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Die
Erfindung betrifft ein Vorrichtung und ein Verfahren zur Erzeugung
eines phasenverschobenen, insbesondere phasenverzögerten,
Ausgangssignals aus einem Eingangssignal, insbesondere zur Anwendung
in der Mikroelektronik.
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In
der Mikroelektronik werden Verzögerungssynchronisationsschleifen
('Delay Locked Loops'; DLLs) verwendet,
um ein aus einem Referenztaktsignal abgeleitetes Taktsignal mit
einer bestimmten festen Phasenbeziehung zueinander zu erzeugen.
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Bekannte
DLLs enthalten eine aus kaskadierten identischen Verzögerungselementen
aufgebaute Verzögerungsleitung,
die durch das Referenztaktsignal über einen Zwischenspeicher
gespeist wird. Eine typischerweise auf 180° Phasenverschiebung prüfende Phasenvergleichsschaltung
vergleicht die Phasenbeziehung eines Signals am Anfang und eines
invertierten Signals am Ende der Verzögerungsleitung. Falls eine
Phasendifferenz vorhanden ist, wird eine Steuerinformation erzeugt,
um die Verzögerung
der Verzögerungselemente
abzustimmen. Sobald die Rückkopplungsschleife
konvergiert hat, d.h. die Signale synchronisiert worden sind, liegt
eine Phasendifferenz von 180° bzw.
180° + n·360° zwischen
Anfang und Ende der Verzögerungsleitung
an. Durch einen Steuerinformations-Regelungsalgorithmus wird meist n =
1, 2, 3, ... eingestellt. Zwischen den Verzögerungselementen können mittels
eines Multiplexers Phasen mit einem entsprechenden Versatz abgezapft
und als abgeleitetes Taktsignal ausgegeben werden. Aufgrund des
Aufbaus als Rückkopplungsschleife
werden alle Veränderungen
der Verfahrensparameter, Spannung oder Tempera tur (welche alle die
Verzögerung
der Verzögerungselemente ändern) kompensiert,
soweit es die gesamte Verzögerungsleitung
betrifft. Es gibt jedoch zwei intrinsische unkompensierte Verzögerungskomponenten:
sowohl der Zwischenspeicher als auch der Multiplexer weisen eine
Ausbreitungsverzögerung
auf. Dadurch tritt eine Phasenverschiebung zwischen dem Referenztaktsignal
und dem daraus abgeleiteten Taktsignal sogar dann auf, falls durch
den Multiplexer eine Phase von 0° eingestellt
wird. Ein weiteres Problem ist, dass die intrinsische Verzögerung vollständig herstellungsprozess-,
spannungs- und temperaturabhängig ist.
Falls die Auflösung
erhöht
werden soll, wird die Verzögerung
des notwendigerweise ebenfalls größeren Multiplexers ebenfalls
größer.
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Möglichkeit
zur Erzeugung eines Ausgangssignals aus einem Eingangssignal mit
einer festen Phasenbeziehung, also phasenverschoben, zueinander
bereitzustellen, welche eine verbesserte Verschiebungs- bzw. Verzögerungskompensation
ermöglicht.
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Diese
Aufgabe wird durch eine Phasenverschiebungsvorrichtung nach Anspruch
1 und ein Verfahren nach Anspruch 18 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
sind den Unteransprüchen
einzeln oder in Kombination zu entnehmen.
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Dabei
weist die Phasenverschiebungsvorrichtung mindestens zwei Verschiebungs-
bzw. Verzögerungsleitungen
mit jeweils kaskadierten Verschiebungs- bzw. Verzögerungselementen
auf. Die Verzögerungsleitungen
bilden jeweils einen U-förmigen
Signalpfad, entlang dessen mindestens ein Verzögerungselement wahlweise öffnend oder
schließend
steuerbar ist, d. h. Signale zum nächsten Verzögerungselement durchlässt oder
zum vorherigen Verzögerungselement
zurücklenkt.
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An
eine weiterhin vorhandene Phasenvergleichsschaltung, deren Funktionsweise
dem Fachmann bekannt ist, sind eingangsseitig sowohl ein Eingangssignal
als auch ein Signal anlegbar, das aus einer der Verzögerungsleitungen
ausgegeben wird (typischerweise aus einem Signalausgabeanschluss). Das
Eingangssignal kann grundsätzlich
ein beliebiges Signal sein, wobei es aber zur einfacheren Ausgestaltung
vorteilhaft ist, wenn das Signal regelmäßig ist, beispielsweise ein
Taktsignal. Im folgenden Beschreibungsteil wird die Erfindung anhand
eines Taktsignals als Eingangssignal für die Phasenvergleichsschaltung
beschrieben, ohne dass dies einschränkend zu verstehen ist. Ausgangsseitig
ist die Phasenvergleichsschaltung mit einem jeweiligen Steuereingang
der Verzögerungselemente
verbunden. Das Taktsignal ist auch an die erste Verzögerungsleitung
anlegbar. Dabei ergibt sich durch die Phasenvergleichsschaltung
und mindestens eine der Verzögerungsleitungen
eine Rückkopplungsschleife, z.
