DE102005053487B4 - Leistungs-IGBT mit erhöhter Robustheit - Google Patents
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Abstract
– einen Halbleiterkörper (100) mit einer Emitterzone (11) eines ersten Leitungstyps und einer sich an die Emitterzone (11) anschließenden Driftzone (12) eines zweiten Leitungstyps,
– ein Zellenfeld mit einer Anzahl Transistorzellen (13), die jeweils eine Sourcezone (15), eine zwischen der Sourcezone (15) und der Driftzone angeordnete Bodyzone (14) und eine isoliert gegenüber der Sourcezone (15) und der Bodyzone (14) angeordnete Gateelektrode (16) aufweisen und bei denen die Sourcezone (15) und die Bodyzone (14) kurzgeschlossen sind, wobei das Zellenfeld einen ersten Zellenfeldabschnitt (101) mit einer ersten Zellendichte an Transistorzellen und einen zweiten Zellenfeldabschnitt (102) in dem keine Transistorzellen angeordnet sind und der unterhalb einer Gate-Anschlussfläche (24) oder einer Gate-Zuführung (22) angeordnet ist, aufweist,
– wobei die Emitterzone einen ersten Emitterabschnitt (111) des ersten Leitungstyps im Bereich des ersten Zellenfeldabschnitts (101) und einen zweiten Emitterabschnitt (112) des ersten Leitungstyps im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnittes...
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Leistungs-IGBT.
- Leistungs-IGBTs sind hinlänglich bekannt und beispielsweise in Stengl, Tihanyi: ”Leistungs-MOS-FET-Praxis”, Pflaum Verlag, München, 1992, Seiten 101–104 oder in Baliga: ”Power Semiconductor Devices”, PWS Publishing, 1995, Seiten 428–431, beschrieben.
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1 zeigt ausschnittsweise einen Querschnitt durch einen vertikalen Leistungs-IGBT (sogenannter interner Stand der Technik). Dieser IGBT umfasst einen Halbleiterkörper100 mit einer Emitterzone11 , die bei dem Bauelement gemäß1 im Bereich einer Rückseite des Halbleiterkörpers100 angeordnet ist. Diese Emitterzone11 wird bei einem IGBT auch als Kollektor bezeichnet. An die Emitterzone11 schließt sich eine Driftzone12 an, die komplementär zu der Emitterzone11 dotiert ist. Im Bereich einer der Rückseite gegenüberliegenden Vorderseite des Halbleiterkörpers100 ist ein Zellenfeld mit einer Anzahl gleichartig aufgebauter Transistorzellen vorhanden. Jede dieser Transistorzellen umfasst eine Sourcezone15 sowie eine zwischen der Sourcezone15 und der Driftzone12 angeordnete Bodyzone14 , wobei die Bodyzone14 komplementär zu der Sourcezone15 und der Driftzone12 dotiert ist. - Zur Steuerung eines leitenden Kanals bzw. eines Inversionskanals in der Bodyzone
14 zwischen der Driftzone12 und der Sourcezone15 ist eine Gateelektrode16 vorhanden, die benachbart zu der Sourcezone15 und der Bodyzone14 angeordnet ist und die gegenüber dem Halbleiterkörper durch eine Gate-Isolationsschicht17 isoliert ist. Die Bodyzonen14 sind beabstandet zueinander in der Driftzone12 angeordnet und besitzen in einer senkrecht zu der in1 dargestellten Zeichenebene verlaufenden Ebene beispielsweise einen rechteckförmigen oder sechseckförmigen Querschnitt. Die Gateelektrode16 ist in dieser Ebene gitterartig ausgebildet, wie dies beispielsweise in Stengl, Tihanyi, a. a. O., Seite 33, beschrieben ist, und weist Aussparungen auf, über welche eine Anschlusselektrode18 die Sourcezonen15 und Bodyzonen14 der einzelnen Transistorzellen kontaktiert und diese Zonen14 ,15 dadurch kurzschließt. Die Gateelektrode16 ist dabei mittels einer weiteren Isolationsschicht19 gegenüber dieser Anschlusselektrode18 isoliert. - Der dargestellte vertikale Leistungs-IGBT leitet, wenn eine positive Spannung zwischen der Emitterzone
11 und der Anschlusselektrode18 , die auch als Sourceelektrode bezeichnet wird, anliegt und wenn an der Gateelektrode16 ein geeignetes Ansteuerpotential zur Ausbildung eines Inversionskanals in der Bodyzone14 anliegt. Die Driftzone11 wird bei leitendem IGBT mit p-Ladungsträgern bzw. Löchern überflutet, die bei Abschalten des Leistungs-IGBT über die Bodyzonen14 an die auf dem niedrigeren Potential liegende Anschlusselektrode18 abfließen müssen. Bei Abschalten des Bauelements ist darauf zu achten, dass eine Änderung des Gate-Potentials zur sperrenden Ansteuerung des Bauelements so langsam erfolgt, dass eine zeitliche Änderung der über dem Bauelement anliegenden Spannung bzw. eine zeitliche Änderung des das Bauelement durchfließenden Stromes während des Abschaltvorganges vorgegebene Grenzwerte nicht übersteigt. Diese Grenzwerte werden vom Hersteller spezifisch vorgegeben und dienen dazu, einen Betrieb des Bauelements im sogenannten SOA-Bereich (SOA = Safe Operating Area) sicherzustellen. - Wird das Bauelement zu schnell abgeschaltet, kann es zu einem sogenannten ”Latch-Up” des Bauelements kommen. Hiermit bezeichnet man einen Vorgang, bei dem ein durch die n-dotierte Sourcezone
15 , die p-dotierte Bodyzone14 und die n-dotierte Driftzone12 gebildeter parasitärer npn-Bipolartransistor einschaltet. Ein Einschalten dieses parasitären npn-Bipolartransistors bewirkt, dass ein durch die Sourcezone15 , die Bodyzone14 , die Driftzone12 und die Emitterzone11 gebildeter parasitärer Thyristor zündet, was zur Folge hat, dass das Bauelement nicht mehr steuerbar ist und es zu einer Zerstörung kommen kann. Der parasitäre npn-Bipolartransistor schaltet dann ein, wenn der bei Abschalten des Bauelements aus der Driftzone12 abfließende Löcherstrom so groß ist, dass der in der Bodyzone15 durch diesen Löcherstrom unterhalb der Sourcezonen15 hervorgerufene Spannungsabfall größer ist als die Einsatzspannung des parasitären Bipolartransistors. - Besonders kritisch hinsichtlich des ”Latch-Up”-Verhaltens sind Bereiche des Zellenfeldes, in denen die Zellendichte gegenüber übrigen Bereichen des Zellenfeldes reduziert ist und in denen damit weniger Anschlusskontakte an die Sourceelektrode
18 zum Abführen der Löcher aus der Driftzone12 vorhanden sind. Mit dem Bezugszeichen102 ist in dem Bauelement gemäß1 ein Bereich mit einer solchen verringerten Zellendichte dargestellt. Es handelt sich in dem Beispiel um einen Bereich, in dem neben dem Zellenfeld eine Gate-Zuführung22 vorhanden ist, die dazu dient, die Gate-Elektrode16 niederohmig an ein Gate-Potential anzuschließen. Unterhalb dieser Gate-Zuführung22 sind in der Driftzone12 keine Transistorzellen und insbesondere keine Anschlüsse an die Sourceelektrode18 vorhanden. Bei Abschalten des Bauelements müssen Löcher aus dem Bereich der Driftzone12 unterhalb dieser Gate-Zuführungen22 über die Bodyzonen14 von Transistorzellen abfließen, die benachbart zu diesem Bereich102 mit verringerter Zellendichte angeordnet sind. In diesen benachbarten Transistorzellen ist dadurch die Löcherstromdichte bei Abschalten des Bauelements gegenüber anderen Transistorzellen in dem Zellenfeld, die weiter beabstandet zu dem Bereich102 angeordnet sind, erhöht, so dass die Gefahr eines ”Latch-Up” für diese Transistorzellen besonders hoch ist. Diese Transistorzellen begrenzen dabei für das gesamte Bauelement die maximal zulässigen Strom- bzw. Spannungsänderungen bei Abschalten des Bauelements. - Die Strom- bzw. Spannungsänderungen, die in dem Bauelement bei Abschalten auftreten, sind hierbei um so geringer, je langsamer der Abschaltvorgang erfolgt. Allerdings erhöhen sich die Schaltverluste mit zunehmender Dauer des Ausschaltvorganges.
