[go: up one dir, main page]

DE1186012B - Verfahren und Vorrichtung zum Auffahren von Floezstrecken, insbesondere im Steinkohlenbergbau unter Tage - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Auffahren von Floezstrecken, insbesondere im Steinkohlenbergbau unter Tage

Info

Publication number
DE1186012B
DE1186012B DES77691A DES0077691A DE1186012B DE 1186012 B DE1186012 B DE 1186012B DE S77691 A DES77691 A DE S77691A DE S0077691 A DES0077691 A DE S0077691A DE 1186012 B DE1186012 B DE 1186012B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
cutting machine
cutting
driving
loading
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES77691A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Kinzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saarbergwerke AG
Original Assignee
Saarbergwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Saarbergwerke AG filed Critical Saarbergwerke AG
Priority to DES77691A priority Critical patent/DE1186012B/de
Publication of DE1186012B publication Critical patent/DE1186012B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/10Making by using boring or cutting machines
    • E21D9/1006Making by using boring or cutting machines with rotary cutting tools
    • E21D9/1013Making by using boring or cutting machines with rotary cutting tools on a tool-carrier supported by a movable boom
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/12Devices for removing or hauling away excavated material or spoil; Working or loading platforms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Auffahren von Flözstrecken, insbesondere im Steinkohlenbergbau unter Tage Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Auffahren von Flözstrecken, insbesondere im Steinkohlenbergbau unter Tage. Sie befaßt sich mit der Aufgabe, den zur Lösung der Kohle aus ihrem Verband und zum Verladen und Abtransport des so gewonnenen Haufwerks erforderlichen Zeitaufwand abzukürzen.
  • Während mächtige Flöze in der flachen Lagerung im Türstock aufgefahren werden können, ohne daß Nebengestein mitgenommen werden muß, lassen sich geringmächtige Flöze erst recht der halbsteilen und steilen Lagerung nicht im ganzen Querschnitt zerspanen, ohne daß gleichzeitig Nebengestein unterschiedlicher Festigkeit gelöst werden müßte. Deshalb wird beim Auffahren von Flözstrecken fast ausschließlich die Bohr- und Schießarbeit angewendet.
  • Um die Schießarbeit zu erleichtern, wird üblicherweise zunächst ein Einbruch in den Kohlestoß gepickt oder ein Schram hergestellt, der gebohrte Abschlag mit mehreren Zündgängen hereingewonnen und das anfallende Haufwerk mittels Lademaschinen in Förderwagen, Bandanlagen oder Stegkettenförderer geladen. Da der Schram meist nicht groß genug gemacht werden kann, muß die Schießarbeit gewöhnlich in mehreren Zündgängen erfolgen. Alle diese Arbeitsgänge, die meistens dort. angewendet werden, wo druckhaftes Gebirge einen Bogen- oder Ringausbau verlangt. und somit auch Bohr- und Schießarbeit im Nebengestein durchzuführen ist, werden zeitlich nacheinander durchgeführt.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Steigerung der, Auffahrleistung in Flözstrecken durch teilweise zeitliche überlagerung der beim Streckenvortrieb erforderlichen Arbeitsgänge erstrebt. Sie besteht im wesentlichen darin, daß bei der maschinellen Herstellung eines Einbruches in der Ortsbrust, der einen Förderer aufnimmt, welcher bei Anwendung von Schießarbeit die Hereingewinnung des Haufwerks erleichtert, von einer auf einem Fördermittel geführten, gleichmäßig vorgezogenen, räumenden, vor Kopf arbeitenden Walzenschrämmaschine der Großeinbruch für den neuen Abschlag geschrämt wird, während gleichzeitig das restliche Haufwerk des voraufgehenden Abschlages maschinell mit einer unabhängig betriebenen Räumvorrichtung geladen wird.
  • Eine zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Walzenschrämmaschine wird zweckmäßig beiderseits eines als Ladepanzer ausgebildeten Stegkettenförderers geführt und ist mit einer von ihr angetriebenen heb- und senkbaren Schneidwalze versehen, deren Breite diejenige des Ladepanzers überschreitet, der seinerseits in Streckenlängsrichtung gegenüber der festgelegten, mit einer unabhängig angetriebenen, der jeweiligen Streckenbreite angepaßten Räumvorrichtung verfahrbaren Schrämmaschine verschieblich ist.
  • Es ist zwar bereits eine Streckenvortriebsmaschine bekanntgeworden, mit der in den Ortsstoß ein Einbruch hergestellt werden soll, der als Führungskanal für die Aufnahme des Auslegerendes dient und bei Anwendung von Schießarbeit die Hereingewinnung des Haufwerks erleichtern soll. Bei dieser bekannten Einrichtung ist aber die Größe des Einbruches begrenzt und von gegenüber dem Streckenquerschnitt wesentlich kleinerem Querschnitt, so daß der Einbruch bei der Schießarbeit nicht voll wirksam wird, zumal.der mitgezogene Förderer und das Bohrklein den hergestellten Einbruch verstopfen. Demgegenüber kann der Einbruch nach dem Vorschlag gemäß der Erfindung unabhängig von der Sohle in beliebiger Höhe in die Ortsbrust eingebracht, die Strecke also getrost aufgefahren werden.
