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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vereinzeln eines vorzugsweises beschreibbaren scheibenförmigen vorzugsweise als CD oder DVD ausgebildeten Datenträgers von einem auf einer Stapelachse aufgenommenen Datenträger-Stapel.
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Stapelachsen zur Aufnahme von Datenträgerstapeln sind bekannt. Bei den Datenträgern handelt es sich um scheibenförmige Datenträger, wie Schallplatten, Magnetplatten, CD, DVD o. ä.
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DE 198 08 690 C2 sieht eine Stapelachse in Form einer Spindel vor, wobei der jeweils oberste Datenträger durch einen Saugheber entnommen und transportiert wird.
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DE 101 12 410 A1 sieht eine Stapelachse mit einer auf einer Gewindespindel vertikal verfahrbaren Stapelmutter vor, die den untersten Datenträger des Stapels abstützt und mit deren Hilfe der oberste Datenträger des Stapels in eine solche Position gebracht wird, daß eine mit Greiferarmen ausgebildete Greifvorrichtung in das Mittenloch des Datenträgers zur Entnahme des Datenträgers eingreifen kann.
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CH 351 416 bezieht sich auf eine Stapelachse für Plattenwechsler mit primären und sekundären Stützorganen, von denen die sekundären Stützorgane zeitweilig den Plattenstapel mit Ausnahme der untersten Platte festhalten können.
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Die
DE 1 127 609 A beschreibt eine Vorrichtung zum Vereinzeln von Schallplatten von einem auf einer Stapelachse aufgenommenen Schallplatten-Stapel. wobei die Stapelachse mit einem Aufnahmeabschnitt ausgebildet ist, der an seinem unteren Ende einen Exzenter aufweist, der so ausgebildet ist, dass der gegenüber dem Aufnahmeabschnitt vorspringende Bereich der oberen Stirnfläche des Exzenters eine Auflagefläche für den Schallplatten-Stapel bildet.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Vereinzeln eines scheibenförmigen vorzugsweise als CD oder DVD ausgebildeten Datenträgers mit einer Stapelachse zu schaffen, die funktionssicher ist und kostengünstig zu fertigen ist.
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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit dem Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst. Es wird eine Vorrichtung zum Vereinzeln eines scheibenförmigen vorzugsweise als CD oder DVD ausgebildeten Datenträgers von einem auf einer Stapelachse aufgenommenen Datenträger-Stapel vorgeschlagen, wobei vorgesehen ist, daß die Stapelachse mit einem Aufnahmeabschnitt ausgebildet ist, der an seinem unteren Ende einen Exzenter aufweist, wobei der gegenüber dem Aufnahmeabschnitt vorspringende Bereich der oberen Stirnfläche des Exzenters eine erste Auflagefläche für den Datenträger-Stapel bildet; daß ein durch einen senkrechten Anschlag begrenzter Oberflächenbereich einer seitlichen Auflage eine zweite Auflagefläche für den Datenträger-Stapel bildet, wobei die erste Auflagefläche und die zweite Auflagefläche in einer horizontalen Ebene angeordnet sind; daß die seitliche Auflage von einem Auswerfer durchgriffen ist; und daß mit dem Exzenter eine Transportvorrichtung zusammenwirkt, die an ihrem oberen Abschnitt eine Auflagefläche für einen selektierten Datenträger aufweist.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich durch einen einfachen Aufbau aus, der keine besonderen Anforderungen an Fertigung oder Montage stellt. Dadurch, daß ein Exzenter mit dem untersten Datenträger des Datenträger-Stapels zusammenwirkt, kann der Auswerfer sehr einfach ausgebildet sein und nur in einer Verschieberichtung wirksam sein.
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Die Transportvorrichtung kann ebenfalls auf den Transport in einer Richtung beschränkt sein. Es ist vorgesehen, den selektierten Datenträger in Richtung seiner Mittelachse zu verfahren.
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Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen bezeichnet.
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Es kann vorgesehen sein, daß es sich bei dem Datenträger um einen beschreibbaren Datenträger handelt, der beispielsweise einem oder mehreren Brennern und/oder einem oder mehreren Druckern zugeführt wird. Es kann aber auch vorgesehen sein, daß es sich um einen beschriebenen Datenträger handelt, der beispielsweise einem oder mehreren Druckern oder einem Wiedergabegerät zugeführt wird. Auf diese Weise kann beispielsweise die wiederzugebende Datenmenge deutlich erhöht werden. Solche Geräte sind auch als CD- bzw. DVD-Wechsler bekannt.
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Es kann vorgesehen sein, daß in dem Aufnahmeabschnitt der Stapelachse ein Schaltstift zentrisch angeordnet ist, der an seinem unteren Ende einen gegen den Außendurchmesser des Schaltstiftes zurückspringenden Schaltabschnitt aufweist, der aus einem zylinderförmigen Schaltabschnitt und einem kegelförmigen Schaltabschnitt gebildet ist, wobei der Schaltabschnitt mit mindestens 2 Kugeln zusammenwirkt, die in am unteren Endabschnitt des Aufnahmeabschnitts ausgebildeten Ausnehmungen angeordnet sind. Auf diese Weise kann die Stapelachse leicht mit Datenträgern befüllt werden und danach sicher transportiert und wieder in die Vorrichtung eingesetzt werden.
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Es kann weiter vorgesehen sein, daß zwischen einem Bund des Schaltstifts und der unteren Stirnfläche eines am oberen Ende des Aufnahmeabschnitts angeordneten Griffstücks eine Druckfeder angeordnet ist. Auf diese Weise wird der Schaltstift in eine Position gebracht, bei der die Kugeln nach außen gedrückt sind.
