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DE102004001492A1 - Widerstandsfestes Formteil mit Stift für Zahnsanierung und Verfahren - Google Patents

Widerstandsfestes Formteil mit Stift für Zahnsanierung und Verfahren Download PDF

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DE102004001492A1
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John G Pawlus
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Pawlus John G Columbus
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Pawlus John G Columbus
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C9/00Impression cups, i.e. impression trays; Impression methods
    • A61C9/002Means or methods for correctly replacing a dental model, e.g. dowel pins; Dowel pin positioning means or methods

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Abstract

Ein refraktäres Formteil kann entfernbar an einer Basis mit einer Modellform zur Verwendung bei der Herstellung einer Krone oder eines Veneers angebracht werden, die an einem zu erneuernden Zahn anzubringen sind. Die Modellform, die aus Formsteinmaterial hergestellt ist, ist entfernbar an der Basis angebracht, wobei ein Teil der Modellform, das dem zu erneuernden Zahn entspricht, davon trennbar ist und hergestellt wird, um das refraktäre Formteil herzustellen. An dem refraktären Formteil wird Porzellan angebracht, um die Krone oder das Veneer herzustellen.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen das Fachgebiet der Zahnsanierung und insbesondere die Verwendung von refraktären Formteilen.
  • Um ein Veneer (Abdeckteil) oder eine Krone an einem beschädigten Zahn anzubringen, fertigt der Zahnarzt einen einzigen Abdruck (Abformung) der gesamten Zahnreihe an, die den beschädigten Zahn umfasst. Beispielsweise wird dann, wenn der beschädigte Zahn ein oberer Zahn ist, ein nachgiebiges Material, wie beispielsweise Kunststoff, Gummi oder dergleichen verwendet, um einen Abdruck der gesamten oberen Zahnreihe mit dem beschädigten Zahn anzufertigen. Wie in "Preparation and Fabrication of Ceramic Veneerley" von Paul Sturridge and Irfan Ahmad in QDT, Quintessence of Dental Technology, Ausgabe 22, Seite 169 (1999) diskutiert, wird aus dem Abdruck ein Arbeitsabguss erstellt. Typischerweise wird der Arbeitsabguss durch Einfüllen von Formsteinmaterial in den Abguss hergestellt, wobei man dann das Formsteinmaterial aushärten lässt. Dann werden kleine zylindrische Stifte an der Unterseite des Arbeitsabgusses angebracht, um zu ermöglichen, dass der Arbeitsabguss an einer Basis angebracht werden kann, so dass einzelne entfernbare Formteile korrekt in der Basis repositionierbar sind. Diese Formteile werden in der Folge unterteilt, angepasst und wieder auf der Basis positioniert. Mit Silikonabdruckmaterial wird ein Abdruck dieses an der Basis angepassten Modells hergestellt und die Basis wird dann entfernt, wobei die einzelnen Formteile in dem Abdruck gehalten werden. Die Formteile, die jedem Zahn entsprechen, der unter Verwendung von refraktären Formteilen erneuert werden soll, werden dann aus dem Abdruck entfernt und die Leerräume werden anschließend mit widerstandsfähigem Material ausgefüllt. Ein spezieller widerstandsfähiger Stift wird dann in jedem Formteil positioniert und es wird eine neue Basis abgegossen.
  • Ein alternatives Verfahren nach dem Stand der Technik, das zur Herstellung eines Arbeitsmodells mit refraktären Formteilen benutzt wird, besteht darin, die Formteile, die zur Verwendung der refraktären Formteile genutzt werden, anzupassen und dann die Formteile auf dem ursprünglichen Abdruck wieder zu positionieren. Der verbleibende Teil des Modells wird dann mit Dentalstein abgegeossen. Die einzelnen Formteile werden nacheinander entfernt und in Silikon dupliziert. Die Formteile werden aus dem Silikonabdruck entfernt und es wird widerstandsfähiges (refraktäres) Material in den Abdruck eingefüllt, um die refraktären Formteile herzustellen. Das sich ergebende Produkt wird dann in dem Arbeitsmodell positioniert.
  • Das erste Verfahren erfordert die zusätzliche Herstellung eines Abgusses einer zweiten Basis. Ferner hat das Verfahren den Nachteil, dass das gesamte Modell erneut hergestellt werden muss, falls ein einzelnes Formteil beschädigt wird. Das zweite Verfahren eröffnet die Möglichkeit eines Positionierungsfehlers durch das Erfordernis einer erneuten Positionierung in dem ursprünglichen Abdruck. Das zweite Verfahren erfordert auch mehr Zeit, um die einzelnen Formteile vor deren Duplizierung herzustellen.
