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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Verzögerungsregelkreisschaltung
für ein
Speicherbauelement und auf ein zugehöriges Verzögerungsregelkreisverfahren.
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Verzögerungsregelkreisschaltungen (DLL-Schaltungen)
und zugehörige
Verfahren dienen typischerweise dazu, ein Referenztaktsignal um
eine vorgebbare Zeitspanne zu verzögern, um ein gegenüber dem
Referenztaktsignal verzögertes
Taktsignal bereitzustellen. Die Erzeugung verzögerter Taktsignale ist häufig in
bestimmten Schaltkreisen notwendig, die relativ hohe Integrationsdichten
aufweisen und mit externen Taktsignalen synchronisiert werden, wie
beispielsweise Schaltungen vom Typ Rambus-DRAM (RDRAM) und vom Typ
synchroner DRAM (SDRAM).
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Im
allgemeinen werden externe Taktsignale über einen Eingabeanschluss
eines integrierten Halbleiterschaltkreises zugeführt und von dort zu verschiedenen
Komponenten des Schaltkreises verteilt. Ein Taktsignal, das an einer
relativ weit vom Eingangsanschluss entfernten Kom ponente ankommt, kann
verglichen mit dem gleichen Taktsignal, das an einer Komponente
direkt benachbart zum Eingangsanschluss ankommt, beträchtlich
verzögert
sein. Mit wachsender Taktfrequenz ist es daher immer schwieriger,
die Synchronisation zwischen den verschiedenen Komponenten des integrierten
Halbleiterschaltkreises beizubehalten. Außerdem kann die Verzögerung des
Taktsignals den Hochfrequenzbetrieb des integrierten Halbleiterschaltkreises
beeinträchtigen, indem
die zur Ausgabe von Daten notwendige Zeitspanne (Ausgabedaten-Zugriffszeit) ansteigt.
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Im
Bemühen,
die Synchronisation von Komponenten zu erleichtern, kann der integrierte
Halbleiterschaltkreis insbesondere mit einer DLL-Schaltung ausgerüstet sein, welche die externen
Taktsignale empfängt
und interne Taktsignale erzeugt, die um eine vorgebbare Zeitspanne
relativ zu den externen Taktsignalen verzögert sind. Diese verzögerten internen
Taktsignale werden selektiv den jeweiligen Komponenten des integrierten
Halbleiterschaltkreises als Taktsignale zugeführt.
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1 veranschaulicht
im Blockschaltbild eine herkömmliche
registergesteuerte DLL(RDLL)-Schaltung. Diese beinhaltet, wie gezeigt, eine
Verzögerungsleitung 13,
im folgenden auch als Verzögerungsstufe
bezeichnet, zur Verzögerung
eines externen Taktsignals CLKin, um ein gegenüber diesem verzögertes internes
Taktsignal CLKout zu gewinnen. Die Verzögerungsleitung 13 umfasst
eine Mehrzahl nicht gezeigter Einheitsverzögerungsschaltkreise, die selektiv
in Reaktion auf jeweilige Steuersignale S1 bis Sn in Funktion gesetzt
werden. Das Maß an
Verzögerung
des internen Taktsignals CLKout relativ zum externen Taktsignal
CLKin hängt von
der Anzahl an Einheitsverzögerungsschaltkreisen
ab, die durch die Steuersignale S1 bis Sn effektiv aktiviert werden.
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Ein
Verzögerungskompensator 17 gibt
ein Signal CLKout' basierend
auf einem internen Eingangssignal CLKout ab. Ein Phasendetektor 11 de tektiert
die Phasendifferenz zwischen dem Signal CLKout' und dem externen Taktsignal CLKin und
erzeugt ein Rechtsschiebe(SR)-Signal oder ein Linksschiebe(SL)-Signal
basierend auf der Phase des internen Signals CLKout oder des Signals
CLKout' relativ
zu derjenigen des externen Signals CLKin. Speziell wird ein SR-Signal
erzeugt, wenn das interne Signal CLKout dem externen Signal CLKin
nacheilt, während
ein SL-Signal erzeugt
wird, wenn das interne Signal CLKout dem externen Signal CLKin voreilt.
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Eine
Steuerschaltung 15, die im wesentlichen ein Schieberegister
darstellt, schiebt die Ausgangssteuersignale S1 bis Sn in eine Richtung,
die sich nach dem SR- bzw. SL-Signal richtet. Auf diese Weise wird
die Anzahl an Einheitsverzögerungsschaltkreisen,
die in der Verzögerungsleitung 13 aktiviert
werden, auf der Basis von Änderungen
der Werte der Steuersignale S1 bis Sn variiert. Dadurch wird die
Verzögerungszeit
der Verzögerungsleitung 13 basierend
auf der Phasendifferenz zwischen dem externen Taktsignal CLKin und
dem internen Taktsignal CLKout verändert.
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2 veranschaulicht
in einem Zeitablaufdiagramm die Beziehung zwischen einer Taktperiode tCC
eines Funktionstaktes und einer Verzögerungszeit td der Einheitsverzögerungsschaltkreise
in der herkömmlichen
DLL-Schaltung von 1. Die veranschaulichten Beziehungen
basieren auf einem synchronen DRAM, bei dem eine CAS-Latenz (CL) den
Wert 3 hat, wenn die Frequenz des Funktionstaktes innerhalb des
Bereichs von 166 MHz bis 200 MHz liegt, während die CL den Wert 4 hat,
wenn die Frequenz des Funktionstaktes innerhalb des Bereichs von
200 MHz bis 250 MHz liegt, und den Wert 5 hat, wenn die Frequenz
des Funktionstaktes innerhalb des Bereichs von 250 MHz bis 300 MHz
liegt.
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Allgemein
muss die DLL-Schaltung einen weiten Regelbereich haben, um innerhalb
eines weiten Frequenzbereichs zu arbeiten. Außerdem muss die DLL-Schaltung
eine ausreichende Anzahl an Einheitsverzögerungsschaltkreisen aufweisen,
von denen jeder eine sehr kleine Verzögerungszeit hat, um eine hohe,
d. h. feine Regelungsauflösung
insbesondere in einem Hochfrequenzbereich zu erhalten.