  • Auch über einem Ladeförderer geführte Schrämmaschinen, denen ein heb- und senkbares Schneidwerkzeug vorgeschaltet ist, sind ebenso bekannt wie Streckenvortriebsmaschinen mit Räumvorrichtungen, mit welchen das lose und kleinstückige Haufwerk abtransportiert wird. Diese Maschinen eignen sich jedoch nicht zur Herstellung eines Einbruches zur Vorbereitung des Schießvorganges, da der Schleppförderer fest an der Maschine angeordnet ist und somit eine Rückwärtsbewegung vor dem Schießvorgang nicht möglich ist. Demgegenüber liegt bei der erfindungsgemäßen Einrichtung der Ladepanzer fest auf der Streckensohle, so daß die Schrämmaschine nebst Räumer entlang dem Ladepanzer in schußsichere Entfernung zurückgefahren werden kann. In der Zeichnung ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung sowie eine Ansicht des Streckenstoßs dargestellt. Es zeigt A b b. 1 die in die Strecke eingesetzte Vorrichtung in Seitenansicht, A b b. 2 die Vorrichtung in Draufsicht, A b b. 3 eine Ansicht des Streckenstoßes und A b b. 4 die Vorrichtung in Rückansicht in Pfeilrichtung.
  • Der beiderseits des als Ladepanzer ausgebildeten Stegkettenförderers 1 geführten Schrämmaschine 2 ist die von ihr angetriebene, mittels des Hydraulikzylinders 3 heb- und senkbare Schneidwalze 4 vorgeschaltet, deren Breite diejenige des Ladepanzers überschreitet. Die Schrämmaschine 2 ist mittels des Kettenspills 5 entlang des Stegkettenförderers 1 verfahrbar, welcher auf dem Streckenpanzer 6 gleitet und gegenüber der Streckensohle zur Aufnahme des Rückdruckes durch den Stempel 7 abgespannt ist. An die Schrämmaschine 2 ist seitlich die Räumvorrichtung 8 angelenkt, deren Schrämkette 9 unabhängig angetrieben ist. Zweckmäßig ist auf der Bühne 10 der Räumvorrichtung 8 die Arbeitsbühne 11 angeordnet, die in der Weise zur Erleichterung der Bohr-und Ausbauarbeit benutzt werden kann, daß auf ihr die Bohrgezähe, die Bohrlafette und in Verbindung hiermit eine Hilfsvorrichtung zum Stellen des Streckenausbaues befestigt werden.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende: Die Schrämmaschine 2 wird in Verbindung mit der an ihr angelenkten Räumeinrichtung 8 auf dem Ladepanzer 1 in Streckenlängsrichtung zum Stoß vorgefahren, wobei die Räumvorrichtung die ganze Streckenbreite neben dem Stegkettenförderer bestreicht.
  • Hierbei lädt die Räumvorrichtung 8 das geschossene Haufwerk in den Stegkettenförderer 1 und schneidet mittels ihrer Schrämkette etwaige auf der Flözsohle anstehende Kohle oder weiche Berge frei. Gleichzeitig wird hierbei die von der Schrämmaschine angetriebene Vorschaltwalze 4 in den neuen Ortsstoß eingefahren und das von ihr gelöste Haufwerk von der umlaufenden Schrämkette 9 der Räumvorrichtung nach rückwärts transportiert und geladen. Da die Breite der Vorschaltwalze die Ladepanzerbreite übersteigt, so kann der Einbruch 12 (Ab b. 3) bis auf die Streckensohle hergestellt werden. Durch Festlegen der: Schrämmaschine und Lösen des Abspannstempels 7 wird nunmehr mittels des Kettenspills 5 der Ladepanzer unter der Schrämmaschine hindurch in den erstellten Einbruch vorgezogen und im Anschluß hieran von der Arbeitsbühne 11 aus der Ausbau eingebracht und der neue Abschlag abgebohrt. Vor dem Schießen wird die beschriebene maschinelle Einrichtung zurückgefahren.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Auffahren von Flözstrecken, insbesondere im Steinkohlenbergbau unter Tage, durch maschinelle Herstellung eines Einbruches in der Ortsbrust, der einen Förderer aufnimmt, welcher bei Anwendung von Schießarbeit die Hereingewinnung des Haufwerks erleichtert, d a -durch gekennzeichnet, daß von einer auf einem Fördermittel geführt, gleichmäßig vorgezogenen, räumenden, vor Kopf arbeitenden Walzenschrämmaschine der Großeinbruch für den neuen Abschlag geschrämt wird, während gleichzeitig das restliche Haufwerk des voraufgehenden Abschlages maschinell mit einer unabhängig betriebenen Räumvorrichtung geladen wird.
  2. 2. Mit einer unabhängig angetriebenen Räumvorrichtung ausgerüstete, auf einem Ladeförderer verfahrbare Schrämmaschine, welcher ein heb-und senkbares Schneidwerkzeug vorgeschaltet ist, zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Führungsbahn für die Schrämmaschine (2) ein als Ladepanzer ausgebildeter Stegkettenförderer (1) dient und das Schneidwerkzeug eine Schneidwalze (4) ist, deren Breite diejenige des Ladepanzers überschreitet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 853 890; deutsche Auslegeschriften Nr.1035 079, 1090161; französische Patentschrift Nr.1268 468.
DES77691A 1962-01-24 1962-01-24 Verfahren und Vorrichtung zum Auffahren von Floezstrecken, insbesondere im Steinkohlenbergbau unter Tage Pending DE1186012B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES77691A DE1186012B (de) 1962-01-24 1962-01-24 Verfahren und Vorrichtung zum Auffahren von Floezstrecken, insbesondere im Steinkohlenbergbau unter Tage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES77691A DE1186012B (de) 1962-01-24 1962-01-24 Verfahren und Vorrichtung zum Auffahren von Floezstrecken, insbesondere im Steinkohlenbergbau unter Tage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1186012B true DE1186012B (de) 1965-01-28

