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DE1014511B - Gewinnungs- und Foerdereinrichtung - Google Patents

Gewinnungs- und Foerdereinrichtung

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Publication number
DE1014511B
DE1014511B DEM30224A DEM0030224A DE1014511B DE 1014511 B DE1014511 B DE 1014511B DE M30224 A DEM30224 A DE M30224A DE M0030224 A DEM0030224 A DE M0030224A DE 1014511 B DE1014511 B DE 1014511B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
extraction
conveying device
swivel arm
following
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM30224A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
U EISENGIESSEREI MASCHF
Original Assignee
U EISENGIESSEREI MASCHF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by U EISENGIESSEREI MASCHF filed Critical U EISENGIESSEREI MASCHF
Priority to DEM30224A priority Critical patent/DE1014511B/de
Publication of DE1014511B publication Critical patent/DE1014511B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/10Anchorings for conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Framework For Endless Conveyors (AREA)

Description

  • Gewinnungs- und Fördereinrichtung Die Erfindung betrifft eine Gewinnungs- und Fördereinrichtung, bei welcher mindestens eine durch ein Zugmittel bewegte Gewinnungsmaschine an einem parallel zum Abbaustoß angeordneten Förderer geführt ist. Als Gewinnungsmaschine ist hierbei- in den meisten Fällen ein schälendes Gewinnungsgerät, z. B. ein Kohlenhobel, vorgesehen, während der Förderer in der Regel als Doppelkettenkratzerförderer mit übereinanderliegenden Trumen ausgebildet ist, dessen Rinnenschüsse gelenkig miteinander verbunden sind.
  • Während man früher für den Antrieb der schälenden Gewinnungsgeräte vom Förderer getrennte Haspel verwendete, welche in den Abbaustrecken aufgestellt wurden, ist man mehr und mehr dazu übergegangen, die Antriebs- und Umkehrvorrichtungen für das Zugmittel der Gewinnungsmaschine am Förderer zu befestigen oder unter Verwendung besonderer Vorrichtungsteile in den Förderer einzubauen. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß der Förderer einschließlich des Gewinnungsgerätes und dessen mit dem Förderer verbundenen Antriebs- und Umkehrvorrichtungen mit verhältnismäßig geringem Zeit- und Arbeitsaufwand als geschlossene Einheit dem Abbaufortschritt folgend gerückt werden kann.
  • Durch die Verbindung der Antriebs- und Umkehrvorrichtung für das Zugmittel der Gewinnungsmaschine mit dem Förderer ergibt sich jedoch der Nachteil, daß der Förderer zusätzlich die in dem seitlich der Fördertrume geführten Zugmittel der Gewinnungsinaschine auftretenden erheblichen Zugkräfte aufnehmen muß. Die von den Fördererketten auf die Rinnenschüsse übertragenen, ein Ineinanderschieben derselben bewirkenden Kräfte werden hierdurch wesentlich vergrößert. Infolge des außermittigen Angriffs der im Zugmittel der Gewinnungsmaschine auftretenden Spannungen erfährt der Förderer außerdem eine starke, im Sinne eines seitlichen Auskuickens bzw. eines Hochwölbens wirkende Belastung. Um diese zusätzlichen Beanspruchungen möglichst gering zu halten, ist man in der Praxis meist in der Weise verfahren, daß man nach jedem Umrücken der Gewinnungs- und Fördervorrichtung die Antriebs- und Umkehrstationen für das Gewinnungsgerät durch sich gegen das Hangende abstützende Stempel gegen das Liegende fest verspannt hat. Da bei den schälend arbeitenden Gewinnungsgeräten der Förderer nach jedem Schälschnitt dem Abbaufortschritt folgend gerückt werden muß, erfordert diese Festlegung der Antriebs-und Umkehrstationen des Gewinnungsgerätes einen großen zusätzlichen Zeit- und Arbeitsaufwand sowie Unterbrechungen der Gewinnungsarbeit, die sich störend auf den Betriebsablauf auswirken.