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Die
Verzögerungszeit
td eines Einheitsverzögerungsschaltkreises
definiert effektiv die Regelungsauflösung. Um beispielsweise eine
spezifizierte Verzögerungsauflösung im
Hochfrequenzbereich zu erhalten, sollte die Verzögerungszeit td der Einheitsverzögerungsschaltkreise
auf 1/6 ns ausgelegt sein. In diesem Fall sind, wie aus 2 ersichtlich,
mindestens 36 Einheitsverzögerungsschaltkreise
in der Verzögerungsleitung 13 von 1 erforderlich,
um den Betrieb im Niederfrequenzbereich sicherzustellen. Während somit
die Regelungsauflösung
im Niederfrequenzbereich 1/6 ns beträgt, ist die Regelungsdauer
im ungünstigsten
Fall gleich 36 Zyklen und damit unerwünscht lang.
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Andererseits
sollte die Verzögerungszeit
der Einheitsverzögerungsschaltkreise
beim Betrieb im Niederfrequenzbereich relativ lang sein, um die
Anzahl an Zyklen der Regelungszeit im ungünstigsten Fall zu redu zieren.
Hingegen sollte die Verzögerungszeit
der Einheitsverzögerungsschaltkreise
beim Betrieb im Hochfrequenzbereich relativ kurz gehalten werden,
um die erforderliche Regelungsauflösung zu erzielen, was andererseits
die Anzahl an Zyklen der Regelungsdauer im ungünstigsten Fall im Niederfrequenzbereich
unvermeidlicherweise erhöht.
Mit anderen Worten steigt die Regelungszeit im Niederfrequenzbereich
an, wenn die Einheitsverzögerungszeit td
verkürzt
wird, um die Auflösung
im Hochfrequenzbereich zu steigern.
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Eine
in der Offenlegungsschrift
DE
100 43 650 A1 offenbarte Verzögerungsregelkreisschaltung für ein Speicherbauelement
beinhaltet eine Verzögerungsstufe,
die ein Eingangstaktsignal empfängt
und eine Mehrzahl von kaskadierten Einheitsverzögerungsschaltkreisen umfasst,
einen Phasendetektor, der die Phasendifferenz zwischen dem Eingangstaktsignal
und einem Ausgangstaktsignal der Verzögerungsstufe detektiert, und
eine Vorwärts/Rückwärts-Zählerschaltung,
die einen aktivierten Zustand der Einheitsverzögerungsschaltkreise in Abhängigkeit
von einem Ausgangssignal des Phasendetektors steuert. Die kaskadierten
Einheitsverzögerungsschaltkreise
umfassen zwei Gruppen von kaskadierten Verzögerungseinheiten. In der einen
Gruppe ist der ersten Verzögerungseinheit
eine erste Einheitsverzögerungszeit
zugeordnet, den nachfolgenden Verzögerungseinheiten jeweils eine
um den Faktor zwei erhöhte
Einheitsverzögerungszeit.
In der anderen Gruppe ist jeder Verzögerungseinheit eine zweite Einheitsverzögerungszeit
zugeordnet.
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Eine
in der Patentschrift
US 6.081.142 offenbarte
Verzögerungsregelkreisschaltung
für ein Speicherbauelement
beinhaltet eine Verzögerungsstufe,
die ein Eingangstaktsignal empfängt
und eine Mehrzahl von kaskadierten Einheitsverzögerungsschaltkreisen umfasst,
einen Phasendetektor zur Detektion der Phasendifferenz zwischen
dem Eingangstaktsignal und einem Ausgangstaktsignal der Verzögerungsstufe
und einen Schieberegisterschaltkreis mit einer Mehrzahl von Schaltkreisstu fen,
die parallele Steuersignale an die jeweiligen Einheitsverzögerungsschaltkreise
abgeben, wobei die parallelen Steuersignale ein Mehrbit-Ausgangssignal des Schieberegisterschaltkreises
bilden und die Richtung des Bitschiebevorgangs des Schieberegisterschaltkreises
durch ein Ausgangssignal des Phasendetektors variabel gesteuert
wird.
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Der
Erfindung liegt als technisches Problem die Bereitstellung einer
Verzögerungsregelkreisschaltung
und eines Verzögerungsregelkreisverfahrens
der eingangs genannten Art für
ein Speicherbauelement zugrunde, die einen weiten Regelungsbereich,
eine hohe Regelungsauflösung
und eine relativ kurze Regelungszeit in einem Niederfrequenzbereich
ermöglichen.
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Die
Erfindung löst
dieses Problem durch die Bereitstellung einer Verzögerungsregelkreisschaltung
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie eines Verzögerungsregelkreisverfahrens
mit den Merkmalen des Anspruchs 19 oder 23.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Vorteilhafte,
nachfolgend beschriebene Ausführungsformen
der Erfindung sowie das zu deren besserem Verständnis oben erläuterte,
herkömmliche
Ausführungsbeispiel
sind in den Zeichnungen dargestellt, in denen zeigen:
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1 ein
Blockschaltbild einer herkömmlichen
registergesteuerten Verzögerungsregelkreis(RDLL)-Schaltung,
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2 ein
Zeitablaufdiagramm zur Veranschaulichung der Beziehung zwischen
einer Taktperiode eines Betriebstaktes und der Verzögerungszeit von
Einheitsverzögerungsschaltkreisen
in der herkömmlichen
DLL-Schaltung von 1,
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3 ein
Blockschaltbild einer ersten erfindungsgemäßen DLL-Schaltung,
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4 ein
Schaltbild einer Verzögerungsstufe
und eines Einheitsverzögerungszeit-Einstellschaltkreises
der DLL-Schaltung von 3,
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5 ein
Blockschaltbild einer weiteren Realisierung für den Einheitsverzögerungszeit-Einstellschaltkreis
der DLL-Schaltung von 3,
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6 ein
Zeitablaufdiagramm zur Veranschaulichung der Beziehung zwischen
einer Taktperiode eines Betriebstaktes und der Verzögerungszeit von
Einheitsverzögerungsschaltkreisen
in der DLL-Schaltung
von 3,
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7 ein
Blockschaltbild einer zweiten erfindungsgemäßen DLL-Schaltung,
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8 ein
Schaltbild einer Verzögerungsstufe
und eines Steuerschaltkreises der DLL-Schaltung von 7,
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9 ein
Blockschaltbild einer dritten erfindungsgemäßen, analogen DLL-Schaltung
und
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10 ein
Schaltbild einer Verzögerungsstufe
in der analogen DLL-Schaltung
von 9.
