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DE102004035126A1 - Schaltungsanordnung zur alternativen Spannungsversorgung einer Last aus mehreren Spannungsquellen und Verfahren zum alternativen Verbinden von Versorgungsspannungsanschlüssen mit einem gemeinsamen Lastanschluss - Google Patents

Schaltungsanordnung zur alternativen Spannungsversorgung einer Last aus mehreren Spannungsquellen und Verfahren zum alternativen Verbinden von Versorgungsspannungsanschlüssen mit einem gemeinsamen Lastanschluss Download PDF

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DE102004035126A1
DE102004035126A1 DE200410035126 DE102004035126A DE102004035126A1 DE 102004035126 A1 DE102004035126 A1 DE 102004035126A1 DE 200410035126 DE200410035126 DE 200410035126 DE 102004035126 A DE102004035126 A DE 102004035126A DE 102004035126 A1 DE102004035126 A1 DE 102004035126A1
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur alternativen Spannungsversorgung einer Last (5) aus mindestens zwei mit Versorgungsspannungsanschlüssen (1, 2) verbundenen Spannungsquellen (6, 7), wobei je Spannungsversorgungsanschluss (1, 2) Mittel (3, 4) zum leitenden Verbinden des Versorgungsspannungsanschlusses (1, 2) mit einem gemeinsamen Lastanschluss (12) vorgesehen sind. Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (3, 4) jeweils dazu eingerichtet sind, eine niederohmige Verbindung herzustellen, wenn die Differenz zwischen der Spannung (U1, U2) an dem Versorgungsspannungsanschluss (1, 2) und der Spannung (UL) an dem Lastanschluss (12) einen Schwellwert überschreitet.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur alternativen Spannungsversorgung einer Last aus mindestens zwei mit Spannungsversorgungsanschlüssen verbundenen Spannungsquellen, wobei je Spannungsversorgungsanschluss Mittel zum leitenden Verbinden des Versorgungsspannungsanschlusses mit einem gemeinsamen Lastanschluss vorgesehen sind.
  • Bei zahlreichen Anwendungen wird ein Gerät alternativ aus verschiedenen Spannungsquellen versorgt, oft handelt es sich dabei um eine interne Batterie und eine netzgebundene Spannungsquelle. Während die Batteriespannung ständig verfügbar ist, beispielsweise auch während eines Standby-Zustandes, ist die andere, netzgebundene Versorgungsspannung nicht ständig verfügbar. Je nach Betriebssituation muss eine Last also entweder aus der Batterie gespeist werden oder aber aus der netzgebundenen Spannungsquelle. Auch kann es vorkommen, dass die Batterie vollständig entladen ist und die Last deshalb aus der anderen Spannungsquelle, beispielsweise einem Ladegerät, versorgt werden muss.
  • Oft sollen Benutzerdaten in einem nicht-flüchtigen Speicher bereitgehalten werden. Wenn aber ein integrierter Schaltkreis in CMOS-Technologie aufgebaut ist, lässt sich ein nichtflüchtiger Speicher nicht realisieren. In CMOS-Technologie sind nur flüchtige Speicher realisierbar. Um Benutzerdaten auch bei ausgeschaltetem Gerät speichern zu können, ist daher eine Batterie erforderlich, deren Spannung ständig verfügbar ist. Daneben gibt es auch andere Schaltungskompnenten, die eine ununterbrochene Versorgungsspannung benötigen.
  • In der Regel ist es vorteilhaft, wenn diejenige Spannungsquelle zur Versorgung der Last, also beispielsweise des Speichers, eingesetzt wird, die die höhere Spannung aufweist. Eine verwendete netzgebundenen Versorgungsspannungen ist in der Regel höher als eine Batteriespannung. Wenn die Spanungsquelle mit der höheren Spannung zur Versorgung der Last eingesetzt wird, ist deshalb sichergestellt, dass die netzgebundenen Spanungsquelle Vorrang vor der Batterie hat. Diese wird somit geschont und nur dann in Anspruch genommen, wenn keine andere Spannungsquelle verfügbar ist.
