DE1039569B - Magnetisches Schieberegister - Google Patents
Magnetisches SchieberegisterInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11C—STATIC STORES
- G11C19/00—Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers
- G11C19/02—Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers using magnetic elements
- G11C19/04—Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers using magnetic elements using cores with one aperture or magnetic loop
Landscapes
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Description
DEUTSCHES
Es ist bekannt, Schieberegister oder auch Zählketten, ζ. B. Ringzähler, mit Hilfe von Magnetkernen,
die eine zumindest angenähert rechteckige Hystereseschleife haben, aufzubauen. In derartigen Ketten wird
eine Nachricht in Form von positiver oder negativer Remanenz eingespeichert, wobei diese Nachricht beim
Auftreten eines Schiebeimpulses jeweils um eine Informationseinheit weitergeschoben werden soll.
Es sind Schieberegister bekanntgeworden, die für jede einzelne Informationseinheit, also für 1 Bit,
zwei Kerne benötigen. Die Fortschaltung der Information geschieht hierbei mit zwei Taktpulsen, wobei
die Impulse, dieser Taktpulse gegeneinander, beispielsweise um 180°, verschoben sind. Es sind aber
bereits auch Schieberegister bekanntgeworden, bei denen pro Bit lediglich ein Kern vorgesehen wird. In
diesem Falle muß dann zwischen der Ausgangswicklung eines Kerns und der Eingangswicklung des
nachfolgenden Kerns ein Verzögerungsglied (Laufzeitglied) vorgesehen werden, damit in dem folgenden
Kern die Information nicht gleichzeitig mit dem Schiebeimpuls wirksam werden kann.
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung sind zwei bekannte Ausführungsmöglichkeiten eines Schieberegisters
dargestellt. Das Schieberegister nach Fig. 1 benötigt pro Bit zwei Kerne, also beispielsweise Kn
und Kn + 1. Zur Kopplung zwischen den beiden Kernen werden zwei Gleichrichter G1 und G 2 benötigt.
In dem Kopplungsnetzwerk ist außerdem ein Widerstand R angeordnet.
Zur Weiterschaltung der in den einzelnen Kernen gespeicherten binären Nachrichtenelemente sind die
beiden jeweils durch die Wicklungen Wl der einzelnen
Kerne fließenden phasenverschobenen Taktpulse Pl und P 2 vorgesehen. Befindet sich beispielsweise
der Kern Kn im positiven Remanenzpunkt seiner Hysteresekurve (dies soll im folgenden dem Zustand
»1« entsprechen), so bewirkt der nächste ankommende Impuls des Taktpulses Pl, daß dieser Kern
in den negativen Remanenzpunkt (dies entspricht dem Zustand »0«) gebracht wird.
Dieser Wechsel des magnetischen Zustandes bewirkt die Induktion einer Spannung an der Wicklung
WZ mit solcher Polarität, daß ein Strom über den Gleichrichter Gl, den Widerstand R und die
Wicklung W 2 des Kernes Kn+ 1 fließen kann. Hierdurch
wird dieser Kern vom negativen Remanenzpunkt zum positiven Remanenzpunkt gebracht. Der
im Kern Kn zunächst vorhandene Zustand »1« ist somit auf den Kern Kn + 1 übergegangen. Beim Auftreten
des nächsten Impulses des Taktpulses P2 wird in der nämlichen Weise dieser Zustand »1« auf den
Kern Kn+2 übertragen. Nunmehr ist die Information genau um eine Einheit weitergeschaltet.
Magnetisches Schieberegister
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Karlheinz Bochmann, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Für jede Weiterschaltung muß der Taktpuls jeweils so viel Energie liefern, daß der gerade umzusteuernde
Kern tatsächlich umgesteuert wird und hierbei einen solchen Ausgangstrom liefert, daß auch der
nächste Kern magnetisch gesättigt wird. Hierbei geht außerdem ein Teil der Ausgangsenergie im Längsgleichrichter
Gl, im Ouergleichrichter G2 und im
Widerstand R verloren.
Das in Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel eines magnetischen Schieberegisters besteht pro Informationseinheit
bloß aus einem Kern. Zwischen die einzelnen Kerne ist jeweils ein Verzögerungsglied V eingeschaltet,
so daß der Ausgangsimpuls etwas später an den folgenden Kern gelangt als der gleichzeitig an
allen Kernen auftretende Fortschaltimpuls. Der Vorteil dieser zweiten Ausführung besteht darin, daß pro
Informationseinheit lediglich ein Kern vorgesehen werden muß; allergings bedingt das Verzögerungsglied
einen gewissen Aufwand, wobei unter Umständen noch mehr Ausgangsenergie eines einzelnen Kerns
vernichtet wird. Dies heißt mit anderen Worten: Die Impulse des Taktpulses müssen noch mehr Energie
aufbringen als bei der Ausführungsform nach Fig. 1. Um die vom Taktpuls abzunehmende Leistung in
erträglichen Grenzen halten zu können und ein sicheres Arbeiten der Kette zu gewährleisten, ist es bekanntgeworden,
zwischen der Ausgangswicklung eines Kerns und der Eingangswicklung des folgenden Kerns
ein als richtungsabhängigen Widerstand wirkendes aktives Schaltelement, vorzugsweise auch einen Transistor,
einzuschalten. Der Transistor kann hierbei in verschiedener Weise geschaltet werden, wobei auch
eine Verwendung eines Transistors in Emitterschaltung bekanntgeworden ist.
