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DE1246008B - Haupttraeger fuer zerlegbare Bruecken - Google Patents

Haupttraeger fuer zerlegbare Bruecken

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Publication number
DE1246008B
DE1246008B DEB81379A DEB0081379A DE1246008B DE 1246008 B DE1246008 B DE 1246008B DE B81379 A DEB81379 A DE B81379A DE B0081379 A DEB0081379 A DE B0081379A DE 1246008 B DE1246008 B DE 1246008B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
main
main beam
section
girder
ramp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB81379A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hugo Sedlacek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH filed Critical Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority to DEB81379A priority Critical patent/DE1246008B/de
Priority to US538328A priority patent/US3394419A/en
Priority to NO162496A priority patent/NO116551B/no
Priority to BE679190D priority patent/BE679190A/xx
Priority to FR56857A priority patent/FR1475236A/fr
Priority to NL6604797A priority patent/NL6604797A/xx
Publication of DE1246008B publication Critical patent/DE1246008B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D15/00Movable or portable bridges; Floating bridges
    • E01D15/12Portable or sectional bridges
    • E01D15/133Portable or sectional bridges built-up from readily separable standardised sections or elements, e.g. Bailey bridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)
  • Fishing Rods (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
EOld
DeutscheKl.: 19 d-15/12
Nummer: 1246 008
Aktenzeichen: B 81379 V/19 d
Anmeldetag: 9. April 1965
Auslegetag: 3. August 1967
Die Erfindung betrifft einen Hauptträger für zerlegbare Brücken, der einen dreieckförmigen Querschnitt hat und dessen eine Dreieckseite als Teil der Brückenfahrbahn sowie als Obergurt der die beiden anderen Dreieckseiten bildenden Scheiben ausgebildet ist.
Bei einem bekannten Hauptträger dieser Art (deutsches Gebrauchsmuster 1852 434) wird der von einem Blech gebildete Obergurt des Fachwerkhauptträgers unmittelbar befahren. Der Untergurt besteht aus einem geschlossenen Kasten, von dem aus sich eine Blechkonstruktion V-artig bis zu dem Fahrbahnblech erstreckt. Die Hauptträger sind aus Abschnitten zusammengesetzt, die durch Querträgerstücke so miteinander verbunden sind, daß ein biege- und torsionssteifes Trägerrosttragwerk entsteht. Wenn derartige Hauptträger z. B. zum Transport übereinandergelegt werden, nehmen sie wegen der dem Dreieckquerschnitt entsprechenden geneigten Flächen viel Platz ein, und neigen dazu, gegeneinander zu verrutschen.
Der Erfindung hegt die Aufgabe zugrunde, einen Hauptträger dieser Art so auszubüden, daß seine Teile mit möglichst geringem Platzbedarf und sicher auf Transportfahrzeugen untergebracht und in Lagern gestapelt werden können. Das wird dadurch erreicht, daß die beiden Scheiben mit der als Fahrbahnplatte ausgebildeten Seite des Hauptträgers sowie miteinander lösbar verbunden sind und ihre der Fahrbahnplatte entgegengesetzten Ränder jeweils eine Hälfte des Untergurts des Hauptträgers bilden.
Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß die Teile, in welche die Hauptträger beim Abbau der Brücke zerlegt werden, nämlich die Fahrbahnplatten und die die Dreieckseiten bildenden Scheiben, flach sind und keine nennenswerten vorstehenden Anschlußglieder haben, so daß man eine große Zahl solcher Teile unter günstigster Raumausnutzung übereinanderlegen kann. Hierdurch werden der Transport und die Lagerung der Teile vereinfacht. Außerdem ist ein Verrutschen der Teile innerhalb eines Stapels nicht zu befürchten.
