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DE1140185B - Verfahren zur Herstellung von gesaettigten ª‰-Chlorfettsaeurechloriden mit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gesaettigten ª‰-Chlorfettsaeurechloriden mit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen

Info

Publication number
DE1140185B
DE1140185B DEB49127A DEB0049127A DE1140185B DE 1140185 B DE1140185 B DE 1140185B DE B49127 A DEB49127 A DE B49127A DE B0049127 A DEB0049127 A DE B0049127A DE 1140185 B DE1140185 B DE 1140185B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carbon atoms
chlorofatty
saturated
production
acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB49127A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Matthias Seefelder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB49127A priority Critical patent/DE1140185B/de
Priority to CH1677064A priority patent/CH410918A/de
Priority to CH7338159A priority patent/CH397631A/de
Publication of DE1140185B publication Critical patent/DE1140185B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C53/00Saturated compounds having only one carboxyl group bound to an acyclic carbon atom or hydrogen
    • C07C53/38Acyl halides
    • C07C53/46Acyl halides containing halogen outside the carbonyl halide group
    • C07C53/50Acyl halides containing halogen outside the carbonyl halide group of acids containing three or more carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/58Preparation of carboxylic acid halides
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/58Preparation of carboxylic acid halides
    • C07C51/60Preparation of carboxylic acid halides by conversion of carboxylic acids or their anhydrides or esters, lactones, salts into halides with the same carboxylic acid part
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/58Preparation of carboxylic acid halides
    • C07C51/62Preparation of carboxylic acid halides by reactions not involving the carboxylic acid halide group

