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DE202008010203U1 - Atemhilfeset und Atemhilfesystem - Google Patents

Atemhilfeset und Atemhilfesystem Download PDF

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DE202008010203U1
DE202008010203U1 DE200820010203 DE202008010203U DE202008010203U1 DE 202008010203 U1 DE202008010203 U1 DE 202008010203U1 DE 200820010203 DE200820010203 DE 200820010203 DE 202008010203 U DE202008010203 U DE 202008010203U DE 202008010203 U1 DE202008010203 U1 DE 202008010203U1
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/08Devices for correcting deformities of the nose ; Devices for enlarging the nostril, e.g. for breathing improvement

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Abstract

Atemhilfe (8) zur besseren Sauerstoffaufnahme durch die Atemwege der Nase, aus einem Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass die Atemhilfe eine zur Anlage an die Nasen-Innenwand ausgebildete Oberfläche (2) aufweist, die zumindest teilweise aus einer mit einer Mehrzahl von Öffnungen (4) versehen ist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Atemhilfesystem zur Erweiterung der Nasenflügel, wie in Schutzanspruch 1 beschrieben. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Zur Unterstützung der Atmung sind verschiedene Atemhilfesysteme bekannt. Beispielsweise werden insbesondere im Bereich des Sports Heftpflaster genutzt, die über die Nase geklebt werden und so die Nasenflügel leicht nach oben ziehen, um derart die Atemwege zu vergrößern.
  • Darüber hinaus sind auch Elemente zum Einführen in die Nasenlöcher bekannt, die ebenfalls dazu dienen, die Nasenflügel zu erweitern.
  • Die DE 298 20 401 U1 offenbart ein längliches Kunststoffrohr bzw. einen länglichen Kunststoffschlauch, der im mittleren Bereich eine Ausnehmung aufweist, die sich über den größten Teil seines Querschnitts erstreckt. Beim Einsetzen in die Nase kann nun der Kunststoffschlauch im Bereich der Ausnehmung so gebogen werden, dass die beiden links und rechts der Ausnehmung liegenden Enden des Schlauches nach dem Biegen parallel zueinander liegen, wodurch die Ausnehmung aufgebogen und zur Sauerstoffaufnahme geöffnet wird. Den derart gebogenen Schlauch kann nun der Anwender in die Nasenlöcher einführen, wobei der untere Bereich mit der Ausnehmung aus der Nase herausschaut und den Bereich zwischen den Nasenlöchern überbrückt.
  • Die DE 197 14 001 A1 zeigt eine Atemhilfe aus Silikon, die im Wesentlichen rohrförmig ist, der Nasenlochinnenform angepasst ist und zur Einführung in das Nasenloch vorgesehen ist.
  • Diese Atemhilfen sind teilweise optisch beeinträchtigend, da sie nicht vollständig in die Nase eingebracht werden können und für den Anwender oft unangenehm, da entweder eine große Fläche der Nasenaußenseite beklebt wird, wie beim Nasenpflaster, oder der Naseninnenraum vollständig durch die Atemhilfe abgedeckt wird.
  • Es besteht daher ein Bedarf nach einer Atemhilfe, die das Wohlbefinden und das Aussehen des Anwenders so wenig wie möglich beeinträchtigt. Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit der Atemhilfe nach Anspruch 1. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Eine erfindungsgemäße Atemhilfe besteht aus einem Kunststoffmaterial, das wenigstens eine Oberfläche zur Anlage an die Nasenwände aufweist, wobei diese Oberfläche eine Mehrzahl von Öffnungen aufweist. Durch die Öffnungen in der Oberfläche kann sich die Atemhilfe mit ihrer Oberfläche an die Naseninnenwand anlegen, ohne dabei die Naseninnenwand von der Belüftung abzuschneiden. Das Hautgewebe an der Naseninnenwand ist damit auch bei eingesetzter Atemhilfe ausreichend mit Sauerstoff versorgt, so dass weder ein Austrocknen noch eine zu große Feuchtigkeit bedingt durch eine vollflächig anliegende Oberfläche, wie bei den Atemhilfesystemen nach dem Stand der Technik üblich, besteht. Die Abmessungen der erfindungsgemäßen Atemhilfe sind dabei so bemessen, dass sie vollständig in das Naseninnere eingesetzt werden kann.