- Die
DE 102 50 575 A1 beschreibt einen IGBT mit einer Emitterzone und mit einem benachbart zu der Emitterzone angeordneten Emittershortgebiet, wobei das Emittershortgebiet komplementär zu der Emitterzone dotiert ist und im Randbereich des Bauelements angeordnet ist. - Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Leistungs-IGBT zur Verfügung zu stellen, der ein Zellenfeld mit einem ersten Zellenfeldabschnitt mit einer ersten Zellendichte und mit einem zweiten Zellenfeldabschnitt mit einer geringeren zweiten Zellendichte aufweist, der ein robustes ”Latch-Up”-Verhalten aufweist.
- Diese Aufgabe wird durch einen Leistungs-IGBT gemäß des Anspruchs 1 erreicht. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
- Der erfindungsgemäße Leistungs-IGBT weist einen Halbleiterkörper mit einer Emitterzone eines ersten Leitungstyps und einer sich an die Emitterzone anschließenden Driftzone eines zweiten Leitungstyps auf. Der Leistungs-IGBT umfasst außerdem ein Zellenfeld mit einer Anzahl Transistorzellen, die jeweils eine Sourcezone, eine zwischen der Sourcezone und der Driftzone angeordnete Bodyzone und eine isoliert gegenüber der Sourcezone und der Bodyzone angeordnete Gateelektrode aufweisen und bei denen die Sourcezone und die Bodyzone kurzgeschlossen sind. Das Zellenfeld weist einen ersten Zellenfeldabschnitt mit einer ersten Zellendichte und einen zweiten Zellenfeldabschnitt mit einer zweiten Zellendichte, die geringer ist als die erste Zellendichte, auf. Die zweite Zellendichte ist Null, was gleichbedeutend damit ist, dass keine Transistorzellen in dem zweiten Zellenfeldabschnitt vorhanden sind.
- Zur Verbesserung des ”Latch-Up”-Verhaltens ist bei diesem IGBT vorgesehen, dass die Emitterzone im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnittes einen geringeren Emitterwirkungsgrad als im Bereich des ersten Zellenfeldabschnittes besitzt. Aufgrund dieses geringeren Emitterwirkungsgrades der Emitterzone im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnittes sind in der Driftzone im Bereich dieses zweiten Zellenfeldabschnittes bei leitend angesteuertem IGBT weniger p-Ladungsträger bzw. Löcher vorhanden als bei einem herkömmlichen Bauelement ohne eine solche Verringerung des Emitterwirkungsgrades. Aufgrund dieser geringeren Löcherkonzentration im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnittes unterliegen Transistorzellen, die in einem Übergangsbereich zwischen dem ersten und zweiten Zellenfeldabschnitt angeordnet sind, bei Abschalten des IGBT einer geringeren Löcherstrombelastung als bei einem herkömmlichen Bauelement, was zu einer geringeren ”Latch-Up”-Neigung dieser Transistorzellen führt.
- Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Emitterzone einen ersten Emitterabschnitt im Bereich des ersten Zellenfeldabschnittes und einen zweiten Emitterabschnitt im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnittes aufweist. Zur Reduzierung des Emitterwirkungsgrades im Bereich des zweiten Emitterabschnittes ist hierbei vorgesehen, dass eine effektive Dotierungskonzentration des zweiten Emitterabschnitts an Dotierstoffatomen des ersten Leitungstyps geringer ist als eine effektive Dotierungskonzentration des ersten Emitterabschnitts. Diese geringere effektive Dotierungskonzentration des zweiten Emitterabschnitts kann dadurch erreicht werden, dass bei Herstellen der Emitterzone, beispielsweise mittels einer Ionenimplantation und einem anschließenden Ausheilschritt, in den zweiten Emitterabschnitt weniger Dotierstoffatome eingebracht werden als in den ersten Emitterabschnitt.
- Die effektive Dotierungskonzentration des zweiten Emitterabschnittes kann gegenüber der effektiven Dotierungskonzentration des ersten Emitterabschnitts auch dadurch reduziert werden, dass die beiden Emitterabschnitte zunächst auf gleiche Weise dotiert werden, so dass sie gleiche Dotierstoffkonzentrationen aufweisen, dass anschließend jedoch Kristalldefekte im Bereich des zweiten Emitterabschnittes erzeugt werden. Diese Defekte führen zu einer Reduzierung der effektiven Dotierungskonzentration und können beispielsweise durch eine sogenannte ”Damage-Implantation” hergestellt werden, bei der nicht dotierende Atome in die zweite Emitterzone implantiert werden, die dort zu Kristalldefekten führen.
- Bei einem Leistungs-IGBT, in dessen Driftzone zwischen den Bodyzonen des Zellenfeldes und der Emitterzone emitterseitig, d. h. näher an der Emitterzone als an der Bodyzone, eine Feldstoppzone desselben Leitungstyps wie die Driftzone angeordnet ist, besteht alternativ oder zusätzlich zur Reduzierung des Emitterwirkungsgrades durch eine reduzierte Emitterdotierung die Möglichkeit, diese Feldstoppzone im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnittes höher zu dotieren als im Bereich des ersten Zellenfeldabschnittes, um dadurch das ”Latch-Up”-Verhalten des Bauelements zu verbessern. Die erhöhte Dotierung der Feldstoppzone im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnitts führt – wie eine verringerte Dotierung der Emitterzone – zu einer Verringerung des Emitterwirkungsgrades und damit bei leitend angesteuertem Leistungs-IGBT zu einer reduzierten Löcherstromdichte in der Driftzone im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnittes. Um die Löcherstromdichte im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnitts möglichst effektiv abzusenken, reicht diese Zone verringerten Emitterwirkungsgrades vorzugsweise in lateraler Richtung bis in den ersten Zellenfeldabschnitt hinein. Die Ausdehnung dieser Zone verringerten Emitterwirkungsgrades in den ersten Zellenfeldabschnitt hinein beträgt vorzugsweise 0,1 bis 2 Diffusionslängen freier Ladungsträger.