B. eine DLL. An die mit ihrem Signalausgang nicht mit der Phasenvergleichsschaltung
verbundene (jeweilige) Verzögerungsleitung
ist das Eingangssignal anlegbar, und zugleich ergibt sich das Ausgangssignal
aus dem Durchlaufen und Ausgeben dieser (jeweiligen) Verzögerungsleitung.
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Diese
allgemeine Form der Phasenverschiebungsvorrichtung umfasst somit
seriell geschaltete Verzögerungsleitungen
(das Taktsignal kann – je nach
Schaltstellung – eine
oder mehrere bzw. alle Verzögerungsleitungen
nacheinander durchlaufen).
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Auch
umfasst sind Master-/Slave-Konfigurationen, bei denen eine erste
Verzögerungsleitung ("Master") zusammen mit der
Phasenvergleichsschaltung die Rückkopplungsschleife
bildet (z. B. durch getrenntes Anschliessen von Ein- und Ausgang
der Verzögerungsleitung
an die Eingänge
der Phasenvergleichsschaltung), während die andere(n) Verzögerungsleitung(en)
("Slave") abhängig synchronisiert
werden und ausschließlich
der Erzeugung von Ausgangssignalen dienen; dann ist vorzugsweise
an jede der weiteren Verzögerungsleitungen
ein jeweiliges Eingangssignal anlegbar und daraus ein jeweiliges
Ausgangssignal ausgebbar. Es sind auch Mischformen möglich. Die
serielle und die Master-/Slave-Konfiguration werden weiter unten
genauer aufgeführt.
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Vorzugsweise
sind mehrere weitere – günstigerweise
einzeln ansteuerbare – Verzögerungsleitungen
vorhanden, insbesondere bei der Master-/Slave-Konfiguration kann
eine Verzögerungsleitung
so z. B. für
die Verzögerung
des Eingangstaktsignals zur Erzeugung eines Ausgabetaktsignals,
eine weitere für
die Verzögerung
bzw. Phasenverschiebung eines READ-DQS-Signals dienen, und so weiter.
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Auch
können
die Verzögerungsleitungen
unterschiedlich aufgebaut sein, z. B. mit einer unterschiedlichen
Zahl von Verzögerungselementen,
unterschiedlichen Phasenverzögerungen
der Verzögerungselemente,
der Auswahl von Verzögerungselementen
mit einem oder mehreren Phasenverzögerungswerten und so weiter.
Beispielsweise kann bei der Master-/Slave-Konfiguration eine Master-Verzögerungsleitung
eine geringere Anzahl an Verzögerungselementen
aufweisen als die Slave-Verzögerungsleitung,
die dann zudem feinere und umschaltbare Phasenverzögerungen
aufweisen könnte.
Eine weitere Slave-Verzögerungsleitung
könnte
wiederum andere Eigenschaften aufweisen, die an die jeweilige Anwendung,
z. B. eine Verzögerung
von Chip-Taktsignalen oder von Signal-Bursts, angepasst sind.
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Günstigerweise
ist zur Vermeidung von Oszillationen zwischen der Phasenvergleichsschaltung und
den Verzögerungselementen
ein Schleifenfilter eingebracht.
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Vorzugsweise
sind, zumindest in den die Rückkopplungsschleife
bildenden Verzögerungsleitung(en),
die Verzögerungselemente
so ausgestaltet, dass in einem Schaltzustand dieser Verzögerungsleitungen)
die Verzögerung
dem nominellen Phasenwinkel Θ der
Phasenvergleichsschaltung entspricht. Dann ist es besonders vorteilhaft,
wenn alle Verzögerungselemente
dieselbe nominelle Phasenverzögerung Δφ dergestalt
aufweisen können,
dass n·Δφ = Θ gilt, mit
n einer positiven oder negativen ganzen Zahl. Selbstverständlich können allgemein
aber auch mehr oder sogar weniger Verzögerungselemente vorhanden sein.
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Es
ist zur Einstellung einer feinen Phasenverzögerung vorteilhaft, wenn mindestens
ein Verzögerungselement
zwischen mindestens zwei Phasenverzögerungswerten Δφ1, Δφ2 umschaltbar ist, z. B. Δφ1 =
22,5° und Δφ2 = 30°.
