DE20100392U1 - Schnuller-Sauger - Google Patents
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Description
- 1 Schnuller-Sauger
Die Erfindung betrifft einen Schnuller-Sauger mit einem Schaft und einem von diesem schräg abstehenden Kopfteil, wobei eine Breitseite des Kopfteils abgeschrägt und die gegenüberliegende Breitseite nach außen gewölbt ist, wodurch eine einfachsymmetrische Ausbildung gegeben ist.
Schnuller-Sauger weisen allgemein einen Schaft und einen Kopfteil auf, wobei der Sauger in der Regel doppelt-symmetrisch ausgebildet ist, d.h. es liegen zwei zueinander senkrechte Symmetrieebenen vor. Dies ist für Kleinkinder normalerweise völlig ausreichend, um die Saug- und Kiefermuskulatur zu trainieren. Insbesondere Frühgeborene benötigen jedoch eine kieferorthopädisch günstigere Form, um ihre Kiefer- und Zungenmuskulatur zu trainieren.
In der DE 33 16 824 A ist ein Schnuller mit Sauger beschrieben, wobei der Saugerkörper kieferorthopädisch geformt ist und einen verjüngten Saugerschaft aufweist. In einer der dort ······ geoffenbarten Ausführungsformen weist der Saugerkörper einen flachen Saugerschaft auf, von dem der Kopfteil schräg absteht, wobei die eine Breitseite des Kopf teils abgeschrägt und die ge- *t..„ genüberliegende Breitseite nach außen gewölbt ist, wodurch eine j.,^1
einfach-symmetrische Ausbildung gegeben ist. Die nach außen ge- * wölbte Breitseite liegt beim Gebrauch am Gaumen des Kleinkindes ! an, während die Zunge gegen die abgeschrägte Breitseite des » Kopfteils drückt. Diese Ausbildung ist zwar - bei richtiger Position im Mund - kieferorthopädisch günstig, jedoch für ein optimales Trainieren der Zunge nicht geeignet, so dass in der Folge auch der Saug- und Schluckprozess nicht optimal gefördert wird.
Aus der US 5 004 473 A ist weiters ein Schnuller- bzw. Flaschen-Sauger bekannt, bei dem sich eine grabenförmige Delle im Schaft, ausgehend vom Schild bis zum Kopfteil erstreckt. Hierdurch sollen bestimmte Festigkeits- bzw. Biegeeigenschaften im Hinblick auf eine Ventilwirkung im Mund erreicht werden, ein Trainieren der Zungenmuskulatur ist jedoch nur in ungenügendem Maße möglich. Durch diese Saugerform eignet sich das Kleinkind von Anfang an eine falsche Saugbewegung sowie eine ungünstige Zungenstellung an.
Die US 5 7 59 195 A beschreibt einen Schnuller, dessen Sauger einen Schaft sowie einen von diesem Schaft abstehenden Kopfteil
mit einer abgeflachten schrägen Unterseite aufweist. Die US 5 275 619 A zeigt einen Schnuller, bei dem der Sauger einen schmalen Schaft und einen breiten Kopfteil mit inneren Verdickungen zur Stimulierung der Mundmuskulatur aufweist. In der US 3 924 621 A ist ein Schnuller beschrieben, der einen Sauger mit einem Schaft, der eine Öffnung aufweist, und mit einem von diesem schräg abstehenden Kopfteil aufweist. Die eine Breitseite des Kopfteils ist nach außen gewölbt, und die dieser gegenüberliegende Breitseite ist im Wesentlichen eben ausgebildet. Auch diese bekannten Schnuller-Sauger eignen sich jedoch nicht für ein spezifisches Trainieren der Zungenmuskulatur.
Es ist Ziel der Erfindung, einen Schnuller-Sauger der eingangs angeführten Art vorzusehen, der eine kieferorthopädisch günstige Form hat, die ein optimales Trainieren der Mund- und Zungenmuskulatur ermöglicht, so dass die Entwicklung der Muskulatur des Kleinkindes - insbesondere eines Frühgeborenen - im Mundbereich gefördert wird.