- Zusätzlich zu einer Verringerung des Emitterwirkungsgrades durch lokales Absenken der Emitterdotierung oder durch eine lokal erhöhte Dotierungskonzentration der Feldstoppzone kann vorgesehen sein, die Ladungsträgerlebensdauer für Löcher in der Driftzone im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnittes gegenüber übrigen Abschnitten der Driftzone zu reduzieren. Dies führt dazu, dass aus diesem Bereich des Driftzonenabschnittes bei Abschalten des Bauelements weniger Löcher über Transistorzellen im Übergangsbereich zwischen dem ersten und zweiten Zellenfeldabschnitt abgeführt werden müssen, wodurch das ”Latch-Up”-Verhalten des Bauelements ebenfalls verbessert wird. Die Ladungsträgerlebensdauer der Driftzone im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnittes kann insbesondere durch eine erhöhte Konzentration an Kristallgitterdefekten in diesem Abschnitt der Driftzone erreicht werden. Es ist aber auch eine lokale Eindiffusion von Schwermetallen, wie z. B. Platin, möglich.
- Zur Verbesserung des ”Latch-Up”-Verhaltens besteht zusätzlich zu den zuvor erläuterten Maßnahmen auch die Möglichkeit, in einer Richtung von dem zweiten zu dem ersten Zellenfeldabschnitt eine oder mehrere Transistorzellen in dem Übergangsbereich zwischen dem ersten und zweiten Zellenfeldabschnitt so zu gestalten, dass deren Sourcezone eine geringere Abmessung in Richtung des Löcherflusses als die Sourcezonen von Transistorzellen in übrigen Bereichen des ersten Zellenfeldabschnitts aufweist. Diese Maßnahme führt dazu, dass im Vergleich zu einer Transistorzelle mit einer in ihren Abmessungen nicht verringerten Sourcezone ein höherer Löcherstrom fließen kann, ohne dass der durch die Sourcezone, die Bodyzone und die Driftzone gebildete parasitäre Bipolartransistor einschaltet. Insbesondere können im Übergangsbereich zwischen dem ersten und zweiten Zellenfeldabschnitt in einer Richtung von dem zweiten zu dem ersten Zellenfeldabschnitt eine oder mehrere ”modifizierte Transistorzellen” vorhanden sein, die derart modifiziert sind, dass sie keine Sourcezone aufweisen.
- Außerdem besteht die Möglichkeit, im Übergangsbereich zwischen dem ersten und zweiten Zellenfeldabschnitt in einer Richtung von dem zweiten zu dem ersten Zellenfeldabschnitt wenigstens eine Transistorzelle vorzusehen, bei der die Bodyzone unterhalb der Sourcezone zumindest einen Abschnitt mit einer gegenüber übrigen Abschnitten der Bodyzone erhöhten Dotierungskonzentration aufweist. Bei einem gegebenen Löcherstrom führt diese lokal erhöhte Dotierungskonzentration zu einem verringerten Spannungsabfall in dem parasitären npn-Bipolartransistors, wodurch die ”Latch-Up”-Neigung ebenfalls verringert wird.
- Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand von Figuren näher erläutert.
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1 zeigt ausschnittsweise einen Querschnitt durch einen vertikalen Leistungs-IGBT nach dem Stand der Technik. -
2 zeigt ausschnittsweise einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Leistungs-IGBT, der einen Zellenfeldabschnitt mit einer verringerten Zellendichte und eine Emitterzone mit einem verringerten Emitterwirkungsgrad im Bereich dieses Zellenfeldabschnitts aufweist. -
3 zeigt eine Draufsicht auf den Leistungs-IGBT gemäß2 . -
4 zeigt einen Querschnitt durch eine Transistorzelle des IGBT gemäß2 in einer in2 dargestellten Schnittebene A-A. -
5 zeigt einen Leistungs-IGBT, bei dem im Bereich eines Zellenfeldabschnitts mit verringerter Zellendichte keine Emitterzone vorhanden ist. -
6 zeigt einen erfindungsgemäßen Leistungs-IGBT mit einer Feldstoppzone, die im Bereich eines Zellenfeldabschnitts mit verringerter Zellendichte eine höhere Dotierungskonzentration als in übrigen Bereichen aufweist. -
7 zeigt einen Leistungs-IGBT, bei dem die Ladungsträgerlebensdauer in einer Driftzone im Bereich eines Zellenfeldabschnittes mit geringerer Zellendichte reduziert ist. -
8 zeigt einen Leistungs-IGBT, bei dem eine Kurzschlussfläche zwischen einer Anschlusselektrode und einer Bodyzone in einem Übergangsbereich zwischen einem ersten und zweiten Zellenfeldabschnitt, die unterschiedliche Zellendichten aufweisen, erhöht ist. -
9 zeigt einen Leistungs-IGBT, der in einem Übergangsbereich zwischen einem ersten und einem zweiten Zellenfeldabschnitt Transistorzellen aufweist, deren Sourcezonen in Richtung des Löcherflusses geringere Abmessungen aufweisen. -
10 zeigt einen Leistungs-IGBT, der im Übergangsbereich zwischen zwei Zellenfeldabschnitten mit unterschiedlichen Zellendichten wenigstens eine Transistorzelle mit einer lokal erhöhten Dotierungskonzentration der Bodyzone aufweist. -
11 zeigt einen als Trench-IGBT realisierten erfindungsgemäßen Leistungs-IGBT. - In den Figuren bezeichnen, sofern nicht anders angegeben, gleiche Bezugszeichen gleiche Bauelementbereiche mit gleicher Bedeutung.
- Ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Leistungs-IGBT ist in
2 ausschnittsweise im Querschnitt dargestellt.3 zeigt in verkleinertem Maßstab eine Draufsicht auf den IGBT gemäß2 und4 zeigt einen Querschnitt in einer in2 dargestellten Schnittebene A-A. - Der in
2 dargestellte IGBT ist als vertikaler Leistungs-IGBT realisiert und umfasst einen Halbleiterkörper, der im Bereich einer ersten Seite, in dem Beispiel im Bereich der Rückseite, eine Emitterzone11 eines ersten Leitungstyps aufweist. An diese Emitterzone11 schließt sich in Richtung einer zweiten Seite, in dem Beispiel in Richtung der Vorderseite, des Halbleiterkörpers100 eine komplementär zu der Emitterzone11 dotierte Driftzone12 an. Im Bereich der Vorderseite ist ein Zellenfeld mit mehreren gleichartig aufgebauten Transistorzellen13 angeordnet, wobei jede dieser Transistorzellen13 eine Sourcezone15 des zweiten Leitungstyps sowie eine zwischen der Sourcezone15 und der Driftzone angeordnete Bodyzone14 des ersten Leitungstyps aufweist. - Die Emitterzone
11 und die Bodyzone14 sind bei einem IGBT üblicherweise p-dotiert, während die Driftzone12 und die Sourcezonen15 der Transistorzellen13 üblicherweise n-dotiert sind. Die Sourcezonen15 und die Bodyzonen14 der einzelnen Transistorzellen13 sind durch eine Anschlusselektrode18 , die nachfolgend als Sourceelektrode bezeichnet wird, kontaktiert und über diese Anschlusselektrode18 kurzgeschlossen. Benachbart zu den Bodyzonen14 der einzelnen Transistorzellen13 ist eine Gateelektrode16 angeordnet, die mittels einer Gate-Isolationsschicht17 dielektrisch gegenüber dem Halbleiterkörper100 isoliert ist und die dazu dient, in den Transistorzellen13 einen Inversionskanal in den Bodyzonen14 zwischen den Sourcezonen15 und der Driftzone12 zu steuern. Den einzelnen Transistorzellen13 des Zellenfeldes ist die Driftzone12 und die Emitterzone11 gemeinsam. Die Transistorzellen sind durch die gemeinsame Sourceelektrode18 parallel zueinander geschaltet, wobei die Sourceelektrode18 mittels einer weiteren Isolationsschicht19 gegenüber der Gateelektrode16 isoliert ist. - Die in dem Beispiel gemäß
2 dargestellten Transistorzellen sind sogenannte DMOS-Zellen (DMOS = Double Diffused MOS). Bezugnehmend auf4 sind die Transistorzellen beispielsweise sogenannte ”Rechteckzellen”, also Zellen, deren Bodyzone14 rechteckförmig, insbesondere quadratisch ausgebildet ist. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, die Bodyzonen14 in bekannter Weise mit einer beliebigen anderen Geometrie, insbesondere sechseckförmig oder streifenförmig, zu realisieren. - Die einzelnen Transistorzellen
13 besitzen eine gemeinsame Gateelektrode16 , die in Draufsicht gitterförmig ausgebildet ist und die im Bereich von Kontaktabschnitten181 , über welche die Sourceelektrode18 die Source- und Bodyzonen15 ,14 kurzschließt, Aussparungen161 aufweist. - Bezugnehmend auf
3 ist oberhalb des Halbleiterkörpers100 eine Gate-Anschlussfläche (Gate-Pad)24 angeordnet, die zum Anlegen eines Gate-Potentials an die Gateelektrode (16 in2 ) dient. Ausgehend von dieser Gate-Anschlussfläche24 verlaufen Gate-Zuführungen22 oberhalb des Halbleiterkörpers100 . Diese Zuführungen22 sind fingerförmig ausgebildet und werden auch als Gate-Finger bezeichnet werden. - Eine dieser Gate-Zuführungen
22 ist in2 im linken Teil ausschnittsweise im Querschnitt dargestellt. Die Gate-Zuführungen22 sind oberhalb einer Isolationsschicht23 angeordnet, die Aussparungen231 aufweist, über welche die Gate-Zuführungen22 einen Abschnitt162 der Gateelektrode16 kontaktieren. Dieser kontaktierte Abschnitt162 der Gateelektrode ist durch eine Isolationsschicht20 gegenüber dem Halbleiterkörper100 isoliert, wobei diese Isolationsschicht20 vorzugsweise dicker ist als die Gate-Isolationsschicht17 im Bereich der Transistorzellen. - Unterhalb der Gate-Zuführungen
22 sind keine Transistorzellen vorhanden, insbesondere sind in diesem Bereich auch keine Anschlüsse an die Sourceelektrode18 vorhanden, die während eines Abschaltvorgangs des Bauelements ein Abfließen von Löchern aus der Driftzone12 in dem Bereich unterhalb der Gate-Zuführungen22 ermöglichen würden. In entsprechender Weise sind auch unterhalb des Gate-Pads24 keine Transistorzellen vorhanden. - Optional besteht die Möglichkeit, im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnitts
102 in der Driftzone12 unterhalb der der Gate-Zuführung22 zugewandten Oberseite eine komplementär zu der Driftzone12 dotierte Halbleiterzone143 vorzusehen, die vorzugsweise den gesamten Bereich einnimmt, in dem keine Transistorzellen vorhanden sind. Die Dotierungskonzentration dieser Halbleiterzone143 kann der Dotierungskonzentration der Bodyzonen14 der Transistorzellen13 entsprechen. Die Herstellung dieser Halbleiterzone143 kann dabei durch dieselben Verfahrensschritte erfolgen, durch welche die Bodyzonen14 der Transistorzellen hergestellt werden. Es können allerdings auch separate Verfahrensschritte zur Herstellung dieser Halbleiterzone143 durchgeführt werden. - Die komplementär zu der Driftzone dotierte Halbleiterzone
143 kann sich – wie dies in2 dargestellt ist – an eine Body-Zone14 einer Transistorzelle13 anschließen und kann über diese Bodyzone14 an die Source-Elektrode18 angeschlossen sein. In nicht näher dargestellter Weise besteht auch die Möglichkeit, diese Halbleiterzone143 floatend anzuordnen, d. h. diese Halbleiterzone143 nicht an die Bodyzone einer Transistorzelle anzuschließen und diese Halbleiterzone damit nicht auf Sourcepotential zu legen. - Das Zellenfeld des IGBT weist in dem dargestellten Beispiel zwei Zellenfeldabschnitte, einen ersten Zellenfeldabschnitt
101 und einen zweiten Zellenfeldabschnitt102 , auf. Die Zellendichten, d. h. die Anzahl der Transistorzellen bezogen auf eine vorgegebene Fläche des Halbleiterkörpers – die größer ist als die für eine Transistorzelle benötigte Fläche – ist für die beiden Zellenfeldabschnitte unterschiedlich groß. In dem Beispiel ist die Zellendichte im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnittes102 Null, da hier keine Transistorzellen vorhanden sind. Die Grenze zwischen dem ersten und zweiten Zellenfeldabschnitt101 ,102 ist in dem Beispiel als gestrichelte Linie eingezeichnet. Diese Grenze begrenzt die am Rand des ersten Zellenfeldabschnitts101 angeordnete Zelle in Richtung des zweiten Zellenfeldabschnitts102 . - Erfindungsgemäß ist bei dem in