Bei einem derart aufgebauten Schieberegister wird also der einzelne Schiebeimpuls in üblicher Weise zugeführt,
und lediglich die Ausgangsimpulse, die zur
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Steuerung des nachfolgenden Kerns verwendet werden, werden mit Hilfe eines aktiven Schaltelementes
entsprechend verstärkt. Wird dann als aktives Schaltelement ein Transistor verwendet, dann ergibt sich bei
geeigneter Dimensionierung der Schaltung außerdem noch der Vorteil, daß der Transistor auf Grund seiner
tragen Trägerbeweglichkeit als Laufzeitglied gleichzeitig mit ausgenutzt werden kann.
Es sei an dieser Stelle erwähnt, daß bereits die Verwendung einer der Strecken des Transistors als
richtungsabhängiger Widerstand innerhalb eines Schieberegisters gewisse Vorteile mit sich bringt, da
diese Strecke bekanntlich einen sehr viel geringeren Vorwärtswiderstand als die üblichen Dioden besitzt.
Auch bei dem Schieberegister nach der Erfindung wird als richtungsabhängiger Widerstand ein Transistor,
und zwar ebenfalls in Emitterschaltung, benutzt, der gleichzeitig die Ausgangsspannung des einen
Kerns, die dann als Eingangsspannung für den folgenden Kern dient, entsprechend verstärkt. Ein Transistor
kann bekanntlich in verschiedenen Schaltungen, Basis-, Emitter-, Kollektorschaltung, betrieben werden,
wobei gemäß der Erfindung die bei einer Emitterschaltung auftretende Phasenumkehr ausgenutzt wird,
und zwar erfindungsgemäß dadurch, daß als Ein- und Ausgangswicklung auf den einzelnen Kernen ein und
dieselbe Wicklung benutzt wird. Gemäß der Erfindung kann also auf jeden Kern gegenüber bekannten Anordnungen
eine Wicklung eingespart werden, da der Ausgangsimpuls, der bekanntlich dem Eingangsimpuls
immer entgegengerichtet ist, durch den nachgeschalteten Transistor jeweils in der Phase umgekehrt wird
und der so gemeinsamen Ein- und Ausgangswicklung des nächstfolgenden Kernes zugeführt werden kann.
Es sei an dieser Stelle erwähnt, daß natürlich jedes Verstärkerglied mit Phasenumkehr im Zwischenkreis
eines magnetischen Schieberegisters angeordnet werden könnte, wobei in jedem Fall der Vorteil gegeben
wäre, daß die einzelnen Kerne nur eine einzige Wicklung als Ein- und Ausgangswicklung besitzen müssen.
Die Verwendung \-on Transistoren ist aber mit Rücksicht auf die geringen Speiseströme und den Wegfall
einer eigenen Heizstromquelle besonders vorteilhaft.
Die Fig. 3 und 4 zeigen hierfür Ausführungsbeispiele. Iu beiden Fällen werden als Verstärkerglieder
Transistoren in Emitterschaltung verwendet, wobei jeder einzelne Magnetkern nur noch mit zwei Wicklungen
zu versehen ist, nämlich der Wicklung, über die Schiebeimpulse zugeführt werden, und einer als
Eingangs- und Ausgangswicklung dienenden Wicklung.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind die Spannungsquellen für die einzelnen Transistoren in
Serie geschaltet, während bei der Ausführungsform nach Fig. 4 sämtliche Transistoren gleichstrommäßig
parallel geschaltet sind, so daß eine einzige entsprechend dimensionierte Stromversorgung für alle Transistoren
genügt.
Claims (2)
1. Magnetisches Schieberegister, bestehend aus Magnetkernen mit annähernd rechteckiger Hystereseschleife
mit einem zwischen der Ausgangswicklung eines Kerns und der Eingangswicklung des folgenden Kerns als richtungsabhängigen
Widerstand wirkenden Transistor, der in Emitterschaltung betrieben wird, dadurch gekennzeichnet,
daß als Ein- und Ausgangswicklung auf den einzelnen Kernen ein und dieselbe Wicklung benutzt
wird, dadurch, daß die im Transistor auftretende Phasenumkehr ausgenutzt wird.
2. Schieberegister nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transistoren gleichstrommäßig
parallel geschaltet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
»Wireless World«, Mai 1956, S. 210 bis 212.
»Wireless World«, Mai 1956, S. 210 bis 212.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© «09 639/198 9.5S
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES50992A DE1039569B (de) | 1956-10-25 | 1956-10-25 | Magnetisches Schieberegister |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES50992A DE1039569B (de) | 1956-10-25 | 1956-10-25 | Magnetisches Schieberegister |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1039569B true DE1039569B (de) | 1958-09-25 |
Family
ID=7488041
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES50992A Pending DE1039569B (de) | 1956-10-25 | 1956-10-25 | Magnetisches Schieberegister |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1039569B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1298566B (de) * | 1966-01-11 | 1969-07-03 | Siemens Ag | Schieberegister mit Schichtspeicherzellen |
-
1956
- 1956-10-25 DE DES50992A patent/DE1039569B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1298566B (de) * | 1966-01-11 | 1969-07-03 | Siemens Ag | Schieberegister mit Schichtspeicherzellen |
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