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Die
Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung für scheibenförmige Datenträger mit
einem zentralen Innenloch, wie beispielsweise CDs und DVDs.
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Schallplatten
waren die ersten scheibenförmigen
Datenträger
mit Innenloch. Sie sind fast völlig durch
Datenträger
wie CDs und CVDs abgelöst,
die auch als einmal oder mehrmals beschreibbare Datenträger verfügbar sind.
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Es
sind Automaten zur Herstellung individuell beschreibbarer Datenträger bekannt,
bei dehnen der zu beschreibende Datenträger einem Datenträger-Stapel entnommen
wird und einem oder mehreren Brennern und einem oder mehreren Druckern zum
Beschriften des Datenträgers
zugeführt
wird.
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In
der
DE 44 38 246 C1 ist
eine Druckeinrichtung zum Bedrucken von vereinzelten flachen Druckträgern, vorzugsweise
von CDs in Mehrfarbendruck beschrieben. Die CDs werden mittels eines
horizontal und vertikal bewegbaren Saugheber im Druckrhythmus abgehoben
und transportiert.
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Die
DE 198 00 051 C2 beschreibt
eine Vorrichtung zum Magazinieren und Transportieren von gleichgroßen und
stapelförmig
angeordneten scheibenförmigen
Elementen mit Mittelloch, wie beispielsweise CDs, wobei die scheibenförmigen Elemente von
einem Manipulator entnommen werden und an ihren Bestimmungsort transportiert
werden.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, eine einfache, robuste und kostengünstige Transportvorrichtung
für scheibenförmige Datenträger zu schaffen.
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Erfindungsgemäß wird diese
Aufgabe mit dem Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst. Es wird eine Vorrichtung
zum Beschreiben von scheibenförmigen,
vorzugsweise als CD oder DVD ausgebildeten Datenträgern mit
mindestens einem Brenner zum Beschreiben des Datenträgers und
mindestens einer Transportvorrichtung für den Datenträger vorgeschlagen,
wobei vorgesehen ist, daß die
Transportvorrichtung einen in Betriebslage vertikal verfahrbaren
Datenträger-Lift
aufweist; daß der
Datenträger-Lift
an seinem oberen Abschnitt eine Auflagefläche für einen Datenträger aufweist;
daß der
Datenträger-Lift
in einer Führung
geführt
ist und daß der
Datenträger-Lift
an seinem unteren Abschnitt in Eingriff mit einem Antrieb steht.
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Weil
der in der Führung
gelagerte Datenträger-Lift
nur in einer Achse verfahrbar ist, ist die Transportvorrichtung
besonders einfach und störungsunempfindlich
ausgebildet. Zum Verfahren des Datenträger-Lifts sind keine besonderen
Vorkehrungen zu treffen, denn durch die Führung ist der Verfahrweg des
Datenträger-Lifts
vorbestimmt.
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Vorteilhafte
Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen bezeichnet.
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Es
kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, daß der Antrieb ein Drehabtriebsglied
und ein Getriebe für
Linearantrieb aufweist. Vorzugsweise kann als Drehantrieb ein weiter
unten beschriebener Servomotor vorgesehen sein, dessen Abtrieb sehr
einfach winkelgenau steuerbar ist. Dadurch sind Lagesensoren zur
Bestimmung der Lage des Datenträger-Lifts entbehrlich.
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Weiter
kann vorgesehen sein, daß der
Antrieb ein Schubkurbelgetriebe aufweist.
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Das
Schubkurbelgetriebe kann einen drehbar angetriebenen Kurbelarm mit
daran gelenkig gelagertem Schubglied aufweisen, wobei das Schubglied
in einer Linearführung
verschiebbar gelagert ist. Bei der Linearführung kann es sich um eine
Führungshülse mit
einem kreiszylindrischen Loch handeln, das von dem Datenträger-Lift
durchgriffen ist, wobei die in dem kreiszylindrischen Loch mögliche Drehbewegung
des Schubglieds durch ein geeignetes konstruktives Mittel verhindert
sein kann, zum Beispiel durch einen in einem Schlitz geführten Stift, wie
weiter unten beschrieben.
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Weiter
kann vorgesehen sein, daß der
Kurbelarm einen federnden gabelförmigen
Abschnitt aufweist. Durch die federnde Ausbildung können Zwangskräfte auf
den Antrieb vermieden werden, wenn beispielsweise der Datenträger-Lift über die Endlage
hinaus bewegt wird.
