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Die
Erfindung betrifft einen Zungen-Lippen-Gesichtstrainer für
Personen, insbesondere für Kinder, mit einem flexiblen
Saugelement, welches an einem Schild befestigt ist, das wie bei
einem gewöhnlichen Schnuller vor den Lippen getragen wird.
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Neben
den weit verbreiteten Schnullern sind beispielsweise auch aus der
DE 201 00392 U1 und der
FR 1,463,140 verschiedene
Schnuller mit unterschiedlichen Saugeranordnungen bekannt.
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Nachteilig
an den bekannten Anordnungen ist, dass sie keine Mittel aufweisen,
die die Zungenspitze stimulieren und zu der genauen, unter anderem
der Ausbildung der Mundhöhle und dem Entwickeln eines gewöhnlichen
Schluckmusters sowie einer störungsfreien Sprache zuträglichen
Lokalisation der Zunge beitragen.
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Die
Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Zungen-Lippen-Gesichtstrainer
zu schaffen, der den oben genannten Nachteil nicht aufweist.
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Diese
Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 wiedergegebene Erfindung gelöst.
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Der
erfindungsgemäße Trainer umfasst Mittel, die durch
das Setzten eines sensitiven Reizes die Zungenspitze orientieren,
stimulieren und an einer medizinisch vorteilhaften, bestimmten Stelle
lokalisieren.
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In
dem die Zungenspitze stimuliert wird, wird der Zungenmuskel gekräftigt
und flexibilisiert. Hierdurch werden die Voraussetzungen für
ein korrektes Schluckmuster und (durch die Verbesserung der motorischen
Fähigkeiten der Zunge) für eine klare und deutliche
Aussprache geschaffen.
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Durch
die Lokalisation werden unter anderem auf Zungenfehlstellungen beruhende
Sprachstörungen verhindert.
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Der
Trainer kann nach einer kurzen Anleitung ohne Probleme zu Hause
angewendet werden und verkürzt dadurch die Zeit einer eventuell
bestehenden Therapie.
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Die
korrekte Zungenruhelage wird bewusst gemacht und eingeübt.
Es findet eine Korrektur und Verbesserung der Fehlfunktionen von
Kau- und Gesichtsmuskulatur statt.
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Ein
unerwünschter Zungenstoß gegen die Schneidezähne
oder Lateral wird vermieden.
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Der
Trainer kann als Therapiematerial sowie als Präventionsmaterial
angewandt werden, er ist ab dem Säuglingsalter unbegrenzt
einsetzbar.
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In
der sehr stark bevorzugten Ausführungsform ist das Saugelement
des Trainers flächenförmig vorgesehen, weist also
eine geringe Dicke auf und schließt keinen Hohlraum von
erheblicher Größe ein.
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Die
Sauger oder Saugelemente bekannter Anordnungen sind oft über
ihren gesamten Bereich voluminös. Dies führt in
dem Bereich, der sich bei der Benutzung zwischen den Lippen befindet
dazu, dass der Entwicklung des Mundschlusses bei Kindern entgegengewirkt
wird, so dass diese einen so genannten Kussmund entwickeln können
und die Gefahr des Neigens zum Sabbern besteht. Die voluminöse
Form des Saugers führt in dem Bereich, der sich bei der Benutzung
in der Mundhöhle befindet dazu, dass die Zunge von ihrer
vorteilhaften Position – oben im Mund anliegend – abgehalten
wird. Durch ein flächenförmiges Saugelement werden
diese Nachteile vermieden und eine Lokalisation und Stimulation
der Zunge in einem medizinisch besonders günstigen Bereich – oben
im Mund anliegend – ermöglicht. Die Lippen werden
dazu angehalten, einen normalen Mundschluss ausbilden.
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Bei
Kindern führt der Trainer zu einer Abgewöhnung
von eventuell vorhandenem, einer gesunden Entwicklung nicht förderlichem
Lutschverhalten an Fingern, Schnullern oder anderen Objekten.
