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DE102009004326A1 - Materialflusssystem - Google Patents

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DE102009004326A1
DE102009004326A1 DE200910004326 DE102009004326A DE102009004326A1 DE 102009004326 A1 DE102009004326 A1 DE 102009004326A1 DE 200910004326 DE200910004326 DE 200910004326 DE 102009004326 A DE102009004326 A DE 102009004326A DE 102009004326 A1 DE102009004326 A1 DE 102009004326A1
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DE
Germany
Prior art keywords
material flow
flow system
assembly line
components
shapes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200910004326
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Dipl.-Ing. Krügel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler AG filed Critical Daimler AG
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Publication of DE102009004326A1 publication Critical patent/DE102009004326A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B57/00Cabinets, racks or shelf units, characterised by features for adjusting shelves or partitions
    • A47B57/58Cabinets, racks or shelf units, characterised by features for adjusting shelves or partitions with means for adjusting partitions horizontally
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B96/00Details of cabinets, racks or shelf units not covered by a single one of groups A47B43/00 - A47B95/00; General details of furniture

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Materialflusssystem, welches erfindungsgemäß ein raumfestes Regalsystem (6), eine Mehrzahl verschiedener Ladungsträger (1, 2, 4, 12) sowie Transportwagen (15) zum Transport von Ladungsträgern (1, 2, 4, 12) umfasst, wobei das Regalsystem (6), die Ladungsträger (1, 2, 4, 12) und die Transportwagen in ihren Formen, Dimensionen und/oder Funktionen aufeinander variabel abstimmbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Materialflusssystem nach den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
  • Montagelinien oder Montagebänder sind in der Serienfertigung in vielfältigen Anwendungsarten bekannt. Zu montierende Bauteile, etwa Anbauteile an Fahrzeugkarosserien, müssen in geeigneter Weise auf das Montageband gebracht werden, was maschinell oder auch von Hand erfolgen kann. Die Bauteile werden dabei üblicherweise nicht einzeln, sondern in Ladungsträgern zur Verfügung gestellt, aus denen beispielsweise ein Werker die Bauteile entnehmen und am Band verbauen kann. Derartige Ladungsträger sind beispielsweise Großladungsträger, Gitterboxen oder zum Beispiel als Plastikbehälter mit standardisierten Maßen ausgebildete Kleinladungsträger. Diese Ladungsträger haben durchgehende oder vergitterte Wände, die entweder fest oder lösbar an einer vorgegebenen Position mit einer Basis des Ladungsträgers verbunden sind. Die Basis des Ladungsträgers kann mit Rollen versehen sein. Die Ladungsträger haben eine feste, teilweise auch standardisierte Größe und werden durch Stapler in Regale im Rohbau bzw. am Montageband transportiert.
  • Aus dem Stand der Technik ist, wie in DE 10 2004 049 201 A1 beschrieben, ein Großladungsträger aus Kunststoff bekannt. Der Großladungsträger besteht mindestens aus einem rechteckigen Bodenteil mit einem Fußteil für den Eingriff der Gabel eines Hubstaplers. Zumindest an den vier Eckbereichen des Bodenteils sind Standfüße angeordnet. Zwischen diesen Standfüßen sind entlang der Unterkante des Ladungsträgers metallene U-Profilschienen mit nach außen weisender U-Öffnung vorgesehen. Die Füße sind lösbar an der Unterseite des Bodenteils des Ladungsträgers befestigbar. Sie weisen eine Auflagefläche für die Eckbereiche des Ladungsträgerbodenteils sowie einen von der Auflagefläche senkrecht aufsteigenden Rand auf, welcher die Ladungsträgerkanten rechtwinklig umschließt. An den freien Schenkelendflächen des Randes sind Zapfen zur Aufnahme und Fixierung der U-Profilleisten angeformt.
