DE2917167A1 - Gebissartikulator - Google Patents
GebissartikulatorInfo
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-
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Description
Patentanwälte Dipl.-lng. C U rl Wallach
Dipl.-Ing. Günther Koch
917167 Dipl.-Phys. Dr.Tino Haibach
_ ν Dipl.-lng. Rainer Feldkamp
D-8000 München 2 · Kaufingerstraße 8 · Telefon (0 89) 24 02 75 · Telex 5 29 513 wakai d
Datum.- 27. April 1979
Unser Zeichen: 16 585 -
Anmelder: GAYSO ENTERPRISES, INC.
Park Avenue
Memphis, Tennessee J58117
USA
Memphis, Tennessee J58117
USA
Bezeichnung: Oebißartikulator
OC-2 3/052S
Die Erfindung bezieht sich auf ein zahnärztliches Gerät und auf ein Verfahren und insbesondere auf einen Gebißartikulator
und auf ein Verfahren zur Herstellung von Zahnprothesen, wie z. B. Zahnkappen, Kronen, Brücken und dergleichen.
Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein neuartiges und zweckmäßiges Verfahren und eine Vorrichtung
zur Erzeugung eines Duplikatmodells des Gebißaufbaus im Mund eines Patienten, wobei individuelle Zahnelemente und
Kiefernelemente von anderen Bestandteilen des Modells abgenommen werden können, um die Zahnprothese auf einem
Zahnmodell anfertigen zu können.
TJm Zahnprothesen, z. B. Kronen, Kappen, Brücken und dergleichen, herzusteilen (diese sollen nachstehend unter dem
Sammelbegriff "Krone" zusammengefaßt werden), ist es für
den Zahnarzt notwendig, ein Modell des Gebisses des Patienten dadurch herzustellen, daß zunächst ein Abdruck der
oberen und unteren Gebißhälfte benachbart zum Kiefer genommen wird. Geeignetes Gießmaterial, beispielsweise Gipsmörtel,
wird dann in die Eindrücke eingefüllt, um die durch die Eindrücke definierten Löcher auszufüllen, die
durch die Zähne und die benachbarten Kiefernteile hergestellt wurden. Gewöhnlich stellt der Zahnarzt nur die Eindrücke
des !rundes des Patienten her, während die Protheseerzeugung
in einem Laboratorium durch einen Techniker besorgt wird, der die Eindrücke benutzt, die vom Zahnarzt
geliefert werden. Der Zahnarzt liefert außerdem einen Bißabdruck der oberen Zähne und der unteren Zähne, der aus
einem relativ dünnen Abschnitt von Eindruckmaterial, beispielsweise Wachs, besteht, das zwischen die Zähne gelegt
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wird, wonach der Patient seinen Hund schließt, um die oberen und unteren. Zähne zu einem Bißabdruck auf dem Material
zu veranlassen, so daß ein genaues Modell geschaffen werden kann, in dem die obere Gebißhälfte exakt auf die untere
Gebißhälfte ausgerichtet ist.
Wenn beispielsweise eine Krone hergestellt wird, dann wird der betreffende Zahn abgeschliffen, um einen Zahnstummel
relativ kleiner Größe im Vergleich mit den Originalzahn zu schaffen, und es ist bisher üblich gewesen, einen Metallstift
oder mehrere Stifte in das Gießmaterial einzubetten, das in jenen Abschnitt des Eindrucks eingegossen wird, der
den Umriß des Zahnstummels und der benachbarten Kiefernteile bildet. Dieser Abschnitt des ausgegossenen Materials
wird üblicherweise als "Präparat" bezeichnet, da dieses Präparat den Zahn repräsentiert, für den die Krone geliefert
werden soll. Auf die obere Oberfläche des Gußteils um den Bereich der eingesetzten Stifte herum vfird ein Vaselineüberzug
aufgebracht und die Form wird mit einem Gußiagermaterial ausgefüllt, das man eine vorbestiramte· Zeit
lang aushärten läßt, um ein hartes Material dafür zur Verfügung zvl haben.
