DE19726775A1 - Diagnoseverfahren, Diagnoseanordnung und Diagnosesoftware für eine CD-Wechseleinrichtung - Google Patents
Diagnoseverfahren, Diagnoseanordnung und Diagnosesoftware für eine CD-WechseleinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Diagnoseverfahren für eine CD-Wechseleinrichtung, die
mindestens aus einem Laufwerk, mindestes einem einsetzbaren Magazin und
einer Transporteinrichtung mit einer Greifeinrichtung zum Aufnehmen und/oder
zum Ablegen scheibenförmiger Informationsträger im Magazin oder Laufwerk
besteht.
Desweiteren umfaßt die Erfindung eine Diagnoseanordnung aus einem Testcom
puter und einer CD-Wechseleinrichtung, die mindestens aus einem Laufwerk,
mindestes einem einsetzbaren Magazin und einer Transporteinrichtung mit einer
Greifeinrichtung zum Aufnehmen und/oder zum Ablegen der scheibenförmigen
Informationsträger in einer Schublade eines Magazins oder Laufwerks besteht.
Die Erfindung betrifft weiterhin einen computer-lesbaren Datenträger mit einer
Diagnosesoftware, die dazu verwendet wird, einen Testcomputer zu veranlassen
bei einer CD-Wechseleinrichtung ein Diagnoseverfahren am Ende einer Produk
tionslinie für die CD-Wechseleinrichtung durchzuführen, wobei die CD-Wechsel
einrichtung mindestens aus einem Laufwerk für einen scheibenförmigen Informa
tionsträger, mindestes einem einsetzbaren Magazin und einer Transporteinrich
tung mit einer Greifeinrichtung zum Aufnehmen und/oder zum Ablegen der schei
benförmigen Informationsträger im Magazin oder Laufwerk besteht, und daß die
CD-Wechseleinrichtung über mindestens ein SCSI-Interfacekabel mit dem Test
computer verbunden ist.
Das US-Patent US-A-5,533,195 beschreibt eine flexible Software zur wirkungs
vollen Diagnose von defekten Bauteilen eines Computersystems. Mittels eines
Computers können an auswählbaren Bauteilen bestimmte Aktionen ausgeführt
werden. Die Bauteile sind z. B. ein Bussystem, ein Speicher und mindestens ein
Ein-/Ausgabe-Bauteil. Der Benutzer ruft das Programm zur Ausführung der Dia
gnose auf und erhält dann über von ihm zu erstellenden Zeichenkombinationen
die Möglichkeit mindestens ein Bauteil anzusprechen und zu testen. Indem meh
rere Bauteile durch die Software angesprochen werden, kann man auch die Feh
ler im Zusammenspiel mit den einzelnen Bauteilen feststellen.
In internationalen Patentanmeldung WO 95/13581 wird eine Anordnung aus
redundanten Speicherbauteilen offenbart. Im besonderen betrifft diese
Patentanmeldung ein System (eine redundante Anordnung aus billigen Lauf
werken), das über ein SCSI-Interface einen Hostcomputer und ebenfalls ein
Diagnose/Kontroll Modul mit dem SCSI-Interface verbindet. Jedes der Lauf
werke besitzt eine eigene SCSI Identifikationsnummer. Das Diagnose/Kontroll
Modul überwacht periodisch die Temperatur, die Spannungsversorgung und
andere Parameter, die die Betriebsbereitschaft der Bauteile einschränken
könnten. Bedenkliche Entwicklungen werden dem Systemverantwortlichen über
das SCSI-Netzwerk mitgeteilt. Hinzu kommt, daß der Systemverantwortliche
geeignete Testmuster aufrufen kann, um das SCSI-Netzwerk auf Kurzschluß,
Unterbrechungen und sonstige Fehler zu untersuchen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Diagnoseverfahren für eine
CD-Wechseleinrichtung zu schaffen, das automatisch abläuft, den Benutzer auf Kon
figurationsfehler hinweist und zusätzlich die Möglichkeit bietet einzelne Bereiche
oder Bauteile der CD-Wechseleinrichtung gezielt zu testen.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es eine Diagnoseanordnung für eine
CD-Wechseleinrichtung zu schaffen, die geeignet ist eine CD-Wechseleinrichtung am
Ende einer Produktionslinie zu testen und dabei sehr benutzerfreundlich ist.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es eine Diagnosesoftware zu schaffen, die
umfangreiche Tests an einer CD-Wechseleinrichtung ermöglicht und dabei einen
automatischen Testablauf gewährleistet und dem Benutzer aber zahlreiche Ein
griffs- und Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt.
Dies wird erfindungsgemäß mit einem Diagnoseverfahren durch
- - Verbinden der vollständig zusammengebauten CD-Wechseleinrichtung am Ende einer Produktionslinie mit einem Testcomputer über mindestens ein SCSI-Interfacekabel, wobei sichergestellt ist, daß keine Magazine in der CD-Wechseleinrichtung eingesetzt sind,
- - Einschalten der Energieversorgung für die CD-Wechseleinrichtung,
- - Einschalten oder Neustarten des Testcomputers,
- - Darstellen einer Benutzeroberfläche auf einem mit dem Testcomputer (4) ver bundenem Display, wobei mehrere Routinen zur Auswahl angeboten werden,
- - Eingeben einer auf einem Gehäuseteil der CD-Wechseleinrichtung (1) aufge druckten Seriennummer,
- - automatisches Ausführen der ausgewählten Routinen über die SCSI-Schnitt stelle und
- - automatisches Erstellen eines Testberichts, der den Benutzer auf die Fehler freiheit oder mögliche Fehler in bestimmten Elementen der CD-Wechselein richtung hinweist, erreicht.
Eine Diagnoseanordnung wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Test
computer mit einem dazugehörigen Display mit der CD-Wechseleinrichtung über
mindestens ein SCSI-Interfacekabel verbunden ist, und daß auf dem Display des
Testcomputers ein Auswahlmenü darstellbar ist, über das vom Benutzer minde
stens eine automatisch ablaufende Routine auswählbar ist.
Erfindungsgemäß wird die Diagnosesoftware dadurch erreicht, daß auf einem
dem Testcomputer zugeordneten Display ein Auswahlmenü unter DOS oder
WINDOWS™ darstellbar ist, das Auswahlmenü umfaßt eine erste Box, die mit
"AUTOMATISCHE TESTS" bezeichnet ist, eine zweite Box , die mit "FEHLERBE
HEBUNGSMODUS" bezeichnet ist, eine dritte Box, die mit "FIRMWARE
HERUNTERLADEN" bezeichnet ist, eine vierte Box, die mit "PROGRAMM
VERLASSEN" bezeichnet ist und eine fünfte Box, die mit "TESTCOMPUTER NEU
STARTEN" bezeichnet ist, und jede der Routinen einer jeden Box ist vom
Benutzer aufrufbar.
Der Vorteil des Diagnoseverfahrens ist es, daß nach dem Verbinden der vollstän
dig zusammengebauten CD-Wechseleinrichtung am Ende einer Produktionslinie
mit einem Testcomputer über mindestens ein SCSI-Interfacekabel der Benutzer
durch die Diagnosesoftware durch das Diagnoseverfahren geführt wird. Der
Benutzer wird, falls von Seiten der Diagnosesoftware nötig, aufgefordert eine
bestimmte Testkonfiguration der CD-Wechseleinrichtung herzustellen. So muß
z. B. zu Beginn der Tests sicher sein, daß keine Magazine in der CD-Wechselein
richtung eingesetzt sind. Hat die Diagnosesoftware eine geeignete Testkonfigura
tion festgestellt so wird auf dem Display des Testcomputers eine Benutzeroberflä
che dargestellt, wobei mehrere Routinen zur Auswahl angeboten werden. Der
Benutzer kann gewissen Routinen auswählen die über das SCSI-Interface auto
matisch ausgeführt werden. Der Benutzer erhält einen automatisch erstellten
Testbericht, der den ihn auf die Fehlerfreiheit oder mögliche Fehler in bestimmten
Elementen der CD-Wechseleinrichtung hinweist. An Hand des Fehlerberichts
kann der Benutzer weitere Routinen starten, wie z. B. die Routine "TESTLAUF"
oder die Routine "FEHLERBEHEBUNGSMODUS".
Der Vorteil der Diagnoseanordnung ist es, daß der Testcomputer mit einem dazu
gehörigen Display mit der CD-Wechseleinrichtung über mindestens ein
SCSI-Interfacekabel verbunden ist. Der Benutzer kann auf dem Display des Testcom
puters aus einem Auswahlmenü eine Reihe automatisch ablaufender Routinen
auswählen, wobei die einzelnen Kommandos der Routinen über das SCSI-Inter
facekabel an die CD-Wechseleinrichtung geleitet werden. Ist die Diagnoseanord
nung in der Testkonfiguration, so ist nach dem Start der automatisch ablaufenden
Routinen kein Eingreifen des Benutzers erforderlich.
Der Vorteil der Diagnosesoftware ist es, daß auf einem dem Testcomputer zuge
ordneten Display ein Auswahlmenü unter WINDOWS™ oder DOS darstellbar ist,
und das Auswahlmenü ermöglicht für den Benutzer die Selektion verschiedener
Routinen wie z. B. "AUTOMATISCHE TESTS", "FEHLERBEHEBUNGSMODUS"
"FIRMWARE HERUNTERLADEN", "PROGRAMM VERLASSEN" und "TESTCOM
PUTER NEU STARTEN". Die Diagnosesoftware ermöglicht somit einen einfachen
Zugang zu den verschiedenen Routinen, die zum Testen oder zur Diagnose einer
CD-Wechseleinrichtung am Ende einer Produktionslinie erforderlich sind.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung können den Unteransprüchen
entnommen werden.
Anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen wird der Gegen
stand der Erfindung beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Aufbau einer CD-Wechseleinrichtung,
Fig. 2a eine Seitenansicht einer Ausführungsform der CD-Wechseleinrichtung,
Fig. 2b eine Frontansicht der Ausführungsform der CD-Wechseleinrichtung aus
Fig. 2a,
Fig. 3 eine schematische Darstellung der SCSI-Verkabelung zwischen den in
der CD-Wechseleinrichtung vorhandenen Laufwerke und den Steckern
an der Rückseite der CD-Wechseleinrichtung,
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Diagnoseanordnung zum Testen
der CD-Wechseleinrichtung,
Fig. 5 eine Ausführungsform eines Auswahlmenüs zum Aufruf verschiedener
Programmteile,
Fig. 6 ein Beispiel eines Testberichts einer CD-Wechseleinrichtung,
Fig. 7 ein Beispiel für die logische Zuordnung der Laufwerke des Testcom
puters und der CD-Wechseleinrichtung,
Fig. 8 eine Zuordnung der SCSI-Adressen und der logischen Namen der ein
zelnen Laufwerke
Fig. 9 eine Liste der unter der Routine "FEHLERBEHEBUNGSMODUS" mög
lichen Kommandos und
Fig. 10 eine schematische Darstellung der wesentlichen funktionalen Einheiten
der Diagnosesoftware.