  • Die Öffnungen in der Oberfläche können dabei prinzipiell äußerst unterschiedlich geformt sein, wichtig ist lediglich, dass zwischen den Öffnungen zumindest schmale, stegartige Bereiche der Oberfläche „stehen" bleiben, um an die Naseninnenwand angelegt zu werden, so dass die Naseninnenwände durch die Atemhilfe nach außen gedrückt werden und derart den Atemweg erweitern, so dass der Patient oder Anwender leichter atmen und eine größere Menge Luft bzw. Sauerstoff durch die Nase aufnehmen kann.
  • Es ist dabei vorteilhaft, wenn die Atemhilfe gemäß der Erfindung eine gewisse Elastizität besitzt. So kann die Atemhilfe durch die Naseninnenwände teilweise verformt werden, erhält aber eine Spannung gegen die Naseninnenwand aufrecht, die notwendig ist, um die Atemwege der Nase entsprechend zu erweitern. Die Elastizität von Kunststoffen wird hierbei maßgeblich von der so genannten Shore-Härte bestimmt, die bei einem Atemhilfesystem gemäß der Erfindung immer passend zur Form des einzelnen Atemhilfeelements ausgewählt werden kann.
  • So benötigt beispielsweise ein Atemhilfesystem, bei dem die Stege zwischen den Öffnungen relativ breit und/oder dick sind, eine geringere Shore-Härte als ein Atemhilfe-Element mit dünnen, filigranen Stegen zwischen den Öffnungen.
  • Zur leichteren Einführung des Atemhilfesystems in das Naseninnere ist eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung mit einer Vorrichtung zum Aufstecken auf eine spezielle Pinzette ausgerüstet. Diese Vorrichtung besteht aus einem oder mehreren verbreiterten Elementen im Atemhilfesystem, die eine längliche, zur Nasenaußenseite gerichtete Öffnung bzw. einen Hohlraum aufweisen. In diesen Hohlraum kann die Spitze einer speziellen, passend geformten Pinzette eingeführt werden, so dass das Atemhilfeelement auf der Spitze der Pinzette geführt wird. Mit Hilfe der Pinzette kann nun das Atemhilfeelement in das Naseninnere eingeführt werden, wobei nach dem Einführen die Pinzette aus der Öffnung bzw. dem Hohlraum herausgezogen wird und das Atemhilfeelement im Naseninneren verbleibt, so dass sich die atemverbessernde Wirkung des Atemhilfesystems entfaltet.
  • Für die äußere Form der Atemhilfe bieten sich unterschiedliche Ausführungsformen an. In einer ersten Ausführungsform der Erfindung besteht die Atemhilfe aus einer im Wesentlichen rechteckigen, flachen Oberfläche, wobei an zwei einander gegenüberliegenden Seiten die oben erwähnten Elemente zum Einführen mit der Pinzette angeordnet sind. Die flache, rechteckige Oberfläche zwischen den beiden Einführhilfeelementen ist von Öffnungen durchsetzt, die unterschiedliche Formen aufweisen können, beispielsweise rautenförmig, viereckig, rund oder ähnliches, wobei die Öffnungen durch Stege voneinander getrennt sind. Diese flache Oberfläche weist entsprechend der Shore-Härte des verwendeten Kunststoffs eine elastische Formbarkeit auf, so dass sie zum Einführen in die Nase des Patienten bzw. Nutzers um eine Achse gebogen werden kann, die parallel zu den beiden Einführhilfeelementen oberhalb der Atemhilfe verläuft. Indem die Atemhilfe derart gebogen wird, erhält sie eine Form, die im Wesentlichen einem Teil der Außenfläche eines Zylinders entspricht. In dieser gebogenen Form lässt sich die Atemhilfe einfach und bequem auf der Pinzette in das Naseninnere einführen und streckt sich dort nach dem Entfernen der Pinzette durch die ihr innewohnende Elastizität entlang der Naseninnenwand aus und drückt derart von innen gegen die Nasenwand, so dass der Atemweg erweitert wird und dem Patienten bzw. Nutzer das Atmen leichter fällt.
