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DE10040026B4 - Verfahren zum Betreiben einer Jackpoteinrichtung mit einer einen Mikrocomputer umfassenden Steuereinheit - Google Patents

Verfahren zum Betreiben einer Jackpoteinrichtung mit einer einen Mikrocomputer umfassenden Steuereinheit Download PDF

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DE10040026B4
DE10040026B4 DE2000140026 DE10040026A DE10040026B4 DE 10040026 B4 DE10040026 B4 DE 10040026B4 DE 2000140026 DE2000140026 DE 2000140026 DE 10040026 A DE10040026 A DE 10040026A DE 10040026 B4 DE10040026 B4 DE 10040026B4
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Abstract

Verfahren zum Betreiben einer Jackpoteinrichtung mit einer einen Mikrocomputer umfassenden Steuereinheit, Anzeigemitteln zur Darstellung des aktuellen Jackpotzählerstandes, einer Einrichtung zur Erhöhung des Zählerstandes des Jackpots und einer Chipkarten-Schreib-Leseeinrichtung und/oder mindestens einem Eingabeterminal, die an der Steuereinheit angeschlossen sind, wobei beim Erreichen eines vorgegebenen Jackpotzählerstandes, beim Überschreiten oder beim Erreichen eines zufallsermittelten Zeitpunkts oder Zählerstandes der Jackpot an der Steuereinheit ausgelöst wird, nach Zuführung einer Chipkarte in die Chipkarten-Schreib-Leseeinrichtung (8) eine Kennziffer von der Steuereinheit vergeben wird, diese Kennziffer in der Anzeigevorrichtung der Jackpotanzeige angezeigt wird, die Identifikationsdaten der Chipkarte (10) in der Steuereinheit (7) für eine vorgegebene Zeit gespeichert werden und bei einer Jackpotauslösung der Gewinn einer der gespeicherten Identifikationsdaten zugeordnet wird.