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte CD-Wechseleinrichtung 1 zur Wiedergabe
und zum Aufzeichnung von Information von/auf Informationsträger ist modular
aufgebaut. Die nachfolgende Beschreibung beschränkt sich im wesentlichen auf
die Handhabung von CDs, was aber keineswegs als eine Beschränkung aufgefaßt
werden darf. Mit der CD-Wechseleinrichtung 1 können auch andere scheibenför
mige Informationsträger, wie z. B. löschbare und wiederbeschreibbare optische
Disks PD oder beschreibbare CDs gehandhabt werden.
Ein erstes Modul 10 umfaßt eine Mailbox 11 mit einer Schublade 12 zur
Ein-/Ausgabe von CDs in oder aus der CD-Wechseleinrichtung 1. Das erste Modul 10
ist im oberen Bereich der CD-Wechseleinrichtung 1 angeordnet. In einem sich an
das erste Modul 10 anschließenden zweitem Modul 20 ist mindestens ein einsetz
bares Magazin 21 mit CD Aufnahmefächern oder Schubladen (nicht dargestellt)
angeordnet. In der hier dargestellten Ausführungsform sind drei Magazine 21, 22
und 23 in die CD-Wechseleinrichtung 1 eingesetzt. An das zweite Modul 20
schließt sich ein drittes Modul 30 an, das aus mindestens einem Laufwerk 31 zur
Wiedergabe und/oder Aufzeichnung von Information von der und/oder auf die CD
besteht. In der hier dargestellten Ausführungsform sind zwei Laufwerke 31 und 32
in die CD-Wechseleinrichtung 1 eingesetzt. Ein viertes Modul 40 der CD-Wech
seleinrichtung 1 besteht aus einer Transporteinrichtung 41 für die CDs. Die
Transporteinrichtung 41 ist gegenüber einer Rückwand 2 der CD-Wechselein
richtung 1 angeordnet, daß dadurch die CDs zu den einzelnen Modulen transpor
tierbar sind. Die Transporteinrichtung 41 ist mit einer Greifeinrichtung 42 ausge
stattet, die die CDs aus den einzelnen Modulen aufnehmen und in diese ablegen
kann. Ein fünftes Modul 50 besteht aus einer elektrischen Versorgungseinheit 51,
einer Antriebseinheit 52 für die Transporteinrichtung 41 einer Elektronikeinheit 53
und einer Festplatte 54.
Die CD ist mittels der mikroprozessorgesteuerten Transporteinrichtung 41 von
einem der auswechselbaren Magazine 21, 22 oder 23, zu einem vorbestimmten
Aufnahme-/Wiedergabe-Laufwerk 31, 32 oder zu einem vorbestimmten Aufnah
mefach eines der auswechselbaren Magazine 21, 22 oder 23 transportierbar und
ablegbar. Desweiteren kann die CD mittels der Transporteinrichtung 41 aus der
Schublade 12 der Mailbox 11 entnommen oder in diese zurückgelegt werden.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß ebenso eine CD-Wechseleinrichtung
1 vorstellbar ist, die kein erstes Modul 10 besitzt. Bei diesem Typ müssen dann
die CDs ausschließlich über die auswechselbaren Magazine in die CD-Wechsel
einrichtung 1 eingegeben werden.
Fig. 2a zeigt eine Ausführungsform der CD-Wechseleinrichtung 1 in der Seitenan
sicht und Fig. 2b zeigt eine Frontansicht der CD-Wechseleinrichtung 1. Wie aus
Fig. 2a deutlich zu erkennen ist, besitzt die CD-Wechseleinrichtung 1 eine stu
fenförmige Front 6. Im oberen Bereich der CD-Wechseleinrichtung 1 ist ein Front
panel 60 für die Mailbox 11 dargestellt. Das Frontpanel 60 besitzt eine in etwa
rechteckige Öffnung 61 für die Schublade 12 der Mailbox 11. Oberhalb der Öff
nung 61 ist ein erstes, ein zweites und ein drittes Loch 62, 63 und 64 vorgesehen,
die zur Aufnahme von Leuchtdioden (nicht dargestellt) dienen. Bei den Leucht
dioden handelt es sich um eine rote, gelbe und grüne Leuchtdiode. Seitlich von
der Öffnung 61 für die Mailbox 11 ist ein Schalter 65 angebracht, der zum Öff
nen/Schließen der Mailbox 11 dient. Zwei der Leuchtdioden werden sowohl zur
Bereitschaftsanzeige als auch zur Anzeige der Fehlerbedingungen verwendet.
Eine der drei Leuchtdioden dient zur Anzeige, daß die CD-Wechseleinrichtung 1
mit Strom versorgt ist. Desweiteren ist unterhalb des Frontpanels 60 eine Tür 66
(siehe Fig. 2a und 2b) vorgesehen, die einen Zugang zum inneren Aufbau der
CD-Wechseleinrichtung 1 ermöglicht, um Magazine einzusetzen oder auszutau
schen, Laufwerke ein- oder auszubauen und eventuelle Reparaturen vorzuneh
men. An der Tür 66 ist ein Mikroschalter (nicht dargestellt) vorgesehen, der den
Schließzustand der Tür 66 feststellt. In der CD-Wechseleinrichtung 1 sind eine
Vielzahl von Sensoren und Mikroschalter (nicht dargestellt) vorgesehen, die sämt
liche zur Zustandsbestimmung der CD-Wechseleinrichtung 1 verwendet werden.
Eine Ausführungsform der SCSI-Verkabelung ist in Fig. 3 dargestellt. Hier sind
z. B. vier Laufwerke 31, 32, 33 und 34 in die CD-Wechseleinrichtung 1 eingebaut,
die jeweils mit Steckern 71, 72, 73 und 74 versehen sind. Die Laufwerke 31, 32,
33 und 34 sind derart in die CD-Wechseleinrichtung 1 eingebaut, daß die Stecker
71, 72, 73 und 74 von der Rückwand 2 der CD-Wechseleinrichtung 1 abgewandt
sind. Jeweils ein Kabel 81, 82, 83 und 84 verbindet die einzelnen Laufwerke 31,
32, 33, und 34 mit einem externen Gerät (außerhalb der CD-Wechseleinrichtung).
Die SCSI Verkabelung wird mittels eines Flachkabels hergestellt, das direkt von
den Steckern 71, 72, 73 und 74 über ein entsprechendes SCSI-Interface 9 des
Testcomputers 4 zu den einzelnen Laufwerken 31, 32, 33, 34 führt. Die Elektro
nikeinheit 54 und die Festplatte 51 der CD-Wechseleinrichtung sind mit dem
externen Gerät verbunden.
Fig. 4 zeigt den Aufbau der Anordnung zur Diagnose einer CD-Wechseleinrich
tung 1 am Ende der Produktionslinie. Zu Diagnosezwecken wird jeweils nur eine
einzelne CD-Wechseleinrichtung 1 mit einem Testcomputer 4 und einem dazuge
hörigen Display 5 verbunden. Dazu ist der Testcomputer mit mindestens einem
SCSI-Interface 9 ausgestattet. In der nachfolgenden Beschreibung wird von einer
Konfiguration der CD-Wechseleinrichtung 1 ausgegangen, die vier Laufwerke 31,
32, 33 und 34 umfaßt. Es ist jedoch für einen Fachmann selbstverständlich, daß
ebenso andere Konfigurationen realisierbar sind.
Die Laufwerke 31, 32, 33 und 34 der CD-Wechseleinrichtung 1 sind jeweils durch
ein entsprechendes Interfacekabel 8, mit dem SCSI-Interface 9 des Testcompu
ters 4 verbindet, an den Testcomputer 4 angeschlossen. Optional hierzu kann die
CD-Wechseleinrichtung 1 zusätzlich noch über ein RS232-Interface 75 mit dem
Testcomputer 4 verbunden sein. Die Verbindung wird durch ein entsprechendes
RS232-Interfacekabel 76 hergestellt. Eine weitere Möglichkeit ist, daß die Lauf
werke 31, 32, 33 und 34 durchgeschleift verbunden sind, so daß nur ein
SCSI-Bus benötigt wird, um die Laufwerke 31, 32, 33 und 34 mit den Testcomputer 4 zu
verbinden. Auf weitere Verbindungsmöglichkeiten braucht in diesem Zusammen
hang nicht näher eingegangen werden, da diese hinlänglich dem Fachmann
bekannt sind.
Ferner ist eine Diagnosesoftware vorgesehen, die auf dem Testcomputer 4 läuft
und es dem Benutzer ermöglicht die Funktionsweise eines beliebigen Models
einer CD-Wechseleinrichtung 1 zu untersuchen. Ebenso kann vom Testcomputer
4 neue Steuersoftware sog. Firmware in die CD-Wechseleinrichtung 1 geladen
werden. Die Diagnosesoftware erlaubt die automatische Durchführung von zwei
verschiedenen Routinen.
Die erste Routine ist eine automatisches Routine, mit der der Benutzer eine Viel
zahl von Tests an der CD-Wechseleinrichtung 1 automatisch durchführen lassen
kann. Durch die automatische Durchführung der Test ist kein Eingreifen des
Benutzers erforderlich. Da die Tests erst nach dem vollständigen Zusammenbau
der CD-Wechseleinrichtung 1 durchgeführt werden, benutzt das Diagnoseverfah
ren ausschließlich das SCSI-Interface 9.
Bei der zweiten Routine ist die CD-Wechseleinrichtung 1 über das SCSI-Interface
9 und über das RS232-Interface 75 mit dem Testcomputer 4 verbunden. Die
zweite Routine ermöglicht es, bestimmte Diagnosekommandos einzeln aufzurufen
und auszuführen.
Vor dem Start des im Testcomputer 4 implementierten Diagnoseverfahrens, muß
der Benutzer die CD-Wechseleinrichtung 1 an den Testcomputer 4 über das
SCSI-Interface 9 oder über das SCSI-Interface 9 und das RS232-Interface 75
anschließen.
Den Laufwerken 31, 32, 33 und 34 der CD-Wechseleinrichtung 1 müssen aufein
anderfolgende SCSI-Adressen zugewiesen werden, wobei mit einer beliebigen
Adresse begonnen wird. Das erste oder aus unterste Laufwerk 31 der CD-Wech
seleinrichtung 1 erhält die niedrigste SCSI-Adresse. Es gibt keine Möglichkeit, die
Montagepositionen der Laufwerke softwaremäßig zu überprüfen, so daß man sich
auf eine korrekte Montage während der Produktion verlassen muß.