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3 zeigt
im Blockschaltbild eine erste erfindungsgemäße DLL-Schaltung mit einem
Phasendetektor 31, einer Verzögerungsleitung bzw. Verzögerungsstufe 33,
einem Steuerschaltkreis 35, einem Verzögerungskompensator 37,
einem Einheitsverzögerungszeit-Einstellschaltkreis 38 und
einem Modusregistersatz 39.
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Wie
aus 3 ersichtlich, wird ein externes Taktsignal CLKin
durch die Verzögerungsstufe 33 verzögert, um
ein gegenüber
dem externen Taktsignal CLKin verzögertes internes Taktsignal
CLKout zu erzeugen. Die Verzögerungsstufe 33 umfasst
eine Mehrzahl nicht gezeigter Einheitsverzögerungsschaltkreise, die in
Reaktion auf jeweilige Steuersignale S1 bis Sn selektiv aktiviert
werden. Die Einheitsverzögerungsschaltkreise
sind als Kaskade in Reihe geschaltet, so dass das Maß an Verzögerung des
internen Taktsignals CLKout relativ zum externen Taktsignal CLKin
von der Anzahl an Einheitsverzögerungsschaltkreisen
abhängt,
die durch die Steuersignale S1 bis Sn effektiv aktiviert werden.
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Der
Phasendetektor 31 empfängt
ein Signal CLKout',
welches das interne Signal CLKout nach Durchtritt durch den Verzögerungskompensator 37 ist,
sowie das externe Signal CLKin. Wenn die DLL-Schaltung in einem
synchronen DRAM verwendet wird, besitzt der Verzögerungskompensator 37, der
eine Art von Verzögerungsschaltkreis
darstellt, eine Verzögerungsdauer,
die der Summe der Verzögerungszeit
eines Eingangspuffers zum Puffern des externen Signals CLKin und
der Verzögerungszeit entspricht,
wenn Daten in Reaktion auf das interne Signal CLKout an einen Ausgangsanschluss
abgegeben werden. Der Verzögerungskompensator 37 kann
alternativ in der DLL-Schaltung fehlen, wobei in diesem Fall das
interne Taktsignal CLKout direkt dem Phasendetektor 31 zugeführt wird.
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Der
Phasendetektor 31 detektiert die Phasendifferenz zwischen
dem internen Taktsignal CLKout bzw. CLKout' und dem externen Taktsignal CLKin.
Außerdem
erzeugt der Phasendetektor 31 ein Rechtsschiebe(SR)-Signal
oder ein Linksschiebe(SL)-Signal basierend auf der Phase des internen Signals
CLKout relativ zum externen Signal CLKin. Dabei wird ein SR-Signal
erzeugt, wenn das interne Signal CLKout dem externen Signal CLKin
nacheilt, während
ein SL-Signal erzeugt wird, wenn das interne Signal CLKout dem externen
Signal CLKin voreilt.
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Der
Steuerschaltkreis 35, der als ein Schieberegister aufgebaut
sein kann, schiebt die Ausgangssteuersignale S1 bis Sn in einer
auf das SR-Signal
bzw. das SL-Signal ansprechenden Richtung. Auf diese Weise wird
die Anzahl an Einheitsverzögerungsschaltkreisen,
die in der Verzö gerungsstufe 33 aktiviert
sind, auf der Basis von Änderungen
in den Werten der Steuersignale S1 bis Sn variiert. Dadurch wird
die Verzögerungszeit
der Verzögerungsstufe 33 basierend
auf der Phasendifferenz zwischen dem externen Taktsignal CLKin und
dem internen Taktsignal CLKout verändert.
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Wie
unten näher
erläutert,
variiert der Einheitsverzögerungszeit-Einstellschaltkreis 38 die
Verzögerungszeit
jedes Einheitsverzögerungsschaltkreises
in der Verzögerungsstufe 33 in
Reaktion auf Steuersignale, die für eine Spaltenadressenabtast(CAS)-Latenz
indikativ sind. In diesem Beispiel dienen als Steuersignale ein
Signal CL3 und ein Signal CL4, die vom Modusregistersatz 39 abgegeben werden.
Der Modusregistersatz 39 ist typischerweise in einem synchronen
DRAM enthalten, um Betriebsarten in Abhängigkeit von einer Betriebsfrequenz
des synchronen DRAM zu steuern. Wenn beispielsweise die Frequenz
eines externen Taktsignals CLKin als einem Betriebstakt innerhalb
des Bereichs von 166 MHz bis 200 MHz liegt, ist die CAS-Latenz gleich
3, wenn die Frequenz des externen Taktsignals CLKin innerhalb des
Bereichs von 200 MHz bis 250 MHz liegt, ist die CAS-Latenz gleich
4, und wenn die Frequenz des externen Taktsignals CLKin innerhalb
des Bereichs von 250 MHz bis 300 MHz liegt, ist die CAS-Latenz gleich
5. Wenn die CAS-Latenz gleich 3 ist, wird das CAS-Latenzsignal CL3
aktiviert, und wenn die CAS-Latenz gleich 4 ist, wird das CAS-Latenzsignal
CL4 aktiviert. Wenn die CAS-Latenz gleich 5 ist, wird keines der
beiden CAS-Latenzsignale
CL3 und CL4 aktiviert.1
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4 zeigt
im Schaltbild eine Realisierung der Verzögerungsstufe 33 und
des Einheitsverzögerungszeit-Einstellschaltkreises 38 für die DLL-Schaltung von 3.
Im Beispiel von 4 umfasst die Verzögerungsstufe 33 eine
Mehrzahl von Einheitsverzögerungsschaltkreisen 331, 332, 333,
die zueinander in Reihe geschaltet sind. Wie gezeigt, ist die Verzögerungsstufe 33 in
diesem Beispiel aus drei Einheitsverzögerungs schaltkreisen aufgebaut.
