DE1246008B - Haupttraeger fuer zerlegbare Bruecken - Google Patents
Haupttraeger fuer zerlegbare BrueckenInfo
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- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01D—CONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
- E01D15/00—Movable or portable bridges; Floating bridges
- E01D15/12—Portable or sectional bridges
- E01D15/133—Portable or sectional bridges built-up from readily separable standardised sections or elements, e.g. Bailey bridges
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
EOld
DeutscheKl.: 19 d-15/12
Nummer: 1246 008
Aktenzeichen: B 81379 V/19 d
Anmeldetag: 9. April 1965
Auslegetag: 3. August 1967
Die Erfindung betrifft einen Hauptträger für zerlegbare Brücken, der einen dreieckförmigen
Querschnitt hat und dessen eine Dreieckseite als Teil der Brückenfahrbahn sowie als Obergurt der die
beiden anderen Dreieckseiten bildenden Scheiben ausgebildet ist.
Bei einem bekannten Hauptträger dieser Art (deutsches Gebrauchsmuster 1852 434) wird der
von einem Blech gebildete Obergurt des Fachwerkhauptträgers unmittelbar befahren. Der Untergurt
besteht aus einem geschlossenen Kasten, von dem aus sich eine Blechkonstruktion V-artig bis zu dem
Fahrbahnblech erstreckt. Die Hauptträger sind aus Abschnitten zusammengesetzt, die durch Querträgerstücke
so miteinander verbunden sind, daß ein biege- und torsionssteifes Trägerrosttragwerk entsteht. Wenn
derartige Hauptträger z. B. zum Transport übereinandergelegt werden, nehmen sie wegen der dem
Dreieckquerschnitt entsprechenden geneigten Flächen viel Platz ein, und neigen dazu, gegeneinander zu
verrutschen.
Der Erfindung hegt die Aufgabe zugrunde, einen Hauptträger dieser Art so auszubüden, daß seine
Teile mit möglichst geringem Platzbedarf und sicher auf Transportfahrzeugen untergebracht und in
Lagern gestapelt werden können. Das wird dadurch erreicht, daß die beiden Scheiben mit der als Fahrbahnplatte
ausgebildeten Seite des Hauptträgers sowie miteinander lösbar verbunden sind und ihre
der Fahrbahnplatte entgegengesetzten Ränder jeweils eine Hälfte des Untergurts des Hauptträgers bilden.
Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß die Teile, in welche die Hauptträger beim Abbau der Brücke
zerlegt werden, nämlich die Fahrbahnplatten und die die Dreieckseiten bildenden Scheiben, flach sind und
keine nennenswerten vorstehenden Anschlußglieder haben, so daß man eine große Zahl solcher Teile
unter günstigster Raumausnutzung übereinanderlegen kann. Hierdurch werden der Transport und die
Lagerung der Teile vereinfacht. Außerdem ist ein Verrutschen der Teile innerhalb eines Stapels nicht
zu befürchten.
Vorzugsweise wird die als Fahrbahnplatte des Hauptträgers dienende Seite als Hohlplatte ausgebildet.
Bei Fachwerkausführung der beiden Scheiben können die Diagonalstäbe und Endpfosten jeder
Scheibe mit ihren unteren Enden an einer die eine Untergurthälfte bildenden Blechleiste befestigt und
an ihren oberen Enden durch nichttragende Stäbe verbunden sein. Die die Untergurthälfte büdende
Blechleiste kann einen U-förmigen Querschnitt haben, zwischen dessen beiden Schenlceln die unteren
Hauptträger für zerlegbare Brücken
Anmelder:
Beteiligungs- und Patentverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung,
Essen, Altendorfer Str. 103
Essen, Altendorfer Str. 103
Als Erfinder benannt:
DipL-Ing. Hugo Sedlacek, Rheinhausen
Enden der Diagonalstäbe und Endpfosten sowie an den Enden Kupplungslaschen eingeschoben sind. Die
Blechleiste ist dann an der Unterseite zur Bildung einer Auflagefläche für den Hauptträger am Übergang
zwischen Schenkel und Steg abgeflacht. Bei Anordnung von Rampen an den Enden des Hauptträgers
können diese ebenfalls aus je einer Fahrbahnplatte und zwei je eine Untergurthälfte aufweisenden,
mit der Fahrbahnplatte sowie miteinander lösbar verbundenen Scheiben zusammengesetzt sein und
die beiden Untergurthälften zum Übergang von dem Dreieckquerschnitt des anschließenden Hauptträgers
zu Trapezquerschnitten nach derjenigen Richtung hin auseinanderlaufen, in der sich die Rampe
verjüngt.