Der erfindungsgemäße Schnuller-Sauger der eingangs ange- ······ führten Art ist dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfteil mit ·,.*..,* einer Einwölbung zum Üben der Zungenmuskulatur versehen ist. Auf ■ *t Grund des Vorsehens der Einwölbung im Kopfteil wird beim Benutzen».^* des Saugers die Zunge in eine gewölbte Stellung, gebracht, wenn J..*is sie sich an die Einwölbung anlegt. Der mittlere Teil der Zunge * wird dabei nach oben in Richtung Gaumen gedrückt, während die J &iacgr; Zungenspitze und der Zungenrand auf einer tiefer liegenden Ebene ♦ * verbleiben. Dies fördert die Saugkraft, und das Kleinkind eignet sich die richtige Zungenbewegung von Anfang an an. Der vorliegende Schnuller-Sauger ist daher auch insbesondere für Frühgeborene, die eine unterentwickelte Muskulatur aufweisen, gut geeignet, da bei seiner Verwendung die Entwicklung der Muskulatur rascher abläuft.
Vorzugsweise ist die Einwölbung an der abgeschrägten Breitseite des Kopfteils vorgesehen. Auf diese Weise dreht das Kleinkind den Schnuller automatisch in die richtige Stellung, da diese angenehmer empfunden wird. Die nach außen gewölbte Breitseite wird bei Gebrauch gegen den Gaumen des Kleinkindes gedrückt und legt sich an diesen an. Die abgeschrägte Breitseite ist nach unten in Richtung Zunge gerichtet, so dass durch die Einwölbung in der Folge auch die Zunge optimal auf eine wellenförmige Bewegung trainiert werden kann.
Eine kieferorthopädisch besonders günstige Form ist dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Breitseiten des Kopfteils unterschiedliche axiale Längen aufweisen, wobei die abgeschrägte Breitseite länger ist als die nach außen gewölbte Breitseite. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass sich die nach außen gewölbte Breitseite insbesondere im hinteren Teil des Gaumens anlegt. Insbesondere der mittlere Teil der Zunge wird gefördert, sich in Richtung Gaumen hochzudrücken, was wiederum Voraussetzung für den Saug- und Schluckprozess ist. Durch das Vorsehen von unterschiedlichen axialen Längen wird weiters die Schrägstellung des Kopfteils begünstigt. Der Schaft hat dann an seinen zwei Breitseiten ebenfalls unterschiedliche Längen, wobei die Breitseite, die in die abgeschrägte Breitseite des Kopfteils übergeht, kürzer ist als die Breitseite des Schaftes, die in die nach außen gewölbte Breitseite des Kopfteils mündet.
Besonders günstig ist es, wenn der Schnuller-Sauger aus Silikon, Latex, Gummi, Elastomer oder einem thermoplastischen Elastomer ist. Diese Materialien bieten herstellungstechnische Vorteile, und sie ermöglichen einerseits die Beibehaltung der Form des Schnuller-Saugers und andererseits die notwendige Biegung, Dehnung, Verformung aufgrund der Saug- und Druckkräfte im Mund. Wichtig bei der Auswahl des Materials ist, unter anderem dass das Material eine ausreichende Stabilität hinsichtlich des natürlichen Milieus im Mund bzw. hinsichtlich verschiedener Lebensmittel {Fruchtsäuren etc.) aufweisen. Weiters sollte berücksichtigt werden, dass Zähne von Kleinkindern besonders scharf sind, und das Material sollte ausreichend fest bzw. zähe sein, damit es nicht durch Beißen, Kauen etc. frühzeitig beschädigt wird. Silikon, Latex, Gummi, Elastomere bzw. thermoplastische Elastomere weisen diese geforderten Eigenschaften auf, so dass sie sich besonders gut für die Erzeugung des vorliegenden Schnuller-Saugers eignen.