  • Das refraktäre Formteil umfasst ein Paar kleiner Stifte, die sich in derselben Richtung nach auswärts erstrecken, wie die übrigen zylindrischen Stifte sich von dem Arbeitsabguss aus erstrecken. Wenn sich das refraktäre Formteil zusammen mit dem Arbeitsabguss innerhalb der Gussform befindet, dann wird eine Gipsbasis abgegossen, was zu einem abschließenden Abguss führt, der an der Basis angebracht wird.
  • Ein weiteres Problem bei den Verfahren zum Stand der Technik liegt in der Zerbrechlichkeit des refraktären Materials, das die kleinen zylindrischen Stifte umgibt, die von dem Teil des refraktären Formteils vorstehen, welches den zu erneuernden Zahn repräsentiert. In diesen Unterlagen ist ein neuer großer Stift offenbart, der in Verbindung mit dem Teil des Modellformteils verwendet wird, das den wiederherzustellenden Zahn repräsentiert, um ein refraktäres Formteil mit einem refraktären Stift herzustellen, der von diesem mit einem vergrößerten äußeren Körper vorsteht.
  • ABRISS DER ERFINDUNG
  • Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Erneuern eines ersten Zahns innerhalb einer Zahngruppe, umfassend den ersten Schritt der Herstellung eines ersten Abdrucks der Zahngruppe mit dem zu erneuernden Zahn. Aus dem Abdruck wird eine Modellform hergestellt, wobei die Modellform ein erstes Teil aufweist, das dem zu erneuernden Zahn entspricht. Das erste Teil wird mit einem Befestigungsstift mit einem vergrößerten Abschnitt versehen, der dann an einer Basis angebracht wird. Als nächstes wird die Modellform von der Basis entfernt und in mehrere Teile unterteilt, wobei diese zumindest das erste Teil mit dem vergrößerten, von diesem vorstehenden Abschnitt und ein zweites Teil umfassen. Es wird ein zweiter Abdruck des ersten Teils mit dem vergrößerten Abschnitt hergestellt, wodurch die Herstellung eines ersten refraktären Formteils möglich wird, das eine Kopie des Zahns darstellt und von dem der vergrößerte Abschnitt absteht. Das refraktäre Formteil und das zweite Teil werden durch Einsetzen der Stifte an der Basis angebracht und die Kopie des vergrößerten Abschnitts wird in die Basis eingebracht. Das Erneuerungsmaterial wird dann an dem refraktären Formteil angebracht, um eine abschließende Konfiguration des zu erneuernden Zahnes zu ermöglichen.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist eine Kombination zur Verwendung bei der Herstellung einer Krone oder eines Veneers (Abdeckteils) für einen beschädigten Zahn in einer Zahnreihe, umfassend eine Basis und eine mehrteilige Modellform einer Zahnreihe, die entfernbar an der Basis angebracht ist. Die Modellform umfasst ein Defektzahnteil, das von der Modellform entfernbar ist und das dem beschädigten Zahn innerhalb der Zahnreihe entspricht. Das Teil wird entfernbar unabhängig von dem Rest der Modellform an der Basis angebracht. Es wird ein Stift an dem Teil der Modellform angebracht, wobei der Stift einen vergrößerten Abschnitt aufweist, der sich von dem Teil aus nach außen und in die Basis erstreckt. Es wird ein refraktäres Formteil hergestellt, das dann das Teil mit dem Stift ersetzt. Das refraktäre Formteil wird verwendet, um die Krone für den beschädigten Zahn herzustellen.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein neues und verbessertes Verfahren zum Erneuern von Zähnen bereitzustellen.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Abdruck einer Zahnreihe bereitzustellen, die ein refraktäres Formteil eines zu erneuernden Zahnes umfasst, das entfernbar an einer Basis mit voneinander trennbaren Teilen angebracht ist, um das Ersetzen eines der Teile ohne das Erfordernis der Wiederherstellung des gesamten Modells zu ermöglichen.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Befestigungsstift zum entfernbaren Anbringen eines refraktären Formteils innerhalb einer Modellform einer Zahnreihe bereitzustellen.
  • Verwandte Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung ersichtlich.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Zahngruppe oder eines Zahnbogens mit einem zu erneuerndem Zahn.
  • 2 ist eine perspektivische Ansicht einer Modellformkopie der Zähne aus 1.