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 6 bis 8.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Teilansicht einer zerlegbaren Brücke, F i g. 2. die zugehörige Draufsicht,
F i g. 3 den Schnitt in der Ebene ΠΙ-ΠΙ der F i g. 2, ·
F i g. 4 bis 7 Querschnitte durch andere zerlegbare Brücken,
Fig. 8 eine Fachwerkscheibe eines Hauptträgerabsehnitts in Seitenansicht in Richtung des Pfeils VIII
inFig.9,
Fig. 9 und 10 die Schnitte in den EbenenK-IX bzw. X-XderFig. 8,
F i g. 11 eine Scheibe einer Rampe in Seitenansicht,
Fig. 12 bis 15 die Schnitte in den Ebenen XII-XII, ΧΙΠ-ΧΙΙΙ, XIV-XIV bzw. XV-XV der F i g. 11,
Fig. 16 eine zu einem Hauptträgerabschnitt gehörende Fahrbahnplatte, teils in der Draufsicht
und teils im Schnitt in der. Ebene XVI-XVI der Fig. 16,
Fig. 17 den Schnitt in der EbeneXVII-XVII der Fig. 16,
709 619/94
F i g. 18 einen Querschnitt durch einen Schrammbord und den anschließenden Teil eines Hauptträgers,
Fig. 19 eine Einrichtung zum Verbinden eines Vorbauschnabels mit dem Uferbalken eines Hauptträgers
in Seitenansicht,
F i g. 20 die zugehörige Draufsicht,
F i g. 21 einen Teil eines Hauptträgers mit einem Vorbauschnabel während des Vorrollens in Seitenansicht,
Fig. 22 und 23 die Schnitte in den Ebenen XXII-XXII bzw. ΧΧΠΙ-ΧΧΙΠ in F i g. 21 und
F i g. 24 die Draufsicht auf den Vorbauschnabel sowie auf den Untergurt des anschließenden Hauptträgerteils.
Die Hauptträger der zerlegbaren Brücke nach Fig. 1 bis 3 sind aus Hauptträgerabschnitten 1 und
Rampen 2 zusammengesetzt.
Jeder Hauptträgerabschnitt 1 besteht aus einer Hohlplatte 3, die einen Teil der Brückenfahrbahn
bildet, und aus zwei als Fachwerke ausgebildeten scheiben 4 und 5, die zusammen mit der Hohlplatte
einen dreiecktörmigen Querschnitt bilden.
Die Hohlplatte 3 besteht nach F i g. 16 und 17 aus einem ' oberen Deckblech 6, einem unteren Deckblech
7 und aus einem dazwischen angeordneten Faltwerk 8, das sich über die ganze Länge der Platte
erstreckende Hohlräume von dreieckigem Querschnitt ergibt. Die Platte ist allseitig geschlossen, so daß sie
im Wasser schwimmt. An den Stirnseiten und an den Längsseiten weist die Hohlplatte Schütze 9 mit
anschheßenden zylindrischen Löchern 10 größeren Durchmessers auf, in weiche Plattenkupplungen eingesteckt
werden können, durch die die Hohlplatte mit anschließenden Platten nach jeder Richtung hin
biege- und torsionssteif verbunden werden kann. Die Plattenkupplungen greifen jeweils über die betreffende
Stoßfuge hinweg und sind in Schhtze verschiedener Neigung eingeschoben.
Jede Scheibe 4 bzw. 5 des Hauptträgerabschnitts hat eine eine Untergurthälfte bildende Blechleiste 11
von U-förmigem Querschnitt. In diese sind Diagonalstäbe 12 und Endpfosten 13 mit ihren unteren Enden
eingesetzt. Diese Teile sind Blechkasten mit rechteckigem Querschnitt. Sie sind mit der Blechleiste 11
durch Schweißung verbunden. Die oberen Enden je zweier Diagonalstäbe 12 bzw. eines Diagonalstabs 12
und eines Endpfostens 13 sind durch Blechstücke 14 bzw. 15 von U-förmigem Querschnitt zusammengeschlossen.
