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DE1167819B - Verfahren zur Herstellung von ª‡, ª‰-ungesaettigten Carbonsaeurechloriden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von ª‡, ª‰-ungesaettigten Carbonsaeurechloriden

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Publication number
DE1167819B
DE1167819B DEB55679A DEB0055679A DE1167819B DE 1167819 B DE1167819 B DE 1167819B DE B55679 A DEB55679 A DE B55679A DE B0055679 A DEB0055679 A DE B0055679A DE 1167819 B DE1167819 B DE 1167819B
Authority
DE
Germany
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vol
parts
unsaturated carboxylic
phosgene
acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB55679A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Matthias Seefelder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
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Publication of DE1167819B publication Critical patent/DE1167819B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/58Preparation of carboxylic acid halides
    • C07C51/60Preparation of carboxylic acid halides by conversion of carboxylic acids or their anhydrides or esters, lactones, salts into halides with the same carboxylic acid part
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07C51/58Preparation of carboxylic acid halides
    • C07C51/62Preparation of carboxylic acid halides by reactions not involving the carboxylic acid halide group

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  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von aß-ungesättigten Carbonsäurechloriden Es ist bekannt, daß man Fettsäurechloride durch Umsetzen von höhermolekularen Fettsäuren mit Phosgen in Gegenwart von Katalysatoren herstellen kann, (vgl. die deutsche Patentschrift 840 687 und die französische Patentschrift 839 231). Man arbeitet bei diesen Verfahren in Gegenwart eines molaren Unterschusses eines tertiären Amins bei Temperaturen um 150"C. Die polymerisationsfreudigen x,ß-ungesättigten Carbonsäuren lassen sich unter diesen drastischen Bedingungen nicht in Säurechloride überführen.
  • Aus der britischen Patentschrift 401 643 und der französischen Patentschrift 732 078 ist es bekannt, daß sich auch a,ß-ungesättigte Carbonsäuren mit Phosgen zu den entsprechenden Carbonsäurechloriden umsetzen lassen, wenn man eine Stickstoffbase in höchstens der äquivalenten Menge mitverwendet. Dieses Verfahren gibt jedoch gute Ausbeuten nur dann, wenn Säure und Base in stöchiometrischem Verhältnis angewendet werden. Eine solche Arbeitsweise hat unter anderem den Nachteil, daß eine beträchtliche Menge des Hydrochlorids der benutzten Base entsteht, aus dem aus wirtschaftlichen Gründen die freie Base zurückgewonnen werden muß. x,ß-ungesättigte Carbonsäurechloride können auch durch Umhalogenierung hergestellt werden. So wird Acrylsäurechlorid durch Einwirkung von Benzoylchlorid auf Acrylsäure bei erhöhter Temperatur in Ausbeuten von 700/0 der Theorie gewonnen. Dabei entsteht jedoch in stöchiometrischen Mengen Benzoesäure, die ihrerseits wieder in Benzoylchlorid umgewandelt werden muß, z. B. durch Umsetzen mit Thionylchlorid.
  • Man hat zwar x,ß-ungesättigte Carbonsäuren auch schon unmittelbar mit Thionylchlorid umgesetzt und auf diese Weise z. B. Zimtsäurechlorid hergestellt.
  • Dabei mußte jedoch das Thionylchlorid in siebenfachem Überschuß angewendet werden (vgl. Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, Bd. 64, 1931, s. 2220).
  • Nach dem Verfahren der deutschen Patentschrift 1 026 750 lassen sich organische Säurechloride durch Umsetzen der entsprechenden Carbonsäuren mit Thionylchlorid in Anwesenheit eines Ameisensäureamids herstellen. Wendet man dieses Verfahren auf x,ß-ungesättigte Carbonsäuren an, so erhält man nicht die entsprechenden ungesättigten Carbonsäurechloride, sondern gesättigte ß-Chlorcarbonsäurechloride, wenn man bei tiefen Temperaturen arbeitet, und ein Gemisch aus Carbonsäureanhydriden, wenn man höhere Temperaturen anwendet. Außerdem sind Thionylchlorid und Ameisensäureamide unter den Umsetzungsbedingungen nicht völlig inert. Es scheidet sich vielmehr Schwefel ab, und es entstehen schwefelhaltige Nebenprodukte, die die Carbonsäurechloride verunreinigen. Außerdem läßt sich das überschüssige Thionylchlorid von den Reaktionsprodukten oft nur unter erheblichem Aufwand abtrennen. Beispielsweise macht die Trennung von Acrylsäurechlorid und Thionylchlorid beträchtliche Schwierigkeiten.