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Weiterhin
werden folgende unerwünschte Umstände durch den
Trainer vermieden:
Eine Fehlstellung der Zähne, eine
Deformation im Knochenwachstum des Kiefers, Spannungen und Schmerzen
im Gesichtsbereich, Kiefergelenkschmerzen, Missempfindungen um Mundraum
und Hals, verspäteter Durchbruch der verbleibenden Zähne,
Rückfälle nach Zahn- und Kieferregulierungen,
vermehrte Speichelbildung, Artikulationsstörungen (Lispeln),
Mundatmung, offene Mundhaltung, falsches Schluckmuster, verkürzte
Oberlippe und dicke wulstige Unterlippe.
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Vorzugsweise
beträgt die Dicke des Saugelementes etwa 2 mm, da sich
hierbei bei Verwendung geeigneter Materialien einerseits eine ausreichende Festigkeit
ergibt und andererseits ein aus den oben genannten Gründen
unerwünscht dickes Saugelement vermieden wird.
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In
der bevorzugten Ausführungsform ist die Materialstärke
des Saugelementes, abgesehen von dem Bereich, in dem sich die Mittel
zur Zungenspitzenstimulation und Lokalisation befinden, gleich bleibend.
Es hat sich herausgestellt, dass wegen der insgesamt geringen Dicke
des Saugelementes eine Verringerung der Materialstärke,
etwa an den Rändern, nicht erforderlich ist. Zugunsten
einer höheren Reißfestigkeit und leichteren Herstellbarkeit
kann daher darauf verzichtet werden.
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In
der bevorzugten Ausführungsform setzt das Saugelement senkrecht
an dem Schild an und ist nach einem Ansatzbereich nach oben, also
bei korrekter Anwendung in die obere Mundhöhle hinein gekrümmt.
Hierdurch schmiegt sich das Saugelement bei der Benutzung automatisch
an der oberen Mundhöhle an, wodurch ein zusätzlicher
Reiz erzeugt wird, der den Benutzer die Zungenspitze an den Oberkiefer
drücken lässt, was die Mundhöhlenausbildung weiter
fördert.
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Vorzugsweise
weist das Saugelement jenseits des Ansatzbereiches eine löffelförmige
Wölbung auf. Die konvexe Seite der Wölbung weist
bei korrekter Anwendung des Trainers nach oben. Auch die Wölbung
führt zu einer besonders guten Anschmiegung des Saugelements
und damit unter anderem zu erhöhtem Tragekomfort.
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In
einer Ausführungsform ist die löffelförmige Wölbung
an dem vorderen freien Rand des Saugelementes so unterbrochen, dass
hier nur noch eine Wölbung quer zur Längserstreckung
des Saugelements vorgesehen ist. (Die Wölbung entspricht
an dieser Stelle also der Wölbung eines Segmentes der Mantelfläche
eines gedachten Zylinders, der mit einer seiner Kreisflächen
an dem Schild anliegt). Hierdurch wird erreicht, dass auch der vordere
freie Rand des Saugelementes an der Mundhöhle anliegt,
sich nicht von dieser abhebt und damit kein Hindernis für die
Zunge bildet. Dieser Bereich kann auch vollständig flach
sein, also keinerlei Wölbung aufweisen.
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In
der bevorzugten Ausführungsform ist der Ansatzbereich quer
zu seiner Längserstreckung gewölbt. (Er weist
also die gleiche Wölbung auf, wie der vordere freie Rand
des Saugelements in der soeben genannten Ausführungsform.)
Es hat sich herausgestellt, dass diese Form besonders ergonomisch
an die Mundkieferform angepasst ist.