Nachdem das Gußstück gehärtet ist, wird es von der Form
getrennt, und es ist zweckmäßig, jenen Abschnitt des Modells bzw. des Präparates von den übrigen Modellabschnitten
abzutrennen, um es dem Techniker zu ermöglichen, das Zahnstummelmodell zur Anfertigung der Krone oder eines anderen
Zahnprothesenteils zur Verfügung zu haben. Diese Entfernung des Zahnstummelmodells wird dadurch bewirkt,
daß zwei relativ dünne Sägeschnitte durch das Modell auf gegenüberliegenden Seiten des Zahnstummels durch die
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Verankerung geführt werden. Nach dem Schnitt kann des Präparat manuell herausgenommen xtferden, da der Vaselineüberzug
in dem Bereich um die Stifte ein Anhaften an dem Lagerbereich verhindert. Unglücklicherweise ist jedoch der
Vaselineüberzug nicht überall komplett und es ist infolgedessen unmöglich, das Präparat von den Lagerbestandteilen
zu lösen. Ein Vorschlag zur Vermeidung dieser Probleme besteht darin, einen Metallstift vorzusehen, der eine
radiale Metallabschirmung besitzt, die nach außen vom Stift so weit in die quer verlaufende Fläche des Präparats
vorsteht, daß eine Trennung von Zahnstummel und dem umgebenden Kiefernteil des Modells von dem Lagermaterial ermöglicht
wird, nachdem das Modell durch den Kiefernabschnitt bis auf die Ränder der Metallplatte durchgeschnitten
ist. Diese Anordnungen befriedigen jedoch insbesondere dann nicht, wenn der Zahn relativ dünn ist, weil die radiale
Abschirmung, die vom Stift vorsteht, über die Modellabschnitte verläuft, welche die benachbart zu dem
Zahnstummel liegenden Zähne definieren, und es ist infolgedessen unmöglich, einen kleinen Zahnstummelabschnitt des
Modells abzutrennen, ohne die benachbarten Modellabschnitte der benachbarten Zähne zu beschädigen.
Die Herstellung des Zahnersatzes erfordert außerdem eine Ausrichtung des Modells der oberen Gebißhälfte auf das Modell
der unteren Gebißhälfte in einem Gebißartikulator,
der zwei Artikulatorzungen besitzt, welche relativ zueinander
verschwenkbar sind, um eine gelenkige Verbindung zwischen dem Oberkiefermodell und dem Unterkiefermodell zu
erhalten, damit die Abmessungen der Krone oder eines anderen Dentalersatzes richtig angepaßt werden können. Eine
solche Verbindung der Modelle mit dem Artikulator wird
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dadurch, bewirkt, daß jedes Modell, welches eine gewisse
Menge ungehärteten Plastikmaterials bzxf. eines Gipsmörtels
aufweist, auf einer Artikulator zunge aufgesetzt wird, wonach
das Gipsmodell in diese Masse eingepreßt wird. Der Bißabdruck wird dann zwischen Ober- und Unterkiefermodell
eingelegt und diese werden so aufeinander ausgerichtet, wie sie im Mund zueinander stehen, indem eine Verschiebung
innerhalb der Masse erfolgt, und dann läßt man die Masse erstarren, um eine feste Verbindung zwischen den ordnungsgemäß
aufeinander ausgerichteten Modellen und den Artikulatorteilen
zu erreichen. Dann kann das Präparat vom Modell entnommen werden, damit der Techniker die Krone herstellen
kann, und danach kann das Modell während der Herstellung der Krone so weit dies erforderlich ist, wieder
in das Modell eingefügt werden. Nach Fertigstellung der Krone besteht der einzige Weg der Entnahme des Modells vom
Artikulator darin, die Lagermasse an der geschlitzten Zunge des Artikulators abzubrechen. Nachdem dies geschehen
ist, ist es nicht mehr möglich, die Bestandteile auf dem
Artikulator zu fixieren, und es ist demgemäß unmöglich für den Zahnarzt, festzustellen, ob der Techniker die Krone
genau angepaßt hat.
Sin weiterer Versuch der Lösung dieses Problems ist dem
vorbeschriebenen Versuch identisch, mit der Ausnahme, daß ein abnehmbarer Gußblock benutzt wird, wobei die einzelnen
Bestandteile zunächst hinsichtlich ihrer Größe getrimmt und dann im Gußblock untergebracht werden. Der Gußblock
und das zugeordnete Modell werden dann an der Artikulatorzunge festgelegt, indem es in eine gewisse Menge Gipsmörtel
auf der Zunge in der Weise eingelegt wird, wie dies bei dem Verfahren geschiehty bei dem die Haltemasse direkt
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in den Gipsmörtel puf der Artikulatorz,;inge eingebettet
wird. Wenn selche Träger benutzt v/erden, dann ist der
Träger abnehmbar und das Ilodell und die Komponenten v/erden
auf gegenüberliegenden Beaten äes Zehnes aufgeschnitten,
auf den die Krone angepEiBt werden soll, damit des so hergestellte
Präparat abgenommen werden kann.
