DE10301108A1 - Verfahren zur Durchführung einer externen Gewinnausgabe für Geldspielgeräte über ein separates Bonusgerät - Google Patents
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Durchführung einer externen Gewinnausgabe für Geldspielgeräte über ein separates Bonusgerät nach dem Kennzeichen des Hauptanspruches in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs in Fortführung der Lehre gemäß DE 10259552 (Hauptpatent). DOLLAR A Aufgabe der Erfindung ist es, das Verfahren zur Durchführung einer externen Gewinnausgabe für Geldspielgeräte über ein separates Bonusgerät derart zu modifizieren, dass das Bonusgerät nur zuordenbare Gewinndaten in Form von Zusatzgewinnen ausgibt. DOLLAR A Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass das separate Bonusgerät eine Datenbank mit gerätespezifischen Codes für eine Gruppe von Geldspielgeräten enthält und dass jeweils ein gerätespezifischer Code auf jedes Geldspielgerät dieser Gruppe übertragen wird. DOLLAR A Vorteilhafte Weiterverbildungen sind in den Unteransprüchen enthalten.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Durchführung einer externen Gewinnausgabe für Geldspielgeräte über ein separates Bonusgerät nach dem Kennzeichen des Hauptanspruches in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs.
- Üblicherweise weisen die aus dem Stand der Technik bekannten gattungsgemäßen Spielautomaten eine zentrale Steuereinheit auf, welche alle Funktionsabläufe des Spielautomaten überwacht und steuert. Desweiteren bilden Mittel zur Annahme, Prüfung, Speicherung und Ausgabe von Zahlungsmitteln weinen wesentlichen Bestandteil derartiger Spielautomaten. Diese stellen sicher, dass nur gültige Zahlungsmittel oder auch Weiterspielmarken (Token) vom Spielautomaten angenommen und zur Auszahlung von Restguthaben und / oder Gewinnen bereitgehalten werden. Für die Darstellung und Beeinflüssung des Spielablaufs weisen die bekannten Spielautomaten weiterhin zufallsgesteuerte Anzeigemittel zur Spielergebnisanzeige sowie Steuertasten auf. Ein weiterer aus dem Stand der Technik bekannter Bestandteil derartiger Spielautomaten sind Speichermittel mit zugeordneten Anzeigen zur Darstellung von Guthaben, Gewinn, Sonder- und/oder Freispielen. Zusätzlich ist es aus dem Stand der Technik, wie zum Beispiel aus
DE 100 40 219 bekannt, in den Stielautomaten Mittel zur Aufnahme und Auswertung von Spieler- bzw. Chip-Karten (von außen steckbare Speichervorrichtung) zu integrieren, die unterschiedliche Betriebsweisen des Spielautomaten ermöglichen bzw. unterstützen und ebenfalls mit der zentralen Steuereinheit in Wirkverbindung stehen. - Um das Spielen an derartigen Spielautomaten für den Spieler interessanter und für den Aufsteller wirtschaftlicher zu gestalten, wurden bereits eine Vielzahl von Maßnahmen vorgeschlagen. So beinhaltet beispielsweise die Veröffentlichung
DE 43 20 569 A1 aus dem Stand der Technik eine Lösung zur Veränderung der Auszahlquote eines solchen Spielautomaten. Hierdurch soll eine Optimierung in zwei Richtungen ermöglicht werden. Zum ersten stellt eine höhere Auszahlquote einen zusätzlichen Spielanreiz für den Spieler dar, da seine Möglichkeiten Gewinne zu erzielen höher ist. Zum anderen bedeutet eine niedrigere Auszahlquote ein besseres Kassenergebnis für den Aufsteller, da von den geleisteten Spieleinsätzen weniger für die Auszahlung von Gewinnen bereitgestellt werden muss. - Desweiteren wurde für die Erhöhung des Spielanreizes gemäß der Veröffentlichung
DE 195 23 739 A1 vorgeschlagen wiederholt Gewinne in Form von Sonderspielen zu geben, die eine Erhöhung der Gewinnchance für den Spieler darstellen und deswegen besonders zum Weiterspielen animieren. - Trotz dieser Maßnahmen zur Erhöhung des Spielanreizes war eine Begünstigung bestimmter Spieler oder Spielergruppen in Form von Rabatten auf die Spielpreise oder ähnliches schon wegen der Gesetzeslage bisher nicht möglich. Der Wegfall des Rabattgesetzes eröffnet hier jedoch weitere Möglichkeiten, was sich in der vorliegenden Erfindung widerspiegelt.