Vorzugsweise wird die als Fahrbahnplatte des Hauptträgers dienende Seite als Hohlplatte ausgebildet. Bei Fachwerkausführung der beiden Scheiben können die Diagonalstäbe und Endpfosten jeder Scheibe mit ihren unteren Enden an einer die eine Untergurthälfte bildenden Blechleiste befestigt und an ihren oberen Enden durch nichttragende Stäbe verbunden sein. Die die Untergurthälfte büdende Blechleiste kann einen U-förmigen Querschnitt haben, zwischen dessen beiden Schenlceln die unteren Hauptträger für zerlegbare Brücken
Anmelder:
Beteiligungs- und Patentverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung,
Essen, Altendorfer Str. 103
Als Erfinder benannt:
DipL-Ing. Hugo Sedlacek, Rheinhausen
Enden der Diagonalstäbe und Endpfosten sowie an den Enden Kupplungslaschen eingeschoben sind. Die Blechleiste ist dann an der Unterseite zur Bildung einer Auflagefläche für den Hauptträger am Übergang zwischen Schenkel und Steg abgeflacht. Bei Anordnung von Rampen an den Enden des Hauptträgers können diese ebenfalls aus je einer Fahrbahnplatte und zwei je eine Untergurthälfte aufweisenden, mit der Fahrbahnplatte sowie miteinander lösbar verbundenen Scheiben zusammengesetzt sein und die beiden Untergurthälften zum Übergang von dem Dreieckquerschnitt des anschließenden Hauptträgers zu Trapezquerschnitten nach derjenigen Richtung hin auseinanderlaufen, in der sich die Rampe verjüngt.
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 6 bis 8.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Teilansicht einer zerlegbaren Brücke, F i g. 2. die zugehörige Draufsicht, F i g. 3 den Schnitt in der Ebene ΠΙ-ΠΙ der F i g. 2, ·
F i g. 4 bis 7 Querschnitte durch andere zerlegbare Brücken,
Fig. 8 eine Fachwerkscheibe eines Hauptträgerabsehnitts in Seitenansicht in Richtung des Pfeils VIII inFig.9,
Fig. 9 und 10 die Schnitte in den EbenenK-IX bzw. X-XderFig. 8,
F i g. 11 eine Scheibe einer Rampe in Seitenansicht,
Fig. 12 bis 15 die Schnitte in den Ebenen XII-XII, ΧΙΠ-ΧΙΙΙ, XIV-XIV bzw. XV-XV der F i g. 11,
Fig. 16 eine zu einem Hauptträgerabschnitt gehörende Fahrbahnplatte, teils in der Draufsicht und teils im Schnitt in der. Ebene XVI-XVI der Fig. 16,
Fig. 17 den Schnitt in der EbeneXVII-XVII der Fig. 16,
709 619/94
F i g. 18 einen Querschnitt durch einen Schrammbord und den anschließenden Teil eines Hauptträgers,
Fig. 19 eine Einrichtung zum Verbinden eines Vorbauschnabels mit dem Uferbalken eines Hauptträgers in Seitenansicht,
F i g. 20 die zugehörige Draufsicht,
F i g. 21 einen Teil eines Hauptträgers mit einem Vorbauschnabel während des Vorrollens in Seitenansicht,
Fig. 22 und 23 die Schnitte in den Ebenen XXII-XXII bzw. ΧΧΠΙ-ΧΧΙΠ in F i g. 21 und
F i g. 24 die Draufsicht auf den Vorbauschnabel sowie auf den Untergurt des anschließenden Hauptträgerteils.
Die Hauptträger der zerlegbaren Brücke nach Fig. 1 bis 3 sind aus Hauptträgerabschnitten 1 und Rampen 2 zusammengesetzt.
Jeder Hauptträgerabschnitt 1 besteht aus einer Hohlplatte 3, die einen Teil der Brückenfahrbahn bildet, und aus zwei als Fachwerke ausgebildeten scheiben 4 und 5, die zusammen mit der Hohlplatte einen dreiecktörmigen Querschnitt bilden.
Die Hohlplatte 3 besteht nach F i g. 16 und 17 aus einem ' oberen Deckblech 6, einem unteren Deckblech 7 und aus einem dazwischen angeordneten Faltwerk 8, das sich über die ganze Länge der Platte erstreckende Hohlräume von dreieckigem Querschnitt ergibt. Die Platte ist allseitig geschlossen, so daß sie im Wasser schwimmt. An den Stirnseiten und an den Längsseiten weist die Hohlplatte Schütze 9 mit anschheßenden zylindrischen Löchern 10 größeren Durchmessers auf, in weiche Plattenkupplungen eingesteckt werden können, durch die die Hohlplatte mit anschließenden Platten nach jeder Richtung hin biege- und torsionssteif verbunden werden kann. Die Plattenkupplungen greifen jeweils über die betreffende Stoßfuge hinweg und sind in Schhtze verschiedener Neigung eingeschoben.
