DE1052579B - Gittereinheit aus wenigstens zwei Spanngittern - Google Patents
Gittereinheit aus wenigstens zwei SpanngitternInfo
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
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- H01J2893/0019—Chemical composition and manufacture
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- H01J2893/0024—Planar grids
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Description
In modernen Elektronenröhren, insbesondere solchen für hohe Frequenzen, werden vielfach Spanngitter
benutzt. Die Gitterdrähte sind dabei über einen Rahmen gespannt, der im allgemeinen aus zwei
Holmen besteht, die eine Querversteifung aus Stegen aufweisen. Die Gitterholme und gegebenenfalls die
Gitterdrähte sind beispielsweise vor dem Bespannen vergoldet. Nach dem Bespannen werden die Gitterdrähte
und Holme zweckmäßig miteinander verlötet.
Es ist bereits bekannt, bei Mehrgitterröhren mehrere Gitter als Spanngitter auszubilden. Die einzelnen
Spanngitter können dann in bekannter Weise gegeneinander abgestützt werden, indem die Holme
der einzelnen Gitter derart aneinander isoliert befestigt werden, daß jeweils ein Spanngitter Träger
des anderen ist.
Ferner ist es auch bekannt, die benachbarten Spanngitter unter Verwendung von holmartigen
Zwischenstücken, an denen sie gemeinsam mit Hilfe von Nasen befestigt sind, als Ganzes in die vorgesehenen
Glimmerscheiben einzusetzen. Die Glimmerscheiben, die sonst zur Festlegung des richtigen Abstandes
der Spanngitter dienen, werden also von dieser Aufgabe entbunden.
Diese bekannten Anordnungen mit mehreren Spanngittern haben sich für den Bau von Breitbandröhren
nicht bewährt. Dieses ist insbesondere darauf zurückzuführen, daß die Kapazität zwischen den Holmen
der aufeinanderfolgenden beiden Spanngitter größer wird als die Kapazität zwischen den Gittern selbst.
Dieser Nachteil haftet auch den bekannten Anordnungen für die Montage zweier Spanngitter an, bei denen
gemäß Fig. 1 das äußere Spanngitter aus zwei Hälften 7, 8 besteht, die mit dem Rahmen nach außen
montiert sind. Zwischen den beiden Gitterhälften 7 und 8 ist das innere Spanngitter 15 vorgesehen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gittereinheit für elektrische Entladungsgefäße aus wenigstens zwei
Spanngittern mit einem Spannrahmen aus Holmen, die durch Stege verbunden sind. Erfindungsgemäß
dienen die Holme als Träger eines Gitters und die Stege als Träger für das folgende Gitter, dessen
Gitterdrähte zu denen des anderen Gitters gekreuzt angeordnet sind. Auf diese Weise lassen sich zwei
aufeinanderfolgende Spanngitter ohne große Kapazitäten zwischen den Holmen in einer starren Einheit
anordnen.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, wenn das auf den Holmen aufgebrachte Gitter als Steuergitter
und das auf den Stegen aufgebrachte Gitter als Schirmgitter dient. Die hierdurch bedingte gekreuzte
Anordnung von Steuergitter und Schirmgitter bringt noch den weiteren Vorteil mit sich, daß das Schirmgitter
thermisch sehr gleichmäßig belastet wird, weil Gittereinheit
aus wenigstens zwei Spanngittern
aus wenigstens zwei Spanngittern
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2,
Standard Elektrik Lorenz
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2,
Standard Elektrik Lorenz
Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42,
und Telefunken G. m. b. H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42,
und Telefunken G. m. b. H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Dipl.-Ing. Heinrich Schmidt-Brücken, Darmstadt,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
alle Gitterdrähte in gleicher Weise vom Schirmgitterstrom beaufschlagt werden, ohne daß längere Drahtstücke
im Stromsohatten eines Steuergitters verlaufen. Der gemeinsame Rahmen kann zweckmäßig
quadratisch ausgebildet werden. Die Holme müssen natürlich gegeneinander isoliert sein.
