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DE1035559B - Maschine zum Be- oder Entladen von offenen Flaschenkaesten - Google Patents

Maschine zum Be- oder Entladen von offenen Flaschenkaesten

Info

Publication number
DE1035559B
DE1035559B DEC13887A DEC0013887A DE1035559B DE 1035559 B DE1035559 B DE 1035559B DE C13887 A DEC13887 A DE C13887A DE C0013887 A DEC0013887 A DE C0013887A DE 1035559 B DE1035559 B DE 1035559B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
bottle
machine according
grippers
box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC13887A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Steinle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Certus Maschinenbau GmbH
Original Assignee
Certus Maschinenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Certus Maschinenbau GmbH filed Critical Certus Maschinenbau GmbH
Priority to DEC13887A priority Critical patent/DE1035559B/de
Publication of DE1035559B publication Critical patent/DE1035559B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B21/00Packaging or unpacking of bottles
    • B65B21/02Packaging or unpacking of bottles in or from preformed containers, e.g. crates
    • B65B21/14Introducing or removing groups of bottles, for filling or emptying containers in one operation
    • B65B21/18Introducing or removing groups of bottles, for filling or emptying containers in one operation using grippers engaging bottles, e.g. bottle necks
    • B65B21/183Introducing or removing groups of bottles, for filling or emptying containers in one operation using grippers engaging bottles, e.g. bottle necks the grippers moving in an endless path

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

  • Maschine zum Be- oder Entladen von offenen Flaschenkästen Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Be- oder Entladen von offenen Flaschenkästen mit um eine stehende Achse bewegbaren Flaschengreifern. Die umlaufende Bewegung der Greifer erfolgt dabei zur Überbrückung des Abstandes der notgedrungenerweise räumlich voneinander getrennten Stellen der Beschickung und Abführung. Das Be- oder Entladen selbst erfolgt in den Ruhepausen zwischen diesen Bewegungsschritten. Das Leistungsvermögen dieser bekannten und auf dem Markt befindlichen Maschinen ist begrenzt, zumal die Flaschengreifer in einer der Zahl der von den Kästen erfaßbaren Flaschen entsprechenden Zahl in einer Batterie vereinigt und davon wiederum eine Mehrzahl vorgesehen sind, welche mithin eine beträchtliche Masse bilden, die zwischen den einzelnen Bewegungsschritten jeweils beschleunigt und verzögert werden muß.
  • Obgleich es in anderen Sparten der Verpackungsmaschinen bekannt und geläufig ist, das Beladen, z. B.
  • Füllen, während einer gemeinsamen kontinuierlichen Bewegung von Ladegut und zu beladendem Gut vorzunehmen und damit hohe Leistungen zu erzielen, ist eine entsprechend funktionierende Maschine zum Be-oder Entladen von Flaschenkästen bisher weder bekanntgeworden noch auf den Markt gekommen. Hierfür gibt es zwar Maschinen mit kontinuierlich arbeitenden Flaschengreifern, die sich auf der Bahn eines um zwei liegende Achsen laufenden Bandes bewegen, dessen einer Umlenkkreis von der abschüssigen Transportbandbahn der Kästen tangiert wird; die am Tan gierungspunkt vorgenommene Greifbewegung muß momentan durchgeführt werden. Das ist aber nur möglich bei niedrigen Kästen, aus denen die Flaschen weit herausstehen. Der Lauf der Maschine kann nicht unbegrenzt beschleunigt werden, weil die Tangierung auf einen Bahnpunkt beschränkt ist. Alle diese Eigenschaften erfüllen mithin nicht die Anforderungen an eine Maschine, die bezüglich Leistung, universeller Anwendbarkeit auch für Kästen, deren Höhe derjenigen der Flaschen zumindest entspricht sowie räumlichen und technischen Aufwandes wünschenswert erscheinen.