Der Erfindung liegt usher die Aufgabe zugrunde, eine neu-PiM;j
ge und verbesserte Verrichtung und ein Verfahren zu
schaffen, un üentslmodello anzufertigen, die für die Herstellung
von Zahnprothesen, wie Kappen, Kronen, Brücken oder dergleichen, geeignet sind.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe gemäß einem bevorzugten
Ausführungsbei spiel der Erfindung dcdurch, daß das Präparat
von den übrigen Ilodellteilen getrennt wird, wobei Ober- und Unterkiefermodel]e auf einfache Weise vom Artikulator
entnommen, aber auch in exakt gleicher './eise wieder
aufgesetzt werden können, v/ährend bisher eine solche
Entfernung lind ein solches V/iederaufsetzen nicht möglich
ν;ar und die Genauigkeit der Arbeit nicht kontrolliert werden
konnte. Es ist daher für den Zahnarzt möglich, Oberkiefermodell und Unterkiefermodell auf dem gleichen Artikulator
wieder festzulegen, nachdem die fertige Zahnprothese aus dem Laboratorium geliefert wird, so daß der
Zahnarzt überwachen kann, ob die Zahnprothese ordnungsgemäß hergestellt ist. FAn weiterer Vorteil der Erfindung
besteht darin, daß keine Stifte für das Präparat erforderlich sind, wodurch die Herstellungskosten vermindert werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführimg der Erfindung wird ein
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Artikulator benutzt, der zwei im wesentlichen rechteckige
Artikulatorzungeri besitzt, die über eine Gelenkverbindung
Giibeinander in Verbindung: stehen, wodurch eine Verschwenkung
des Oberkiefers gegenüber den Unterkiefer und umgekehrt möglich wird. Jede der Artikulatorzungen trägt
gleitbar einen Schieber tait Hslteflanschen, die von der
Schieberoberfläche vox'stehen und die Seitenränder der Zunge
ex*f essen und damit die Möglichkeit schaffen, die Eodellträgerplatte
xviederholt auf der Zunge aufzuschieben. Außerdem weist jed" Artikulgtorsunge eine Ausrichtöffnung
auf, in die ein Vorsprung der Seitenplatte aufgenommen
wird, VLTi ständig die richtige Lage der Schieberplatte auf
der Zunge reproduzierbar zu gewährleisten. Diejenige Seite
jener Schieberplatte, die jener Seite gegenüberliegt, die
der Klinge anliegt, ist mit mehrei'e.a nach außen vorstehenden
Ankern versehen, die zylindrisch ausgebildet sind und
einen vergröfiei'ten Kopf aufweisen. Bei der Benutzung wird
die Hodellträgei'schieberplatte auf der oberen Artikulrtorsunge
aufgeschoben, wobei die untere Modellträgerschieberplatte
euf der unteren Artilculatorzunge aufgeschoben wird,
und eine gewisse Menge G-ipsmörtel wird auf den Verenkerungskörpern
auf jeder Schieberplatte aufgebracht. Das Hodell
des unteren Gebißteils wiixl in die Formmasse s\x£ der
unteren Platte «lufgobraoht, x;ährend das I-lodell der oberen
Gebißhälfte in die Lagermasse eingedrückt wird, die von der unteren Oberfläch: der oberen Platte nach unten vorsteht.
Der Bißeindruck wird dann zwischen Ober- und TJntermodell
gefügt und die Ilodelle werden so manövriert, daß sie ordnungsgemäß aufeinander ausgerichtet werden, und
zitfar so, wie es durch die Ausbildung des Bißeindrucks bestimmt
wird. Ilachdem die !'!"ägermassen erhäx'tet sind, wird
entweder das obere Modell oder das untere Modell aus dem
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Αι·'. J kill r-bor entfernt;, indem einfach die Träjerpü rJr- tn re-
;;:tiii'.boi. der Artlkulatorzunge verschoben wird. In rk-genöats
su bisher bekannten Vorrichtunjer können die Hodelle von
Cberl: Lofex" und Unterkiefer jedoch wieder auf dem Artikulator
oder dergleichen aufgesetzt v/erden, indem einfach der
■Trägerschieber auf die jeweilige Zunge dec Artikulptors
aufgesteckt vrird.
