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DE1289152B - Hohlleiterflansch - Google Patents

Hohlleiterflansch

Info

Publication number
DE1289152B
DE1289152B DE1964S0092941 DES0092941A DE1289152B DE 1289152 B DE1289152 B DE 1289152B DE 1964S0092941 DE1964S0092941 DE 1964S0092941 DE S0092941 A DES0092941 A DE S0092941A DE 1289152 B DE1289152 B DE 1289152B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flange
wire
face
waveguide
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964S0092941
Other languages
English (en)
Inventor
Rosshaupter Erich
Dipl-Ing Gerhard
Pfitzenmaier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1964S0092941 priority Critical patent/DE1289152B/de
Publication of DE1289152B publication Critical patent/DE1289152B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/04Fixed joints
    • H01P1/042Hollow waveguide joints

Landscapes

  • Waveguide Connection Structure (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Flanschverbindung für rohrförmige der Fortleitung hochfrequenter elektromagnetischer Energie dienender Leiter, bei der sich im Bereich der stirnseitigen Kontaktflächen Nuten befinden, in die Kontaktfedern eingelegt sind.
  • Bei Flanschverbindungen von dünnwandigen Hochfrequenzleitem, insbesondere von Hohlleitern, tritt häufig die Schwierigkeit auf, zwischen den Stirnflächen der Leiterwände einen guten Kontakt herzustellen. Die Kontaktierung wird meist durch Steigerung des Anpreßdruckes mit Hilfe von rings um den Flansch vorgesehenen Schrauben ,erreicht. Es sind auch Hohlleiterflanschverbindungen bekanntgeworden, bei denen wenigstens teilweise rings um den Flansch zur besseren Kontaktierung zwischen den Flanschflächen lammelierte Blattfedern eingelegt sind, was, insbesondere für Hohlleiterschnellverbindungen, vorteilhaft sein kann. Diese flachen Blattfedern beanspruchen jedoch eine sehr große Baubreite, und zwar auch dann, wenn wie bei einer der bekannten Ausführungen die Blattfeder teilweise in den Innenraum des Hohlleiters hineinragt. Gerade letzteres ist jedoch in den meisten Fällen unerwünscht, da die dadurch hervorgerufene Störung, auch wenn sie kompensiert wird, die übertragungsbandbreite beeinträchtigt. In vielen Fällen, in denen man zu solchen Hilfsmitteln bezüglich der Kontaktierung der Flansche greifen muß, ist jedoch für breitere Flansche kein Platz vorhanden, oder wenigstens eine Seite dieser Flansche ist unzugänglich, so daß dort beispielsweise durch Schrauben nicht der für eine gute Kontaktierung notwendige Axialdruck erzeugt werden kann. Ein solches Beispiel ist bei den Zwischenwänden von Doppelhohlleitern gegeben, da diese Zwischenwände einerseits unzugänglich und andererseits sehr dünnwandig sind. Häufig muß man auch bei getrenntem Geräteaufbau wenigstens auf einer Seite des Hohlleiters auf einen Flanschansatz überhaupt verzichten, weil z. B. eine Hohlleiterbreitseite unmittelbar an andere Geräteteile angrenzt: Gerade in solchen Fällen, wo z. B. bei einem Doppelhohlleiter der eine Sendeenergie führt und der andere Empfangsenergie, muß andererseits die Entkopplung zwischen den beiden Hohlleitern sehr gut sein. Zu allem kommt noch die stets bestehende Forderung nach weitgehender Reflexionsfreiheit an solchen Verbindungsstellen, um zusätzliche Kompensationsmaßnahmen, wie oben geschildert, zu vermeiden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hochfrequenzleiterflanschverbindung der eingangs geschilderten Art, insbesondere hinsichtlich dieser Schwierigkeiten zu verbessern.