  • 3 ist eine perspektivische Ansicht eines zylindrischen Stifts, der zur Anbringung von Teilen der Modellform aus 2 an einer Basis verwendet wird.
  • 4 ist eine Vorderansicht eines Befestigungsstifts für ein refraktäres Formteil.
  • 5 ist eine Seitenansicht des Stifts aus 4.
  • 6 ist eine Draufsicht des Stifts aus 4.
  • 7 ist eine Ansicht von unten der Form aus 2, wobei die Stifte aus 3 und 4 daran angebracht sind.
  • 8 ist eine Ansicht der Modellform aus 7 von oben, die an einer Basis angebracht ist, wobei der Teil der Modellform, der den wiederherzustellenden Zahn zeigt, davon entfernbar ist.
  • 9 ist eine perspektivische Ansicht des aus 8 entfernten Modellformteils, der in einem Behälter zum Herstellen eines Abdrucks positioniert ist.
  • 10 ist eine perspektivische Ansicht eines refraktären Formteils des zu erneuernden Zahnes.
  • 11 ist dieselbe Ansicht wie 8, wobei diese eine Modellform zeigt, in der mehrere Zähne zu erneuern sind.
  • 12 ist eine perspektivische Ansicht einer Hülse zum Anbringen des Stifts aus 4.
  • 13 ist eine Seitenansicht der Hülse aus 12.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • Um das Verständnis der Prinzipien der Erfindung zu fördern, wird nun auf das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel verwiesen und es wird eine bestimmte Terminologie verwendet, um dieses zu beschreiben. Nichtsdestotrotz ist es selbstverständlich, dass dadurch keine Beschränkung des Rahmens der Erfindung vorgenommen werden soll, so dass Abwandlungen und weitere Modifikationen der dargestellten Vorrichtung und weitere Anwendungsfälle der Prinzipien der Erfindung, wie sie dargestellt ist, als im Rahmen dessen anzusehen sind, was von dem Fachmann, auf den sich die Erfindung bezieht, als selbstverständlich angesehen wird.
  • Nimmt man nun insbesondere auf 1 Bezug, so ist dort ein Zahnbogen 20 gezeigt, der in einem Mund einer Person gegeben ist, wobei ein vorderer Zahn 21 dargestellt ist, der zwischen und neben den Zähnen 22 und 23 zu erneuern ist. Um den Zahn 21 zu erneuern, wird entweder Porzellan oder ein anderes geeignetes Material verwendet, um den Zahn zu einer abschließenden Konfiguration aufzubauen.
  • Bevor ein Abdruck (Abformung) der Zähne 20 hergestellt wird, wird der wiederherzustellende Zahn 21 durch Entfernen von Fäulnisstellen, alten Füllungen etc. bearbeitet. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird dann ein herkömmlicher Abdruck von den Zähnen 20 durch Einfüllen von Abdruckmaterial, wie beispielsweise Polyvinylsiloxan, in eine Form oder eine Schale und durch Positionieren der Schale in dem Mund hergestellt, woraufhin man den Abdruck aushärten lässt. Die Schale wird dann mit dem Abdruckmaterial entfernt, das Eindruckstellen aufweist, die den Zähnen entsprechen, so dass sich ein Negativmodell ergibt. Dann wird die Modellform durch Einfüllen einer Materialmischung in den Abdruck hergestellt. Eine herkömmliche Mischung umfasst beispielsweise 20 ml Wasser mit 100 Gramm Formsteinmaterial, das ein Gips mit einem Harz ist. Die Mischung wird unter Vakuum zur Beseitigung von Lufteinschlüssen angerührt. Man lässt die Mischung aushärten, wodurch eine Positivmodellkopie 25 (2) entsteht. Die Modellform 25 wird angepasst und die Unterseite wird geschliffen, um eine flache ebene Oberfläche zu erzeugen.
  • Es werden zwei verschiedene Typen von Befestigungsstiften an der Unterseite der Kopie 25 angebracht. Die Stifte umfassen herkömmliche Zylinderstifte 26 (3) und einen neuartigen refraktären Formstift 27 (46). Es werden Löcher in die Bodenfläche der Kopie 25 eingebohrt, wobei die Stifte 26 und das zylindrische obere Ende 28 des Stifts 27 dann in die zylindrischen Löcher eingesetzt werden. Zunächst wird ein herkömmlicher Klebstoff, wie beispielsweise Cyanoacrylat in die Löcher eingefüllt, um die Stifte sicher darin zu halten.