  • In DE 10 2005 007 462 A1 wird eine Bereitstellungsvorrichtung beschrieben. Diese Bereitstellungsvorrichtung zur Materialversorgung und Materialbereitstellung von Bauteilen an einem Verbauort umfasst eine Aufnahmeplattform zur Aufnahme von Ladungsträgern. Die Aufnahmeplattform ist um eine vertikale Achse drehbar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Materialflusssystem anzugeben.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Materialflusssystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Ein Materialflusssystem umfasst erfindungsgemäß ein raumfestes Regalsystem, eine Mehrzahl verschiedener Ladungsträger sowie Transportwagen zum Transport von Ladungsträgern, wobei das Regalsystem, die Ladungsträger und die Transportwagen in ihren Formen, Dimensionen und/oder Funktionen aufeinander variabel abstimmbar sind. Unter einem Materialflusssystem im Sinne der Erfindung werden ein ortsfestes Regalsystem, Ladungsträger und Transportwagen verstanden, wobei das ortsfeste Regalsystem, in welchem beispielsweise Bauteile für eine Fahrzeugproduktion in Ladungsträgern angeordnet lagerbar sind, zum Beispiel in einem zentralen Lagerraum angeordnet ist. Die Bauteile sind aus den Ladungsträgern entnehmbar und auf einen Transportwagen ladbar bzw. mit den Ladungsträgern auf den Transportwagen ladbar und beispielsweise zur Verarbeitung an eine Arbeitsstation eines Montagebandes transportierbar.
  • Durch diese optimale Abstimmung der einzelnen Komponenten des Materialflusssystems aufeinander ist eine effiziente Nutzung eines Lagerraums, in welchem raumfeste Regalsysteme angeordnet sind, sowie ein optimierter Materialtransport beispielsweise zu einem Montageband erreicht, wodurch zum Beispiel eine Fertigung in der Automobilindustrie optimierbar und dadurch Kosten- und Fertigungszeitsenkungen erzielbar sind. Eine Ausformung der Ladungsträger des erfindungsgemäßen Materialflusssystems ist im Hinblick auf zu transportierende Bauteile optimiert, wodurch diese Platz sparend gelagert und sicher gehaltert sind. Diese Ladungsträger sind derart herstellbar, dass darin gelagerte Bauteile beispielsweise auch einer chemischen Vorbehandlung unterziehbar sind, d. h. dass während dieser chemischen Vorbehandlung Chemikalien optimal auf die darin gelagerten Bauteile einwirken können, wobei diese Chemikalien die Ladungsträger jedoch nicht angreifen. Hierzu ist beispielsweise eine Beschichtung zum Schutz der Ladungsträger einfach und kostengünstig auf die Ladungsträger aufbringbar und erneuerbar. Dadurch ist mittels der erfindungsgemäßen Lösung der Materialfluss der Bauteile in das Lager bzw. vom Lager zum Montageband durch eine effizientere chemische Vorbehandlung zusätzlich optimierbar.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand von Zeichnungen näher erläutert.
  • Dabei zeigen:
  • 1 einen quaderförmigen Ladungsträger mit offenen Seitenwänden,
  • 2 einen quaderförmigen Ladungsträger mit geschlossenen Seitenwänden,
  • 3 eine Gitterbox,
  • 4 eine Gitterbox mit Unterfahrmodul,
  • 5 ein ortsfestes Regalsystem,
  • 6 ein ortsfestes Regalsystem und einen Transportwagen, und
  • 7 eine modular aufgebaute Ladungsträgereinheit.
  • Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • 1 zeigt einen ersten quaderförmigen Ladungsträger 1 mit offenen Seitenwänden. Der dargestellte Ladungsträger 1 ist beispielsweise aus Metall oder Kunststoff, wobei das Metall zum Schutz vor Chemikalien bei einer chemischen Vorbehandlung von darin gelagerten Bauteilen vorzugsweise beschichtet ist, beispielsweise mit Kunststoff, welcher entweder entsprechend chemikalienbeständig ist oder mit welchem dieser erste Ladungsträger 1 sehr kostengünstig wiederholt beschichtbar ist. Da dieser erste Ladungsträger 1 keine Seitenwände aufweist, ist er sehr gut für eine chemische Vorbehandlung darin gelagerter Bauteile, wie beispielsweise eine Phosphatierung der Bauteile, geeignet, da sowohl die Chemikalien als auch Reinigungsmittel und Luft zur Trocknung die in dem ersten Ladungsträger 1 gelagerten Bauteile störungsfrei umströmen können.