  • Aus Houben-Weyl, Methoden der organischen Chemie, Bd; 8, Teil 3, 1952, S. 463 bis 469 und S. 471 bis 473, geht hervor, daß man auch Phosgen für die Herstellung von Carbonsäurechloriden aus Carbonsäuren verwenden kann, und zwar bei höherer Temperatur, vorzugsweise bei 140 bis 160"C. a,ß-ungesättigte Carbonsäuren, wie Acrylsäure, sind jedoch unter diesen Bedingungen leicht polymerisierbar, so daß man nur unbefriedigende Ausbeuten an Carbonsäurechloriden erhält.
  • Auch die aus Annales de Chimie et de Physique, 7. Reihe, Bd. 2, 1894, S. 161, 162, bekannte Arbeitsweise, bei der man Natriumacrylat mit Phosphoroxychlorid umsetzt, liefert nur bescheidene Ausbeuten an Acrylsäurechlorid.
  • Im Bulletin de la Societe chimique de France, Bd. 1954, S. 56, wird die Herstellung von Methacrylsäurechlorid aus Methacrylsäure beschrieben. Mit Thionylchlorid sind die Ausbeuten unbefriedigend. Mit Phosphortrichlorid erreicht man zwar Ausbeuten von 82 °/o der Theorie, jedoch läßt sich das Phosphortrichlorid nicht vollständig vom Methacrylsäurechlorid trennen. Aus diesem Grunde wird die Umsetzung der Methacrylsäure mit Benzoylchlorid bevorzugt.
  • Die Ausbeuten, die man nach dem im Journal of the American Chemical Society, Bd. 67, 1945, S. 209, beschriebenen Verfahren erzielt, wenn man Acrylsäure oder Methacrylsäure mit Phosphortrichlorid umsetzt, sind ebenso unbefriedigend wie diejenigen der Arbeitsweise nach Journal of the American Chemical Society, Bd. 72, 1950, S. 2299, 2300.
  • Nach dem Verfahren der britischen Patentschrift 563 047 erhält man Dihalogenacrylsäurehalogenide durch Pyrolyse von Trihalogenpropionsäurehalogeniden, die wiederum in einer gesonderten Stufe aus den Trihalogenpropionsäuren hergestellt werden müssen.
  • Trichloracrylsäurechlorid wird nach der britischen Patentschrift 735 139 durch Umsetzung von Hexachlorpropen mit Eisenoxyden erhalten.
  • Aus der USA.-Patentschrift 2 469 696 ist es bekannt, daß man Acrylsäurechlorid durch Umsetzen von über schüssiger Acrylsäure mit Thionylchlorid herstellen kann. Dabei erhält man jedoch nach mehrfacher Destillation eine Ausbeute an Acrylsäurechlorid von nur 68,5 °/o der Theorie.
  • Nach der deutschen Patentschrift 878 647 lassen sich unter anderem Halogenierungen mit Hilfe von Phosgen und Thionylchlorid in Schmelzen aus wasserfreiem Aluminiumchlorid und bestimmten anderen Verbindungen, z. B. Carbonsäureamiden, durchführen.
  • Die polymerisationsfreudigen , -ungesättigten Carbonsäuren können jedoch auf diese Weise nicht in ihre Chloride umgewandelt werden.
  • Es wurde nun gefunden, daß man ,jB-ungesättigte Carbonsäurechloride der allgemeinen Formel RI R - CH = CO - COCl in der R und R, Wasserstoff, ein Chloratom oder, jedoch beide nicht gleichzeitig, eine Methylgruppe bedeuten, aus den entsprechenden Carbonsäuren erhält, wenn man auf eine X -ungesättigte Carbonsäure der allgemeinen Formel Rl R-CH- C - COOH in der R und R1 die vorstehend angegebene Bedeutung haben, bei einer Temperatur unterhalb von 100°C und in Gegenwart von katalytischen Mengen, vorzugsweise 0,5 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf die angewendete Menge der ungesättigten Carbonsäure, eines N,N-disubstituierten Carbonsäureamids oder seiner Salze Phosgen einwirken läßt und anschließend das Reaktionsgemisch auf eine Temperatur oberhalb von 100°C, vorzugsweise auf 115 bis 150"C, erhitzt.