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Weiter ist vorgesehen, daß die Kugeln eine Auflage für den Datenträger-Stapel bilden, wenn die Kugeln an dem zylinderförmigen Schaltabschnitt des Schaltstiftes anliegen. Das ist der Fall, wenn der Schaltstift, wie vorstehend beschrieben, durch die Druckfeder nach unten gedrückt ist. Eine aus der Vorrichtung zum Befüllen entnommene und mit einem neuen Datenträger-Stapel befüllte Stapelachse kann deshalb transportiert und in die Vorrichtung wieder eingehängt werden, ohne besondere Vorkehrungen gegen das Abgleiten von Datenträgern vom Datenträger-Stapel treffen zu müssen.
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In einer vorteilhaften Ausbildung ist vorgesehen, daß die Höhe des zylinderförmigen Schaltabschnitts des Schaltstiftes größer als der Durchmesser der Kugel ist.
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In einer besonders vorteilhaften Ausbildung ist vorgesehen, daß die Höhe des zylinderförmigen Schaltabschnitts des Schaltstiftes um 0,5 mm bis 1 mm größer als der Radius der Kugel ist. Dadurch ist mit Sicherheit vermieden, daß die Kugeln unbeabsichtigt außer Eingriff mit dem zylinderförmigen Schaltabschnitt gelangen.
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Es ist vorgesehen, daß die Kugeln den Datenträger-Stapel freigeben, wenn die Kugeln mit dem zylinderförmigen Schaltabschnitt des Schaltstiftes nicht in Eingriff sind. Die Kugeln bilden also, wie vorstehend beschrieben, eine schaltbare Auflage für den Datenträgerstapel, wobei mit Kugeln eine Auflagefläche geschaffen ist, welche die Oberfläche der Datenträger nicht beschädigt.
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In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der obere Abschnitt des Schaltstifts in einer Ausnehmung des Griffstücks gleitet und an seinem oberen Ende mit einem quer zur Längsachse des Schaltstifts verlaufenden Durchgangsloch ausgebildet ist, das mit einem Befestigungselement in Eingriff ist, das mindestens das Griffstück durchgreift. Bei dem Befestigungselement kann es sich um den Zapfen einer Schraube handeln, die mit einem Montagerahmen verschraubt ist. Statt der Schraube kann auch ein anderes Befestigungselement vorgesehen sein, beispielsweise ein Stift oder dergleichen.
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In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung ist vorgesehen, daß der obere Abschnitt des Aufnahmeabschnitts der Stapelachse eine Betätigungsfläche aufweist, die mit einer Schaltfläche eines Klemmhebels in Eingriff bringbar ist. Auf diese Weise kann der Aufnahmeabschnitt nach dem Einhängen der Stapelachse beim Schließen des Klemmhebels gegenüber dem Schaltstift abgesenkt werden.
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Es kann vorgesehen sein, daß der Klemmhebel um eine Schwenkachse schwenkbar ist und in Richtung der Schwenkachse federnd ausgebildet ist. Ein solcher Klemmhebel kann in Schließstellung eine Kraft auf die Stapelachse ausüben, die sie auf dem Zapfen der weiter oben genannten Schraube fixiert.
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Weiter kann vorgesehen sein, daß der Aufnahmeabschnitt der Stapelachse in der Schließlage des Klemmhebels soweit gegenüber dem Schaltstift abgesenkt ist, daß der zylinderförmige Schaltabschnitt des Schaltstiftes nicht mehr in Eingriff mit den Kugeln ist. Auf diese Weise werden mit dem Schließen des Klemmhebels die Kugeln freigegeben, welche den auf der Stapelachse angeordneten Datenträger-Stapel auf der Stapelachse oberhalb des Exzenters fixieren, so daß der Datenträger-Stapel soweit abgesenkt wird, daß er auf der oberen Stirnfläche des Exzenters und auf der seitlichen Auflage zur Anlage kommt.
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Es kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, daß der Klemmhebel in Schließlage durch eine Rast fixiert ist. Dabei kann vorgesehen sein, daß der Klemmhebel vor dem Einrasten elastisch verformt wird, so daß er infolge Federkraft hinter die Rast fällt. Bei der Rast kann es sich um eine einfache Ausnehmung handeln, wobei die Oberkante der Ausnehmung die Oberkante des Klemmhebels übergreifen kann. Zum Öffnen des Klemmhebels ist der Klemmhebel soweit elastisch zu verformen, daß er aus dem Bereich der Rast gelangt und bis zur Freigabe der Stapelachse aufgeschwenkt werden kann.
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Weiter kann vorgesehen sein, daß der Auswerfer mit einem ersten Servomotor zusammenwirkt. Die Betätigung des Auswerfers mit einem Servomotor ist eine besonders günstige Lösung, weil Servomotoren in vielfältiger Ausführung verfügbar sind und besonders einfach ansteuerbar sind. Servomotoren benötigen keine zusätzlichen Vorrichtungen, um ihre Drehlage festzustellen.
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In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Auswerfer mit einem Schwenkhebel verbunden ist, der mit der Abtriebswelle des ersten Servomotors drehstarr verbunden ist. Auf diese Weise wird die Drehbewegung des Servomotors besonders einfach in eine Hin- und Her-Bewegung des Auswerfers gewandelt. Es kann auch vorgesehen sein, den rotierenden Servomotor durch einen Linear-Schrittmotor zu ersetzen, wobei der Schwenkhebel entbehrlich ist.