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Der
federnde gabelförmige
Abschnitt des Kurbelarmes kann aus Federstahl, Federbronze oder Kunststoff
ausgebildet sein.
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In
einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein,
daß der
Datenträger-Lift
an seinem unteren Abschnitt als Schubglied ausgebildet ist, das
mit dem Kurbelarm gelenkig verbunden ist. Es ist also nicht erforderlich,
ein gesondertes Schubglied vorzusehen.
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Weiter
kann vorgesehen sein, daß der
untere Abschnitt des Datenträger-Lifts
eine in axialer Richtung verlaufende schlitzförmige Ausnehmung aufweist,
die senkrecht zur Achse des Datenträger-Liftes von einem Stift
durchgriffen ist, der mit dem Kurbelarm in Eingriff steht.
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Der
Kurbelarm kann mit der Abtriebswelle eines Servomotors drehstarr
verbunden sein.
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In
einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, daß zwischen dem Schubkurbelgetriebe
und dem Datenträger-Lift
ein Linear-Kugeltrieb angeordnet ist.
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Es
kann vorgesehen sein, daß der
Linear-Kurbeltrieb in gekrümmter
Linie verläuft.
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Weiter
kann vorgesehen sein, daß der
Linear-Kugeltrieb eine rohrförmige
Führungsbahn
aufweist, in welche in dichter Packung Kugeln bewegbar eingefüllt sind.
Die rohrförmige
Führungsbahn
kann beispielsweise als Spritzgußteil aus zwei Halbschalen
ausgebildet sein, die zu einer geschlossenen Führungsbahn mit kreisförmigem Querschnitt
zusammengefügt werden
können.
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Es
kann auch vorgesehen sein, daß die
rohrförmige
Führungsbahn
als biegbares Rohr ausgebildet ist.
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Der
vorstehend beschriebene Linear-Kugeltrieb, bei denen Kugeln eine
lineare Bewegung zwischen zwei Führungselementen
längs einer
Bahnkurve spielfrei übertragen,
zeichnet sich durch einen einfachen, materialsparenden und robusten
Aufbau aus und gestattet es, das Getriebe und den Datenträger-Lift
räumlich
voneinander zu trennen. Eine solche Anordnung kann beispielsweise
für die
Wartung Vorteile bieten.
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Bei
den Kugeln kann es sich um handelsübliche Kugeln für Wälzlager
handeln, beispielsweise mit einem Durchmesser von 6 mm.
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Es
kann vorgesehen sein, daß der
Innendurchmesser der rohrförmigen
Führungsbahn
um 3% bis 5% größer als
der Durchmesser der Kugeln ist.
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Zur
Ankopplung des Schubkurbelgetriebes an den Linear-Kugeltrieb kann
vorgesehen sein, daß der
Abtrieb des Schubkurbelgetriebes als stabförmiges Schubglied ausgebildet
ist.
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Weiter
kann vorgesehen sein, daß der Durchmesser
des Schubgliedes um 3% bis 5% kleiner als der Innendurchmesser der
rohrförmigen
Führungsbahn
ist.
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In
einer weiteren Ausbildung ist vorgesehen, daß der untere Endabschnitt des
Datenträger-Liftes in
den dem Abtrieb des Schubkurbelgetriebes abgewandeten Abschnitt
der rohrförmigen
Führungsbahn eingreift.
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Vorteilhafterweise
kann vorgesehen sein, daß der
Durchmesser des Endabschnitts um 3% bis 5% kleiner als der Innendurchmesser
der rohrförmigen
Führungsbahn
ist.
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Es
kann weiter vorgesehen sein, daß der dem
Abtrieb des Schubkurbelgetriebes abgewandte Abschnitt der rohrförmigen Führungsbahn
die Führung
für den
Datenträger-Lift
ist.
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Der
vorstehend beschriebene Linear-Kugeltrieb kann also mit einfachen
Mitteln realisiert werden und ist darüber hinaus problemlos in die
Gesamtkonstruktion integrierbar.