  • Beispielsweise folgt die Umsetzung der Crotonsäure in der ersten Stufe des neuen Verfahrens dem Formelbild und in der zweiten Stufe dem Formelbild Geeignete os,ß-ungesättigte Carbonsäuren, die nach dem neuen Verfahren in die Carbonsäurechloride übergeführt werden können, sind Acrylsäure, Methacrylsäure, Crotonsäure, -Chloracrylsäure und sz,B-Di chloracrylsäure.
  • Als geeignete Carbonsäureamide seien z. B. N,N-Dimethylformamid, N,N-Diäthylformamid, N,N-Dibutylformamid, N-Formylpiperidin, N,N-Diäthylacetamid, N-Acetylpyrrolidin, N,N-Dimethylpropionsäureamid, N - Methylpyrrolidon, N- Äthylcaprolactam, N,N-Dimethylbenzamid und N-Methylacetanilid erwähnt. Man wendet sie als solche oder in der Form ihrer Salze, z. B. der Hydrohalogenide, oder in der Form ihrer Umsetzungsprodukte mit anorganischen Säurehalogeniden, z. B. Phosgen oder Phosphoroxychlorid, in Mengen vorzugsweise zwischen 0,5 und 10 Gewichtsprozent an.
  • Das Verfahren kann kontinuierlich oder ansatzweise ausgeführt werden. Man kann die Umsetzung z. B. so vornehmen, daß man in das Gemisch der ungesättigten Säure und des Katalysators Phosgen einleitet, zweckmäßig in einem Überschuß von 2 bis 100/o über die theoretisch erforderliche Menge.
  • Manchmal, z. B. bei der Umsetzung einer ungesättigten Carbonsäure, die bei Raumtemperatur fest ist, verwendet man zweckmäßig ein inertes Lösungsmittel, wie Benzol, Toluol oder Tetrachlorkohlenstoff. Die Reaktion verläuft unter Wärmeentwicklung, die Reaktionstemperatur kann durch die Geschwindigkeit der Zufuhr von Phosgen und durch zusätzliche Kühlung geregelt werden, wobei die Temperatur unterhalb von 100° C zu halten ist. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist schon bei Raumtemperatur heachtlich und bei mäßig erhöhter Temperatur so erheblich, daß das Phosgen auch dann unverzüglich verbraucht wird, wenn man es in einem raschen Strom zuführt.
  • Wenn die gesamte Menge Phosgen zugeführt worden ist, erhitzt man das Reaktionsgemisch auf eine Temperatur über 100°C, vorzugsweise auf 115 bis 1500C. Vorteilhaft entfernt man das entstehende ungesättigte Säurechlorid durch Destillation aus dem Reaktionsgemisch, gegebenenfalls unter vermindertem Druck.
  • Die nach dem neuen Verfahren erhältlichen o;,#-ungesättigten Carbonsäurechloride sind wichtige Zwischenprodukte, z. B. für die Herstellung von Farbstoffen oder Kunststoffen.
  • Die in den folgenden Beispielen genannten Teile sind Gewichtsteile.
  • Beispiel 1 In ein Gemisch aus 1000 Teilen wasserfreier Acrylsäure und 15 Teilen Dimethylformamid werden als kräftiger Strom im Laufe von 8 Stunden 1500 Teile Phosgen eingeleitet. Die Temperatur des Gemisches steigt an, sie wird durch Außenkühlung zwischen 60 und 70"C gehalten. Nachdem die gesamte Menge Phosgen eingeleitet ist, wird das Gemisch auf 1200C erhitzt, wodurch das Acrylsäurechlorid über eine kurze Kolonne und einen von Kühlsole durchflossenen Kühler abdestilliert wird. Man erhält 1095 Teile Acrylsäurechlorid, das entspricht der Ausbeute von 87 0/ der Theorie. Es siedet bei der nochmaligen Destillation zwischen 74 und 76"C und enthält nicht mehr als 10 Teile fR-Chlorpropionsäurechlorid.
