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DE1170355B - Hydraulische Abspannvorrichtung - Google Patents

Hydraulische Abspannvorrichtung

Info

Publication number
DE1170355B
DE1170355B DEG23853A DEG0023853A DE1170355B DE 1170355 B DE1170355 B DE 1170355B DE G23853 A DEG23853 A DE G23853A DE G0023853 A DEG0023853 A DE G0023853A DE 1170355 B DE1170355 B DE 1170355B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
frame
rails
dismantling
frames
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG23853A
Other languages
English (en)
Inventor
Armin Loebbe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Original Assignee
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH filed Critical Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority to DEG23853A priority Critical patent/DE1170355B/de
Publication of DE1170355B publication Critical patent/DE1170355B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/10Anchorings for conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Refuse Collection And Transfer (AREA)

Description

  • Hydraulische Abspannvorrichtung Es ist bekannt, einen gleichzeitig als Führung eines Kohlenhobels dienenden Förderer an einem oder beiden Enden so gegen das Gebirge zu verspannen, daß die in Längsrichtung des Förderers auftretenden Druckkräfte unmittelbar auf das Gebirge übertragen werden. Die genannten Druckkräfte sind eine Folge der hohen Zugspannung in der Hobelkette. Die Abspannvorrichtung muß so ausgebildet sein, daß sie das Rücken des Förderers und seiner Antriebe entsprechend dem fortschreitenden Abbau nicht behindert. Es ist bekannt, das Ende des Förderers durch einen hydraulischen Zylinder abzustützen, der etwa in der Ebene des Förderers gegenüber diesem im spitzen Winkel abgespreizt ist und sich in einem ausgekohlten Stall des Abbaustoßes abstützt, während außerdem in der Abbaustrecke ein Seilhaspel od. dgl. verlagert ist, durch dessen Zugmittel der Förderer an den Abbaustoß herangezogen wird. Die Führung des Förderers durch die in verschiedenen Richtungen angreifenden Vorrichtungen ist ungenau. Es muß für den Stützzylinder am Abbaustoß ein Stall ausgeräumt werden. Die Bedienung der beiden räumlich voneinander getrennten Verspannungsmittel ist umständlich und zeitraubend. Ferner ist es bekannt, die Abspannung gegen sogenannte Spannbalken zu bewirken, die parallel zu den Strecken gegen das Gebirge verspannt sind, wobei der Förderer beim Rücken gleitend oder rollend entlang dem Balken in Richtung des Abbaustoßes vorgeschoben werden kann. Hierbei ist sowohl das Verspannen von Förderer und Balken als auch deren Lösen und Verschieben außerordentlich umständlich und zeitraubend. Außerdem ist es bereits Gegenstand eines nicht zum Stand der Technik gehörenden Vorschlages, eine hydraulische Abspannvorrichtung mit zwei den Förderer abstützenden, gegeneinander in Abbaurichtung verschiebbaren, zu einem Ausbaugestell zusammengefaßten Ausbaurahmen auszubilden, wobei der eine Ausbaurahmen mit dem Förderer verbunden ist.
  • Die Erfindung sieht eine Abänderung dieser letztgenannten Vorrichtung dadurch vor, daß beide Rahmen in Abbaurichtung gegenüber dem Förderer, wie bei den Förderer vorrückenden schreitenden Ausbaurahmen an sich bekannt, durch hydraulische Zylinder verschiebbar, außerdem aber in ihrem Abstand voneinander zur Verschiebung des Förderers in Förderrichtung durch einen weiteren hydraulischen Zylinder veränderbar sind. Die Lage der Rahmen zum Förderer kann dabei beliebig sein, ohne daß eine Verschiebbarkeit beider Rahmen in Abbaurichtung gegenüber dem Förderer beeinträchtigt ist. Auf diese Weise kann beim Rücken eines Rahmens jeweils der andere die Längsspannung des Förderers übernehmen. Auf eine zusätzliche Hilfsabspannvorrichtung, wie sie sonst vielfach beim Vorrücken von Spannbalken benutzt wird, kann daher verzichtet werden. Bei Verwendung der Vorrichtung in halbsteiler Lagerung kann infolge der Möglichkeit, den Abstand der beiden Rahmen in Strebrichtung zu verändern, der Förderer im Streb hochgezogen werden.