  • In einer alternativen Ausführungsform weist die Atemhilfe bereits eine kegelstumpf- oder zylinderähnliche Grundform auf, bei der die Mantelfläche und die Grundflächen des Zylinders/Kegelstumpf Öffnungen aufweisen. Vorzugsweise bestehen die Grundflächen des Zylinders/Kegelstumpfs bei dieser alternativen Ausführungsform der Erfindung im Wesentlichen aus Kreisringen, so dass die Luft praktisch ungehindert durch das Zylinderinnere hindurchströmen kann. Die Mantelfläche der Zylinder-/Kegelstumpfform wird von Stegen gebildet, zwischen denen sich Öffnungen befinden, so dass auch bei dieser Ausführungsform die Versorgung der Naseninnenwand mit Luft gewährleistet ist.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Stegelemente, die die Mantelfläche bilden, in einer Helixform entlang der äußeren Mantelfläche der Atemhilfe angeordnet. Dadurch kann die Atemhilfe durch eine Drehbewegung beim Einführen in die Nase unterstützt werden, so dass die Atemhilfe in einer Art Schraubbewegung durch das Entlanggleiten der helixförmigen Stege in das Naseninnere eingeführt wird. Die Elemente zur Aufnahme der Stützen der Pinzette sind vorzugsweise senkrecht zu den Grundflächen des Zylinders/Kegelstumpfs ausgerichtet und weisen somit Schnittpunkte mit den helixförmigen Stegen auf.
  • Weitere Vorteile, Merkmale, Merkmalskombinationen und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung werden deutlicher anhand der nachfolgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsformen und den Figuren. Diese zeigen in:
  • 1 eine Atemhilfe gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 die Atemhilfe aus 1 in um eine zentrale Achse gebogenen Zustand;
  • 3 die Atemhilfe aus 1 in einer Ansicht von oben;
  • 4 die Atemhilfe aus 2 in einer Ansicht von oben;
  • 5 die Atemhilfe aus 1 in isometrischer Darstellung;
  • 6 die Atemhilfe aus 2 in isometrischer Darstellung;
  • 7 das Einführen einer Atemhilfe gemäß den 16 in das Naseninnere eines Patienten;
  • 8 ein Atemhilfesystem mit Atemhilfeelementen unterschiedlicher Größe und einer Pinzette zum Einführen;
  • 9a9h verschiedene Öffnungsformen in der Oberfläche einer Atemhilfe gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 10 eine zylinderförmige Atemhilfe gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung, von oben gesehen;
  • 11 die Atemhilfe aus 10 in isometrischer Darstellung;
  • 12 die Atemhilfe aus 10 von der Seite dargestellt;
  • 13 die Atemhilfe aus 12, um 90° gedreht von der Seite dargestellt;
  • 14 eine alternative Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Atemhilfe;
  • 15 die Atemhilfe aus 14 in isometrischer Darstellung;
  • 16 die Atemhilfe aus 14 in seitlicher Darstellung;
  • 17 die Atemhilfe aus 16, um 90° gedreht in seitlicher Darstellung;
  • 18 eine weitere, alternative Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in Darstellung von oben;
  • 19 zeigt eine isometrische Darstellung der Ausführungsform aus 18;
  • 20 zeigt die Ausführungsform aus 18 in seitlicher Darstellung;
  • 21 zeigt die Ausführungsform aus 20 um 90° gedreht von der Seite.
  • 1 zeigt eine erste Ausführungsform einer Atemhilfe gemäß der vorliegenden Erfindung. Die flächige, rechteckige Oberfläche 2 ist mit Öffnungen 4 durchsetzt und besteht aus einem Kunststoff, der hautverträglich und elastisch biegsam ist. An den beiden Schmalseiten der Oberfläche befinden sich die Einführhilfeelemente 3, die, wie in 3 sichtbar, eine im Wesentlichen zylinderförmige Ausbildung haben. Im Inneren der Einführhilfeelemente 3 befindet sich die Öffnung bzw. der Hohlraum 1, der im in 1 dargestellten Beispiel ebenfalls zylinderförmig ist. Es ist aber ebenso möglich, andere Formen, beispielsweise mit einem rechteckigen oder dreieckigen Querschnitt, vorzusehen. Die Öffnung bzw. der Hohlraum 1 ist bei der in den 18 dargestellten Ausführungsform zu einer Längsseite der Oberfläche hin geöffnet, während zur anderen Längsseite der Oberfläche hin die Öffnung bzw. der Hohlraum verschlossen ist. Somit kann die Spitze der Pinzette (siehe 7) von einer Seite sicher eingeführt werden, und ein Hindurchtreten der Pinzettenspitze und eine damit verbundene Verletzungsgefahr ist sicher ausgeschlossen. In 2 ist die Atemhilfe aus 1 um die Achse a gebogen dargestellt. In dieser, gebogenen Form kann die Atemhilfe mit Hilfe der Pinzette (siehe 7) bequem und sicher in das Naseninnere eingeführt Werden.