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In
einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein,
daß der
Antrieb des Datenträger-Lifts
ein Drehabtriebsglied und ein Schraubspindelgetriebe aufweist. Ein
Schraubspindelgetriebe wirkt zugleich als Kraftverstärker, d.h.
für den
Antrieb muß weniger
Leistung aufgebracht werden, was allerdings mit einem vergrößerten Drehweg
verbunden ist.
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In
einer weiteren Ausbildung kann vorgesehen sein, daß der Antrieb
des Datenträger-Lifts
ein Drehabtriebsglied und ein Zahnstangengetriebe aufweist.
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Wenn
es sich bei dem Servomotor um einen Servomotor handelt, der für drehbewegungen
von mehr als 120°,
insbesondere von 360° und
mehr ausgelegt ist, kann es sich bei dem Servomotor auch um einen
herkömmlichen
Elektromotor handeln. Vorteilhafterweise kann es sich auch um einen
Getriebemotor handeln, bei dem die Motordrehzahl durch ein fest mit
dem Motor verbundenes Getriebe untersetzt ist. Weil der Datenträger-Lift
jeweils nur zwischen einer unteren und einer oberen Endlage verfahren
wird, ist eine präzise
Winkelsteuerung entbehrlich und kann durch Endlagenschalter o.ä. ersetzt
sein.
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Eine
besonders einfache Ausbildung wird erhalten, wenn vorgesehen ist,
daß der
Antrieb des Datenträger-Lifts
als Linearantrieb ausgebildet ist. Insbesondere für kleine
Verfahrwege des Datenträger-Lifts
kann eine solche Ausführung
von Vorteil sein.
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Die
Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
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1 eine
Zentralmechanik eines CD/DVD-Brennautomaten mit einem ersten Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung;
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2 die
Transportvorrichtung in 1;
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3 ein
zweites Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung;
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4a ein
drittes Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung;
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4b ein
viertes Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung.
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1 zeigt
eine Zentralmechanik 1 eines CD/DVD-Brennautomaten zum
Beschreiben von CDs/DVDs, im folgenden Datenträger genannt, die eine Vereinzelungsvorrichtung 2,
Brenner 3a bis 3c, einen Drucker 3d,
eine Haltevorrichtung 7 und eine Transportvorrichtung 8 aufweist.
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Bei
der Vereinzelungsvorrichtung 2 handelt es sich um eine
Vereinzelungsvorrichtung mit einem Schubladenmechanismus mit einer
Schublade 2s. Die Vereinzelungsvorrichtung ist in 1 mit
geschlossener Schublade 2s dargestellt, Auf der Vereinzelungsvorrichtung 2 ist
ein Datenträger-Stapel 5 abgelegt.
Ein von dem Datenträger-Stapel 5 selektierter
Datenträger 5s wird
beim Öffnen
der Schublade 2s in einer Vereinzelungstasche der Schublade bereitgestellt.
In der in 1 gezeigten Darstellung ist
dieser Datenträger
bereits auf einem Datenträger-Lift 8l der
Transportvorrichtung 8 abgelegt.
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Der
Datenträger-Lift 8l ist
im wesentlichen als Kreiszylinder ausgebildet mit senkrecht verlaufender
Zylinderachse. Der obere Endabschnitt des Datenträger-Lifts 8l ist
als ein Kreiszylinder ausgebildet, der in einen kegeligen oder halbkugeligen
Führungsdorn 8f übergeht
und durchgreift das zentrale Innenloch des Datenträgers 5s.
Die Höhe
des genannten Kreiszylinders entspricht mindestens der Dicke des
Datenträgers 5s,
d.h. er weist in dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
eine Höhe von
1,2 mm auf. Der Durchmesser des Kreiszylinders ist so gewählt, daß zwischen
dem Durchmesser des Innenlochs des Datenträgers 5s und dem Durchmesser
des Kreiszylinders ein Spiel ausgebildet ist.
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An
den Kreiszylinder nach unten anschließend ist der Datenträger-Lift
mit einem ringförmigen Vorsprung 7v ausgebildet,
auf dem der Datenträger 5s aufliegt.
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Der
untere Abschnitt des Datenträger-Lifts 8l ist
in einer geschlitzten Führungshülse 8h aufgenommen.
Die beiden diametralen und in Längsrichtung der
Führungshülse 8h in
deren Wandung ausgebildeten Schlitze sind von einem gabelförmigen Kurbelarm 8k durchgriffen,
der mit einem am unteren Endabschnitt des Datenträger-Lifts 8l angeordneten
Lagerstift 8s (siehe 2) zusammenwirkt
und mit dem Abtrieb eines Servomotors 8m drehstarr verbunden ist.