  • Dazu ist es bekannt, zwei Versorgungsspannungsquellen jeweils über einer Diode mit einem gemeinsamen Lastanschluss zu verbinden, wie in der 6 dargestellt ist. Durch die Anordnung der Dioden D1 und D2 ist sichergestellt, dass eine Last 5 mit der Spannung U1 oder U2 versorgt wird, die höher als die andere Versorgungsspannung ist. Diejenige Diode, die mit der höheren Versorgungsspannung beaufschlagt ist, ist in Flussrichtung gepolt, während die andere Diode automatisch in Sperrrichtung gepolt ist beziehungsweise die andere Versorgungsspannung reicht nicht aus, um die Flussspannung der Diode zu überschreiten. Auf diese Weise ist gleichzeitig sichergestellt, dass kein Stromfluss von einer Spannungsquelle in die andere Spannungsquelle stattfindet. Nachteilig bei dieser bekannten Schaltungsanordnung ist der hohe Spannungsabfall über den Dioden. Deshalb ist eine solche Schaltung nicht für Anwendungsfälle geeignet, die mit einer sehr niedrigen Betriebsspannung arbeiten.
  • Eine diesbezüglich verbesserte Schaltungsanordnung ist ebenfalls aus dem Stand der Technik bekannt und in 7 dargestellt. Statt der Dioden sind zwei Schalter 10 und 11, beispielsweise Schalttransistoren, vorgesehen, die von einem Komparator angesteuert werden. Die Eingänge des Komparators sind mit den beiden Versorgungsspannungsanschlüssen 1 und 2 verbunden, an denen die Spannungsquellen angeschlossen sind. Je nachdem, welche der Versorgungsspannungen höher ist, ist der Spannungspegel am Komparatorausgang eine logische "1" oder eine logische "0". Während der eine Schalter 10 direkt mit dem Komparatorausgang verbunden ist, ist in den Ansteuerpfad des anderen Schalttransistors 11 ein Inverter geschaltet. Ist beispielsweise die Spannung U1 größer als die Spannung U2, wird am Komparatorausgang eine logische "1" erzeugt und der Schalter 10 wird niederohmig. Gleichzeitig wird der Schalttransistor 11 wegen des zwischengeschalteten Inverters mit einer logischen "0" angesteuert und wird hochohmig. Aufgrund der auftretenden Schaltzeiten des Komparators und des Inverters ist jeoch nicht sichergestellt, dass die Last zu jedem Zeitpunkt mit Spannung versorgt wird. Es kann der Betriebszustand auftreten, dass beide Schalter 10 und 11 hochohmig sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung zur alternativen Spannungsversorgung einer Last aus mindestens zwei Spannungsquellen anzugeben, bei der einerseits sichergestellt ist, dass ein geringer Spannungsabfall durch Schaltmittel auftritt und andererseits sichergestellt ist, dass eine angeschlossene Last unterbrechungsfrei mit einer der Spannungsquellen verbunden ist.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Mittel jeweils dazu eingerichtet sind, eine niederohmige Verbindung herzustellen, wenn die Differenz zwischen der Spannung an dem Versorgungsspannungsanschluss und der Spannung an dem Lastanschluss einen Schwellwert überschreitet.
  • Bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung wird die Differenz der Spannung an dem Versorgungsspannungsanschluss und an dem Lastanschluss ausgewertet, um eine Schalthandlung auszulösen. Wenn eine Versorgungsspannung angelegt wird, die höher ist als die aktuell zur Versorgung der Last eingesetzte Versorgungsspannung, so wird aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Schaltungsanordnung zunächst die Spannungsquelle mit der höheren Versorgungsspannung mit dem Lastanschluss verbunden, so dass die Spannung am Lastanschluss ansteigt. Dadurch wird die Spannung am Lastanschluss größer als die Spannung der bisher aktiven Spannungsquelle und die dieser zugeordneten Schaltmittel trennen die Verbindung zum Lastanschluss. Da das Trennen der bisher aktiven Spannungsquelle als Reaktion auf das Verbinden des Lastanschlusses mit einer höheren Versorgungsspannung erfolgt, kann es nicht zu einer Unterbrechung der Spannungsversorgung der Last kommen.
  • Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung besitzt den Vorteil, dass die Last immer mit der Versorgungsspannungsquelle verbunden ist, die die höhere Spannung aufweist, dabei Unterbrechungen der Spannungsversorgungen verhindert sind und zudem verhindert ist, dass ein Strom von einer Spannungsquelle in die andere Spannungsquelle fließt. Der Spannungsabfall über den vorzugsweise eingesetzten Schalttransistoren kann dabei auf einige wenige Millivolt reduziert werden, wenn dies erforderlich ist. Die Schaltungsanordnung kann in CMOS- Technologie umgesetzt werden, wobei auch eine Realisierung in anderen Technologien möglich ist.
  • Der Schwellwert, bei dessen Überschreitung eine Schalthandlung stattfindet, liegt vorzugsweise im Bereich des Spannungsabfalls über dem verwendeten Schaltmittel im niederohmigen Zustand. Er sollte dabei so hoch sein, dass eine statistische Schwankung des Komparatoroffsets keine Rückwärtsleitung verursachen kann.
  • In einer vorteilhaften Ausführung sind die Schaltmittel durch einen Komparator und einen Schalttransistor gebildet, wobei der Steueranschluss des Schalttransistors mit einem Ausgang des Komparators verbunden ist.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
  • 1 eine schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung,
  • 2 ein Diagramm mit zeitlichen Spannungsverläufen innerhalb der Schaltungsanordnung von 1,
  • 3 eine detailliertere Darstellung der Schaltungsanordnung von 1,
  • 4 ein weitergebildetes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung,
  • 5 eine detailliertere Darstellung der Schaltungsanordnung von 4,
  • 6 eine erste Schaltungsanordnung gemäß dem Stand der Technik und
  • 7 eine zweite Schaltungsanordnung gemäß dem Stand der Technik.
  • In der 1 ist eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zur Versorgung einer Last 5 dargestellt. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel stehen zwei Spannungsquellen 6 und 7 zur Verfügung, die alternativ zur Versorgung der Last 5 eingesetzt werden können. Die Spannungsquelle 6 ist mit einem Spannungsversorgungsanschluss 1 und die Spannungsquelle 7 mit einem Spannungsversorgungsanschluss 2 verbunden. Die Last 5 ist mit einem Lastanschluss 12 verbunden. Zwischen den Spannungsversorgungsanschlüssen 1 beziehungsweise 2 und den Lastanschluss 12 sind Mittel 3 und 4 angeordnet, die zum leitenden Verbinden des jeweiligen Versorgungsspannungsanschlusses 1 oder 2 mit dem gemeinsamen Lastanschluss 12 eingerichtet sind. Die Mittel 3 und 4 weisen jeweils einen Komparator 8 beziehungsweise 9 und einen Schalter 10 beziehungsweise 11 auf. Die Schalter 10 und 11 werden von den jeweiligen Komparatoren 8 und 9 angesteuert.