  • Leitet man Phosgen bei einer Temperatur unterhalb von 100"C in wasserfreie Acrylsäure ein, die keinen Zusatz von Dimethylformamid enthält, so beobachtet man keine merkliche Reaktion. Läßt man Phosgen auf Acrylsäure bei einer Temperatur oberhalb von 100"C einwirken, so besteht die Gefahr einer explosionsartigen Polymerisation. Setzt man Acrylsäure in Anwesenheit des Katalysators bei einer Temperatur unter 1000 C um und erhitzt das Reaktionsgemisch nicht nachträglich auf eine Temperatur oberhalb von 100"C, so entsteht ß-Chlorpropionsäurechlorid (vgl. das deutsche Patent 1140 185). Bei einer Temperatur oberhalb von 100"C bildet sich aus Acrylsäure mit Phosgen in Anwesenheit des Katalysators Acrylsäureanhydrid.
  • Beispiel 2 In ein Gemisch aus 500 Teilen wasserfreier Acrylsäure und 50 Teilen Dimethylformamid werden bei 40 bis 50"C in 6 Stunden 770 Teile Phosgen eingeleitet.
  • Das Gemisch wird anschließend auf 120 bis 125"C erhitzt und das entstehende Acrylsäurechlorid über eine Kolonne und einen von Kühlsole durchflossenen Kühler abdestilliert.
  • Zum Rückstand dieser Destillation werden erneut 500 Teile Acrylsäure gegeben und bei 40 bis 50"C 770 Teile Phosgen in 6 Stunden eingeleitet. Das Gemisch wird wieder auf 120 bis 125"C erhitzt und das Acrylsäurechlorid wie vorstehend abdestilliert.
  • Insgesamt werden 1075 Teile Acrylsäurechlorid, entsprechend der Ausbeute von 850/o der Theorie, erhalten.
  • Beispiel 3 In ein Gemisch aus 430 Teilen Crotonsäure und 25 Teilen N-Methylpyrrolidon werden bei 60 bis 70"C 550 Teile Phosgen eingeleitet. Das Reaktionsgemisch wird dann unter einem Druck von 140 Torr auf 115 bis 120"C erhitzt. Das neben dem abgespaltenen Chlorwasserstoff entweichende Crotonsäurechlorid wird über eine Kolonne destilliert und in einem von Kühlsole durchflossenen Kühler verflüssigt. Man erhält 433 Teile Destillat, woraus durch nochmalige Destillation 412 Teile Crotonsäurechlorid vom Siedepunkt 123 bis 125"C erhalten werden, entsprechend der Ausbeute von 790/0 der Theorie. Als Rückstand bleibt eine geringe Menge p-Chlorbuttersäurechlorid.
  • Beispiel 4 In ein Gemisch aus 430 Teilen wasserfreier Methacrylsäure und 10 Teilen Dimethylformamid werden im Verlauf von 4 Stunden 520 Teile Phosgen eingeleitet, wobei man dafür sorgt, daß die Temperatur nicht über 70"C steigt. Danach erhitzt man das Reaktionsgemisch auf 120 bis 130"C und destilliert das entstehende Methacrylsäurechlorid ab. Man verflüssigt es mit Hilfe von Kühlsole und erhält 476 Teile Methacrylsäurechlorid, die beim nochmaligen Destillieren einen Siedepunkt von 97 bis 99" C besitzen.
  • Beispiel 5 100 Teile -Chloracrylsäure werden mit 11 Teilen Dimethylformamid versetzt. In das Gemisch werden bei 40"C im Verlauf von 3 Stunden 100 Teile Phosgen eingeleitet. Das Reaktionsprodukt wird durch Erhitzen unter einem Druck von 60 bis 70 Torr zerlegt und das entstehende «-Chloracrylsäurechlorid über einen gut wirksamen Solekühler abdestilliert. Man erhält 103 Teile rohes -Chloracrylsäurechlorid, das bei erneuter Destillation einen Siedepunkt von 25 bis 27"C bei dem Druck von 20 Torr besitzt.
