DE1293266B - Viertelwellen-Impedanz-Transformator - Google Patents
Viertelwellen-Impedanz-TransformatorInfo
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Description
1 2.9 JAB 6..C^r- - τ--;:::::· ν:::/:.-:
1 2
Die Erfindung betrifft einen Viertelwellen-Impe- ■■; ; einer Viertelwellenlänge — allgemein als Hohlleiterdanz-Transformator,
bei dem als Hohlleiter-Trans- Transformator bezeichnet — gespeist,
formator ein rechteckförmiger Hohlleiter von Viertel- Der äußere ß-Wert (Güte) des Resonators 1 ist
wellenlänge verwendet wird, dessen schmaler Quer- durch die Impedanz Z2, die durch die Last ain Reschnitt
zur Einstellung der Impedanz veränderbar ist. 5 sonatorausgang gegeben ist, bestimmt. Ist Z1 der
Es sind bereits Hohlleiter-Impedanz-Transforma- Wellenwiderstand des Transformator-Hohlleiters 3,
toren bekannt, bei denen die Impedanzeinstellung dessen Länge ein Viertel einer Wellenlänge beträgt,
durch einen verschiebbaren Kolben erfolgt, der in und ist der Haupthohlleiter angepaßt und hat den
den Hohlleiter hineinragt und die Breite einer Viertel- Wellenwiderstand Z0, so ist der Wert von Z2 am Rewellenlänge
hat. Diese Anordnung hat den Nachteil, io sonatorausgang gegeben durch
daß sie bewegbare Teile aufweist, die das Problem , ■ ■ ; ,
der elektrischen Kontaktgabe mit den Hohlleiterwan- : Z=Z ^ (Ϊ)
düngen aufwerfen und somit für den Einsatz in einem 2 1Z0' ,
evakuierten Gehäuse nicht ohne weiteres geeignet
sind. 15 Da demnach die äußere Güte Q des Resonators
Bei einer weiteren bekannten Einrichtung wird der von dem Wert von Z1 abhängt, ist es für einen wir-Hohlleiter
zwecks Impedanzanpassung elastisch ver- kungsvollen und zufriedenstellenden Betrieb wichtig,
formt. Zu diesem Zweck sind jedoch Klemmvorrich- diesen Wert genau vorauszubestimmen. Ebenfalls
tungen erforderlich, die sowohl einen konstruktiven ist es wünschenswert, Einstellmöglichkeiten für die
Mehraufwand erfordern als auch an der Einsatzstelle ao Kopplung vorzusehen, um andere Maßabweichungen
des Hohlleiter-Impedanz-Transformators, beispiels- kompensieren zu können. Bei bekannten Einrichtunweise
am Auskoppelfenster eines Höchstfrequenz- gen muß der Hohlleiter 3. genau bearbeitet werden,
generators, schlecht unterzubringen sind. um seine Abmessungen mit hinreichender Präzision
Die Erfindung zielt darauf ab, einen leicht zu ferti- festzulegen. Dies ist einerseits schwierig und angenden
und nach Einbau fest einstellbaren Hohl- 25 dererseits unter Berücksichtigung der erforderlichen
leiter-Impedanz-Transformator für die Ankopplung, hohen Genauigkeit teuer.
beispielsweise eines Höchstfrequenzgenerators an. - - In den F i g. 2 bis 8 ist eine Ausführungsform der
seinen Ausgangshohlleiter, zu schaffen. Erfindung dargestellt, bei der der Haupthohlleiter 2
Diese Aufgabe wird bei einem Transformator der mit einem Wellenwiderstand Z0 ein rechteckförmiger
einleitend angeführten Ausbildung erfindungsgemäß 30 Hohlleiter ist, dessen eine breite Wandung in der ge-.
dadurch gelöst, daß die beiden Breitseiten des Hohl- brochenen Darstellung (F i_g. 3) zu erkennen Ist. Dieleiters
durch Metallblöcke von Viertelwellenlänge ge- ser Haupthohlleiter mündet in einem kreisförmigen
bildet werden, welche auf der dein Resonator abge- .. Ansatzstück 4 mit einer rechteckförmigen Öffnung,
wandten Seite mit Schlitzen versehen sind, die sich das an den Ausgangsresonator eines Magnetrons
näherungsweise über die Länge der Blöcke er- 35 oder einer anderen Höchstfrequenzeinrichtung angestrecken.