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In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Auswerfer einen als Federdraht ausgebildeten Abschnitt aufweist. Der Auswerfer kann auch insgesamt als Federdraht ausgebildet sein, d. h. als federelastisches Element ausgebildet sein. Damit werden auf besonders einfache Weise Zwangskräfte vermieden, die auftreten können, wenn der Servomotor über eine Sollage hinausfährt. Wie bereits dargestellt, kann der Servomotor in seiner Drehlage gesteuert werden, doch wird eine besonders einfache und kostengünstige Ausführung erhalten, wenn der Servomotor nach einem Zeitplan gesteuert wird. Dann ist es zweckmäßig, den Zeittakt des Servomotors so einzustellen, daß er die Endlagen mit Sicherheit erreicht. Es ist also dabei ein Zeitabschnitt eingerechnet, in dem der Servomotor bestrebt ist, über die Endlage hinaus zu fahren. Zwangskräfte werden nun dadurch vermieden, daß die überschüssige Energie des Servomotors in die Federarbeit des als federeleastisches Element ausgebildeten Auswerfers gewandelt wird.
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Es kann vorgesehen sein, daß der als Federdraht ausgebildete Abschnitt des Auswerfers aus Federstahl, Federbronze oder Kunststoff gebildet ist. Die Materialauswahl des federelastischen Abschnitts des Auswerfers ist auf die aufgezählten Werkstoffe nicht beschränkt. Sie stehen stellvertretend für besonders häufig verwendete elastische Werkstoffe.
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In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Transportvorrichtung als ein senkrecht verfahrbarer Datenträger-Lift ausgebildet ist. Der senkrecht verfahrbare Datenträger-Lift zeichnet sich durch die Möglichkeit eines besonders einfachen konstruktiven Aufbaus aus.
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Es kann vorgesehen sein, daß der Datenträger-Lift an seinem unteren Abschnitt mit einem Schubkurbelgetriebe in Verbindung steht.
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Weiter kann vorgesehen sein, daß das Schubkurbelgetriebe einen drehbar angetriebenen Kurbelarm mit daran gelenkig gelagertem Schubglied aufweist, wobei das Schubglied in einer Linearführung verschiebbar gelagert ist.
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Der Kurbelarm kann einen federnden gabelförmigen Abschnitt aufweisen. Wie bereits weiter oben ausgeführt, ist ein federeleastisches Element dazu geeignet, Zwangskräfte aufzunehmen, die beim Überfahren der Endlagen des Servomotors auftreten können.
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Es kann vorgesehen sein, daß der federnde gabelförmige Abschnitt des Kurbelarmes aus Federstahl, Federbronze oder Kunststoff ausgebildet ist. Die Materialauswahl des Federdrahts ist nicht auf die aufgezählten Werkstoffe beschränkt. Sie stehen stellvertretend für besonders häufig verwendete elastische Werkstoffe.
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Der Datenträger-Lift kann an seinem unteren Abschnitt als Schubglied ausgebildet sein, das mit dem Kurbelarm gelenkig verbunden ist.
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Weiter kann vorgesehen sein, daß der untere Abschnitt des Datenträger-Lifts eine in achsialer Richtung verlaufende schlitzförmige Ausnehmung aufweist, die senkrecht zur Achse des Datenträger-Liftes von einem Stift durchgriffen ist, der mit dem Kurbelarm in Eingriff steht.
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Es kann vorgesehen sein, daß der Kurbelarm mit der Abtriebswelle eines zweiten Servomotors drehstarr verbunden ist.
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In einer weiteren Ausbildung ist vorgesehen, daß die Transportvorrichtung mit einer Haltevorrichtung zusammenwirkt. Durch das Zusammenwirken der Transportvorrichtung mit der Haltevorrichtung wird der besonders einfache Aufbau der Transportvorrichtung unterstützt, denn die Transportvorrichtung muß keine zusätzliche Haltefunktion ausüben, wie das etwa bei einer menschlichen Hand oder bei einem Greifer eines Roboterarmes selbstverständlich ist.
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Es ist vorgesehen, daß die Haltevorrichtung einen ersten Greiferarm und einen zweiten Greiferarm aufweist, die einander gegenüberstehen und um eine waagerechte Achse schwenkbar angeordnet sind, wobei die Greiferarme an ihrem oberen Endabschnitt jeweils eine Greiferbacke aufweisen. Bei dieser Ausbildung wird deutlich, daß es sich auch bei der Haltevorrichtung um eine besonders einfache und zuverlässige Konstruktion handelt, die auf die Ausführung der Haltefunktion reduziert ist.
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Es kann vorgesehen sein, daß der erste Greiferarm an seinem oberen Endabschnitt eine zusätzliche Klemmbacke aufweist.
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Weiter kann vorgesehen sein, daß die Greiferarme mit einem dritten Servomotor zusammenwirken.
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In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung ist vorgesehen, daß die Greiferarme jeweils mit einer Koppelstange mit den Endabschnitten eines Schwenkarms verbunden sind, der zentrisch auf der Abtriebswelle des dritten Servomotors angeordnet ist und mit dieser drehstarr verbunden ist.
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Bei der Haltevorrichtung handelt es sich also um eine Baugruppe, die ebenso wie die zuvor beschriebenen Baugruppen durch einen Servomotor betätigt wird, so daß ein besonders einfaches Gesamtkonzept verwirklicht ist.