Dabei ist es besonders günstig,
wenn die einstellbaren Phasenverzögerungswerte Δφ1, Δφ2 fraktional sind, also bei verschiedenen
Frequenzen in einem im wesentlichen festen Verhältnis zueinander stehen, also Δφ1: Δφ2 ≈ const.,
z. B. 22,5°:30° = ¾. Dann
ist es noch günstiger,
wenn jeder der Phasenverzögerungswerte Δφ1, Δφ2, mit einer jeweiligen (positiven oder negativen) natürlichen
Zahl n1, n2 multipliziert,
dem Phasenwinkel der Phasenvergleichsschaltung entspricht, d. h. Θ = n1·Δφ1 = n2·Δφ2, insbesondere bei Θ = 180°, z. B. 22,5°·8 = 6·30° = 180°. Die Verhältnisse der Verzögerungswerte
ist über
einen PVT- und/oder Frequenzbereich im wesentlichen konstant, so
dass günstigerweise
die Verzögerungsleitungen
anfänglich,
also entweder bei der Herstellung oder bei Einschalten über eine
geeignete Kalibrier möglichkeit,
kalibriert werden. Selbstverständlich
kann die eine oder mehrere der Verzögerungsleitungen auch später – mit oder
ohne Unterbrechung während
eines Betriebs – kalibriert
werden. Die Kalibration kann an den einzelnen oder an gekoppelten
Verzögerungsleitungen durchgeführt werden.
Eine Kalibration von Verzögerungsleitungen
als solches ist dem Stand der Technik entnehmbar.
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In
den folgenden Ausführungsbeispielen wird
die Erfindung schematisch genauer beschrieben.
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1 zeigt
eine schematische Konzeptdarstellung einer Verzögerungssynchronisationsschleife nach
dem Stand der Technik;
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2A zeigt
die Phasenbeziehung zwischen einem Referenztaktsignal und dem daraus
abgeleiteten Ausgabetaktsignal unter idealen Voraussetzungen;
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2B zeigt
die Phasenbeziehung zwischen einem Referenztaktsignal und dem daraus
abgeleiteten Taktsignal unter realistischen Bedingungen;
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3A zeigt
skizzenhaft eine erste Ausführungsform
der Synchronisationsvorrichtung;
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3B zeigt
ein zu der Phasenverschiebungsvorrichtung aus 3A gehöriges Verzögerungselement;
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4 zeigt
eine weitere Ausführungsform der
Synchronisationsvorrichtung;
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5 zeigt
eine weitere Ausführungsform der
Synchronisationsvorrichtung;
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6 zeigt
noch eine weitere Ausführungsform
der Synchronisationsvorrichtung;
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1 zeigt
eine bekannte mehrphasige Verzögerungssynchronisationsschleife,
die eine aus kaskadierten identischen Verzögerungselementen DL aufgebaute
Verzögerungsleitung
umfasst. Die Verzögerungselemente
DL verschieben die Phase um jeweils 22,5°. Die Verzögerungsleitung wird an ihrem
Anfang A die durch das Referenztaktsignal REFCLK über einen
Zwischenspeicher BUF gespeist. Eine auf hier 180° prüfende Phasenvergleichsschaltung
PD vergleicht die Phasenbeziehung am Anfang A und am Ende B der
Verzögerungsleitung.
Allgemein können,
auch wenn dies manchmal unüblich scheint,
auch auf andere Winkel prüfende
Phasenvergleichsschaltungen verwendet werden, wobei dann die Verzögerungsleitungen
entsprechend auszugestalten sind. Falls eine Phasendifferenz vorhanden
ist, wird eine Steuerinformation DLCTR erzeugt, um die Verzögerung der
Verzögerungselemente
DL abzustimmen. Typischerweise ist ein Schleifenfilter LF eingebaut,
um Oszillationen zu vermeiden. Sobald die Rückkopplungsschleife konvergiert
hat, d.h. die Signale synchronisiert worden sind, liegt eine Phasendifferenz
von 180° zwischen
Anfang A und Ende B der Verzögerungsleitung
an. Da alle 8 Verzögerungselemente
identisch sind, können
Phasen mit Verschiebungen von n × 22,5° (0 ≤ n ≤ 8) durch einen Multiplexer MUX
abgezapft werden, um die jeweilige Phase als abgeleitetes Ausgabetaktsignal
CLKOUT abhängig
von der Phasenausgaben-Steuereingabe PhaseSel auszugeben. Falls
Phasen zwischen 180° und
360° benötigt werden,
wird das Inverse der entsprechenden Phase verwendet. Für eine höhere Auflösung kann
die Zahl der Verzögerungselemente
DL erhöht
werden, oder 2 Verzögerungssynchronisationsschleifen
können
kaskadiert werden, mit einer für eine
grobe Verzögerungsaus wahl
und eine für
eine feine Verzögerungsauswahl.
