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DE1727213U - Strebfoerderer, an welchem ein hobel oder ein sonstiges gewinnungsgeraet gefuehrst ist. - Google Patents

Strebfoerderer, an welchem ein hobel oder ein sonstiges gewinnungsgeraet gefuehrst ist.

Info

Publication number
DE1727213U
DE1727213U DE1955G0011821 DEG0011821U DE1727213U DE 1727213 U DE1727213 U DE 1727213U DE 1955G0011821 DE1955G0011821 DE 1955G0011821 DE G0011821 U DEG0011821 U DE G0011821U DE 1727213 U DE1727213 U DE 1727213U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
face conveyor
conveyor according
face
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1955G0011821
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Original Assignee
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH filed Critical Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority to DE1955G0011821 priority Critical patent/DE1727213U/de
Publication of DE1727213U publication Critical patent/DE1727213U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

PATENTANWALT DIPL-ING. BUSCHHOFF
KÖLN - KAISER-WILHELM-RING 24
Reg-Nr. Aktenz.:
G 11 82i/5b Gm I Gw.811 I KÖLN, den 6.6.5g -
bitte angeben
Gebrauchsmuster-Anmeldung
der Firma
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, Wethniar "b.Lüften (Westf.)
"Strebförderer, an welchem ein Hobel oder ein sonstiges Gewinnungsgerät geführt ist."
Bei der Gewinnung von Kohle unter Anwendung eines Kohlenhobels ist dieser in der Regel an einem Förderer geführt, in den .die Kohle gleich verfrachtet wird. Ein solcher Hobel, kann praktisch aber nicht über die ganze Länge des Förderers geführt werden, sofern seine Antriebsvorrichtung mit dem Förderer verbunden ist. Auch im Bereich der Umkehrstation für die Hobelkette kann der Abbau nicht durch den Hobel selbst bewirkt werden. Es ist daher notwendig, dass an diesen Stellen, also vor allen Dingen am oberen und unteren Ende eines Strebs, ein !eil des Stosses vorgekohlt wird. Dieses Vorkohlen eines sog. Hobelstalles erfolgte bisher stes von Hand und bela-• stete daher die allgemeinen Gewinnungskosten sehr erheblich.
Der^Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Kachteil zu beseitigen. Zur Erreichung dieses Zieles schlägt die Erfinr dung zusätzlich vor allen Dingen an den Enden des Förderers angebrachte;, nicht in Förderrichtung hin- und herwandernde Gewinnungseinrichtungen vor, durch welche sie mit dem Vorrücken
des Förderers entsprechern dem fortschreiten der Abbaufront die Hobelställe selbsttätig ausgekohlt werden. Als solche zusätzlichen Gewinnungseinrichtungen kommen in erster Linie Fräsköpfe in Betracht, wie sie z.B. bei den Jeffrey-Gewinnungsmaschinen angewandt werden. Ss können mehrere derartige Fräskopfe in einer Heine angeordnet werden, die gemeinsam auf der Länge der Hobelstelle vorrücken und denselben auskohlen. Besonders vorteilhaft sind mehrere einarmige Fräswerkzeuge, deren Armstellungen derart gegeneinander versetzt sind, dass sie sich in ihrer ?firkung überschneiden, ohne sich in ihrer Drehbewegung gegenseitig zu behindern.
Die Vorkohleinrichtungen zum Ausräumen der Höbelställe können mit eigenem Antriebsmotor versehen sein. Der Antrieb kann aber auch von den Antriebsmotoren des Förderers abgeleitet sein. Sollen Hobelställe an den Enden eines Strebs vorgekohlt werden, so empfiehlt es sich, die Steuerung der nicht wandernden Gewinnungseinrichtungen mit derjenigen der Rückvorrichtung β«, der zugehörigen Antriebs- oder Umkehr station des Förderers zu verbinden.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfin dung dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 das obere Ende eines Förderers mit einer zusätzlichen Gewinnungseinrichtung zum Ausräumen eines HobelStalles im Grundriss,
Fig. 2 das untere Ende eines Förderers, wobei der Antrieb für Förderer und Hobel in der Strecke liegt und neben der Strecke ein Stall ausgeräumt wird,
Fig. 3 - 5 in grösserem Maßstab eine Torkohleinrichtung fpr einen Zwischenort in Oberansicht, Seitenansicht und Stirnansicht, - ,.
_ 3 —
I/
Fig. 6 eine Einrichtung entsprechend Fig. 1, wobei der Antrieb β«, der zusätzlichen Gewiimungseinrichtung von dem Antrieb des Färderers abgeleitet ist.