ο in weiteres Ilerkmal dex1 Erfindung besteht darin, daß jede
Ai'tiku laborplatte aus dünnem flexiblem Flastikraaterial
hergestellt ist, welches gebogen werden kann. V/enn eine
Krone hergestellt wird, dann wird das jeweilige Hodell aus
dem Artikulator entfernt und es werden Schnitte durch das F.odell und die Lagertnasse geführt, aber es wird nicht
durchgehend geschnitten, so daß ein Abstand zwischen dem
Grund der beiden Einschnitte besteht, die von beiden Seiten hei1 eingeführt sind. Dann wird die Trägerplatte einfach
zurückgebof^en, so äeC die verbleibenden imgeschnittenen
Gipcteile auf gegenüberliegenden Seiten des Zahnstumtiiels
abbrechen können, so daß diese Teile vom Zahnstummel
entfernt v/erden können, der dann frei ist, um von dem Zahntechniker weiter verarbeitet x\rerden zu können. Der
Zahnstummel kann einfach an der Platte befestigt bleiben, wenn dies erwünscht ist, oder ei" kann von der Trägerplatte
abgenommen werden, v/enn der Zahntechniker eine solche Abnahme für liotxirendig hält.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der iirfindimg anhand
der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 eine perspektivische aviseinandergezogene Darstellung
des Gebißartikulators mit oberer und unterer
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- ν/- 4&
Hodellträgergleitplatte,
Fig. ? eine Seitenansicht des Artilculetors nach Fig. T
bei Benutzung in Verbindung mit Modellträgerplatten und eingesetzten Gebißhälften,
Fig. J eine Grundrißansicht des Artikulators nach Fig.
Fig. 4- eine Seitenansicht eines oberen Gebißmodells mit
gleitender Trägerplatte, v.'obei ein Anfangsschritt
der Herstellung des Hodells ersichtlich ist, um des Präparet von den benachbarten liodellbestandtellon
trennen au können,
Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende Ansicht der Teile
in einer darauffolgenden Lage während der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 6 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung eines Iloäellhalters mit zugeordnetem Ilodell
und zugeordneter Ilodellträgerplette,
Fig. 7 eine Ansicht des Ilodellhalters nach Fig. 6 bei
der Beirutzting in Verbindung mit einem zugeordneten
Ilodell und mit Modellgleit-TrägerplE'tte,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht einer abgevrandelten
Ausführungsform der Hodellträgergleitplatte eines
Artikulators,
Fig. 9 eine Seitenansicht der Anfangsstufe bei der
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Benutzung des Modells und der zugeordneten Trägerplatte
nech "Pig. 8,
j?ig. 10 eine Seitenansicht, welche eine spätere Bearbeitungsstufe
"bei dem Artikulator nach, den Pig. S und 9 erkennen läßt,
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform
der Trägergleitplatte,
Jig. 1? eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels nach Fig. 11, wobei die Anfangsstufe des Verarbeitungsverfahrens
ersichtlich ist.
Zunächst v/ird Fig. 1 der Zeichnung betrachtet, woraus der
Gesamtaufbau des Artikulators 10 ersichtlich ist. Dieser weist eine o-bere Artikulator zunge 12 und eine untere Artikula'aorzunge
14 auf, wobei die obere Zunge 12 schwenkbar um einen Drehzapfen 16 gelagert ist und einen nach hinten
weisenden Ansatz 18 aufweist, der mit dem unteren Ende einer Einstellschraube 20 in Berührung gelangt, deren Lage
das Ausmaß bestimmt, um das die obere Zunge 12 im Gegenuhrzeigersinn gemäß Fig. 2 verschwenkt werden kann. Der
Artikulator 10 ist allgemein von herkömmlichem Aufbau mit Ausnahme der Tatsache, daß die obere Zunge 12 und die untere
Zunge 14 einen neuartigen Aufbau aufweisen, wodurch die Möglichkeit geschaffen wird, einen oberen Kodellträgerschieber
22 und einen unteren Hodelltragerschxeber 24 lösbar
anzuordnen. Durch diese neuartige Konstruktion von obex'en und unteren Zungen und der Schieber 22 und 24 können
Modelle der oberen und unteren Gebißhälfte eines
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Patienten lösbar am Artikulator im einem Zweck festgelegt
werden, der sich aus der folgenden Beschreibung ergibt. die oberen tind unteren Schieber '?? bzw. 24 sind von identischer
Konstruktion und bestehen aus Plastikmaterial, wobei jeder Schieber im wesentlichen aus einer flachen Platte
besteht, deren Seitenränder jexveils zwei rechtwinklige
Flansche 30 aufweisen, die über die jeweiligen Seitenränder
der zugeordneten Artikulatorzamge passen. Außerdem weist jeder Schieber eine der Positionierung dienende Ausprägung
32 auf, die in eine Paßausnehmung 34 der Artikulatorzungen
einpaßt. Infolgedessen kann jede Modellträgerschieberplatte 22, 24 immer genau in der gleichen Lage gegenüber
der zugeordneten Artikulatorzunge festgelegt werden. Außerdem weisen die Zungen 12 und 14 öffnungen 3€ und
38 auf, die den Einsatz eines Werkzeugs, beispielsweise
eines Schraubenziehers oder dergleichen, ermöglichen, um hierdurch die Entnahme der jeweiligen Schieberplatte von
der zugeordneten Artikulatorzunge einzuleiten. Außerdem ist ein. Anschlag 40 auf den Schiebern 22 und 24 engs^rdnet,
um die Einwärtsbewegung der Schieberplatte auf der jeweiligen Trägerzunge zu begrenzen, wie dies am besten
aus Fig. 2 ersichtlich ist. Außerdem weist jede Schieberplatte mehrere Modellanker 42 auf, die eine Halterung des
Modells auf der jeweiligen Schieberplatte ermöglichen, w:ie dies weiter unten noch auseinandergesetzt wird.