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Weiter kann vorgesehen sein, daß der erste Greiferarm an seinem oberen Endabschnitt eine zusätzliche Klemmbacke aufweist. So kann der untere Abschnitt des Datenträger-Stapels zwischen der zusätzlichen Klemmbacke und dem Anschlag der seitlichen Auflage fixiert sein, wenn die Haltevorrichtung geschlossen ist. Es ist also vorgesehen, daß der Anschlag der seitlichen Auflage die Funktion einer zweiten Klemmbacke ausübt. Es kann aber auch an dem zweiten Greiferarm eine zweite Klemmbacke vorgesehen sein, die mit der zusätzlichen Klemmbacke des ersten Greiferarms zusammenwirkt.
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Weiter ist vorgesehen, daß die Greiferbacken des ersten bzw. des zweiten Greiferarms im Eingriff mit dem vom Datenträger-Stapel selektierten Datenträger stehen, wenn die Haltevorrichtung geschlossen ist.
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Es kann vorgesehen sein, daß die Greiferarme jeweils mit einer Zugfeder in Eingriff sind. Die Greiferarme können durch die Zugfedern in die Halteposition bewegt werden. Zur Vermeidung von Zwangskräften kann vorgesehen sein, daß die Koppelstangen an den Greiferarmen in Schub-Drehgelenken gelagert sind und durch eine Abwinkelung am Herausgleiten aus dem Schub-Drehgelenk gehindert sind. Wenn der Servomotor über die zum Fixieren des Datenträgers bzw. Datenträger-Stapels erforderliche Endlage hinausfährt, können die Koppelstangen ohne Widerstand im Schub-Drehgelenk über die Endlage hinaus gleiten. Beim Öffnen der Greiferarme gelangt die Abwinkelung an der Koppelstange mit dem Greiferarm in Eingriff und schwenkt den Greiferarm gegen die Federkraft der Zugfeder in die Offenstellung.
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Es kann vorgesehen sein, daß einer der beiden Greiferarme mit einem Lagesensor zusammenwirkt.
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Weiter kann vorgesehen sein, daß der Lagesensor als ein elektrischer Schaltkontakt, insbesondere als ein Mikrotaster oder dergleichen ausgebildet ist, der betätigt ist, wenn die Haltevorrichtung geschlossen ist und von den beiden Greiferbacken kein Datenträger gehalten ist und der Datenträger-Stapel leer ist. Der vorgeschlagene Lagesensor kann also auf besonders einfache Weise einen leeren Datenträger-Stapel anzeigen. Es kann aber auch jeder andere Sensor bzw. jede andere Anordnung vorgesehen sein, die ein Signal bei leerem Datenträger-Stapel ausgibt. Es kann beispielsweise eine Lichtschranke vorgesehen sein, wobei die Lichtschranke auch so positioniert sein kann, daß sie bereits ein erstes Signal abgibt, wenn der Stapel eine vorgegebene Restmenge unterschritten hat.
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Wenngleich die beschriebene Vorrichtung durch eine herkömmliche Programmablauf-Steuerung gesteuert werden kann, so ist doch vorteilhafterweise eine computergestützte Steuerung vorgesehen. Die Servomotoren und der bzw. die Sensoren sind dabei über geeignete Leistungs- bzw. Signal-Verstärker mit einem Computer verbunden. Der Computer ist mit einem Bedienfeld verbunden, das beispielsweise als berührungsempfindlicher Bildschirm ausgebildet sein kann. Bei dem auf den Datenträger zu schreibenden Inhalt kann es sich beispielsweise um Audio-Dateien oder Video-Dateien handeln, die aus einem im Computer gespeicherten Datenbestand auswählbar sind.
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Die vorstehend beschriebenen Komponenten können in einem Gehäuse angeordnet sein, in dem weitere Komponenten vorgesehen sein können, beispielsweise ein Disklabel-Drucker und ein Vorratsspeicher inclusive Ausgabevorrichtung für Datenträger-Hüllen.
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Anstelle der Bildschirmeingabe kann auch ein Netzwerkzugang, wie beispielsweise Internet, vorgesehen sein, wobei weitere Komponenten vorgesehen sein können, um die Datenträger in die Datenträger-Hüllen einzulegen und mit einer Transportverpackung zu versehen.
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Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen näher erläutert.
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Es zeigen
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1 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels;
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2a eine Ansicht II gemäß 1 mit aufliegendem CD-Stapel und vereinzeltem Datenträger;
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2b eine schematische Detailansicht aus 2a;
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3 eine Schnittansicht der Stapelachse aus 2a in Transportstellung;
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4 eine Schnittansicht längs der Schnittlinien IV-IV in 3;
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5 eine Schnittansicht der Stapelachse aus 2a in Arbeitsstellung;
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6 den Klemmhebel in 1 und 2a in geöffneter Position.
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1 zeigt eine Zentralmechanik 1 eines CD/DVD-Brennautomaten mit einer Stapelachse 2, die zur Zuführung und Entnahme von beschreibbaren digitalen Speichermedien, wie CD oder DVD, im folgenden Datenträger genannt, zu bzw. aus einem CD/DVD-Brenner 3 bestimmt ist. Der Brenner 3 weist eine Brennerschublade 3s zur Aufnahme eines selektierten Datenträgers 5s von einem Datenträgerstapel 5 (in 1 nicht dargestellt) auf.
