DE1028698B - Verfahren zur Herstellung eines Rahmengitters - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines RahmengittersInfo
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- DE1028698B DE1028698B DET6359A DET0006359A DE1028698B DE 1028698 B DE1028698 B DE 1028698B DE T6359 A DET6359 A DE T6359A DE T0006359 A DET0006359 A DE T0006359A DE 1028698 B DE1028698 B DE 1028698B
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
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- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
- H01J2893/0001—Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
- H01J2893/0012—Constructional arrangements
- H01J2893/0019—Chemical composition and manufacture
- H01J2893/0022—Manufacture
- H01J2893/0024—Planar grids
Landscapes
- Cell Electrode Carriers And Collectors (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Rahmengitters für elektrische Entladungsröhren
und ein nach diesem Verfahren hergestelltes Rahmengitter.
Rahmengitter für den vorbezeichneten Zweck werden fast durchweg in der Weise hergestellt, daß
auf einen scheibenförmigen Rahmen einseitig die Gitterdrähte unter Zugspannung aufgewickelt und
anschließend mittels eines als Überzug auf den Gitterdrähten vorgesehenen Goldlotes auf den Gitterrahmen
aufgelötet werden. Wenn es darauf ankommt, ein derartiges Gitter bei höheren Temperaturen in einer
elektrischen Entladungsröhre zu benutzen, macht es sich jedoch störend bemerkbar, daß beim Auflöten
der Gitterdrähte diese ihre mechanische Spannung verlieren und daher bei hohen Betriebstemperaturen
zum Durchhängen bzw. zum Verwerfen neigen. Das stört insbesondere bei Entladungsröhren mit sehr geringem
Gitterkathodenabstand, denn dort tritt leicht eine Aufheizung durch die Kathodenwärme ein oder
durch während des Betriebes fließenden Gitterstrom. Die Anwendung einer mechanischen Vorspannung
des Gitterrahmens in diesem Zusammenhang führt ebenfalls zu keiner wesentlichen Verbesserung in
dieser Hinsicht.
Ein anderer, zwischenzeitlich bekanntgewordener Vorschlag geht daher dahin, auf einen einseitig bewickelten
und mit den Gitterdrähten verlöteten Rahmen auf der nichtbewickelten Seite einen dünnen
Draht aus hartem Material aufzulegen und diesen in den Rahmen so einzudrücken, daß eine Nachspannung
der Gitterdrähte durch Streckung der Rahmenlängsseiten eintritt. Nach diesem beispielsweise aus der
deutschen Patentschrift 820 939 bekannten Verfahren lassen sich auch bei Gitterrahmen mit quadratischer
und rechteckiger Gitteröffnung zufriedenstellende Ergebnisse erzielen. Wird jedoch, was häufig der Fall
ist, aus elektrischen Gründen eine runde oder ovale Gitteröffnung verlangt, so versagt dieses bekannte
Verfahren, da dann keine einheitliche Verlängerung sämtlicher Gitterdrähte sichergestellt ist. Für Gitterrahmen
dieser besonderen Ausgestaltung war man daher bisher gezwungen, einen quadratischen oder
rechteckigen Rahmen zu nehmen, der eine runde oder ovale Durchtrittsöffnung hat und die Gitterdrähte
lediglich an den zueinander parallelen Rahmenlängsseiten anzulöten. Diese Lösung des Problems ist
einerseits in der Herstellung äußerst umständlich, andererseits gewährleistet sie nicht, daß die nur an
den Enden verlöteten Gitterdrähte an dem Gitterrahmen mit gutem Kontakt anliegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Weg aufzuzeigen, der es ermöglicht, auf einfache
Weise alle diese Schwierigkeiten zu überwinden, d. h.