Gemäss Fig. 1 der Zeichnung ist an dem oberen Ende eines z.B. als Paniäerförderer ausgebildeten· Strebförderers eine zusätzliche Gewinnungseinpichtung 11 angebracht, durch welche ein Hobelstall ausgekohlt wird. Dabei sind bergseitig an dem Förderer 10 die Motoren 13 und 14 für den Antrieb der Kratzerkette des Förderers 10 einerseits und der Hobelkette 15 andererseits angebracht. Die zusätzliche Gewinnungseinrichtung besteht aus einer Mehrzahl einarmiger Fräswerkseuge 16, die in der Ebene des Flözes nebeneiander angebracht aind in einem solchen Abstand voneinander, dass sie sich in ihrer Wirkung überschneiden. Die Fräsarme sind dabei derart gestellt, dass sie nicht miteinander kollidieren. Sie sind stirnseitig an einem Rahmen 17 angeordnet, in welchem einmal der Antriebsmotor 18 und ferner die nicht dargestellten Getriebeteile untergebracht sind. Der Rahmen 17 wird in Längsrichtung des Strebs und in vertikaler Ebene noch von einer Kratzerkette umspannt, die einerseits das durch die Fräswerkzeuge 16 geläste Haufwerk aufnimmt und andererseits an ihrer dem Kohlenstoss zugewandten Seite mit Schneidpicken versehen ist, durch welche die senkrecht zur Längsrichtung des Förderers 10 verlaufenden Kohlenrippen am Liegenden und am Hangenden herein- ■·. gewonnen und fortgeschafft werden, die von den Fräsarmen 16 nicht erfasst wurden. Die von der Hilfskette 19 erfasste Kohle wird über eine Schrägrutsche 20 in den Hauptförderer 10 ausgetragen.
Es ist selbstverständlich, dass die zusätzliche Gewinnungseinrichtung 11 nur dann in Tätigkeit zu sein braucht, wenn das obere Ende des Förderers vorgerückt wird. Es genügt also, wenn der Antrieb 18 eingeschaltet wird, sobald der von der Kette 15 geschleppte Hobel sich dem oberen Ende des G-ewinnungsbetriebes nähert. Der Zusatzantrieb muss dann so lange in Tätigkeit bleiben, bis nach erfolgter Bewegungsumkehr des Hobels das Hachrücken des oberen Fördererendes mit den Antrieben 13 und 14 beendet ist und bis zweekmässig die Kratzerkette 19 die von ihr geförderte Kohle an den Hauptffirderer abgegeben hat. Der Hobel löst dann bei seiner Bergfahrt die Vorgabe in voller Breite, wobei diese Vorgabe nach dem oberen Ende des Förderers anwachsen kann bis zu etwa doppelter Stärke ihres normalen Wertes. Bei seinem Rücklauf beginnt der Hobel mit sehr geringer Vorgabe und arbeitet sich dann auf einer Strecke von vielleicht 5 - 10 ι bis zu der normalen Vorgabe in den Stoss hinein.
Gemäss Fig, 2 der Zeichnung liegen am unteren Ende des Gewinnungsstrebs die beiden Motore 21,22 in der Abfuhrstrecke 24, in welcher der Transport des gewonnenen Haufwerks durch den Streckenförderer 25 bewirkt wird. Der Motor 23 dagegen, der entweder für sich allein oder gemeinsam mit den Motoren 21,22 zum Antreiben der Hobelkette 15 dient, liegt auf der Rückseite des Förderers im Streb. Auch indiesem.Falle ist das Vorkohlen eines Stalles notwendig $ Sa das Fördertrum des Förderers 10 mit Rücksicht auf die Umkehrbrommel 26 hochgezogen ist und aus diesem Grunde der Hobel nicht unmittelbar bis an die Strecke 24 herangeführt werden kann. Die zusätzlicheH Gewionungseinrichtung 11 ist dabei in gleicher Weise
ausgebildet wie gemäss Fig. 1.
In den Fig. 3-5 sind die Einzelteile der zusätzlichen Gewinnungseinerichtung 11 in grösserem Maßstab dargestellt und daher besser erkennbar. Es ist vor allen Dingen ersichtlich, dass die Hilfskette querverlaufende Mitnehmer 27 trägt und dass an der Seite des Kohlenstosses 28^. an diesen Mitnehmern Schneidpicken 29 angebracht sind. Im übrigen bewegt sich die Mitnehmerkette entlang einer Gleitbahn 30, die rückseitig durch eine Führungsschiene 31 begrenzt wird. Diese Schiene ist an der Stelle der geneigten Rutsche 20 nanterbrochen, so dass die beim Alskohlen des Stalles 12 freigewordene Feinköhle 4 in den Häuptförderer 10 ausgetragen werden kann.
Die Einrichtung nach Fig. 6 der Zeichnung entspricht im wesentlichen der Ausführung nach Fig. 1. Ein Unterschied besteht lediglich insofern, als durch die Motore 13,14 außer der Kratzerkette des Förderers 10 und der Hobelkette 15 zusätzlich noch die an der Förderrinne fest angebrachte Gewinnungseinrichtung 11 zum Auskehlen des Hobelstalles 12 angetrieben wird. Es ist also kein besonderer Antriebsmotor vorgesehen. Wohl aber wird zweckmässig eine in der Zeichnung nicht dargestellte Kupplung eingeschaltet, die die Möglichkeit bietet, die zusätzliche Gewinnungseinrichtung 11 nur dann anzutreiben, wenn das Ende des Förderers vorgerückt werden soll.