  • 3 zeigt die Atemhilfe aus 1 in der Sicht von oben. Die zylindrischen Elemente 3 mit den Hohlräumen 1 an den Schmalseiten sind erkennbar. Die Oberfläche 2 weist eine bestimmte Dicke auf, die abhängig ist von der Shore-Härte des verwendeten Kunststoffs und den Abmessungen der Stege zwischen den Öffnungen 4. In 4 ist die um die Achse a gebogene Atemhilfe aus 2 von oben dargestellt.
  • Die 5 und 6 zeigen noch einmal eine isometrische Darstellung der Atemhilfe aus 1 (5) und aus 2 (6).
  • In 7 ist dargestellt, wie ein Atemhilfeelement 8, das gebogen auf eine Pinzette 6 gesteckt ist, in eine Nase 5 eingeführt wird. Mittels der Pinzette lässt sich das Atemhilfeelement 8 biegen, um in das Naseninnere eingeführt werden zu können. Dies geschieht zweckmäßig durch Druck auf die beiden Schenkel der Pinzette 6. 8 zeigt ein Gesamtset, das aus unterschiedlich großen Atemhilfeelementen 8, die je nach Größe der Atemwegsöffnung ausgesucht werden können, einer Pinzette 6 und einem Spiegel 9 besteht. Der Spiegel weist hierbei eine Plane und eine vergrößernde Seite auf, so dass der Anwender die Atemhilfe einfach und sicher einführen kann.
  • Die 9a9h zeigen unterschiedliche Ausführungen der Öffnungen, beispielsweise rautenförmige, viereckige oder runde Öffnungen. Grundsätzlich sind je nach Einsatzzweck nahezu beliebige Öffnungsformen möglich, solange sichergestellt ist, dass die zwischen den Öffnungen liegenden Stege stark genug sind, um einen ausreichenden Druck auf das Naseninnere auszuüben und so die Atemwege zu erweitern.
  • 10 zeigt eine alternative Ausführungsform der Erfindung mit einer kreisförmigen Grundfläche 10, in der die Einführhilfeelemente 11 mit den Hohlräumen bzw. Öffnungen 12 einander bezüglich des Mittelpunkts gegenüberliegend angeordnet sind. Die äußere Form des Atemhilfeelements gemäß 10 besteht im Wesentlichen aus einem Kegelstumpf oder Zylinder, dessen Mantelfläche durch einen oder mehrere Stege 13 gebildet werden, wie in 11 dargestellt. Dieser Steg bzw. diese Stege winden sich in einer Helixform von der einen zur anderen Grundfläche und bilden so die Mantelfläche des Kegelstumpfes bzw. Zylinders. Die Ausführung der Atemhilfe in einer kegelstumpfähnlichen Grundform ermöglicht eine leichtere Einführbarkeit, wobei es vorteilhaft ist, wenn die obere, kleinere Grundfläche in ihrer Größe nur relativ wenig von der unteren Grundfläche abweicht, so dass der Kegelstumpf nahe an einer zylinderähnlichen Grundform ist. Die Einführhilfeelemente 11 weisen dabei Verbindungspunkte mit dem Steg 13 auf.
  • 14 zeigt eine weitere alternative Ausführungsform der Erfindung. Auch diese ist eine im Wesentlichen kegelstumpf- oder zylinderförmige Grundform, wobei wie bei der Ausführungsform in 10 die Einführhilfeelemente einander gegenüberliegend in den Grundflächen angeordnet sind. Der Steg 13 ist bei dieser Ausführungsform ebenfalls helixförmig ausgeführt, weist aber eine größere Dicke auf, so dass eine geringe Anzahl von Windungen ausreichend ist, um die nötige Festigkeit im Druck gegen die Innenseite der Atemwege zu erzeugen. Zusätzlich zu den Einführhilfeelementen, die mit dem Steg 13 verbunden sind und zu dessen Stabilisierung beitragen, weist die Ausführungsform nach 14 zusätzliche Stabilisierungsstege 14 auf, wie in 15, 16 und 17 dargestellt. Diese Stabilisierungsstege 14 befinden sich auf dem Grundkreis bezogen jeweils um etwa 90° entlang des Kreisumfangs von den Einführhilfeelementen entfernt, so dass der Steg jeweils nach einer Vierteldrehung um die Zylinder- oder Kegelstumpfaußenseite durch die zusätzlichen Stabilisierungsstege 14 stabilisiert wird.