In nächsten Schritt schaltet dann der Benutzer die Spannungsversorgung (nicht
dargestellt) für die CD-Wechseleinrichtung 1 an. Die CD-Wechseleinrichtung 1
initialisiert sich selbst, indem sie den Modelltyp bestimmt und eine Routine zur
Überprüfung der Ausstattung startet. Aktuell gibt es drei verschiedene Ausstat
tungsvarianten, was aber keinesfalls als Beschränkung aufzufassen ist. Die erste
Ausstattungsvariante umfaßt zwei Laufwerke und hat Platz für drei einsetzbare
Magazine. Die zweite Ausstattungsvariante umfaßt ebenfalls zwei Laufwerke, drei
einsetzbare Magazine und eine Mailbox für die externe Eingabe von CDs. Die
dritte Ausstattungsvariante umfaßt zwei Laufwerke, besitzt Platz für acht einsetz
bare Magazine und eine Mailbox. Die überprüfbare Ausstattung der CD-Wechsel
einrichtung 1 umfaßt somit die Zahl der Laufwerke, ob ein oder mehrere Magazine
eingesetzt sind oder ob eine Mailbox vorhanden ist.
Nachdem die CD-Wechseleinrichtung 1 mit dem Testcomputer 4 verbunden und
eingeschaltet ist, muß der Benutzer den Testcomputer 4 neu starten. Die Start
prozedur lädt dann automatisch ein verbessertes SCSI-Programm Interface und
die entsprechenden Treiber, die zum Zugriff auf die Laufwerke der CD-Wechsel
einrichtung 1 über das WINDOWS™ Filesystem notwendig sind. Ein Zugriff unter
DOS ist ebenfalls möglich. Die weitere Beschreibung beschränkt sich jedoch aus
schließlich auf den Zugriff auf die Laufwerke über das WINDOWS™ Filesystem.
Da die CD-Wechseleinrichtung 1 bereits mit Strom versorgt ist, werden alle
SCSI-Bauteile mittels der zugehörigen Treiber - unter der Annahme, daß sie ange
schlossen und funktionstüchtig sind - erkannt.
Nachdem alle Treiber geladen sind, muß WINDOWS™ geöffnet werden. Am Dis
play 5 des Testcomputers 4 erscheint dann ein Auswahlmenü 7 (siehe Fig. 5).
Das Auswahlmenü 7 auf dem Display 5 umfaßt eine erste Box 7 1, die mit
"AUTOMATISCHE TESTS" bezeichnet ist, eine zweite Box 7 2, die mit "FEHLER-
BEHEBUNGSMODUS" bezeichnet ist, eine dritte Box 7 3, die mit "FIRMWARE
HERUNTERLADEN" bezeichnet ist, eine vierte Box 7 4, die mit "PROGRAMM
VERLASSEN" bezeichnet ist und eine fünfte Box 7 5, die mit "TESTCOMPUTER
NEU STARTEN" bezeichnet ist. Beim Test mehrerer CD-Wechseleinrichtungen 1
während des Produktionsablaufs wird mit der Bezeichnung "AUTOMATISCHE
TESTS" ein Diagnoseprogramm gestartet, das automatisch die CD-Wechselein
richtungen 1 testet und einen Testbericht (siehe Fig. 6) erstellt.
Wie bereits vorstehend erwähnt, ist es notwendig die Laufwerke der CD-Wechsel
einrichtung 1 in das WINDOWS™ Filesystem mit einzubinden, so daß die Daten
zugriffsfunktion für jedes einzelne Laufwerk getestet werden kann. Während des
Neustarts des Testcomputers 4 weist WINDOWS™ (oder DOS) allen in der CD
Wechseleinrichtung 1 vorhandenen Laufwerken logische Laufwerksnummern in
aufeinanderfolgender Reihenfolge zu (z. B. "D:"; "E:" usw.). Die Zuweisung wird
getrennt für alle Festplattenlaufwerke (Festplatte HDD; löschbare und wiederbe
schreibbare optische Speichermedien PD) und Compaktdisk - Laufwerke CDD
durchgeführt. Fig. 7 zeigt die Zuordnung der Laufwerke im Testcomputer 4 und
die Zuordnung der verschiedenen Laufwerke in der CD-Wechseleinrichtung 1. In
der hier dargestellten Ausführungsform besitzt der Testcomputer 4 ein Floppy
laufwerk (nicht dargestellt), eine Festplatte (nicht dargestellt) und ein CD-Laufwerk
(nicht dargestellt). Die CD-Wechseleinrichtung 1 umfaßt eine Festplatte 54, zwei
löschbare und wiederbeschreibbare optische Speichermedien PD und zwei
CD-Laufwerke. Die logischen Namen der einzelnen Laufwerke im Testcomputer 4
sind wie folgt verteilt (siehe Fig. 7): dem Floppylaufwerk wird der logische Name
"A:", der Festplatte "C:" und dem CD-Laufwerk "G:" zugewiesen. Die logischen
Namen der einzelnen Laufwerke sind in der CD-Wechseleinrichtung 1 sind wie
folgt verteilt (siehe Fig. 7): der Festplatte wird der logische Name "D:", dem ersten
Laufwerk für löschbare und wiederbeschreibbare optische Speichermedien "E:",
dem zweiten Laufwerk für löschbare und wiederbeschreibbare optische Spei
chermedien "F:", dem ersten CD-Laufwerk "H:" und dem zweiten CD-Laufwerk "I:"
zugewiesen.
Auf die Daten der einzelnen Laufwerke kann über den logischen Namen des
Laufwerks zugegriffen werden (z. B. "D:"). Im Gegensatz hierzu wird die Schublade
der einzelnen Laufwerke über deren SCSI-Adresse gesteuert. Somit muß die Dia
gnosesoftware für jede CD-Wechseleinrichtung 1 zwei unterschiedliche Identifizie
rungen, nämlich die SCSI-Adresse und den logischen Namen, für die verschiede
nen Laufwerke verwalten.
Es existiert keine Möglichkeit über WINDOWS™ oder das verbesserte SCSI-Pro
gramm Interface den logischen Namen abzufragen, der einer bestimmten
SCSI-Adresse zugewiesen ist. Somit muß die Zuweisung nach der folgenden Regel
erfolgen:
- - Die löschbaren und wiederbeschreibbaren optischen Speichermedien PD wer den in aufsteigender Reihenfolge bezeichnet, wobei mit "E:" begonnen wird.
- - Die CD-Laufwerke werden ebenfalls in aufsteigender Reihenfolge numeriert, wobei mit "H:" begonnen wird.
Die Zuordnung der SCSI-Adressen und der logischen Namen kann der Fig. 8 ent
nommen werden, wobei das obige und das in Fig. 3 dargestellte Beispiel verwen
det wurden. Damit die Diagnosesoftware an die verschiedenen Konfigurationen
der Testcomputer 4 anpaßbar ist, können die voreingestellten Namen für das
erste CD-Laufwerk CDD und das erste löschbare und wiederbeschreibbare opti
sche Speichermedium PD durch den Servicetechniker in einer dafür vorgesehe
nen Kommandozeile überschrieben werden.
Kurz nachdem die Diagnosesoftware gestartet wurde, wird überprüft, ob der ver
besserte SCSI-Programm Interfacemanager geladen ist. Ist dies nicht der Fall
wird der Benutzer darauf hingewiesen und die Programmausführung abgebro
chen. Dies kann nur dann vorkommen, wenn die Routine "TESTCOMPUTER NEU
STARTEN" nicht erfolgreich durchgeführt worden ist.
Wurde der Neustart des Testcomputers 4 ohne Fehler durchgeführt, so werden
nun die Verbindungen über den SCSI-Bus und den RS232-Bus, falls vorhanden,
zur CD-Wechseleinrichtung 1 überprüft. Die Diagnosesoftware identifiziert selbst
den seriellen Ausgang und die serielle Übertragungsgeschwindigkeit (die Vorein
stellungen sind COM1 und 9600 Baud).
Konnte keine CD-Wechseleinrichtung 1 am SCSI-Interface gefunden werden, wird
dies dem Benutzer mitgeteilt und das Programm abgebrochen. Der Benutzer muß
die CD-Wechseleinrichtung 1 und den Testcomputer 4 ausschalten und das
SCSI-Kabel, die Festlegung der SCSI-Adressen und die SCSI-Stecker überprüfen. Ist
dies geschehen, kann die Diagnosesoftware mit der Routine "TESTCOMPUTER
NEU STARTEN" erneut gestartet werden.
Wird durch die Diagnosesoftware festgestellt, daß zwischen der CD-Wechselein
richtung 1 und dem Testcomputer 4 keine RS232-Verbindung besteht, so wech
selt die Diagnosesoftware automatisch in den SCSI-Schnittstellenmodus. Im
anderen Fall wird von der Diagnosesoftware der Gemischt-Schnittstellenmodus
verwendet. Die Diagnosesoftware kann auch auf weitere Laufwerke stoßen, die
nicht zur CD-Wechseleinrichtung 1 gehören. Ist dies der Fall so wird auf dem Dis
play 5 des Testcomputers 4 ein Fester geöffnet, wodurch der Benutzer die Mög
lichkeit erhält die Laufwerke zu konfigurieren, die zur CD-Wechseleinrichtung 1
gehören.
Jede der CD-Wechseleinrichtungen 1 ist mit einer auf dem Gehäuse aufgedruck
ten Seriennummer versehen. Der Benutzer wird durch die Diagnosesoftware auf
gefordert, diese Nummer einzugeben, bevor irgendwelche Tests an den
CD-Wechseleinrichtungen 1 durchgeführt werden.
Schließlich muß die Diagnosesoftware überprüfen, ob alle SCSI-Bauteile
betriebsbereit sind. Die CD-Wechseleinrichtung 1 kann einige Zeit benötigen, um
die Ausstattungsprüfung durchzuführen, so daß die Diagnosesoftware eine
bestimmte Zeit warten muß, bevor es eine Fehlermeldung ausgibt und abbricht.
Die Fehlermeldung identifiziert dieses SCSI-Bauteil, das nicht betriebsbereit ist.
Bei der Auswahl der Box 7 1 "AUTOMATISCHE TESTS" können zwei verschie
dene Routinen ausgewählt werden. Die Routine, die sich hinter einem Kommando
mit der Bezeichnung "MONTAGEENDTEST" verbirgt, führt eine Überprüfung der
CD-Wechseleinrichtungen 1 am Ende der Montagelinie oder Produktionslinie
durch. Das Kommando mit der Bezeichnung "TESTLAUF" ruft eine Routine auf
die die mechanische Stabilität der mechanischen Teile der CD-Wechseleinrich
tungen 1 testet.
Im folgenden werden die Programmschritte beschrieben, die durch den Aufruf des
Kommandos "MONTAGEENDTEST" ablaufen.
Zur Durchführung des obigen Kommandos sind einige Voraussetzungen zu
beachten:
- - Die CD-Wechseleinrichtung 1 muß vollständig zusammengebaut sein.