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Die Zentralmechanik 1 weist einen bügelförmigen Montagerahmen 4 mit einer Stapelachsenaufnahme 2f auf, die mit dem Montagerahmen 4 fest verschraubt ist und mit hinteren waagerechten U-Schenkeln den mit einem rechteckigen-Querschnitt ausgebildeten Montagerahmen 4 umgreift. Die Stapelachse 2 kann nach Verschwenken eines federnden Klemmhebels 4k aus seiner in 1 dargestellten Schließposition aus der Stapelachsenaufnahme 2f entnommen werden, wie weiter unten näher beschrieben.
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Die Stapelachsenaufnahme 2f weist weiter an ihrer Vorderseite zwei senkrechte U-Schenkel auf (siehe insbesondere 3), zwischen denen die Stapelachse 2 aufgenommen ist. Die Stapelachse 2 ist auf den aus der Vorderseite der Stapelachsenaufnahme 2f ragenden Schaft einer Schraube 9 aufgeschoben (siehe insbesondere 3), der den oberen Abschnitt der Stapelachse 2 durchgreift. Auf diese Weise ist die Höhenposition der Stapelachse 2 bestimmt.
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Die seitliche Position und die Ausrichtung der Längsachse der Stapelachse 2 ist durch die Anlage an den Innenseiten der beiden senkrechten U-Schenkel und der Rückwand der Stapelachsenaufnahme 2f bestimmt.
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Die Zentralmechanik 1 weist weiter einen Datenträger-Lift 8 auf, der mit dem unteren Endabschnitt der Stapelachse 2 zusammenwirken kann und beispielsweise den selektierten Datenträger 5s auf der Brennerschublade 3s ablegen kann. Wie in 2a zu erkennen, handelt es sich bei dem Datenträger-Lift 8 im wesentlichen um einen zylindrischen Stift, der an seinem oberen Endabschnitt einen ringförmigen Vorsprung 8v aufweist. Auf dem ringförmigen Vorsprung 8v ist ein kegelförmiger Führungsdorn 8f angeordnet, der das zentrale Loch des selektierten Datenträgers 5s zu durchgreifen vermag und mit einem im unteren Abschnitt des Exzenters 2e ausgebildeten Hohlkegel korrespondiert.
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Der untere Abschnitt des Datenträger-Lifts 8 ist in einer Lagerhülse 8h geführt und steht an seinem unteren Abschnitt mit einem Schubkurbelgetriebe in Verbindung, das von einem Servomotor 8s angetrieben ist. Das Schubkurbelgetriebe weist einen drehbar angetriebenen Kurbelarm 8k mit daran gelenkig gelagertem Schubglied auf. Der Kurbelarm 8k ist mit einem federnden gabelförmigen Abschnitt ausgebildet, der in einer schlitzförmigen Ausnehmung des Datenträger-Liftes 8 gleitet. Die Ausnehmung ist von einem Stift durchgriffen, der mit dem gabelförmigen Abschnitt des Kurbelarms 8k in Verbindung steht.
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Eine weiter unten beschriebene Haltevorrichtung 7 weist Greiferarme 7a und 7b auf, die dazu vorgesehen sind, den selektierten Datenträger 5s zu fixieren oder zur weiteren Bearbeitung freizugeben, sowie mit einer Vereinzelungseinheit 6 zusammenzuwirken.
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Die Vereinzelungseinheit 6 umfaßt eine Auflage 6a, einen Betätigungsstift 6b, einen Schwenkhebel 6h und einen Servomotor 6s. Sie wird weiter unten näher beschrieben.
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In 2a ist nun die Wirkungsweise der Stapelachse 2 in Verbindung mit den Baugruppen bzw. Bauelementen der Zentralmechanik 1 dargestellt.
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Die im wesentlichen zylinderförmige Stapelachse 2 weist einen Aufnahmezylinder 2z auf, dessen Außendurchmesser so bemessen ist, daß er das zentrale Innenloch einer handelsüblichen CD bzw. DVD ohne wesentliches Spiel zu durchgreifen vermag. Der untere Abschnitt der Stapelachse 2 ist als ein Exzenter 2e ausgebildet, der den gleichen Durchmesser wie der Aufnahmezylinder 2z aufweist.
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Der Aufnahmezylinder 2z nimmt den Datenträger-Stapel 5 auf, der sich zum einen auf der hervorspringenden Oberseite des Exzenters 2e und zum anderen auf der Auflage 6a abstützt. Die Auflage 6a ist an einem senkrechten Abschnitt des Montagerahmens 4 angeordnet und weist einen Absatz auf, an dessen zurückspringender senkrechter Fläche der unterste Datenträger des Datenträger-Stapels 5 tangential anliegt, wobei der Datenträger mit einem Randsegment auf dem waagerechten Abschnitt der Auflage 6a aufliegt.
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Die Auflage 6a weist weiter ein Durchgangsloch 6l auf, in dem der Betätigungsstift 6b der Vereinzelungseinheit 6 geführt ist. Das Durchgangsloch 6l ist so angeordnet, daß die zum Datenträger-Stapel 5 weisende Stirnfläche des Betätigungsstifts 6b mit dem Außenrand des untersten Datenträgers des Datenträger-Stapels 5 zusammenwirken kann. Der Betätigungsstift 6b bildet mit dem Schwenkhebel 6h ein Koppelgetriebe, wobei der Schwenkhebel 6h am Abtrieb des Servomotor 6s drehstarr befestigt ist. Es ist vorzugsweise vorgesehen, den Betätigungsstift 6b aus Federdraht auszubilden, so daß die Toleranzen des Koppelgetriebes, des Servomotors 6s und des Datenträgers durch elastische Verformung des Betätigungsstiftes 6b ausgeglichen werden können. Der Betätigungsstift 6b kann beispielsweise aus Federstahl oder Federbronze bestehen.
