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DE1155029B - Kombinationsschloss - Google Patents

Kombinationsschloss

Info

Publication number
DE1155029B
DE1155029B DEB69425A DEB0069425A DE1155029B DE 1155029 B DE1155029 B DE 1155029B DE B69425 A DEB69425 A DE B69425A DE B0069425 A DEB0069425 A DE B0069425A DE 1155029 B DE1155029 B DE 1155029B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
driver
adjusting knob
lock
scale
knob
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB69425A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Langrehr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bode Panzer AG
Original Assignee
Bode Panzer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bode Panzer AG filed Critical Bode Panzer AG
Priority to DEB69425A priority Critical patent/DE1155029B/de
Publication of DE1155029B publication Critical patent/DE1155029B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks

Landscapes

  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Kombinationsschloß Zusatz zum Patent 1130 321 Das Hauptpatent 1130 321 betrifft ein Kombinationsschloß mit Zahleneinstellknopf, mit welchem das Schloß durch abwechselnde Verdrehung des Knopfes in entgegengesetzten Richtungen und Einstellung vorbestimmter Zahlen auf der drehbar gelagerten Skala aufgeschlossen werden kann. Dabei sind Mittel in Form von Mitnehmerklinken'und Mitnehmerscheiben vorgesehen, welche den Stellknopf nach erfolgter vorbestimmter Verdrehung in der jeweils vorgeschriebenen Richtung mit der Skala kraftschlüssig koppeln.
  • Das Aufschließen dieses Schlosses erfolgt nach Einstellung der letzten Einstellzahl durch Drehung des Einstellknopfes in entgegengesetzter Richtung bis zum Anschlag. Dabei bleibt aber die letzte Einstellzahl eingestellt, was unter Umständen nachteilig sein kann. Der Nachteil liegt darin, daß ein Unbefugter bei geöffnetem Schloß auf alle Fälle die letzte Einstellzahl ablesen und hierdurch gegebenenfalls Rückschlüsse auf die beiden anderen Einstellzahlen ziehen kann. Zumindest wird das Ausprobieren zur Ermittlung der drei oder mehrerer Einstellzahlen dadurch erleichtert, daß eine dieser Zahlen dem Unbefugten bereits bekannt ist.
  • Der Erfindung lieg die Aufgabe zugrunde, diesem Mangel abzuhelfen. Erfindungsgemäß trägt die eine Mitnehmerscheibe einen hakenförmigen Ansatz, welcher während der Bewegung des Stellknopfes des Schlosses in Anschlagrichtung mit dem Ansatz der einen Mitnehmerklinke in Kraftschluß tritt. Wird das Kombinationsschloß beispielsweise durch Rechtsverdrehung bis zum Anschlag geöffnet, dann bewirkt die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem hakenförmigen Ansatz der einen Mitnehmerscheibe und dem Ansatz der einen Mitnehmerklinke eine Mitnahme der Skala, wobei es in der Hand des das Schloß Betätigenden liegt, den Stellknopf so lange zu verdrehen, bis die Marke auf der Stellknopfrosette in demjenigen Bereich der Skala liegt, in welchem keine Strichteilung vorgesehen ist. Auf diese Weise wird die letzte Einstellzahl gelöscht.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung noch etwas ausführlicher erläutert. In dieser zeigt in rein schematischer Weise Fig. 1 eine Draufsicht auf den Stellknopf mit Mitnehmerscheiben und Mitnehmerklinken in der einen Anschlagstellung, wobei der übersichthchkeit halber die Abdeckplatte nicht dargestellt ist, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt längs der Linie II-11 in Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht auf den Stellknopf mit Mitnehmerscheiben und Mitnehmerklinken zu Beginn der Bewegung des Stellknopfes nach links zum Zwecke der Einstellung der dritten Einstellzahl, Fig.4 eine Ansicht der einen Mitnehmerscheibe, Fig.5 eine Seitenansicht der Anordnung gemäß Fig. 4, Fig.6 eine Draufsicht auf den Stellknopf zu Beginn der Bewegung des Stellknopfes nach rechts in die Anschlagstellung.
  • Mit a ist eine Stellknopfrosette bezeichnet, welche in ihrem zentralen Teil in eine Nabe a1 ausläuft, Mit b ist eine auf einer Scheibe befindliche Skala bezeichnet.
  • In der Nabe a1 ist ein Stellknopf c drehbar gelagert. Dieser weist einen Arm cl sowie einen Nokken c., auf. Der Nocken c2 greift in das Langloch d1 einer auf der Nabe a1 drehbar gelagerten Mitnehmerscheibe d ein.
  • Wird der Stellknopf c beispielsweise nach links verdreht, dann dreht sich durch die Verbindung Nocken c. und Langloch d1 die Mitnehmerscheibe d zwangläufig mit. Hierbei legt sich der Ansatz d. der Mitnehmerscheibe d gegen einen Ansatz e" einer Mitnehmerscheibe e an und nimmt diese nach Art einer Schleppkupplung mit.
  • Nach einer weiteren ganzen Umdrehung nimmt der Ansatz d, einen Ansatz f3 der Mitnehmerscheibe f mit.
  • Nach einer weiteren ganzen Umdrehung legt sich der Ansatz f1 der Mitnehmerscheibe f gegen einen Ansatz g2 der Mitnehmerscheibe g und nimmt diesen gleichfalls mit.