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Rahmen des Ausbaugestelles an der Versatzseite des Förderers angeordnet und die Liegendschienen der Rahmen in keiner Stellung kohlenstoßseitig über den Förderer hinausragend verlängert sind und mit ihren überkragenden Enden den Förderer abstützen. Die Schienen greifen dabei zweckmäßig in entsprechende Ausnehmungen bzw. Querkanäle des Förderers ein, wobei der Förderer sich über die seitlichen Begrenzungswände dieser Ausnehmungen@ an den Schienen abstützt. Hierbei besteht der Vorteil, daß der in der Kohle ausgebrochene Stall selbst unter Berücksichtigung derAbspannung wesentlich kleiner als bisher ausfallen kann, zumal da der Hobel bis an die Liegendschienen heran und sogar über diese hinaus bis in unmittelbare Nähe der Antriebsstationen geführt werden kann. Auf diese Weise wird sehr viel Handarbeit durch die erfindungsgemäße Abspannung gespart. Der prozentuale Anteil der maschinell gelösten und verladenen Kohle im Verhältnis zu der gesamten Förderung wird erhöht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 ein Ende des Förderers mit der daran geführten Hobeleinrichtung in Ansicht von oben; F i g. 2 ein Teil der Vorrichtung teilweise in Ansicht, teilweise im Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig.l.
  • An dem Förderer 10 ist ein Kohlenhobel 11 geführt. Förderer und Hobel sind mit einem gemeinsamen Antrieb 12 versehen, von welchem aus der Förderer 10 kontinuierlich in gleicher Umlaufrichtung angetrieben wird, während der Hebel 11 über die Kupplung 13 abwechselnd in der einen oder anderen Richtung an dem Kohlenstoß entlanggezogen wird.
  • Die Abspannung des Förderers erfolgt durch zwei getrennte Rahmen 14 und 15, die im geringen Abstand voneinander und von der Antriebsstation 12, 13 angeordnet sind. Jeder dieser Rahmen ist mit zwei Stempeln 16,17 bzw. 18, 19 gegen das Gebirge verspannt. Außerdem ist jeder Rahmen 14 und 15 noch durch einen besonderen Rückzylinder 20 bzw. 21 mit dem Förderer 10 verbunden. Es kann daher jeder der beiden Rahmen 14 oder 15 getrennt von dem anderen dem fortschreitenden Abbau entsprechend vorgerückt werden. Sind zu diesem Zweck die Spannstempel des einen Rahmens vom Druck des Hangenden entlastet, so übernimmt vorübergehend der andere Rahmen allein die Spannung des Förderers 10 in seiner Längsrichtung.
  • Wie F i g. 1 der Zeichnung erkennen läßt, erstrecken sich die Rahmen 14 und 15 nur auf der Bergeseite des Förderers 10 und greifen mit ihrem über die Spannstempel 16 und 17 bzw. 18 und 19 hinausragenden Ende in entsprechende Ausnehmungen des Förderers hinein. An der Anlagestelle tragen die überragenden Enden der Rahmen einen konvexen Gleitschuh 22 bzw. 23. Diese Gleitschuhe stützen sich gegen ebene Flächen 24 bzw. 25 des Förderers ab. Ein Ecken ist daher nicht zu befürchten, auch wenn die Rahmen 14 und 15 vorübergehend nicht parallel zueinander liegen und einen wechselnden bzw. unterschiedlichen Winkel mit der Längsrichtung des Förderers 10 bilden.