  • Der Stift 27 weist einen Hauptkörper 29 mit einem oberen Ende 30, einem unteren Ende 31, einem Paar entgegengesetzter Oberflächen 32 und 33, einer Vorderfläche 35 und eine Rückfläche 36 auf. Ein Paar zylindrischer Stifte 28 und 34 steht jeweils vom oberen Ende 30 und vom unteren Ende 31 des Hauptkörpers 29 nach außen vor. Der Hauptkörper verjüngt sich sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung, wie in 4 und 5 gezeigt. Dies bedeutet, dass die Oberflächen 32 und 33 auseinander laufen, während sich die Oberflächen von dem unteren Ende 31 zu dem Zwischenbereich 37 erstrecken, der zwischen den Enden 30 und 31 liegt. Ähnlich laufen die Oberflächen 35 und 36 auseinander, während sie sich von dem unteren Ende 31 zu dem Zwischenbereich 37 nach oben erstrecken, der zwischen den Enden 30 und 31 liegt. Die Oberflächen 32 und 33 verlaufen vertikal vom Bereich 37 zu dem oberen Ende 30 entlang Linien, die parallel zu der sich zentral durch den Stift erstreckenden Längsachse 38 verlaufen. Die vordere Fläche 35 und die Rückfläche 36 sind in konvexer Form abgerundet und gehen in die Seitenflächen 32 und 33 über, so dass sich eine größere Breite 39 am vorderen Ende des Stifts im Vergleich zu der Breite 40 an der Rückseite des Stifts ergibt. Die Oberflächen 32 und 33 erstrecken sich konvergierend zum Ende 36 und bilden einen eingeschlossenen Winkel 16. Die abgerundete vordere Fläche 35 und die abgerundete Rückfläche 36 erstrecken sich vertikal entlang Linien, die zwischen dem Bereich 37 und dem oberen Ende 30 parallel zu der Achse 38 verlaufen. Der Hauptkörper 29 weist einen länglichen horizontalen Querschnitt von dem Ende 30 zu dem Ende 31 auf.
  • Die zylindrischen Stifte 26 (3) werden in die Löcher eingesetzt, die vorangehend in der Unterseite des Modells 25 (7) angebracht wurden, mit Ausnahme des Teils 44 des Modells, an dem der zu erneuernde Zahn 21 ausgebildet wird. Anstelle der Anbringung von Stiften 26 an dem Teil 44 wird der refraktäre Formstift 27 durch Einsetzen des zylindrischen oberen Endes in eine in der Unterseite des Teils 44 gebohrte zylindrische Bohrung angebracht, wodurch der vergrößerte Hauptkörper 29 unterhalb des Modells angebracht wird. Für einen relativ klein dimensionierten Zahn, wie beispielsweise einem vorderen Zahn, wird die Rückfläche 36 des Stifts 27 in Richtung nach hinten des zu erneuernden Zahns positioniert, wohingegen die vordere Fläche 35 nach außen und in Vorwärtsrichtung der Zahnreihe weist. Wenn sich der Klebstoff innerhalb der Zahnlöcher verfestigt hat, werden Plastikhülsen auf den Stiften 26 und 27 angebracht, um zu verhindern, dass eine Basis an den Stiften haftet. Es werden auf dem Markt verfügbare Hülsen auf den Stiften 26 angebracht, wohingegen eine spezielle Hülse 100 (12 und 13) auf dem Stift 27 angebracht wird. Die Hülse 100 weist einen hohlen Innenraum 101 auf, um den Hauptkörper des Stifts 27 aufzunehmen. Die untere Wand 102 der Hülse ist verschlossen. Ein Loch 103 erstreckt sich durch die Wand 102, wodurch es möglich wird, dass sich das Ende 34 des Stifts durch die Wand hindurch erstreckt. Ferner wird ein Steintrennmittel an der Unterseite des Modells 25 aufgetragen, um zu verhindern, dass das Modell an der Gipsbasis haften bleibt. Es sind herkömmlich verfügbare Steintrennmittel erhältlich, wie beispielsweise eine Acrylflüssigkeit.
  • Die Gipsbasis wird durch Einfüllen einer Gipsflüssigkeit in eine Form hergestellt. Beispielsweise werden 100 Gramm Gips mit 23 ml Wasser in eine Form eingefüllt und unter Vakuum gemischt. Die Modellform 25 wird dann in die Form eingeführt, wobei die Modellzähne nach oben weisen. Wenn der Gips ausgehärtet ist, wird das Modell mit der Gipsbasis aus der Form entfernt. Eine Gipsbasis 48 (8) wird so mit einer Mehrzahl sich nach oben öffnender Stiftlöcher versehen, die darin ausgebildet sind und die nach unten weisende Stifte des Modells 25 aufnehmen.
