihrer lichten Weite - Horizontalverschiebung - oder gleich ihrer lichten Höhe -Vertikalverschiebung-ist. Als Verbindungselemente sind Schraubzwingen vorgesehen, die es gestatten, jede gewünschte Versatzstellung zu fixieren. Abgesehen davon, daß bei diesen Flanschverbindungen die Möglichkeit einer gegenseitigen sorgfältigen Zentrierung zunächst nicht gegeben ist, sind sie zur Lösung des vorstehend geschilderten Problems ebenfalls völlig ungeeignet, weil auch hier eine gute räumliche Zugänglichkeit der Verbindungsstelle vorausgesetzt werden muß.
- Bei einer Hohlleiter$anschverbindung für Einrichtungen der Höchstfrequenztechnik, insbesondere Richtfunktechnik, wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Flansch des einen der beiden miteinander zu verbindenden Hohlleiterenden nach Art einer Prismenführung ausgebildet ist, in die der entsprechend ausgebildete Flansch des anderen Hohlleiterendes auf Anschlag eingreift, und daß die stirnseitige Kontaktgabe der beiden Hohlleiterenden, soweit erforderlich, durch Doppelkontaktfedern sichergestellt ist.
- An Hand der Zeichnung soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert werden.
- Die Zeichnung zeigt die einander benachbarten Enden zweier Schmalprofil-Rechteckhohlleiterabschnitte 1 und 2, deren Anschluß$ansche gemäß der Erfindung ausgebildet sind. Der Flansch 3, in den der Rechteckhohlleiterabschnitt 1 an seinem dargestellten Ende übergeht, stellt eine Prismenführung dar, die parallel zu den Hohlleiterbreitseiten verläuft. Das Ende des Rechteckhohlleiterabschnitts 1 mündet hierbei in den Boden der Prismenführung ein. Auf beiden Breitseiten des Hohlleitermundes ist jeweils eine gewölbte lamellierte Blattfeder 4 vorgesehen, die sich über die ganze Hohlleiterbreite erstreckt. Die Blattfedern 4 sind hierbei in flachen nutartigen Aussparungen 5 angeordnet.
- Entsprechend dem als Prismenführung ausgebildeten Flansch 3 stellt der zugehörige Flansch 6 am dargestellten Ende des Rechteckhohlleiterabschnitts 2 einen Gleitschuh dar, der zur Herstellung der Flanschverbindung in Pfeilrichtung bis auf Anschlag in den Flansch 3 seitlich eingeschoben wird. Das konische Profil der linken Seite des Flansches 6 erleichtert dessen Einführen in die Prismenführung. Die Zentrierung der Flanschverhindung in der Vertikalen übernehmen die auf der Ober- und Unterseite des Flansches 6 vorgesehenen Führungsstege 7. Die Führungsstege 7 sind in der Mitte des Flansches 6 angeordnet. Beim Einführen des Flansches 6 in die Prismenführung ist daher zwischen den beiden Flanschen zunächst ein relativ großes Spiel vorhanden. Dieses Spiel ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn der Rechteckhohlleiterabschnitt 2 mit seinem Flansch 6 den Anschluß eines Einschubes bildet Lind der Hohlleiterabschnitt 1 mit seinem Flansch 3 den zugehörigen gestenseitigen Anschluß darstellt, oder umgekehrt. Das vorhandene Spiel unterstützt nämlich die Herstellung der Flanschverbindung bzw. das Einführen des Einschubes in das Gestell in vorteilhafter Weise. Die Zentrierung der Flanschverbindung in der Horizontalen erfolgt durch die auf der rechten Seite des Flansches 6 vorgesehenen A @Ischläge 3.
- Die in der Zeichnung dargestellte Flanschverbindung ist insbesondere für Rechteckhohlleiterabschnitte geeignet, die für die Übertragung elektromagnetischer Energie in der Hlö Wellenform vorgesehen sind. Bei dieser Wellenform tritt nämlich eine axiale Komponente des Verschiebungsstromes nur in den Hohlleiterbreitseiten auf, so daß die erforderliche stirnseitige Kontaktgabe an der Verbindungsstelle sich auf die Hohlleiterbreitseiten beschränken kann. Liegt diese Gegebenheit nicht vor, so ordnet man zweckmäßig erweise auch längs den Hohlleiterschmalseiten jeweils eine Blattfeder der in der Figur gezeigten Art an.
- Zur Erhöhung der Hochfrequenzdichtigkeit kann die Flanschverbindung ferner an geeigneten Stellen mit wellenabsorbierenden Materialien belegt bzw. mit Chokes ausgerüstet werden. Bei der Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, wie er in der Zeichnung dargestellt ist, dürften derartige zusätzliche Maßnahmen im allgemeinen jedoch nicht erforderlich sein, da die Abstrahlung elektromagnetischer Energie an der Verbindungsstelle durch das Schmalprofil der Rechteckhohlleiterquerschnitte verkleinert wird.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Hohlleiterflanschverbindung für Einrichtungen der Höchstfrequenztechnik, insbesondere Richtfunktechnik, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch des einen der beiden miteinander zu verbindenden Hohlleiterenden nach Art einer Prismenführung ausgebildet ist, in die der entsprechend ausgebildete Flansch des anderen Hohlleiterendes auf Anschlag eingreift, und daß die stirnseifige Kontaktgabe der beiden Hohlleiterenden, soweit erforderlich, durch Doppelkontaktfedern sichergestellt ist.
- 2. Hohlleiterflanschverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelkontaktfedem an dem nach Art einer Prismenführung ausgebildeten Flansch angeordnet sind.
- 3. Hohlleiterfianschverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelkontaktfedern gewölbte, vorzugsweise lamellierte Blattfedern sind.
- 4. Hohlleiterflanschverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche für die miteinander zu verbindenden, einander benachbarten Enden zweier Rechteckhohlleiterabschnitte, gekennzeichnet durch zwei in Erstreckung der Hohlleiterbreitseiten angeordnete gewölbte Blattfedern.
- 5. Hohlleiterfianschverbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechteckhohlleiterabschnitte Schmalprofil haben. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 724 805.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES67943A DE1113722B (de) | 1960-04-06 | 1960-04-06 | Hohlleiterflanschverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES67943A DE1113722B (de) | 1960-04-06 | 1960-04-06 | Hohlleiterflanschverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1113722B true DE1113722B (de) | 1961-09-14 |
Family
ID=7499929
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES67943A Pending DE1113722B (de) | 1960-04-06 | 1960-04-06 | Hohlleiterflanschverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1113722B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1273093B (de) * | 1961-11-25 | 1968-07-18 | Basf Ag | Verfahren zur Herstellung wasserunloeslicher Azofarbstoffe |
| DE1289152B (de) * | 1964-09-02 | 1969-02-13 | Siemens Ag | Hohlleiterflansch |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2724805A (en) * | 1950-12-02 | 1955-11-22 | Louis D Smullin | Microwave apparatus |
-
1960
- 1960-04-06 DE DES67943A patent/DE1113722B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2724805A (en) * | 1950-12-02 | 1955-11-22 | Louis D Smullin | Microwave apparatus |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1273093B (de) * | 1961-11-25 | 1968-07-18 | Basf Ag | Verfahren zur Herstellung wasserunloeslicher Azofarbstoffe |
| DE1289152B (de) * | 1964-09-02 | 1969-02-13 | Siemens Ag | Hohlleiterflansch |
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