Die Verzögerungsstufe 33 verzögert ein
externes Signal CLKin über
eine Anzahl von Einheitsverzögerungsschaltkreisen,
die durch die Steuersignale S1, S2 und S3 effektiv aktiviert werden,
um das verzögerte
externe Signal als das interne Signal CLKout abzugeben. Wenn beispielsweise
die Steuersignale S1, S2 und S3 die Werte 0,1 bzw. 0 haben, wird
das externe Signal CLKin durch die zwei Einheitsverzögerungsschaltkreise 332 und 333 verzögert. Wenn
die Steuersignale S1, S2 und S3 durch den Steuerschaltkreis 35 von 3 nach
links verschoben werden und somit die Werte 1, 0 bzw. 1 annehmen,
wird das externe Signal CLKin durch die Einheitsverzögerungsschaltkreise 331, 332 und 333 verzögert.
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Bevorzugt
sind die Verzögerungszeiten
der Einheitsverzögerungsschaltkreise 331, 332, 333 kurz genug,
um eine ausreichende Regelungsauflösung in einem Hochfrequenzbereich
(CL = 5) bereitzustellen. Andererseits ist es wünschenswert, dass die Verzögerungszeiten
der Einheitsverzögerungsschaltkreise 331, 332, 333 lang
genug sind, um die maximale Anzahl an Regelungszyklen in einem Niederfrequenzbereich
zu verringern. Wie unten erläutert,
arbeitet der Einheitsverzögerungszeit-Einstellschaltkreis 38 dahingehend,
die Einheitsverzögerungszeit der
Einheitsverzögerungsschaltkreise
in Bereichen niedriger Frequenz relativ zur Einheitsverzögerungszeit
in Bereichen höherer
Frequenz zu erhöhen.
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Wie
aus 4 weiter ersichtlich, umfasst der Einheitsverzögerungszeit-Einstellschaltkreis 38 in diesem
Beispiel eine Mehrzahl programmierbarer Verzögerungseinheiten 381, 382 und 383,
die jeweils mit einem der Einheitsverzögerungsschaltkreise 331, 332, 333 verbunden
sind. Die programmierbaren Verzögerungseinheiten 381, 382, 383 erhöhen selektiv
die Verzögerungszeit
des jeweiligen Einheitsverzögerungsschaltkreises 331, 332, 333 in
Reaktion auf die CAS-Latenzsignale CL3 und CL4.
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Im
gezeigten Beispiel umfassen die programmierbaren Verzögerungseinheiten 381, 382, 383 jeweils
ein erstes und zweites Schaltelement SW1, SW2 sowie einen ersten
und zweiten MOS-Kondensator CP1, CP2. Die ersten Schaltelemente
SW1 sind mit einem Ende an einen jeweiligen Knoten D1, D2, D3 des
betreffenden Einheitsverzögerungsschaltkreises 331, 332, 333 angeschlossen und
werden in Reaktion auf das CAS-Latenzsignal CL4 leitend oder sperrend
geschaltet. Die zweiten Schaltelemente SW2 sind mit einem Ende ebenfalls an
die Knoten D1, D2, D3 angeschlossen und werden in Reaktion auf das
CAS-Latenzsignal
CL3 leitend oder sperrend geschaltet. Die ersten MOS-Kondensatoren CP1
sind jeweils zwischen das andere Ende des zugehörigen ersten Schaltelementes
SW1 und eine Massespannung VSS eingeschleift, während die zweiten MOS-Kondensatoren
CP2 jeweils zwischen das andere Ende des zugehörigen zweiten Schaltelementes
SW2 und die Massespannung VSS eingeschleift sind. In diesem Beispiel
ist die Kapazität jedes
zweiten MOS-Kondensators CP2 größer als diejenige
jedes ersten MOS-Kondensators CP1.
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Wenn
im Betrieb die CAS-Latenz gleich 5 (Hochfrequenzbereich) ist, sind
die CAS-Latenzsignale CL3 und CL4 auf niedrigem Logikpegel deaktiviert.
Dadurch sind alle ersten und zweiten Schaltelemente SW1, SW2 sperrend
geschaltet, und die Lastkapazität
an jedem der Knoten D1, D2 und D3 der Einheitsverzögerungsschaltkreise 331, 332, 333 ist nicht
erhöht.
Folglich sind die Verzögerungszeiten der
Einheitsverzögerungsschaltkreise 331, 332, 333 nicht
erhöht,
und es wird eine hohe Regelungsauflösung im Hochfrequenzbereich
beibehalten.
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Wenn
die CAS-Latenz gleich 4 (Mittelfrequenzbereich) ist, ist das CAS-Latenzsignal CL4
auf hohem Logikpegel aktiviert, während das CAS-Latenzsignal CL3
auf niedrigem Logikpegel deaktiviert bleibt. Dadurch werden die
ersten Schaltelemente SW1 leitend geschaltet, und die zweiten Schaltelemente
SW2 bleiben gesperrt. Folglich sind die MOS- Kondensatoren CP1 aktiv an die Knoten
D1, D2 und D3 angebunden, wodurch die Lastkapazität jedes
Knotens D1, D2 und D3 ansteigt, so dass die Verzögerungszeit jedes der Einheitsverzögerungsschaltkreise 331, 332, 333 angehoben
wird.
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Wenn
die CAS-Latenz den Wert 3 (Niederfrequenzbereich) hat, ist das CAS-Latenzsignal
CL3 auf hohem Logikpegel aktiviert, während das CAS-Latenzsignal
CL4 auf niedrigem Logikpegel deaktiviert ist. Dadurch sind die ersten
Schaltelemente SW1 sperrend geschaltet, während die zweiten Schaltelemente
SW2 leitend geschaltet sind. Folglich sind die zweiten MOS-Kondensatoren
CP2 in aktiver Funktion mit den Knoten D1, D2 und D3 verbunden, so
dass die Lastkapazität
jedes Knotens D1, D2 und D3 weiter erhöht wird, was die Verzögerungszeit
jedes Einheitsverzögerungsschaltkreises 331, 332, 333 weiter
steigert.