  • Das Modell 25 wird dann von der Basis 48 entfernt, wobei das Teil 44 aus dem Modell durch Sägen entlang der Doppellinien 49 und 50 ausgeschnitten wird. Die Linie 49 (7) erstreckt sich zwischen dem Modellzahn 54 (2), der dem Zahn 21 (1) entspricht, und dem benachbarten Modellzahn 51, der dem Zahn 22 entspricht, wohingegen die Linie 50 sich zwischen dem Modellzahn 54 und dem benachbarten Modellzahn 52 erstreckt. Die Modellform wird deshalb in ein Teil 23, ein Mittelteil 74, das dem zu erneuernden Zahn 21 entspricht, und ein Teil 75 (8) unterteilt. Die abgegossene Basis umfasst Stifte 26 und den Stift 27, der den vergrößerten Hauptkörper 29 und den unteren Stift 34 umfasst.
  • Das Modellteil 74 (9), das aus dem den zu erneuernden Zahn 21 repräsentierenden Teil des Modells zusammen mit einem Stift 27 besteht, wird in den Behälter 55 eingelegt, der in der Folge mit einem flüssigen Weichsilikon gefüllt wird, wobei der Zahn nach oben weist. Der Behälter 55 weist eine entfernbare Basis 80 mit einer weichen Oberfläche 81 auf, in welche das Stiftende 34 eingesetzt werden kann, um den Stift 27 entfernbar an der Basis anzubringen. Eine Hülle 82 ist entfernbar an der Basis 81 angebracht und umgibt das Teil 74. Das Silikon wird in die Hülle 81 eingefüllt, die das Teil 74 umgibt. Wenn sich das Weichsilikon verfestigt hat, wird die Basis 81 von der Hülle 82 entfernt und das Teil 74 wird entfernt, so dass sich ein Negativloch oder eine Form des Teils 74 bildet. Es wird ein Lösemittel in das Loch einge sprüht und es wird refraktäres (widerstandsfähiges) Material in das in dem Behälter 55 ausgebildete Loch eingefüllt. Das refraktäre Material weist einen thermischen Expansionskoeffizienten auf, der näherungsweise gleich dem von Porzellan ist, das in der Folge auf dieses aufgebracht wird. Somit kann das refraktäre Material auf eine hohe Temperatur erhitzt werden, um das Porzellan zu schmelzen, ohne dass das refraktäre Material bricht. Wenn das refraktäre Material sich über eine Stunde verfestigt hat, kann die sich ergebende Kopie 76 (10), die eine Kopie des Modellteils 74 bildet, aus dem Behälter 55 entfernt werden und an der Basis 48 anstelle des Teils 74 angebracht werden.
  • Die Basis 48 und das refraktäre Formteil 76 werden auf eine Anfangstemperatur erhitzt, beispielsweise auf ungefähr 700 °C, und dann über fünf Minuten in herkömmlicher Weise in einen Porzellanofen, bei beispielsweise 1000 °C, eingebracht. Wenn das refraktäre Formteil 76 sich abgekühlt hat, kann das Porzellan auf dem Formteil 76 aufgebracht werden oder es kann ein Veneer (Abdeckteil) angebracht werden, konfiguriert werden und in einem Hochtemperaturofen in herkömmlicher Weise zum Erhalt der abschließenden Zahnkonfiguration erhitzt werden. Die sich ergebende Krone kann dann entfernt und in dem Mund des Patienten angebracht werden.
  • Es ergeben sich einige Vorteile aus der Verwendung einer Modellform, die aus den Steinteilen 73 und 75 besteht, wohingegen der zu erneuernde Zahn aus einem refraktären Formteil 76 besteht. Ein Vorteil liegt darin, dass dann wenn das Formteil 76 während der Wärmeanwendung und während des Aufbringens von Porzellan bricht, ein neues refraktäres Formteil durch Wiederholen der Prozedur des Abgießens eines neuen refraktären Formteils in dem Behälter 55 unter Verwendung des von dem Teil 74 gebildeten Loches 74 hergestellt werden kann, ohne das Erfordernis der Herstellung neuer Formsteinmaterialteile 73 und 74 zusammen mit der Basis 48. Ferner können in einem Fall, in dem es gewünscht ist, einen besseren Zugang zu den Seiten des refraktären Formteils 76 nach Anbringung an der Basis zu haben, die Teile 73 und 74 während des Aufbringens von Porzellan entfernt werden. Am bedeutendsten ist es, dass es gemäß der vorliegenden Erfindung nicht erforderlich ist, dass die Modellform in den Abguss wiedereingesetzt wird, wenn das refraktäre Formteil abgegossen wird, oder dass ein zweiter Abdruck der gesamten Modellform abgenommen wird, da das refraktäre Formteil durch sich selbst hergestellt wird. Zusätzlich wird gemäß der vorliegenden Erfindung im Gegensatz zu dem Verfahren nach dem Stand der Technik lediglich eine einzige Basis 48 hergestellt.