  • Um das beispielsweise mit Hilfe pneumatischer oder hydraulischer Vordrückvorrichtungen bewirkte ge- schlossene Rücken der gesamten Gewinnungs- und Fördereinrichtung zu erleichtern, hat man daher vorgeschlagen, den Förderer an seinem hinteren, d. h. höher gelegenen Ende im Streb oder in der Kopfstrecke so zu verankern bzw. aufzuhängen, daß der Förderer innerhalb eines größeren Vorschubbereiches ohne ein Lösen der Verankerung quer zum Abbaustoß verschoben werden kann. Als Aufhängevorrichtung hat man hierbei einen Balken verwendet, auf dem ein kleiner Wagen verschieblich geführt ist, der wiederum über beidseitig des Förderers angeordnete Spindelspannvorrichtungen mit einem am Ende des Förderers angeordneten Querstück oder einer die Umkehrstation des Gewinnungsgerätes durchsetzenden Traverse verbunden ist. Diese Aufhängevorrichtung ist außerordentlich sperrig und macht es infolge ihrer erheblichen Abmessungen erforderlich, größere Hangendflächen ohne Ausbau zu belassen, was ihre Anwendung bei gebrächem Gebirge ausschließt. Außerdem besitzt diese Vorrichtung den Nachteil, daß sie sich an dem unteren, d. h. austragenden Ende des Förderers nicht oder nur unter Verwendung zusätzlicher und komplizierter Hilfseinrichtungen, welche das Austragen des Fördergutes in die Abbaustreckenfördermittel ermöglichen, anbringen läßt. Aus diesen Gründen hat man bisher entweder die Gefahr des Ausknickens des Förderers und des Ineinanderschiebens der Rinnenschüsse infolge der vom Zugmittel der Gewinnungsvorrichtung auf den Förderer übertragenen Kräfte in Kauf genommen oder aber nach jedem Rücken des Förderers die am Austragsende desselben angeordneten Antriebsvorrichtungen für die Gewinnungsvorrichtung unter Inkaufnahme eines erheblichen Arbeitsaufwandes durch sich gegen das Hangende abstützende Stempel gegen das Liegende verspannt.
  • Gegenüber diesen vorbekannten Einrichtungen, bei welchen der Förderer mit den für den Antrieb und die Führung des Zugmittels des Gewinnungsgerätes vorgesehenen Antriebs- und Umkehrvorrichtungen zu einer gleichzeitig verlegbaren Einheit verbunden ist, wird erfindungsgemäß dadurch eine Verbesserung erzielt, daß der Förderer vorzugsweise an beiden Enden mittels eines mit diesem gelenkig verbundenen, sich gegen den AbbaustoM abstützenden, unter einem spitzen Winkel zum Förderer zur Strebmitte hin gerichteten Schwenkarms und einer in Richtung auf den Abbaustoß wirkenden Spannvorrichtung in Längsrichtung gespannt und in seiner Lage gesichert ist.
  • Die von der Spannvorrichtung auf das Fördererende übertragene Kraft wird durch den am Förderer angelenkten Schwenkarm in zwei Kraftkomponenten zerlegt, von welchen die eine in Längsrichtung des Förderers und die andere in Längsrichtung des Schwenkarms wirkt. Der Schwenkarm erfährt hierbei eine Druckbeanspruchung, während auf den sich zur Strebmitte hin anschließenden Fördererabschnitt eine Zugspannung übertragen wird. Unter dem Einfluß dieser Zugspannung erfährt das Fördererende eine geringe Längsverschiebung bei gleichzeitiger Schwenkung des Schwenkarms bis zur Herstellung des Gleichgewichts zwischen den von der Spannvorrichtung auf das Fördlererende übertragenen Kräften und den im Förderer und im Schwenkarm auftretenden Reaktionskräften. Sobald diese Kräfte sich im Gleichgewicht befinden, ist das Fördererende gegen eine Verschiebung in Längs- und Querrichtung festgelegt.
