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DE1179236B - Leitvorrichtung fuer Fahrbahnen - Google Patents

Leitvorrichtung fuer Fahrbahnen

Info

Publication number
DE1179236B
DE1179236B DES80688A DES0080688A DE1179236B DE 1179236 B DE1179236 B DE 1179236B DE S80688 A DES80688 A DE S80688A DE S0080688 A DES0080688 A DE S0080688A DE 1179236 B DE1179236 B DE 1179236B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
planks
overlap
guide device
roadway
profile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES80688A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SAARLAEND GRUBENAUSBAU
Technik M B H
Original Assignee
SAARLAEND GRUBENAUSBAU
Technik M B H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SAARLAEND GRUBENAUSBAU, Technik M B H filed Critical SAARLAEND GRUBENAUSBAU
Priority to DES80688A priority Critical patent/DE1179236B/de
Publication of DE1179236B publication Critical patent/DE1179236B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F15/00Safety arrangements for slowing, redirecting or stopping errant vehicles, e.g. guard posts or bollards; Arrangements for reducing damage to roadside structures due to vehicular impact
    • E01F15/02Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
    • E01F15/04Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of longitudinal beams or rigid strips supported above ground at spaced points
    • E01F15/0407Metal rails
    • E01F15/0423Details of rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)

Description

  • Leitvorrichtung für Fahrbahnen Die Erfindung betrifft eine Leitvorrichtung für Fahrbahnen, insbesondere Autobahnen, aus aneinandergereihten, an den Enden sich überlappenden und verbundenen profilierten Planken, die zur Fahrbahn hin gerichtete, ebene Profilflächen aufweisen und an jeweils einem Ende auf einer etwa der überlappung entsprechenden Länge an den oberen und unteren freien Randflächen um ein etwa der Blechstärke der Planken entsprechendes Maß abgekröpft sind. Bei den bekannten Leitvorrichtungen dieser Art weisen die Planken im mittleren Bereich zumeist eine im Querschnitt trapezförmige Einkröpfung größerer Tiefe auf, so daß zwei durch diese kanalförmige Einkröpfung voneinander getrennte, zur Fahrbahn hin gerichtete ebene Profilflächen entstehen, an die sich in den Randbereichen von der Fahrbahn weg nach innen umgebogene kurze Flansche bzw. Schenkel anschließen. Im Hinblick auf diese Profilform ist es notwendig, die oberen und unteren freien Randflächen an mindestens jeweils einem Ende jeder Planke auf einer etwa der überlappung entsprechenden Länge um ein etwa der Blechstärke der Planken entsprechendes Maß abzukröpfen, damit die Planken mit ihren Enden ineinandergeschoben werden können. Im Bereich der Überlappung werden die benachbarten Planken sowohl untereinander als zweckmäßig auch gleichzeitig mit den Haltepfosten lösbar verbunden. Obwohl es ohne weiteres möglich ist, beide Enden der Planken um ein jeweils geringeres Maß im Sinne einer Aufweitung oder Verengung abzukröpfen, als es der Blechstärke entsprechen würde, ist es herstellungsmäßig einfacher und zweckmäßiger, jeweils nur ein Ende jeder Planke an den oberen und unteren freien Randflächen um ein etwa ihrer Blechstärke entsprechendes Maß abzukröpfen, und zwar vorzugsweise im Sinne einer Verengung, so daß das derart bearbeitete Ende in das unbearbeitet gelassene gegenüberliegende Ende der sich an diese anschließenden Planke in der erforderlichen Länge eingeschoben werden kann.