Verfahren zur Herstellung
eines Rahmengitters
eines Rahmengitters
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Dr. Georg Marx, Ulm/Donau,
und Manfred Schleuk, Hannover,
sind als Erfinder genannt worden
und Manfred Schleuk, Hannover,
sind als Erfinder genannt worden
bei Rahmengittern mit runder oder ovaler, unterschiedliche Gitterdrahtlängen bedingender Rahmenöffnung
eine gewünschte Gitterspannung nach dem Festlöten der Gitterdrähte auf der Rahmenoberfläche
zu erzielen.
Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, bei einer runden oder ovalen, unterschiedliche Gitterdrahtlängen
bedingenden Rahmenöffnung in jeder der Rahmenlängsseiten mehrere der Rahmenstreckung
dienende Einkerbungen in derartiger Verteilung und Stärke einzudrücken, daß die einzelnen Gitterdrähte
vorgegebene gleiche oder verschiedene Spannungen aufweisen.
An Hand eines Ausführungsbeispieles wird die Erfindung näher erläutert.
In Abb. 1 ist ein scheibenartiger Gitterrahmen 1 mit runder Gitteröffnung gezeigt. Auf der einen
Seite dieses Rahmens 1 sind in an sich bekannter Weise Gitterdrähte 2 gespannt und aufgelötet. Die
den Rahmenschenkeln benachbarten Gitterdrähte besitzen wesentlich kürzere freie Längen, als die mittleren
Gitterdrähte, so daß eine gleichförmige Erwärmung aller Gitterdrähte ein Durchhängen oder Verwerfen
der mittleren Gitterdrähte zur Folge hat, selbst wenn die äußeren Gitterdrähte noch einigermaßen
straff sind. Gemäß der Lehre nach der Erfindung wird der Gitterrahmen 1 nach dem Auflöten
der Drähte an jeder der Rahmenlängsseiten mit mehreren der Rahmenstreckung dienenden Einkerbungen
versehen, deren Verteilung und Stärke derart zu wählen sind, daß die einzelnen Gitterdrähte wenigstens
angenähert gleiche Spannung besitzen.
Man kann sich die Wirkungsweise dieser verteilt angeordneten Einkerbungen etwa so vorstellen. Es
sei angenommen, die Gitterdrähte liegen, so wie bei dem im Patent 820 939 beschriebenen Gitter, nur
809 507/317
innerhalb der Gitteröffnung frei. Es werden dann die
mit 3, 3' bezeichneten Einkerbungen auf sämtliche Gitterdrähte streckend wirken, da sie sich zwischen
den Einspannstellen aller Gitterdrähte befinden. Die mit 4 bzw. 4' bezeichneten Einkerbungen werden demgegenüber
nur Gitterdrähte strecken, zwischen deren Einspannstellen sie liegen, d. h. weiter innen liegende
Gitterdrähte. Die mit 5, 5' bezeichneten Einkerbungen strecken dann infolge ihrer relativ weiten Ablage
von der Symmetrieebene nur die ganz in der Mitte gelegenen Gitterdrähte.
Zweckmäßig werden die Einkerbungen sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite des Rahmens,
insbesondere an gegenüberliegenden Stellen, vorgesehen, so wie es in Abb. 2 gezeigt ist. Die Einkerbungen
4 entsprechen dabei beispielsweise den entsprechenden Einkerbungen in Abb. 1, und die
Einkerbungen 6 sind die auf der Unterseite des Rahmens vorgesehenen Einkerbungen.
Die bei dem Ausführungsbeispiel sich nicht jeweils über die gesamte Breite der Rahmenschenkel erstreckenden
Einkerbungen können auch durch Einkerbungen ersetzt werden, die sich über die gesamte
Breite des jeweiligen Rahmenschenkels erstrecken. Es läßt sich dies dadurch erreichen, daß in an sich bekannter
Weise Drähte aus hartem Material auf die unbespannte Seite des Gitterrahmens aufgelegt und
in den Gitterrahmen eingedrückt werden. Zweckmäßig wird dabei so vorgegangen, daß der Gitterrahmen
auf einem Auflager ruht, das die Fläche des eigentlichen Gitters nicht bedeckt, so daß eine Beschädigung
der Gitterdrähte durch das Auflager ausgeschlossen ist.