  • Beispiel 6 In ein Gemisch aus 144 Teilen Acrylsäure und 2 Teilen N-Formylpyrrolidin werden 220 Teile Phosgen eingeleitet, wobei man die Temperatur nicht über 700 C steigen läßt. Das Reaktionsgemisch wird anschließend auf 125 bis 135"C erhitzt, wodurch 130 Teile Acrylsäurechlorid abdestillieren.
  • Beispiel 7 Nach der Verfahrensweise des Beispiels 6 werden 144 Teile Acrylsäure in Gegenwart von 10 Teilen N-Formylhexamethylenimin mit 220 Teilen Phosgen umgesetzt. Es werden 115 Teile Acrylsäurechlorid erhalten.
  • Beispiel 8 Nach der Verfahrensweise des Beispiels 6 werden 144 Teile Acrylsäure in Gegenwart von 10 Teilen N-Methylformanilid mit 220 Teilen Phosgen umgesetzt. Man erhält 113 Teile Acrylsäurechlorid.
  • Beispiel 9 In ein Gemisch aus 144 Teilen Acrylsäure und 15 Teilen Buttersäurediäthylamid werden bei 40"C 220 Teile Phosgen eingeleitet. Anschließend wird das Reaktionsprodukt auf Temperaturen von 120 bis 135"C erhitzt. Man erhält 136 Teile Acrylsäurechlorid.
  • Beispiel 10 Nach der Verfahrensweise des Beispiels 9 werden 144 Teile Acrylsäure in Gegenwart von 10 Teilen Hexahydrobenzoesäurediäthylamid mit 225 Teilen Phosgen umgesetzt. Man erhält 128 Teile Acrylsäurechlorid.
  • Beispiel 11 In ein Gemisch aus 250 Teilen Acrylsäure und 15 Teilen einer Komplexverbindung aus molaren Mengen Dimethylformamid und Phosphoroxychlorid werden 380 Teile Phosgen eingeleitet, wobei man die Temperatur bis 70"C steigen läßt. Das Reaktionsgemisch wird anschließend wie im Beispiel 3 erhitzt und aufgearbeitet. Man erhält 260 Teile Acrylsäurechlorid.
  • Beispiel 12 Man arbeitet wie im Beispiel 3, wendet jedoch an Stelle des N-Methylpyrrolidons 34 Teile N-Methylpyrrolidon-hydrochlorid an. Man erhält das Crotonsäurechlorid in einer Ausbeute von 78 0/o der Theorie.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zur Herstellung von o;,ß-ungesättigten Carbonsäurechloriden der allgemeinen Formel in der R und R1 Wasserstoff, ein Chloratom oder, jedoch beide nicht gleichzeitig, eine Methylgruppe bedeuten, aus den entsprechenden Carbonsäuren, d a durch gek e n n z ei c h ne t, daß man auf eine Lu,B-ungesättigte Carbonsäure der allgemeinen Formel R1 R-CH C-COOH in der R und R1 die vorstehend angegebene Bedeutung haben, bei einer Temperatur unterhalb von 100"C und in Gegenwart von katalytischen Mengen, vorzugsweise 0,5 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf die angewendete Menge der ungesättigten Säure, eines N,N-disubstituierten Carbonsäureamids oder seiner Salze Phosgen einwirken läßt und anschließend das Reaktionsgemisch auf eine Temperatur oberhalb von 100°C, vorzugsweise auf 115 bis 150"C, erhitzt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 840 687, 878 647; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 026 750; britische Patentschriften Nr. 401 643, 563 047, 735 139; französische Patentschrift Nr. 839 231; USA.-Patentschrift Nr. 2 469 696; H o u b e n - W e y 1, Methoden der organischen Chemie, Bd. 8, Teil 3. 1952, S. 463 bis 469 und 471 bis 473; Annales de Chimie et de Physique, 7. Reihe, Bd. 2, 1894, S. 161, 162; Bulletin de la Societe chimique de France, Bd. 1954, S. 56; Journal of the American Chemical Society, Bd. 67, 1945, S. 209; Bd. 72, 1950, S. 2299, 2300; P. K a r r e r, Lehrbuch der organischen Chemie, 1948, S. 239; Ullmanns Encyclopädie der technischen Chemie, 3. Auflage, Bd. 7, 1956, S. 678.
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