2 dargestellten Bauelement vorgesehen, den Emitterwirkungsgrad des rückseitigen Emitters11 im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnittes102 im Vergleich zu übrigen Bereichen des Emitters11 zu reduzieren. Eine Möglichkeit, den Emitterwirkungsgrad zu reduzieren, besteht darin, die Emitterdotierung lokal zu reduzieren. Der Emitter11 weist hierbei einen ersten Emitterabschnitt111 im Bereich des ersten Zellenfeldabschnittes101 und einen zweiten Emitterabschnitt112 im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnittes102 auf. Die effektive Dotierung des Emitters11 mit p-Dotierstoffatomen ist dabei im zweiten Emitterabschnitt112 geringer als im ersten Emitterabschnitt111 . - Die geringere Dotierung des zweiten Emitterabschnitts
112 kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass bei einer Herstellung der Emitterzone11 mittels Ionenimplantation in den zweiten Emitterabschnitt112 weniger Dotierstoffatome implantiert werden als in den ersten Emitterabschnitt111 . Hierzu wird beispielsweise ein zweistufiges Implantationsverfahren durchgeführt. In einem ersten Schritt erfolgt hierbei eine maskierte Implantation, durch welche Dotierstoffatome nur in den höher zu dotierenden ersten Emitterabschnitt implantiert werden, und in einem zweiten Schritt werden Dotierstoffatome ganzflächig über die Rückseite in den Halbleiterkörper100 implantiert. Ein geeignetes Dotierstoffmaterial für die Herstellung einer p-dotierten Emitterzone11 ist beispielsweise Bor. - Darüber hinaus kann ein Emitter
11 mit unterschiedlichen effektiven Dotierungskonzentrationen auch dadurch erreicht werden, dass zunächst eine homogen dotierte Emitterzone hergestellt wird und dass anschließend maskiert nicht dotierende Teilchen in den Bereich dieser Emitterzone11 implantiert werden, der den zweiten Emitterabschnitt112 bildet. Die nicht dotierenden Teilchen rufen dabei Kristalldefekte hervor, die zu einer Reduzierung der effektiven p-Dotierung führen. - Die Reduzierung des Emitterwirkungsgrades des Emitters
11 im zweiten Emitterabschnitt112 im Vergleich zum ersten Emitterabschnitt111 führt dazu, dass bei leitend angesteuertem IGBT in der Driftzone12 oberhalb des zweiten Emitterabschnitts112 weniger p-Ladungsträger vorhanden sind, als oberhalb des ersten Emitterabschnitts111 . Im Vergleich zu einem herkömmlichen Leistungs-IGBT ohne lokale Absenkung des Emitterwirkungsgrades müssen bei dem erfindungsgemäßen Leistungs-IGBT aus dem zweiten Zellenfeldabschnitt102 , der keine Anschlüsse an die Sourceelektrode18 aufweist, weniger p-Ladungsträger abgeführt werden, wodurch die Löcherstrombelastung von Transistorzellen im Übergangsbereich zwischen dem ersten und zweiten Zellenfeldbereich101 ,102 bzw. die Löcherstrombelastung der Transistorzellen, die am Rand des ersten Zellenfeldbereiches101 angeordnet sind, bei Abschalten des Bauelements reduziert ist. Hierdurch wird die ”Latch-Up”-Festigkeit der Transistorzellen im Randbereich des ersten Zellenfeldabschnittes101 erhöht. - Der zweite Emitterabschnitt
112 mit reduzierter Dotierungskonzentration erstreckt sich in lateraler Richtung vorzugsweise abschnittsweise – vorzugsweise über eine Distanz, die 0,1 bis 2 Diffusionslängen für freie Ladungsträger in diesem Bereich beträgt – bis unter die Transistorzellen des ersten Zellenfeldbereiches101 . Hierdurch wird erreicht, dass auch in einem Übergangsbereich zwischen dem ersten und zweiten Zellenfeldbereich bzw. im Randbereich des ersten Zellenfeldbereiches101 bei leitend angesteuertem Bauelement weniger p-Ladungsträger aus dem Emitter11 in die Driftzone12 injiziert werden, die während des Abschaltvorgangs abfließen müssen. - Optional ist bei dem Leistungs-IGBT eine Feldstoppzone
25 vorhanden, die vom gleichen Leitungstyp wie die Driftzone12 ist, die jedoch höher als die Driftzone dotiert ist. Diese Feldstoppzone25 ist zwischen der Emitterzone11 und den Bodyzonen14 angeordnet, befindet sich vorzugsweise näher an der Emitterzone11 als an den Bodyzonen14 und kann insbesondere unmittelbar anschließend an die Emitterzone11 ausgebildet sein. Diese Feldstoppzone25 ist in2 gestrichelt dargestellt. - Alternativ oder zusätzlich zu einer Absenkung des Emitterwirkungsgrades durch eine wie zuvor beschrieben lokale Reduktion der Dotierung der Emitterzone im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnittes
102 besteht bezugnehmend auf6 die Möglichkeit, die ”Latch-Up”-Festigkeit des Bauelements dadurch zu erhöhen, dass die Dotierungskonzentration der Feldstoppzone25 lokal im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnittes102 erhöht wird. Diese Maßnahme führt ebenfalls zu einer Reduktion des Emitterwirkungsgrades. Die Feldstoppzone25 weist in6 zwei Feldstoppzonenabschnitte251 ,252 auf, von denen ein erster Feldstoppzonenabschnitt251 , der unterhalb der Transistorzellen des ersten Zellenfeldabschnitts101 angeordnet ist, niedriger dotiert ist als ein im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnitts102 angeordneter zweiter Feldstoppzonenabschnitt252 . Vorzugsweise reicht der höher dotierte zweite Feldstoppzonenabschnitt252 in lateraler Richtung bis unter die Transistorzellen des ersten Zellenfeldabschnitts101 , das heißt bis unter Transistorzellen, die im Randbereich des ersten Zellenfeldabschnitts101 angeordnet sind. Die laterale Ausdehnung der höher dotierten Feldstoppzone in den ersten Zellenfeldabschnitt hinein beträgt vorzugsweise 0,1 bis 2 Diffusionslängen der freien Ladungsträger. - Die lokale Erhöhung der Dotierungskonzentration der Feldstoppzone
25 führt dazu, dass bei leitend angesteuertem Bauelement im Bereich des zweiten Feldstoppzonenabschnitts252 weniger p-Ladungsträger in die Driftzone12 injiziert werden, so dass bei Abschaltendes Bauelements weniger p-Ladungsträger aus diesem Bereich abzuführen sind. - Bezugnehmend auf
5 besteht die für sich genommen nicht erfindungsgemäße Möglichkeit, auf das Vorhandensein des Emitters unterhalb des zweiten Zellenfeldbereichs102 völlig zu verzichten. Die Driftzone12 reicht in diesem Fall bis an die Rückseite des Halbleiterkörpers100 bzw. bis an eine auf der Rückseite aufgebrachte Anschlusselektrode26 . Diese Maßnahme kann zusätzlich zur lokalen Erhöhung der Dotierungskonzentration der Feldstoppzone vorgesehen werden. - Zusätzlich zu den zuvor erläuterten Maßnahmen, lokales Absenken des Emitterwirkungsgrades durch lokale Reduktion der Emitterdotierung oder durch lokales Erhöhen der Dotierungskonzentration der Feldstoppzone, besteht bezugnehmend auf