  • Der besondere Vorteil der Einrichtung gemäß der Erfindung besteht darin, daß zur Erzielung einer festen, insbesondere gegen Verschiebung zur Strebmitte gesicherten Verankerung der Fördererenden von der Spannvorrichtung nur verhältnismäßig geringe Kräfte aufzubringen sind und diese daher eine leichte Ausführung erhalten kann. Hierbei wählt man den Winkel zwischen Schwenkarm und Förderer vorzugsweise zwischen etwa 20 und 450, während die Spannvorrichtung zw.eckmäßig etwa diagonal zum Schwenkarm und dem diesem zugeordneten Fördererende gerichtet ist und im Bereich des Anlenkpunktes des Schwenkarms am Förderer angreift.
  • Bei dieser Verspannung von vorzugsweise beiden Fördererenden sind die mit dem Förderer fest verbundenen Antriebs- und Umkehrvorrichtungen für das Zugmittel des Gewinnungsgerätes (z. B. Kohlenhobels) in Richtung der bei der Bewegung des Gewinnungsgerätes auftretenden Zugspannungen fest verankert.
  • Die im Zugmittel des Gewinnungsgerätes auftretenden Kräfte werden somit von den an den Fördererenden vorgesehenen Verankerungen aufgenommen, so daß die Rinnenschüsse des Förderers hiervon entlastet sind und die Gefahr eines Ausknickens oder Hochwölbens des Förderers beseitigt wird.
  • Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Vorrichtung besitzt einen einfachen Aufbau und nur geringe Ab messungen, so daß sie sich auch bei geringen Flözmächtigkeiten ohne Schwierigkeit an beiden Förderer enden im Streb anbringen läßt, ohne daß am Ausbau oder an der sonstigen Strebeinrichtung irgendwelche Veränderungen vorgenommen werden müßten. Trotz ihrer Einfachheit gewährleistet die Vorrichtung eine sichere Festlegung der.Fördererenden und besitzt außerdem den Vorteil, daß für ihren Einbau und ihre Betätigung ein nur geringer Arbeitsaufwand erforder-Iich ist. Das Austragen des Strebförderers in das Streckenfördermittel wird infolge der seitlichen An-.ordnung der Spannvorrichtung am Förderer und ihres .geringen Raumbedarfs in keiner Weise behindert.
  • Der Schwenkarm ist zweckmäßig an der dem Abbaustoß zugekehrten Seite des Förderers in der För- dererebene schwenkbar gelagert. Die Spannvorrichtung kann durch einen im Bereich des Anlenkpunktes des Schwenkarms am Förderer angreifenden, in der Ebene des Förderers wirkenden Spannung, z. B. einem Seil- oder Kettenzug, gebildet sein. Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß auf den Förderer keinerlei Verkantungskräfte einwirken und außerdem die durch die Spannvorrichtung auf den Förderer übertragenen Kräfte in dessen waagerechter Ebene angreifen, in welcher dieser seine größte Biegungssteifigkeit besitzt.
  • Außerdem kann hierbei die Spannvorrichtung unmittelbar auf dem Liegenden angeordnet werden, wo sie infolge ihrer geringen Höhe den Ablauf der übrigen Arbeitsvorgänge im Streb nicht störend beeinflußt.