Praktische Untersuchungen haben ergeben, dass das erfindungsgemäß angestrebte Zungentraining besonders dann sichergestellt ist, wenn der Schnuller-Sauger eine Länge von 18 mm bis 3 0 im, insbesondere ca. 2 0,50 mm oder ca. 23 mm, und der Kopfteil des Schnuller-Saugers eine Breite von 11 mm bis 18 mm, insbesondere ca. 12,50 mm oder ca. 14,50 mm, aufweist. So weist beispielsweise eine Sauger-Größe eine Länge von ca. 20,50 mm und eine Breite von 12,50 mm auf, wobei sich diese Schnuller-Größe
-A-
besonders für Frühgeborene eignet. Weist der Schnuller-Sauger eine Länge von ca. 23 mm und eine Breite von ca. 14,50 mm auf, würde sich dieser besonders für bereits weiterentwickelte Kleinkinder eignen. Selbstverständlich kann eine noch größere Größe für noch ältere Kleinkinder, beispielsweise 1 bis 2-jährige Kinder, vorgesehen sein, wobei sich die größeren Schnuller-Sauger besonders für den Umstieg von dieser speziellen Saugerform auf einen "normalen", d.h. konventionellen Schnuller eignen. Dabei kann die Tiefe der Einwölbung und die Höhe der auf der Gegenseite vorgesehenen Wölbung nach außen je nach Sauger-Größe variiert werden. Günstig ist die Ausbildung einer vergleichsweise tieferen Einwölbung und höheren Wölbung nach außen für kleinere Sauger-Größen, da diese insbesondere für Frühgeborene geeignet sind. Die größeren Sauger-Größen können für etwas ältere Kleinkinder, die bereits eine weiter entwickelte Muskulatur aufweisen, weniger stark ausgebildete (Ein- )Wölbungen aufweisen.
Insbesondere für die Herstellung ist es günstig, wenn der Schnull er-Sauger einstückig mit dem Schild verbunden ist. Dies ****** erleichtert die Produktion, so dass der Schnuller kostengünstig ·,«.,* hergestellt werden kann; andererseits wird dadurch ein Zerlegen *e in Einzelteile, wie dies bei einem mehrteiligen Schnuller ge- *♦«·■** schehen kann, verhindert, so dass keine Gefahr des Verschluckens ;.**!*-
von kleineren Einzelteilen des Schnullers gegeben ist. *
• · · · Eine andere günstige Ausführungsform ist dadurch gegeben, I I
dass das dem Kopfteil gegenüberliegende Ende des Schaftes eine « < wulstartige Verdickung aufweist. Diese wulstartige Verdickung sichert den Halt des Schnuller-Saugers an einem Schnuller-Schild, wobei der Schaft soweit durch ein Loch im Schild durchgeschoben wird, bis die wulstartige Verdickung zur Gänze an der vom Mund abgewandten Seite des Schildes anliegt. Anschließend wird ein Keil in den Schaft eingedrückt, wodurch ein Lösen des Schnuller-Saugers vom Schild verhindert wird. Diese Ausbildung gewährleistet somit selbst bei einem mehrteiligen Schnuller einen sicheren Zusammenhalt der Einzelteile.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Schnuller-Sauger entsprechend seiner Größe markiert ist. Diese Markierung kann beispielsweise durch ein Einarbeiten oder Aufdrucken von Ziffern am Schnuller-Sauger geschehen. Auf diese Weise wird ein leichtes und schnelles Auffinden der für das jeweilige Kleinkind benötigten Größe gewährleistet; beispielsweise können drei verschiedene
Größen vorgesehen sein, eine kleine, mittlere und große Größe für die unterschiedlichen EntwicklungsStadien der Säuglinge. Besonders günstig ist es, wenn der Schnuller-Sauger zumindest teilweise gefärbt ist. Somit muss die spezifische Markierung nicht erst gesucht werden, sondern es kann die richtige Größe sofort mit einem Blick an der Farbe erkannt werden; beispielsweise wenn unterschiedliche Farben, wie gelb, rot, grün, verwendet werden.
Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft einen Schnuller mit einem erfindungsgemäßen Schnuller-Sauger und einem Schild.