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Wie in 2a zu erkennen, wirkt die Vereinzelungseinheit 6 mit der Haltevorrichtung 7 zusammen, die aus den weiter oben benannten als Schwenkhebel ausgebildeten Greiferarmen 7a und 7b und einem von einem Servomotor 7s angetriebenen Koppelgetriebe 7g gebildet ist. Der Greiferarm 7a ist gegenüber der Auflage 6a angeordnet.
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Der Greiferarm 7a weist eine obere Greiferbacke 7ao und eine untere Greiferbacke 7au auf. Die obere Greiferbacke 7ao kann mit den Schmalseiten der untersten Datenträger des Datenträger-Stapels 5 zur Anlage gebracht werden, die mit der Wand ihres Innenlochs am zylindrischen Abschnitt 2z der Stapelachse 2 abgestützt sind, und auf diese Weise den Datenträger-Stapel 5 fixieren.
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Die untere Greiferbacke 7au des Greiferarms 7a wirkt mit einer Greiferbacke 7bu des Greiferarms 7b zusammen. Die Greiferbacken 7au und 7bu sind so positioniert, daß sie mit dem Außenrand eines selektierten Datenträgers 5s zur Anlage gebracht werden können. Der selektierte Datenträger 5s liegt dabei auf dem ringförmigen Vorsprung 8v des Datenträger-Liftes 8 auf.
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Die Greifarme 7a und 7b wirken mit dem oben genannten Koppelgetriebe 7g so zusammen, daß sie synchron um gleiche Winkelbeträge verschwenkt werden können (siehe 2b). Es sind Koppelstangen 7k vorgesehen, welche zwischen den Greiferarmen 7a bzw. 7b und einem zweiarmigen Schwenkhebel 7h angeordnet sind, der zentrisch mit dem Abtrieb des Servomotors 7s verbunden ist. Die Koppelstangen 7k sind an den Greiferarmen 7a, 7b jeweils in Schub-Dreh-Lagern gelagert und sind durch eine Abwinkelung am Herausgleiten aus dem Schub-Dreh-Lager gehindert. Die Greiferarme 7a, 7b werden durch Federn 7f gegen den Datenträger bzw. den Datenträger-Stapel gezogen. Die Federn 7f greifen an den Greiferarmen 7a, 7b zwischen dem Drehlager des Greiferarms 7a, 7b und der unteren Greiferbacke 7au bzw. 7bu an. Der Angriffspunkt der Feder 7f ist mit Hilfe des Hebelgesetzes unter Berücksichtigung der auslenkungsabhängigen Federkraft für beide Greiferarme 7a, 7b gleich bestimmt. Es kann aber auch vorgesehen sein, ungleiche Angriffspunkte zu wählen und die Federn unterschiedlich so zu dimensionieren, daß die beiden Greiferbacken 7au und 7bu für jeden Schwenkwinkel die gleiche Klemmkraft ausüben.
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Es ist nicht erforderlich, die Endlage des Servomotors 7s durch Endlagenschalter festzustellen oder durch konstruktive Maßnahmen zu begrenzen. Wenn der Servomotor 7s über die zum Fixieren des Datenträgers bzw. Datenträger-Stapels erforderliche Endlage hinausfährt, gleiten die Koppelstangen 7k ohne Widerstand im Schub-Dreh-Lager über die Endlage hinaus. Bei dem Schub-Drehlager kann es sich um ein Loch im Greiferarm handeln, das von der Koppelstange 7k mit Spiel durchgriffen ist. Beim Öffnen der Greiferarme 7a, 7b ist die Abwinkelung an der Koppelstange mit dem Greiferarm in Eingriff und schwenkt den Greiferarm 7a bzw. 7b gegen die Federkraft der Zugfeder 7f in die Offenstellung.
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Der Greiferarm 7a weist weiter eine Verlängerung auf, die über den Lagerpunkt des Greiferarms hinausgeht. Dieser Abschnitt des Greiferarms 7a ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit einer abgewinkelten Schaltfläche 7as ausgebildet, die mit einem elektrischen Taster 7t zusammenwirken kann (die konstruktive Ausbildung der Schaltfläche 7as ist in 1 zu erkennen; der Taster 7t ist in 1 durch einen Befestigungswinkel verdeckt). Der Taster 7t ist geschlossen, wenn der Datenträgerstapel 5 verbraucht ist und kein selektierter Datenträger 5s von den Greiferbacken fixiert ist.
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Vor der Vereinzelung eines Datenträgers vom Datenträger-Stapel ist die Brennerschublade 3s des CD/DVD-Brenners geöffnet (siehe 1) und wird von dem Datenträger-Lift 8 durchgriffen, der sich in Anlage mit dem exzentrischen Abschnitt 2e der Stapelachse 2 befindet. Die obere Greiferbacke 7ao des Greiferarms 7a ist im Eingriff mit dem unteren Abschnitt des Datenträger-Stapels 5, wie weiter oben beschrieben.