  • 2 zeigt einen zweiten quaderförmigen Ladungsträger 2, welcher geschlossene Seitenwände aufweist. Dieser zweite quaderförmige Ladungsträger 2 ist insbesondere für kleinere Bauteile geeignet, um diese in diesem Ladungsträger 2 gut zu haltern. Soll auch dieser zweite quaderförmige Ladungsträger 2 für eine chemische Vorbehandlung der darin gelagerten Bauteile geeignet sein, so sind die Seitenwände beispielsweise mittels auf deren Fläche verteilter Bohrungen flüssigkeits- und luftdurchlässig zu gestalten. Dieser zweite quaderförmige Ladungsträger 2 ist beispielsweise aus Metallblechen gefertigt, welche vorzugsweise zum Schutz vor Chemikalien beschichtet sind, beispielsweise mit Kunststoff. Dieser Kunststoff ist, analog zum in 1 dargestellten ersten Ladungsträger 1 entweder chemikalienbeständig oder der zweite Ladungsträger 2 ist damit sehr kostengünstig wiederholt beschichtbar, wenn die Beschichtung durch die Chemikalien zerstört ist. An beiden Ladungsträgern 1, 2 sind für eine leichte Handhabung Griffe 3 angeordnet.
  • 3 zeigt eine Gitterbox 4 als Ladungsträger. Diese Gitterbox 4 ist beispielsweise aus Metall oder Kunststoff gefertigt, wobei eine Gitterbox 4 aus Metall ebenfalls zum Schutz vor Chemikalien, vorzugsweise analog zu den in 1 und 2 dargestellten ersten und zweiten quaderförmigen Ladungsträgern 1, 2, beschichtet ist. Die dargestellte Gitterbox 4 weist an der Oberseite eine erste Öffnung 5 und an der Frontseite eine zweite Öffnung auf, um sowohl von oben als auch von vorn, beispielsweise wenn diese Gitterbox 4 in einem ortsfesten Regalsystem 6 steht, Bauteile entnehmen zu können. Die Öffnung an der Frontseite ist mit einer Klappe 7 verschlossen, um die darin befindlichen Bauteile sicher zu lagern. Diese Gitterbox 4 ist durch eine Gitterstruktur ihres Bodens und ihrer Seitenwände für eine chemische Vorbehandlung der darin gelagerten Bauteile hervorragend geeignet.
  • 4 zeigt eine Gitterbox 4 mit einem Unterfahrmodul 8. Dieses Unterfahrmodul 8 ist beispielsweise ein Metallrahmen, auf welchen die Gitterbox 4 aufsetzbar ist und an dessen Unterseite zwei Bügel 9 angeordnet sind. Dadurch ist die Gitterbox 4 von einem Gabelstapler aufnehmbar und transportierbar. Dieses Unterfahrmodul 8 ist beispielsweise aus Metall gefertigt.
  • 5 zeigt ein ortsfestes Regalsystem 6. Ein derartiges ortsfestes Regalsystem 6 ist beispielsweise in einem Lagerraum angeordnet, aus welchem die jeweils benötigten Bauteile entnehmbar und zu einem Montageband transportierbar sind. Das hier dargestellte Regalsystem 6 umfasst eine untere Abstellebene 10 und eine obere Abstellebene 11, welche beispielsweise durch Gitterplatten gebildet sind. Auf der oberen Abstellebene 11 ist eine Gitterbox 4 mit einem Unterfahrmodul 8 abgestellt, so dass diese mittels eines Gabelstapler leicht aufnehmbar und transportierbar ist. Neben dieser Gitterbox 4 ist als beispielhafter weiterer Ladungsträger ein Kasten 12 abgestellt.