- - Es dürfen keine auswechselbaren Magazine in die CD-Wechseleinrichtung 1 eingesetzt sein.
- - Es muß mindestens ein Laufwerk in der CD-Wechseleinrichtung 1 eingebaut sein, wobei der/die Typ(en) des/der verwendeten Laufwerks/e frei wählbar ist/sind.
- - Die CD-Wechseleinrichtung 1 ist mit dem Testcomputer 4 nur über SCSI-Inter face verbunden.
- - Sowohl der Testcomputer 4 als auch die CD-Wechseleinrichtung 1 sind einge schaltet, das Diagnoseprogramm ist gestartet und die anfängliche Überprüfung ist erfolgreich durchgeführt worden.
Das Kommando "MONTAGEENDTEST" gliedert sich in sieben Schritte, von
denen einige vom Typ der zu testenden CD-Wechseleinrichtung 1 abhängen:
- 1. Überprüfen der Konfiguration der CD-Wechseleinrichtung 1 und der grünen oder gelben Leuchtdioden, die im Frontpanel 60 untergebracht sind.
- 2. In Fall einer CD-Wechseleinrichtung 1 mit einer Mailbox 11, wird diese über prüft und über die Mailbox 11 eine externe Testdisks eingegeben.
- 3. Überprüfen der Magazinerkennung, des Türschalters und der gelben oder roten Leuchtdioden, die im Frontpanel 60 untergebracht sind.
- 4. Überprüfen der Schubladen der eingesetzten Magazine.
- 5. Überprüfen der Laufwerke.
- 6. Überprüfen der an den eingesetzten Magazinen angebrachten Barcodes (nicht dargestellt).
- 7. In Fall einer CD-Wechseleinrichtung 1 mit einer Mailbox 11, wird die Testdisk aus der Mailbox 11 ausgegeben.
Die obigen Schritte werden nun im Detail beschrieben. Nachdem der "MONTAGE-
ENDTEST" abgeschlossen ist, wird der in Fig. 6 dargestellte Testbericht aus
gegeben.
Zu Schritt 1:
Es wird überprüft, ob wenigstens ein Laufwerk in die CD-Wechseleinrichtung 1 eingebaut ist. Ist dies nicht der Fall, so wird von der Diagnosesoftware ein schwerwiegender Fehler mit der Fehlermeldung "Kein Laufwerk eingebaut" regi striert und der Testlauf abgebrochen. Der Benutzer muß den Testcomputer 4 erneut starten, nachdem er die entsprechenden Laufwerke eingebaut hat.
Es wird überprüft, ob wenigstens ein Laufwerk in die CD-Wechseleinrichtung 1 eingebaut ist. Ist dies nicht der Fall, so wird von der Diagnosesoftware ein schwerwiegender Fehler mit der Fehlermeldung "Kein Laufwerk eingebaut" regi striert und der Testlauf abgebrochen. Der Benutzer muß den Testcomputer 4 erneut starten, nachdem er die entsprechenden Laufwerke eingebaut hat.
Sodann wird überprüft, ob ein Magazin in die CD-Wechseleinrichtung 1 eingesetzt
ist. Falls die Diagnosesoftware das Vorhandensein von Magazinen feststellt, wird
der Benutzer gefragt, ob wirklich Magazine in der CD-Wechseleinrichtung 1 ein
gesetzt sind. Ist dies der Fall, so wird von der Diagnosesoftware ein schwerwie
gender Fehler mit der Fehlermeldung "Einige Magazine sind eingebaut" registriert
und das Programm abgebrochen. Der Benutzer muß den Testcomputer 4 erneut
starten, nachdem er die entsprechenden Magazine ausgebaut hat. Falls trotz der
Fehlermeldung keine Magazine in der CD-Wechseleinrichtung 1 eingesetzt sind,
wird ein nicht schwerwiegender Fehler mit der Meldung "Fehler am Mikroschalter
des Magazins mit der Nummer i'' ausgegeben. Das oder die davon betroffene(n)
Magazin(e) wird/werden dann von den weiteren Tests ausgeschlossen.
Im folgenden wird auf die Laufwerke zugegriffen, um festzustellen, ob diese leer
sind. Falls in einem Laufwerk ein Fehler auftritt, wird ein nicht schwerwiegender
Fehler registriert, wie z. B. "Ausrichtfehler des Laufwerks mit der Nummer i'' oder
"Fehler in der Schublade des Laufwerks i''. Das Laufwerk, in welchem der Fehler
auftrat, wird vom weiteren Testlauf ausgeschlossen. Im Fall voller Laufwerke und
einer vorhandenen Mailbox sollen die CDs über die Mailbox 11 ausgeben werden.
Läßt sich die Schublade der Mailbox 11 nicht bewegen, wird ein schwerwiegender
Fehler mit der Meldung "Fehler in der Mailboxschublade ausgegeben" und der
Testlauf abgebrochen. Wird eine CD-Wechseleinrichtung 1 ohne eine Mailbox 11
dem Testlauf unterzogen wird dem Benutzer angezeigt, daß er ein Magazin in die
gerade zu testende CD-Wechseleinrichtung 1 einsetzen soll. Die CDs werden
dann in das Magazin ausgegeben und dem Benutzer wird nach Abschluß der
Ausgabe mitgeteilt, daß er das Magazin wieder aus der CD-Wechseleinrichtung 1
entfernen soll.
In einem weiteren Schritt wird vom Benutzer der Zustand der im Frontpanel 60 der
CD-Wechseleinrichtung 1 vorgesehenen Leuchtdioden 62, 63, 64 abgefragt. Falls
die grüne Leuchtdiode im Zustand "AUS" ist, wird ein nicht schwerwiegender
Fehler mit der Meldung "Grüne Leuchtdiode defekt" registriert. Falls die gelbe
Leuchtdiode im Zustand "AUS" ist, wird ein nicht schwerwiegender Fehler mit der
Meldung "Gelbe Leuchtdiode defekt" registriert. Falls die rote Leuchtdiode im
Zustand "AN" ist, wird ein nicht schwerwiegender Fehler mit der Meldung "Rote
Leuchtdiode ständig an" registriert.
Zu Schritt 2:
In Fall einer CD-Wechseleinrichtung 1 mit einer Mailbox, wird diese überprüft und über die Mailbox 11 eine externe Testdisk eingegeben, die eine automatische Durchführung der nachstehenden Tests ermöglicht.
In Fall einer CD-Wechseleinrichtung 1 mit einer Mailbox, wird diese überprüft und über die Mailbox 11 eine externe Testdisk eingegeben, die eine automatische Durchführung der nachstehenden Tests ermöglicht.
Der Benutzer wird aufgefordert den Schalter 65 zum Öffnen und schließen der
Schublade 12 der Mailbox 11 zu betätigen und die Bewegung der Mailbox 11 wird
unterdessen über den SCSI-Bus bestätigt. Die Stellung der Schublade wird konti
nuierlich überprüft und das Programm für den Testlauf ist unterbrochen bis ein
vollständiges Öffnen und Schließen der Schublade 12 abgeschlossen ist. Der
Benutzer kann den Vorgang abbrechen, falls sich die Schublade 12 nicht bewegt
und es wird ein nicht schwerwiegender Fehler mit der Meldung "Schalter für die
Schublade der Mailbox funktioniert nicht".
Die Schublade 12 der Mailbox 11 wird über ein SCSI-Kommando bewegt. Falls
sich die Schublade nicht bewegt wird ein schwerwiegender Fehler mit der Mel
dung, "Fehler in der Schublade der Mailbox" ausgegeben und der weitere Testlauf
abgebrochen.
Weiterhin wird überprüft ob eine CD Lese-/Schreibeinrichtung in der CD-Wechsel
einrichtung 1 vorhanden sind. Ist dies der Fall, so wird der Benutzer aufgefordert,
eine CD in die Schublade 12 der Mailbox 11 einzulegen und diese zu schleißen.
Ferner wird überprüft ob eine CD tatsächlich eingelegt ist. Die CD wird in der CD
Lese-/Schreibeinrichtung abgelegt.
Desweiteren wird überprüft, ob mindestens ein Laufwerk für löschbare und wie
derbeschreibbare optische Speichermedien PD in der CD-Wechseleinrichtung 1
vorhanden ist. Ist dies der Fall, so wird die Schublade 12 der Mailbox 11 mittels
eines SCSI-Kommandos geöffnet und der Benutzer aufgefordert, ein löschbares
und wiederbeschreibbares optisches Speichermedien PD in die Schublade 12 der
Mailbox 11 einzulegen und diese zu schließen. Falls sich die Schublade der Mail
box 11 nicht öffnet, wird ein schwerwiegender Fehler mit der Meldung "Fehler in
der Schublade der Mailbox" ausgegeben und der weitere Testlauf abgebrochen.
Weiterhin wird überprüft, ob ein löschbares und wiederbeschreibbares optisches
Speichermedien PD tatsächlich eingelegt wurde und das löschbare und wiederbe
schreibbare optische Speichermedium wird in dem ersten dafür vorgesehenen
Laufwerk abgelegt.
Zu Schritt 3:
Der Benutzer wird aufgefordert die Tür 66 der CD-Wechseleinrichtung 1 zu öffnen. Die Stellung der Tür 66 wird durch das Programm überprüft, das solange unter brochen ist bis die Tür 66 tatsächlich geöffnet wird. Der Benutzer kann den Test lauf unterbrechen falls nicht erkannt wird, daß die Tür 66 geöffnet ist. In diesem Fall wird ein schwerwiegender Fehler mit der Meldung "Türschalter defekt" ausge geben und der Testlauf abgebrochen.
Der Benutzer wird aufgefordert die Tür 66 der CD-Wechseleinrichtung 1 zu öffnen. Die Stellung der Tür 66 wird durch das Programm überprüft, das solange unter brochen ist bis die Tür 66 tatsächlich geöffnet wird. Der Benutzer kann den Test lauf unterbrechen falls nicht erkannt wird, daß die Tür 66 geöffnet ist. In diesem Fall wird ein schwerwiegender Fehler mit der Meldung "Türschalter defekt" ausge geben und der Testlauf abgebrochen.
Der Benutzer wird weiterhin aufgefordert, zu bestätigen, daß die rote Leuchtdiode
in Zustand "AN" ist, und daß die gelbe Leuchtdiode blinkt. Falls dies nicht der Fall
ist, wird ein nicht schwerwiegender Fehler mit der Meldung "rote Leuchtdiode
defekt" bzw. gelbe Leuchtdiode blinkt nicht" registriert.