  • Um diese überlappung zu ermöglichen, bildet es keine Notwendigkeit, auch die zur Fahrbahn hin gerichteten ebenen Profilflächen abzukröpfen, da sich diese im Bereich der überlappung ohne weiteres schuppenartig übereinander legen lassen. Um indessen die hierdurch immerhin bedingte, wenn auch im Hinblick auf die geringe Blechstärke relativ unbedeutende Stoßkante zu vermeiden, ist es bereits bekannt, auch diese zur Fahrbahn hin gerichteten ebenen Profilflächen an jeweils einem Ende der Planke von der Fahrbahn weg nach innen um ein der Blechstärke entsprechendes Maß abzukröpfen. Ein auf diese Weise durch Abkröpfen verdeckter überlappungsstoß unterliegt jedoch leicht der Gefahr, im Falle eines Unfalls bei durch Aufprall hervorgerufenen Biegeverformungen freigelegt zu werden, mit der dabei zwangläufig einhergehenden Folge, daß das an der freigelegten Stoßkante hängenbleibende Fahrzeug die Verbindung zwischen den benachbarten Planken zerreißt und die Leitvorrichtung durchbricht. Es ist zwar möglich, die überlappungsstöße so anzuordnen, daß sie den Verkehr in der normalen Verkehrsrichtung nicht gefährden können. Wegen der häufig bestehenden Notwendigkeit einer Umleitung des Verkehrs auf die Gegenfahrbahn stellt jedoch dieser Weg keine voll befriedigende Lösung dar.
  • Um insbesondere die zuvor beschriebenen Nachteile zu vermeiden, beschreitet die vorliegende Erfindung einen anderen Weg und kennzeichnet sich dadurch, daß die der Fahrbahn zugekehrten ebenen Profilflächen der abgekröpften Planken auf der der Fahrbahn zugekehrten ,Seite in dem der überlappung unmittelbar vorgelagerten Endbereich unter einem flachen Winkel aus der Profilebene ansteigende und mit ihrer vorderen Kante um ein etwa der Blechstärke der Planken entsprechendes Maß aus der Profilebene vorspringende Ansätze aufweisen. Gegenüber der bekannten Möglichkeit, die zur Fahrbahn hin gerichteten ebenen Profilflächen um ein der Blechstärke entsprechendes Maß nach innen zu kröpfen, haben die gewissermaßen Abweisflächen bildenden keilförmigen Ansätze gemäß der Erfindung einerseits den Vorteil, auf ein im Falle eines Unfalls längs der Leitplanke gleitendes Fahrzeug bremsend zu wirken und andererseits den wesentlichen weiteren Vorteil, die Biegesteifigkeit der Planken gerade in dem der überlappung unmittelbar vorgelagerten, besonders gefährdeten Bereich erheblich zu erhöhen, so daß selbst bei durch Aufprall verformten bzw. verbogenen Planken ihre abweisende Wirkung in bezug auf den der Verkehrsrichtung entgegengerichteten überlappungsstoß der nächstfolgenden Planke erhalten bleibt. Fahrzeuge, die infolge eines Unfalles längs der Leitvorrichtung und entgegen der normalen Fahrtrichtung gleiten, können daher selbst bei durch den Aufprall hervorgerufenen Biegeverformungen der Planken nicht so leicht hängenbleiben und dadurch auch nicht ein Durchbrechen der Leitvorrichtung begünstigen.
  • Im Hinblick auf die verhältnismäßig geringe Blechstärke von z. B. 3 mm kann die Länge der keilförmigen Ansätze wesentlich kleiner bemessen sein als die Länge der überlappung, ohne daß der Neigungswinkel, mit welchem die Ansätze aus der Profilebene ansteigen, gefahrbringend groß gewählt werden müßte. In der Breite erstrecken sich die Ansätze zweckmäßig über die ganze oder mindestens einen wesentlichen Teil der Breite der zur Fahrbahn hin gerichteten ebenen Profilflächen.
  • Zweckmäßig werden die mit der vorderen Kante den überlappungsstoß der benachbarten Leitplanke abdeckenden Ansätze durch in Längsrichtung keilförmige Ausprägungen der zur Fahrbahn hin gerichteten ebenen Profilflächen selbst gebildet. Sie können jedoch auch durch auf der Außenseite der ebenen Profilflächen, z. B. durch Schweißen, aufgebrachte Flachkeile gebildet oder gegebenenfalls sogar durch Auftragsschweißen erzeugt sein.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen den überlappungsbereich zwischen zwei benachbarten Planken umfassenden Abschnitt der Leitvorrichtung, F i g. 2 die zugehörige Draufsicht, F i g. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-111 in Fig. 1.
  • F i g. 4 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 1 in vergrößertem Maßstab und F i g. 5 einen Längsschnitt nach der Linie V-V in F i g. 4 als Ausschnitt und ebenfalls in vergrößertem Maßstab.