Im folgenden wird eine t3rpische Vervrendung der erfindungsgemäßen
Modellträger-Schieberplatte beschrieben, wobei die obere und untere Modellhälfte des Gebisses des Patienten
in herkömmlicher Weise vorgesehen werden, wobei das obere Modell aus einem Gummiabschnitt 46 und einem Zahnabschnitt
48 besteht und das untere Modell in gleicher Weise einen
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BAD ORIOlNAL
BAD ORIOlNAL
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Gummiabschnitt 50 und einen Zahnabschnitt 52 (Fig. 2) aufweist.
Das obere Modell ist am oberen Modellagerschieber 22 dadurch festgelegt, daß anfangs eine Masse 5^ aus ungehärtetem
Gipsmörtel auf der unteren Oberfläche der Platte 2? über den Verankerungsteiler. 4-2 ausgebreitet wird, wonach
der Gummiabschnitt 4-6 des oberen Modells in die ungehärtete
Masse 54- eingepreßt wird. In gleicher Weise wird eine x\reitere ungehärtete Masse aus Plastikwerkstoff 56
oder aus Gipsmörtel auf der oberen Oberfläche des unteren Modellträgerschiebers 24- aufgebracht und in diese ungehärtete
Masse wird der Gummiabschnitt 50 des unteren Modells
eingepreßt. Die Schieber befinden sich in den ihnen zugeordneten Artikulatorzungen 12 und 14, bevor dies durchgeführt
wird, und der Bißeindruck 55 wird zwischen das obere und untere Modell gelegt, die manövriert und manipuliert
werden, während diese Massen 54- und 56 noch ungehärtet
verbleiben, damit eine richtige Ausrichtung zwischen Obermodell xxnd Untermodell zustande kommt. Nachdem eine solche
Ausrichtung erfolgt ist, läßt man die Massen 5·^ und 55
aushärten, um eine feste Verbindung zwischen jeder Masse und dem jexireiligen Modell und dem jeweiligen Modellträgerschieber
durch Eingriff in die Anker 4-2 zu erhalten. Nach der Aushärtung der Massen 54- und 56 kann der Artikulator
benutzt werden, indem die obere Zunge 12 um den Stift 1t verschwenkt wird.
Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Kodell
einen Zahnstummel 60 auf, der mit einer Krone versehen werden soll. Infolgedessen ist es zweckmäßig, den
Zahnstummel abzutrennen, um ein Präparat zur Verfügung zu
haben, nach dem die erforderliche Krone gearbeitet v/erden kann. Ein derartiges Abtrennen x-rird dadurch bewerk-
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■·■■)(■-M"
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stelligt, daß anfänglich der obere Modellträgerschieber °2.
ens der oberen Artikulatorzunge 12 herausgenommen wird und
daß ein Einschneiden längs der Schnittlinien 62 und 64 erfolgt, die auf gegenüberliegenden Seiten des Zahnstummels
verlaufen, wie dies aus Fig. 4 ersichtlich ist. Die Sägeschiiitte
62 und 64 erstrecken sich in die Trägermasse 54
hinein, jedoch verlaufen sie nicht durch diese hindxxrch.
Die obere Modellträgerschieberplatte 22 wird dann, wie aus Fig. 5 ersichtlich, zurückgebogen, um die Trägerraasse in
den Bereichen 66 und 68 zu zerbrechen und um den Zahnstummel
60 abzutrennen und ein Präparat zu schaffen, das aus dem Zahnstummel 60, dem Gummiabschnitt 70 und dem Abschnitt
54' der Trägermasse 54 besteht.