Im folgenden sind einige in den Fig. 2 bis 4 in rein schematischer Weise dargestellte Ausf ührungebeispiele
näher erläutert.
Bei der Anordnung nach Fig. 2 stellen die Holme 1 und 2 die Träger für das (innere) Steuergitter dar.
Die Holme können beispielsweise aus Keramik bestehen und sind an den Stellen, an denen sie die
Steuergitter drähte tragen sollen, metallisiert. Die Stege 3, 4, 5 und 6 können in diesem Fall aus Metall
bestehen und sind mit den Keramikstäben 1 und 2 starr verbunden, beispielsweise durch Verlöten des
Metalls mit der Keramik. Diese Stege dienen als Träger für das zweite Gitter (Schirmgitter). Die
Steuergitterdrähte werden damit senkrecht zu den Schirmgitterdrähten angeordnet. Nach der Befestigung
der Gitterdrähte beider Gitter, was zweckmäßig
809 769/458
Claims (5)
1. Gittereinheit für elektrische Entladungsgefäße aus wenigstens zwei Spanngittern mit einem
Spannrahmen aus Holmen, die durch Stege verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Holme als Träger eines Gitters und die Stege als Träger für das folgende Gitter, dessen Gitterdrähte
zu denen des anderen Gitters gekreuzt angeordnet sind, dienen.
2. Gittereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das auf den Holmen aufgebrachte
Gitter als Steuergitter und das auf den Stegen aufgebrachte Gitter als Schirmgitter dient.
3. Verfahren zur Herstellung von Gittereinheiten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die aus Isolierstoff, insbesondere Keramik, bestehenden und durch nach außen durchgebogene
Stege (3, 4, 5, 6) verbundenen Holme (1, 2) des Steuergitters an den Stellen, an denen die Gitterdrähte
angeordnet werden, metallisiert werden, daß nach dem Aufbringen und gegebenenfalls Festlegen
der Steuergitterdrähte die Schinngitterdrähte über die Stege (3, 4, 5, 6) gespannt und festgelegt werden
und daß die zwischen den Stegen (3 und 4 bzw. 5 und 6) befindlichen Drahtstücke entfernt
werden (Fig. 2).
4. Verfahren zur Herstellung von Gittereinheiten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst
das eine Gitter über die Holme und dann das andere Gitter von der gleichen Seite über die
auf die Holme aufgesetzten Stege gespannt und befestigt wird (Fig. 3).
5. Verfahren zur Herstellung von Gittereinheiten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Holme und/oder Stege im Auflagebereich der Spanngitterdrähte eine größere Stärke als an
den Befestigungsstellen der Holme mit den Stegen erhalten und daß die Drähte beider Gitter von entgegengesetzten
Seiten aufgebracht werden (Fig. 4).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 769/458 3.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED25985A DE1052579B (de) | 1957-07-13 | 1957-07-13 | Gittereinheit aus wenigstens zwei Spanngittern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED25985A DE1052579B (de) | 1957-07-13 | 1957-07-13 | Gittereinheit aus wenigstens zwei Spanngittern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1052579B true DE1052579B (de) | 1959-03-12 |
Family
ID=7038739
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED25985A Pending DE1052579B (de) | 1957-07-13 | 1957-07-13 | Gittereinheit aus wenigstens zwei Spanngittern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1052579B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1123423B (de) * | 1958-03-31 | 1962-02-08 | Engelhard Ind Inc | Verfahren und Katalysator zum Hydrieren ungesaettigter pflanzlicher OEle |
-
1957
- 1957-07-13 DE DED25985A patent/DE1052579B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1123423B (de) * | 1958-03-31 | 1962-02-08 | Engelhard Ind Inc | Verfahren und Katalysator zum Hydrieren ungesaettigter pflanzlicher OEle |
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