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In
einer Ausführungsform erstreckt sich das Saugelement im
Ruhezustand in einer Ebene, weist also keinerlei Krümmungen
auf. Überraschender Weise hat sich gezeigt, dass insbesondere
bei einem flächenförmigen Saugelement von geringer
Dicke eine Vorverformung des Saugelements nicht erforderlich ist
und daher zugunsten einer kostengünstigeren Herstellung
hierauf verzichtet werden kann. Denn das derartige Saugelement ist
so flexibel, dass es sich bei der Benutzung automatisch gut der
individuellen Mundform anpasst.
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Das
Saugelement weist vorzugsweise einen schaftförmigen Ansatzbereich,
mit geraden parallelen Kanten auf, der auf der einen Seite mit dem Schild
verbunden ist und an den an der anderen Seite ein kreisförmiger
Bereich des Saugelementes ansetzt.
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In
der bevorzugten Ausführungsform ist der schaftförmige
Bereich mit einer Breite von 5 bis 6 mm relativ schmal. Hierdurch
können die Lippen, wie es dem anzustrebenden Mundschluss
nahe kommt, in einem großen Bereich direkt aufeinanderliegen. Auch
muss der Mund aufgrund des schmalen schaftförmigen Bereiches
geschlossen bleiben, sonst würde das Trainingsgerät
sofort aus dem Mund fallen. Somit kann der Mundschluss angebahnt
und gefestigt und gleichzeitig die Muskulatur (orbicularis oris) trainiert
werden. Indem zusätzlich zur Zunge auch die Gesichtsmuskeln
gekräftigt und flexibilisiert werden, wird ein Gleichgewicht
des inneren (hauptsächlich Zunge) und äußeren
(Wangen und Lippen) Muskelsystems gefördert. Durch die
Verbesserung der gesamten mundmotorischen Fähigkeiten werden
weitere Vorraussetzungen für eine klare und deutliche Aussprache
geschaffen.
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Der
Durchmesser des kreisförmigen Bereiches beträgt
vorzugsweise etwa 27 mm. Es hat sich gezeigt, dass dies ausreichend
ist, insbesondere um die Mittel zur Zungenspitzenstimulation und
Lokalisation aufzunehmen, und andererseits nicht als zu groß und
damit störend empfunden wird.
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Vorzugsweise
umfassen die Mittel zur Zungenspitzestimulation und Lokalisation
eine Vertiefung in der Seite des Saugelements, die bei korrekter
Anwendung des Trainers der Zunge zugewandt ist. Es hat sich gezeigt,
dass hierdurch eine ausreichende Stimulierung der Zunge geschaffen
wird, die zur Lokalisation und verstärkten Muskeltätigkeit
der Zunge führt und nicht als störend empfunden
wird oder gar Schmerzen oder Verletzungen an der Zunge hervorruft.
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Vorzugsweise
umfassen die Mittel zur Zungenspitzenstimulation und Lokalisation
ein Loch. Dieses ist angesichts der geringen Dicke des Saugelementes
leichter herzustellen als lediglich eine Vertiefung und bietet eine
erhöhte Stimulation.
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Vorzugsweise
ist das Loch von elliptischer Form. Es hat sich herausgestellt,
dass hierdurch eine besonders gute Stimulation und Lokalisation
erfolgt.
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Vorzugsweise
ist das elliptische Loch mit seiner Längsstreckung senkrecht
zur Längserstreckung des Saugelementes angeordnet. Hierdurch
wird trotz einer relativ gro ßen Fläche des Loches
und einer damit verbundenen guten Stimulation eine relativ exakte
Positionierung der Zunge in Richtung der Längserstreckung
der Mundhöhle erreicht.
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Die
Größe des elliptischen Loches ist vorzugsweise
derart bemessen, dass die Hauptachse der Ellipse maximal etwa 8
mm, insbesondere etwa 5 mm beträgt und ihre Nebenachse
maximal etwa 6 mm, insbesondere etwa 3 mm beträgt, wobei
diese Maße bei für Säuglingen geeigneten
Trainern noch kleiner vorgesehen sind. Ein Loch dieser Größe
hat sich als besonders wirksame und gleichzeitig präzise Stimulation
und Lokalisation erwiesen.