Dabei ist es besonders günstig, wenn der Schild einen Griff aufweist, wobei der Griff schräg vom Schild auf der Seite der Einwölbung des Schnuller-Saugers absteht. Da bei Gebrauch die Einwölbung des Schnuller-Saugers nach unten weist, steht der Griff bei Gebrauch ebenfalls schräg nach unten weg. Auf diese Weise wird der Nasenbereich freigehalten, wodurch auch eventuelle Nasalintubationen erleichtert werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung &iacgr; dargestellten, besonders bevorzugten Ausführungsbeispielen, auf &iacgr; die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert. *
Es zeigen: *,*..*
Fig.l eine schematische Ansicht eines einteiligen Schnullers;,^*^
mit einem vollen Sauger; *
• &bgr; * * Fig.2 einen Längsschnitt durch diesen Schnuller mit Sauger J
gemäß der Linie II-II in Fig.l;
Fig.3 einen Querschnitt durch den Schnuller-Sauger gemäß der* Linie III-III in Fig.2;
die Fig.4 und 5 Schnittansichten eines Schnuller-Saugers entsprechend jenem von Fig.2 und 3, wobei nun jedoch ein hohler Schnuller-Sauger gezeigt ist; und
Fig.6 einen Längsschnitt eines Schnullers mit einem Sauger gemäß Fig.4, wobei der Schnuller mehrteilig ist.
Fig.l zeigt schematisch eine Ansicht eines einteiligen Schnullers mit einem Sauger 1 und mit einem Schild 2 mit Griff 2'; der Sauger 1 hat dabei einen im Querschnitt z.B. ovalen Schaftteil 3 und einen Kopfteil 4. Der Kopfteil 4 weist auf einer seiner beiden Breitseiten eine Einwölbung oder Delle 5 auf.
Aus Fig.2, in der ein Längsschnitt gemäß der Linie II-II in Fig.l veranschaulicht ist, ist ersichtlich, dass die eine Breitseite des Kopfteils 4, die mit der Einwölbung 5 versehen ist,
abgeschrägt ist, wogegen die gegenüberliegende Breitseite 6 nach außen gewölbt ist. Der Kopfteil 4 steht dadurch schräg vom Schaft 3 ab. Es ist ersichtlich, dass die nach außen gewölbte Breitseite 6 bei Gebrauch am Gaumen anliegt, während die Zunge gegen die auf der gegenüberliegenden Breitseite vorgesehene Einwölbung 5 drückt und somit selbst eine gebogene bzw. gewellte Form annimmt. Weiters ist ersichtlich, dass die abgeschrägte Breitseite axial länger ausgebildet ist als die nach außen gewölbte Breitseite 6, d.h. näher zum Schild 2 am Schaft 3 ansetzt als die andere, konvexe Breitseite 6. Weiters ist gezeigt, dass der Griff 2' schräg vom Schild 2 auf der Seite der Einwölbung 5 absteht.
In Fig.3 ist ein schematischer Querschnitt durch den Kopfteil 4 gemäß der Linie III-III in Fig.2 gezeigt, um die Einwölbung 5 zusätzlich zu verdeutlichen. Die Einwölbung 5 kann selbstverständlich je nach Bedarf auch tiefer oder flacher geformt sein. Es ist beispielsweise denkbar, dass ein für Frühgeborene bestimmter Sauger 1 eine tiefere Einwölbung 5 aufweist als
ein Sauger 1 für ältere Kleinkinder, für die eine flachere Ein- ! wölbung 5 als Umstieg auf einen klassischen Schnuller-Sauger 1 &iacgr; gedacht ist.
Fig.4 zeigt einen Längsschnitt durch einen Sauger 1' ent- · sprechend dem Längsschnitt in Fig.2, wobei dieser Sauger 1' hohl ;.tij» ausgebildet ist. Durch die hohle Ausführungsform ist der Sauger * 1' leicht verformbar bzw. zusammendrückbar, was insbesondere für I i Frühgeborene von Vorteil ist. Auch hier ist der vom Schaftteil 3 « * schräg abstehende Kopfteil 4 an der einen Breitseite mit einer * Einwölbung 5 ausgebildet; die gegenüberliegende Breitseite 6 ist hingegen wieder nach außen gewölbt.
Fig.5 zeigt einen zugehörigen Querschnitt des Kopfteils 4 gemäß Fig.4, wobei abgesehen von der hohlen Ausbildung - ähnlich wie in Fig.3 - die Gestalt der Einwölbung 5 in Querrichtung erkennbar ist.