  • 1821 zeigen eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der die Einführhilfeelemente stärker nach außen gerückt sind und somit mehr zur Stabilisierung des Stegs 13, der auch hier im Vergleich zur Ausführungsform aus den 1013 stärker und somit biegesteifer ausgeführt ist. Somit genügt bei der Ausführungsform in den 1821 die Verwendung eines verwindungssteiferen Steges 13 in Verbindung mit den stark in den Steg eingerückten Einführhilfeelementen 12, um die notwendige Festigkeit der Kegelstumpf- bzw. Zylindergrundform auch beim Einführen in die Nase zu erhalten.
  • 1
    Hohlraum
    2
    Oberfläche
    3
    Einführhilfeelemente
    4
    Öffnung
    5
    Nase
    6
    Pinzette
    8
    Atemhilfeelement
    9
    Spiegel
    10
    Grundfläche
    11
    Einführhilfeelemente
    12
    Hohlraum
    13
    Steg
    14
    Stabilisierungssteg
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 29820401 U1 [0004]
    • - DE 19714001 A1 [0005]

Claims (11)

  1. Atemhilfe (8) zur besseren Sauerstoffaufnahme durch die Atemwege der Nase, aus einem Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass die Atemhilfe eine zur Anlage an die Nasen-Innenwand ausgebildete Oberfläche (2) aufweist, die zumindest teilweise aus einer mit einer Mehrzahl von Öffnungen (4) versehen ist.
  2. Atemhilfe (8) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch wenigstens ein Einführhilfe-Element (3, 11), insbesondere in zylindrischer oder zylinderähnlicher Form, mit einer zur Nasenöffnung gerichteten Öffnung (1) mit einem Durchmesser im Bereich von 0,1 bis 2 mm.
  3. Atemhilfe (8) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Einführhilfe-Element (3, 11) zur Naseninnenseite hin keine Öffnung aufweist.
  4. Atemhilfe (8) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Atemhilfe aus einem im Wesentlichen flachen Blatt (2), vorzugsweise in Rechteckform, aus einem elastischen Kunststoff besteht, dass um eine Achse gebogen werden kann, um in den Nasenhöhleninnenraum eingeführt zu werden.
  5. Atemhilfe (8) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das im Wesentlichen flache Blatt (2) sich zwischen zwei Einführhilfe-Elementen (3) mit einer Öffnung zur Nasenöffnung hin erstreckt.
  6. Atemhilfe (8) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Atemhilfe eine im Wesentlichen zylindrische oder kegelstumpfförmige Grundform aufweist, wobei die Grund- und die Mantelflächen des Zylinders Öffnungen aufweisen.
  7. Atemhilfe (8) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche aus einem oder mehreren, helixförmigen Stegen (13) aus Kunststoff besteht, die sich zwischen den Grundflächen erstrecken, wobei zwischen den einzelnen Windungen des oder der helixförmigen Stege (13) die Mantelfläche offen ist.
  8. Atemhilfe (8) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die helixförmigen Stege (13) durch die Einführhilfe-Elemente (11) mit Öffnung (12) zur Nasenöffnung hin zwischen ihren einzelnen Windungen verbunden sind.
  9. Atemhilfe (8) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführhilfe-Elemente (11) sich in einem im Wesentlichen rechten Winkel zu wenigstens einer der Grundflächen von dieser Grundfläche in Richtung zur anderen Grundfläche hin erstrecken.
  10. Atemhilfe (8) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie vollständig in das Naseninnere eingeführt werden kann.
  11. Atemhilfe-System aus einer Atemhilfe (8) und einer Pinzette (6), dadurch gekennzeichnet, dass die Atemhilfe (8) eine zur Anlage an die Nasen-Innenwand ausgebildete Oberfläche (2) mit mehreren Öffnungen (4) darin aufweist und Einführhilfe-Elemente (3, 11) umfasst, die eine Öffnung (1, 12) oder einen Hohlraum aufweisen, und die Pinzette (6) komplementär ausgebildete Spitzen zum Einführen in die Öffnungen (1, 12) der Einführhilfe-Elemente (3, 11) aufweist.
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