  • Die Erfindung, der als Aufgabe diesbezüglich erhebliche Verbesserungen zugrunde liegen, löst sie in überraschend einfacher Weise dadurch, daß bei einer Maschine der eingangs gekennzeichneten Art, also mit um eine stehende Achse bewegbaren Flaschengreifern, diese Flaschengreifer kontinuierlich in einer geschlossenen Bahn bewegt werden und daß von der Zulaufstelle der zu be- oder entladenden Flaschenkästen an Mitnehmer für die Flaschenkästen vorgesehen sind, die über einen Teilausschnitt der Bahn gemeinsam mit den Flaschengreifern bewegt werden, währenddessen Greifer und Flaschenkasten in der Höhe relativ zueinander genähert und wieder entfernt werden.
  • Das Greifen und Herausnehmen der Flaschen kann bei dieser Maschine während eines längeren gemeinsamen Teilumlaufs von Flaschengreifer und Kästenmitnehmer vorgenommen werden und ist unabhängig von der Höhe der Kästen vollkommen betriebssicher zu gestalten.
  • Die Leistung der Maschine kann weitgehend gesteigert werden je nach der Zahl der um die stehende Achse herum angeordneten Greiferbatterien, dem Bahnkreisdurchmesser und der möglichen Umfangsgeschwindigkeit. Der räumliche und technische Aufwand bleibt stets weit unter dem einer für die gleiche Stundenleistung etwa erforderlichen Mehrzahl bekannter Maschinen.
  • Die kontinuierliche Bewegung der Flaschengreifer erfolgt also gemäß der Erfindung im Unterschied zu der schrittweisen Bewegung bei der bekannten Maschine zwecks Durchführung des Be- oder Entladevorganges, wofür ausreichende Zeit gewonnen wird, ohne daß dadurch die Leistung beeinträchtigende Leerzeiten entstehen. Die bei der bekannten Maschine zur Überbrückung des Abstandes zwischen der Beschickungs- und Abführungsstelle um eine stehende Achse erfolgende Bewegung der Flaschengreifer wird bei der Erfindung zum Be- oder Entladen ausgenutzt.
  • Gegenüber anderen zur Erzielung einer diesbezüglichen Leistungssteigerung möglichen räumlichen Bewegungen von Flaschengreifern und Flaschenkästen hat die Bewegung um eine stehende Achse, welche die Erfindung für eine gemeinsame kontinuierliche Bewegung ausgewählt hat, erhebliche Vorzüge hinsichtlich Einfachheit der aufzuwendenden technischen Mittel und der Handhabung.
  • Die Mitnehmer für die Flaschenkästen weisen gemäß der Erfindung je eine' Seitenlehne für jeden Kasten zur Umlaufmitnahme und zum Anlegen beim Aufschieben in Einlaufrichtung auf. In dieser sehr e,infachen und billigen Ausgestaltung der Kastenmitnehmer wird die Aufnahme der Kästen während der kontinuierlichen Umlaufbewegung in stets gleicher Fixierung sichergestellt, so daß der Flaschenkasten zu den darüber befindlichen Flaschengreifern stets gleichmäßig ausgerichtet ist: Die zur Umlaufmitnahme dienende Seitenlehne ist gemäß der Erfindung im Bereich des Kastenumlaufs entriegelbar und unter Federkraft entgegen der Umlaufrichtung nachgiebig gehalten. Damit können die Kästen nach ihrer Entleerung mühelos von derTransportrollbahn in gerader Richtung abgeführt werden, während der Kastenmitnehmer weiterbewegt wird. Nach Austritt des Kastens aus dem Bereich der nachgiebigen Seitenlehne sorgt die Federkraft für ein Wiedereinrasten in die Riegelstellung, die beim Mitnehmen eines neuen gefüllten Kastens notwendig ist. Die Transportrollbahn zum Ablauf der Kästen ist im Bereich der umlaufenden Kastenmitnehmer heb- und senkbar. Damit können die Kastenmitnehmer in besonders einfacher Weise entleert werden, was daher von der Erfindung vor den sonst noch in ihrem Rahmen liegenden Möglichkeiten bevorzugt wird.
