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DE1024278B - Anbau-Beetpflug - Google Patents

Anbau-Beetpflug

Info

Publication number
DE1024278B
DE1024278B DEV7732A DEV0007732A DE1024278B DE 1024278 B DE1024278 B DE 1024278B DE V7732 A DEV7732 A DE V7732A DE V0007732 A DEV0007732 A DE V0007732A DE 1024278 B DE1024278 B DE 1024278B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plow
cultivation bed
frame
head
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV7732A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alois Wenda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vogel & Noot AG
Original Assignee
Vogel & Noot AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vogel & Noot AG filed Critical Vogel & Noot AG
Publication of DE1024278B publication Critical patent/DE1024278B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/02Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
    • A01B63/023Lateral adjustment of their tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

DEUTSCHES
INTERNAT,
kl AOlb
PATENTAMT
ANMELDE TA G:
V 7732 III/45 a 2. SEPTEMBER 1954
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 13. FEBRUAR 1958
Die Erfindung hat einen Anbau-Beatpflug zum Gegenstand. Es ist mit einem normalen Schleppeirpflug nicht möglich, ein Feld bis ganz an die Grenze dies Nachbargrundstückes auszupflügen, da man gezwungen ist, mit einem der Schlepperräder auf das Nachbarfeld zu fahren, was. in der Regel unmöglich oder unerwünscht ist, so daß man einen Streifen des Feldes ungepflügt zurücklassen muß. Dies ergibt sich aus der normalen Einstellung des Pfluges hinter dem Schlepper, wobei er mit dem Scharende des vorderen Pflugkopfes genau mit der Innenseite des rechten Schlepperhinterrades fluchtet. Bezogen auf die Schleppernormalspur. von 125 cm bleibt demgemäß beim Pflügein mit einem Zwei scharpflug ein Streifen von: etwa 60 cm und beim Pflügen mit einem Dreischarpftug ein solcher von etwa 30 cm ungepflügt zurück. Um auch diesen Feldistreifen umpflügen zu können, muß der Landwirt einen Gespannpflug zu Hilfe nehmen, was eine zweite Fahrt auf das Feld und einen erheblichen Zeitverlust erfordert. ■
Für Wendepflüge sind" bereits Bauarten bekanntgeworden, bei welchen mit eimern besonderen Rahmen ein linkswendender Pflugkopf hinten· dem rechten Schlepperrad zum Einsatz kommt. Die viel häufiger verwendeten Anbau-Beetpflüge konnten bisher jedoch nicht zum Grenzpflügen benutzt werden.
Es sind auch Beetpflüge bekanntgeworden, bei welchen die Querachse verschiebbar angeordnet ist. Sie können das Problem des Grenzpflügens aber nur ungenügend lösen, weil auch mit einem Pflug dieser Bauart der Landstreifen hinter dem linken Schlepperhinterrad nicht gepflügt werden kann.
Die Erfindung hat nun einen Anbau-Beetpflug mit mindestens zwei Pflugköpfen und einem Rahmen für mindestens drai Pflugköpfe zum Gegenstand, der mit wenigen Handgriffen in einen Grenzpflug verwandelt werden kann, Er kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß die Kröpfachse im Rahmen des Pfluges um mindestens eine Furchenbreite längs verschiebbar gelagert ist, wobei der vorderste Pflugkopf mit Bogengrindel und/oder Pflugkörper abnehmbar ausgebildet und an der Stelle des letzten Pflugkopfes anbringbar ist.
Mit einem gemäß der Ei-finduug ausgebildeten Pflug kann man zweischarig tief pflügen, wobei der dritte Pflugkopf nicht angebaut wird und die Kröpfachse die Normallage einnimmt. Diese Arbeitsweise entspricht der Verwendung des normalen zweischar igen Anbau-Beetpfluges, wobei das Scharende des vorderen Pflugkopfes wie üblich auf die Innenseite des rechten Schlepperhinterrades ausgerichtet ist. Auf gleiche Weise kann auch dreischarig gepflügt werden. Wird dagegen der erste Pflugkopf abgebaut und die Kröpfachse mindestens um eine Furchenbreite nach rechts Anbau-Beetpflug
Anmelder:
Vogel & Noot Aktiengesellschaft,
Wartberg, Mürztal (Österreich)
Vertreter: Dr.-Ing. E. Hoffmann, Patentanwalt,
München 22, Widenmayerstr. 34
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 12. März 1954
Dipl.-Ing. Alois Wenda, Wartberg, Mürztal
(Österreich),
ist als Erfinder genannt worden
verschoben, so* kann der Pflug so zum Schlepper gestellt werden, daß die Scharspitze des letzten, z. B. des dritten Pflugkopfes mit der Außenseite des linken Schlepperhinterrades fluchtet. Diese Einstellung des Pfluges gestattet das Grenzpflügen, weil man in diesem Fall mit den beiden letzten Furchen bis zur Grundstückgrenze gehen kann, ohne daß das linke Schlepperrad das Nachbargrundstück befahren muß. In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung schematisch, veransichaulicht.
Fig. 1 zeigt das Schema des gemäß der Erfindung ausgebildeten Pfluges in Arbeitsstellung zum zweischarig Tiefpflügen;
Fig. 2 zeigt schematisch die Anordnung des Pfluges beim dreischarig Pflügen, während
Fig. 3 die Anordnung des Pfluges beim Grenz pflügen erkennen läßt.