Der Benutzer wird nun aufgefordert, Magazine in sämtliche dafür vorgesehene
Positionen einzusetzen. Nachdem die Tür 66 wieder geschlossen ist, wird die
Ausstattungsroutine automatisch gestartet. Es wird überprüft, ob tatsächlich alle
Magazine eingesetzt sind und gegebenenfalls wird der Benutzer aufgefordert, daß
er Magazine in sämtliche dafür vorgesehenen Positionen einsetzt. Sind sämtliche
Magazine eingesetzt, aber die Magazinabtastung wird nicht einwandfrei durchge
führt, wird ein nicht schwerwiegender Fehler mit der Meldung "Fehler am Mikro
schalter des Magazins mit der Nummer i'' registriert. Das Magazin mit der Num
mer i wird von den weiteren Tests ausgeschlossen.
Besitzt der zu testende Typ der CD-Wechseleinrichtung 1 keine Mailbox so müs
sen die Testdisks mit Hilfe des ersten Magazins geladen werden. Falls ein
PD-Laufwerk in der CD-Wechseleinrichtung 1 vorgesehen ist, muß ein löschbares und
wiederbeschreibbares optisches Speichermedien PD eingegeben werden. Das
Programm wird solange unterbrochen bis die Ausstattungsroutine abgeschlossen
ist und festgestellt wurde, daß CDs oder PDs eingegeben wurden. Falls kein
erstes Magazin festgestellt werden konnte, wird ein schwerwiegender Fehler mit
der Meldung "Fehler am Mikroschalter des Magazins mit der Nummer i'' registriert
und der weitere Testlauf abgebrochen.
Die in den nachfolgenden Schritten beschriebenen Routinen benötigen etwas
Zeit, aber sie kommen ohne Eingreifen des Benutzers aus.
Zu Schritt 4:
Der Testcomputer 4 stellt fest, wann die CD-Wechseleinrichtung 1 die Inventar routine abgeschlossen hat. Im Falle einer CD-Wechseleinrichtung 1 ohne eine Mailbox 11 ist festzustellen, daß das erste Magazin die Testdisks enthält und alle übrigen Magazine leer sind. Ist dies nicht der Fall, wird der Benutzer vom Pro gramm aufgefordert, die Magazine zu leeren. Anschließend startet das Programm wieder automatisch. Im Falle einer CD-Wechseleinrichtung 1 mit einer Mailbox wird festgestellt, ob alle Magazine leer sind. Ist dies der Fall, so werden alle Test disks aus den Laufwerken in das erste Magazin verbracht, um die gleichen Aus gangsbedingungen wie bei der CD-Wechseleinrichtung 1 ohne eine Mailbox 11 zu erhalten. Die Testdisk wird dann aus dem ersten Magazin entnommen und in jede Schublade eines jeden Magazins abgelegt und wieder aus diesem entnommen. Ist dieser Vorgang für alle Magazine abgeschlossen, wird die Testdisk wieder der ersten Schublade des ersten Magazins abgelegt.
Der Testcomputer 4 stellt fest, wann die CD-Wechseleinrichtung 1 die Inventar routine abgeschlossen hat. Im Falle einer CD-Wechseleinrichtung 1 ohne eine Mailbox 11 ist festzustellen, daß das erste Magazin die Testdisks enthält und alle übrigen Magazine leer sind. Ist dies nicht der Fall, wird der Benutzer vom Pro gramm aufgefordert, die Magazine zu leeren. Anschließend startet das Programm wieder automatisch. Im Falle einer CD-Wechseleinrichtung 1 mit einer Mailbox wird festgestellt, ob alle Magazine leer sind. Ist dies der Fall, so werden alle Test disks aus den Laufwerken in das erste Magazin verbracht, um die gleichen Aus gangsbedingungen wie bei der CD-Wechseleinrichtung 1 ohne eine Mailbox 11 zu erhalten. Die Testdisk wird dann aus dem ersten Magazin entnommen und in jede Schublade eines jeden Magazins abgelegt und wieder aus diesem entnommen. Ist dieser Vorgang für alle Magazine abgeschlossen, wird die Testdisk wieder der ersten Schublade des ersten Magazins abgelegt.
Zu Schritt 5:
Für jedes in der CD-Wechseleinrichtung vorhandene Laufwerk wird die entspre chende Testdisk aus dem ersten Magazin entnommen und in das zu testende Laufwerk eingegeben. Nachdem die Leseeigenschaften des Laufwerks überprüft wurden, wird die Testdisk wieder in das erste Magazin zurücktransportiert. Ebenso können bei einem entsprechenden Laufwerk auch die Schreib-/Lese eigenschaften überprüft werden. Falls ein Fehler auftritt wird ein nicht schwerwiegender Fehler mit der Meldung "Lesefehler im Laufwerk mit der Num mer i)" registriert.
Für jedes in der CD-Wechseleinrichtung vorhandene Laufwerk wird die entspre chende Testdisk aus dem ersten Magazin entnommen und in das zu testende Laufwerk eingegeben. Nachdem die Leseeigenschaften des Laufwerks überprüft wurden, wird die Testdisk wieder in das erste Magazin zurücktransportiert. Ebenso können bei einem entsprechenden Laufwerk auch die Schreib-/Lese eigenschaften überprüft werden. Falls ein Fehler auftritt wird ein nicht schwerwiegender Fehler mit der Meldung "Lesefehler im Laufwerk mit der Num mer i)" registriert.
Zu Schritt 6:
Zur Überprüfung der Barcodes der einzelnen Magazine, werden die Barcodes auf dem Display 5 des Testcomputers 4 ausgegeben und der Benutzer hat deren Richtigkeit zu bestätigen. Ist z. B. ein Barcode nicht richtig, so wird ein nicht schwerwiegender Fehler mit der Meldung "Magazin i besitzt falschen Barcode" registriert.
Zur Überprüfung der Barcodes der einzelnen Magazine, werden die Barcodes auf dem Display 5 des Testcomputers 4 ausgegeben und der Benutzer hat deren Richtigkeit zu bestätigen. Ist z. B. ein Barcode nicht richtig, so wird ein nicht schwerwiegender Fehler mit der Meldung "Magazin i besitzt falschen Barcode" registriert.
Zu Schritt 7:
Im Falle einer CD-Wechseleinrichtung 1 mit einer Mailbox 11 werden die Test disks über die Mailbox 11 ausgegeben und der Benutzer aufgefordert die Test disks aus der Schublade der Mailbox 11 zu entnehmen. Anschließend wird vom Programm überprüft, ob die Testdisks tatsächlich entnommen wurden.
Im Falle einer CD-Wechseleinrichtung 1 mit einer Mailbox 11 werden die Test disks über die Mailbox 11 ausgegeben und der Benutzer aufgefordert die Test disks aus der Schublade der Mailbox 11 zu entnehmen. Anschließend wird vom Programm überprüft, ob die Testdisks tatsächlich entnommen wurden.
Die Routine "MONTAGEENDTEST" ist nun abgeschlossen und es wird ein Test
bericht erstellt (siehe Fig. 6), der vom Benutzer auf einem lokalen Drucker oder
einem Netzwerkdrucker ausgedruckt werden kann.
Durch die mit der Bezeichnung "TESTLAUF" gekennzeichnete Routine kann die
mechanische Stabilität einzelner Bauteile der CD-Wechseleinrichtung 1 überprüft
werden. Die Routine "TESTLAUF" dient dazu die Bauteile mit Produktionsmän
geln zu finden, die nach kurzzeitiger hoher Beanspruchung brechen würden. Die
Leseeigenschaften der in der CD-Wechseleinrichtung 1 vorhandenen Laufwerke
werden nicht untersucht. Somit ist es möglich die mechanischen Bauteile sämtli
cher Laufwerkstypen in der CD-Wechseleinrichtung mit einer einzigen CD-Typ zu
testen. Der Benutzer hat die Möglichkeit die Zahl der Beanspruchungen eines
bestimmten Bauteils einzugeben. Die Anforderungen zum Ausführen der Routine
"TESTLAUF" sind folgende:
- - Die CD-Wechseleinrichtung 1 muß vollständig zusammengebaut sein.
- - Alle Magazine sind in die CD-Wechseleinrichtung 1 eingesetzt.
- - Alle Laufwerke sind in der CD-Wechseleinrichtung 1 montiert und leer.
- - Die CD-Wechseleinrichtung 1 ist lediglich über SCSI mit dem Testcomputer 4 verbunden. Sowohl die CD-Wechseleinrichtung 1 als auch der Testcomputer 4 sind eingeschalten, das Diagnoseprogramm ist gestartet und die Routine "MONTAGEENDTEST" ist erfolgreich durchgeführt worden.
Im Falle einer CD-Wechseleinrichtung 1 mit einer Mailbox wird beim Testlauf die
Schublade der Mailbox geöffnet und der Benutzer aufgefordert eine Testdisk ein
zulegen. Es wird überprüft ob eine Testdisk eingelegt, ansonsten wird der Benut
zer nochmals aufgefordert.
Im Falle einer CD-Wechseleinrichtung 1 ohne eine Mailbox 11 wird überprüft ob
sich eine Testdisk in der ersten Schublade des ersten Magazins befindet.
Anschließend wird die Testdisk von der Transporteinrichtung 41 aufgenommen
und z. B. N-mal in ein Element der CD-Wechseleinrichtung 1 eingefügt und aus
diesem ebenso wieder entnommen. In der gleichen Weise wird das nächste und
jedes weitere Element der CD-Wechseleinrichtung 1 überprüft. Die Elemente der
CD-Wechseleinrichtung 1 sind z. B. die Mailbox 11, die Laufwerke 31, 32, 33, 34,
die Schubläden der Magazine 21, 22, 23 oder der Laufwerke. Ist die Routine
"TESTLAUF" abgeschlossen, wird die Testdisk wieder ausgegeben oder in der
ersten Schublade des ersten Magazins abgelegt. Fehler, die während des Test
laufs aufgetreten sind, werden in einem Fehlerbericht registriert.
Die Diagnosesoftware gibt zusätzlich dem Benutzer die Möglichkeit eine Routine
mit der Bezeichnung "FEHLERBEHEBUNGSMODUS" zu starten. Die Idee dieser
Routine ist es, dem Benutzer die Möglichkeit zu bieten, einzelne Funktionen der
CD-Wechseleinrichtung 1 gezielt zu aktivieren. Die Aktivierung wird über das
SCSI- und das RS232-Interface 75 erreicht. Fig. 9 zeigt eine Auflistung der mögli
chen Kommandos und welches Interface diese Kommandos ansprechen. Falls ein
Kommando sowohl über das SCSI- als auch über das RS232-Interface 75 an die
CD-Wechseleinrichtung geleitet werden kann, muß nur die SCSI-Version imple
mentiert sein.