  • Zur Beschreibung der Funktion der Schaltungsanordnung wird angenommen, dass zunächst der zweite Versorgungsspannungsanschluss 2 mit dem Lastanschluss 12 verbunden ist. Dementsprechend ist zu diesem Zeitpunkt der Schalter 11 niederohmig. Wird die Spannung U1 der ersten Spannungsquelle 6, die am ersten Versorgungsspannungsanschluss 1 anliegt, größer als die Spannung UL am Lastanschluss 12, so wird dies durch den Komparator 8 detektiert und der Schalter 10 angesteuert, so dass eine niederohmige Verbindung zwischen dem ersten Versorgungsspannungsanschluss 1 und dem Lastanschluss 12 hergestellt wird. Die Spannung U1, die bis zum Zeitpunkt des Schaltens des Schalters 10 höher ist als die Spannung UL, liegt nach dem Schalten auch am Lastanschluss 12 an. Daraus folgt, dass die Spannung U2 am zweiten Versorgungsspannungsanschluss 2 nun geringer ist als die Spannung UL, da bisher zuvor U2 gleich UL war und UL nun erhöht wurde. Der Komparator 9 erkennt dies und steuert den Schalter 11 derart an, dass die Verbindung hochohmig wird. Die Spannungsquelle 7 ist somit vom Lastanschluss 12 getrennt.
  • Zur Veranschaulichung dieser Vorgänge sind in dem. Diagramm von 2 die relevanten Vorgänge schematisch dargestellt. Die Spannung U2 liegt im gesamten betrachteten Zeitraum auf einem konstanten Niveau, das zur Versorgung der Last ausreicht. Zum Zeitpunkt t1 wird am ersten Versorgungsspannungsanschluss 1 eine Spannung U1 angelegt, die höher ist als die Spannung U2 am zweiten Versorgungsspannungsanschluss 2. Der Komparator 8 erkennt dies und gibt mit einer zeitlichen Verzögerung, die durch die internen Vorgänge des Komparators 8 entsteht, zu einem Zeitpunkt t2 ein Signal UG10 an seinem Ausgang aus, mit dem der Schalter 10 beaufschlagt wird. Bei dem dargestellten Spannungsverlauf wird davon ausgegangen, dass der Schalter 10 niederohmig ist, wenn er mit einer logischen "0" angesteuert wird. Daher wird der Schalter 10 niederohmig und die Spannung U1 wird auf den Lastanschluss 12 durchgeschaltet. Die Spannung UL, die bisher bei UL gleich U2 lag, erhöht sich auf UL gleich U1. Diese Spannungserhöhung am Lastanschluss 12 hat zur Folge, dass der Komparator 9 kippt und zum Zeitpunkt t3 den Schalter 11 ansteuert, so dass der Schalter 11 geöffnet wird.
  • Bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung findet das Trennen einer Verbindung zwischen einem Versorgungsspannungsanschluss 1 oder 2 und dem Lastanschluss 12 immer als Reaktion auf das Schließen eines anderen Schalters statt. Daher kann es nicht zur Unterbrechung der Spannungsversorgung der Last 5 kommen.
  • 3 zeigt eine konkretere Ausgestaltung der Schaltungsanordnung von 1. Die Komparatoren 8 und 9 sind so geschaltet, dass jeweils der invertierende Eingang mit dem Versorgungsspannungsanschluss 1 beziehungsweise 2 verbunden ist. Zwischen dem jeweils nicht-invertierenden Eingang und dem Lastanschluss 12 sind Spannungsquellen 13 beziehungsweise 14 geschaltet, die jeweils das Potential am nicht-invertierenden Eingang gegenüber dem Potential am Lastanschluss 12 erhöhen. Ausgangsseitig sind die Komparatoren 8 und 9 jeweils mit dem Gate eines p-MOS-Transistors 10 beziehungsweise 11 verbunden. Diese Transistoren entsprechen den in 1 gezeigten Schaltern 10 und 11.
  • Die Spannungsquellen 13 und 14 definieren den minimal vorhandenen Spannungsabfall über den Transistoren 10 und 11. Um die Rückwärtsleitung bzw. das Kurzschließen der beiden Speisungen zu verhindern, muss diese Spannung höher sein als der maximal zu erwartende Offset im Komparator. Selbstverständlich könnten die Spannungsquellen 13 und 14 auch jeweils am invertierenden Eingang der Komparatoren 8 bzw. 9 angeschlossen werden. Dieselbe Funktion kann auch durch eine asymmetrische Eingangsstufe des Komparators realisiert werden.
