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DE1154057B - An einem Foerdermittel gefuehrter Bohrbrechlader - Google Patents

An einem Foerdermittel gefuehrter Bohrbrechlader

Info

Publication number
DE1154057B
DE1154057B DEM47135A DEM0047135A DE1154057B DE 1154057 B DE1154057 B DE 1154057B DE M47135 A DEM47135 A DE M47135A DE M0047135 A DEM0047135 A DE M0047135A DE 1154057 B DE1154057 B DE 1154057B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
machine body
coal
bohrschrämlader
drill
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM47135A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Mylewski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Korfmann GmbH
Original Assignee
Maschinenfabrik Korfmann GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Korfmann GmbH filed Critical Maschinenfabrik Korfmann GmbH
Priority to DEM47135A priority Critical patent/DE1154057B/de
Publication of DE1154057B publication Critical patent/DE1154057B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C27/00Machines which completely free the mineral from the seam
    • E21C27/20Mineral freed by means not involving slitting
    • E21C27/22Mineral freed by means not involving slitting by rotary drills with breaking-down means, e.g. wedge-shaped drills, i.e. the rotary axis of the tool carrier being substantially perpendicular to the working face, e.g. MARIETTA-type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

  • An einem Fördermittel geführter Bohrbrechlader Die Erfindung bezieht sich auf einen an einem Fördermittel geführten Bohrbrechlader mit je einer Bohrkrone, auf jeder Kopfseite des Maschinenkörpers, vorzugsweise zum Auskohlen von Maschinenställen in Bergwerksbetrieben unter Tage.
  • In Gewinnungsstreben, in denen Kohlengewinnungs- und Lademaschinen entweder auf dem Strebförderer oder neben dem Strebförderer fahrend eingesetzt sind, ist es erforderlich, in der Nähe der oberen und der unteren Abbaustrecke einmal für den Antrieb des Strebförderers, zum anderen für die Länge der Maschine, die auf oder neben dem Strebförderer fährt, Ställe vorzusehen bzw. vorzusetzen. Um diese Ställe, die eine Länge von 7 bis 10 m aufweisen können, wirtschaftlich auszukohlen, sind Kohlengewinnungs- und Lademaschinen in kleinerem Maßstab erforderlich, die die Kohle aus diesen Ställen abbauen und gleichzeitig verladen.
  • Das Auskohlen insbesondere der für den einwandfreien Abbaubetrieb erforderlichen Ställe bereitete bisher immer erhebliche Schwierigkeiten.
  • Der normale tägliche Abbaufortschritt im Streb mittels Kohlengewinnungsmaschinen ist heute derart groß, daß ein normaler Abbau innerhalb der Ställe beispielsweise durch Hauer mittels Abbauhämmer nicht möglich ist, da diese Arbeiten nicht so schnell ausgeführt werden können, wie die Kohlengewinnungsmaschinen die Kohle aus der normalen Ab- baufront hereingewinnen.
  • Dadurch wird aber der reibungslose Betriebsablauf ganz erheblich gestört, und es kann oftmals die ganze vorhandene Kapazität der Gewinnungsmaschinen überhaupt nicht ausgenutzt werden. Um ein schnelleres Auskohlen der Strecke zu erzielen, ist man aus diesem Grunde bereits dazu übergegangen, die Ställe durch Bohren mit nachträglichem Schießen vorzutreiben. Hierbei traten jedoch ebenfalls große Nachteile auf, und zwar müssen die Bohrlöcher insbesondere bei harter Kohle sehr stark besetzt werden.
  • Die herausgeschossene Kohle fliegt dabei zum großen Teil in den sogenannten »alten Mann«, d. h. in Richtung des Versatzstoßes. Darüber hinaus kann das Hangende Beschädigungen erfahren, wodurch die Absicherung des Hangenden durch den Ausbau erschwert wird. Dadurch erfordert der Ausbau der Ställe oftmals doppelt so viel Zeit wie bei der normalen Hereingewinnung der Kohle.
  • Um diesen Nachteil zu beseitigen, ist es auch bereits bekannt, eine Schrämmaschine mit einem horizontal arbeitenden Schrämarin auf einem besonderen Führungsgestänge dicht am Kohlenstoß zu verfahren. Nach Herstellung des horizontalen Schrames wird die Ober- und Unterbank mittels normaler Abbauhämmer hereingewonnen und muß von Hand in den Strebförderer verladen werden. Je weiter der Stall gegenüber der normalen Abbaufront vorrückt, um so schwieriger bzw. umständlicher wird das Verladen der hereingenommenen Kohle. Hierbei ist es oftmals unumgänglich, daß die Kohle mehrfach umgeschaufelt werden muß. Dieser Nachteil macht sich aber gerade dadurch bemerkbar, weil ein möglichst großer Stall vorgesehen werden muß, um die im Stall arbeitenden Bergleute nicht zu gefährden.