7 die Möglichkeit, in der Driftzone12 im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnittes102 die Ladungsträgerlebensdauer für Minoritätsladungsträger, das heißt im vorliegenden Fall p-Ladungsträger bzw. Löcher, zu verringern. Das Bauelement gemäß7 weist zwei Driftzonenabschnitte, einen ersten Driftzonenabschnitt121 im Bereich des ersten Zellenfeldabschnittes101 und einen zweiten Driftzonenabschnitt122 im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnitts102 auf. Die Ladungsträgerlebensdauer für p-Ladungsträger ist dabei im zweiten Driftzonenabschnitt122 geringer als in dem ersten Driftzonenabschnitt121 . Der zweite Driftzonenabschnitt122 erstreckt sich dabei vorzugsweise in lateraler Richtung bis unter die Bodyzonen14 solcher Transistorzellen, die im Randbereich des ersten Zellenfeldabschnitts101 angeordnet sind. Die Ausdehnung dieses zweiten Driftzonenabschnitts122 in den ersten Zellenfeldabschnitt101 hinein beträgt vorzugsweise 0,1 bis 2 Diffusionslängen freier Ladungsträger. Die Reduzierung der Ladungsträgerlebensdauer im zweiten Driftzonenabschnitt122 führt dazu, dass aus diesem Abschnitt der Driftzone bei Abschalten des Bauelements weniger p-Ladungsträger abfließen müssen, was gegenüber einem herkömmlichen Bauelement die Löcherstrombelastung der Transistorzellen im Randbereich des ersten Zellenfeldabschnitts101 reduziert und dadurch die ”Latch-Up”-Festigkeit der Transistorzellen erhöht. - Die Absenkung der Ladungsträgerlebensdauer im zweiten Driftzonenabschnitt
122 kann beispielsweise während eines Herstellungsverfahrens des Leistungs-IGBT durch maskierte Bestrahlung des Halbleiterkörpers mit hochenergetischen Teilchen, beispielsweise Elektronen, Protonen oder Heliumatomen erfolgen. Als Maske für eine solche Bestrahlung kann beispielsweise eine Metallmaske verwendet werden. Diese hochenergetischen Teilchen führen zu Kristalldefekten im Bereich des zweiten Driftzonenabschnittes122 und reduzieren dadurch die p-Ladungsträgerlebensdauer in diesem Driftzonenabschnitt122 . - Der zweite Driftzonenabschnitt
122 , in dem die Ladungsträgerlebensdauer abgesenkt ist, kann insbesondere derart realisiert werden, dass der Grad der Absenkung der Ladungsträgerlebensdauer in vertikaler Richtung variiert. Eine solche vertikale Variation der Ladungsträgerlebensdauer lässt sich insbesondere über eine Bestrahlung des Halbleiterkörpers100 über dessen Vorderseite oder Rückseite mit Protonen oder Heliumatomen erreichen. Solche ”schwere” Teilchen erzeugen eine inhomogene Kristallfehlerverteilung in dem Halbleiterkörper, wobei das Maximum in Richtung der Bestrahlungsseite liegt. Vorteilhafterweise erfolgt die Herstellung des zweiten Driftzonenabschnitts122 derart, dass die größte Absenkung der Ladungsträgerlebensdauer in einem Bereich anschließend an die Emitterzone14 – also dort wo die Löcher in die Driftzone injiziert werden – oder in einem Bereich unterhalb der Gate-Zuführung bzw. in der Nähe der Bodyzonen14 der Transistorzellen13 vorhanden ist. - Zusätzlich zu den zuvor erläuterten Maßnahmen zur Erhöhung der ”Latch-Up”-Festigkeit besteht bezugnehmend auf
8 die Möglichkeit, im Randbereich des ersten Zellenfeldabschnittes101 die Kontaktfläche zwischen den Bodyzonen der Transistorzellen in diesem Randbereich und der Sourceelektrode18 im Vergleich zu übrigen Transistorzellen des ersten Zellenfeldabschnitts101 zu erhöhen. Diese Erhöhung der Kontaktfläche kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass im Randbereich des ersten Zellenfeldabschnitts101 modifizierte Zellen132 vorhanden sind, die keine Sourcezone aufweisen, so dass in diesen Zellen die Elektrodenabschnitte181 nur die Bodyzone14 kontaktieren. Wie in8 gestrichelt dargestellt ist, besteht auch die Möglichkeit, im Randbereich des ersten Zellenfeldabschnittes101 eine p-dotierte Halbleiterzone142 herzustellen, deren laterale Abmessungen größer sind als die lateralen Abmessungen der Bodyzonen der Transistorzellen und diese p-dotierte Halbleiterzone142 an mehreren Stellen oder großflächig durch die Anschlusselektrode18 zu kontaktieren. - Eine weitere Maßnahme zur Erhöhung der ”Latch-Up”-Festigkeit, die zusätzlich zu den Maßnahmen der
2 bis7 vorgesehen werden kann, besteht bezugnehmend auf9 darin, im Randbereich des ersten Zellenfeldabschnittes101 modifizierte Transistorzellen131 vorzusehen, deren Sourcezonen151 in lateraler Richtung des Halbleiterkörpers100 geringere Abmessungen als andere Transistorzellen13 des ersten Zellenfeldabschnitts101 aufweisen. Ein gegebener Löcherstrom führt bei diesen modifizierten Transistorzellen131 zu einem geringeren Spannungsabfall unterhalb der modifizierten Sourcezone151 im Vergleich zu einem Spannungsabfall, den ein solcher Löcherstrom unter einer ”Standard”-Sourcezone15 , d. h. einer Sourcezone15 mit nicht verringerten Abmessungen, hervorrufen würde. Hieraus resultiert eine Erhöhung der ”Latch-Up”-Festigkeit dieser Transistorzellen im Randbereich des ersten Zellenfeldabschnittes101 . - Eine weitere zusätzliche Maßnahme, den Spannungsabfall unterhalb der Sourcezone
15 von Transistorzellen im Randbereich des ersten Zellenfeldabschnittes101 zu reduzieren, besteht bezugnehmend auf10 darin, die Bodyzone14 in Transistorzellen des Randbereiches unterhalb der Sourcezonen15 zumindest abschnittsweise höher zu dotieren. Ein solcher höher dotierter Abschnitt ist in10 mit dem Bezugszeichen141 bezeichnet. Diese lokal erhöhte Dotierung der Bodyzone14 führt bei einem gegebenen Löcherstrom dazu, dass unterhalb der Sourcezone15 einer solchen modifizierten Transistorzelle131 eine geringere Spannung abfällt als unter der Sourcezone einer ”Standard”-Transistorzelle ohne eine solche lokal erhöhte Dotierungskonzentration der Bodyzone14 . - Zusammenfassend sei nochmals darauf hingewiesen, dass die anhand der
2 bis4 und erläuterten Maßnahmen zur Erhöhung der ”Latch-Up”-Festigkeit, nämlich lokale Absenkung der Emitterwirksamkeit durch lokal reduzierte Emitterdotierung oder lokale Erhöhung der Dotierungskonzentration der Feldstoppzone jeweils alternativ zueinander oder auch gemeinsam und zusätzlich zu einer lokalen Absenkung der Ladungsträgerlebensdauer in der Driftzone entsprechen7 vorgenommen werden können. Zusätzlich zu diesen Maßnahmen können Transistorzellen im Randbereich des ersten Zellenfeldbereiches101 entsprechend der Erläuterungen zu den8 bis10 modifiziert werden, um ebenfalls die ”Latch-Up”-Festigkeit des Leistungs-IGBT zu erhöhen. - Die erfindungsgemäßen und zusätzlichen Maßnahmen zur Erhöhung der ”Latch-Up”-Festigkeit eines Leistungs-IGBT wurden zuvor anhand eines Leistungs-IGBT erläutert, der ein Zellenfeld mit planaren Transistorzellen bzw. DMOS-Zellen aufweist. Diese Maßnahmen, nämlich eine Reduzierung des Emitterwirkungsgrades durch eine lokal reduzierte Dotierung der Emitterzone oder durch eine lokal erhöhte Dotierung einer Feldstoppzone oder eine lokale Absenkung der Ladungsträgerlebensdauer in der Driftzone sind selbstverständlich auch auf Leistungs-IGBT anwendbar, die ein Zellenfeld mit Trench-Zellen aufweist.