Durch diese Technik wird es möglich, das Präparat auf dem
Schieber 22 derart zu belassen, wie dies aus Fig. 7 ersichtlich ist, wobei der Schieber in seiner nach hinten
gebogenen Stellung durch einen Halter, bestehend aus schwenkbar miteinander verbundenen Klemmplatten 80 bzw. 82,
gehaltert wird, un das Präparat zugänglich zu machen. Diese Klemmplatten 80 und 82 besitzen Halteflansche 84 ^ιnd
86, die mit den Flanschen 30 auf der Rückseite des Schiebers
22 zusammenwirken. Die Schraube 88 ermöglicht eine Schwenkeinstellung zwischen den Teilen 80 und 82 und
schafft die Möglichkeit, diese in jede gewünschte Stellung zu klemmen, um den Modellträgerschieber 22 in jeder gewünschten
eingestellten Stellung zu halten.
Die Fig. 8, 9 und TO veranschaulichen ein zweites Ausführungsbeispiel,
welches sich von dem ersten Ausführungsbeispiel nur dadurch unterscheidet, daß ein Halteflansch 1*0
vorgesehen ist, der sich im wesentlichen über die gesamte
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t-i BAD
t-i BAD
-Ψ-ZO-
Länge der Schieberplatte Λ?.?, erstreckt. Bei dieser Ausführungsform
ist es nicht notwendig, daß die Hcdellträgerplatte
122 aus flexiblen Material besteht, und die Trennung
des Präparats von den anderen Bestandteilen kenn dadurch
vorgenommen, werden, daß Sage schnitt linien in den Bereichen
7:2 \uid C.A- eingebracht werden, wie dies auch beim
ersten Ausführungsbeispiel der Fell wer, wobei jedoch v/eitere Sägeschnittlinien 132 und 1J4 durch die Kodellträgerschieberplette
122 geführt sind, wie dies aus Fig. 9 ersichtlich ist. Infolgedessen bildet die Trägeraasee 5^ die
einzige Verbindung der beiden Bestandteile und diese iiasse
ist in den Bereichen 156 und 160 aufgebrochen, was analog au den Flächen 66 und 68 des ersten Ausführungsbeispiels
ist» Das Präparat, das von diesem Abbrechen herrührt, weist demgemäß einen Abschnitt 122' des Schiebers 122
auf. Die Bruchränder, die durch die Bereiche 166 und 168 definiert sind, schaffen die Möglichkeit, den Gesamtaufbau
genau in die Originalstellung auf der Ai'tikulatoraunge
12 anzubringen, wenn dies erforderlich ist. Eine weitere Möglichkeit einer gegenüber Fig. 8 bis 10 abgewandelten
Ausführungsform besteht darin, daß der Anschlagansatz 15
auf der Zunge 12 angeordnet wird, um die Eirafärtsbewe gütig
der Modellträgerschieberplatten 122 zu begrenzen.
Die Fig. 11 und 12 veranschaulichen ein weiteres abgewandeltes Ausführungsbeispiel, wobei die Artikulatorzunge 12'
identisch der Zunge 12' gemäß 8 bis 10 ist, und diese Zunge nimmt eine abgewandelte Kodellträgerausbilöimg auf, bestehend
aus drei kleinen Teilschisbern 222, 222' und 222",
die je einen Halteflansch 250 auf jeder Seite aufweisen
und über die Zunge 12' passen, wie dies aus IfIg*. 11 ersichtlich
ist. Die einzelnen kleinen Hodellträger-
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29 Γ
Teilschlitten werden gemäß den Erfordernissen des jeweiligen
Modells so angeordnet, daß jeder der kleinen Teilschieber nach unten x^eisende Anker aufweist, die den Ankern
42 gemäß den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen entsprechen. Das Modell vrird an der mit Ankern versehenen
Seite durch eine Masse 54· in der gleichen Weise festgelegt
wie bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen und nach Aushärtvuag der Hasse 5Z·- ist das Kodell zu weiterem
Gebrauch bereit. Der innerste Teilschieber 222" wird von dem Anschlagansatz 13 erfaßt, wie dies aus Fig. 11 ersichtlich
ist, und nach Entnahme des Modells von der Zunge 12 können Sägeschnitte durch den Gummibereich längs den
Linien 262 und 264 geführt werden und die Masse 54- wird
dann in den Bereichen 266 und 268 abgebrochen, um die übrigen Teile vom Präparat zu trennen, und das Präparat
weist darin den mittleren Teilschieber 222' auf, wie dies aus Pig. 12 hervorgeht. Der Gesamtaufbau kann dann in Originalstellung
auf der Zunge 12' wieder aufgebaut werden. Der äußerste Schieber 222 weist eine Positionierungsausprägung
32 auf, die mit der Öffnung 34- in. der Zunge 12' in
Eingriff gelangt und so eine gegenseitige Festlegung bewirkt. Infolgedessen kann das Präparat von denjübrigen
Teilen des Modells getrennt werden, es kann jedoch dann xtfieder in die ursprüngliche Lage auf der Zunge gebracht
werden, wenn dies erforderlich ist. Die gebrochenen Bereiche, die durch die Abschnitte 266 und 268 definiert werden,
ermöglichen es, die Teile in der TJrsprungslage genau wieder anzubringen.