- Zur Beseitigung dieser Nachteile des Standes der Technik wurde die Lösung nach
DE 102 59 552 (Hauptpatent) vorgeschlagen. Hiernach besteht jedoch die Möglichkeit an jedem beliebigen erfindungsgemäß ausgebildeten Geldspielgerät Gewinndaten auf eine von außen steckbare Speichervorrichtung zu übertragen und sich die Zusatzgewinne auch an jedem beliebigen erfindungsgemäß ausgebildeten Bonusgerät ausgeben zu lassen. - Aufgabe der Erfindung ist es nun, das Verfahren zur Durchführung einer externen Gewinnausgabe für Geldspielgeräte über ein separates Bonusgerät derart zu modifizieren, dass das Bonusgerät nur zuordenbare Gewinndaten in Form von Zusatzgewinnen ausgibt.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Hauptanspruches in Verbindung mit dem Oberbegriff gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen sind gemäß der Unteransprüche möglich.
- Das erfindungsgemäße Verfahren zur Durchführung einer externen Gewinnausgabe für Geldspielgeräte über ein separates Bonusgerät zeichnet sich gegenüber dem Stand der Technik dadurch aus, dass das separate Bonusgerät eine Datenbank mit gerätespezifischen Codes für eine Gruppe von Geldspielgeräten enthält und dass jeweils ein gerätespezifischer Code auf jedes Geldspielgerät dieser Gruppe übertragen wird.
- Gemäß einer ersten vorteilhaften Ausgestaltung dieses erfindungsgemäßen Grundgedankens kann vorgesehen sein, dass die Übertragung des gerätespezifischen Codes mittels einer ersten von außen steckbaren Speichervorrichtung (Masterkarte) über die Lese-/Schreibvorrichtungen des Bonusgerätes und die der Geldspielgeräte dieser Gruppe erfolgt.
- Eine Alternativmöglichkeit hierzu kann darin bestehen, dass die Übertragung des gerätespezifischen Codes mittels einer verdrahteten oder drahtlosen (Funk- oder Bluetooth-) Vernetzung des Bonusgerätes mit den Geldspielgeräten dieser Gruppe erfolgt.
- Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann darin bestehen, dass jedes Geldspielgerät dieser Gruppe auf eine von außen in die jeweilige Lese/Schreibvorrichtung eines solchen Geldspielgerätes steckbare zweite Speichervorrichtung (Spielerkarte) zusätzlich zu Gewinndaten seinen gerätespezifischen Code überträgt. Nach Entnahme dieser zweiten von außen steckbaren Speichervorrichtung (Spielerkarte) aus der Lese-/Schreibvorrichtung des Geldspielgerätes wird selbige in die Lese-/Schreibvorrichtung des separaten Bonusgerätes eingesteckt und ausgelesen. Ein Zusatzgewinn kann über das separate Bonusgerät nur dann ausgegeben werden, wenn der gerätespezifische Code auf der zweiten Speichervorrichtung (Spielerkarte) mit einem in diesem Bonusgerät hinterlegten Code übereinstimmt.
- Erfindungsgemäß kann weiterhin vorgesehen sein, dass das Bonusgerät eine Datenbank mit den gerätespezifischen Codes von zumindest einer Spielstätte oder die einer Spielstättengruppe enthält.
- Nachfolgend soll das erfindungsgemäße Steuerverfahren zur Steuerung eines Spielautomaten an Hand eines Ausführungsbeispieles näher beschreiben werden.
- Ausgangspunkt für das erfindungsgemäße Verfahren bildet ein separates Bonusgerät, welches eine Datenbank mit gerätespezifischen Codes für eine Gruppe von Geldspielgeräten enthält. Diese Gruppe von Geldspielgeräten kann sich beispielsweise aus den Geldspielgeräten einer Spielstätte oder denen einer Spielstättengruppe zusammensetzen. Erfindungsgemäß wird nun jeweils ein gerätespezifischer Code auf jedes Geldspielgerät dieser Gruppe übertragen.
- Diese Übertragung kann entweder mittels einer ersten von außen steckbaren Speichervorrichtung (Masterkarte) über die Lese-/Schreibvorrichtungen des Bonusgerätes und die der Geldspielgeräte dieser Gruppe erfolgen. Alternativ hierzu besteht jedoch auch die Möglichkeit diese gerätespezifischen Codes vom separaten Bonusgerät zu den Geldspielgeräten der Gruppe mittels Datentransfer innerhalb eines Netzwerks vorzunehmen. Hierzu können die Geldspielgeräte dieser Gruppe mit dem separaten Bonusgerät über eine verdrahtete oder eine drahtlose (Funk- oder Bluetooth-) Vernetzung miteinander verbunden sein.