Description

  • Aus der DE 195 187 07 A1 ist ein Geldspielgerät bekannt, bei dem der Spielanreiz dadurch erhöht werden soll, dass der Spieler durch die Spieldauer zusätzlich entlohnt wird. Weiterhin soll ein Geldspielgerät geschaffen werden, das den Spieler für ein verlustreiches Spiel entschädigt, sodass dadurch die Freude an dem Spiel erhöht wird. Erzielt. wird dies dadurch, dass ein Geldspielgerät mit einer Anzeigevorrichtung, die mit einer Steuereinheit verbunden ist, derart ausgebildet ist, dass das Geldspielgerät mit einer Eingabevorrichtung vorgesehen ist, bei der mindestens ein individueller Speicherabschnitt aktiviert wird. In dem Speicher wird die Anzahl der während der Aktivierungszeit getätigten Spiele und/oder die Spielzeit und/oder die Spielergebnisse abgelegt. Die Steuereinheit wird bei bestimmten Zuständen des Speichers, beispielsweise vorbestimmten Summen, zusätzliche Gewinne und/oder Freispiele und/oder gewinnerhöhende Gerätezustände und/oder zusätzliche Chancen gewähren.
  • Ferner ist aus der DE 198 257 14 C1 ein Verfahren zur Steuerung des Spielablaufs eines Unterhaltungsautomaten bekannt, mit dem der Spielanreiz erhöht werden soll. Dies wird dadurch erzielt, dass jeder vom Spieler in ein Unterhaltungsgerät eingeworfener Geldbetrag als Spieleinsatz auf der in das jeweilige Unterhaltungsgerät eingeschobenen Chipkarte gespeichert wird. Der eingeworfene Geldbetrag wird jeweils von dem Spieleinsatz reduziert, erzielte Gewinnwerte werden auf der Chipkarte in Form von Gewinnpunkten oder Geldbeträgen gespeichert. Beim Erreichen einer vorgegebenen Spielkonstellation wird eine Rückzahleinrichtung aktiviert und die auf der Chipkarte gespeicherten Spieleinsätze ausgezahlt.
  • Aus der DE 198 56 429.5 ist eine zulässige Spieleinrichtung an einem münzbetätigten Unterhaltungsautomaten bekannt. Die zusätzliche Spieleinrichtung ist mit dem Unterhaltungsautomaten verbunden. Von dem Spieleinsatz eines jeden Unterhaltungsautomaten wird ein Teilbetrag an die zusätzliche Spieleinrichtung abgeführt. Von der zusätzlichen Spieleinrichtung wird in Abhängigkeit der Nutzung der Spielgeräte oder des zur Verfügung anstehenden Gewinnwertes zufallsabhängig die Auslösung festgelegt und einem der an der zusätzlichen Spieleinrichtung angeschlossenen Unterhaltungsautomaten zugewiesen. Von Nachteil ist jedoch dabei, dass von jedem Unterhaltungsautomaten in einer Spielstätte ein weiteres Datenkabel zu der zusätzlichen Spieleinrichtung geführt werden muss. Aufgrund der Vielfalt der Hersteller wird es erschwert eine einheitlich definierte Schnittstelle zwischen der zusätzlichen Spieleinrichtung und den herstellerspezifischen Unterhaltungsautomaten zu erzielen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, den Gewinnteilnehmern an der Jackpotspieleinrichtung eindeutig und nachvollziehbar zu identifizieren.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Patentanspruch 1 gelöst.
  • Weitergehende Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren weist den Vorteil auf, dass mittels einer Chipkarten-Schreib-Leseeinrichtung, die mit einer als Jackpoteinrichtung ausgebildeten zusätzlichen Spieleinrichtung verbunden ist, jeder, der an der Jackpotausspielung teilnehmen möchte, sich eindeutig identifizieren kann. Durch die Zuführung der Chipkarte in die Chipkarten-Schreib-Leseeinrichtung erfolgt die Identifikation. Für eine vorgegebene Zeitdauer, z. B. einer Stunde, nimmt der Spieler an einer möglichen Jackpotausspielung teil. Auf Grund der jackpotseitig erfassten bibliografischen Daten der Spieler kann Langzeitspielern und häufigen Spielern im Ausloseverfahren eine erhöhte Trefferhäufigkeit zugeordnet werden, so dass Vielspieler belohnt werden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
  • Eine in der 1 mit 1 bezeichnete Jackpoteinrichtung umfaßt ein Gehäuse 2 mit einer Frontseite 3, die Anzeigefenster 4, 5 umfaßt, wobei hinter dem Anzeigefenster 5 eine 6-stellige Ziffernanzeige angeordnet ist und hinter dem Anzeigefenster 4 eine Symbolanzeigeeinrichtung 6, bestehend aus drei nebeneinander angeordneten unabhängig von einander betreibbaren mit Gewinnsymbolen versehenen Walzen. Eine nicht näher dargestellte Steuereinrichtung 7 der Jackpoteinrichtung 1 umfaßt ein Mikrocomputersystem. An der Steuereinrichtung 7 der Jackpoteinrichtung 1 ist eine Chipkarten-Schreib-Leseeinrichtung 8 und/oder ein Eingabeterminal 9 angeschlossen.
  • Ein eine Spielstätte betretende Benutzer führt seine Chipkarte in die Chipkarten-Schreib-Leseeinrichtung 8 und wird seitens der Steuereinrichtung 7 der Jackpoteinrichtung 1 anhand der auf der Chipkarte befindlichen Daten identifiziert. Mit einem hinter dem Anzeigefenster 5 befindlichen Zifferndisplay 11 wird eine Kennziffer angezeigt, die der Chipkarte bzw. dem Spieler zugeordnet wird. Ist der Benutzer der Spielstätte nicht im Besitz einer Chipkarte, kann er mittels des Eingabeterminals 9 die erforderlichen Identifikationsdaten eingeben. Die Steuereinrichtung 7 zeigt gleichfalls nach der Eingabe der Identifikationsdaten eine Kennziffer im Display an. Nach Eingabe der Chipkarte 10 oder der Identifikation über das Eingabeterminal 9 ist der Benutzer der Spielstätte für eine vorgegebene Zeit, z.B. eine Stunde, Teilnehmer an einer möglich stattfindenen Jackpotausspielung beteiligt.
  • Nach Ablauf der vorgegebenen Zeit wird in dem Zifferndisplay 11 die Kennziffer angezeigt, so daß der Benutzer der Spielstätte erkennt, daß er erneut die Chipkarte 10 ins Chipkarten-Schreib-Lesegerät 8 eingeben muß bzw. sich erneut am Eingabeterminal 9 identifizieren muß. Erfolgt eine Jackpotauslösung, so wird mittels eines Pseudozufallsgenerators der Steuereinrichtung 7 innerhalb der angemeldeten Benutzer ein Gewinner ermittelt, dem der Jackpot zugeordnet wird. Durch Anzeige einer Kennziffer im Zifferndisplay 11 der Jackpoteinrichtung 1 erkennt der Benutzer, wem der ausgespielte Jackpot zugeordnet wurde. Nachfolgend muß der Gewinner des Jackpots erneut seine Chipkarte 10 in das Chipkarten-Schreib-Lesegerät 8 einführen bzw. sich über das Eingabeterminal 9 identifizieren. Seitens der Spielhallenaufsicht wird der mit dem Zifferndisplay 11 der Jackpoteinrichtung 1 angezeigte Gewinnwert dem Benutzer ausgehändigt.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung erfolgt eine Jackpotauslösung nur dann, wenn eine vorgegebene Anzahl von Teilnehmern/Benutzern in der Jackpoteinrichtung 1 angemeldet ist.
  • Spieler, die häufig die Spielstätte benutzen bzw. Langzeitspieler sind, werden bei der Auslösung des Jackpots besonders berücksichtigt. In Abhängigkeit der Häufigkeit ihrer Anmeldung an der Jackpoteinrichtung 1 innerhalb der z.B. letzten 30 Tage wird die Wahrscheinlichkeit der Jackpotzuteilung verändert.
  • In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist an die Steuereinrichung 7 der Jackpoteinrichtung 1 eine nicht dargestellte Münzeinheit angeschlossen. Die Münzeinheit umfaßt einen Münzsammelbehälter und eine hilfskraftbetätigbare Münzauszahlvorrichtung. Nachdem die Identifikation mittels der Chipkarte oder über das Eingabeterminal 9 erfolgreich stattgefunden hat, wird seitens der Steuereinheit 7 die Symbolspieleinrichtung stillgesetzt und nachfolgend in Umlauf gesetzt, um die walzenförmigen Umlaufkörper in zuvor pseudozufallsmäßig ermittelten Rastpositionen stillzusetzen. Wird seitens der stillgesetzten Umlaufkörper eine Symbolkombination angezeigt, der ein Gewinnwert zugeordnet ist, wird der der angezeigten Symbolkombination zugeordnete Gewinnwert nachfolgend ausgezahlt. Die Steuereinheit aktiviert den Stellantrieb des Münzsammelbehälters und überwacht gleichzeitig, daß der zur Aus zahlung anstehende Betrag zur Auszahlung kommt.
  • Anstelle der Münzeinheit kann an der Steuereinrichtung 7 auch ein Belegdrucker angeschlossen werden. Von der Steuereinrichtung 7 wir bei einem zur Auszahlung ausstehender Gewinnwert der Belegdrucker betätigt. Der Beleg mit dem Gewinnwert ist an einer Kasse der Spielstätte einlösbar.