Aufgrund des Aufbaus als Rückkopplungsschleife
werden alle Veränderungen
der Verfahrensparameter, Spannung oder Temperatur (welche alle die
Verzögerung
der Verzögerungselemente
DL ändern)
kompensiert, soweit es die gesamte Verzögerungsleitung betrifft. Jedoch weisen
sowohl der Zwischenspeicher BUF als auch der Multiplexer MUX jeweils
eine intrinsische unkompensierte Ausbreitungsverzögerung auf,
wodurch eine Phasenverschiebung zwischen dem Referenztaktsignal
REFCLK und dem daraus abgeleiteten Taktsignal CLKOUT sogar dann
auftritt, falls durch den Multiplexer MUX eine Phase von 0° eingestellt wird,
siehe auch 2A und 2B. Insbesondere falls
die Auflösung
erhöht
werden soll, d.h. kleiner als 22,5°, wird die Verzögerung des
notwendigerweise größeren Multiplexers
MUX ebenfalls größer. Eine höhere Auflösung bedingt
somit potentiell auch einen höheren
Ausgabefehler.
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2A zeigt
die Phasenbeziehung zwischen dem Referenztaktsignal REFCLK und einem durch
Phasenauswahl an den Verzögerungselementen
abgeleiteten Taktsignal CLKOUT aus 1 für den idealen
Fall vollständig
kompensierter Verzögerungen.
Jeder der Winkeleinteilungen entspricht der in 1 dargestellten
Phasenverzögerung
von 22,5°,
wobei der Pfeil eine konkrete Auswahl von n = 2, entspr. einer Verschiebung
von 45° zwischen
CLKOUT und REFCLK andeutet.
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2B zeigt
eine realistische Phasenverschiebung aufgrund der intrinsisch unkompensierten Ausbreitungsverzögerung durch
den Zwischenspeicher und den Multiplexer. Man sieht, dass das abgeleitete
Taktsignal CLKOUT weiter verschoben ist als eingestellt (auf 45°), nämlich um
60°, wie
durch den gekrümmten
Pfeil angedeutet. Die Verzögerung
ist abhängig
von Herstellungsverfahrensparametern, Spannung und Temperatur (PVT).
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3A zeigt
ein Schaltbild einer ersten Ausführungsform
der Phasenverschiebungsvorrichtung 1. In die Phasenverschiebungsvorrichtung 1 wird
ein Eingangstaktsignal CLKIN eingespeist, das zum Beispiel das Referenztaktsignal
REFCLK oder ein daraus abgeleitetes Signal sein kann, z. B. das
Referenztaktsignal REFCLK, nachdem es den Zwischenspeicher BUF aus 1 passiert
hat. Das Eingangstaktsignal CLKIN wird zu einem Eingang einer Phasenvergleichsschaltung
PD und einem Eingang IN1 einer ersten Verzögerungsleitung 2 geführt. Ein Eingangssignal
SIGIN wird zum Eingang IN2 einer zweiten Verzögerungsleitung 3 geführt. Das
Eingangssignal SIGIN kann z. B. ein READ-DQS-Burst eines DRAMs sein
oder auch das Eingangstaktsignal CLKIN (diese Option ist gestrichpunktet
eingezeichnet).
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Die
beiden baugleichen Verzögerungsleitungen 2, 3 weisen
jeweils neun kaskadierte Verzögerungselemente 4 mit
einer nominellen Phasenverschiebung von jeweils 22,5° auf.
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Die
Verzögerungssteuerausgabe
DLCTR der Phasenvergleichsschaltung PD führt über einen Schleifenfilter LF
zu jedem der Verzögerungselemente 4,
um ihre Verzögerung
abzustimmen.
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In
Gegensatz zum Stand der Technik, wie er beispielsweise in 1 gezeigt
ist, läuft
ein in den jeweiligen Signaleingängen
IN1, IN2 der Verzögerungsleitungen 2, 3 eingehendes
Signal nicht unidirektional durch die Verzögerungsleitungen 2, 3,
sondern bildet in jeder Verzögerungsleitung 2, 3 einen U-förmigen Signalpfad. Dies bedeutet,
dass ein eingehendes Signal in einer Richtung durch mindestens einen
Teil der Verzögerungselemente
geführt
und dann umgelenkt wird, um die Verzögerungselemente wieder in umgekehrter
Richtung zu durchlaufen ('U-förmiger' oder 'gefalteter' Signalpfad). Im
einfach sten Fall wird nur ein erstes Verzögerungselement 4 durchlaufen.
Wenn das Signal ein Verzögerungselement 4 durchläuft, ohne
durch dieses umgelenkt zu werden, wird dies als ein 'offener' Zustand des Verzögerungselements 4 bezeichnet.
Entsprechend wird es als ein 'geschlossener' Zustand des Verzögerungselements 4 bezeichnet,
wenn das Signal durch dieses Verzögerungselement 4 in
die umgekehrte Richtung umgelenkt wird.