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In
der bevorzugten Ausführungsform ist der Abstand des elliptischen
Loches von dem vorderen freien Rand des Saugelementes geringer als
die Länge der Nebenachse des elliptischen Loches. Hierdurch
wird gewährleistet, dass sich das Saugelement nicht soweit über
das Loch hinaus in die Mundhöhle erstreckt, dass es als
störend empfunden wird.
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Vorzugsweise
ist der Abstand der Mittel zur Zungenspitzenstimulation und Lokalisation
von dem Schild so vorgesehen, dass diese Mittel sich bei korrekter
Anwendung des Zungen-Lippen-Gesichtstrainers in Höhe der
Rugae, also der quer verlaufenden Falten im vorderen Gaumenteil
befinden. Es hat sich herausgestellt, dass die Zunge hierdurch an
einem medizinisch besonders erstrebenswerten Punkt lokalisiert und
stimuliert wird.
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Als
aufgrund ihrer mechanischen Stabilität und Verträglichkeit
besonders geeignete Materialien für das Saugelement haben
sich Vulkanisate auf der Basis von Naturkautschuklatex, Naturkautschuk
oder syntethischen Polyisopren oder Verschnitten daraus, sowie thermoplastisches
Elastomer oder (vor allem für gegen oben genannte Stoffe
allergische Nutzer) Silikon erwiesen.
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In
der bevorzugten Ausführungsform ist das Schild flächenförmig
und nicht gekrümmt. Hierdurch liegt es, anders als ein
gewöhnliches Schnullerschild, bei der Nutzung nicht großflächig
an dem Mund-Lippenbereich an.
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Das
Schild ist vorzugsweise wesentlich breiter als hoch.
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Es
hat – besonders bevorzugt – die Form eines Rechteckes
mit abgerundeten Kanten, sowie eine abgerundete Ausbuchtung in der
Mitte mindestens einer der längeren Kanten.
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Vorzugsweise
ist das Schild etwa 6,5 cm breit und etwa 2,5 cm bis 3 cm hoch.
Hierdurch ist es einerseits groß genug um ein Verschlucken
sicher zu verhindern, andererseits ist seine Höhe in dem
Bereich, der bei korrekter Benutzung unter der Nase liegt, gering
genug, um die Nasenatmung nicht zu behindern. Der Abstand des Schildes
zur Nase beträgt bei Erwachsenen nicht mehr als etwa 2
cm, bei Kindern nicht mehr als etwa 1,5 cm.
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In
einer Ausführungsform ist das Schild mehr als doppelt so
groß wie bei einem gewöhnlichen Schnuller, also
größer als etwa 36 cm2.
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Das
Schild weist vorzugsweise ein Gewicht von 2,5 bis 3 g auf, wodurch
es so leicht ist, dass hoher Tragekomfort gewährleistet
ist.
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In
einer Ausführungsform ist das Schild aus einem verformbaren
Material vorgesehen. Dies kann zu einem weiter erhöhten
Tragekomfort beispielsweise bei im Bett liegenden Kindern führen.
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In
einer weiteren Ausführungsform ist das Schild aus Hartplastik
vorgesehen. Hierdurch kann eine erhöhte Hygiene gewährleistet
werden.
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In
der bevorzugten Ausführungsform ist das Saugelement in
senkrechter Richtung nicht mittig, sondern im Übergang
zum unteren Drittel des Schildes angesetzt. Hierdurch ergibt sich
eine vorteilhafte Anregung der Oberlippe, nach unten zu ziehen,
was zur Vermeidung einer verkürzten Oberlippe und einer dicken,
wulstigen Unterlippe beiträgt.
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Vorzugsweise
sind Mittel vorgesehen, aufgrund derer die Länge des schaftförmigen
Bereiches des Saugelementes variabel ist. Hierdurch ist es möglich,
dass der Trainer an die individuellen Mundhöhlengrößen-
und Formen so angepasst werden kann, dass das Mittel zur Zungenspitzenstimulation und
Lokalisation stets an dem medizinisch besonders günstigen
Ort ist.