Family

ID=7506970

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES77691A Pending DE1186012B (de) 1962-01-24 1962-01-24 Verfahren und Vorrichtung zum Auffahren von Floezstrecken, insbesondere im Steinkohlenbergbau unter Tage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1186012B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE853890C (de) * 1949-10-02 1952-10-30 Gustav Dr-Ing Schaar Raupenlader mit Bohrvorrichtung
DE1035079B (de) * 1954-08-17 1958-07-31 Eisengiesserei A Beien Streckenvortriebsmaschine und Verfahren zum Auffahren von Abbaustrecken
DE1090161B (de) * 1955-06-18 1960-10-06 Willibald Kamm Dipl Ing Lader zum Raeumen eines Haufwerks in Bergwerksbetrieben
FR1268468A (fr) * 1959-11-17 1961-08-04 Lorraine Houilleres Machine minière d'abattage intégral pour veines en dressants

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE853890C (de) * 1949-10-02 1952-10-30 Gustav Dr-Ing Schaar Raupenlader mit Bohrvorrichtung
DE1035079B (de) * 1954-08-17 1958-07-31 Eisengiesserei A Beien Streckenvortriebsmaschine und Verfahren zum Auffahren von Abbaustrecken
DE1090161B (de) * 1955-06-18 1960-10-06 Willibald Kamm Dipl Ing Lader zum Raeumen eines Haufwerks in Bergwerksbetrieben
FR1268468A (fr) * 1959-11-17 1961-08-04 Lorraine Houilleres Machine minière d'abattage intégral pour veines en dressants

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10046497C2 (de) Gewinnungseinrichtung für untertägige Erzgewinnungsbetriebe sowie Verfahren zum Hereingewinnen von Gewinnungsprodukten in untertägigen Erzgewinnungsbetrieben
DE1458675A1 (de) Verfahren zum Abteufen von Schaechten oder zum Auffahren von Strecken od.dgl. in Bergbau- und Tunnelbetrieben sowie Maschinen zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE2307413C2 (de) Vorrichtung fur die Hereingewinnung einer flozartigen Lagerstatte im Strebbau
DE2749631A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum bohren von sprengloechern beim vortrieb von foerderstrecken bzw. im tunnelbau
DE2754381C2 (de) Gewinnungseinrichtung, insbesondere für die Kohlegewinnung in Untertagebetrieben
WO2013040613A2 (de) Schildvortriebsvorrichtung
DE1186012B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Auffahren von Floezstrecken, insbesondere im Steinkohlenbergbau unter Tage
DE3009923A1 (de) Verfahren und einrichtung zum abbau der pfeiler beim kammer-pfeilerbau
DE2004828C3 (de) Vortriebsschild für den Tunnelbau
DE3335098C2 (de)
DE938543C (de) Schraembaggergeraet mit Schild zum Abbau untertaegiger Bodenschaetze, vorzugsweise Braunkohle
DE3232906C2 (de)
DE2839983C2 (de) Abbaustreckenauffahreinrichtung für den Untertage-Bergbau
DE2246233C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur untertägigen Kohlengewinnung
DE102004062780A1 (de) Verfahren und Tagebau-Gewinnungseinrichtung für den Abbau und die Abförderung von Lagerstätten im Tagebau
DE972417C (de) Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Gewinnen und Verladen von Kohle im Strebbau
DE1913183C3 (de) Lade-Förder- und Bohreinrichtung für den Streckenvortrieb
DE2401196A1 (de) Lade- und bohrmaschine zum vortrieb von untertaegigen strecken
DE1234170B (de) Streckenvortriebsmaschine
AT502468B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum abbauen von untertägigen lagerstätten
DE1154057B (de) An einem Foerdermittel gefuehrter Bohrbrechlader
DD260408A3 (de) Verfahren und vorrichtung zur selektiven gewinnung von mineralien mit einem mechanisierten vollzyklus
DE1108155B (de) Streckenvortriebsmaschine fuer Abbaustrecken
DE2940472A1 (de) Vortriebsmaschine
DE3337928A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum ausbauen von aufhauen bei verwendung einer aufhauenmaschine in vorzugsweise einer sprengladeeinrichtung