  • Zur Befestigung der Leitvorrichtung dienen Walzprofilpfosten 1, die mit den Planken 2, 2 a im Bereich deren überlappung mittels durch Langlöcher 1 a greifender Schrauben oder Nieten 1 b verbunden sind.
  • Wie insbesondere aus F i g. 3 und 4 ersichtlich, weisen die an den Längskanten 3 zum Pfosten 1 hin umgebogenen Profile im mittleren Bereich ihres Steges eine tiefe, im Querschnitt trapezförmig ausgebildete Einkröpfung 4 auf, durch die die beiden gegenüberliegenden, zur Fahrbahn hin gerichteten ebenen Profilflächen 5 gegeneinander abgegrenzt sind. Um die Planken 2, 2 a unter Bildung einer Oberlappung mit den Enden ineinanderschieben zu können, sind die die ebenen Profilflächen beiderseits begrenzenden oberen und unteren freien Randflächen in dem sich auf die überlappung erstreckenden rechten Endbereich der Planke 2 in der aus F i g. 1 ersichtlichen Weise um ein etwa der Blechstärke entsprechendes Maß einwärts gekröpft.
  • Zusätzlich sind die Planken 2 und 2a im Überlappungsbereich mittels der Schrauben 6 od. dgl. lösbar miteinander verbunden. Mit 7 ist ein sich in der Länge nur etwa auf die Breite der Haltepfosten 1 erstreckendes, im Querschnitt U-förmig ausgebildetes Stützprofil bezeichnet.
  • Wie insbesondere aus F i g. 1, 2, 4 und 5 ersichtlich, weist das in der Zeichnung jeweils rechts liegende Ende jeder Planke 2, 2 u in dem der überlappung unmittelbar vorgelagerten Bereich an seinen zur Fahrbahn hin gerichteten ebenen Profilflächen 5 in Längsrichtung keilförmige Ansätze 8 auf, deren vordere Kante um ein etwa der Blechstärke der Planken entsprechendes Maß aus der Profilebene vorspringt. Auf diese Weise bilden die geneigten äußeren Flächen der Ansätze 8 bzw. Ausprägungen den überlappungsstoß der nächstfolgenden Planke abdeckende Abweisflächen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Leitvorrichtung für Fahrbahnen, insbesondere Autobahnen, aus aneinandergereihten, an den Enden sich überlappenden und verbundenen profilierten Planken, die zur Fahrbahn hin gerichtete, ebene Profilflächen aufweisen und an jeweils einem Ende auf einer etwa der überlappung entsprechenden Länge an den oberen und unteren freien Randflächen um ein etwa der Blechstärke der Planken entsprechendes Maß abgekröpft sind, dadurch gekennzeichnet, daß die der Fahrbahn zugekehrten ebenen Profilflächen (5) der abgekröpften Planken (2, 2a) auf der der Fahrbahn zugekehrten Seite in dem der überlappung unmittelbar vorgelagerten Endbereich unter einem flachen Winkel aus der Profilebene ansteigende und mit ihrer vorderen Kante um ein etwa der BIechstärke der Planken entsprechendes Maß aus der Profilebene vorspringende Ansätze (8) aufweisen.
  2. 2. Leitvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (8) durch Ausprägungen aus den ebenen Profilflächen (5) gebildet sind.
  3. 3. Leitvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (8) von z. B. durch Schweißen aufgebrachten Flachkeilen gebildet sind.
  4. 4. Leitvorrichtung nach Anspruch I , dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (8) durch Auftragsschweißen gebildet sind.
  5. 5. Leitvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Ansätze (8) wesentlich kleiner ist als die Länge der überlappung.
DES80688A 1962-07-31 1962-07-31 Leitvorrichtung fuer Fahrbahnen Pending DE1179236B (de)

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DE1179236B true DE1179236B (de) 1964-10-08

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1994029528A1 (en) * 1993-06-15 1994-12-22 The Texas A & M University System Slotted rail terminal
US5547309A (en) * 1993-06-15 1996-08-20 The Texas A&M University System Thrie-beam terminal with breakaway post cable release
NL2005199C2 (nl) * 2010-08-06 2012-02-07 Heijmans Techniek & Mobiliteit B V Geleiderailconstructie alsmede plank daarvoor.

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NL2005199C2 (nl) * 2010-08-06 2012-02-07 Heijmans Techniek & Mobiliteit B V Geleiderailconstructie alsmede plank daarvoor.

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