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Nunmehr werden die Greiferarme 7a und 7b zum Öffnen nach außen geschwenkt und geben dabei den Datenträger-Stapel 5 frei. Nun wird die Vereinzelungseinheit 6 betätigt, wobei der Betätigungsstift 6b an den Außenrand des untersten Datenträgers des Datenträger-Stapels 5 angreift und den Datenträger soweit verschiebt, daß das zentrale Loch des Datenträgers über den exzentrischen Abschnitt 2e der Stapelachse 2 gleitet und der Datenträger auf dem ringförmigen Vorsprung 8v des Datenträger-Liftes 8 zur Anlage kommt.
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Zum Brennen der selektierten Datenträger 5s werden nun die Greiferarme 7a, 7b wieder geöffnet und der Datenträger-Lift 8 wird mit dem aufliegenden Datenträger 5s nach unten verfahren. Der Datenträger 5s wird sodann auf der geöffneten Brennerschublade 3s abgelegt. Der Datenträger-Lift 8 wird nun soweit abgesenkt, daß er die Brennerschublade 3s nicht mehr durchgreift, so daß die Brennerschublade 3s geschlossen werden kann.
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Nach erfolgtem Brennen des Datenträgers 5s wird die Brennerschublade 3s wieder geöffnet und der Datenträger-Lift 8 bringt den Datenträger 5s wieder in die oben bezeichnete Position, in der die Greiferarme 7a, 7b den Datenträger 5s fixieren können.
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Danach wird der Datenträger-Lift 8 wieder soweit abgesenkt, daß er die Brennerschublade 3s nicht mehr durchgreift, wonach sodann die Brennerschublade 3s wieder geschlossen wird.
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Nunmehr wird der Datenträger-Lift 8 wieder in Kontakt mit dem exzentrischen Abschnitt 2e der Stapelachse 2 gebracht, die Greiferarme 7a, 7b werden geöffnet und der Datenträger-Lift 8 wird mit dem aufliegenden Datenträger 5s nach unten verfahren. Es kann vorgesehen sein, daß der Datenträger-Lift 8 den Datenträger 5s auf einer Ausgabeeinrichtung ablegt, die beispielsweise als schiefe Ebene ausgebildet sein kann und die in einem Ausgabeschlitz eines CD/DVD-Brennautomaten endet.
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Die 3 bis 5 zeigen nun den Aufbau und die Wirkungsweise der Stapelachse 2 im einzelnen.
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Wie in 3 zu erkennen, ist der Aufnahmezylinder 2z der Stapelachse 2 mit einem Sackloch versehen, welches einen axial beweglichen zylindrischen Schaltstift 2s aufnimmt, der sich über eine Schraubendruckfeder 2d an der unteren Stirnseite eines Griffstücks 2g abstützt. Die Schraubendruckfeder 2d ist mit Spiel in dem Sackloch angeordnet, wobei die Längsachse der Schraubendruckfeder 2d mit der Längsachse des Sacklochs korrespondiert. Das Griffstück 2g ist am unteren Abschnitt der Außenwand mit einem Außengewinde versehen. Die Innenwand des Aufnahmezylinders 2z ist im oberen Abschnitt mit einem dazu korrespondierenden Innengewinde versehen, in welches das Griffstück 2g eingeschraubt ist. Das Sackloch des Aufnahmezylinders 2z endet unmittelbar vor dem Beginn des exzentrischen Abschnitts 2e. Der untere Endabschnitt des Schaltstiftes 2s ist als ein Schaltabschnitt 2a ausgebildet mit einem zurückspringenden Kreiszylinder, der in einen Kegel übergeht.
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Wie 4 zeigt, ist der obere Abschnitt des Schaltstiftes 2s als abgeflachter Kreiszylinder ausgebildet. Am oberen Ende des Schaltstiftes 2s ist eine Bohrung eingebracht, in die der gewindelose Zapfen einer Schraube 9 eingreift. Der Zapfen der Schraube 9 durchgreift ein im oberen Abschnitt der Stapelachse axial verlaufendes Langloch 9l und ein im oberen Endabschnitt des Schaltstiftes 2s eingebrachtes Durchgangsloch 2sl. Infolge der Federkraft der Schraubendruckfeder 2d nimmt der Schaltstift 2s eine Lage ein, in der das Durchgangsloch 2zl mit dem unteren Abschnitt des Langlochs 9l fluchtet.
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Im unteren Endabschnitt des Aufnahmezylinders 2z sind zwei gegenüberliegende Durchgangslöcher 2zl zur Aufnahme von zwei Stützkugeln 2k angeordnet. Der Durchmesser der Durchgangslöcher ist kleiner als der Durchmesser der Stützkugeln 2k, so daß diese nicht nach außen durchtreten können. Es kann auch vorgesehen sein, die Durchgangslöcher 2zl außen mit einem Grat zu versehen, der den Lochdurchmesser an der Außenwand des Aufnahmezylinders 2z verringert.
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Die Höhe des Schaltabschnitts 2a ist so gewählt, daß er dem Durchmesser der Stützkugeln 2k entspricht. Die Höhe des zylinderförmigen Bereiches des Schaltabschnitts 2a ist etwa 0,5 bis 1 mm größer als der Radius der Stützkugeln 2k. Auf diese Weise ist verhindert, daß die beiden Stützkugeln 2k bei radialer Druckbeaufschlagung auf dem Mantel des kegelförmigen Bereichs des Schaltabschnitts 2a gleiten und so den Schaltstift 2s nach oben ausheben. Die Stützkugeln sind als Transportsicherung vor dem Einhängen der Stapelachse 2 in den Montagerahmen 4 vorgesehen. Sie stützen den auf der Stapelachse 2 aufgenommenen Datenträger-Stapel 5 so lange ab, bis der Schaltstift 2s nach dem Einhängen der Stapelachse 2 in den Montagerahmen 4 und Schließen der Klemmeinrichtung 4k nach oben gezogen ist, wodurch der zylinderförmige Abschnitt des Schaltstiftes 2s nicht mehr im Eingriff mit den beiden Kugeln 2k ist.