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Vorzugsweise
wird die Einstellbarkeit dadurch bewirkt, dass der schaftförmige
Bereich in der Platte verschiebbar und in verschiedenen Positionen fixierbar
ist. Auf diese Weise müssen in dem Saugelement selbst keine
aufwendigen und unter Umständen störenden konstruktiven
Merkmale zur Längenveränderbarkeit vorgesehen
sein.
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Vorzugsweise
wird die Verschiebbarkeit und Fixierbarkeit des schaftförmigen
Bereiches dadurch bewirkt, dass der schaftförmige Bereich
entlang einer gedachten Mittellinie zwischen seinen Kanten mehrere
Löcher in unterschiedlicher Entfernung zu seinem kreisförmigen
Bereich aufweist und dass er mit mindestens einem dieser Löcher
an dem Schild befestigt wird.
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Die
Befestigung erfolgt vorzugsweise derart, dass das Schild einen Schlitz
umfasst, der geringfügig bereiter als der schaftförmige
Bereich ist und einen Vorsprung aufweist, der in den Schlitz hineinragt. Der
schaftförmige Bereich ist durch diesen Schlitz geführt
und mit einem seiner Löcher um den Vorsprung gelegt. Um
den schaftförmigen Bereich in den Schlitz einführen
zu können, ist dieser mindestens so hoch, wie die Materialstärke
des schaftförmigen Bereiches, zuzüglich der Länge
des Vorsprunges. Es ist ein Clip vorgesehen, der von der dem Vorsprung
gegenüberliegender Seite des Schildes bis über
den Schlitz aufschiebbar ist, und den schaftförmigen Bereich
auf dem Vorsprung fixiert.
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Vorzugsweise
ist der Clip von der Seite betrachtet U-förmig und verdeckt
den Schlitz im montierten Zustand von beiden Seiten des Schildes
zumindest teilweise.
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Die
Platte kann auf der dem Saugelement zugewandten Seite eine Vertiefung
aufweisen, so dass der aufgeschobene Clip nicht aufträgt,
sondern zusammen mit der umgebenden Platte eine gerade Fläche
bildet.
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In
der bevorzugten Ausführungsform rasten Vorsprünge
auf der Innenseite des U-förmigen Clips in der Endposition
des Clips in Ausnehmungen in dem Schild ein. Der Clip kann nur wieder
gelöst werden, indem seine U-Form gespreizt wird, wodurch
die Vorsprünge aus den Vertiefungen gehoben werden. Um
ein ungewolltes Lösen zu vermeiden, bewirkt der Clip gegen
diese Spreizung eine erhebliche Kraft.
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Es
kann auch vorgesehen sein, dass der Clip in seiner Endposition derart
in dem Schild oder in sich selbst einrastet, dass er nicht mehr
zerstörungsfrei gelöst werden kann. In einer Ausführungsform
geschieht dies dadurch, dass das Schild zu beiden Seiten des Schlitzes
Bohrungen aufweist, durch die mit einer Seite des Clips einstückig
ausgebildete Stifte geschoben sind, die jeweils eine Verdickung
aufweisen, welche einen in der anderen Seite des Clips vorgesehenen
ringförmigen Kragen bei dem Hindurchschieben vorübergehend
spreizt, um ihn dann irreversibel zu hintergreifen. Zur leichteren
Montage kann der Clip in dieser Ausführungsform ohne Überwindung
wesentlicher Kräfte von seiner U-Form in eine weiter geöffnete
Form gespreizt werden. Er kann beispielsweise mittels eines Scharniers
auf und zu klappbar sein.