  • Auf der Oberseite der Rahmen 14 und 15 ist eine Schiene 26 bzw. 27 angebracht. Diese Schienen werden von den Befestigungsklauen eines Druckmittelzylinders 28 erfaßt. Die Klauen können entlang den Schienen 26 und 27 verschoben werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, den Zylinder wahlweise in der Nähe der Spannstempel 16 und 18 bzw. 17 und 19 angreifen zu lassen. Die Spannstempel 16 bis 19 durchgreifen entsprechend große Bohrungen der Rahmen 14 und 15. Infolgedessen kann nach dem Entlasten eines Stempels, also z. B. des Stempels 17, der Rahmen 14 um den anderen Stempel 16 verschwenkt werden. Diese Verschwenkung mit Hilfe des Druckmittelzylinders 28 hat den Zweck, die Spannung des Förderers 10 in seiner Längsrichtung irgendwie zu verändern, also entweder zu vergrößern oder zu verkleinern. Auch kann durch den Zylinder 28 ein Abrutschen des einen oder anderen Rahmens bei seinem Rücken verhindert werden. Vor allen Dingen aber kann, nachdem zunächst der eine Rahmen 14 verschwenkt ist, anschließend der zweite Rahmen 15 in gleicher Weise verschwenkt werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Hydraulische Abspannvorrichtung mit zwei den Förderer gegeneinander in Abbaurichtung verschiebbaren, zu einem Ausbaugestell zusammengefaßten Ausbaurahmen, d a d u r c h g ekennzeichnet, daß beide Rahmen (14 und 15) in Abbaurichtung gegenüber dem Förderer (10) durch hydraulische Zylinder (20, 21) verschiebbar und außerdem in ihrem Abstand voneinander zur Verschiebung des Förderers in Förderrichtung durch einen weiteren hydraulischen Zylinder (28) veränderbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen (14 und 15) des Ausbaugestelles an der Versatzseite des Förderers (10) angeordnet und die Liegendschienen der Rahmen in keiner Stellung kohlenstoßseitig über den Förderer hinausragend verlängert sind und mit ihren überkragenden Enden den Förderer (10) abstützen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen der Rahmen in entsprechende Ausnehmungen bzw. Querkanäle des Förderers (10) eingreifen, wobei der Förderer sich über die seitlichen Begrenzungswände (24, 25) dieser Ausnehmungen an den Schienen abstützt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1014 511, 1019 984; deutsche Auslegeschrift G 12227 VI/5 d (bekanntgemacht am 17. 5. 1956); »Bergbautechnik«, 1957, Heft 6, S. 301.
DEG23853A 1958-02-04 1958-02-04 Hydraulische Abspannvorrichtung Pending DE1170355B (de)

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DEG23853A DE1170355B (de) 1958-02-04 1958-02-04 Hydraulische Abspannvorrichtung

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DEG23853A DE1170355B (de) 1958-02-04 1958-02-04 Hydraulische Abspannvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1170355B true DE1170355B (de) 1964-05-21

Family

ID=7122294

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DEG23853A Pending DE1170355B (de) 1958-02-04 1958-02-04 Hydraulische Abspannvorrichtung

Country Status (1)

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DE (1) DE1170355B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1224686B (de) * 1965-04-06 1966-09-15 Gewerk Eisenhuette Westfalia Abspannvorrichtung fuer Foerderer od. dgl. in untertaegigen Gewinnungsbetrieben
DE1298071B (de) * 1967-05-20 1969-06-26 Gewerk Eisenhuette Westfalia Abspannvorrichtung eines Strebfoerderers im Bereich des Strebendes

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014511B (de) * 1956-04-11 1957-08-29 U Eisengiesserei Maschf Gewinnungs- und Foerdereinrichtung
DE1019984B (de) * 1954-12-01 1957-11-28 Beien Maschfab Aus Kohlenhobel und Strebfoerderer bestehende Gewinnungs- und Foerdereinrichtung

Patent Citations (2)

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