Auf diese Weise ist ein Schubkurbelgetriebe 8g gebildet,
das die Drehbewegung des Abtriebs des Servomotors 8m in
eine lineare Auf- und Abwärtsbewegung
des Datenträger-Lifts 8l wandelt.
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Die
Haltevorrichtung 7 weist zwei horizontal schwenkbare Greiferarme 7a auf,
die über
Koppelstangen mit einem zweiarmigen Schwenkhebel verbunden sind
und an ihrem äußeren Endabschnitt
mit einer Greiferbacke 7b ausgebildet sind. Der Schwenkhebel
ist mit dem Abtrieb eines Servomotors drehstarr verbunden. Die Koppelstangen
sind an den Greiferarmen 7a jeweils in Schub-Dreh-Lagern gelagert
und sind durch eine Abwinkelung am Herausgleiten aus dem Schub-Dreh-Lager gehindert. Die
Greiferarme 7a werden durch Federn gegen den zwischen den
Greiferbacken 7b positionierten Datenträger 5s gezogen. Es
ist also nicht erforderlich, die Endlage des Servomotors durch Endlagenschalter festzustellen
oder durch konstruktive Maßnahmen
zu begrenzen. Wenn der Servomotor über die zum Fixieren des Datenträgers erforderliche
Endlage hinausfährt,
gleiten die Koppelstangen ohne Widerstand im Schub-Dreh-Lager über die
Endlage hinaus. Bei dem Schub-Dreh-Lager kann es sich um ein Loch
im Greiferarm handeln, das von der Koppelstange mit Spiel durchgriffen
ist. Beim Öffnen
der Greiferarme 7a ist die Abwinkelung an der Koppelstange
mit dem Greiferarm in Eingriff und schwenkt den Greiferarm 7a gegen
die Federkraft der Zugfeder in die Offenstellung. Weil die beiden
Greiferarme 7a federbelastet sind, wird der zwischen ihnen
gehaltene Datenträger 5s zentriert, sofern
die beiden Zugfedern mit gleicher Federcharakteristik ausgebildet
sind und an gleichen langen Hebelarmen angreifen.
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Es
kann jedoch ein Endlagenschalter vorgesehen sein, der mit einem
der beiden Greiferarme 7a zusammenwirkt und betätigt ist,
wenn zwischen den Greiferbacken 7b kein Datenträger 5s positioniert
ist. Auf diese Weise kann detektiert sein, daß kein Datenträger 5s mehr
verfügbar
ist.
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Bei
den drei Brennern 3a bis 3c kann es sich um Brenner
mit unterschiedlicher technischer Spezifikation handeln. Es können aber
auch Brenner gleicher technischer Spezifikation vorgesehen sein,
um drei Datenträger
parallel zu brennen, d.h. Daten in Datenträger-Rohlinge einzuschreiben.
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Zur
Entnahme des in der Vereinzelungstasche der Schublade 2s (siehe 1)
abgelegten selektierten Datenträgers 5s wird
der Datenträger-Lift 8l nach
oben verfahren, so daß der
Führungsdorn 8f das
zentrale Innenloch des Datenträgers 5s durchgreift
und der Datenträger
auf dem ringförmigen
Vorsprung 8v des Datenträger-Lifts 8l zur Anlage kommt.
Der Datenträger-Lift 8 hebt
beim weiteren Verfahren den Datenträger 5s aus der Vereinzelungstasche
heraus und bringt ihn in eine Position, in der ihn die Greiferbacken 7b der
Haltevorrichtung 7 fixieren können. Der Datenträger-Lift 8 nimmt
dabei seine obere Endlage ein. Sobald der Datenträger 5s fixiert
ist, fährt
der Datenträger-Lift 8l in
die untere Endlage. Dadurch wird das zentrale Innenloch der Vereinzelungstasche
freigegeben, wonach sodann die Schublade 2s geschlossen
werden kann.
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Sodann
wird beispielsweise die Brennerschublade 3cs des Brenners 3c geöffnet und
der Datenträger-Lift 8l fährt wieder
nach oben, bis sein ringförmiger
Vorsprung am Datenträger 5s zur
Anlage kommt. Dabei durchgreift der Datenträger-Lift 8l eine in
der Brennerschublade 3cs übliche schlitzförmige Ausnehmung.