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von gesättigten ß-Chlorfettsäurechloriden mit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen Es ist bekannt, daß man Chloride höhermolekularer Fettsäuren durch Umsetzung solcher Fettsäuren mit Phosgen in Gegenwart von Katalysatoren herstellen kann (vgl. deutsche Patentschrift 840 687 und französische Patentschrift 839 231).
  • Aus der britischen Patentschrift 401 643 ist es ferner bekannt, daß sich unter anderem auch Halogenfettsäuren und a,ß-ungesättigte Carbonsäuren mit Phosgen zu den entsprechenden Fettsäurechloriden umsetzen lassen, wenn man in Gegenwart einer Stickstoffbase in höchstens der zur Säure äquivalenten Menge arbeitet. Dieses Verfahren gibt jedoch nur dann gute Ausbeuten, wenn die Carbonsäure und die Stickstoffbase im stöchiometrischen Mengenverhältnis angewandt werden. Diese Arbeitsweise hat jedoch unter anderem den Nachteil, daß eine beträchtliche Menge des Hydrochlorids der verwendeten Base entsteht, aus dem aus wirtschaftlichen Gründen die freie Base zurückgewonnen werden muß.
  • A-Halogenfettsäurechloride kann man auch durch Umsetzen von p-Halogenfettsäuren mit Thionylchlorid oder Phosphortrichlorid gewinnen (vgl. zum Beispiel Beilstein, »Handbuch der organischen Chemie«, 4. Auflage [1920], Bd. II, S. 250). A-Chlorpropionsäurechlorid erhält man schließlich auch durch Einwirkung von Phosgen auf Äthylen in Gegenwart von Aluminiumchlorid (»Gazzetta Chimica Italiana«, Bd. 59, S. 580).
  • Es wurde nun gefunden, daß man Chloride von gesättigten ß-Chlorfettsäuren mit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen vorteilhaft erhält, wenn man auf eine a,B-ungesättigte Carbonsäure mit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen bei einer Temperatur unterhalb von 100"C und in Gegenwart eines N,N-disubstituierten Carbonsäureamids Phosgen einwirken läßt.
  • Beispielsweise verläuft die Umsetzung der Crotonsäure bei dem neuen Verfahren nach der Gleichung CH3 - CH = CH - COOH + COC12 CH3-CHCl-CH2-COCl + Co2 Als geeignete Carbonsäureamide seien z. B.
  • N,N - Dimethylformamid, N,N - Diäthylformamid, N,N-Dibutylformamid, N-Formylpiperidin, N,N-Diäthylacetamid, N-Acetylpyrrolidin, N,N-Dimethylpropionsäureamid, N-Methylpyrrolidon, N-Äthylcaprolactam, N,N-Dimethylbenzamid und N-Methylacetanilid erwähnt. Man wendet sie als solche, in Form ihrer Salze, z. B. der Hydrohalogenide, oder in Form ihrer Umsetzungsprodukte mit anorganischen Säurehalogeniden, z. B. Phosgen oder Phos- phoroxychlond, in Mengen vorzugsweise zwischen 0,5 und 10 Gewichtsprozent an.
  • Das Verfahren kann kontinuierlich oder diskontinuierlich ausgeführt werden. Man kann die Umsetzung z. B. so vornehmen, daß man in das Gemisch der ungesättigten Säure und des Katalysators Phosgen, zweckmäßig in einem Überschuß von 2 bis 10% über die theoretisch erforderliche Menge, einleitet.
  • Manchmal, z. B. bei der Umsetzung einer ungesättigten Carbonsäure, die bei Raumtemperatur fest ist, verwendet man zweckmäßig ein indifferentes Lösungsmittel, wie Benzol, Toluol oder Tetrachlorkohlenstoff. Die Reaktion ist exotherm, die Reaktionstemperatur kann durch die Geschwindigkeit der Zufuhr von Phosgen und durch zusätzliche Kühlung geregelt werden, wobei etwa 100"C nicht überschritten werden sollten. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist schon bei Raumtemperatur beachtlich und bei mäßig erhöhter Temperatur so erheblich, daß das Phosgen auch dann unverzüglich verbraucht wird, wenn man es in raschem Strom zuführt. Nach Beendigung der Phosgenzufuhr kann man den gelösten Chlorwasserstoff entfernen und den Rückstand unter vermindertem Druck destillieren, wobei die Temperatur des Reaktionsgemisches 100"C nicht erreichen soll. Der Destillationsrückstand kann als Katalysator für einen neuen Ansatz dienen. In vielen Fällen ist es aber auch möglich, das A-Chlorcarbonsäurechlorid ohne Destillation direkt zu verwenden.
  • Die nach dem Verfahren erhältlichen ß-Chlorfettsäurechloride sind wichtige Zwischenprodukte, z. B. für die Herstellung von Farb- oder Kunststoffen.
  • Die in den folgenden Beispielen genannten Teile sind Gewichtsteile.
  • Beispiel 1 In ein Gemisch aus 1000 Teilen Acrylsäure und 15 Teilen Dimethylformamid wird ein rascher Strom von Phosgen eingeleitet. Man sorgt dafür, daß die Temperatur nicht über 70"C steigt. Nachdem insgesamt 1500 Teile Phosgen eingeleitet sind, wird das Gemisch im. Vakuum destilliert. Man erhält 1480 Teile ß-Chlorpropionsäurechlorid vom Siedepunkt 48"C/18 Torr, entsprechend 840/0 der Theorie, bezogen auf Acrylsäure. Es hinterbleiben 60 Teile Rückstand, die den Katalysator enthalten.
  • Beispiel 2 In ein Gemisch aus 860 Teilen Crotonsäure und 20 Teilen N-Methylpyrrolidon werden bei 70"C 1100 Teile Phosgen eingeleitet. Bei der anschließen- den Destillation erhält man 1210 Teile (entsprechend 87°/o der Theorie) rohes, etwa 900/obiges ß-Chlorbuttersäurechlorid und 80 Teile Rückstand, der als Katalysator wieder verwendet werden kann. Bei der Rektifikation des Destillates erhält man 426 Teile (entsprechend 3O,501o der Theorie) reines ß-Chlorbuttersäurechlorid vom Kp.17 = 51 bis 529C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von gesättigten ß-Chlorfettsäurechloriden mit 3 oder 4 Kohlenstoffatomen, dadurch gekennzeichnet, daß man auf eine a,ß-ungesättigte Carbonsäure mit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen bei einer Temperatur unterhalb von 100"C und in Gegenwart eines N,N-disubstituierten Carbonsäureamids Phosgen einwirken läßt.
DEB49127A 1958-06-03 1958-06-03 Verfahren zur Herstellung von gesaettigten ª‰-Chlorfettsaeurechloriden mit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen Pending DE1140185B (de)

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DEB49127A DE1140185B (de) 1958-06-03 1958-06-03 Verfahren zur Herstellung von gesaettigten ª‰-Chlorfettsaeurechloriden mit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen
CH1677064A CH410918A (de) 1958-06-03 1959-05-20 Verfahren zur Herstellung von a,B-ungesättigten Carbonsäurechloriden
CH7338159A CH397631A (de) 1958-06-03 1959-05-20 Verfahren zur Herstellung von B-Chlorcarbonsäurechloriden

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2240883A1 (de) * 1972-08-19 1974-02-28 Hoechst Ag Verfahren zur herstellung von carbonsaeure- und sulfonsaeurechloriden
FR2642204B1 (de) * 1989-01-23 1991-04-12 Rhone Poulenc Chimie

Also Published As

Publication number Publication date
CH410918A (de) 1966-04-15
CH397631A (de) 1965-08-31

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