-
11 zeigt einen solchen Leistungs-IGBT mit Trench-Zellen. Dieser IGBT unterscheidet sich von dem zuvor erläuterten IGBT mit planaren Zellen dadurch, dass die Gate-Elektroden16 der einzelnen Transistorzellen13 wenigstens abschnittsweise in Gräben angeordnet sind, die sich in vertikaler Richtung in den Halbleiterkörper100 hinein erstrecken. Die Gate-Elektroden16 sind hierbei ebenfalls durch eine Gate-Isolationsschicht17 gegenüber Halbleiterzonen des Halbleiterkörpers100 isoliert und erstrecken sich in vertikaler Richtung durch die Bodyzonen14 bis in die Driftzone12 . Die einzelnen Transistorzellen können hierbei insbesondere eine gemeinsame Bodyzone besitzen. Kanalzonen, in denen sich bei Anlegen eines Ansteuerpotentials an die Gate-Elektroden16 leitende Kanäle in den Bodyzonen14 ausbilden, verlaufen bei diesem Bauelement in vertikaler Richtung. - Die eingangs erläuterte ”Latch-Up”-Problematik im Übergangsbereich zwischen einem ersten Zellenfeldabschnitt
101 mit einer ersten Zellendichte und einem zweiten Zellenfeldabschnitt mit einer geringeren zweiten Zellendichte besteht bei einem Leistungs-IGBT mit Trenchzellen in gleicher Weise. Zur Vermeidung oder Reduzierung dieser Problematik ist bei dem Bauelement gemäß11 vorgesehen, den Emitterwirkungsgrad der Emitterzone11 im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnitts102 zu reduzieren. Hierzu ist in dem Beispiel die Dotierung des Emitters11 in dem zweiten Emitterabschnitt112 gegenüber einer Dotierung des Emitters in dem ersten Emitterabschnitt reduziert. Alternativ oder zusätzlich zu einer Reduzierung des Emitterwirkungsgrades durch eine lokale Reduzierung der Emitterdotierung kann der Emitterwirkungsgrad in erläuterter Weise dadurch reduziert werden, dass eine Feldstoppzone vorgesehen wird, die im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnittes eine lokal erhöhte Dotierung aufweist. - Zusätzlich zu einer Reduzierung des Emitterwirkungsgrades können bei einem Leistungs-IGBT mit Trenchzellen auch die weiteren zuvor anhand der
7 bis10 erläuterten Maßnahmen zur Reduzierung bzw. Vermeidung der Latch-Up-Problematik getroffen werden. Diese Maßnahmen umfassen eine lokale Absenkung der Ladungsträgerlebensdauer in der Driftzone, eine lokal erhöhte Dotierung der Bodyzonen14 benachbart zu den Sourcezone15 in solchen Zellen, die am Rand des ersten Zellenfeldabschnitts101 angeordnet sind, eine Verringerung der Abmessungen der Sourcezonen15 in solchen Zellen, die am Rand des ersten Zellenfeldabschnitts101 angeordnet sind, oder eine Vergrößerung der Kurzschlussfläche zwischen der Source-Elektrode18 und der Bodyzone14 am Rand des ersten Zellenfeldabschnittes101 . - Bezugszeichenliste
-
- 11
- Emitterzone
- 12
- Driftzone
- 13
- Transistorzelle
- 14
- Bodyzone
- 15
- Sourcezone
- 16
- Gateelektrode
- 17
- GateIsolationsschicht
- 18
- Anschlusselektrode, Sourceelektrode
- 19, 20
- Isolationsschicht
- 22
- Gate-Zuführung
- 23
- Isolationsschicht
- 24
- Gate-Anschlussfläche
- 25
- Feldstoppzone
- 100
- Halbleiterkörper
- 111, 112
- Emitterabschnitte
- 121, 122
- Driftzonenabschnitte
- 131–133
- modifizierte Transistorzellen
- 141–143
- Halbleiterzone des ersten Leitungstyps
- 151
- Sourcezone
- 161
- Aussparung der Gateelektrode
- 162
- Abschnitt der Gateelektrode
- 181
- Kontaktabschnitt der Anschlusselektrode
- 231
- Aussparung
- 251, 252
- Feldstoppzonenabschnitte
Claims (17)
- Leistungs-IGBT, der folgende Merkmale aufweist: – einen Halbleiterkörper (
100 ) mit einer Emitterzone (11 ) eines ersten Leitungstyps und einer sich an die Emitterzone (11 ) anschließenden Driftzone (12 ) eines zweiten Leitungstyps, – ein Zellenfeld mit einer Anzahl Transistorzellen (13 ), die jeweils eine Sourcezone (15 ), eine zwischen der Sourcezone (15 ) und der Driftzone angeordnete Bodyzone (14 ) und eine isoliert gegenüber der Sourcezone (15 ) und der Bodyzone (14 ) angeordnete Gateelektrode (16 ) aufweisen und bei denen die Sourcezone (15 ) und die Bodyzone (14 ) kurzgeschlossen sind, wobei das Zellenfeld einen ersten Zellenfeldabschnitt (101 ) mit einer ersten Zellendichte an Transistorzellen und einen zweiten Zellenfeldabschnitt (102 ) in dem keine Transistorzellen angeordnet sind und der unterhalb einer Gate-Anschlussfläche (24 ) oder einer Gate-Zuführung (22 ) angeordnet ist, aufweist, – wobei die Emitterzone einen ersten Emitterabschnitt (111 ) des ersten Leitungstyps im Bereich des ersten Zellenfeldabschnitts (101 ) und einen zweiten Emitterabschnitt (112 ) des ersten Leitungstyps im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnittes (102 ) aufweist, wobei eine effektive Dotierungskonzentration des zweiten Emitterabschnitts (112 ) an Dotierstoffatomen des ersten Leitungstyps geringer ist als eine effektive Dotierungskonzentration des ersten Emitterabschnitts (111 ), und/oder wobei in der Driftzone (12 ) zwischen den Bodyzonen (14 ) des Zellenfeldes und der Emitterzone (11 ) emitterseitig eine Feldstoppzone (25 ) des zweiten Leitungstyps angeordnet ist, die höher als die Driftzone (12 ) dotiert ist und die einen ersten Stoppzonenabschnitt (251 ) im Bereich des ersten Zellenfeldabschnitts (101 ) und einen zweiten Stoppzonenabschnitt (252 ) im Bereich des zweiten Zellenfeldanschnitts (102 ) aufweist, wobei der zweite Stoppzonenabschnitt (252 ) eine höhere Dotierungskonzentration als der erste Stoppzonenabschnitt (251 ) aufweist. - Leistungs-IGBT nach Anspruch 1, bei dem die effektive Dotierungskonzentration des zweiten Emitterabschnitts (