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5 zeigt nun die eingehängte Stapelachse 2 nach dem Schließen des Klemmhebels 4k, der in 5 nicht dargestellt ist. Der Schaltstift 2s ist zurückgezogen und hat die Stützkugeln 2k freigegeben, so daß diese nun im Innern der Stapelachse 2 positioniert sind. Dadurch ist der Datenträger-Stapel 5 soweit abgesenkt, daß er sich zum einen auf der hervorspringenden Oberseite des Exzenters 2e und zum anderen auf der Auflage 6a abstützt.
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6 zeigt nun den Klemmhebel 4k in geöffneter Position, der in 1 und 2a in geschlossener Position dargestellt ist. Der Klemmhebel 4k ist im wesentlichen als ein federnder Z-förmiger Blechstreifen ausgebildet. Der eine Endabschnitt des Klemmhebels weist ein Loch auf, das von einer Schraube durchgriffen ist. Die Schraube bildet einen Lagerzapfen für den um diese Schraube schwenkbaren Klemmhebel. Der andere Endabschnitt des Klemmhebels 4k ist als Griffstück vorgesehen und kann dazu mit einem Schutzüberzug versehen sein, der vor Verletzung an den Kanten des Klemmhebels schützt. Im einfachsten Fall kann der Schutzüberzug aus einem Schrumpfschlauch gebildet sein.
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Der Klemmhebel 4k weist in seinem mittleren Abschnitt eine Schaltfläche 4ks auf, die mit einer Betätigungsfläche 2b an der Stapelachse 2 (siehe 4) beim Schließen des Klemmhebels 4k zusammenwirkt und dabei den Aufnahmezylinder 2z absenkt. Die Schaltfläche 4ks ist als zur eingehängten Stapelachse 2 weisender winkelförmiger Ansatz am oberen Abschnitt des Klemmhebels 4k ausgebildet. Der Schaltstift 2s wird beim Absenken der Stapelachse 2 im Innern des Aufnahmezylinders gegen die Federkraft der Schraubendruckfeder 2d nach oben bewegt, wodurch sein Schaltabschnitt 2a die Stützkugeln 2k freigibt.
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Der Klemmhebel 4k ist in geschlossener Position durch eine Rast 4kr fixiert, wie in 1 und 2a zu erkennen. Die Rast 4kr ist durch eine zurückspringende Ausnehmung an einem Winkel gebildet, dessen einer Schenkel mit dem Montagerahmen 4 verschraubt ist und dessen anderer Schenkel um 90° abgewinkelt ist und senkrecht zum Klemmhebel 4k gerichtet ist. Die Rast 4kr greift über den oberen Rand des Klemmhebels 4k. Zum Öffnen muß der Klemmhebel aus dem Rasteingriff gedrückt und über die Rast 4kr gehoben werden. In 6 sind die beiden Komponenten des Betätigungswegs des Klemmhebels 4k mit 4wa und 4wr bezeichnet. Der Klemmhebel kann nun weiter um seinen Lagerzapfen geschwenkt werden und gibt dabei die Stapelachse 2 frei, die nun von dem Zapfen der Schraube 9 abgezogen werden kann. In 6 ist der geöffnete Klemmhebel 4k ohne Stapelachse 2 dargestellt.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist auch einsetzbar zum Vereinzeln und Zuführen von beschriebenen Datenträgern, beispielsweise für CD- oder DVD-Wechsler oder dergleichen.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Zentralmechanik
- 2
- Stapelachse
- 2a
- Schaltabschnitt
- 2b
- Betätigungsfläche
- 2d
- Schraubendruckfeder
- 2e
- Exzenter
- 2f
- Stapelachsenaufnahme
- 2g
- Griffstück
- 2k
- Stützkugel
- 2s
- Schaltstift
- 2sl
- Durchgangsloch
- 2z
- Aufnahmezylinder
- 2zl
- Durchgangsloch
- 3
- CD/DVD-Brenner
- 3s
- Brennerschublade
- 4
- Montagerahmen
- 4k
- Klemmhebel
- 4kr
- Rast
- 4ks
- Schaltfläche
- 4wa
- axialer Betätigungsweg
- 4wr
- radialer Betätigungsweg
- 5
- Datenträger-Stapel
- 5s
- selektierter Datenträger
- 6
- Vereinzelungseinheit
- 6a
- Auflage
- 6b
- Betätigungsstift
- 6h
- Schwenkhebel
- 6l
- Durchgangsloch
- 6s
- Servomotor
- 7
- Haltevorrichtung
- 7a
- Greiferarm
- 7b
- Greiferarm
- 7ao
- obere Greiferbacke
- 7as
- Schaltfläche
- 7au
- untere Greiferbacke
- 7bu
- Greiferbacke
- 7h
- Schwenkhebel
- 7f
- Zugfeder
- 7g
- Koppelgetriebe
- 7k
- Koppelstange
- 7t
- Taster
- 8
- Datenträger-Lift
- 8f
- kegelförmiger Führungsdorn
- 8h
- Lagerhülse
- 8k
- Kurbelarm
- 8s
- Servomotor
- 8v
- ringförmiger Vorsprung
- 9
- Schraube