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Nun
werden die Greiferarme 7a geöffnet und der Datenträger-Lift 8l wird
mit dem aufliegenden Datenträger 5s nach
unten verfahren. Der Datenträger 5s wird
sodann auf der geöffneten
Brennerschublade 3cs abgelegt. Der Datenträger-Lift 8 wird
nun wieder in seine untere Endlage abgesenkt, wodurch er die Brennerschublade 3cs nicht
mehr durchgreift, so daß die
Brennerschublade 3cs geschlossen werden kann.
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Nach
erfolgtem Brennen des Datenträgers 5s wird
die Brennerschublade 3cs wieder geöffnet und der Datenträger-Lift 8l bringt
den Datenträger 5s wieder
in die obere Endlage, in der die Greiferarme 7a, 7b den
Datenträger 5s fixieren
können.
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Danach
wird der Datenträger-Lift 8 wieder
in seine untere Endlage abgesenkt, so daß er die Brennerschublade 3cs nicht
mehr durchgreift, wonach sodann die Brennerschublade 3cs wieder
geschlossen wird.
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Bevor
der Datenträger-Lift 8l den
in der Haltevorrichtung 7 abgelegten Datenträger 5s aufnimmt, um
ihn in der Schublade eines weiteren Brenners 3a bzw. 3b oder
des Druckers 3d a abzulegen, muß die Schublade des ausgewählten Gerätes geöffnet sein, wonach
der vorstehend beschriebene Ablauf aufgenommen wird.
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Es
kann vorgesehen sein, daß der
Datenträger-Lift 8 den
Datenträger 5s schließlich auf
einer in 1 nicht dargestellten Ausgabeeinrichtung
ablegt, die beispielsweise als schiefe Ebene ausgebildet sein kann
und die in einem Ausgabeschlitz oder einem Ausgabefach des CD/DVD-Brennautomaten
endet. Es kann aber auch eine schwenkbare Ausgabeeinrichtung vorgesehen
sein, die mit zwei oder mehreren Ausgabeschlitzen oder Ausgabefächern zusammenwirkt.
Es können
beispielsweise zwei Ausgabefächer
vorgesehen sein, wobei in das eine Ausgabefach qualitätsgerechte
Datenträger
abgelegt werden, die zur Ausgabe bestimmt sind und in das andere
Fach unbrauchbare Datenträger
abgelegt werden, die nach einer Qualitätsprüfung als Ausschuß erkannt
sind. Bei der Qualitätsprüfung kann
es sich beispielsweise um eine Verifizierung des Datenträgerinhalts
nach dem Abschluß des
Brennprozesses handeln.
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Der
Datenträger-Lift 8 der
erfindungsgemäßen Vorrichtung
wird also nur zwischen einer unteren und einer oberen Endlage verfahren,
wodurch Sensoren und/oder Steuerungseinrichtungen zur Feststellung
von Zwischenpositionen nicht benötigt
sind. Daraus folgt ein einfacher, kostengünstiger und äußerst zuverlässiger Aufbau.
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2 zeigt
nun den Aufbau der Transportvorrichtung 8 im einzelnen.
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Die
Führungshülse 8h weist
einen solchen Innendurchmesser auf, daß der zylindrische Datenträger-Lift 8l mit
leichtem Spiel gleitet. Der untere Endabschnitt des Datenträger-Lifts 8l ist
gabelförmig ausgebildet
und wie weiter oben beschrieben von dem Lagerstift 8s durchgriffen.
Der den gabelförmigen
Endabschnitt durchgreifende Kurbelarm 8k bildet zusammen
mit den beiden Längsschlitzen
in der Führungshülse 8h eine
Verdrehsicherung, so daß eine
Führung
für den
Datenträger-Lift 8l gebildet
ist.