Es können zahlreiche Abwandlungen getroffen werden. So ist es beispielsweise möglich, anstelle der beschriebenen Modellträgerschieber,
die ein Modell der Gebißhälften nur
0300 2 3/0529
*D OBIGiNAL
auf einer Seite tragen, breitere Artikulatoren und breitere
liodellträgerschieber benutab werden, um dss obere und
untere Gebißraodell des gesamten Z ahn au fb aus zu tragen.
Ebenso ist es möglich, Paai-e seitlich zueinender liegender
Zungen su benutzen, und z-jbv in Verbindung mit ebensolchen
Paaren seitlich nebeneinander angeordneter Schieber. In diesem Fall nimmt das obere Zungenpaar zwei Kodellträgerschieber
der Bauart gemäß Fig. 1, S, 11 und dergleichen auf, während das untere Zungenpaar in gleicher l/eise die
Modellträgerschieber aufnimmt, wobei die beiden oberen Schieber eine Lagerung für das Modell eines vollständigen
Gebisses mit Ober- und Unterteil ermöglichen. Bei einer derartigen Konstruktion ist es möglich, die linken und
rechten Hälften des Modells einfach dadurch zu trennen, daß längs einer Mittellinie zwischen den beiden benachbarten
Modellträgerschiebern ein Sägeschnitt geführt wird. Außerdem könnten andere Anschläge .an den Schiebern angeordnet
vierden, um eine gleichförmige Lageanpassung gegenüber den Zungen des Arfcikulators au gewährleisten. Außerdem ware
es in gewissen Fällen möglich, die Schieber wegzulassen und die Haltemasse 54 oder 56 dii^ekt auf sich verjüngenden
glatten Art ilculat or zungen aufzubringen, die aus Plastikmaterial
oder anderem Material bestehen, an dem das Formmaterial nicht anhaftet. Derartige Zungen müßten von ihrem
Gelenkende nach dem äußeren Ende hin sich verjüngend ausgebildet werden.
030023/0529
Claims (1)
- Patentanwälte Dipl. -ing. Curt Wallach9Q171R7 Dip:.-Ing. Günther KochDipl.-Phys. Dr.Tino Haibach Dipl.-Ing. Rainer FeldkampD-8000 München 2 ■ Kaufingerstraße 8 · Telefon (0 89) 24 02 75 · Telex 5 29 513 wakai dDatum: 27 ο April 1979Unser Zeichen: 16 585 E/NuPatentansprücheGebißartikulator mit einer oberen Artikulatorzunge und einer unteren Artikulatorzunge, die schwenkbar miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster und ein zweiter Hodellträgerschieber (22, 24-) vorgesehen ist, die abnehmbar an der oberen bzw. unteren Artikulatorzunge (12, 14-) festlegbar sind, daß jeder Modellträgerschieber (22, 24-) Ausrichtmittel (32, 40) aufweist, um die Schieber auf den Zungen auszurichten und zu gewährleisten, daß die
Schieber immer genau in einer einzigen veränderbaren
Stellung auf den Zungen ausgerichtet liegen, daß jeder der Modellträgerschieber außerdem Anker (4-2) aufweist, um eine Masse selbsthärtenden Materials (5~:-> 5(-) ^u
haltern, in das der Guinmiteil des Dentalmodells eingebettet wird, derart, daß bei der Aushärtung der Masse der Modellträgerschieber die Verbindungsmasse und das Modell einen einheitlichen Aufbau bilden, der von der Artikulatorzunge abnehmbar ist, auf der er zur Bearbeitung durch einen Techniker montierbar ist, xvobei
der Schieber jev/eils in seine AusgangsstellungD3 C)J,':/0 529zurückgebracht werden kann, um einen Vergleich mit dem Modell eines gleichen Aufbaus der anderen Zunge zu ermöglichen.2. Artikulator nach Anspi'uch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Modellträgerschieber jeweils aus einem langgestreckten Flastikmaterial bestehen, welches genügend flexibel ist, um eine manuelle Biegung durchführen zu können.3. Artikulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Modellträgerschieber (22, 24) einen einheitlichen Bauteil aus Plastikmaterial bildet und aus einer flachen Platte besteht, die Klemmflansche (30; 130; 230) aufweist, mit denen die Schieber über die Zunge ','12, 14) geschoben werden können, um die Modellträgerschieber auf der zugeordneten Artikulatorzunge zu haltern, und daß die Anker aus vielen kleinen Vorsprüngen bestehen, die von der den Flanschen (3O; I3O; 230) abgewandten Seite des Schiebers vorstehen.4. Artikulator nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (3O; I3O; 230) aus rechteckigen Winkelstücken bestehen.5· Artikulator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtmittel eine Ausprägung (32) der Schieberplatte (22, 24-) aufweisen, die mit einer Ausnehmung (34) der Artikulatorzunge zusammenwirkt.6. Artikulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Modellträgerschieber aus starrem Plastik-0 3 0 0 2 3/0529'*■■■-■■.