  • Auf der unteren Ebene 10 sind Kippsicherungen 13 in Form von in die Gitterplatten eingesteckten Einsteckbügeln angeordnet. Zwischen diesen Kippsicherungen 13 sind auf der Gitterplatte, beispielsweise auch mittels Befestigungsbolzen in die Gitterplatte eingesteckte Kugel- oder Rollenleisten 14 angeordnet. Auf diesen Kugel- oder Rollenleisten 14 sind die verschiedenen Ladungsträger 1, 2, 4, 12 deren Böden flach und eben ausgebildet sind, abstellbar und auf diese Weise sehr einfach aus dem ortsfesten Regalsystem 6 herausziehbar bzw. hineinschiebbar. Für diese Ladungsträger 1, 2, 4, 12 ist somit kein Gabelstapler notwendig.
  • 6 zeigt ein ortsfestes Regalsystem 6 und einen Transportwagen 15. Der Transportwagen 15 ist direkt vor das ortsfeste Regalsystem 6 fahrbar. Auf diesem Transportwagen 15 sind ebenfalls Kippsicherungen 13 und zwischen diesen Kugel- oder Rollenleisten 14 angeordnet, so dass mit sehr geringem Kraftaufwand die Ladungsträger 1, 2, 4, 12 aus dem ortsfesten Regalsystem 6 auf den Transportwagen 15 ziehbar bzw. von dem Transportwagen 15 in das ortsfeste Regalsystem 6 schiebbar sind. Auf diese Weise ist ein Materialfluss vom Lager zum Montageband erheblich optimierbar, da diese Art der Bauteilverladung vom ortsfesten Regalsystem 6 auf den Transportwagen 15 sehr zeitsparend und personalschonend erfolgt. Diese Transportwagen 15 sind beispielsweise mittels eines Schleppfahrzeugs an das Montageband fahrbar.
  • Auf diesen Transportwagen 15 ist beispielsweise auch ein hier nicht dargestelltes Regal anordbar, wobei eine Höhe der Regalebenen des Regals auf dem Transportwagen 15 mit einer Höhe der Abstellebenen 10, 11 des ortsfesten Regalsystems 6 korrespondieren. Sind sowohl auf den Abstellebenen 10, 11 des ortsfesten Regalsystems 6 als auch auf den Regalebenen des Regals auf dem Transportwagen 15 Kugel- oder Rollenleisten 14 angeordnet, sind ohne weitere Hilfsmittel, wie beispielsweise einen Gabelstapler, und mit sehr geringem Kraftaufwand die Ladungsträger 1, 2, 4, 12 vom ortsfesten Regalsystem 6 in das Regal auf dem Transportwagen 15 schiebbar bzw. von diesem in das ortsfeste Regalsystem 6 schiebbar.
  • Auf diese Weise sind Bauteile mittels der Ladungsträger 1, 2, 4, 12 mit sehr geringem Zeit-, Personal-, und Materialaufwand, beispielsweise in einem Zentrallager, Platz sparend einlagerbar und sehr zeitnah, d. h. unmittelbar vor ihrer Verarbeitung ebenfalls Platz sparend und mit sehr geringem Aufwand auf einen Transportwagen 15 verladbar und zum Montageband transportierbar. Durch eine optimale Abstimmung von Formen, Dimensionen und Funktionen aller Komponenten des Materialflusssystems aufeinander und auf die zu lagernden und zu transportierenden Bauteile sind sowohl eine Lagerung als auch ein Transport der Bauteile sowie weitere Prozesse, wie beispielsweise eine chemische Vorbehandlung, erheblich effizienter gestaltbar, wodurch Platzeinsparungen bei der Lagerung, Zeiteinsparungen bei allen damit verbundenen Prozessen und daraus resultierend Kosteneinsparungen realisierbar sind.
  • 7 zeigt eine weitere mögliche Komponente des Materialflusssystems, eine modular aufgebaute Ladungsträgereinheit 16. Diese Ladungsträgereinheit 16 ist anstatt der Ladungsträger 1, 2, 4, 12 und Transportwagen 15 oder zusätzlich zu diesen nutzbar. Ein großer Vorteil dieser Ladungsträgereinheit 16 ist ihre sehr große Flexibilität, da sie sehr einfach und schnell aus einem Baukastensystem, in welchem Module der Ladungsträgereinheit 16 jeweils in unterschiedlichen Größen vorhanden sind, entsprechend der jeweiligen Erfordernisse zusammensetzbar ist. In 7 ist daher beispielhaft nur eine mögliche Ausführungsform einer solchen modularen Ladungsträgereinheit 16 dargestellt. Durch andere Kombinationen der dargestellten, sowie weiterer, hier nicht dargestellter Module ist eine Vielzahl weiterer Ausführungen realisierbar.