  • Ebenso wie der kontinuierliche Umlauf gemäß der Erfindung an die Kastenmitnehmer charakteristische Anforderungen stellt, tut er das bei den Flaschengreifern. Bei einem die Flaschengreifer in einer lotrechten Führung haltenden Träger ist dieser gemäß der Erfindung an einer oder mehreren Federn aufgehängt, welche unter dem Gewicht der gegriffenen Flaschen nachgibt bzw. nachgeben. Werden die Flaschen in dieser Halterung von den Greifern losgelassen, hebt die Feder den Träger der Flaschengreifer nach oben; da die Flaschen zugleich nach unten fallen, ergeben die beiden entgegengesetzten Bewegungen ein so schnelles Entfernen der Flaschengreifer aus dem Bereich der Flaschenhälse, daß die Bewegungsbahn der Flaschengreifer die Abtransportbahn der Flaschen schneiden oder kreuzen kann.
  • Bei durch Einzel federkraft jede Flasche haltenden Einzelgreifern, die gemeinsam gesteuert werden, wie dies an sich bekannt ist, sind gemäß der Erfindung die Einzelgreifer pro Greiferbatterie über Gestänge an eine gemeinsame Offnungsfeder angeschlossen, die unter Ausrasten eines Spetriegels zum Einsatz gebracht wird. Damit kann die Impulsgabe zum Ausrasten in Abhängigkeit von der Rundlaufbewegung durch entsprechende Steuernocken vermittelt werden, wobei jedoch unabhängig von der Rundlaufgeschwindigkeit ein momentanes Öffnen aller Einzelgreifer durch die die Summe aller Einzelfederkräfte überwindende Öffnungsfeder erreicht wird.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die die Einzelgreifer pro Greiferbatterie mit ihrer gemeinsamen Öffnungsfeder verbindenden Gestänge oder Wellen unter einem losen Spiel pro Einzelgreifer gekoppelt. Dadurch wird jedes Einzelgreiferpaar in der Greifstellung, die unter Einzelfederkraft unter Aufhebung der Kraft der--Öffnungsfeder erfolgt, für sich etwas gelenkig und vermag Unebenheit zu folgen, so daß gegenseitige Verklemmungen der Flaschen gegenüber dem Kasten ausgeschlossen sind.
  • Eine von der Erfindung bevorzugte Ausgestaltung sieht vor, daß jede eine Greiferbatterie haltende Konsole in einer lotrechten Führung, vorzugsweise Rohrführung, eines Drehgestells gehalten ist und mittels einer Rolle auf einer Steuerbahn einer feststehenden Mittelsäule unter Eigengewicht aufliegt. Diese an sich bekannte Steuerung bewirkt die beim Rundlauf vorzunehmende Näherung bzw. Entfernung zwischen den Greifern und dem Kastenhalter durch entsprechend Bewegung der Greifer gegenüber den in einer Horizontalebene umlaufenden Kastenhaltern.
  • Dadurch, daß das unter Eigengewicht und nicht zwangsschlüssig erfolgt, findet bei ungewolltem Durchlauf ungeeigneter Kästen keine Entladung statt und wird jegliche Störung vermieden.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus der ein Ausführungsbeispiel für eine Maschine zum Entladen zeigenden Zeichnung zu ersehen. Es zeigt Fig. 1 einen Aufriß, Fig. 2 einen Grundriß der gesamten Maschine, Fig. 3 eine äußere Stirnansicht einer Greiferbatterie, Fig. 4 eine Seitenansicht zu Fig. 3, beide in Vergrößerung, Fig. 5 die Abwicklung der Steuerung für eine Umdrehung.