Die Blechstücke sind durch Stäbe 16 von L-förmigem Profil miteinander verbunden. Die
Stäbe bilden aber nicht den Obergurt der Fachwerkscheibe, sondern dienen nur dazu, die Diagonalstäbe
und Pfosten an ihren oberen Enden für den Transport zusammenzuhalten. Sie sind aus einer Leichtmetalllegierung
gefertigt, während die übrigen Teile der Fachwerkscheibe aus Stahl bestehen. DieHohlplatte3,
die aus einer Aluminiumlegierung besteht, bildet die Obergurte der Fachwerkscheiben.
Die Scheiben 4 und 5 sind an der Hohlplatte mit leicht lösbaren Mitteln, z. B. mit Exzenterkupplungen,
angeschlossen. Die Blechstücke 15 und 16 bilden auf ihren Oberseiten Auflageflächen für die Hohlplatte 3.
Die Blechleisten 11 der beiden Scheiben 4 und 5 sind, wie Fig. 9 zeigt, zu dem Untergurt des Hauptträgerabschnitts
zusammengesetzt. Sie sind auf ihren Unterseiten derart abgeflacht, daß sie eine Auflagefläche
17 für den Haupttäger bilden. Sie Hegen mit AugenlS aneinander und sind durch Kupplungs-• 4
bolzen 19 zusammengehalten. An den Enden der Blechleisten Il sind Kupplungslaschen 20 angeordnet,
mittels deren die Untergurte zweier aufeinanderfolgender Hauptträgerabschnitte miteinander verbunden
werden. Wie Fig. 10 zeigt, weisen die Blechleisten 11 an den Enden zwei Taschen auf, von
denen eine an jedem Ende eine Kupplungslasche 20 aufnimmt, und zwar derart, daß die Laschen an den
beiden Enden des Hauptträgerabschnitts gegeneinander versetzt sind.
Die Rampe 2 nach F i g. 11 bis 15 ist ebenfalls aus einer Hohlplatte 3 und zwei geneigte Dreieckseiten
bildenden Scheiben zusammengesetzt. Die Rampe hat jedoch nicht durchweg einen dreieckigen Querschnitt.
Vielmehr geht der Querschnitt von der Dreieckform an dem Stoß mit dem anschließenden Hauptträgerabschnitt
(Fig. 12) in trapezförmige Querschnitte (F i g. 13 bis 15) über. Das geschieht in der Weise,
daß die Untergurthälften 21 der beiden Scheiben der Rampe von dem Stoß mit dem Hauptträgerabschnitt
aus nach der Rampenspitze hin auseinanderlaufen, was insbesondere aus F i g. 24 ersichtlich ist. Die
Scheiben sind in ihrem höheren Teil fachwerkartig ausgeführt, und zwar grundsätzlich in der gleichen
Weise wie die Fachwerkscheiben des Hauptträgerabschnitts nach F i g. 8 bis 10, also mit Diagonalstäben
12, Endpfosten 13, Blechstücken 14 und 15, • Stäben 16 und Blechleisten von U-förmigem Querschnitt,
welche die Untergurthälften 21 bilden. Der verjüngte Teil der Scheibe ist vollwandig als Blech 22
ausgeführt, das auch die Untergurthälften bildet. Die Rampen sind in der Weise verjüngt, daß ihre Oberseite
gegenüber der Waagerechten eine Neigung von etwa 8 e/o und die Unterseite eine solche von etwa
3% hat.
An die Rampen 2 sind Uferbalken 23 angesetzt, deren Länge gleich der Breite einer Rampe 2 ist.
Nach Fig. 1 bis 3 sind zwei Hauptträger mit einem Abstand voneinander angeordnet, der etwa gleich
der Breite einer Hohlplatte 3 ist. Der Abstand wird überbrückt von Hohlplatten 24, die mit flachen
Profilleisten in Höhe der oberen Deckbleche der Platten auf den Rändern der Hohlplatten 3 der beiden
Hauptträger abgestützt sind. Die Hohlplatten 24 sind halb so lang wie die Hauptträgerabschnitte 1 und
Rampen 2. Die beiden Hauptträger werden an ihren Stirnenden von drei Uferbalken 23 zusammengehalten,
die durch Plattenkupplungen 25 nach jeder Richtung biegesteif miteinander verbunden sind.