  • In der dargestellten Ausführungsform ist ein Grundmodul 17 der Ladungsträgereinheit 16 auf einen Transportwagen 15 aufgesetzt, wobei der Transportwagen 15 selbst auch modular aufgebaut ist, aus Eckstücken 18 mit Rädern 19, welche mit Rohren 20 verbunden sind, vorzugsweise mittels Bajonett- oder Drehverschlüssen, um eine einfache Montage und eine zerstörungsfreie Demontage sicherzustellen. In dem Baukastensystem sind vorzugsweise Grundmodule 17 verschiedener Größen und analog dazu auch Rohre 20 verschiedener Längen für den Transportwagen 15 verfügbar, so dass eine Ladungsträgereinheit 16 mit jeweils optimaler Größe in Bezug auf zu transportierende Bauteile und einen vorhandenen Abstellplatz an einem Montageband zusammenstellbar ist.
  • Auf dem Grundmodul 17 ist an einer Längsseite ein Gitterwandmodul 21 angeordnet, gehaltert mittels winkelförmiger Halterungen 22, wobei die winkelförmigen Halterungen 22 mit dem Grundmodul 17 und dem Gitterwandmodul 21 vorzugsweise mittels Schraub- oder Steckverbindungen verbunden sind, um eine einfache Montage und eine zerstörungsfreie Demontage sicherzustellen. Auch diese Gitterwandmodule 21 sind im Baukastensystem vorzugsweise in verschiedenen Größen verfügbar. Diese Gitterwandmodule 21 sind beispielsweise auch mittels hier nicht dargestellter T-förmiger Halterungen in Längsrichtung mittig auf den Grundmodulen 17 anordbar. Auf der dargestellten Ladungsträgereinheit 16 sind verschiedene Module zur Aufnahme und Halterung zu transportierender Bauteile angeordnet, im hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind dies vier Rohrhalterungen 23, jeweils zwei Einzelhalterungen 24 für Bleche in unterschiedlichen Größen, drei Tablare 25 in unterschiedlichen Größen sowie sechs an dem Gitterwandmodul 21 angeordnete Haken 26. All diese Module sind vorzugsweise im Baukastensystem ebenfalls in unterschiedlichen Größen und Ausformungen vorhanden, so dass für den jeweiligen Verwendungszweck jeweils die optimalen Module auswählbar sind. Diese Module sind mittels hakenförmiger Befestigungselemente in das Gitterwandmodul 21 eingehakt oder beispielsweise mittels Schraub- oder Steckverbindungen mit dem Grundmodul 17 und/oder dem Gitterwandmodul 21 verbunden.
  • Wie im hier dargestellten Ausführungsbeispiel deutlich zu erkennen ist, ist ein vorhandener Bauraum der modularen Ladungsträgereinheit 16 durch eine Anordnung der Module, beispielsweise die Anordnung der Tablare 25 in verschiedenen Größen übereinander, optimal nutzbar, so dass mit relativ kleinen Ladungsträgereinheiten 16, welche beispielsweise an einem Montageband relativ wenig Platz benötigen, eine große Anzahl Bauteile transportierbar sind, wobei diese übersichtlich und für einen Werker am Montageband ergonomisch auf der Ladungsträgereinheit 16 angeordnet sind. Die Module der Ladungsträgereinheit 16 sind, um eine ausreichende Stabilität sicherzustellen, vorzugsweise aus Metall gefertigt, wobei diese zum Schutz zu transportierender Bauteile beispielsweise mit Kunststoff beschichtet sind. Kleinere Module der Ladungsträgereinheit 16, welche geringeren Belastungen ausgesetzt sind, wie beispielsweise die Tablare 25, in welchen vornehmlich Kleinteile zu transportieren sind, sind auch aus Kunststoff fertigbar, wodurch ein geringeres Gewicht der Ladungsträgereinheit 16 sowie eine einfachere und kostengünstigere Fertigung der Module erreichbar ist.