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Entsprechend
der Bauart des Verzögerungselementes 4 wird
das Signal hier im offenen und im geschlossenen Zustand gleichermaßen verzögert. Jede
Verzögerungsleitung 4 umfasst
hier ausschließlich
wahlweise öffnend
oder schließend
steuerbare Verzögerungselemente 4,
wobei zur übersichtlichen Darstellung
die zugehörige
Ansteuerleitung(en) nicht dargestellt ist (sind).
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Die
Verzögerungsleitung 2, 3 kann
nach – oder
statt – dem
letzten Verzögerungselement 4 (gestrichelt
eingezeichnet) auch mit einem reinen Lastelement ausgerüstet sein,
also die gleichen Lastbedingungen erzeugt wie ein Verzögerungselement 4.
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Durch öffnende
oder schließende
Einstellung der Verzögerungselemente 4 kann
die Länge des
U-förmigen
Signalpfads und damit die Phasenverzögerung zwischen dem Signaleingang
IN1 bzw. IN2 und einem Signalausgang OUT1 bzw. OUT2 der zugehörigen Verzögerungsleitung 2 bzw. 3 eingestellt
werden.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
sind die sieben ersten Verzögerungselemente 4 (von
den Signalanschlüssen
IN1, OUT1 aus gezählt)
der ersten Verzögerungsleitung 2 offen,
und das achte ist geschlossen. Dies bewirkt eine Phasenverschiebung von 8·22,5° = 180°, da in diesem
Ausführungsbeispiel
ein geschlossenes Verzögerungselement 4 beim
Umlenken ebenfalls eine Phasenverzögerung von 22,5° bewirkt.
Bei der zweiten Verzögerungsleitung 3 können unabhängig ebenfalls
die Zustände der
Verzögerungselemente 4 eingestellt
werden (nicht dargestellt).
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Der
Signalausgang OUT1 der ersten Verzögerungsleitung 2 ist
mit einem Eingang der Phasenvergleichsschaltung PD verbunden. Die
erste Verzögerungsleitung 2 und
die Phasenvergleichsschaltung PD bilden somit eine Rückkopplungsschleife
für die eingehenden
Taktsignale CLKIN. Die Phasendifferenz zwischen dem eingehenden
Taktsignale CLKIN und dem die erste Verzögerungsleitung 2 steuerbar durchlaufenden
Signal wird in der Phasenvergleichsschaltung PD verglichen, und
bei Abweichung von einem vorbestimmten Phasenwinkel, hier: 180°, stimmt die
Phasenvergleichsschaltung PD die Verzögerungselemente 4 über die
Verzögerungssteuerausgabe
DLCTR bis zur Konvergenz ab.
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Um
nun das Ausgangssignal SIGOUT mit der gewünschten Phase auszugeben, ist
die zweite Verzögerungsleitung 3 vorgesehen,
die in diesem Ausführungsbeispiel
identisch zur ersten Verzögerungsleitung 2 aufgebaut
ist. Da die Verzögerungselemente 4 der
zweiten Verzögerungsleitung 3 zudem durch
die gleiche Verzögerungssteuerausgabe
DLCTR angepasst werden, weisen beide Verzögerungsleitungen 2, 3 die
gleichen Eigenschaften auf.
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Zur
Ausgabe des Ausgangssignals SIGOUT mit der gewünschten Phasenverzögerung wird
nun nur noch durch Wahl des ersten geschlossenen Verzögerungselementes 4 in
der zweiten Verzögerungsleitung 3 eingestellt.
Da die Verzögerungselemente 4 beider
Verzögerungsleitungen 2, 3 durch
die gleiche Verzögerungssteuerausgabe
DLCTR synchronisiert sind, ist auch das an dem Signalausgang OUT2
ausgehende Signal SIGOUT in Bezug zum am Signaleingang IN 2 eingehenden
Signal SIGIN synchronisiert eingestellt. Dies gilt insbesondere
bei baugleichen Verzögerungsleitungen 2, 3.
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Die
in 3A gezeigte Anordnung der beiden Verzögerungsleitungen 2, 3 entspricht
einer Master/Slave-Konfiguration, bei der die erste Verzögerungsleitung 2 dem
synchronisierenden Master entspricht, während die zweite Verzögerungsleitung 3 als
Slave der Signalausgabe dient.
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Durch
diese Phasenverschiebungsvorrichtung 1 erhält man ein
Ausgangssignal SIGOUT aus dem Eingangstaktsignal CLKIN mit einer
festen Phasenbeziehung, bei dem keine intrinsische Verzögerung durch
den Multiplexer mehr auftritt. Dadurch wird die Phasengenauigkeit
verbessert. Zudem ist diese Phasenverschiebungsvorrichtung 1 einfach
zu implementieren und anzusteuern.