Aus Fig.4 ist weiters ersichtlich, dass der Schaft 3 des Saugers 1' am dem Kopfteil 4 gegenüberliegenden Ende in einer wulstartigen Verdickung 7 endet, der zur Befestigung des Saugers 1' in einem Loch 7' eines gesonderten Schnuller-Schildes 2' dient, wie aus Fig.6 ersichtlich ist.
In Fig.6 ist ein Längsschnitt eines Schnullers mit dem Sauger 1' gemäß Fig.4 gezeigt, wobei der Sauger 1' im Loch 7' des Schildes 2' mit Hilfe eines eingeschobenen Keils 8 fixiert ist.
Über diesem Keil 8 wird abschließend noch eine z.B. gewölbte Kappe 9 aufgesetzt, die mit ihrem Rand in einer Aufnahmenut 10 des Schildes 2' fixiert wird, beispielsweise durch Einkleben, US-Schweißen oder aber durch Verrasten.
Diese in den Figuren dargestellten Ausführungsformen sind lediglich Beispiele. Es ist selbstverständlich auch möglich, einen hohlen Schnuller-Sauger vorzusehen, der mit dem Schild einteilig verbunden ist. Andererseits ist auch ein voller Schnuller-Sauger denkbar, der am dem Kopfteil gegenüberstehenden Ende des Schaftes eine wulstartige Verdickung aufweist, der in einem Loch des Schildes befestigt wird, entsprechend Fig.6.
Ein voller Schnuller-Sauger 1, wenn er kleine Abmessungen aufweist, ist ebenfalls für ein Frühgeborenes geeignet, da, insbesondere wenn weiche Materialien verwendet werden, dieser keine allzu starre Form aufweist. Als Material ist dafür insbesondere Silikonkautschuk oder ein ähnlich weiches, biegsames Material bevorzugt. Dies verhindert die Ausbildung eines sperrigen, festen, für das Frühgeborene unangenehmen Schnuller-Saugers.
Claims (11)
1. Schnuller-Sauger (1) mit einem Schaft (3) und einem von diesem schräg abstehenden Kopfteil (4), wobei eine Breitseite des Kopfteils (4) abgeschrägt und die gegenüberliegende Breitseite (6) nach außen gewölbt ist, wodurch eine einfach-symmetrische Ausbildung gegeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfteil (4) mit einer Einwölbung (5) zum Üben der Zungenmuskulatur versehen ist.
2. Schnuller-Sauger (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwölbung (5) an der abgeschrägten Breitseite des Kopfteils (4) vorgesehen ist.
3. Schnuller-Sauger (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Breitseiten des Kopfteils (4) unterschiedliche axiale Längen aufweisen, wobei die abgeschrägte Breitseite länger ist als die nach außen gewölbte Breitseite (6).
4. Schnuller-Sauger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnuller-Sauger (1) aus Silikon, Latex Gummi, Elastomer oder einem thermoplastischen Elastomer ist.
5. Schnuller-Sauger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnuller-Sauger (1) eine Länge von 18 mm bis 30 mm, insbesondere ca. 20,50 mm oder ca. 23 mm, und der Kopfteil (4) des Schnuller-Saugers (1) eine Breite von 11 mm bis 18 mm, insbesondere ca. 12,50 mm oder ca. 14,50 mm, aufweist.
6. Schnuller-Sauger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass er einstückig mit einem Schild (2) verbunden ist.
7. Schnuller-Sauger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Kopfteil (4) gegenüberliegende Ende des Schaftes (3) eine wulstartige Verdickung (7) aufweist.
8. Schnuller-Sauger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass er entsprechend seiner Größe markiert ist.
9. Schnuller-Sauger (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass er zumindest teilweise gefärbt ist.
10. Schnuller mit einem Schnuller-Sauger (1) und einem Schild (2), dadurch gekennzeichnet, dass der Schnuller-Sauger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 ausgebildet ist.
11. Schnuller nach Anspruch 10, wobei der Schild (2) einen Griff (2') aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (2') schräg vom Schild auf der Seite der Einwölbung (5) des Schnuller-Saugers absteht.
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