Die über die einzelnen Kommandos zugänglichen Aktionen sind: das Öffnen/Schließen
einer Schublade eines bestimmten Laufwerks, Initialisierung der Robo
tik der Transporteinrichtung, Ein-/Ausschalten einer bestimmten Leuchtdiode, das
Positionieren der Greifeinrichtung bezüglich einem bestimmten Element der
CD-Wechseleinrichtung 1, das Öffnen/Schließen der Schublade 12 der Mailbox 11,
eine Disk von einem Element zum nächsten zu transportieren, eine Disk aus der
Schublade 12 der Mailbox 11 oder aus einer Schublade eines Magazins aufzu
nehmen, Aufnehmen und Ablegen der Disk mit der Greifeinrichtung, Ablegen der
Disk in der Schublade 12 der Mailbox 11 oder einer geöffneten Schublade eines
Magazins, Zurücksetzen der CD-Wechseleinrichtung 1, Abfragen des Zustandes
der Sensoren, das Öffnen/Schließen der Schublade der Mailbox oder einer
Schublade eines Magazins und das Überprüfen der Leseeigenschaften eines
Laufwerks, falls sich im Laufwerks die geeignete Disk befindet.
Immer wenn ein Kommando über das RS232-Interface 75 gegeben wird, muß die
Diagnosesoftware die Gültigkeit des Kommandos und der Parameter überprüfen,
um eine Beschädigung der CD-Wechseleinrichtung 1 aufgrund ungültiger Kom
mandosequenzen zu vermeiden. Ist z. B. eine Schublade eines Maga
zins/Laufwerks offen und das eingegebene Kommando bewegt die Greifeinrich
tung, so kann dies dazu führen, daß die Greifeinrichtung auf die geöffnete
Schublade fährt und diese beschädigt.
Ist die Diagnosesoftware in der Routine "FEHLERBEHEBUNGSMODUS" so hat
der Benutzer die Möglichkeit einzelne Kommandos zu individuellen Sequenzen
zusammenzustellen. Diese Sequenzen können aufgezeichnet und auch wieder
abgerufen werden. Dem Benutzer stehen die in Fig. 9 dargestellten Kommandos
zur Verfügung. Der Benutzer kann Testkommandos aufzeichnen, das Aufzeichnen
der Testkommandos stoppen, eine gespeicherte Sequenz von Testkommandos
abspielen und eine bestimmtes Testkommando oder eine bestimmte Sequenz von
Testkommandos automatisch abspielen.
Hat der Benutzer das Aufzeichnen der Testkommandos gewählt, so werden alle
eingegebenen Kommandos einem Speicher 110 im Testcomputer 4 übergeben,
ohne daß das jeweilige Kommando sofort ausgeführt wird. Nachdem der Benutzer
das Aufzeichnen beendet hat, kann die Kommandosequenz abgerufen und aus
geführt werden.
Die Kommandosequenzen und die einzelnen Kommandos sind wiederholbar, so
daß der Benutzer die Möglichkeit die Zahl der Wiederholungen einzugeben.
Die wesentlichen funktionalen Einheiten der Diagnosesoftware sind in Fig. 10
offenbart. Wie bereits vorstehend erwähnt gestattet es die Benutzeroberfläche 7
daß bestimmte feststehende Kommandos oder Kommandos, die vom Benutzer
eingebbar sind, an die Diagnosesoftware übergebbar sind. Ebenso wird der
Zustand der CD-Wechseleinrichtung 1 auf dem Display 5 dargestellt. Der Benut
zeroberfläche ist ein SCSI-Manager 100 und ein RS232-Manager 102 nachge
schaltet. Der SCSI-Manager 100 empfängt die Kommandos von der Benutzer
oberfläche 7 und übersetzt diese in SCSI-Interfacekommandos. Anschließend
werden die Kommandos der CD-Wechseleinrichtung 1 und den Laufwerken
übermittelt. Im Gegenzug hierzu liest der SCSI-Manager 100 die Antworten von
den einzelnen Elementen der CD-Wechseleinrichtung 1 und aktualisiert eine
Systemdatenbank 108 und teilt der Benutzeroberfläche 7 den entsprechenden
Status der Elemente der CD-Wechseleinrichtung 1 mit.
Der RS232-Manager 102 empfängt die Kommandos von der Benutzeroberfläche
7 und übersetzt diese in RS232-Interfacekommandos. Anschließend werden die
Kommandos der CD-Wechseleinrichtung 1 und den Laufwerken übermittelt. Im
Gegenzug hierzu liest der SCSI-Manager 102 die Antworten von den einzelnen
Elementen der CD-Wechseleinrichtung 1 und aktualisiert eine Systemdatenbank
108 und teilt der Benutzeroberfläche 7 den entsprechenden Status der Elemente
der CD-Wechseleinrichtung 1 mit.
Der Benutzeroberfläche 7 ist ein Script-Manager 104 zugeordnet, der voreinge
stellte Kommandos und erstellte Kommandos empfängt und diese in einen Spei
cher 110 ablegt. Kommandos können über eine Script-Schreib-/Leseeinheit 106
erstellt werden. Die Script-Schreib-/Leseeinheit 106 liest ebenso die entsprechen
den Kommandos aus dem Speicher 110 aus und übergibt diese an die Benutzer
oberfläche 7, die die Kommandos so behandelt als seien sie manuell eingegeben
worden.
Die Erfindung wurde in Bezug auf eine bevorzugte Ausführungsform beschrieben,
aber selbstverständlich können im Rahmen des handwerklichen Könnens eines
Fachmanns Abwandlungen vorgenommen werden, ohne dabei den Schutzbereich
der nachstehenden Ansprüche zu verlassen.
1
CD-Wechseleinrichtung
2
Rückwand der CD-Wechseleinrichtung
4
Testcomputer
5
Display
6
stufenförmige Front
7
Auswahlmenü/Benutzeroberfläche
7
1
Box
7
2
Box
7
3
Box
7
4
Box
7
5
Box
8
SCSI-Interfacekabel
9
SCSI-Interface
10
erstes Modul
11
Mailbox
20
zweites Modul
21
CD-Magazin
22
CD-Magazin
23
CD-Magazin
30
drittes Modul
31
Laufwerk
32
Laufwerk
33
Laufwerk
34
Laufwerk
40
viertes Modul
41
Transporteinrichtung
50
fünftes Modul
51
elektrische Versorgungseinheit
52
Antriebseinheit
53
Elektronikeinheit
54
Festplatte
60
Frontpanel
61
rechteckige Öffnung
62
erstes Loch
63
zweites Loch
64
drittes Loch
65
Schalter
66
Tür
71
Stecker
72
Stecker
73
Stecker
74
Stecker
75
RS232-Interface
76
RS232-Interfacekabel
81
Kabel
82
Kabel
83
Kabel
84
Kabel
100
SCSI-Manager
102
RS232-Manager
104
Script-Manager
106
Script-Schreib-/Leseeinrichtung
108
Systemdatenbank
110
Speicher.
Claims (22)
1. Diagnoseverfahren für eine CD-Wechseleinrichtung (1), die mindestens aus
einem Laufwerk (31, 32, 33, 34), mindestes einem einsetzbaren Magazin
(21, 22, 23, . . .) und einer Transporteinrichtung (41) mit einer Greifeinrichtung
zum Aufnehmen und/oder zum Ablegen scheibenförmiger Informationsträger
im Magazin oder Laufwerk besteht, das Verfahren umfaßt die Schritte:
- - Verbinden der vollständig zusammengebauten CD-Wechseleinrichtung (1) am Ende einer Produktionslinie mit einem Testcomputer (4) über minde stens ein SCSI-Interfacekabel (9),
- - Einschalten der Energieversorgung für die CD-Wechseleinrichtung (1)
- - Einschalten oder Neustarten des Testcomputers
- - Darstellen einer Benutzeroberfläche auf einem mit dem Testcomputer (4) verbundenem Display (5), wobei mehrere Routinen zur Auswahl angebo ten werden,
- - Eingeben einer auf einem Gehäuseteil der CD-Wechseleinrichtung (1) aufgedruckten Seriennummer,
- - automatisches Ausführen der ausgewählten Routinen über die SCSI-Schnittstelle (9) und
- - automatisches Erstellen eines Testberichts, der den Benutzer auf die Fehlerfreiheit oder mögliche Fehler in bestimmten Elementen der CD-Wechseleinrichtung (1) hinweist.
2. Diagnoseverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Routine über das Kommando "MONTAGEENDTEST" aufrufbar ist, und daß
die Routine bei einer CD-Wechseleinrichtung (1) ohne eine Mailbox (11) die
folgenden Schritte umfaßt:
- a) Überprüfen der Konfiguration der CD-Wechseleinrichtung (1) und einer grünen und einer gelben Leuchtdiode, die in einem Frontpanel (60) der CD-Wechseleinrichtung (1) untergebracht sind.
- b) Überprüfen einer an den vorher vom Benutzer eingesetzten Magazinen (21, 22, 23) angebrachten Magazinerkennung, eines einer Tür (66) der CD-Wechseleinrichtung 1 zugeordneten Türschalters und der gelben und einer roten Leuchtdiode, die im Frontpanel (60) untergebracht sind.
- c) Überprüfen aller Schubladen der eingesetzten Magazine
- d) Überprüfen der Laufwerke (31, 32, 33, 34)
- e) Überprüfen von den an den eingesetzten Magazinen (21, 22, 23) ange brachten Barcodes
- f) Erstellen eines Fehlerprotokolls unter Verwendung der aus der Routine "MONTAGEENDTEST" gewonnenen Daten.
3. Diagnoseverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Routine über das Kommando "MONTAGEENDTEST" aufrufbar ist, und daß
die Routine bei einer CD-Wechseleinrichtung (1) mit einer Mailbox (11) die
folgenden Schritte umfaßt:
- a) Überprüfen der Konfiguration der CD-Wechseleinrichtung (1) und einer grünen und einer gelben Leuchtdiode, die in einem Frontpanel (60) der CD-Wechseleinrichtung (1) untergebracht sind,
- b) Überprüfen der Mailbox (11) auf Funktionalität und Eingeben einer externen Testdisk über die Mailbox (11),
- c) Überprüfen einer an den vorher vom Benutzer eingesetzten Magazinen (21, 22, 23) angebrachten Magazinerkennung, eines einer Tür (66) der CD-Wechseleinrichtung (1) zugeordneten Türschalters und der gelben und einer roten Leuchtdiode, die im Frontpanel (60) untergebracht sind,
- d) Überprüfen aller Schubladen der eingesetzten Magazine (21, 22, 23),
- e) Überprüfen der Laufwerke (31, 32, 33, 34),
- f) Überprüfen von den an den eingesetzten Magazinen (21, 22, 23) ange brachten Barcodes,
- g) Ausgeben der Testdisk über die Mailbox (11) und
- h) Erstellen eines Fehlerprotokolls unter Verwendung der aus der Routine "MONTAGEENDTEST" gewonnenen Daten.