  • Eine derartige modular aufgebaute Ladungsträgereinheit 16 ist beispielsweise aus dem ortsfesten Regalsystem 6 des Materialflusssystems mit Bauteilen für eine Arbeitsstation eines Montagebandes bestückbar. Wenn auf dem Grundmodul 17 der modularen Ladungsträgereinheit 16 ebenfalls Kugel- oder Rollenleisten 14 angeordnet sind, sind auf diese Weise auch die Ladungsträger 1, 2, 4, 12 aus dem ortsfesten Regalsystem 6 besonders einfach und mit geringem Kraftaufwand auf die Ladungsträgereinheit 16 rollbar. Mittels einer an dem Transportwagen 15 angeordneten Deichsel 27 ist der Transportwagen 15 mit der modularen Ladungsträgereinheit 16 dann an ein Schleppfahrzeug anhängbar und zu dem Montageband fahrbar. Die Bauteile sind auf der Ladungsträgereinheit 16 übersichtlich sortiert und ergonomisch anordbar, wobei ein Platzbedarf der Ladungsträgereinheit 16 relativ gering ist. Dies ermöglicht dem Werker am Montageband, sehr schnell das jeweils zu montierende Bauteil aufzunehmen und umgehend zu verbauen, wodurch eine wesentlich effizientere Produktion ermöglicht ist. Das erfindungsgemäße Materialflusssystem mit seinen in Form, Dimension und Funktion aufeinander und auf die zu lagernden und zu transportierenden Bauteile perfekt abgestimmten Komponenten ermöglichen somit eine optimierte Lagerung, einen optimierten Transport und eine optimierte Fertigung, wodurch Zeit-, Personal-, Lagerraum- und Kosteneinsparungen realisierbar sind.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102004049201 A1 [0003]
    • - DE 102005007462 A1 [0004]

Claims (9)

  1. Materialflusssystem, umfassend ein raumfestes Regalsystem (6), eine Mehrzahl verschiedener Ladungsträger (1, 2, 4, 12) sowie Transportwagen (15) zum Transport von Ladungsträgern (1, 2, 4, 12), wobei das Regalsystem (6), die Ladungsträger (1, 2, 4, 12) und die Transportwagen (15) in ihren Formen, Dimensionen und/oder Funktionen aufeinander variabel abstimmbar sind.
  2. Materialflusssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass modular aufgebaute Ladungsträgereinheiten (16) vorgesehen sind, deren Größe modular veränderbar ist.
  3. Materialflusssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf Abstellebenen (10, 11) des raumfesten Regalsystems (6) Kugel- oder Rollenleisten (14) und/oder Kippsicherungen (13) angeordnet sind.
  4. Materialflusssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass diese Kippsicherungen (13) als Einsteckbügel ausgeformt sind.
  5. Materialflusssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Transportwagen (15) Regale angeordnet sind, wobei Regalebenen der Regale auf den Transportwagen (15) mit Abstellebenen (10, 11) des ortsfesten Regalsystems 6 korrespondieren.
  6. Materialflusssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladungsträger (1, 2, 4, 12) einen ebenen Boden aufweisen.
  7. Materialflusssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Ladungsträger (1, 2, 4, 12) ein Unterfahrmodul (8) angeordnet ist.
  8. Materialflusssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladungsträger (1, 2, 4, 12) aus Metallblechen, Metallgittern und/oder Kunststoff gefertigt sind.
  9. Materialflusssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Ladungsträger (1, 2, 4, 12) eine bewegliche Klappe (7) angeordnet ist, welche eine seitliche Öffnung verschließt.
DE200910004326 2009-01-10 2009-01-10 Materialflusssystem Withdrawn DE102009004326A1 (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004049201A1 (de) 2004-10-08 2006-04-13 Georg Utz Holding Ag Großladungsträger
DE102005007462A1 (de) 2005-02-18 2006-08-24 Daimlerchrysler Ag Bereitstellungsvorrichtung

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