Die zerlegbare Brücke nach F i g. 1 bis 3 weist an ihren beiden Längsrändern Schrammborde 26 auf,
die aus Blechkästen von rechteckigem Querschnitt bestehen. Wie Fig. 18 zeigt, ist jeder Schrammbord
26 mit seitwärts abstehenden Laschen 27 auf der anschließenden Hohlplatte 3 abgestützt und mit an
den Laschen 27 angeordneten, nach unten ragenden Zapfen 28 gehalten, die in 'Löcher in der Oberseite
der Platte fassen. Ferner ist der Schrammbord unterhalb der Laschen mit angeschweißten' Klötzen 29
seitüch an dem Obergurt des Hauptträgers abgestützt. Nach Fig. 4 wird eine Spur der zerlegbaren
Brücke von zwei Hauptträgern gebildet, die mit nur geringem Abstand nebeneinander angeordnet sind.
Hierbei verlaufen die Schrammborde 26 an den einander zugekehrten Längsseiten der Spurträger.
Nach F i g. 5 sind drei Hauptträger nebeneinander verlegt. Hierbei wird durch biegesteife Verbindung
der Hohlplatten 3 miteinander durch Plattenkupp-
Claims (8)
1. Hauptträger für zerlegbare Brücken, der einen dreiecMörrnigen Querschnitt hat und dessen
eine Dreieckseite als Teil der Brückenfahrbahn sowie als Obergurt der die beiden anderen
Dreieckseiten bildenden Scheiben ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Scheiben (4 und 5) mit der als Fahrbahnplatte ausgebildeten Seite des Hauptträgers sowie miteinander lösbar verbunden sind und ihre der
Fahrbahnplatte entgegengesetzten Ränder jeweils eine Hälfte des Untergurts des Hauptträgers
bilden.
2. Hauptträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Fahrbahnplatte des
Hauptträgers dienende Seite eine Hohlplatte (3) ist.
3. Hauptträger nach Anspruch 1 oder 2, .dadurch gekennzeichnet, daß bei Fachwerkausführung
der beiden Scheiben (4 und 5) die Diagonalstäbe (12) und Endpfosten (13) jeder
Scheibe mit ihren unteren Enden an einer die eine Untergurthälfte bildenden Blechleiste (11)
befestigt und an ihren oberen Enden durch nicht tragende Stäbe (16) verbunden sind.
.4. Hauptträger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Untergurthälfte
bildende Blechleiste (11) einen U-förmigen Querschnitt hat, zwischen dessen beiden Schenkeln die
unteren Enden der Diagonalstäbe (12) und Endpfosten (13) sowie an den Enden Kupplungslaschen (20) eingeschoben sind, und daß die
Blechleiste der Unterseite zur Bildung einer •Auflagefläche. (17) für den Hauptträger am
Übergang zwischen Schenkel und Steg abgeflacht ist.
5. Hauptträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung
von Rampen (2) an den Enden des Hauptträgers diese ebenfalls aus je einer Fahrbahnplatte
und zwei je eine Untergurthälfte (21) aufweisenden, mit der Fahrbahnplatte sowie miteinander
lösbar verbundenen Scheiben zusammengesetzt sind und die beiden Untergurthälften (21)
zum Übergang von dem Dreieckquerschnitt des anschließenden Hauptträgers zu Trapezquerschnitten
nach derjenigen Richtung hin auseinanderlaufen, in der sich die Rampe verjüngt.
6. Hauptträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrbahnplatten von
Hauptträger und Rampe mit Zug- und Scherkräfte aufnehmenden SteckgHedern miteinander
verbunden sind.
7. Hauptträger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an die Fahrbahnplatten
mit Steckverbindungsmitteln gehaltene Schrammborde (26) angesetzt sind.
8. Hauptträger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrammborde (26) zum
Bilden eines Vorbauschnabels mit Riegeln (33) rahmenartig zu zwei Strängen miteinander verbunden
an das eine Ende des Hauptträgers in der Höhenrichtung einstellbar und biegesteif angesetzt
werden können.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche PatentschriftNr. 1 058 534; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 852 434.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
709 619/94 7.67 ©BuiidesdruckereiBerlin
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