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Die
Phasenverschiebungsvorrichtung 1 kann aber auch noch weitere
Verzögerungsleitungen
umfassen, die weitere Eingangssignale entsprechend in jeweilige
Ausgangssignale umwandeln.
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3B zeigt
schematisch vereinfachend eine mögliche
Ausgestaltung des Verzögerungselements 4 der
Phasenverschiebungsvorrichtung aus 3 mit
entsprechender Schaltungsanordnung.
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Ein
eingehendes Signal (oberer linker Pfeil bei a) durchläuft einen
justierbaren Zwischenspeicher 5, in dem das Signal verzögert wird.
Die Verzögerung
kann über
das Verzögerungssteuersignal DLCTR
in einem Bereich justiert werden. Ist das Element 4 geöffnet, ist
der obere Eingang des 2/1-Multiplexers 6 geschlossen, und
das Signal wird zum nächsten
Verzögerungselement
(nicht dargestellt) weitergeleitet (oberer rechter Pfeil bei b;
dann wird nach Durchlaufen weiterer Elemente, das Signal wieder
in umgekehrter Richtung eintreffen (unterer rechter Pfeil bei d)
und durch den geöffneten
Eingang des Multiplexers 6 zum zweiten Zwischenspeicher 7 gelangen,
aus dem es nach einer weiteren Verzögerung wieder austritt (unterer
linker Pfeil bei c). Auch der zweite Zwischenspeicher ist über das
Verzögerungssteuersignal
DLCTR in einem Bereich einstellbar. Im geschlossenen Zustand ist
der obere Eingang des Multiplexers 6 offengeschaltet, und
sein unterer Eingang geschlossen. Daher wird ein aus dem ersten Zwischenspeicher 5 austretendes
Signal direkt über den
Multiplexer 6 zum zweiten Zwischenspeicher 7 gelangen,
und so eine Richtungsumkehr durchführen. Auch im geschlossenen
Zustand werden beide Zwischenspeicher 5, 7 durchlaufen,
so das sich eine Phasenverzögerung
ergibt.
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4 zeigt
eine weitere Ausführungsform der
Phasenverschiebungsvorrichtung 8 mit den gleichen Bauelementen
wie in 3, die aber nun unterschiedlich
verdrahtet sind. Diese Ausführungsform
ist insbesondere zur Erzeugung von Ausgabetaktsignalen CLKOUT geeignet,
aber nicht darauf beschränkt.
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Hier
wird das Eingangstaktsignal CLKIN ausser zur Phasenvergleichsschaltung
PD zum Eingang IN1 der ersten Verzögerungsleitung 2 geführt. Dort wird
das Signal bis zum dritten Verzögerungselement 4 geführt (dem
ersten geschlossenen), von wo aus es zum zugehörigen Signalausgang OUT1 gelenkt
wird. Dabei erfährt
es eine Verzögerung
von 67,5°.
Der Signalausgang OUT1 ist mit dem Signaleingang IN2 der zweiten
Verzögerungsleitung 3 gekoppelt,
so dass das vom Signalausgang OUT1 ausgegebene Signal in der zweiten
Verzögerungsleitung 3 weiter verzögert bzw.
phasenverschoben wird, und zwar um 112,5° (fünftes Verzögerungselement 4 ist
geschlossen). Zusammen ergibt sich eine Phasenverschiebung von 180°. Das so
phasenverschobene Signal wird über
den Signalausgang OUT2 der zweiten Verzögerungsleitung 3 zur
Phasenvergleichsschaltung PD geführt.
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In
dieser Ausführungsform
bilden somit die seriell gekoppelten Verzögerungsleitungen 2, 3 die Rückkopplungsschleife.
Der Abgriff des Ausgangssignals SIGOUT – das hier dem Ausgabetaktsignal
CLKOUT entspricht – kann
z. B. durch geeignete Schaltung der Verzögerungselemente 4 der
beiden Verzögerungsleitungen 2, 3 erreicht
werden, z. B. durch synchrones Schalten so, dass die Phasenverzögerung der
gekoppelten Verzögerungsleitungen 2, 3 immer
180° beträgt bei geänderten
Verzögerungsanteilen,
z. B. n1 = 0 und n2 = 8; n1 = 1 und n2 = 7 usw.).
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Hier
liegt somit keine Master/Slave-Konfiguration vor, sondern eine doppelt
U-förmige
Anordnung. Die Phasenverschiebungsvorrichtung 8 kann aber
auch noch weitere Verzögerungsleitungen
umfassen.
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5 zeigt
eine weitere Ausführungsform der
vorliegenden Phasenverschiebungsvorrichtung 9. Hier ist
die Verdrahtung identisch zu der aus 3A, wobei
aber nun die Verzögerungselemente 10 unterschiedlich
sind.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
ist die nominelle Phasenverzögerung
der Verzögerungselemente 10 zusätzlich veränderbar,
nämlich
durch ein Schaltsignal SEL umschaltbar zwischen Δφ1 =
22,5° und Δφ2 = 30°.