Jede Scheibe 4 bzw. 5 des Hauptträgerabschnitts hat eine eine Untergurthälfte bildende Blechleiste 11 von U-förmigem Querschnitt. In diese sind Diagonalstäbe 12 und Endpfosten 13 mit ihren unteren Enden eingesetzt. Diese Teile sind Blechkasten mit rechteckigem Querschnitt. Sie sind mit der Blechleiste 11 durch Schweißung verbunden. Die oberen Enden je zweier Diagonalstäbe 12 bzw. eines Diagonalstabs 12 und eines Endpfostens 13 sind durch Blechstücke 14 bzw. 15 von U-förmigem Querschnitt zusammengeschlossen. Die Blechstücke sind durch Stäbe 16 von L-förmigem Profil miteinander verbunden. Die Stäbe bilden aber nicht den Obergurt der Fachwerkscheibe, sondern dienen nur dazu, die Diagonalstäbe und Pfosten an ihren oberen Enden für den Transport zusammenzuhalten. Sie sind aus einer Leichtmetalllegierung gefertigt, während die übrigen Teile der Fachwerkscheibe aus Stahl bestehen. DieHohlplatte3, die aus einer Aluminiumlegierung besteht, bildet die Obergurte der Fachwerkscheiben.
Die Scheiben 4 und 5 sind an der Hohlplatte mit leicht lösbaren Mitteln, z. B. mit Exzenterkupplungen, angeschlossen. Die Blechstücke 15 und 16 bilden auf ihren Oberseiten Auflageflächen für die Hohlplatte 3. Die Blechleisten 11 der beiden Scheiben 4 und 5 sind, wie Fig. 9 zeigt, zu dem Untergurt des Hauptträgerabschnitts zusammengesetzt. Sie sind auf ihren Unterseiten derart abgeflacht, daß sie eine Auflagefläche 17 für den Haupttäger bilden. Sie Hegen mit AugenlS aneinander und sind durch Kupplungs-• 4
bolzen 19 zusammengehalten. An den Enden der Blechleisten Il sind Kupplungslaschen 20 angeordnet, mittels deren die Untergurte zweier aufeinanderfolgender Hauptträgerabschnitte miteinander verbunden werden. Wie Fig. 10 zeigt, weisen die Blechleisten 11 an den Enden zwei Taschen auf, von denen eine an jedem Ende eine Kupplungslasche 20 aufnimmt, und zwar derart, daß die Laschen an den beiden Enden des Hauptträgerabschnitts gegeneinander versetzt sind.
Die Rampe 2 nach F i g. 11 bis 15 ist ebenfalls aus einer Hohlplatte 3 und zwei geneigte Dreieckseiten bildenden Scheiben zusammengesetzt. Die Rampe hat jedoch nicht durchweg einen dreieckigen Querschnitt.
Vielmehr geht der Querschnitt von der Dreieckform an dem Stoß mit dem anschließenden Hauptträgerabschnitt (Fig. 12) in trapezförmige Querschnitte (F i g. 13 bis 15) über. Das geschieht in der Weise, daß die Untergurthälften 21 der beiden Scheiben der Rampe von dem Stoß mit dem Hauptträgerabschnitt aus nach der Rampenspitze hin auseinanderlaufen, was insbesondere aus F i g. 24 ersichtlich ist. Die Scheiben sind in ihrem höheren Teil fachwerkartig ausgeführt, und zwar grundsätzlich in der gleichen Weise wie die Fachwerkscheiben des Hauptträgerabschnitts nach F i g. 8 bis 10, also mit Diagonalstäben 12, Endpfosten 13, Blechstücken 14 und 15, • Stäben 16 und Blechleisten von U-förmigem Querschnitt, welche die Untergurthälften 21 bilden. Der verjüngte Teil der Scheibe ist vollwandig als Blech 22 ausgeführt, das auch die Untergurthälften bildet. Die Rampen sind in der Weise verjüngt, daß ihre Oberseite gegenüber der Waagerechten eine Neigung von etwa 8 e/o und die Unterseite eine solche von etwa 3% hat.