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Es
ist vorgesehen, den Kurbelarm 8k federnd auszubilden, um
den Servomotor 8m vor Zwangskräften beim Überfahren der Endlagen des Schubkurbelgetriebes
zu schützen
und um darüber hinaus
Spiel im Dreh-Schub-Gelenk
zu vermeiden. Deshalb ist der gabelförmige Kurbelarm 8k in
dem in 1 und 2 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel
aus zwei Federdrähten
gebildet, die aus Federstahl oder Federbronze oder einem anderen
federelastischen Material gebildet sein können. Die beiden Federdrähte sind
mit einer Vorspannung montiert, die auf den Lagerstift 8s gerichtet
ist, so daß der
Lagerstift 8s ohne Spiel zwischen den beiden Federdrähten gleitet.
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Anstatt
des Schubkurbelgetriebes kann auch ein anderes Dreh-Schub-Getriebe
vorgesehen sein, beispielsweise ein Schraubenspindelgetriebe, wie weiter
unten beschrieben.
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3 zeigt
nun eine Transportvorrichtung 38 mit einen Datenträger-Lift 38l,
der eine im oberen Abschnitt angeordnete Führungshülse 38h aufweist. Die
Führungshülse 38h ist
als Hohlzylinder ausgebildet und besonders einfach herstellbar,
weil sie keine Längsschlitze
aufweist, wie das bei der weiter oben in 1 und 2 beschriebenen
Führungshülse 8l der
Fall ist. Der zylinderförmige
Hauptabschnitt des Datenträger-Lifts 38l,
der in der Führungshülse 38h geführt ist,
ist mit kleinerem Durchmesser ausgebildet als der gabelförmig ausgebildete
untere Endabschnitt. Das ist möglich,
weil der Endabschnitt nicht zugleich als Führung vorgesehen ist. Im Vergleich
zu dem Ausführungsbeispiel
in 1 und 2 ist der Datenträger-Lift 8l mit
geringerem Materialaufwand ausgebildet und deshalb – gleiches Material
vorausgesetzt – mit
geringerer Masse. Deshalb sind der Kurbelarm 8k und der
Servomotor 8m geringer belastet, woraus beispielsweise
eine höhere Lebensdauer
und/oder Zuverlässigkeit
ableitbar ist.
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Die 4a zeigt
eine Transportvorrichtung 48, bei der ein Linearkugeltrieb 48k die
lineare Abtriebsbewegung des Schubkurbelgetriebes 8k längs eines
kurvenförmigen
Abschnitts auf den linear geführten
Datenträger-Lift 8l überträgt. Der
Linearkugeltrieb 48k ist aus einem mit Kugeln 48kk gefüllten Rohr 48kr gebildet.
Die Kugeln 48kk sind in dichter Packung bewegbar in das
Rohr 48kr eingefüllt.
Der Innendurchmesser des Rohrs 48kr ist so gewählt, daß die Kugeln 48kk in
dem Rohr 48kr leicht beweglich mit Spiel gelagert sind.
Sie bilden eine gekrümmte
Kugelreihe, deren Achse der Rohrachse folgt. Ein Schubglied 48ks ist
zugleich das Abtriebsglied des Schubkurbelgetriebes 8k und
durchgreift den hinteren Abschnitt des Rohrs 48kr, wobei
die vordere Stirnfläche
des Schubgliedes 48ks mit der hinteren Kugel der Kugelreihe
zusammenwirkt. Auf der vorderen Kugel der Kugelreihe liegt die untere
Stirnfläche des
Datenträger-Lifts 8l auf,
der mit seinem unteren Abschnitt den oberen Abschnitt des Rohres 48kr durchgreift.
Bei dem Rohr kann es sich auch um eine rohrförmige Führungsbahn handeln, die beispielsweise
durch zwei spiegelbildliche Formteile ausgebildet ist.
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In
dem in 4a dargestellten Ausführungsbeispiel
weisen die Kugeln 48kk einen Durchmesser von 6 mm auf.
Das Spiel zwischen den Kugeln 48kk und der Innenwand des
Rohres 48kr beträgt
0,1 mm, d.h. der Innendurchmesser des Rohres 48kr ist um 0,2
mm größer als
der Durchmesser der Kugeln 48kk. Das vorgenannte Spiel
sorgt für
eine leichte Beweglichkeit der Kugeln, so daß eine durchgehende Anlage
der Kugeln zwischen dem Schubglied 48ks und dem Datenträger-Lift 8h unter
allen Betriebsbedingungen hergestellt ist.
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Auch
der Durchmesser des Schubgliedes 48kr und der Durchmesser
des unteren Abschnitts des Datenträger-Lifts 8l sind
mit dem vorgenannten Spiel zum Innendurchmesser des Rohres 48kr ausgebildet.