Die dazu benötigte
Steuerleitung(en) sind aus Gründen
der Übersichtlichkeit
nicht dargestellt. Dadurch können
in den Verzögerungsleitungen 11, 12 Phasenverzö gerungen
von 22,5°,
30°, 45°, 52,5°, 60°, 67,5° und so weiter
im Abstand von Δφ2 (30°) – Δφ1 (22,5°)
= 7,5° eingestellt
werden.
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In
den meisten Fällen
ist es kein Nachteil, dass am Anfang einige Phasenverzögerungen
im Abstand von 7,5° fehlen,
da die meisten Systeme eine minimale, aber gut definierte und konstante
Verzögerung
benötigen.
Der Vorteil dieser besonders bevorzugten Anordnung ist es, dass
der Aufbau der Verzögerungselemente 10 für eine hohe
nominelle Verzögerung
einfacher wird, und dass die Zahl der Verzögerungselemente 10 verringert
werden kann.
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Allgemein
kann ein Verzögerungselement 10 auch
zwischen mehr als zwei Phasenverzögerungen geschaltet werden.
Zudem können
auch Verzögerungselemente 10 mit
verschiedenen Phasenverzögerungen
und/oder Verzögerungsstufen
verwendet werden, als auch Verzögerungselemente
ohne Phasenverzögerungsumschaltung
gemeinsam mit Verzögerungselementen 10 mit
Phasenverzögerungsumschaltung.
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Auch
ist die Phasenverzögerungsdifferenz nicht
beschränkt,
z. B. auf 7,5°.
So wären
beispielsweise auch Verzögerungselemente 10 mit
schaltbaren Phasenverzögerungen
von 22,5° und
28,125° – entsprechend
eines Phasenverzögerungsunterschieds
von 5,625° – möglich, wodurch
sich abzapfbare Phasen von 22,5°,
28,125°,
45°, 50,625°, 56,25°, 67,5°, 73,125° usw. ergeben.
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Insbesondere
bei einer Master-/Slave-Konfiguration ist es möglich, dass die Master-Verzögerungsleitung 11 und
die Slave-Verzögerungsleitung(en) 12 ein
unterschiedliche Phasenverzögerungseigenschaft
zeigen. Beispielsweise kann die Master- Verzögerungsleitung 11 relativ
wenige Verzögerungselemente,
ggf. mit fester Phasenverzögerung,
haben, während
die Slave-Verzögerungsleitung(en) 12 sich
mit feinen Phasenverzögerungsunterschieden
abzapfen lässt.
Im Extremfall könnte
die Master-Verzögerungsleitung 11 genau
ein Verzögerungselement
umfassen, das eine nominelle Phasenverzögerung hat, die dem Phasenwinkel
0 der Phasenvergleichsschaltung PD entspricht, z. B Θ = 180°.
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Die
Verzögerungsvorrichtung 9 lässt sich
z. B. dergestalt einstellen, dass die Verzögerungselemente 10 der
ersten (Master-)Verzögerungsleitung 11 auf
ihren kleineren Verzögerungswert,
hier von (8·)22,5°, eingestellt
werden, und dann die erste Verzögerungsleitung 11 auf
180° kalibriert
wird. Die Einstellungswerte der Verzögerungselemente 10 werden
gespeichert, und die erste Verzögerungsleitung 11 wird
dann bei unterschiedlichen nominellen Phasenverzögerungen nachgeregelt, z. B.
bei 4·22,5° + 3·30° (siebtes
Verzögerungselement
ist geschlossen).
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Bei
dem Verzögerungselement 10 der
Phasenverschiebungsvorrichtung aus 5 ist im
Gegensatz zum Verzögerungselement
aus 3A die Größe der Zwischenspeicher
zusätzlich
umschaltbar, z. B. durch Transistor-Sizing, so dass die zweite nominale
Phasenverzögerung
einstellbar ist.
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6 zeigt
eine allgemeinere Variante der Ausführungsform aus 5,
bei der die Verzögerungselemente 14 mit
fraktionaler Phasenverzögerung
dargestellt sind. Dies bedeutet, dass zwar die Phasenverzögerung der
Verzögerungselemente
parameterabhängig
ist, z. B. herstellungsverfahrens-, spannungs-, frequenz- oder temperaturabhängig, aber
das Verhältnis
der beiden einstellbaren nominellen Phasenverzögerungen zueinan der in einem
Parameterbereich, z. B. einem Frequenz- oder Temperaturbereich,
im wesentlichen konstant bleibt. In anderen Worten kann durch die
Verwendung der fraktionalen Verzögerungselemente
ein PVT-unabhängiges
Phasenverschiebungsverhältnis
genutzt werden, wobei dann – insbesondere
nach einer anfänglichen Kalibrierung – kein Mismatch
mehr zu kompensieren ist, obwohl die einzelnen Phasenverzögerung durchaus
PVT-abhängig sind.