  • Der Einlauf der mit Flaschen gefüllten Kästen erfolgt von der in Fig. 1, 2 rechts liegenden Rollbahn in Richtung des Pfeiles KE, der Auslauf der entleerten Kästen auf der links liegenden Rollbahn in Richtung KA, der Auslauf der entladenen Flaschen in Richtung FA auf dem betreffenden Band. Der Einlauf der gefüllten Kästen in die Maschine wird im Takt der Maschine durch eine Sperre 1 gesteuert, welche zwischen zwei der ständig angetriebenen Rollen 2 so ein- und ausgefahren wird, daß jeder Kasten richtig gegen die Seitenlehne 3 des kontinuierlich rundlaufenden Kastenmitnehmers eingefahren wird, so daß die anliegende Kastenseitenwand parallel an dieser Seitenlehne 3 anliegt, während die senkrecht dazu anstoßende Kastenseitenwand parallel an der anderen Seitenlehne 4 anliegt, welche die Rundlaufmitnahme bewirkt.
  • Der Kasten kommt dabei auf zwei Tragarmen 5 zu liegen, die mittels gekröpfter Arme an der Seitenlehne 4 befestigt sind und deren Oberkanten dicht unter der Ebene der Scheitel der Rollen 2 liegen, zwischen denen sie hindurchlaufen. Die Seitenlehnen 4, welche die Tragarme 5 und Seitenlehnen 3 tragen, sind an stehenden Achsen 55 befestigt, die an den beiden Tischscheiben 7, 7' des Drehgestells gelagert sind. Die beiden Tischscheiben 7, 7' sind durch Rohrständer 6 zu einem Drehgestell fest verbunden, das um eine auf einem Maschinenfundament 9 befestigte mittlere Säule 8 rundläuft und an der oberen Tischscheibe Y sein Lager enthält. Im gezeichneten Beispiel sind vier Rohrständer 6 mit vier Kastenhaltern und vier Flaschengreiferbatterien auf dem Drehgestell vorgesehen; ebenso können aber auch sechs oder jede beliebige andere Anzahl vorgesehen sein.
  • Jeder Rohrständer 6 bildet eine verlängerte lotrechte Führung für eine Rohrkonsole 10, an deren unterem Ende ein Achsbolzen 11 befestigt ist, der aus einem Längsschlitz des Rohrständers 6 heraustritt und eine Rolle 12 trägt, welche auf einer Kurvenbahn 13 eines koaxial zur festen mittleren Säule 8 feststehenden Mantels 14 unter Eigengewicht liegt. Beim Rundlauf des Drehgestells 7, 7' macht die Rohrkonsole 10 eine der Kurvenbahn 13 entsprechende Hub- und Senkbewegung.
  • Am oberen Ende jeder Rohrkonsole 10 ist ein Tragarm 15 befestigt, an dessen ausladendem Ende ein Rohr 16 befestigt ist, auf dem ein weiteres Rohr 17 befestigt ist, in dessen oberem Ende eine Feder 18 aufgehängt ist, deren Zugspannung durch die Schraube 19 einstellbar ist. Am unteren Ende dieser Zugfeder 18 hängt der Korb 20, der ein die Feder 18 umfassendes Führungsrohr 21 trägt, das in Manschetten des Rohres 16 geführt ist.
  • Der Korb 20 trägt die Flaschengreiferbatterie und enthält zu dem Zweck ein Gerüst22 mit sieben Lagern 23 für vier Wellen, von denen drei Wellen 24 die Greiferpaare 26 tragen, während eine Welle 25 als Gelenkwelle ausgebildet ist, deren zur Maschlnenmittelsäule zugewendetes Ende in einem Lager 26 gelagert ist, das am Arm 15 der Rohrkonsole 10 befestigt ist und somit die Höhenveränderung infolge Aufhängung des Korbes 20 an der Zugfeder 18 nicht mitmacht. Der mit diesem Ende der Gelenkwelle 25 gekoppelte Steuerarm 27 kommt somit mit - Sicherheit beim Rundlauf in den Wirkbereich von Steuernasen 28, die an der mittleren feststehenden Maschinensäule 8 befestigt sind und durch die er in der einen oder anderen Richtung geschwenkt wird, je nachdem ob die betreffende Steuernase 28 oberhalb der Welle 29 oder unterhalb derselben liegt. Denn der Steuerarm 27 hat einen zweiten Arm 27', so daß auch die Welle 29 entweder in der einen oder anderen Richtung gedreht wird, was mittels eines an ihrem anderen Ende befestigten Hebels 30 und über eine bügelförmige Stange 31 auf einen an der Gelenkwelle 25 befestigten Arm 32 übertragen wird. Auch die Welle 29 ist mittels einer Konsole 33 an dem Tragarm 15 gelagert.