paßt werden kann. Normalerweise ist der Raum im
Vorzugsweise verlaufen dabei die Schlitze über die Resonator ein Teil des evakuierten Raums der Vorgesamte
Höhe der Blöcke. Die Schlitzbreite ist dabei richtung. Zur Aufrechterhaltung des Vakuums kann
im Verhältnis zur schmalen Seite des Haupthohl- ein Glasfenster oder ein anderes geeignetes vakuumleiters
vorteilhaft klein. 40 dichtes Fenster (nicht dargestellt) quer im Hohl-
Ein erfindungsgemäßer Viertelwellen-Impedanz- leiter 2 nahe dem Ansatzstück 4 entsprechend der
Transformator hat den wesentlichen Vorteil, daß die üblichen Praxis angeordnet werden. In dem Ende des
Impedanzeinstellung in einfacher Weise durch Ein- Hohlleiters 2, das in das Ansatzstück 4 mündet, sind
führen eines Werkzeugs in die Schlitze der Metall- zwei gleichartige rechteckförmige Metallblöcke 5 anblöcke
und Verbiegen der Metallteile, die die Hohl- 45 gebracht. Einer dieser Blöcke ist in den F i g. 5 bis 7
leiterwandung bilden, erfolgen kann. gesondert dargestellt. Bei der dargestellten Konstruk-
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nach- tion werden diese Blöcke gesondert vom Hohlfolgend im Zusammenhang mit der Zeichnung be- leiter 2 und dem Ansatzstück 4 gefertigt, in die Münschrieben.
dung des Hohlleiters 2 eingesetzt und mit dessen ge-
Dabei zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung 50 genüberliegenden Wänden verschweißt, so daß sie,
eines bekannten Viertelwellen-Impedanz-Transfor- strukturell betrachtet, mit diesem ein Stück werden,
mators. Die Fig. 2, 3 und 4 sind aufeinander senk- Die Höhe jedes Blocks 5 entspricht dem größeren
recht stehende Ansichten einer Ausführungsform der Abmaß des inneren Querschnitts desΓ Hohlleiters 2.
Erfindung. Die Fig. 5,6 und 7 sind aufeinander Die Länge y jedes Blocks entspricht einem Viertel der
senkrecht stehende Ansichten eines der beiden gleich- 55 vorgesehenen Betriebswellenlänge, und die Breite ζ
artig geschlitzten Blöcke, die bei der Ausführung nach ist so gewählt, daß Iz kleiner ist als das kleinere Abden
F i g. 2 bis 4 verwendet werden. F i g. 8 ist eine maß des inneren Querschnitts des Hohlleiters 2. Jeder
gebrochen dargestellte perspektivische Ansicht dieser Block 5. hat einen Schlitz 6, dessen Länge kleiner ist
Ausführung, und Fig. 9 zeigt eine schematische Er- als ein Viertel einer Wellenlänge im Hohlleiter. Diesatzdarstellung
der Ausführung nach F i g. 2 bis 4. 60 ser Schlitz ist in den Block parallel zu einer der bei-In
allen Figuren sind gleiche Teile durch gleiche Be- den Flächen mit den Maßen χ und y und nahe diezugszeichen
bezeichnet. ser Fläche eingeschnitten und erstreckt sich über die
In Fig. 1 ist der Ausgangsresonator eines Höchst- gesamte Höhe x. Die Blöcke 5 sind in der Mündung
frequenzoszillators, z. B. eines Magnetrons, durch des Hohlleiters 2 so angebracht, daß ihre geschlitzten
den Block 1 dargestellt. Der Ausgang des Hohl- 65 Flächen in den Hohlleiter hineinzeigen und die
raums ist durch Punkte angedeutet. Eine (nicht dar- Schlitze dem Raum zwischen den Blöcken benachbart
gestellte) Last wird durch einen Haupthohlleiter 2 sind. Diese Anordnung ist am besten in den Fig. 4
über ein dazwischenliegendes Hohlleiterstück 3 von und 8 dargestellt. Der Viertelwellen-Transformator-
Hohlleiter 3 wird durch den Raum zwischen den Blöcken 5 gebildet. Wie ersichtlich, hat der Hohlleiter
in der dargestellten Konstruktion eine Höhe x, und das andere Maß, nachfolgend als Hohlleiterbreite
bezeichnet, entspricht dem Trennraum zwischen benachbarten Flächen der Blöcke 5. Diese Hohlleiterbreite
kann über einen praktischen Erfordernissen genügenden Bereich durch Einführen eines geeigneten
Werkzeugs in den Hohlleiter 2 (selbstverständlich vor Einsetzen des Fensters, falls ein solches vorgesehen
ist) und Erweitern der Schlitze durch Einführen des Werkzeugs in diese oder, falls erwünscht, Verengen
der Schlitze durch Einführen des Werkzeugs in den Raum zwischen den Blöcken leicht eingestellt werden.