  • In vielen Fällen sind in derselben Zahnreihe mehrere Zähne zu erneuern, wobei die zu erneuernden Zähne nicht zueinander benachbart liegen. Die zu erneuernden Zähne können an Positionen liegen, die durch Formteile 74 und 91 belegt sind, die an der Basis 48 in 11 angebracht sind. Die Teile 91 und 74 werden dann von einem Formsteinmaterialteil 92 getrennt. Es können aus den Teilen 91 und 74 einzelne refraktäre Formteile in einer Art und Weise hergestellt werden, die identisch zu der Herstellung des refraktären Formteils 76 ist. In dem Fall, dass das dem Teil 91 entsprechende refraktäre Formteil bricht, wohingegen das dem Teil 74 entsprechende refraktäre Formteil erfolgreich hergestellt wurde, muss der Vorgang lediglich für das dem Teil 91 entsprechende refraktäre Formteil wiederholt werden, wodurch erhebliche Einsparungen sowohl hinsichtlich der Kosten als auch hinsichtlich der Zeit erreicht werden können. Beide Teile 74 und 91 umfassen einen Stift 27.
  • Das Verfahren zur Herstellung einer Krone oder eines Veneers zur Anbringung an dem zu erneuernden Zahn umfasst den ersten Schritt der Herstellung eines ersten Abdrucks (Abformung) der Zahnreihe. Eine Modellform aus Formsteinmaterial wird dann aus dem ersten Abdruck hergestellt. Ein dem zu erneuernden Zahn entsprechendes Teil der Modellform wird abgetrennt. Das abgetrennte Teil des Modells wird verwendet, um einen weiteren Abdruck herzustellen, der zur Erzeugung des refraktären Formteils verwendet wird. Das refraktäre Formteil und der verbleibende Teil der Modellform wird entfernbar an einer Basis angebracht. Zylindrische Stifte halten die Modellform an der Basis und ein Stift mit einem vergrößerten Abschnitt hält das Teil der Modellform an der Basis, das dem zu erneuernden Zahn entspricht. Dann wird Porzellan auf das refraktäre Formteil aufgebracht und erhitzt und in der Folge an dem zu erneuerndem Zahn angebracht.
  • Beim Anbringen des Stifts mit dem vergrößerten Abschnitt für einen kleinen Zahn wird der vergrößerte Abschnitt derart positioniert, dass sein vergrößerter vorderer Bereich nach außen und nach vorne bezüglich der Zahnreihe vorsteht. In dem Fall, dass ein zweiter Zahn innerhalb der Zahnreihe zu erneuern ist, wird das hierin beschriebene Verfahren für den zweiten Zahn wiederholt.