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Es
ist selbstverständlich
möglich,
das Ein/Aus-Verhalten der Schaltelemente SW1 und SW2 relativ zu
den Zuständen
der CAS-Latenzsignale vom Wert 3 und 4 zu ändern, beispielsweise im Fall,
dass die Kapazität
jedes zweiten MOS-Kondensators CP2 größer als oder gleich groß wie die
Kapazität
jedes ersten MOS-Kondensators CP1 ist. Mit anderen Worten können ein
oder beide Kondensatoren selektiv mit dem betreffenden Knoten des
zugehörigen
Einheitsverzögerungsschaltkreises
verbunden werden, solange die Schaltelement- und Kondensatorkomponenten
derart arbeiten, dass die kapazitive Last jedes Einheitsverzögerungsschaltkreises
angehoben wird, wenn die CAS-Latenz den Wert 4 und nicht den Wert
5 hat, und die kapazitive Last weiter angehoben wird, wenn die CAS-Latenz
den Wert 3 hat. Es versteht sich für den Fachmann, dass zur Realisierung
dieser Funktionalität
auch andere Konfigurationen anstelle der in 4 gezeigten
Konfiguration möglich
sind. In gleicher Weise sind zwar in 4 die ersten
und zweiten Kondensatoren als NMOS-Transistoren dargestellt, es
können
jedoch alternativ andere kapazitive Elemente verwendet werden, einschließlich PMOS-Transistoren.
Im Fall von PMOS-Transistoren sind die Endanschlüsse der ersten und zweiten
Kondensatoren an eine jeweilige Speisespannung VDD anstatt an die
Massespannung VSS angeschlossen.
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5 veranschaulicht
im Schaltbild eine weitere mögliche
Realisierung für
den Einheitsverzögerungszeit-Einstellschaltkreis 38 der
DLL-Schaltung von 3.
Im Beispiel von 5 umfasst ein entsprechender
Einheitsverzögerungszeit-Einstellschaltkreis 38' programmierbare
Verzögerungseinheiten 381', 382' und 383' und einen Logikschaltkreis 400.
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Die
programmierbaren Verzögerungseinheiten 381', 382' und 383' beinhalten
jeweils einen ersten und zweiten MOS-Kondensator CP3, CP4. Die ersten
und zweiten MOS-Kondensatoren CP3, CP4 sind mit einem Ende an den
jeweiligen Knoten D1, D2 und D3 der Einheitsverzögerungsschaltkreise 331, 332 und 333 entsprechend 4 angeschlossen.
Mit ihren anderen Enden sind die ersten Kondensatoren CP3 jeweils
an einen ersten Ausgangsknoten X des Logikschaltkreises 400 angeschlossen, während die
zweiten Kondensatoren CP4 mit ihren anderen Enden jeweils an einen
zweiten Ausgangsknoten Y des Logikschaltkreises 400 angeschlossen sind.
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In
diesem Beispiel umfasst der Logikschaltkreis 400 ein NOR-Gatter 401,
einen Inverter 402 und ein ODER-Gatter 403. Der
Logikschaltkreis 400 gibt einen niedrigen Logikpegelwert
am ersten und zweiten Ausgangsknoten X, Y ab, wenn das CAS-Latenzsignal
CL3 auf hohem Logikpegel liegt, während er einen niedrigen Logikpegelwert
am ersten Ausgangsknoten X und einen hohen Logikpegelwert am zweiten
Ausgangsknoten Y abgibt, wenn das CAS-Latenzsignal CL4 auf hohem
Logikpegel liegt.
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Wenn
im Betrieb die CAS-Latenz gleich 5 ist, sind die CAS-Latenzsignale
CL3 und CL4 auf niedrigem Logikpegel deaktiviert. Dadurch be finden
sich der erste und zweite Ausgangsknoten X und Y des Logikschaltkreises 400 auf
hohem Logikpegel. Folglich ist die Lastkapazität der Knoten D1, D2 und D3 der
Einheitsverzögerungsschaltkreise 331, 332, 333 nicht
oder allenfalls geringfügig
erhöht,
so dass dementsprechend die Verzögerungszeiten
der Einheitsverzögerungsschaltkreise 331, 332, 333 nicht
angehoben sind.
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Wenn
die CAS-Latenz gleich 4 ist, bleibt das CAS-Latenzsignal CL4 auf
hohem Logikpegel aktiviert, während
das CAS-Latenzsignal CL3 auf niedrigem Logikpegel deaktiviert ist.
Dadurch ist der erste Ausgangsknoten X des Logikschaltkreises 400 auf niedrigem
Logikpegel, während
der zweite Ausgangsknoten Y des Logikschaltkreises 400 auf
hohem Logikpegel liegt. Folglich ist die Lastkapazität an den
Knoten D1, D2 und D3 durch den jeweiligen Kondensator CP3 erhöht, so dass
die Verzögerungszeit der
Einheitsverzögerungsschaltkreise 331, 332 und 333 gemäß 4 angehoben
ist.
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Wenn
die CAS-Latenz den Wert 3 hat, ist das CAS-Latenzsignal CL3 auf
hohem Logikpegel aktiviert, während
das CAS-Latenzsignal CL4 auf niedrigem Logikpegel deaktiviert ist.
Dadurch liegen der erste und zweite Ausgangsknoten X und Y des Logikschaltkreises 400 auf
niedrigem Logikpegel. Folglich ist die Lastkapazität der Knoten
D1, D2 und D3 durch die Kondensatoren CP3 und CP4 noch weiter erhöht, was
die Verzögerungszeiten
der Einheitsverzögerungsschaltkreise 331, 332 und 333 gemäß 4 weiter
anhebt.
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6 veranschaulicht
die Beziehung zwischen einer Taktperiode tCC eines Funktions- bzw. Betriebstaktes
und der Verzögerungszeit
td der Einheitsverzögerungsschaltkreise
in der DLL-Schaltung von 3. Die gezeigten Beziehungen
basieren auf einem synchronen DRAM, bei dem die CAS-Latenz (CL)
den Wert 3 hat, wenn die Frequenz eines Betriebstaktes innerhalb
des Bereichs von 166 MHz bis 200 MHz liegt, während CL den Wert 4 hat, wenn
die Frequenz des Betriebstaktes innerhalb des Bereichs von 200 MHz
bis 250 MHz liegt, und CL den Wert 5 hat, wenn die Frequenz des
Betriebstaktes innerhalb des Bereichs von 250 MHz bis 300 MHz liegt.