  • Hier setzt nun die vorliegende Erfindung ein und bezweckt, die im vorstehenden angeführten Nachteile mit einfachsten Mitteln zu beseitigen und eine Maschine für den Stallausbau zu entwickeln, die einerseits vollautomatisch, und zwar nur durch eine einzelne Bedienungsperson bedient wird und ohne Schwierigkeiten mit dem Kohlenabbau schritthalten kann. Erreicht wird dieses gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch, daß die Bohrkronen auf winklig zum Stoß zeigenden Wellen derart winklig zur Wellenachse gelagert sind, daß sie bei ihrer Drehung über den Maschinenkörper hinausreichende Taumelbewegungen ausführen und ihre Bewegungsbahnen auf der Stoßseite sich fast berühren. Dabei ist --s von Vorteil, daß die Bohrkronen an ihren Seitenflächen mit Schrämpicken bestückt sind. Ebenfalls erscheint es als zweckmäßig, daß unterhalb des Maschinenkörpers ein Flügelflachförderer angeordnet ist, dessen Flügel mit Picken besetzt sind. Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung wird darin gesehen, daß der gesamte Maschinenkörper über Betätigungszylinder um einen am Flügelflachförderer vorgesehenen Drehpunkt hochschwenkbar angeordnet ist.
  • Die Anordnung von zwei gegenüberliegenden Bohrkronen auf entsprechenden Antriebswellen ist bereits bekannt. Dieses gilt auch für die Ausführung einer Taumelbewegung von Schneidwerkzeugen. Weiterhin ist es auch bereits bekannt, an Gewinnungsmaschinen, deren Werkzeuge selber nicht fördem, zusätzliche Förderer vorzusehen (deutsche Patentschrift 9J8 365)* Eine Höhenverstellbarkeit der Gewinnungsmaschinen ist ebenfalls bekannt '(deutsche Patentschrift886287). Auch hat man bereits Mitnehmer von Flachflügelförderem mit Schrämpicken ausgerüstet (britische Patentschrift 272839). Weiterhin ist es bereits bekannt, die Schrämköpfe zumAbtransportdes hereingewonnenen Minerals zu verwenden (deutsche Patentschrift 886 287). Ebenfalls ist es bekannt, bei einem Gewinnungsg--rät die Schneidscheiben auf einem exzentrischen Zapfen zu befestigen (deutsche Patentschrift 862584).
  • Alle diese bekannten Gewinnungseinrichtungen jedoch waren nicht in der Lage, einwandfrei einmal den Stall auszukohlen und dann noch zusätzlich am Strebförderer vorbeigeführt die Kohle selbst hereinzugewinnen.
  • Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung, die zum Teil schematisch ein beliebiges Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 in einer schematischen Ansicht von oben einen vorgesetzten Abbaustreckenvortrieb mit Stall, Fig. 2 den Schrärnbrechlader in einer Teilschnittansicht von oben und Fig. J den Schrämbrechlader in einer Ansicht von vorn.
  • Fig. 1 zeigt den vorgesetzten Stall gegenüber der eigentlichen Abbaufront. In der Stallkohlenfront17 ist der Bohrbrechlader 18 an einer Rohrführung 19 des Förderers 20 durch einen Zughub 21 über eine Rundgliederkette 22 längsverschieblich angeordnet. Nach Abschrämen eines Kohlenfeldes wird der Bohrbrechlader18 mit dem Fördermitte120 durch Vordrückzylinder23 bei laufenden Bohrkronen der Gewinnungsmaschine 18 in den Kohlenstoß hineingedrückt. Nach Erreichen der Feldestiefe wird die Kohlengewinnungsmaschine mittels des Zughubes 21 in Längsrichtung des Kohlenstoßes verfahren. Dabei wird die Kohle hereingewonnen und gleichzeitig in das Fördermittel 20 gefördert. Die durch den Schrämbrechlader18 hereingewonnene und in das Fördermittel 20 geladene Kohle wird in den Streckenförderer 28 beispielsweise durch einen schematisch angedeuteten Zwischenförderer 24 über den Strebförderer abtransportiert. Auf diesem Strebförderer oder an demselben fährt die nicht dargestellte Kohlengewinnungsmaschine, die den Kohlenstoß in Pfeilrichtung 25 abbaut. Mit 26 ist die Abbaustrecke bezeichnet und mit 27 der Damm, der mit den Bergepacken aus der Strecke 26 aufgefüllt wird.
  • Mit 28 ist das Streckenfördermittel angedeutet, das die Kohle zur Ladestelle bringt.
  • Das eigentliche Maschinengehäuse 1 besitzt, wie Fig. 2 zeigt, an beiden Seiten je eine Bohrkrone 2, 3, die durch schräg stehende Naben 4 eine Taumelbewegung ausführen.