An die Rampen 2 sind Uferbalken 23 angesetzt, deren Länge gleich der Breite einer Rampe 2 ist.
Nach Fig. 1 bis 3 sind zwei Hauptträger mit einem Abstand voneinander angeordnet, der etwa gleich der Breite einer Hohlplatte 3 ist. Der Abstand wird überbrückt von Hohlplatten 24, die mit flachen Profilleisten in Höhe der oberen Deckbleche der Platten auf den Rändern der Hohlplatten 3 der beiden Hauptträger abgestützt sind. Die Hohlplatten 24 sind halb so lang wie die Hauptträgerabschnitte 1 und Rampen 2. Die beiden Hauptträger werden an ihren Stirnenden von drei Uferbalken 23 zusammengehalten, die durch Plattenkupplungen 25 nach jeder Richtung biegesteif miteinander verbunden sind.
Die zerlegbare Brücke nach F i g. 1 bis 3 weist an ihren beiden Längsrändern Schrammborde 26 auf, die aus Blechkästen von rechteckigem Querschnitt bestehen. Wie Fig. 18 zeigt, ist jeder Schrammbord 26 mit seitwärts abstehenden Laschen 27 auf der anschließenden Hohlplatte 3 abgestützt und mit an den Laschen 27 angeordneten, nach unten ragenden Zapfen 28 gehalten, die in 'Löcher in der Oberseite der Platte fassen. Ferner ist der Schrammbord unterhalb der Laschen mit angeschweißten' Klötzen 29 seitüch an dem Obergurt des Hauptträgers abgestützt. Nach Fig. 4 wird eine Spur der zerlegbaren Brücke von zwei Hauptträgern gebildet, die mit nur geringem Abstand nebeneinander angeordnet sind. Hierbei verlaufen die Schrammborde 26 an den einander zugekehrten Längsseiten der Spurträger.
Nach F i g. 5 sind drei Hauptträger nebeneinander verlegt. Hierbei wird durch biegesteife Verbindung der Hohlplatten 3 miteinander durch Plattenkupp-

Claims (8)

hingen ein Tragwerk geschaffen, das auch ohne die Anwendung von Querträgern die erforderliche Biege- und Torsionssteifigkeit aufweist. Die F i g. 6 und 7 zeigen zweispurige zerlegbare Brücken. Nach F i g. 6 sind drei Hauptträger mit Abständen voneinander angeordnet, die durch Hohlplatten 24 überbrückt sind. Nach Fig.7 hingegen werden die beiden Fahrspuren von insgesamt fünf nebeneinander angeordneten Hauptträgern gebildet, deren Hohlplatten 3 starr miteinander verbunden sind. Aus F i g. 21 und 24 ist zu ersehen, wie die Hauptträger für eine zerlegbare Brücke über einen Graben vorgerollt werden kann. Ein Hauptträgerabschnitt 1 ist auf einem Rollenbock 30 dadurch abgestützt, daß die Auflageflächen der beiden' Untergurthälften auf der Rolle des Bocks aufliegen. Gegen seitliches Abkippen ist der Hauptträgerabschnitt durch Gleitkufen 31 gesichert, die an seitwärts ausschwenkbaren Armen 32 angeordnet sind. An den 'Hauptträgerabschnitt 1 ist eine Rampe 2 angesetzt, an der ein Uferbalken 23 angeschlossen ist. An diesem ist der Vorbauschnabel befestigt, der aus zwei Strängen von aneinandergesetzten .Schrammborden 26 besteht, die durch Riegel 33 zu einem Rahmen vereinigt sind. Wie Fig. 19 und 20 zeigen, erfolgt die Befestigung des Vorbauschnabels mit einem Bügel, in dessen Pfosten 34 die Enden zweier Schrammborde 26 eingesetzt sind. Zum Befestigen dienen Kupplungsbolzen 35. Die Pfosten 34 sind an dem Uferbalken 23 mit quer zur Verschieberiehtung hegenden Kupplungsbolzen 36 befestigt. An dem Steg 37 des Bügels greift eine hydraulische PresseSS an, die auf der . Oberseite des Uferbalkens 23 angelenkt ist. Mittels dieser kann der Vorbauschnabel in verschiedenen Winkellagen gegenüber dem Spurträger festgestellt werden. Bei der Stellung nach Fig.21 ist der Vorbauschnabel auf einem weiteren Rollenbock 39 abgestützt, dessen Arme 32, wie Fig. 22 zeigt, seitwärts abgeklappt sind. Durch Vorschieben der Rampe 2 mit dem Hauptträgerabschnitt 1 und Anbauen weiterer Hauptträgerabschnitte wird der