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Wie
aus 6 ersichtlich, ist die Verzögerungszeit td und damit die
Regelungsauflösung
jedes Einheitsverzögerungsschaltkreises
in einem Hochfrequenzbereich (CL = 5) gleich 1/6 ns, während sie in
einem Mittelfrequenzbereich (CL = 4) gleich 2/6 ns und in einem
Niederfrequenzbereich (CL = 3) gleich 4/6 ns beträgt.
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Demgemäß wird im
Hochfrequenzbereich durch das Vorhandensein von Einheitsverzögerungsschaltkreisen
mit relativ kurzen Einheitsverzögerungszeiten
eine hohe Regelungsauflösung
erzielt. Andererseits wird für
den Betrieb im Niederfrequenzbereich das Vorhandensein einer hohen
Anzahl solcher Einheitsverzögerungsschaltkreise
dadurch vermieden, dass die Einheitsverzögerungszeit jedes Einheitsverzögerungsschaltkreises
selektiv angehoben wird. Dadurch wird ein weiter Regelungsbereich erreicht,
während
die Anzahl an Regelungszyklen, die im Niederfrequenzbereich benötigt werden,
reduziert ist. Im vorliegenden Beispiel ist die maximale Regelungsdauer
auf neun Zyklen im Niederfrequenzbereich mit CL = 3 reduziert, verglichen
mit 36 Zyklen bei der herkömmlichen
DLL-Schaltung von 1.
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Zur
einfachen Erläuterung
sind im Beispiel von 6 die Verzögerungszeiten td der Einheitsverzögerungsschaltkreise
jedes Mal verdoppelt, wenn die CAS-Latenz reduziert wird. Die Erfindung
ist jedoch nicht auf diese Maßnahme
beschränkt,
vielmehr können
andere relative Erhöhungen
der Einheitsverzögerungszeiten
td je nach Bedarf vorgesehen werden.
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7 zeigt
im Blockschaltbild eine zweite erfindungsgemäße DLL-Schaltung mit einem Phasendetektor 71,
einer Verzögerungsstufe 73,
einem Steuerschaltkreis 75, einem Verzögerungskompensator 77 und
einem Modusregistersatz 79.
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Wie
aus 7 ersichtlich, wird ein externes Taktsignal CLKin
durch die Verzögerungsstufe 73 verzögert, um
ein relativ zum externen Taktsignal CLKin verzögertes, internes Taktsignal
CLKout zu erzeugen. Die Verzögerungsstufe 73 beinhaltet
eine Mehrzahl von nicht gezeigten Einheitsverzögerungsschaltkreisen, die selektiv
in Reaktion auf jeweilige Steuersignale S1 bis Sn in Funktion gesetzt
werden. Die Einheitsverzögerungsschaltkreise
sind als Kaskade in Reihe geschaltet, so dass das Maß an Verzögerung des
internen Taktsignals CLKout relativ zum externen Taktsignal CLKin
von der Anzahl an Einheitsverzögerungsschaltkreisen
abhängt,
die durch die Steuersignale S1 bis Sn aktiviert werden.
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Der
Phasendetektor 71 empfängt
ein Signal CLKout',
welches das interne Signal CLKout nach Passieren des Verzögerungskompensators 74 darstellt,
und das externe Signal CLKin. Wenn der DLL-Schaltkreis in einem
synchronen DRAM verwendet wird, weist der Verzögerungskompensator 77,
der eine Art Verzögerungsschaltkreis
darstellt, eine Verzögerungszeit
auf, die der Summe der Verzögerungszeit
eines Eingangspuffers zum Puffern des externen Signals CLKin und
der Verzögerungszeit
vom Abgeben von Daten an einen Ausgangsanschluss in Reaktion auf
das interne Signal CLKout entspricht. Der Verzögerungskompensator 77 kann alternativ
bei der DLL-Schaltung fehlen, wobei in diesem Fall das interne Taktsignal
CLKout direkt dem Phasendetektor 71 zugeführt wird.
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Der
Phasendetektor 71 detektiert die Phasendifferenz zwischen
dem internen Taktsignal CLKout bzw. CLKout' und dem externen Taktsignal CLKin.
Außerdem
erzeugt der Phasendetektor 71 ein Rechtsschie be(SR)-Signal
oder ein Linksschiebe(SL)Signal basierend auf der Phase des internen Signals
CLKout relativ zum externen Signal CLKin. Speziell wird ein SR-Signal
erzeugt, wenn das interne Signal CLKout dem externen Signal CLKin
nacheilt, während
ein SL-Signal erzeugt wird, wenn das interne Signal CLKout dem externen
Signal CLKin voreilt.
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Der
Steuerschaltkreis 75 arbeitet als ein Schieberegisterschaltkreis
mit mehreren Schaltkreisstufen, welche die parallelen Steuersignale
S1 bis Sn an den jeweiligen Einheitsverzögerungsschaltkreis der Verzögerungsstufe 73 abgeben.
Die Steuersignale S1 bis Sn stellen effektiv ein Mehrbit-Ausgangssignal
des Steuerschaltkreises 75 dar.
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Wie
im ersten Ausführungsbeispiel
speichert der Modusregistersatz 79 einen Wert, der für eine CAS-Latenz
des Speicherbauelements indikativ ist. Der Steuerschaltkreis 75 spricht
ebenso wie im ersten Ausführungsbeispiel
auf den Phasendetektor 71 an, um eine Bitverschiebung der
Ausgangssteuersignale S1 bis Sn in einer Richtung auszuführen, die dem
vom Phasendetektor 71 abgegebenen Signal SL bzw. SR entspricht.
Der Steuerschaltkreis 75 unterscheidet sich jedoch von
demjenigen des ersten Beispiels darin, dass zusätzlich zur variablen Bitschieberichtung
die Anzahl an Stufen jedes Bitschiebevorgangs des Steuerschaltkreises 75 veränderlich ist
und durch den im Modusregistersatz 79 gespeicherten CAS-Latenzwert
gesteuert wird. Auf diese Weise variiert der Steuerschaltkreis 75 effektiv
einen Phasenregelungsschritt der Verzögerungsstufe 73 in Abhängigkeit
von der durch den Modusregistersatz 79 angezeigten CAS-Latenz.
Struktur und Betriebsweise des Steuerschaltkreises 75 dieses
Ausführungsbeispiels
werden unten unter Bezugnahme auf 8 näher erläutert.