  • Diese Taumelbewegung soll bezwecken, daß der Maschinenkörperl beimEindrücken derStallschrämmaschine in den Kohlenstoß durch die Bohrkrone 2 und 3 freigeschnitten wird.
  • Die Bohrbrechmaschine selbst ist an einer Rohrführung 6 bzw. 19, die an dem Förderer 7 bzw. 20 angeordnet ist, längsverfahrbar. Gezogen wird die Stallschrämmaschine durch einen Zughub, der in der Zeichnung nicht näher dargestellt ist, über entsprechende Ketten 8, die an der einen Seite des Kohlenstoßes umgelenkt werden.
  • Ist die Gewinnungsmaschine um ein bestimmtes Maß in den Kohlenstoß mittels Preßluftzyhnder, der an der Rückseite des Fördermittels 7 bzw. 20 angeordnet ist, vorgedrückt, so wird die Maschine mit laufenden Bohrkronen 2 und 3 und umlaufenden Flügelflachförderer 9 in Längsrichtung des Kohlenstoßes verfahren. Die Länge des Streckenvortriebes mit Stall schwankt zwischen 7 und 10 m. Der Flügelflachförderer 9 kann je nach Fahrtrichtung der Maschine umgesteuert werden. Die Maschine ist höhenverschwenkbar, und zwar zweckmäßigerweise so, daß der gesamte Maschinenkörper 10 um den Drehpunkt 11 mittels hydraulischem Zylinder 12, der auf dem Flügelflachförderer 9 drehbar montiert ist, und in der vertikalen Richtung geschwenkt werden kann. Die Abbaumethode ist folgendermaßen: Der Maschinenkörper mit den Bohrkronen2 und 3 wird zum Liegenden geschwenkt, und zwar in dem Bereich des Feldes 14. Nachdem diese Front von 7 bis 10 m abgeschrämt und in das Fördermittel geladen ist, wird der Maschinenkörper 1 mit den Bohrkronen 2 und 3 zum Hangenden geschwenkt und das Feld 14 bei entgegengesetzter Fahrtrichtung geschrämt und geladen. In diesem Rhythmus arbeitet die Maschine das Kohlenfeld ab, wie durch nachfolgende Schnitte schematisch angedeutet ist.
  • Bei der Schwenkbewegung des Machinengehäuses mitsamt den Bohrkronen bleibt der Flügelflachförderer, der vom Maschinengehäuse 1 angetrieben wird, am Liegenden liegen. Die Mitnehmer des Flügelflachförderers sind am äußeren Rand mit Schrämmeißel 16 besetzt, um den am Liegenden entstehenden Kohlenzwickel sowohl bei Vorschieben der Maschine in den Kohlenstoß, als auch bei Verfahren dieser Maschine in Längsrichtung des Kohlenstoßes abzuschrämen und zu verladen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. An einem Fördermittel geführter Bohrbrechlader mit je einer Bohrkrone auf jeder Kopfseite des Maschinenkörpers, vorzugsweise zum Auskohlen von Maschinenställen in Bergwerksbetrieben unter Tage, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrkronen (2, 3) auf winklig zum Stoß zeigenden Wellen (4) derart winklig zur Wellenachse gelagert sind, daß sie bei ihrer Drehung über den Maschinenkörper hinausreichende Taumelbewegungen ausführen und ihre Bewegungsbahnen auf der Stoßseite sich fast berühren.
  2. 2. Bohrschrämlader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrkronen (2, 3) an ihren Seitenflächen mit Schrämpicken bestückt sind. 3. Bohrschrämlader nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Maschinenkörpers ein Flügelflachförderer (9) angeordnet ist, dessen Flügel mit Picken (16) besetzt sind. 4. Bohrschrämlader nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte Maschinenkörper über Betätigungszylinder (12) um einen am Flügelflachförderer (9) vorgesehenen Drehpunkt (11) hochschwenkbar angeordnet ist. in Betracht gezogene Druckschriften-Deutsche Patentschriften Nr. 862 584, 886 287, 938 365, 901522; britische Patentschrift Nr. 272 839; deutsche Auslegeschrift Nr. 1002 715 deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1727 213; »Glückauf«, 1960, S. 942/943.
DEM47135A 1960-11-16 1960-11-16 An einem Foerdermittel gefuehrter Bohrbrechlader Pending DE1154057B (de)

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Cited By (1)

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DE1264367B (de) * 1966-04-22 1968-03-28 Gewerk Eisenhuette Westfalia Vorkohlgeraet zum Auffahren von einer vorgesetzten Strecke und/oder einem Maschinenstall

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DE1002715B (de) * 1953-08-07 1957-02-21 Korfmann Gmbh Maschf Am Kohlenstoss entlang bewegbare Gewinnungsmaschine mit einer stirnseitig angeordneten Bohrkronengruppe

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