- Nachdem nun die Zuordnung der einzelnen Geldspielgeräte dieser Gruppe zu dem separaten Bonusgerät erfolgt ist, gestaltet sich die Verfahrensweise für die externe Gewinnausgabe wie folgt:
Ein Spieler an einem Geldspielgerät dieser Gruppe steckt zunächst seine Speichervorrichtung (Spielerkarte) in die Lese-/Schreibvorrichtung des Geldspielgerätes. Zusätzlich zu den erzielten Gewinndaten übertragt diese Geldspielgerät seinen gerätespezifischen Code auf diese zweite Speichervorrichtung (Spielerkarte). Möchte sich nun der Spieler seine erreichten Zusatzgewinne am separaten Bonusgerät auszahlen lassen, so entnimmt er seine Spielerkarte aus dem Geldspielgerät und steckt diese dann nachfolgend in die Lese-/Schreibvorrichtung des separaten Bonusgerätes. An diesem werden der gerätespezifische Code und die gespeicherten Gewinndaten ausgelesen und überprüft, ob der gerätespezifische Code auf der Spielerkarte mit einem in der Datenbank des Bonusgerätes übereinstimmt. Erst wenn eine solche Übereinstimmung festgestellt werden konnte, wird der den Gewinndaten zugeordnete Zusatzgewinn über das separate Bonusgerät ausgegeben. Kann eine solche Übereinstimmung nicht festgestellt werden so wird zwangsläufig die Gewinnausgabe abgelehnt. - Durch diese Verfahrensweise wird sichergestellt, dass über das separate Bonusgerät auch nur die Zusatzgewinne ausgezahlt werden, die zuvor an einem der Geldspielgeräte der im Bonusgerät registrierten Gruppe erzielt wurden.
Claims (5)
- Verfahren zur Durchführung einer externen Gewinnausgabe für Geldspielgeräte über ein separates Bonusgerät, welche jeweils eine Lese/Schreibvorrichtung zum lesen und beschreiben einer von außen steckbaren Speichervorrichtung nach
DE 102 59552 aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass das separate Bonusgerät eine Datenbank mit gerätespezifischen Codes für eine Gruppe von Geldspielgeräten enthält und dass jeweils ein gerätespezifischer Code auf jedes Geldspielgerät dieser Gruppe übertragen wird. - Verfahren zur Durchführung einer externen Gewinnausgabe für Geldspielgeräte über ein separates Bonusgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung des gerätespezifischen Codes mittels einer ersten von außen steckbaren Speichervorrichtung (Masterkarte) über die Lese-/Schreibvorrichtungen des Bonusgerätes und die der Geldspielgeräte dieser Gruppe erfolgt.
- Verfahren zur Durchführung einer externen Gewinnausgabe für Geldspielgeräte über ein separates Bonusgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung des gerätespezifischen Codes mittels einer verdrahteten oder drahtlosen (Funk- oder Bluetooth-) Vernetzung des Bonusgerätes mit den Geldspielgeräten dieser Gruppe erfolgt.
- Verfahren zur Durchführung einer externen Gewinnausgabe für Geldspielgeräte über ein separates Bonusgerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Geldspielgerät dieser Gruppe auf eine von außen in die jeweilige Lese-/Schreibvorrichtung eines solchen Geldspielgerätes steckbare zweite Speichervorrichtung (Spielerkarte) zusätzlich zu Gewinndaten seinen gerätespezifischen Code überträgt, dass nach Entnahme dieser zweiten von außen steckbaren Speichervorrichtung (Spielerkarte) aus der Lese-/Schreibvorrichtung des Geldspielgerätes selbige in die Lese-/Schreibvorrichtung des separaten Bonusgerätes eingesteckt und ausgelesen wird und dass über dieses Bonusgerät nur dann ein Zusatzgewinn ausgegeben wird, wenn der gerätespezifische Code mit einem in diesem Bonusgerät hinterlegten Code übereinstimmt.
- Verfahren zur Durchführung einer externen Gewinnausgabe für Geldspielgeräte über ein separates Bonusgerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Bonusgerät eine Datenbank mit den gerätespezifischen Codes von zumindest einer Spielstätte oder die einer Spielstättengruppe enthält.
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Publications (1)
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2003
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