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8 veranschaulicht
eine mögliche
schaltungstechnische Realisierung der Verzögerungsstufe 73 und
des Steuerschaltkreises 75 von 7. Die Verzögerungsleitung 73 beinhaltet
in diesem Fall Einheitsverzöge rungsschaltkreise 731, 732 und 733,
die den Einheitsverzögerungsschaltkreisen 331, 332, 333 von 4 entsprechen.
Der Steuerschaltkreis 75 ist effektiv als ein Schieberegister
mit einer Mehrzahl von Stufen in Form von Flip-Flops 751, 752 und 753,
einer Mehrzahl von Schaltelementen 754 bis 757 und
einer Schieberegister-Steuereinheit 758 aufbaut. Beispielhaft
zeigt somit 8 eine dreistufige Auslegung,
wobei alternativ eine Auslegung mit einer anderen Anzahl von Stufen
der Verzögerungsleitung 73 und
des Steuerschaltkreises 75 möglich ist.
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Die
Steuersignale S1, S2 und S3 werden von den Ausgangsknoten der Stufen 751, 752 und 753 abgegeben,
und die Schieberegister-Steuereinheit 758 steuert die Schieberichtung
für die
Steuersignale S1, S2 und S3 in Reaktion auf die vom Phasendetektor 71 der 7 abgegebenen
Signale SL und SR.
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Wie
aus 8 ersichtlich, sind die Schaltelemente 754 bis 757 zwischen
den Stufen 751, 752 und 753 eingeschleift
und werden in Reaktion auf die CAS-Latenzsignale CL3, CL4 und CL5
leitend oder sperrend geschaltet. Speziell ist das Schaltelement 754 zwischen
einen Eingangsknoten der Stufe 751 und einen Ausgangsknoten
der Stufe 752 eingeschleift und wird leitend geschaltet,
wenn das CAS-Latenzsignal CL5 auf hohem Logikpegel aktiviert ist.
Das Schaltelement 755 ist zwischen einen Eingangsknoten
der Stufe 752 und einen Ausgangsknoten der Stufe 753 eingeschleift
und wird ebenfalls leitend geschaltet, wenn das CAS-Latenzsignal CL5 auf
hohem Logikpegel aktiviert ist. Das Schaltelement 756 ist
zwischen den Eingangsknoten der Stufe 751 und den Ausgangsknoten
der Stufe 753 eingeschleift und ist leitend geschaltet,
wenn das CAS-Latenzsignal CL4 auf hohen Logikpegel aktiviert ist. Das
Schaltelement 757 ist zwischen einen Ausgangsknoten der
Stufe 751 und den Ausgangsknoten der Stufe 753 eingeschleift
und ist leitend geschaltet, wenn das CAS-Latenzsignal CL3 auf hohen
Logikpegel aktiviert ist.
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Wenn
im Betrieb die CAS-Latenz den Wert 5 hat, ist das CAS-Latenzsignal
CL5 auf hohem Logikpegel aktiviert, und die CAS-Latenzsignale CL3
und CL4 sind auf niedrigem Logikpegel deaktiviert. Dadurch sind
die Schaltelemente 754 und 755 leitend geschaltet,
und die Schaltelemente 756 und 757 sind sperrend
geschaltet. Folglich wird ein über
einen Eingangsknoten der Stufe 753 zugeführter Wert
zum jeweiligen Zeitpunkt um eine Stufe in Reaktion auf einen Steuertakt
CT verschoben. Wenn die CAS-Latenz gleich 4 ist, ist das CAS-Latenzsignal
CL4 auf hohem Logikpegel aktiviert, während die CAS-Latenzsignale
CL3 und CL5 auf niedrigem Logikpegel deaktiviert sind. Dadurch sind
die Schaltelemente 754, 755 und 757 sperrend
geschaltet, während
das Schaltelement 756 leitend geschaltet ist. Der Ausgangsknoten
der Stufe 752 ist in nicht gezeigter Weise auf den Wert
null zurückgesetzt.
Ein über
den Eingangsknoten der Stufe 753 zugeführter Wert wird somit zum jeweiligen
Zeitpunkt in Reaktion auf den Steuertakt CT um zwei Stufen verschoben.
Wenn die CAS-Latenz gleich 3 ist, ist das CAS-Latenzsignal CL3 auf
hohem Logikpegel aktiviert, während
die CAS-Latenzsignale CL4 und CL5 auf niedrigem Logikpegel deaktiviert
sind. Die Ausgangsknoten der Stufen 751 und 752 sind
in nicht gezeigter Weise auf den Wert null zurückgesetzt. Folglich sind die
Schaltelemente 754, 755 und 756 sperrend
geschaltet, während
das Schaltelement 757 leitend geschaltet ist. Ein über den
Eingangsknoten der Stufe 753 zugeführter Wert wird somit zum jeweiligen
Zeitpunkt in Reaktion auf den Steuertakt CT um drei Stufen verschoben.
Die Zustände
der Ausgangssignale der jeweiligen Stufen werden nach Abschluss
des Regelungsvorgangs auf den gleichen Wert zwischengespeichert.
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Auf
diese Weise variiert der Steuerschaltkreis 75 den Phasenregelungsschritt
der Verzögerungsleitung 73,
d. h. die Regelungsauflösung,
in Reaktion auf die CAS-Latenzsignale CL3, CL4 und CL5. Beispielhaft
sei der Fall betrachtet, dass die Verzögerungszeit der Einheitsverzögerungsschaltkreise 731, 732, 733 1/6
ns beträgt.
In einem Hochfrequenz bereich, in dem die CAS-Latenz den Wert 5 hat,
führt der
Steuerschaltkreis 75 den Bitschiebevorgang zum jeweiligen
Zeitpunkt um eine Stufe aus, und die Regelungsauflösung beträgt 1/6 ns.
In einem Mittelfrequenzbereich, in dem die CAS-Latenz den Wert 4 hat,
führt der
Steuerschaltkreis 75 den Bitschiebevorgang zum jeweiligen
Zeitpunkt um zwei Stufen aus, und die Regelungsauflösung beträgt 2/6 ns.