Der Anbau-Beetpflug gemäß der Erfindung besitzt einen Rahmen 1, der den Anbau von drei Pflugköpfen 2,3,4 ermöglicht, auch dann, wenn der Pflug normalerweise nur mit zwei Köpfen verwendet werden soll. Die Kröpfachse 5, die zum Anschluß des Pfluges an die Lenker 6,, 7 des Schleppers 8 dient, ist in einer Führung, z. B. einer Hülse 9, längs verschiebbar, jedoch unverdrehbar gelagert. Beim zweischarig Pflügen gemäß Fig. 1 oder dreischarig Pflügen gemäß Fig. 2 befindet sich hierbei die Kröpfachse in Mittelstellung, wie dies auch bei den normal ausgebildeten Beetpflügen der Fall ist, wobei der erste Pflugkopf 2
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so eingestellt ist, daß das Scharende mit der Innenfläche des rechten Schlepperrades 10 fluchtet.
• Um den Pflug als Grenzpflug verwenden zu können, ist es lediglich, erforderlich, wie Fig. 3 erkennen läßt, die Kröpfachse 5 in der Hülse 9 um eine Furchenbreite nach rechts zu verschieben, so daß die Scharspitze des dritten Pflugkopfes 4 mit der Außenseite des linken Schlepperrades 11 fluchtet. Der erste Pflugkopf ist dabei abzubauen bzw. an die letzte Stelle zu versetzen.
Um die Verschiiebbarkeit der Kröpfachse nicht zu behindern, ist gemäß der Erfindung der Schwenkarm 12 des Stützrades 13 nicht, wie üblich, auf der Kröpfachse, sondern mittels einer gesonderten Achse 14 am Rahmen 1 schwenkbar gelagert. Im übrigen steht der Schwenkarm auch bei dieser Ausbildung" auf die übliche Weise mit der Verstellspindel in Verbindung. Die Kröpfachse 5 ist in der Hülse 9 wohl längs verschiebbar, jedoch unverdrehbar gelagert, was z. B. durch eine Nut- und Keilverbindung erreichbar ist. Die Hülse 9 und damit die Kröpf achse 5 können durch die übliche Verstellspindel, die in diesem Fall auf die Hülse 9 wirkt, verschwenkt werden. Zur Sicherung der Kröpfachse gegen Längsverschiebung ist ein Feststellmittel, ζ. B. eine Klemmschraube, vorgesehen,
Um den zweiseharigen Pflug gemäß Fig. 1 für das Grenzpflügen gemäß Fig. 3 verwenden zu können, sind die beiden äußeren Pflugköpfe 2 und 4 mit Bogengrindel und/oder Pflugkörper abnehmbar ausgebildet, wobei durch entsprechende Anordnung und Ausbildung der Anschluß- bzw. Befestigungsmittel ermöglicht ist, den ersten Pflugkopf 2 an Stelle des letzten bzw. dritten. Pflugkopf es 4 anzubringen, und umgekehrt.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Anbau-Beetpflug mit mindestens zwei Pflugköpfen und einem Rahmen für mindestens drei Pflugköpfe, dadurch gekennzeichnet, daß die Kröpfachse (5; im Rahmen des Pfluges um mindestens eine Furchenbreite längs verschiebbar gelagert ist, wobei der vorderste Pflugkopf (2) mit Bogengrindel und/oder Pflugkörper abnehmbar ausgebildet und an der Stelle des letzten Pflugkopfes (4) anbringbar ist.
2. Anbau-Beetpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kröpfachse (5) in einer Führung des Rahmens (1), z. B. in einer Hülse (9), längs verschiebbar, jedoch unverdrehbar gelagert ist.
3. Anbau-Beetpflug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Lagerung der Kröpfachse (5) dienende Hülse (9) mit der Verstellspindel für die Kröpfachse verbunden und durch diese verschwenkbar Ist.
4. Anbau-Beetpflug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der Kröpfachse (5) gegen Längsverschiebung ein Feststellmittel, ζ. Β. eine Klemmschraube, vorgesehen ist.
5. Anbau-Beetpflug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützrad (13) bzw. dessen Tragarm (12) in an sich bekannter Weise durch eine gesonderte" Achse (14) schwenkbar am Pflugrahmen (1) gelagert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1 007 344.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV7732A 1954-03-12 1954-09-02 Anbau-Beetpflug Pending DE1024278B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1024278X 1954-03-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1024278B true DE1024278B (de) 1958-02-13

Family

ID=3684255

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV7732A Pending DE1024278B (de) 1954-03-12 1954-09-02 Anbau-Beetpflug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1024278B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059693B (de) * 1958-11-15 1959-06-18 Ventzki G M B H Anbau-Drehpflug mit seitlich verlagerbarer Drehwelle
DE1095035B (de) * 1958-10-03 1960-12-15 Wilhelm Helwig K G Eisengiesse Vorrichtung zum Grenzpfluegen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1007344A (fr) * 1949-12-20 1952-05-05 Dispositif de déport de l'axe du système de charrue par rapport à l'axe de traction

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1007344A (fr) * 1949-12-20 1952-05-05 Dispositif de déport de l'axe du système de charrue par rapport à l'axe de traction

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1059693B (de) * 1958-11-15 1959-06-18 Ventzki G M B H Anbau-Drehpflug mit seitlich verlagerbarer Drehwelle

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