  • Nach einer nochmaligen Umdrehung des Stellknopfes c nimmt der Ansatz g1 den Ansatz la. und damit die Mitnehmerscheibe h mit. Der Mitnehmerring h hebt mit seiner Nase h1 die Mitnehmerklinke i an, so daß der Anschlag il vor den Ansatz g2 des Mitnehmerringes g gelangt (Fig. 1). Hierdurch wird die krafschlüssige Verbindung zwischen dem Stellknopf c und der Scheibe der Skala b geschaffen. Diese Scheibe dreht sich danach entsprechend der Drehung des Stellknopfes c. mit. In diesem Falle hat der Knopf c eine dreifache Drehung vollführt, so daß zur richtigen Betätigung des Schlosses lediglich auf der ersten Einstellzahl gehalten werden muß.
  • Anschließend daran wird der Knopf c in entgegengesetzter Richtung verdreht. Hierbei wird über den Arm cl sowie den Mitnehmernocken c2 die Mitnehmerscheibe d mitgenommen. Diese trägt einen Ansatz d2, welcher sich bei Verdrehung gegen einen Mitnehmernocken ei der Mitnehmerscheibe e sowie einen Ansatz f2 der Mitnehmerscheibe f kraftschlüssig anlegt.
  • Der Ansatz f1 der Mitnehmerscheibe f schlägt bei weiterer Verdrehung des Stellknopfes c gegen einen Ansatz g3 der Mitnehmerscheibe g an. Schließlich hebt der Mitnehmerring g mit seiner Nase 92 die Mitnehmerklinke k an, so daß sich der Ansatz f2 gegen den Anschlag k1 der Mitnehmerkhnke k kraftschlüssig anlegt (Fig. 3). In diesem Augenblick ist eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Drehknopf c und der Scheibe der Skala b geschaffen. Bei Verdrehung des Stellknopfes c wird die Scheibe der Skala b mitgenommen. Bei Erreichen der zweiten Einstellzahl wird dann die Drehung des Stellknopfes c unterbrochen. Damit ist eine Drehung weniger als im Falle der Linksdrehung ausgeführt.
  • Zur Einstellung der dritten Einstellzahl wird der Drehknopf c wiederum in entgegengesetzter Richtung verdreht: Auch in diesem Falle bewegt der Stellknopf c über den Arm cl sowie den Nocken c2 die Mitnehmerscheiben d und e nach links. Anschließend daran schlägt der Mitnehmerhaken ei gegen den: Ansatz k1 der Mitnehmerklinke k an. Dadurch wird wiederum eine Verbindung zwischen dem Stellknopf c und der Scheibe der Skala b geschaffen, so daß diese Scheibe und damit die Skala b bereits nach einer einzigen Verdrehung des Knopfes c mitgedreht wird. Nun wird die entsprechende Zahl der Skala b mit der Kennmarke in Übereinstimmung gebracht.
  • Mit d3 (Fig. 4 und 5) ist ein hakenförmiger Ansatz bezeichnet, welcher an der einen Mitnehmerscheibe d vorgesehen ist. Soll nun das Schloß aufgeschlossen werden, dann wird der Stellknopf nach rechts verdreht (Fig. 6), wobei im Verlaufe dieser Rechtsbewegung der hakenförmige Ansatz d3 der Mitnehmerscheibe d mit dem Ansatz k1 der einen Mitnehmerklinke k in Kraftschluß tritt. Damit ist aber auch die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Stellknopf c und der Skala b geschaffen, weiche bei Verdrehung des ersteren mitgedreht wird. Der das Schloß Betätigende verdreht dann den Stellknopf c und damit die Skala b so lange, bis die Marke auf der Stellknopfrosette a in das freie Feld der Skala b weist.
  • Beim Verdrehen des Stellknopfes c nach links zum Zwecke des Zuschließens des Schlosses löst der Ansatz d 2 der Mitnehmerscheibe d den Mitnehmerhaken d1 von dem Ansatz k1 der Mitnehmerklinke k, welche unter der Einwirkung der Druckfeder k2 in die Ruhestellung zurückschnellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kombinationsschloß mit Zahleneinstellknopf; mit welchem das Schloß durch abwechselnde Verdrehung des Knopfes in entgegengesetzten Richtungen und Einstellung vorbestimmter Zahlen auf der drehbar gelagerten Skala aufgeschlossen werden kann, wobei Mittel in Form von Mitnehmerklinken und Mitnehmerscheiben vorgesehen sind, welche den Stellknopf nach erfolgter vorbestimmter Verdrehung in der jeweils vorgeschriebenen Richtung mit der Skala kraftschlüssig koppeln, nach Patent 1130 321, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Mitnehmerscheibe (d) einen hakenförmigen Ansatz (d3) trägt, welcher während der Bewegung des Stellknopfes (c) des Schlosses in Anschlagrichtung mit dem Ansatz (k1) der einen Mitnehmerklinke (k) in Kraftschluß tritt.
DEB69425A 1962-10-30 1962-10-30 Kombinationsschloss Pending DE1155029B (de)

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DEB69425A DE1155029B (de) 1962-10-30 1962-10-30 Kombinationsschloss

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DEB69425A DE1155029B (de) 1962-10-30 1962-10-30 Kombinationsschloss

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DE1155029B true DE1155029B (de) 1963-09-26

Family

ID=6976283

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DEB69425A Pending DE1155029B (de) 1962-10-30 1962-10-30 Kombinationsschloss

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