Dadurch werden die dünnen Teile 5 a der Blöcke zwischen den Schlitzen 6 und den dazu parallel verlaufenden
angrenzenden Flächen verbogen, wobei der Trennraum zwischen den Flächen, damit die
Breite des Transformator-Hohlleiters und so der Wert von Z1 verändert wird. ao
Vorzugsweise wird die Einstellung so durchgeführt, daß die Breite des Transformator-Hohlleiters 3
über die Höhe χ konstant ist. Dies erfordert, daß die Schlitze 6 sich über die volle Höhe χ erstrecken, wie
es bei der erläuterten Ausführung der Fall ist. Dies ist jedoch keine notwendige Bedingung, und die
Schlitze können kürzer gemacht werden, so daß eine Einstellung nur über einen kürzeren Teil der Höhe
durchgeführt werden kann und die Breite des Transformator-Hohlleiters 3 über einen gegebenen Querschnitt
nicht konstant ist. Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, bilden die Schlitze zwei kurzgeschlossene
Hohlleiter, die bei der Frequenz, für die der Transformator ausgelegt ist, nicht abgetrennt sind. Die
Auslegung muß derart sein, daß sie die Leistung des Transformators annehmbar wenig elektrisch beeinflußt.
Diese Forderung und die Art, wie sie erfüllt werden kann, geht am besten aus der in F i g. 9 gezeigten
schematischen Ersatzdarstellung der erläuterten Ausführung hervor.
F i g. 9 zeigt einen Resonator 1, den Transformator-Hohlleiter 3, den Haupthohlleiter 2 und Zweighohlleiter
66, die durch die Schlitze 6 gebildet werden. Hat der Zweighohlleiter eine niedrige Dämpfungskonstante
und ist sein Wellenwiderstand Z3, dann ist die Impedanz Zs, die durch den Reihen-Zweighohlleiter
an seiner Mündung gegeben ist (s. Fig. 9).
Z / (2)
Dabei ist γ die Phasenkonstante und I das in F i g. 9
dargestellte Maß.
Ist a2 und b2 die schmale bzw. die breite Abmessung
des Haupthohlleiterquerschnitts (Hohlleiter 2) und ist as bzw. bz die breite bzw. die schmale Abmessung
des Querschnitts des Zweighohlleiters 66, dann ist
Zs = Zn
tangy/.
(3)
Beträgt die Länge des Zweighohlleiters näherungsweise ein Viertel einer Wellenlänge und ist a2 (näherungsweise)
= cts, dann ist
Zs (näherungsweise) = Z1
(4)
Es geht daraus hervor, daß, wenn die kleinere Querschnittsabmessung des Zweighohlleiters — d. h.
die Breite des Schlitzes 6 — gegenüber dem kleineren Querschnittsabmaß des Haupthohlleiters 2 klein gehalten
wird, die normalisierte Impedanz an der Mündung des Zweighohlleiters klein ist und dieser daher
die durch die Last gegebene Impedanz (über Haupthohlleiter 2) am Ausgang des Resonators 1 nur geringfügig
beeinflußt.
Claims (3)
1. Viertelwellen-Impedanz-Transformator, bei dem als Hohlleiter-Transformator ein rechteckförmiger
Hohlleiter von Viertelwellenlänge verwendet wird, dessen schmaler Querschnitt zur
Einstellung der Impedanz veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Breitseiten des Hohlleiters durch Metallblöcke (5) von Viertelwellenlänge gebildet werden,
welche auf der dem Resonator abgewandten Seite mit Schlitzen (6) versehen sind, die sich näherungsweise
über die Länge (y) der Blöcke erstrecken.
2. Transformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (6) über die gesamte
Höhe (x) der Blöcke verlaufen.
3. Transformator nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzbreite im
Verhältnis zur schmalen Seite des Haupthohlleiters klein ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (2)
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| CH (1) | CH413930A (de) |
| DE (1) | DE1293266B (de) |
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