Claims (8)

«.3224 73-7.6.S6 η Sprüche :
1. Strebförderer, an dem ein Hobel oder ein sonstiges Gewinnungßgerät geführt ist, der gegebenenfalls in beiden Bewegungsrichtungen die Kohle hemngewinnen und in den Förderer verfrachten kann, gekennzeichnet durch zusätzlich, vor allen Dingen an den Enden des Förderers 10, angebrachte, nicht in Förderrichtung hin- und herwandernde Gewinnungseinrichtungen^ 1).
2. Strebförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht in seiner Längsrichtung wandernden Gewinnungseinrichtungen (11) mit eigenen Antriebsmotoren (.18) versehen
3. Strebförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der nicht hin- und herwandeimden Gewinnungseinrichtungen (11) durch die Antriebseinrichtung (13,14) des Förderers (10) erfolgt und von diesen abschaltbar ist.
4. Strebförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der nicht wandernden Gewinnungseinrichtungen (11) mit derjenigen der JRüekvor richtung der zugehörigen Antriebsstation des Förderers (10) verbunden ist.
5. Strebförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht wandernden Gewinnungseinrichtungen (11) als Fräsköpfe ausgebildet sind.
6; Strebförderer nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch mehrere in einer Reihe angeordnete und zusammenwirkende Fräswerkzeuge (16).
7· Strebförderer nach Anspruch 5 und 6, gekennzeichnet durch mehrere einarmige Fräswerkzeuge (16), deren QuerStellungen derart gegeneinander versetz^ind, dass sie sich in ihrer Wirkung überschneiden, ohne dass sie sich in ihrer Drehbewegung gegenseitig behindern.
8. Strebförderer nach Anspruch 5-7, dadurch gekennzeichnet, dass um die Fräsköpfe (16) jeweils eine zweekmässig von diesen angetriebene Mitnehmer kette (19) geführt ist, deren Mitnehmer (27) kohlenstoßseitig mit Scaneidpicken (29) Versehen sind,
9· Strebförderer nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Rutsche (20), über welche die gefräste Kohle dem. Strebförderer (10) zugeschoben wird.
DE1955G0011821 1955-06-13 1955-06-13 Strebfoerderer, an welchem ein hobel oder ein sonstiges gewinnungsgeraet gefuehrst ist. Expired DE1727213U (de)

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Publications (1)

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DE (1) DE1727213U (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1154057B (de) * 1960-11-16 1963-09-12 Korfmann Gmbh Maschf An einem Foerdermittel gefuehrter Bohrbrechlader
DE1158929B (de) * 1957-12-20 1963-12-12 Gewerk Eisenhuette Westfalia Hydraulische Einrichtung zum Abspannen und Ruecken eines Foerderers
DE1190901B (de) * 1960-05-05 1965-04-15 Coal Industry Patents Ltd Gewinnungsmaschine fuer Bergwerksbetriebe, insbesondere fuer Maschinenstaelle
DE1256180B (de) * 1959-12-04 1967-12-14 Maschf Verfahren und Einrichtung zum Abbau von unter Tage anstehenden, floezartigen Lagerstaetten, insbesondere Kohlenfloezen

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DE1190901B (de) * 1960-05-05 1965-04-15 Coal Industry Patents Ltd Gewinnungsmaschine fuer Bergwerksbetriebe, insbesondere fuer Maschinenstaelle
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