  • In der Schaltungsanordnung von 3 werden p-MOS-Transistoren eingesetzt, da diese für den gezeigten Zweck günstigere Eigenschaften aufweisen. Durch die Beschaltung der Komparatoreingänge wird ein auf die p-MOS-Transistoren abgestimmtes Schaltverhalten erreicht. Wenn man für die Transistoren 10 und 11 n-MOS-Transistoren verwenden würde, müssten die Eingänge der Komparatoren 8 und 9 vertauscht werden.
  • Der Spannungsabfall über den Transistoren 10 und 11 kann durch konstruktive Maßnahmen soweit verringert werden, bis er die Höhe der Offset-Spannung der verwendeten Komparatoren erreicht.
  • Die 4 zeigt eine Weiterbildung der Schaltungsanordnung von 3, wobei durch eine zusätzliche Beschaltung der Gate-Anschlüsse der Transistoren 10 und 11 eine Verringerung des Spannungsabfalls über den Transistoren 10 und 11 erreicht wird. Das Gate des Transistors 10 ist mit einer Anordnung aus zwei Transistoren 15 und 19 sowie einer Stromquelle 17 verbunden. Der Transistor 15 wird von der Spannung U2 am zweiten Versorgungsspannungsanschluss 2 angesteuert. Wenn die Spannung U2 um einen bestimmten Betrag kleiner als die Spannung U1 ist, wird der Transistor 15 niederohmig und es fließt ein Strom über den Transistor 15 und die Stromquelle 17. Dadurch verschiebt sich das Potential am Gate des Transistors 19, so dass dieser leitend wird und das Potential am Gate des Transistors 10 weiter absenkt. Dadurch wird der Spannungsabfall über dem Transistor 10 weiter verringert.
  • Am Gate des Transistors 11 ist eine entsprechende Schaltung vorgesehen, wobei dort ein Transistor 16 von der Spannung U1 am ersten Versorgungsspannungsanschluss 1 beaufschlagt wird.
  • Die 5 zeigt eine konkrete Umsetzung der Schaltungsanordnung von 4 in einer Standard-CMOS-Technologie. Aus der Figur wird deutlich, dass die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung einfach umzusetzen ist und somit auch eine kostengünstige Lösung für die alternative Versorgung einer Last aus verschiedenen Spannungsquellen ist.
  • Der Komparator 8 sowie die Spannungsquelle 13 werden mit Transistoren 26 bis 31 realisiert. Den Eingang des Komparators bilden die Sourceanschlüsse der Transistoren 26 und 27. Die Transistoren 28 bis 31 generieren die Biasströme für die Transoistoren 26 und 27. Durch entsprechende Dimensionierung der Transistoren 26 bis 31 kann dem Komparator ein Offset eingeprägt werden, somit erhälten man die Spannungsquelle 13.
  • Um die ordnungsgemäße Funktionsweise der Komparatoren unter allen Betriebsbedingungen sicherzustellen ist es notwendig, dass die Transistoren 26 und 27 immer mit Biasstrom versorgt sind. Um dies zu erreichen, wurden die Biasstromquellen jeweils doppelt ausgeführt. Falls die Spannungsquelle U1 vorhanden ist, wird mittels des Widerstands 22 und des Transistors 24 ein Referenzstrom generiert. Dieser Strom wird dann auch allen Transistoren aufgeprägt, die dieselben Gate- und Sourceknoten haben. Dies trifft auf die Transistoren 28, 30, 34 und 36 zu. Die Elemente 23, 25, 29, 31, 35, 37 dienen der Biasstromgenerierung abhängig von U2. Der Transistor 15 greift hier in dieser Implementation direkt in den Komparator ein und schaltet via Transistor 27 das Gate von Transistor 10.
  • Die Transistoren 32 bis 37 haben dieselbe Funktionsweise bezogen auf die Speisung von U2.