  • Während die Erfindung detailliert in den Zeichnungen und der vorangehenden Beschreibung dargestellt und beschrieben wurde, sind diese Darstellung und Beschreibung als illustrativ und nicht beschränkend anzusehen und es ist selbstverständlich, dass lediglich die bevorzugten Ausführungsbeispiele gezeigt und beschrieben wurden, und dass alle Änderungen und Modifikationen, die im Rahmen der Erfindung liegen, mit unter Schutz gestellt werden sollen. 7036

Claims (16)

  1. Verfahren zum Herstellen von Ersatrmaterial zum Erneuern eines ersten Zahns innerhalb einer Zahnreihe, umfassend die Schritte: Herstellen eines ersten Abdrucks einer Zahnreihe mit einem ersten Zahn; Herstellen einer Modellform der Zahnreihe aus dem ersten Abdruck, wobei die Modellform ein erstes Teil aufweist, das dem zu erneuernden ersten Zahn entspricht; Bereitstellen von Befestigungsstiften; Bereitstellen eines Stifts mit vergrößertem Abschnitt; Anbringen der Befestigungsstifte an der Modellform; Anbringen des Befestigungsstifts mit vergrößertem Abschnitt an dem ersten Teil, derart, dass der vergrößerte Abschnitt davon absteht; Herstellen einer zu der Modellform benachbarten Basis, die die Stifte und den Stift mit vergrößertem Abschnitt umschließt; Entfernen der Modellform zusammen mit den Stiften und dem Stift mit vergrößertem Abschnitt von der Basis; Unterteilen der Modellform in mehrere Teile, umfassend wenigstens das erste Teil mit dem von diesem vorstehenden vergrößerten Abschnitt und ein zweites Teil; Herstellen eines zweiten Abdrucks des ersten Teils mit dem von diesem vorstehenden vergrößerten Abschnitt; Herstellen eines ersten refraktären Formteils aus dem zweiten Abdruck unter Bereitstellung einer Kopie des Zahns aus refraktärem Material und des von diesem vorstehenden vergrößerten Teils; Anbringen des refraktären Formteils und des zweiten Teils an der Basis durch Einsetzen der Stifte und der Kopie des Zahns und des vergrößerten Abschnitts in die Basis; und Anbringen von Material an dem refraktären Formteil, um die Erneuerung des ersten Zahns zu ermöglichen.
  2. Verfahren nach Anspruch 1 und ferner umfassend den Schritt des Unterteilens der Modellform, so dass die mehreren Teile ein drittes Teil umfassen, wobei das erste Teil zwischen dem zweiten Teil und dem dritten Teil angeordnet ist und wobei die Stifte an dem zweiten Teil und an dem dritten Teil befestigt sind und von diesen vorstehen.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Zahnreihe gekrümmt angeordnet ist und wobei der vergrößerte Abschnitt einen dicken Abschnitt aufweist und wobei das Verfahren den weiteren Schritt des Ausrichtens des vergrößerten Teils an dem ersten Teil aufweist, derart, dass der dicke Abschnitt bezüglich der Krümmung nach außen weist.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Zahnreihe einen zweiten zu erneuernden Zahn aufweist, der von dem ersten Zahn durch Zähne aus der Zahnreihe beabstandet ist, und wobei das Verfahren die weiteren Schritte umfasst: Herstellen des ersten Abdrucks und der Modellform von der Zahnreihe mit dem ersten Zahn und dem zweiten Zahn, wobei die Modellform ein drittes Teil umfasst, das dem zweiten Zahn entspricht, und wobei das zweite Teil den Zähnen der Reihe zwischen dem ersten Zahn und dem zweiten Zahn entspricht; Bereitstellen eines zusätzlichen Stifts mit vergrößertem Abschnitt und Anbringen des zusätzlichen Stifts an dem dritten Zahn, so dass der vergrößerte Abschnitt des zusätzlichen Stifts von diesem vorsteht; Herstellen der Basis derart, dass sie den vergrößerten Abschnitt des zusätzlichen Stifts umschließt; Unterteilen der Modellform in mehrere Teile, umfassend das dritte Teil mit dem zusätzlichen Stift, wobei der vergrößerte Abschnitt von diesem vorsteht; Herstellen eines dritten Abdrucks von dem dritten Teil, wobei der zusätzliche Stift mit dem vergrößerten Abschnitt von diesem vorsteht; Herstellen eines zweiten refraktären Formteils aus dem dritten Abdruck durch Bereitstellen einer Kopie des zweiten Zahns und des von diesem vorstehenden vergrößerten Abschnitts; Anbringen des ersten refraktären Formteils, des zweiten refraktären Formteils und des zweiten Teils an der Basis; und Anbringen von Material an dem zweiten refraktären Formteil zum abschließenden Konfigurieren des zweiten Zahns.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, umfassend die weiteren Schritte des: Ausrangierens eines der mehreren Teile im Fall einer Beschädigung an diesen, während die verbleibenden nicht beschädigten Teile erhalten bleiben.
  6. Stift zum Befestigen eines refraktären Zahnformteils umfassend: einen Hauptkörper mit einem oberen Ende, einem unteren Ende, einer Vorderseite und einer Rückseite, wobei der Hauptkörper am oberen Ende zylindrisch ausgebildet ist und einen Mittelabschnitt zwischen dem oberen Ende und dem unteren Ende auf weist, wobei sich der Mittelabschnitt verjüngt und ein Paar einander entgegengesetzte Seiten aufweist, die sich von der Rückseite zu der Vorderseite erstrecken und die auseinanderlaufen, während die Seiten sich von der Rückseite zu der Vorderseite erstrecken, wobei die Vorderseite abgerundet ist und sich zwischen den einander entgegengesetzten Seiten erstreckt.