  • Es empfiehlt sich, den Schwenkarm als längenverstellbare, vorzugsweise hydraulisch betätigte Stütze auszubilden. Hierdurch erreicht man, daß das gegen den Abbaustoß abgestützte Ende des Schwenkarms nicht bei jedem Verlegen des Förderers versetzt zu werden braucht, da die nach jedem Rückvorgang erforderliche Verlagerung des durch den Schwenkarm gebildeten, am Förderer angreifenden Widerlagers durch Kürzung der längenverstellbaren Stütze erfolgen kann. Somit kann ohne Umsetzen des Schwenkarms eine größere Anzahl von Schälschnitten hintereinander vorgenommen werden. Das dem Abbaustoß zugekehrte Ende des Schwenkarms ist hierbei vorzugsweise gegen die Stirnwand des bei der schälenden Gewinnung in jedem Fall erforderlichen Hobelstalles abgestützt. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß auf der dem Abbaustoß zugekehrten Seite des Förderers ohne Schwierigkeiten ein Schwenkarm größerer Länge und'größerer Längenverstellbarkeit angeordnet werden kann, welcher beim Rücken des Förderers zur Aufrechterhaltung einer gleichbleibenden Spannung des Förderers jeweils nur um ein verhältnismäßig geringes Maß gekürzt zu werden braucht. Die Stirnwand des Hobelstalles bietet hierbei ein gutes Widerlager für die vom Schwenkarm aufzunehmenden Druckkräfte.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem - Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 den Endabschnitt einer Förder- und Gewinnungsvorrichtung in der Draufsicht, Fig. 2 eine Vorderansicht zur Fig. 1.
  • Der in Fig. 1 und 2 dargestellte, parallel zum Abhaustoß 1 angeordnete Strebförderer 2 ist als Doppelkettenkratzerförderer ausgebildet, welcher aus gelenkig miteinander verbundenen Rinnenschüssen besteht. An dem unteren, d. h. austragenden Ende des Doppelkettenkratzerförderers 2 ist der Hauptantrieb 3 des Förderers 2 angeordnet. Der Antrieb 3 ist mit einem besonderen Rinnenschuß 4 zu einer geschlossen rückbaren Einheit verbunden. Der Rinnenschuß 4 ist gleichzeitig als Endschuß ausgebildet, über welchen der Strebförderer 2 in einen in der Abbaustrecke 5 verlagerten, als Streckenfördermittel dienenden Doppelkettenkratzerförderer 6 austrägt. Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Anordnung besitzt das Flöz eine etwa söhlige Lagerung. In den meisten Fällen fällt jedoch das Flöz zu der Kohlenabftihrstrecke 5 hin ein. Der Strebförderer2 ist an seinem in der Zeichnung nicht dargestellten oberen, d. h. der Kopfstrecke zugekehrten Ende mit einem Hilfsantrieb ausgerüstet, welcher gleichfalls mit dem Förderer 2 zu einer geschlossen rückbaren Einheit verbunden ist.
  • Auf der dem Abbaustoß 1 zugekehrten Seite des Förderers 2 ist ein schälendes Gewinnungsgerät 7 (z. I3. ein Kohlenhobel) geführt, welches durch ein vorzugsweise als Kette ausgebildetes Zugmittel 8 in Längsrichtung der Abbaufront 1 hin- und herbewegt werden kann. Das Zugmittel 8 ist mit seinen Enden am Gewinnungsgerät 7 befestigt und im Bereich des Austragsendes des Förderers 2 über ein Antriebsrad 9 und in dem in der Zeichnung nicht dargestellten, der Kopfstrecke zugekehrten Endbereich des Förderers 2 über ein in ähnlicher Weise ausgebildetes Umkehrrad geführt. Das Antriebsrad 9, welches an einem besonderen Rinnenschuß 10 des Förderers 2 gelagert ist, wird durch einen mit diesem Rinnenschuß fest, d. h. zu einer gleichzeitig rückbaren Einheit verbundenen Hobelantrieb 11 angetrieben. In gleicher Weise kann auch das am oberen Ende des Förderers vorgesehene Umkehrrad von einem mit dem Förderer fest verbundenen Hilfsantrieb angetrieben sein. Die Befestigung des Hobelantriebes 11 und des gegebenenfalls vorne sehenen, nicht dargestellten Hilfsantriebes für das Zugmittel 8 des Gewinnungsgerätes 7 kann auch in anderer Weise ausgebildet sein. Wesentlich ist nur, daß die vorzugsweise als Kettenräder ausgebildeten Antriebs- und Umkehrräder für das Zugmittel 8 ihr Widerlager am Förderer 2 finden, so daß die im Zugmittel 8 auftretenden Spannungen auf den Förderer 2 übertragen werden.