Claims (6)

  1. Verfahren zum Betreiben einer Jackpoteinrichtung mit einer einen Mikrocomputer umfassenden Steuereinheit, Anzeigemitteln zur Darstellung des aktuellen Jackpotzählerstandes, einer Einrichtung zur Erhöhung des Zählerstandes des Jackpots und einer Chipkarten-Schreib-Leseeinrichtung und/oder mindestens einem Eingabeterminal, die an der Steuereinheit angeschlossen sind, wobei beim Erreichen eines vorgegebenen Jackpotzählerstandes, beim Überschreiten oder beim Erreichen eines zufallsermittelten Zeitpunkts oder Zählerstandes der Jackpot an der Steuereinheit ausgelöst wird, nach Zuführung einer Chipkarte in die Chipkarten-Schreib-Leseeinrichtung (8) eine Kennziffer von der Steuereinheit vergeben wird, diese Kennziffer in der Anzeigevorrichtung der Jackpotanzeige angezeigt wird, die Identifikationsdaten der Chipkarte (10) in der Steuereinheit (7) für eine vorgegebene Zeit gespeichert werden und bei einer Jackpotauslösung der Gewinn einer der gespeicherten Identifikationsdaten zugeordnet wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Auslösung des Jackpots nur beim Erreichen oder Überschreiten einer vorgegebenen Anzahl von angemeldeten Teilnehmern erfolgt.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Auslösung des Jackpots Spieler, die häufig spielen oder eine lange Spielzeit aufweisen, mit einer entsprechend höheren Wahrscheinlichkeit bei der Jackpotauslösung berücksichtigt werden.
  4. Verfahren nach einem oder mehrerer der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Identifikation mit der Symbolspieleinrichtung (6) eine Gewinnausspielung erfolgt, und dass ein den stillgesetzten Umlaufkörpern angezeigter der Symbolkombination zugeordneter Gewinn gewährt wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewinnwert seitens einer mit der Steuereinheit (7) der Jackpoteinrichtung (1) verbundenen Münzeinheit ausgezahlt wird.
  6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass von der Steuereinheit (7) ein Belegdrucker aktiviert wird, denn die stillgesetzten Umlaufkörper der Symbolspieleinrichtung (6) ein Gewinnwert zugeordnet ist.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19518707A1 (de) * 1995-02-20 1996-08-22 Nsm Ag Geldspielgerät
DE19825714C1 (de) * 1998-06-09 2000-03-09 Volkmar Plewa Verfahren zur Steuerung des Spielablaufs eines Unterhaltungsgerätes

Patent Citations (2)

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DE19518707A1 (de) * 1995-02-20 1996-08-22 Nsm Ag Geldspielgerät
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