4. Diagnoseverfahren für eine CD-Wechseleinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Benutzer die Routine "TESTLAUF" aus
wählt, die bei der CD-Wechseleinrichtung (1) ohne die Mailbox (11) folgende
Schritte umfaßt,
- a) Einlegen einer Testdisk in die oberste Schublade des ersten Magazins und Entnahme der Testdisk durch die an der Transporteinrichtung (41) vorgesehenen Greifeinrichtung,
- b) Eingeben eines Parameters, der angibt wie oft die Testdisk in ein Element der CD-Wechseleinrichtung eingeführt und aus diesem entnommen wird, wobei die Elemente der CD-Wechseleinrichtung die Laufwerke und/oder die Schubläden der Magazine sind,
- c) Durchführen der Entnahme und des Einführens der Testdisk gemäß den in Schritt b) bestimmten Parametern,
- d) Ablegen der Testdisk in der obersten Schublade des ersten Magazins nach Beendigung der Routine "TESTLAUF" und
- e) Erstellen eines Fehlerberichts der während der Routine "TESTLAUF" auf getretenen Fehler.
5. Diagnoseverfahren für eine CD-Wechseleinrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Benutzer die Routine "TESTLAUF" aus
wählt, die bei der CD-Wechseleinrichtung (1) mit der Mailbox (11) folgende
Schritte umfaßt,
- a) Einlegen einer Testdisk in die Schublade der Mailbox (11) und Überneh men der Testdisk durch die an der Transporteinrichtung (41) vorgesehe nen Greifeinrichtung,
- b) Eingeben eines Parameters, der angibt wie oft die Testdisk in ein Element der CD-Wechseleinrichtung eingeführt und aus diesem entnommen wird, wobei die Elemente der CD-Wechseleinrichtung die Mailbox, die Lauf werke und/oder die Schubläden der Magazine sind,
- c) Durchführen der Entnahme und des Einführens der Testdisk gemäß den in Schritt b) bestimmten Parametern,
- d) Ablegen der Testdisk in der Schublade der Mailbox (11) und Ausgeben der Testdisk nach Beendigung der Routine "TESTLAUF" und
- e) Erstellen eines Fehlerberichts der während der Routine "TESTLAUF" auf getretenen Fehler.
6. Diagnoseverfahren für eine CD-Wechseleinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die CD-Wechseleinrichtung (1) zusätzlich zum
SCSI-Interface (8) ebenfalls über ein RS232-Interface (75) mit dem Test
computer (4) verbunden ist.
7. Diagnoseverfahren für eine CD-Wechseleinrichtung (1) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Benutzer aus einer Reihe vordefinierter
Kommandos einzelne Kommandos auswählen, oder mehrere ausgewählte
Kommandos zu individuellen Sequenzen kombinieren und die Kommandos
oder Sequenzen aktivieren kann, wobei folgende Schritte vorgesehen sind:
- a) Eingeben der Zahl der Wiederholungen der ausgewählten Kommandos durch den Benutzer,
- b) Ansprechen des SCSI-Interfaces (8) oder des RS232-Interfaces (75) in Abhängigkeit von den Eigenschaften des/der ausgewählten Kommandos oder Sequenzen,
- c) Prüfen der Gültigkeit des Kommandos oder der Sequenzen und der dazu gehörigen Parameter, falls die ausgewählten Kommandos das SCSI- oder das RS232-Interface (75) ansprechen und,
- d) Ausführen der ausgewählten Kommandos oder Sequenzen.
8. Diagnoseverfahren für eine CD-Wechseleinrichtung (1) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Benutzer die Kommandos oder die von
ihm erzeugten Sequenzen aufzeichnet, das Aufzeichnen stoppt und eine
aufgezeichnete Sequenz ab ruft und ausführt.
9. Diagnoseverfahren für eine CD-Wechseleinrichtung (1) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die über das SCSI-Interface (8) zugänglichen
Kommandos:
das Öffnen/Schließen einer Schublade eines bestimmten Laufwerks (DRAWER), das Öffnen/Schließen der Schublade der Mailbox (MAILBOX), eine Disk von einem Element der CD-Wechseleinrichtung 1 zum nächsten zu transportieren (MOVE MEDIUM), das Zurücksetzen der CD-Wechselein richtung 1 (RESET), das Überprüfen der Leseeigenschaften eines Lauf werks, falls sich im Laufwerks die geeignete Disk befindet (VERIFY READ), sind
und daß die über das RS232-Interface (75) zugänglichen Kommandos:
das Initialisieren der Robotik der Transporteinrichtung (INIT), das Ein-/Aus schalten einer bestimmten Leuchtdiode am Frontpanel (60) der CD-Wechseleinrichtung (1) (LED), das Positionieren der Greifeinrichtung bezüg lich einem bestimmten Element der CD-Wechseleinrichtung (1) (LIFT), das Aufnehmen einer Disk aus der Schublade der Mailbox oder aus einer Schublade eines Magazins (PICK), das Aufnehmen und Ablegen der Disk mit der Greifeinrichtung (PICKREL), das Ablegen der Disk in der Schublade der Mailbox oder einer geöffneten Schublade eines Magazins (RELEASE), das Abfragen des Zustandes der Sensoren (SENSOR), und das Öff nen/Schließen der Schublade der Mailbox oder einer Schublade eines Magazins (TRAY) sind.
das Öffnen/Schließen einer Schublade eines bestimmten Laufwerks (DRAWER), das Öffnen/Schließen der Schublade der Mailbox (MAILBOX), eine Disk von einem Element der CD-Wechseleinrichtung 1 zum nächsten zu transportieren (MOVE MEDIUM), das Zurücksetzen der CD-Wechselein richtung 1 (RESET), das Überprüfen der Leseeigenschaften eines Lauf werks, falls sich im Laufwerks die geeignete Disk befindet (VERIFY READ), sind
und daß die über das RS232-Interface (75) zugänglichen Kommandos:
das Initialisieren der Robotik der Transporteinrichtung (INIT), das Ein-/Aus schalten einer bestimmten Leuchtdiode am Frontpanel (60) der CD-Wechseleinrichtung (1) (LED), das Positionieren der Greifeinrichtung bezüg lich einem bestimmten Element der CD-Wechseleinrichtung (1) (LIFT), das Aufnehmen einer Disk aus der Schublade der Mailbox oder aus einer Schublade eines Magazins (PICK), das Aufnehmen und Ablegen der Disk mit der Greifeinrichtung (PICKREL), das Ablegen der Disk in der Schublade der Mailbox oder einer geöffneten Schublade eines Magazins (RELEASE), das Abfragen des Zustandes der Sensoren (SENSOR), und das Öff nen/Schließen der Schublade der Mailbox oder einer Schublade eines Magazins (TRAY) sind.
10. Diagnoseanordnung aus einem Testcomputer (4) und einer CD-Wechselein
richtung (1), die mindestens aus einem Laufwerk (31, 32, 33, 34), mindestes
einem einsetzbaren Magazin (21, 22, 23) und einer Transporteinrichtung (41)
mit einer Greifeinrichtung zum Aufnehmen und/oder zum Ablegen schei
benförmiger Informationsträger in einer Schublade eines Magazins oder
Laufwerks besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Testcomputer (4) mit
einem dazugehörigen Display (5) mit der CD-Wechseleinrichtung (1) über
mindestens ein SCSI-Interfacekabel (9) verbunden ist und, daß auf dem Dis
play (5) des Testcomputers (4) ein Auswahlmenü (7) darstellbar ist, über das
vom Benutzer mindestens eine automatisch ablaufende Routine auswählbar
ist.
11. Diagnoseanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Testcomputer (4) zusätzlich zu dem mindestens einem SCSI-Interfacekabel
(9) mit einem RS232-Interfacekabel (76) mit der CD-Wechseleinrichtung ver
bunden ist.
12. Diagnoseanordnung nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß das auf dem Display (5) darstellbare Auswahlmenü (7) eine
erste Box (7 1), die mit "AUTOMATISCHE TESTS" bezeichnet ist, eine zweite
Box (7 2), die mit "FEHLERBEHEBUNGSMODUS" bezeichnet ist, eine dritte
Box (7 3), die mit "FIRMWARE HERUNTERLADEN" bezeichnet ist, eine vierte
Box (7 4), die mit "PROGRAMM VERLASSEN" bezeichnet ist und eine fünfte
Box (7 5), die mit "TESTCOMPUTER NEU STARTEN" bezeichnet ist, umfaßt,
wobei jede Routine einer jeden Box vom Benutzer aufrufbar ist.
13. Diagnoseanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß über
die auf dem Display (5) darstellbare erste Box (7 1), des Auswahlmenüs, die
mit "AUTOMATISCHE TESTS" bezeichnet ist, zwei verschiedene Routinen
auswählbar sind, dabei ist eine Routine mit "MONTAGEENDTEST" und die
andere Routine mit "TESTLAUF" bezeichnet, die Routine "MONTAGEEND
TEST" führt eine automatische Überprüfung der CD-Wechseleinrichtung (1)
am Ende einer Produktionslinie durch und die Routine "TESTLAUF" testet
die mechanische Stabilität der in der CD-Wechseleinrichtung (1) vorhan
denen mechanischen Bauteile.
14. Computer-lesbarer Datenträger mit einer Diagnosesoftware, die dazu ver
wendet wird, einen Testcomputer (4) zu veranlassen bei einer CD-Wechsel
einrichtung (1) ein Diagnoseverfahren am Ende einer Produktionslinie für die
CD-Wechseleinrichtung (1) durchzuführen, wobei die CD-Wechseleinrich
tung (1) mindestens aus einem Laufwerk (31, 32, 33, 34) für einen schei
benförmigen Informationsträger, mindestes einem einsetzbaren Magazin (21,
22, 23) und einer Transporteinrichtung (41) mit einer Greifeinrichtung zum
Aufnehmen und/oder zum Ablegen der scheibenförmigen Informationsträger
im Magazin oder Laufwerk besteht, und daß die CD-Wechseleinrichtung (1)
über mindestens ein SCSI-Interfacekabel (9) mit dem Testcomputer (4) ver
bunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem dem Testcomputer (4)
zugeordneten Display (5) ein Auswahlmenü (7) unter WINDOWS™ oder
DOS darstellbar ist, und das Auswahlmenü (7) umfaßt eine erste Box (7 1) die
mit "AUTOMATISCHE TESTS" bezeichnet ist, eine zweite Box (7 2), die mit
"FEHLERBEHEBUNGSMODUS" bezeichnet ist, eine dritte Box (7 3), die mit
"FIRMWARE HERUNTERLADEN" bezeichnet ist, eine vierte Box (7 4), die mit
"PROGRAMM VERLASSEN" bezeichnet ist und eine fünfte Box (7 5), die mit
"TESTCOMPUTER NEU STARTEN" bezeichnet ist, und jeder der Pro
grammroutinen einer jeden Box ist vom Benutzer aufrufbar.