  • Dies wird bei einer Flanschverbindung für rohrförmige der Fortleitung hochfrequenter elektromagnetischer Energie dienender Leiter, bei der sich im Bereich der stirnseitigen Kontaktflächen Nuten befinden, in die Kontaktfeder eingelegt sind, erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß bei Vorliegen einer sehr schmalen stirnseitigen Kontaktfläche sich in dieser eine schmale Nut befindet, in die ein wellenförmig gebogener Federdraht mit guter Leitfähigkeit so eingelegt ist, daß die Kuppen des wellenförmig gebogenen Drahtes geringfügig aus dieser Nut hervorragen und daß sich die Kuppen beim Verbinden eines in dieser Weise ausgebildeten Leiterflansches mit einem Gegenflansch an dessen Kontaktfläche anpressen.
  • Besonders vorteilhaft läßt sich die Erfindung bei der Stirnseite der dünnen Zwischenwände von Doppelhohlleitern rechteckigen Querschnitts verwenden.
  • Vorteilhaft besteht der Draht aus Federbronze, die mit einem überzug aus gut leitendem Material versehen ist.
  • Auf diese Weise ist auch eine definierte Kontaktgabe an den Hochfrequenzleiterverbindungsstellen der eingangs geschilderten Art erzielbar, an denen der notwendige Axialdruck auf die Stirnfläche durch Schrauben nicht erreicht werden kann. Die erfindungsgemäße Kontaktierung hat gegenüber den eingangs geschilderten den besonderen Vorteil einer sehr geringen Baubreite.
  • Nachstehend wird die Erfindung an Hand der F i g. 1 bis 3 näher erläutert.
  • Die F i g. 1 zeigt in ihrem linken Teil einen Längsschnitt, durch einen Doppelhohlleiter der eingangs erwähnten Art, der mit einem Flansch 1 ausgerüstet ist. Der Hohlleiter 3 ist quer zur Zwischenwand 2 geschnitten. Der rechte Teil der F i g. 1 zeigt eine Draufsicht auf die Flanschstimseite. In die Stirnseite der Zwischenwand 2 - ist ein schmaler Schlitz 4 in Axialrichtung eingefräst, der sich mindestens über die gesamte Breitseite erstreckt.
  • Die F i g. 2 zeigt die Form eines wellenförmig gebogenen Federdrahtes 5. Dieser Federdraht besteht vorteilhaft aus Federbronze, die durch Versilberung ihrer Oberfläche mit guter Leitfähigkeit ausgestattet ist. Dieser vorzugsweise sinusförmig gebogene Federdraht ist in die Ausfräsung 4 (F i g. 2) der Zwischenwand des Doppelhohlleiters eingelegt. Er- ist so dimensioniert, daß die Kuppen nach dem Einlegen in axialer Richtung noch etwas über die Stirnseite der Zwischenwand hervorragen.
  • Letzteres geht deutlich aus der F i g. 3 hervor, die in Seitenansicht .eine Gegenüberstellung zweier Hohlleiterflanschstücke der erwähnten Art zeigt. Die beiden Hohlleiter sind mit 9 und 10 bezeichnet, ihre beiden Flansche mit 7 und B. Der Doppelhohlleiter ist so dargestellt, daß seine Breitseiten in der Bildebene liegen. In die Zwischenwand des oberen Doppelhohlleiters 9 ist erfindungsgemäß der beschriebene Federdraht eingelegt, dessen Kuppen 6 über die Flanschstimfläche hervorragen. Die Gegenfläche des Hohlleiters 10 ist eben ausgebildet. Sie kann aber auch mit einer entsprechenden Nutung oder Rillung ausgestattet sein. Beim Zusammenflanschen drücken sich die Kuppen gegen diese Gegenfläche und erzeugen an vielen Stellen einen definierten guten Kontaktdruck.