In einem Niederfrequenzbereich, in dem die CAS-Latenz den Wert 3
hat, führt
der Steuerschaltkreis 75 den Bitschiebevorgang zum jeweiligen
Zeitpunkt um drei Stufen aus, und die Regelungsauflösung beträgt 3/6 ns.
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Dementsprechend
wird im Hochfrequenzbereich durch das Vorhandensein von Einheitsverzögerungsschaltkreisen
mit relativ kurzen Einheitsverzögerungszeiten
eine hohe Regelungsauflösung
erreicht. Andererseits wird im Niederfrequenzbereich das Vorhandensein
einer hohen Anzahl solcher Einheitsverzögerungsschaltkreise vermieden,
indem selektiv die Anzahl an Stufen eines Bitschiebevorgangs in
Abhängigkeit
von der CAS-Latenz erhöht
wird. Dadurch wird ein weiter Regelungsbereich erreicht, während die
Anzahl an Regelungszyklen, die im Niederfrequenzbereich benötigt werden,
reduziert wird. Während
beispielhaft im Fall von 8 die Anzahl an Stufen für den Bitschiebevorgang
jedesmal inkrementiert wird, wenn die CAS-Latenz reduziert wird, ist
die Erfindung nicht auf diese Maßnahme beschränkt, vielmehr
können
alternativ andere relative Erhöhungen
der Anzahl an Stufen vorgesehen sein.
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9 zeigt
im Blockdiagramm eine dritte erfindungsgemäße DLL-Schaltung. Während die
beiden anderen gezeigten Ausführungsbeispiele
als digitale DLL-Schaltungen konfiguriert sind, ist dieses dritte
Ausführungsbeispiel
als analoge DLL-Schaltung aufgebaut.
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Wie
aus 9 ersichtlich, umfasst die analoge DLL-Schaltung
einen Phasendetektor 91, eine spannungsgesteuerte Verzögerungsstufe (VCDL) 93,
einen Ladungspumpschaltkreis 95, ein Tiefpassfilter 97,
einen Einheitsverzögerungszeit-Einstellschaltkreis 98,
einen Modusregistersatz 99 und einen Verzögerungskompensator 100.
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Wie
aus 9 ersichtlich, wird ein externes Taktsignal CLKin
durch die VCDL 93 verzögert,
um ein relativ zum externen Taktsignal CLKin verzögertes internes
Taktsignal CLKout zu erzeugen. Die VCDL 93 umfasst eine
Mehrzahl nicht gezeigter, analoger Einheitsverzögerungsschaltkreise, die in
Reaktion auf ein Steuersignal VC betrieben werden. Die Einheitsverzögerungsschaltkreise
sind in Reihe geschaltet, und das Maß an Verzögerung des internen Taktsignals
CLKout relativ zum externen Taktsignal CLKin hängt von der Spannung des Steuersignals VC
ab.
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Der
Phasendetektor 91 empfängt
ein Signal CLKout',
welches das interne Signal CLKout nach Passieren des Verzögerungskompensators 100 darstellt,
und das externe Signal CLKin. Wie in den vorigen Ausführungsbeispielen
kann der Verzögerungskompensator 100 bei
der DLL-Schaltung
entfallen, wobei in diesem Fall das interne Taktsignal CLKout direkt
dem Phasendetektor 91 zugeführt wird.
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Der
Phasendetektor 91 detektiert die Phasendifferenz zwischen
dem internen Taktsignal CLKout bzw. CLKout' und dem externen Taktsignal CLKin.
Des weiteren erzeugt der Phasendetektor 91 ein UP-Signal
oder ein DOWN-Signal basierend auf der Phase des internen Signals
CLKout relativ zum externen Signal CLKin. Speziell wird ein DOWN-Signal
erzeugt, wenn das interne Signal CLKout dem externen Signal CLKin
nacheilt, während
ein UP-Signal erzeugt wird, wenn das interne Signal CLKout dem externen
Signal CLKin voreilt.
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Der
Ladungspumpschaltkreis 95 erzeugt die Steuerspannung VC über das
Tiefpassfilter 97 in Reaktion auf das UP- und DOWN-Signal,
die vom Ladungspumpschaltkreis 95 abgegeben werden. Solchermaßen wird
die Verzögerung
der VCDL 93 in Abhängigkeit
von der Phasendifferenz zwischen dem internen Taktsignal CLKout
bzw. CLKout' und
dem externen Taktsignal CLKin gesteuert.
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Struktur
und Betriebsweise des Einheitsverzögerungszeit-Einstellschaltkreises 98 und
des Modusregistersatzes 99 sind gleich denen des Einheitsverzögerungszeit-Einstellschaltkreises 38 und
des Modusregistersatzes 39 gemäß dem ersten Beispiel von 3.
Der Einheitsverzögerungszeit-Einstellschaltkreis 98 variiert
somit eine kapazitive Last für jeden
der Einheitsverzögerungsschaltkreise
der VCDL in Abhängigkeit
von den CAS-Latenzwerten des Modusregistersatzes 99. Die
erfindungsgemäße analoge
DLL-Schaltung erzielt folglich die gleichen Effekte und Vorteile
wie die digitale DLL-Schaltung gemäß dem ersten Beispiel von 3.
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10 veranschaulicht
eine mögliche
schaltungstechnische Realisierung der VCDL 93 von 9.
Wie aus 10 ersichtlich, umfasst die
VCDL 93 in diesem Fall eine Mehrzahl analoger variabler Verzögerungsschaltkreise 101, 102, 103,
welche durch die Steuerspannung VC gesteuert werden. Jeder Knoten
D1, D2 und D3 ist mit dem Einheitsverzögerungszeit-Einstellschaltkreis 98 von 9 gekoppelt,
wobei die kapazitive Last jedes Knotens verändert werden kann, wie oben
erläutert.
Beispielhaft sind in 10 die drei Verzögerungsschaltkreise 101, 102, 103 dargestellt,
es versteht sich jedoch, dass in alternativen Ausführungsformen
eine andere Anzahl von derartigen Verzögerungsschaltkreisen vorgesehen
sein kann.
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Wie
im obigen ersten und zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung
weist die analoge DLL-Schaltung gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
einen weiten Regelungsbereich und eine reduzierte Regelungszeit
ohne Erhöhen
der Anzahl an Einheitsverzögerungsschaltkreisen
auf.