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Das
Rohr 48kr ist biegbar ausgebildet, so daß es vor
oder während
der Montage des Linearkugeltriebs 48k den Platzverhältnissen
der Zentralmechanik 1 (siehe 1) anpaßbar ist.
Es kann auch ein flexibles Rohr vorgesehen sein, das beispielsweise
bei Wartungsarbeiten vorteilhaft sein kann. Der Linearkugeltrieb 48k kann
vorzugsweise dort eingesetzt werden, wo aus konstruktiven oder aus
funktionellen Gründen
ein in weiten Grenzen frei wählbarer Einbauort
für das
Schubkurbelgetriebe 8g erforderlich ist.
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4b zeigt
nun eine Transportvorrichtung 58 mit dem Linearkugeltrieb 48k,
bei dem ein Schraubspindelgetriebe 58s zur Umwandlung der Drehabtriebsbewegung
des Servomotors 8m in eine Linearbewegung vorgesehen ist.
Das Schraubenspindelgetriebe kann durch einen vergleichsweise leistungsschwachen
Servomotor angetrieben sein, weil es als Kraftverstärker wirkt.
Allerdings wird der Kraftgewinn auf Kosten eines größeren Antriebsweges
erkauft, d.h. der Abtrieb des Servomotors muß mehrere Umdrehungen zurücklegen,
um den Datenträger-Lift 8l von
der unteren in die obere Endlage zu verfahren und umgekehrt. Bei
dem Servomotor kann es sich in diesem Ausführungsbeispiel auch um einen
herkömmlichen
Elektromotor handeln, denn die untere und/oder die obere Endlage
können
beispielsweise durch Endlagenschalter festgestellt und eingehalten
werden. Es ist also nicht notwendig, den Servomotor winkelgenau
zu steuern.
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Bei
dem Schraubenspindelgetriebe handelt es sich weiter um ein selbsthemmendes
Getriebe, d.h. der Datenträger-Lift 8l kann
nicht von Hand verfahren werden, indem eine Kraft längs seiner
Längsachse
ausgeübt
wird. Dagegen ist das Verfahren von Hand bei dem weiter oben beschriebenen
Schubkurbelgetriebe oder bei einem Zahnstangenantrieb ohne weiteres möglich. Der
Zahnstangenantrieb weist vorteilhafterweise eine Zahnstange mit
kreisförmigem Querschnitt
auf, weil die Passung einer solchen Zahnstange in einer Buchse mit
kreisförmigem
Innenquerschnitt gut beherrschbar ist und somit eine kostengünstige Lösung darstellt.
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Das
Schraubspindelgetriebe 58s ist aus einer mit dem Abtrieb
des Servomotors 8m drehstarr verbundenen Gewindespindel 58sp und
einer Spindelmutter 58m gebildet. Zur Verdrehsicherung
der Spindelmutter 58m ist ein Stift 58st vorgesehen,
der den vorderen Abschnitt der Spindelmutter 58m durchgreift
und in zwei diametralen Schlitzen gleitet, die in den vorderen Endabschnitt
des Rohrs 48kr eingebracht sind.
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- 1
- Zentralmechanik
- 2
- Vereinzelungsvorrichtung
- 2s
- Schublade
- 3a
- Brenner
- 3b
- Brenner
- 3c
- Brenner
- 3d
- Drucker
- 5
- Datenträger-Stapel
- 5s
- selektierter
Datenträger
- 7
- Haltevorrichtung
- 7a
- Greiferarm
- 7b
- Greiferbacke
- 7h
- Schwenkarm
- 8
- Transportvorrichtung
- 8f
- Führungsdorn
- 8g
- Schubkurbelgetriebe
- 8h
- Führungshülse
- 8k
- Kurbelarm
- 8l
- Datenträger-Lift
- 8m
- Servomotor
- 8s
- Lagerstift
- 8v
- ringförmiger Vorsprung
- 48
- Transportvorrichtung
- 48k
- Linearkugeltrieb
- 48kk
- Kugel
- 48kr
- Rohr
- 48ks
- Schubglied
- 58
- Transportvorrichtung
- 58m
- Spindelmutter
- 58s
- Schraubspindelgetriebe
- 58sp
- Gewindespindel