  • Zwischen die mit dem Fördererantrieb 3 und dem Hobelantrieb 11 verbundenen Rinnenschüsse 4 und 10 ist ein kurzer Rinnenschuß 12 eingeschaltet, welcher mit den Schüssen4 und 10 fest verbunden ist. An dem Rinnenschuß 12 ist ein zum Abbaustoß vorspringender Fortsatz 13 befestigt. Der Fortsatz 13 besitzt eine etwa senkrecht zum Liegenden angeordnete Achse 14, um welche ein Schwenkarm 15 etwa parallel zum Liegenden und parallel zur waagerechten Ebene des Förderers 2 schwenkbar gelagert ist. Der Schwenkarm 15 ist als längenverstellbare Stütze ausgebildet und besitzt einen hydraulischen Zylinder, durch welchen das als Kolben ausgebildete, mit dem Fortsatz 13 gekuppelte Ende 15a der Stütze in Längsrichtung des Schwenkarms 15 ausgefahren werden kann. Dem hydraulischen Zylinder sind eine Handpumpe 16 und ein Überdruckventil 17 zugeordnet. Der als hydraulischer Zylinder ausgebildete Mittelteil des Schwenkarms 15 ist außerdem in dem rohrförmig ausgebildeten, dem Abbaustoß zugekehrten Längenabschnitt 18 des Schwenkarms verschieblich und feststellbar geführt. Zu diesem Zweck kann der rohrförmige Längenabschnitt 18 beispielsweise auf diametral gegenüberliegenden Seiten mit im Abstand zueinander angeordneten Bohrungen 19 versehen sein, in welche ein als Widerlager für den hydraulischen Zylinder dienender Bolzen oder Keil eingetrieben werden kann. Die Länge des Schwenkarms 15 kann somit durch Verstellung des Widerlagers für den hydraulischen Zylinder grob und durch Betätigung des hydraulischen Zylinders fein eingestellt werden. Das dem Abbaustoß zugekehrte Ende des Schwenkarms 15 ist in einem Stützschuh 20 in der Flözebene schwenkbar gelagert. Der Stützschuh 20 stützt sich bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel mit seinen etwa senkrecht zueinander angeordneten Stützflächen gegen die Stirnwand 21 a bzw. die Ecke des Hobelstalles 21 ab.
  • An dem Fortsatz 13 greift ein als Seil oder Kette ausgebildetes Zugmittel 22 an, welches durch einen in der Abbaustrecke 6 aufgestellten Spannhaspel 23 ständig unter Spannung gehalten ist. Das Zugmittel 22 ist etwa parallel zum Liegenden geführt, so daß der Spannzug etwa in der waagerechten Ebene des Förderers wirkt.
  • An Stelle eines Spannzuges 22, 23 kann beispiels- weise auch ein versatzseitig am Rinnenschuß 12 angreifender, in der Ebene des Förderers in Richtung auf den Abbaustoß wirkender, vorzugsweise hydraulicher Druckzylinder verwendet werden. Dieser Druckzylinder ist zweckmäßig etwa senkrecht zum Förderer gerichtet und kann gegen den Versatz oder einen Stempel abgestützt sein.
  • Wie Fig. 1 erkennen läßt, ist der Schwenkarm 15 mit seinem sich gegen die anstehende Kohle abstützenden Ende unter einem Winkel von weniger als 450 zum Förderer 2 zur Strebmitte hin gerichtet, während die Spannvorrichtung22, 23 etwa in der Winkelhalbierenden des vom Fördererende 4 und Schwenkarm 15 eingeschlossenen Winkels bzw. etwa senkrecht zum Schwenkarm 15 zum Abbaustoß hin gerichtet ist.
  • An dem in der Zeichnung nicht dargestellten oberen Ende des Doppelkettenkratzerförderers 2 ist eine in gleicher Weise ausgebildete Spannvorrichtung vorgesehen, deren Schwenkarm gleichfalls mit seinem sich gegen die anstehende Kohle abstützenden Ende unter einem spitzen Winkel zum Förderer 2 angeordnet und zur Strebmitte hin gerichtet ist, während die dem Schwenkarm zugeordnete Spannvorrichtung etwa senkrecht zum Schwenkarm in Richtung auf den Abbaustoß wirkt. Der Erfindungsgedanke ist auch dann anwendbar, wenn an dem Strebförderer 2 mehrere durch Zugmittel angetriebene Gewinnungsgeräte 7 geführt sind.