  • Die Anordnung einer derartigen Feder ist unempfindlich gegen mechanische Beanspruchungen, erfordert keinen zusätzlichen Platz und zeichnet sich durch große Einfachheit und geringen Aufwand aus.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel war die gemeinsame Wand eines Doppelhohlleiters 1,2 mm stark. In diese Zwischenwand wurde ein Schlitz von 0,4 mm Breite und 2 mm Tiefe gefräst, der eine etwa sinusförmig gebogene Drahtfeder aufnahm. Der Draht war 0,3 mm stark, und die Kuppen hatten einen gegenseitigen Längsabstand von etwa 4 mm und einen gegenseitigen Querabstand von 2,5 mm. Die Drahtkuppen standen also um 0,5 mm aus dem Schlitz hervor. Bei dem verwendeten Hohlleiter wurde auf diese Art an wenigstens acht Stellen ein definierter Kontakt erreicht. Im 6-GHz-Bereich ergab sich bei einer derartig ausgeführten Flanschverbindung eine Entkopplungsdämpfung zwischen beiden Hohlleitern > 100 db und ein Reflexionsfaktor < 0,8 %, während eine Flanschverbindung ohne Anwendung der erfindungsgemäßen Mittel einen Reflexionsfaktor von etwa 3 % und eine Entkopplungsdämpfung etwa 50 db ergab.
  • Um den durch die Erfindung erzielbaren Erfolg besonders deutlich zu machen, wurde die Zwischenwand des einen Hohlleiters absichtlich durch Abfeilen beschädigt. Ohne besondere Maßnahmen ergab die Messung der Verbindungsstelle einen Reflexionsfaktor von etwa 25% und eine Entkopplungsdämpfung von ungefähr 8 db. Wurde dieselbe Maßnahme bei der erfindungsgemäßen Anordnung vorgenommen, so betrug dort selbst bei mechanischer Beanspruchung der Flanschverbindung der Reflexionsfaktor < 1,2% und die Entkopplungsdämpfung immer noch über 52 db.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung läßt sich auch nachträglich ohne großen Aufwand an Flanschverbindungen der eingangs erwähnten Art anbringen und kann insbesondere dann mit Vorteil angewendet werden, wenn die Kontaktflächen von Hochfrequenzverbindungen nicht absolut eben gemacht werden können oder der nötige Kontaktdruck nicht erzeugt werden kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Flanschverbindung für rohrförmige der Fortleitung hochfrequenter elektromagnetischer Energie dienender Leiter, bei der sich im Bereich der stirnseitigen Kontaktflächen Nuten befinden, in die Kontaktfedern eingelegt sind, d a d u r c h gekennzeichnet, daß bei Vorliegen einer sehr schmalen stirnseitigen Kontaktfläche sich in dieser eine schmale Nut befindet, in die ein wellenförmig gebogener Federdraht mit guter Leitfähigkeit so eingelegt ist, daß die Kuppen des wellenförmig gebogenen Drahtes geringfügig aus dieser Nut hervorragend und daß sich die Kuppen beim Verbinden eines in dieser Weise ausgebildeten Leiterflansches mit einem Gegenflansch an dessen Kontaktfläche anpressen.
  2. 2. Flanschverbindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anwendung bei der Stirnseite der dünnen Zwischenwand von Doppelhohlleitern rechteckigen Querschnitts.
  3. 3. Flanschverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht aus Federbronze besteht, die mit einem Überzug aus gut leitendem Material versehen ist.
DE1964S0092941 1964-09-02 1964-09-02 Hohlleiterflansch Pending DE1289152B (de)

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DE1289152B true DE1289152B (de) 1969-02-13

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DE (1) DE1289152B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2597081A (en) * 1948-09-09 1952-05-20 Polytechnic Res And Dev Compan Joint for wave guides
DE1113722B (de) * 1960-04-06 1961-09-14 Siemens Ag Hohlleiterflanschverbindung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2597081A (en) * 1948-09-09 1952-05-20 Polytechnic Res And Dev Compan Joint for wave guides
DE1113722B (de) * 1960-04-06 1961-09-14 Siemens Ag Hohlleiterflanschverbindung

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