  • Am auswärts stehenden Ende der Gelenkwelle 25 ist (Fig. 3, 4) ein Spreizdoppeldaumen 34 befestigt, an dem Spreizarme 35 und 36 beiderseits anliegen, von denen 35 an einer auf der darunter liegenden Welle 24 aufgekeilten Büchse 37 befestigt ist und 36 an einer auf der Welle 24 lose gelagerten Büchse 39 befestigt ist. Mit der Welle 24 ist jeweils eine Anzahl von Kupplungsbüchsen 42 mit Stiften 38 verstiftet, deren Kupplungsklauen unter einem gewissen losen Winkelspiel mit den Gegenklauen von Kupplungsbüchsen 43 im Eingriff stehen, an denen Greifarme 44 befestigt sind. Mit der auf der Welle 24 lose gelagerten Büchse 39 sind vermittels einer Stange 45 ähnliche Kupplungsbüchsen 46 fest gekoppelt, deren Kupplungsklauen ebenfalls unter einem gewissen losen Winkelspiel mit den Gegenklauen von Kupplungsbüchsen 47 im Eingriff stehen, an denen Greifarme 48 befestigt sind. Zwischen den sich jeweils gegenüberliegenden Greiferarmen 44/48 sind Zugfedern 49 eingehängt, welche bestrebt sind, die an den Enden der Greiferarme befindlichen Greifer 26 zu schließen. Alle Greifer einer Greiferbatterie, also auch die auf den beiden anderen Wellen 24 gelagerten, sind in gleicher Weise gelagert, deren Spreizarme 35'/36' mit den erstgenannten Spreizarmen 35/36 über Gestänge 40 jeweils gekoppelt sind. Zwischen den beiden zu äußerst liegenden Spreizarmen 35' einerseits und 36' andererseits ist eine starke Zugfeder 41 eingehängt, welche bewirkt, daß sämtliche Spreizhebelpaare 35/36 einander genähert sind, so daß die Greifarme 44/48 gespreizt sind, da die Kraft der Zugfeder 41 stärker ist als die Summe der Einzelfedern 49, welche die Greifer schließen möchten. Solange der Doppelspreizdaumen 34 nicht in Wirksamkeit tritt. sind mithin die Greifer 26 offen. In diesem Zustand kann der Flaschengreiferkorb 20 durch die bereits beschriebene Kinematik vermittels der Kurvenbahn 13 dem Kastenhalter genähert werden, bis die Einzelgreifer zwischen die Flaschenhälse tauchen. Die tiefste Stelle dieser Eintauchbewegung wird durch die tiefste Stelle der Steuerkurve 13 bestimmt. Streift nun in dieser Stellung zwischen Flaschengreifer und Kistenhalter der Steuerarm 27' beim Rundlauf an einer Steuernase 28, so wird über die heschriebene Verbindung der Spreizdoppeldaumen 34 gedreht, womit die Einzelzugfedern 49 zwischen den Greiferarmpaaren von der Wirkung der stärkeren Feder 41 befreit werden und zum Schließen der Greifer 26 wirksam werden. Jede Flasche ist damit von je einem Greiferpaar gefaßt, wobei infolge der losen Winkelspiele zwischen den Kupplungsbüchsen 42/43 und 46/47 jeweils eine gewisse lose Pendelmöglichkeit bleibt. Ein gegenseitiges Verklemmen ist hierdurch bei dem sich nunmehr anschließenden Anheben des Flaschengreiferkorbes unter Herausheben der Flaschen aus dem Kasten ausgeschlossen. Die Spreizlage des Doppeldaumens 34-wird heim weiteren Rundlauf von der Steuernase 28 unabhängig durch eine Sperrklinke 50, so daß die Feder 41 gespreizt bleibt und keine Wirkung auf die Einzelfedern 49 ausüben kann.