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Die
Erfindung soll nun anhand der Zeichnungen näher erläutert
werden. Es zeigen:
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1 eine
schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Zungen-Lippen-Gesichtstrainers von
oben;
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2 eine schematische perspektivische Ansicht
der Vorderseite eines erfindungsgemäßen Zungen-Lippen-Gesichtstrainers
von schräg unten;
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3 eine
schematische perspektivische Ansicht der Rückseite eines
erfindungsgemäßen Trainers von schräg
oben;
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4 einen
Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Trainer.
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Die
als Ganzes mit 100 bezeichneten gezeigten Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Zungen-Lippen-Gesichtstrainers
umfassen ein Schild 1 und ein Saugelement 2. Das
Saugelement 2 ist über einen schaftförmigen
Ansatzbereich 4 mit dem Schild verbunden. In der Nähe
des vorderen freien Randes 5 des Saugelementes 2 befindet
sich ein nur in 1 und 3 sichtbares
elliptisches Loch 3 zur Zungenspitzenstimulation und Lokalisation.
Das Saugelement ist jenseits des schaftförmigen Bereiches 4 kreisförmig
und weist eine löffelförmige Wölbung
auf. Im Bereich des Übergangs des löffelförmigen
Bereiches zu dem schaftförmigen Bereich 4 ist
das Saugelement in die Richtung gekrümmt, in der sich die
konvexe Seite der löffelförmigen Wölbung befindet.
Der Abstand des elliptischen Loches von dem vorderen freien Rand 5 ist
geringer als die Länge der Nebenachse des elliptischen
Loches. Das Schild 1 weist die Form eines Rechteckes mit
abgerundeten Kanten auf und umfasst in den Ausführungsformen
der 2 und 3 abgerundete
Ausbuchtungen 6, von denen in den Zeichnungen jeweils nur
eine dargestellt ist, in der Mitte seiner längeren Kanten.
In der in 3 gezeigten Ausführungsform ist
die Länge des schaftförmigen Bereiches 4 variabel.
Zu diesem Zweck weist das Schild 1 einen Schlitz 8 auf,
in dem sich ein Vorsprung 9 befindet. In dem schaftförmigen
Bereich 4 befinden sich mehrere Löcher 7 in
verschiedenem Abstand zu dem kreisförmigen Bereich des
Saugelementes. Damit der schaftförmige Bereich 4 in
den Schlitz 8 eingeführt werden kann, ist der
Schlitz 8 höher als die Materialstärke
des schaftförmigen Bereiches 4 zuzüglich
der Länge des Vorsprungs 9. Die Löcher 7 haben
in etwa die Form und Größe des Vorsprunges 9.
Zur Fixierung des in den Schlitz 8 geführten und
mit einem seiner Löcher 7 um den Vorsprung 9 gelegten
schaftförmigen Bereiches 4 ist ein Clip 10 von
der dem Vorsprung gegenüberliegenden Seite des Schildes
auf das Schild geschoben. In dem in den Zeichnungen nicht dargestellten
voll montierten Zustand verdeckt der Clip 10 den Schlitz 8 von
beiden Seiten des Schildes. In 3 ist der
Clip in der Position während des Montagevorganges gezeigt
und von dem schaftförmigen Bereich 4 ist bereits
jenseits des gewählten Loches 7 der Bereich, der
für die gewählte Schaftlänge nicht benötigt
wird, abgetrennt. Das Saugelement verläuft auf mindestens
einer Seite des Schildes über den Rand des Clips abgewinkelt,
welcher aus diesen Gründen abgerundet ist.
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- 100
- Zungen-Lippen-Gesichtstrainer
- 1
- Schild
- 2
- Saugelement
- 3
- Mittel
zur Zungenspitzenstimulation- und Lokalisation
- 4
- Schaftförmiger
Ansatzbereich
- 5
- Vorderer
freier Rand des Saugelements
- 6
- Runde
Ausbuchtung
- 7
- Löcher
- 8
- Schlitz
- 9
- Vorsprung
- 10
- Clip
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 20100392
U1 [0002]
- - FR 1463140 [0002]