  • In den gezeigten Ausführungsbeispielen wurden jeweils zwei alternative Spannungsquellen vorgesehen. Selbstverständlich ist dieses Konzept auch auf mehr als zwei Spannungsquellen ausdehnbar. Dazu sind weitere Mittel zum leitenden Verbinden eines zusätzlichen Versorgungsspannungsanschlusses mit dem gemeinsamen Lastanschluss vorzusehen.
  • 1
    Erster Versorgungsspannungsanschluss
    2
    Zweiter Versorgungsspannungsanschluss
    3,4
    Mittel zum leitenden Verbinden eines Versor
    gungsspannungsanschlusses mit einem gemeinsa
    men Lastanschluss
    5
    Last
    6
    Erste Spannungsquelle
    7
    Zweite Spannungsquelle
    8,9
    Komparatoren
    10,11
    Schalter
    12
    Lastanschluss
    13,14
    Spannungsquellen
    15,16,19,20
    Transistoren
    17,18
    Stromquellen
    22, 23
    Widerstände
    24 bis 37
    Transistoren
    t1,t2,t3
    Zeitpunkte
    D1, D2
    Dioden
    U1
    Spannung am ersten Versorgungsspannungsan
    schluss
    U2
    Spannung am zweiten Versorgungsspannungsan
    schluss
    UL
    Spannung am Lastanschluss 12
    UG10
    Steuerspannung am Ausgang des Komparators 8
    UG11
    Steuerspannung am Ausgang des Komparators 9

Claims (6)

  1. Schaltungsanordnung zur alternativen Spannungsversorgung einer Last (5) aus mindestens zwei mit Versorgungsspannungsanschlüssen (1, 2) verbundenen Spannungsquellen (6, 7), wobei je Spannungsversorgungsanschluss (1, 2) Mittel (3, 4) zum leitenden Verbinden des Versorgungsspannungsanschlusses (1, 2) mit einem gemeinsamen Lastanschluss (12) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (3, 4) jeweils dazu eingerichtet sind, eine niederohmige Verbindung herzustellen, wenn die Differenz zwischen der Spannung (U1, U2) an dem Versorgungsspannungsanschluss (1, 2) und der Spannung (UL) an dem Lastanschluss (12) einen Schwellwert überschreitet.
  2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (3, 4) einen Komparator (8, 9) und einen Schalttransistor (10, 11) umfassen, wobei der Steueranschluss des Schalttransistors (10, 11) mit einem Ausgang des Komparators (8, 9) verbunden ist.
  3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an einem der Eingänge des Komparators (8, 9) Mittel (13, 14) zur Erzeugung eines Spannungs-Offsets vorgesehen sind, wobei der Spannungs-Offset auf den maximal zu erwarteneden Offset des Komparators (8, 9) abgestimmt ist.
  4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Steueranschluss des Schalttransistors (10, 11) Mittel verbunden sind, die von der Spannung (U2, U1) an einem anderen Versorgungsspannungsanschluss (11, 10) angesteuert sind zur zusätzlichen Ansteue rung des Steueranschlusses, wenn die Differenz der Spannungen (U1, U2) an den Versorgungsspannungsanschlüssen (1, 2) einen Schwellwert überschreitet.
  5. Verfahren zum alternativen Verbinden von Versorgungsspannungsanschlüssen (1, 2) mit einem gemeinsamen Lastanschluss (12), aufweisend die Schritte: a) Verbinden eines Versorgungsspannungsanschlusses (1, 2) mit einem Lastanschluss (12), wenn die Spannung an einem Versorgungsspannungsanschluss (1, 2) höher ist als die Spannung (UL) an dem Lastanschluss (12), b) Trennen eines bisher mit dem Lastanschluss (12) verbundenen Versorgungsspannungsanschluss (2, 1) von dem Lastanschluss (12) als Reaktion auf das Verbinden im Schritt a).
  6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennen im Schritt b) als Reaktion auf die Erhöhung der Spannung (UL) am Lastanschluss (12) ausgeführt wird.
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