Die Anbringung mehrerer verteilter Einkerbungen ist auch insofern vorteilhaft, daß eine unnötige
Schwächung des Rahmens an einer einzigen Stelle vermieden ist und daß auch ein Verziehen des Gitterrahmens
praktisch nicht merkbar wird. Letzteres läßt sich praktisch vollkommen vermeiden, wenn die Einkerbungen
auf der Ober- und der Unterseite des Gitterrahmens vorgenommen werden, insbesondere
an gegenüberliegenden Stellen.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung eines Rahmengitters, bei dem die Gitterdrähte mittels Lötung
an einem Rahmen befestigt und nach der Lötung durch Einkerbungen in den zu den Gitterdrähten
parallel verlaufenden Rahmenteilen nachgespannt werden, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer
runden oder ovalen, unterschiedliche Gitterdrahtlängen bedingenden Rahmenöffnung in jeder der
Rahmenlängsseiten mehrere der Rahmenstreckung dienende Einkerbungen in derartiger Verteilung
und Stärke eingedrückt werden, daß die einzelnen Gitterdrähte vorgegebene gleiche oder verschiedene
Spannungen aufweisen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einkerbungen sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite des Rahmens,
insbesondere an gegenüberliegenden Stellen, vorgesehen werden.
3. Nach einem Verfahren der Ansprüche 1 und 2 hergestelltes Rahmengitter, gekennzeichnet durch
die Verwendung in einer elektrischen Entladungsröhre.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 820 939;
britische Patentschrift Nr. 586 676;
USA.-Patentschrift Nr. 2 507 709.
Deutsche Patentschrift Nr. 820 939;
britische Patentschrift Nr. 586 676;
USA.-Patentschrift Nr. 2 507 709.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
a» 507/317 4.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET6359A DE1028698B (de) | 1952-06-18 | 1952-06-18 | Verfahren zur Herstellung eines Rahmengitters |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET6359A DE1028698B (de) | 1952-06-18 | 1952-06-18 | Verfahren zur Herstellung eines Rahmengitters |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1028698B true DE1028698B (de) | 1958-04-24 |
Family
ID=7545277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET6359A Pending DE1028698B (de) | 1952-06-18 | 1952-06-18 | Verfahren zur Herstellung eines Rahmengitters |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1028698B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1093915B (de) * | 1957-12-31 | 1960-12-01 | Philips Nv | Flaches Spanngitter fuer elektrische Entladungsroehren, dessen Rahmen oertlich verformt ist |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB586676A (en) * | 1942-06-24 | 1947-03-27 | Mi O Valve Co Ltd | Improvements in or relating to grids for thermionic valves |
| US2507709A (en) * | 1946-09-26 | 1950-05-16 | Bell Telephone Labor Inc | Grid electrode and method of manufacture |
| DE820939C (de) * | 1949-05-20 | 1951-11-15 | Philips Nv | Verfahren zur Herstellung des Gitters einer elektrischen Entladungs-roehre und mit einem auf diese Weise hergestellten Gitter versehene elektrische Entladungsroehre |
-
1952
- 1952-06-18 DE DET6359A patent/DE1028698B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB586676A (en) * | 1942-06-24 | 1947-03-27 | Mi O Valve Co Ltd | Improvements in or relating to grids for thermionic valves |
| US2507709A (en) * | 1946-09-26 | 1950-05-16 | Bell Telephone Labor Inc | Grid electrode and method of manufacture |
| DE820939C (de) * | 1949-05-20 | 1951-11-15 | Philips Nv | Verfahren zur Herstellung des Gitters einer elektrischen Entladungs-roehre und mit einem auf diese Weise hergestellten Gitter versehene elektrische Entladungsroehre |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1093915B (de) * | 1957-12-31 | 1960-12-01 | Philips Nv | Flaches Spanngitter fuer elektrische Entladungsroehren, dessen Rahmen oertlich verformt ist |
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