112 ) gegenüber der effektiven Dotierungskonzentration des ersten Emitterabschnitts (111 ) durch das Vorhandensein von Kristallfehlern in dem zweiten Emitterabschnitt reduziert ist. - Leistungs-IGBT nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem der zweite Emitterabschnitt (
112 ) bis in den ersten Zellenfeldabschnitt (101 ) hinein reicht. - Leistungs-IGBT nach Anspruch 3, bei dem Abmessungen, um welche sich der zweite Emitterabschnitt (
112 ) in den ersten Zellenfeldabschnitt (101 ) hinein erstreckt 0,1 bis 2 Diffusionslängen freier Ladungsträger betragen. - Leistungs-IGBT nach Anspruch 1, bei dem der zweite Stoppzonenabschnitt (
252 ) bis in den ersten Zellenfeldabschnitt (101 ) hinein reicht. - Leistungs-IGBT nach Anspruch 5, bei dem Abmessungen, um welche sich der zweite Stoppzonenabschnitt (
252 ) in den ersten Zellenfeldabschnitt (101 ) hinein erstreckt 0,1 bis 2 Diffusionslängen freier Ladungsträger beträgt. - Leistungs-IGBT nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem die Driftzone (
12 ) einen ersten Driftzonenabschnitt (121 ) im Bereich des ersten Zellenfeldabschnitts (101 ) und einen zweiten Driftzonenabschnitt (122 ) im Bereich des zweiten Zellenfeldabschnitts (102 ) aufweist, wobei die Ladungsträgerlebensdauer für Ladungsträger für freie Ladungsträger des ersten Leitungstyp in dem zweiten Driftzonenabschnitt (122 ) wenigstens abschnittsweise geringer ist als in dem ersten Driftzonenabschnitt. - Leistungs-IGBT nach Anspruch 7, bei dem der zweite Driftzonenabschnitt (
122 ) bis in den ersten Zellenfeldabschnitt (101 ) hinein reicht. - Leistungs-IGBT nach Anspruch 8, bei dem Abmessungen, um welche sich der zweite Driftzonenabschnitt (
122 ) in den ersten Zellenfeldabschnitt (101 ) hinein erstreckt 0,1 bis 2 Diffusionslängen freier Ladungsträger beträgt. - Leistungs-IGBT nach einem der Ansprüche 7 bis 9, bei dem die Ladungsträgerlebensdauer in dem zweiten Driftzonenabschnitt (
122 ) gegenüber der Ladungsträgerlebensdauer in dem ersten Driftzonenabschnitt (121 ) durch Kristallgitterdefekte in dem zweiten Driftzonenabschnitt (122 ) reduziert ist. - Leistungs-IGBT nach einem der Ansprüche 7 bis 9, bei dem die Ladungsträgerlebensdauer in dem zweiten Driftzonenabschnitt (
122 ) gegenüber der Ladungsträgerlebensdauer in dem ersten Driftzonenabschnitt (121 ) durch vorhandene Schwermetallatome in dem zweiten Driftzonenabschnitt (122 ) reduziert ist. - Leistungs-IGBT nach Anspruch 1, bei dem in dem zweiten Zellenfeldabschnitt (
102 ) im Bereich einer der Emitterzone (11 ) abgewandten Seite der Driftzone (12 ) eine komplementär zu der Driftzone (12 ) dotierte Halbleiterzone (143 ) angeordnet ist. - Leistungs-IGBT nach Anspruch 12 bei dem die komplementär dotierte Halbleiterzone (
143 ) floatend angeordnet ist. - Leistungs-IGBT nach Anspruch 12 bei dem die komplementär dotierte Halbleiterzone (
143 ) an die Bodyzone (14 ) angeschlossen ist. - Leistungs-IGBT nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem in einem Übergangsbereich zwischen dem ersten Zellenfeldabschnitt (
101 ) und dem zweiten Zellenfeldabschnitt (102 ) in Richtung von dem zweiten zu dem ersten Zellenfeldabschnitt (101 ,102 ) wenigstens eine Transistorzelle (131 ) vorhanden ist, deren Sourcezone (151 ) eine geringere Abmessung als die Sourcezonen (15 ) von Transistorzellen in übrigen Bereichen des ersten Zellenfeldabschnitts (101 ) aufweist. - Leistungs-IGBT nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem in einem Übergangsbereich zwischen dem ersten Zellenfeldabschnitt (
101 ) und dem zweiten Zellenfeldabschnitt (102 ) in einer Richtung von dem zweiten zu dem ersten Zellenfeldabschnitt (101 ,102 ) wenigstens eine Transistorzelle (131 ) vorhanden ist, bei der die Body-Zone benachbart zu der Sourcezone (15 ) einen Abschnitt (141 ) mit einer gegenüber übrigen Abschnitten der Bodyzone erhöhten Dotierungskonzentration aufweist. - Leistungs-IGBT nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem in einem Übergangsbereich zwischen dem ersten Zellenfeldabschnitt (
101 ) und dem zweiten Zellenfeldabschnitt (102 ) in einer Richtung von dem zweiten zu dem ersten Zellenfeldabschnitt (101 ,102 ) wenigstens eine modifizierte Transistorzelle (131 ) vorhanden ist, die keine Sourcezone aufweist.
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