15. Computer-lesbarer Datenträger nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß vor dem Aufruf der ersten Box (7 1), die mit "AUTOMATISCHE TESTS"
bezeichnet ist, oder der zweiten Box (7 2), die mit "FEHLERBEHEBUNGS
MODUS" bezeichnet ist, der Benutzer aufgefordert wird eine an einem
Gehäuseteil der CD-Wechseleinrichtungen (1) aufgedruckte Seriennummer
einzugeben.
16. Computer-lesbarer Datenträger nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß über die auf dem Display (5) darstellbare erste Box (7 1), des Auswahl
menüs, die mit "AUTOMATISCHE TESTS" bezeichnet ist, zwei verschiedene
Routinen auswählbar sind, dabei ist eine Routine mit "MONTAGEENDTEST"
und die andere Routine mit "TESTLAUF" bezeichnet, die Routine "MON
TAGEENDTEST" führt eine automatische Überprüfung der CD-Wechsel
einrichtung (1) am Ende einer Produktionslinie durch und die Routine
"TESTLAUF" testet die mechanische Stabilität der in der CD-Wechselein
richtung (1) vorhandenen mechanischen Bauteile.
17. Computer-lesbarer Datenträger nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Diagnosesoftware in der Routine "MONTAGEENDTEST" bei einer
CD-Wechseleinrichtung (1) ohne Mailbox (11):
- a) das Überprüfen der Konfiguration der CD-Wechseleinrichtung (1) und einer grünen und einer gelben Leuchtdiode, die in einem Frontpanel (60) der CD-Wechseleinrichtung (1) untergebracht sind,
- b) das Überprüfen einer an den vorher vom Benutzer eingesetzten Magazi nen angebrachten Magazinerkennung, eines einer Tür (66) der CD-Wechseleinrichtung (1) zugeordneten Türschalters und der gelben und einer roten Leuchtdiode, die im Frontpanel (60) untergebracht sind,
- c) das Überprüfen aller Schubladen der eingesetzten Magazine,
- d) das Überprüfen der Laufwerke,
- e) das Überprüfen von den an den eingesetzten Magazinen angebrachten Barcode und
- f) das Erstellen eines Fehlerprotokolls unter Verwendung der aus der Rou tine "MONTAGEENDTEST" gewonnenen Daten, umfaßt.
18. Computer-lesbarer Datenträger nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Diagnosesoftware in der Routine "MONTAGEENDTEST" bei einer
CD-Wechseleinrichtung (1) mit Mailbox (11):
- a) das Überprüfen der Konfiguration der CD-Wechseleinrichtung (1) und einer grünen und einer gelben Leuchtdiode, die in einem Frontpanel (60) der CD-Wechseleinrichtung (1) untergebracht sind,
- b) das Überprüfen der Mailbox (11) auf Funktionalität und Eingeben einer externen Testdisk über die Mailbox (11),
- c) das Überprüfen einer an den vorher vom Benutzer eingesetzten Magazi nen angebrachten Magazinerkennung, eines einer Tür (66) der CD-Wechseleinrichtung 1 zugeordneten Türschalters und der gelben und einer roten Leuchtdiode, die im Frontpanel (60) untergebracht sind,
- d) das Überprüfen aller Schubladen der eingesetzten Magazine,
- e) das Überprüfen der Laufwerke
- f) das Überprüfen von den an den eingesetzten Magazinen angebrachten Barcodes
- g) das Ausgeben der Testdisk über die Mailbox (11) und
- h) das Erstellen eines Fehlerprotokolls unter Verwendung der aus der Rou tine "MONTAGEENDTEST" gewonnenen Daten umfaßt.
19. Computer-lesbarer Datenträger nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die Diagnosesoftware in der Routine "TESTLAUF" bei der Überprüfung
einer CD-Wechseleinrichtung (1) ohne Mailbox (11)
- a) die Entnahme der Testdisk durch die an der Transporteinrichtung (41) vorgesehenen Greifeinrichtung,
- b) das Eingeben eines Parameters, der angibt wie oft die Testdisk in ein Element der CD-Wechseleinrichtung eingefügt und aus diesem entnom men wird, wobei die Elemente der CD-Wechseleinrichtung die Laufwerke und/oder die Schubläden der Magazine sind,
- c) das Ablegen der Testdisk in der obersten Schublade des ersten Magazins nach Beendigung der Routine "TESTLAUF" und
- d) das Erstellen eines Fehlerberichts der während der Routine "TESTLAUF" aufgetretenen Fehler umfaßt.
20. Computer-lesbarer Datenträger nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Diagnosesoftware in der Routine "TESTLAUF" bei der Überprüfung
einer CD-Wechseleinrichtung (1) mit Mailbox (11)
- a) das Übernehmen der Testdisk durch die an der Transporteinrichtung (41) vorgesehenen Greifeinrichtung,
- b) das Eingeben eines Parameters, der angibt wie oft die Testdisk in ein Element der CD-Wechseleinrichtung (1) eingeführt und aus diesem ent nommen wird, wobei die Elemente der CD-Wechseleinrichtung (1) die Mailbox (11), die Laufwerke und/oder die Schubläden der Magazine sind,
- c) das Ablegen der Testdisk in der Schublade der Mailbox (11) und Ausge ben der Testdisk nach Beendigung der Routine "TESTLAUF" und
- d) das Erstellen eines Fehlerberichts der während der Routine "TESTLAUF" aufgetretenen Fehler.
21. Computer-lesbarer Datenträger nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Diagnosesoftware der Benutzer bei der Auswahl der dritten
Box 73, die mit "FEHLERBEHEBUNGSMODUS" bezeichnet ist, aus einer
Reihe vordefinierter Kommandos einzelne Kommandos auswählen, oder
mehrere ausgewählte Kommandos zu individuellen Sequenzen kombinieren
und die Kommandos oder Sequenzen aktivieren kann, wobei die CD-Wech
seleinrichtung 1 zusätzlich zum SCSI-Interface (8) ebenfalls über ein
RS232-Interface (75) mit dem Testcomputer (4) verbunden ist, und daß die Diagno
sesoftware,
- a) das Eingeben der Zahl der Wiederholungen der ausgewählten Komman dos durch den Benutzer,
- b) das Ansprechen des SCSI-Interfaces (8) oder des RS232-Interfaces (75) in Abhängigkeit von den Eigenschaften des/der ausgewählten Komman dos oder Sequenzen,
- c) das Prüfen der Gültigkeit des Kommandos oder der Sequenzen und der dazugehörigen Parameter, falls die ausgewählten Kommandos das RS232-Interface (75) ansprechen und,
- d) das Ausführen der ausgewählten Kommandos oder Sequenzen umfaßt.
22. Computer-lesbarer Datenträger nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
daß die Diagnosesoftware die über das SCSI-Interface (8) zugänglichen
Kommandos:
Öffnen/Schließen einer Schublade eines bestimmten Laufwerks (DRAWER), Öffnen/Schließen der Schublade der Mailbox (MAILBOX), eine Disk von einem Element der CD-Wechseleinrichtung 1 zum nächsten zu trans portieren (MOVE MEDIUM), Zurücksetzen der CD-Wechseleinrichtung 1 (RESET), und Überprüfen der Leseeigenschaften eines Laufwerks, falls sich im Laufwerks die geeignete Disk befindet (VERIFY READ), umfaßt
und daß die Diagnosesoftware die über das RS232-Interface (75) zugängli chen Kommandos:
Initialisieren der Robotik der Transporteinrichtung (INIT), Ein-/Ausschalten einer bestimmten Leuchtdiode am Frontpanel (60) der CD-Wechseleinrich tung 1 (LED), Positionieren der Greifeinrichtung bezüglich einem bestimmten Element der CD-Wechseleinrichtung 1 (LIFT), Aufnehmen einer Disk aus der Schublade der Mailbox oder aus einer Schublade eines Magazins (PICK), Aufnehmen und Ablegen der Disk mit der Greifeinrichtung (PICKREL), Ablegen der Disk in der Schublade der Mailbox oder einer geöffneten Schublade eines Magazins (RELEASE), Abfragen des Zustandes der Sen soren (SENSOR), und das Öffnen/Schließen der Schublade der Mailbox oder einer Schublade eines Magazins (TRAY) umfaßt.
Öffnen/Schließen einer Schublade eines bestimmten Laufwerks (DRAWER), Öffnen/Schließen der Schublade der Mailbox (MAILBOX), eine Disk von einem Element der CD-Wechseleinrichtung 1 zum nächsten zu trans portieren (MOVE MEDIUM), Zurücksetzen der CD-Wechseleinrichtung 1 (RESET), und Überprüfen der Leseeigenschaften eines Laufwerks, falls sich im Laufwerks die geeignete Disk befindet (VERIFY READ), umfaßt
und daß die Diagnosesoftware die über das RS232-Interface (75) zugängli chen Kommandos:
Initialisieren der Robotik der Transporteinrichtung (INIT), Ein-/Ausschalten einer bestimmten Leuchtdiode am Frontpanel (60) der CD-Wechseleinrich tung 1 (LED), Positionieren der Greifeinrichtung bezüglich einem bestimmten Element der CD-Wechseleinrichtung 1 (LIFT), Aufnehmen einer Disk aus der Schublade der Mailbox oder aus einer Schublade eines Magazins (PICK), Aufnehmen und Ablegen der Disk mit der Greifeinrichtung (PICKREL), Ablegen der Disk in der Schublade der Mailbox oder einer geöffneten Schublade eines Magazins (RELEASE), Abfragen des Zustandes der Sen soren (SENSOR), und das Öffnen/Schließen der Schublade der Mailbox oder einer Schublade eines Magazins (TRAY) umfaßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997126775 DE19726775A1 (de) | 1997-06-24 | 1997-06-24 | Diagnoseverfahren, Diagnoseanordnung und Diagnosesoftware für eine CD-Wechseleinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997126775 DE19726775A1 (de) | 1997-06-24 | 1997-06-24 | Diagnoseverfahren, Diagnoseanordnung und Diagnosesoftware für eine CD-Wechseleinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19726775A1 true DE19726775A1 (de) | 1999-01-07 |
Family
ID=7833488
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997126775 Withdrawn DE19726775A1 (de) | 1997-06-24 | 1997-06-24 | Diagnoseverfahren, Diagnoseanordnung und Diagnosesoftware für eine CD-Wechseleinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19726775A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006008894A1 (de) * | 2006-02-19 | 2007-08-30 | Richter, Gerhard, Dipl.-Ing. (FH) | Transportvorrichtung für scheibenförmige Datenträger |
-
1997
- 1997-06-24 DE DE1997126775 patent/DE19726775A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006008894A1 (de) * | 2006-02-19 | 2007-08-30 | Richter, Gerhard, Dipl.-Ing. (FH) | Transportvorrichtung für scheibenförmige Datenträger |
| DE102006008894B4 (de) * | 2006-02-19 | 2012-03-29 | Gerhard Richter | Transportvorrichtung für scheibenförmige Datenträger |
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