  • Bei dem in Drehrichtung D erfolgenden Rundlauf kommt der entleerte Kasten zum Kastenauslauf KA, wo Anschläge 51 den Rundlauf hemmen. Das um die Achse 52 schwenkbare Rollenbahngerüst 53, das so gesenkt lag, daß die Rollen-Scheitel unter der Kastenunterkante lagen, wird in dem Augenblick angehoben, sobald der Kasten sich iiber der Rollenbahn befindet, so daß nunmehr die angetriebenen Rollen den Kasten in Auslaufrichtung mitnehmen. Da sich währenddessen der Kastenhalter in seinem kontinuierlichen Rundlauf weiterbewegt, weicht die Seitenlehne 4 entgegen der Kraft einer am Drehtisch 7 angehängten Feder 54 um ihr Drehgelenk 55 aus, über welches sie am Drehtisch 7 befestigt ist, nachdem kurz zuvor ein mit der Seitenlehne 4 starr verbundener Arm 56 entriegelt ist, indem der dem Ringelarm 57 jenseits seines Drehpunktes 58 gegenüberliegende Arm 59 an einer Rolle 60 entlang gelaufen ist, die ortsfest gelagert ist. Nach Vollendung des Kastenauslaufs bringt die Feder 54 die Seitenlehne 4 wieder in die durch einen einstellbaren Anschlag 61 bestimmte Normalstellung, in welcher der Riegel 57 unter der Kraft einer Feder 62 seinerseits wieder hinter den Arm 56 greift.
  • Unterhalb des Drehtisches 7 sind an diesem jeweils vier Rollen 63 gelagert, welche an einer unterlaufenen Schiene 64 des Rollbahngerüstes 53 dessen Anheben taktmäßig bewirken sowie am Kisteneinlauf KE mittels des Hebelarmes 65 die Sperre 1 steuern.
  • Streift beim weiteren in Drehrichtung D erfolgenden Rundlauf der Steuerarm 27 der Flaschengreiferbatterie, welche mit Flaschen beladen ist und deren Kasten bei KA aus der Maschine ausgelaufen ist, die Steuernase 28', so wird über das beschriebene Gestänge die Gelenkwelle 25 des Greiferkorbes in Ansicht der Fig. 3 entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht.
  • Dabei nimmt ein ohne Spiel mit der Gelenkwelle 25 verstifteter Wellenansatz 66 einen Hebel 67 mit, dessen Nase 68 den Anschlag 69 des um den Drehpunkt 70 schwenkbaren Sperriegels 50 anhebt. Dadurch wird der Riegelnocken 71 frei, dessen Trägerhohlwelle 72 den Spreizdoppeldaumen 34 trägt und mit der Gelenkwelle 25 über eine Kupplungshülse 73 unter einem größeren losen Winkelspiel in Kupplungsverbindung steht. Durch diese Lose der Kupplung wird erreicht, daß beim Verdrehen der Gelenkwelle 25 dem Verschwenken des Hebels 67 der zeitliche Vortritt vor dem Verschwenken des Spreizdaumens 34 gegeben wird, so daß beim Drehen im Uhrzeigersinn zuerst der Sperriegel 50 zum Einriegeln freigegeben wird und beim Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn zuerst der Sperriegel 50 gelöst wird, so daß die Feder 41 die Gesamtheit aller gekoppelten Spreizhebel 35/36 zusammenziehen kann unter Mitnahme des freigegebenen Spreizdaumens 34, wobei die Gelenkwelle 25 nicht mitgedreht zu werden braucht.