Hauptträger nach und nach auf den Rollenböcken 30 und 39 über den Graben hinweggeschoben, wobei der Vorbauschnabel eine Stütze auf einem weiteren Rollenbock am jenseitigen Ufer findet und nach Maßgabe des Vorrollens abgebaut wird. An Stelle von Fachwerkscheiben nach F i g. 8 bis 10 können die beiden geneigten Dreieckseiten des Hauptträgerquerschnitts auch von Vollwandscheiben gebildet sein. Auch die Seitenwände der Rampe 2 können abweichend von der Darstellung nach F i g. 1 vollwandig ausgeführt sein. Statt der Laschenverbindung zwischen den Untergurten der aufeinanderfolgenden Hauptträgerabschnitte können auch Scharniere verwendet werden, welche eine Drehbewegung der Abschnitte um je eine quer zur Trägerlängsrichtung hegende Achse ermöglichen. Patentansprüche:
1. Hauptträger für zerlegbare Brücken, der einen dreiecMörrnigen Querschnitt hat und dessen eine Dreieckseite als Teil der Brückenfahrbahn sowie als Obergurt der die beiden anderen Dreieckseiten bildenden Scheiben ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Scheiben (4 und 5) mit der als Fahrbahnplatte ausgebildeten Seite des Hauptträgers sowie miteinander lösbar verbunden sind und ihre der Fahrbahnplatte entgegengesetzten Ränder jeweils eine Hälfte des Untergurts des Hauptträgers bilden.
2. Hauptträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Fahrbahnplatte des Hauptträgers dienende Seite eine Hohlplatte (3) ist.
3. Hauptträger nach Anspruch 1 oder 2, .dadurch gekennzeichnet, daß bei Fachwerkausführung der beiden Scheiben (4 und 5) die Diagonalstäbe (12) und Endpfosten (13) jeder Scheibe mit ihren unteren Enden an einer die eine Untergurthälfte bildenden Blechleiste (11) befestigt und an ihren oberen Enden durch nicht tragende Stäbe (16) verbunden sind.
.4. Hauptträger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Untergurthälfte bildende Blechleiste (11) einen U-förmigen Querschnitt hat, zwischen dessen beiden Schenkeln die unteren Enden der Diagonalstäbe (12) und Endpfosten (13) sowie an den Enden Kupplungslaschen (20) eingeschoben sind, und daß die Blechleiste der Unterseite zur Bildung einer •Auflagefläche. (17) für den Hauptträger am Übergang zwischen Schenkel und Steg abgeflacht ist.
5. Hauptträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung von Rampen (2) an den Enden des Hauptträgers diese ebenfalls aus je einer Fahrbahnplatte und zwei je eine Untergurthälfte (21) aufweisenden, mit der Fahrbahnplatte sowie miteinander lösbar verbundenen Scheiben zusammengesetzt sind und die beiden Untergurthälften (21) zum Übergang von dem Dreieckquerschnitt des anschließenden Hauptträgers zu Trapezquerschnitten nach derjenigen Richtung hin auseinanderlaufen, in der sich die Rampe verjüngt.
6. Hauptträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrbahnplatten von Hauptträger und Rampe mit Zug- und Scherkräfte aufnehmenden SteckgHedern miteinander verbunden sind.
7. Hauptträger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an die Fahrbahnplatten mit Steckverbindungsmitteln gehaltene Schrammborde (26) angesetzt sind.
8. Hauptträger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrammborde (26) zum Bilden eines Vorbauschnabels mit Riegeln (33) rahmenartig zu zwei Strängen miteinander verbunden an das eine Ende des Hauptträgers in der Höhenrichtung einstellbar und biegesteif angesetzt werden können.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche PatentschriftNr. 1 058 534; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 852 434.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
709 619/94 7.67 ©BuiidesdruckereiBerlin
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