  • PATENTANSPROC: 1. Gewinnungs- und Fördereinrichtung, bei welcher mindestens ein durch ein angetriebenes Zugmittel bewegtes Gewinnungsgerät an einem aus gelenkig miteinander verbundenen Rinnenschüssen gebildeten Strebförderer geführt ist, der mindestens an einem Ende gegen Längsverschiebung festgelegt und mit den beiderseits des Schälweges des Gewinnungsgerätes für den Antrieb und die Führung des Zugmittels vorgesehenen Antriebs- und Umkehrvorrichtungen zu einer gleichzeitig verlegbaren Einheit verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (2) vorzugsweise an beiden Enden mittels eines mit diesem gelenkig verbundenen, sich gegen den Abbaustoß (1) abstützenden, unter einem spitzen Winkel zum Förderer (2) zur Strebmitte hin gerichteten Schwenkarms (15) und einer in Richtung auf den Abbaustoß (1) wirkenden Spannvorrichtung (22, 23) in Längsrichtung gespannt und in seiner Lage gesichert ist.
  • 2. Gewinnungs- und Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung (22, 23) etwa diagonal zum Schwenkarm (15) und dem diesem zugeordneten Fördererende (z. B. 4) gerichtet ist und im Bereich des Anlenkpunktes (14) des Schwenkarms (15) am Förderer (2) angreift.
  • 3. Gewinnungs- und Fördervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (15) an der dem Abbaustoß (1) zugekehrten Seite des Förderers (2) in der Fördererebene schwenkbar gelagert ist.

Claims (1)

  1. 4. Gewinnungs- und Fördervorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung durch einen an der dem Abbaustoß (1) zugekehrten Seite des Förderers (2) angreifenden, in der Ebene des Förderers wirkenden Spannzug, z. B. einen Seil-oder Kettenzug (22, 23), gebildet ist.
    5. -Gewinnungs- und Fördervorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (15) durch eine längenverstellbare, vorzugsweise hydraulisch betätigte Stütze gebildet ist.
    6. Gewinnungs- und Fördervorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Abbaustoß zugekehrte Ende des Schwenkarms (15) in einem Stützschuh (20) mindestens in der Ebene des Förderers schwenkbar gelagert ist, welcher vorzugsweise gegen die Stirnwand (21a) des Hobelstalles (21) abgestützt ist.
    7. Gewinnungs- und Fördervorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (15) und der Spannzug (22, 23) mit einem zum Abbaustoß vorspringenden Fortsatz (13) eines kurzen, verstärkt ausgebildeten Rinnenschusses (12) des Förderers (2) verbunden sind.
    8. Gewinnungs- und Fördervorrichtung nach Anspruch 7, bei welcher den Antrieben des Förderers und des Gewinnungsgerätes voneinander getrennte, in Längsrichtung des Förderers hintereinander angeordnete Rinnenschüsse zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Fortsatz (13) versehene Rinnenschuß (12) zwischen die mit dem Fördererantrieb (3) und dem Antrieb (11) des Gewinnungsgerätes verbundenen Rinnenschüsse (4, 10) eingeschaltet ist.
    9. Gewinnungs- und Fördervorrichtung nach Anspruch 4 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel (22) des Spannzuges durch einen in der Abbaustrecke (6) angeL ordneten Spannhaspel (23) unter Spannung ge halten ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1170355B (de) * 1958-02-04 1964-05-21 Gewerk Eisenhuette Westfalia Hydraulische Abspannvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1170355B (de) * 1958-02-04 1964-05-21 Gewerk Eisenhuette Westfalia Hydraulische Abspannvorrichtung

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