  • Mit dem Wirksamwerden der Federkraft 41 werden alle Greiferarme 44/48 entgegen der Einzelfederkräfte 49 auseinandergespreizt, so daß schlagartig alle Flaschen auf das Flaschenauslaufband FA abgelegt werden. Mit der Entlastung vom Flaschengewicht hebt die Feder 18 den Flaschenkorb 20, der beim Greifen und Anheben der Flaschen in einem an der Führung21/16 bei 78 (Fig. 1) begrenzten Maß nach unten nachgegeben hatte, wieder um dieses Maß an, so daß die Greifer 26 schlagartig über die Flaschenköpfe gehoben werden und bei ihrem kontinuierlichen Rundlauf mit den auf dem Band in Richtung FA ablaufenden Flaschen nicht kollidieren. Zu der höhenverschieblichen Aufhängung des Flaschenkorbes 20 in der Führung 21/16 gibt eine auf dem Korbgerüst 22 befestigte Gabel 80 eine Drehsicherung, indem diese Gabel 80 das an dem Arm 15 befestigte Lager 26 umfaßt.
  • In dem zuletzt beschriebenen Zustand der Greiferarme wiederholt sich das Spiel über einem neuen mit Flaschen gefüllten Kasten, wie das schon heschrieben ist und wie das Fig. 5 veranschaulicht.
  • Es leuchtet ein, daß sich mit denselben Maschinenelementen und insbesondere mit denselben Erfindungsmerkmalen ohne weiteres eine Maschine zum Beladen der Kästen mit Flaschen aufbauen läßt, so daß der Umfang der Erfindung nicht auf das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt ist.
  • PTENTANSPRÜCH 1. Maschine zum Be- oder Entladen von offenen Flaschenkästen mit um eine stehende Achse bewegbaren Flaschengreifern, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschengreifer kontinuierlich in einer geschlossenen Bahn bewegt werden und daß von der Zulaufstelle der zu be- oder entladenden Flaschenkästen an Mitnehmer für die Flaschenkästen vorgesehen sind, die über einen Teilausschnitt der Bahn gemeinsam mit den Flaschengreifern bewegt werden, währenddessen Greifer und Flaschenkasten in der Höhe relativ zueinander genähert und wieder entfernt werden.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer für die Flaschenkästen je eine Seitenlehne (4, 3) für jeden Kasten zur Umlaufmitnahme und zum Ausrichten desselben beim Aufschieben in Einlaufrichtung aufweisen.
    3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Umlaufmitnahme dienende Seitenlehne (4) im Bereich des Kastenauslaufs (KA) entriegelbar (56, 57) und unter Federkraft (54) entgegen der Umlaufrichtung (D) nachgiebig gehalten ist.
    4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportrollbahn (53) zum Alilauf der Kästen im Bereich der umlaufenden Kastenmitnehmer heb- und senkbar ist.
    5. Maschine nach Anspruch 1 mit einem die Flaschengreifer in einer lotrechten Führung haltenden Träger, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Träger (20) an einer oder mehreren Federn (18) aufgehängt ist, welche unter dem Gewicht der gegriffenen Flaschen nachgibt bzw. nachgeben.
    6. Maschine nach Anspruch 1 mit unter Einzelfederkraft jede Flasche haltenden Einzelgreifern, die gemeinsam gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelgreifer pro Greiferbatterie über Gestänge (35, 36, 40) an eine gemeinsame Offnungsfeder (41) angeschlossen sind, die unter Ausrasten eines Sperriegels (50) zum Einsatz gcbracht wird.
    7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die Einzelgreifer mit ihrer pro Greiferbatterie gemeinsamen Öffnungsfeder (41) verbindenden Gestänge oder Wellen (42/43,46,47) unter einem losen Winkelspiel pro Einzelgreifer gekoppelt sind.
    8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede eine Greiferbatterie haltende Konsole (10) in einer lotrechten Führung eines Drehtisches (7) gehalten ist und mittels einer Rolle (12) auf einer Steuerbahn (13) eines zur ideellen Drehtischachse konzentrischen feststehenden Mantels (14) unter Eigengewicht aufliegt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 753 332; USA.-Patentschriften Nr. 2 119 725, 2 253 283, 2430 878, 2631 746.
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