So kann die größere Phasenverzögerung ('1/1') bei einer ersten
Frequenz 30° betragen
und die kleinere Phasenverzögerung
22,5° ('3/4'), während die
Phasenverzögerungen
bei einer zweiten Frequenz 20° bzw.
15° betragen
können, und
so weiter.
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Hier
brauchen die Verzögerungselemente 14 nicht
den gesamten Bereich von PVT- und Frequenzänderungen abzudecken, wenn
die 180°-Schleife kalibriert
wird. Daher muss die Gesamtzahl der Verzögerungselemente 14 hier
nur ausreichen, um bei den niedrigsten Frequenzen schnell zu schalten.
Abhängig
von der Frequenz der Verzögerung
eines Verzögerungselementes 14 kann
eine Verzögerung
beispielsweise 10°,
20° oder
30° betragen.
-
Ein
Vorteil der Ausführungsform
von 6 ist die Verwendung bei Technologien, bei denen
der Verfahrensversatz bzw. die Verfahrensfehlanpassung zwischen
implementierten Transistoren bezüglich
der Gesamtverzögerung
kritisch wird. Das Problem dabei ist, dass der durch die Verfahrensfehlanpassung
bedingte Verzögerungsfehler
zwischen der Master-Verzögerungsleitung 15 und
der Slave-Verzögerungsleitung 16 und
sogar innerhalb einer Verzögerungsleitung
größer als
die benötigte
und implementierte Auflösung
der auswählbaren
Phase werden kann. Während
eines anfänglichen
Trainingsabschnitts wird die notwendige Verzögerung der Slave-Verzögerungsleitung 16 kalibriert.
Danach wird die Kopplung zwischen Master-Verzögerungsleitung 15 und
Slave-Verzögerungsleitung 16 nur
noch dazu verwendet, PVT-Änderungen
zu kompensieren. Falls beispielsweise die Versorgungsspannung als
verzögerungsausgleichendes
Mittel verwendet wird, wie in 6 gezeigt,
müssen
durch die erste (Master-)Verzögerungsleitung 15 Temperaturänderungen
ausgeglichen werden. Das Fehlanpassungsproblem zwischen den Verzögerungselementen 14 reduziert
sich somit auf ein Fehlanpassungsproblem der Verzögerungsveränderungen
aufgrund einer Temperaturdifferenz ΔT. Daher sollte ΔT eine gleiche
relative Verzögerungsänderung
in den Verzögerungselementen der
Master- und Slave-Verzögerungsleitungen
ergeben, welche weit einfacher zu realisieren sind als eine alle
PVT-Änderungen
berücksichtigende
Struktur.
-
Als
eine Anwendung einer solchen Phasenverschiebungsvorrichtung ist
insbesondere die Ansteuerung von DRAMs in einem Memory Host Controller
zu nennen.
-
Die
Phasenverschiebungsvorrichtung ist allgemein insbesondere eine Phasenverzögerungsvorrichtung.
-
- 1
- Phasenverschiebungsvorrichtung
- 2
- erste
Verzögerungsleitung
- 3
- zweite
Verzögerungsleitung
- 4
- Verzögerungselement
- 5
- justierbarer
Zwischenspeicher
- 6
- 2/1-Multiplexer
- 7
- zweiter
Zwischenspeicher
- 8
- Phasenverschiebungsvorrichtung
- 9
- Phasenverschiebungsvorrichtung
- 10
- Verzögerungselement
- 11
- erste
Verzögerungsleitung
- 12
- zweite
Verzögerungsleitung
- 13
- Phasenverschiebungsvorrichtung
- 14
- Verzögerungselement
- 15
- erste
Verzögerungsleitung
- 16
- zweite
Verzögerungsleitung
- PD
- Phasenvergleichsschaltung
- A
- Anfang
einer Verzögerungsleitung
- B
- Ende
einer Verzögerungsleitung
- BUF
- Zwischenspeicher
- CLKIN
- Eingangstaktsignal
- CLKOUT
- Ausgabetaktsignal
- DL
- Verzögerungselemente
- DLCTR
- Steuerinformation
- IN1
- Signaleingang
- IN2
- Signaleingang
- LF
- Schleifenfilter
- MUX
- Multiplexer
- OUT1
- Signalausgang
- OUT2
- Signalausgang
- PhaseSel
- Phasenausgaben-Steuereingabe
- REFCLK
- Referenztaktsignal
- SIGIN
- Eingangssignal