  7. Stift nach Anspruch 6, wobei die Rückseite abgerundet ist und sich zwischen den einander entgegengesetzten Seiten erstreckt.
  8. Stift nach Anspruch 6, wobei die einander entgegengesetzten Seiten auseinanderlaufen, während sich die Seiten vom unteren Ende zum oberen Ende hin erstrecken, wobei die Vorderseite und die Rückseite auseinanderlaufen, während sich die Vorderseite und die Rückseite von dem unteren Ende zu dem oberen Ende hin erstrecken.
  9. Stift nach Anspruch 8, wobei der Hauptkörper eine Längsachse umfasst und der Mittelabschnitt einen oberen Teil umfasst, wobei die entgegengesetzten Seiten sich parallel zu der Achse erstrecken, wobei die Vorderseite und die Rückseite lediglich zwischen dem oberen und dem unteren Teil auseinander laufen, wobei weiter die Rückseite abgerundet ist und sich zwischen den entgegengesetzten Seiten erstreckt und wobei das untere Ende zylindrisch ausgebildet ist.
  10. Kombination zur Verwendung bei der Herstellung einer Krone oder eines Veneers für einen beschädigten Zahn innerhalb einer Zahnreihe, umfassend: eine Basis; eine mehrteilige Modellform von einer Zahnreihe, die entfernbar an der Basis angebracht ist, wobei die Modellform ein Defektzahnteil aufweist, das von der Modellform entfernbar ist und einem beschädigten Zahn innerhalb der Zahnreihe entspricht, wobei das Teil unabhängig von der Modellform an der Basis entfernbar angebracht ist; einen Stift, der an dem Teil der Modellform angebracht ist, wobei der Stift einen vergrößerten Abschnitt aufweist, der sich von dem Teil nach außen und in die Basis hinein erstreckt; und ein refraktäres Formteil, das entfernbar unabhängig von der Form an der Basis angebracht ist, wobei das refraktäre Formteil das Teil mit dem Stift kopiert und ersetzt.
  11. Kombination nach Anspruch 10 und ferner umfassend: Material, das an dem refraktären Formteil zum Brennen und Herstellen einer Krone oder eines Veneers für einen beschädigten Zahn anbringbar ist.
  12. Kombination nach Anspruch 10, wobei das refraktäre Formteil und die Modellform trennbar sind, obwohl sie an der Basis angebracht sind, um eines dieser Teile im Falle einer Beschädigung eines dieser Teile unabhängig voneinander ersetzen zu können.
  13. Kombination nach Anspruch 10, wobei die mehrteilige Modellform ein erstes Teil und ein zweites Teil umfasst, die von der Modellform unabhängig voneinander trennbar sind, wobei das Defektzahnteil zwischen diesen anbringbar ist, bis es durch das refraktäre Formteil ersetzt wird, das dann zwischen dem ersten Teil und dem zweiten Teil anbringbar ist, wenn es an der Basis angebracht wird.
  14. Kombination nach Anspruch 10, wobei der Stift einen Hauptkörper mit einem oberen Ende, einem unteren Ende, einer Vorderseite und einer Rückseite umfasst, wobei der Hauptkörper ein Mittelteil zwischen dem oberen Ende und dem unteren Ende aufweist, wobei sich das Mittelteil verjüngt und ein Paar einander entgegengesetzter Seiten aufweist, die sich von der Vorderseite zu der Rückseite hin erstrecken, wobei diese Seiten auseinanderlaufen, während sich die Seiten von der Vorderseite zu der Rückseite erstrecken.
  15. Kombination nach Anspruch 14, wobei die Vorderseite abgerundet ist, während sie sich zwischen den entgegengesetzten Seiten erstreckt, und wobei die entgegengesetzten Seiten auseinanderlaufen, während sich diese Seiten von dem unteren Ende zu dem oberen Ende hin erstrecken, wobei die Vorderseite und die Rückseite auseinanderlaufen, während sich die Vorderseite und die Rückseite von dem unteren Ende zu dem oberen Ende hin erstrecken, wobei das obere Ende und das untere Ende zylindrisch ausgebildet sind, wobei das Mittelteil einen länglichen Querschnitt aufweist.
  16. Kombination nach Anspruch 15, wobei die Vorderseite an der Basis angebracht ist und relativ zu der Zahnreihe nach außen und in Richtung nach vorne weist.
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