**,material bestehen.7· Artikulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Jeder Modellträgerschieber (22, 24) einstückig aus Plastikmaterial hergestellt ist und einen flachen Plp.ttenabschnitt mit Flanschklenimen aufweist, die en den Seitenrändern verlaufen und über die Zunge "12, 14) des Artikulatars geschoben werden können, um den Modellträgex'schieber ausgerichtet auf der Artikulctorzunge zu halten, wobei die eine Seite des flachen Plattenabschnitts mit der Artikulatorzunge zusammenwirkt und die andere Seite mehrere Vorsprünge aufweist, die der Verankerung der Verbindungsmasse dienen.3. Artikulator nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberklemmen sus rechtwinklig abgebogenen Flanschen bestehen.9. Artikulator nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtmittel eine Ausprägung der flachen Platte aufweisen, die mit einer Ausnehmung der Zunge zusammenwirkt.10. Verfahren zux· Herstellung eines Arbeitsmodells eines Patxentengebisses unter Verwendung eines Artikulators nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß ein Modell der oberen Gebißhälfte und des Kiefers hergestellt wird, daß ein Modell der unteren Gebißhälfte und des Kiefers hergestellt wird, daß eine Masse ungehärteten härtbaren Materials auf einem Schieber aufgebracht wird, der0 3 : _ .. "J / 0 5 2 θabnehmbar auf einer oberen Artikulatorzunge eines Artikulators festlegbar ist, daß eine zweite Masse ungehärteten härtbaren Materials auf dem Schieber aufgebracht wird, der auf einer unteren Artikulatorzunge montierbar ist, daß das obere und untere Modell aufeinander in der Weise ausgerichtet werden, wie das Gebiß des Patienten angeordnet ist, daß das härtbare Material ausgehärtet wird und daß einer der Schlitten von der Artikulatorzunge abgenommen wird, um es einem Techniker zu ermöglichen, eine Dentalprothese anzufertigen.11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Kiefernabschnitt des Modells auf den abgenommenen Schiebern Schnitte durchgeführt werden, die längs Schneidlinien auf gegenüberliegenden Seiten eines Zahnstummels verlaufen, und daß der entfernte Schieber und benachbarte Modellabschnitte nach hinten zurückgebogen werden, derart, daß die benachbarten Modellabschnitte abbrechen und daß das Material längs der Bruchlinien montiert xtfird, die von der Innenkante der Schneidlinien nach dem abgenommenen Schieber vorstehen, um ein Arbeitsspiel benachbart zum Präparatzahn zu erzeugen.12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß teilweise der Kiefernabschnitt des Modells auf dem abgenommenen Schieber längs Schneidlinien durchtrennt wird, die auf gegenüberliegenden Seiten eines Zahnpräparates verlaufen, daß durch den abgenommenen Schieber in zv/ei Bereichen durchgeschnitten wird, die allgemein auf die Schnitte im Kiefernabschnitt des Modells030023/0529sind, während eine gewisse Dicke des Lagermaterials zwischen den Schnitten belassen wird, und daß diese Dicke des Lagermaterials längs Bruchlinien abgebrochen wird, die vom Grund der Schnittlinien nach dem Grund der zweiten Schnittlinien verlaufen, um das Zahnpräparat von den übrigen Bestandteilen des Modells zu trennen.13· Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Gummi-Kieferabschnitt des Modells bei abgenommenem Schieber längs Schnittlinien auf gegenüberliegenden Seiten eines Zahnpräparates ein Schnitt geführt wird und daß der entfernte Schieber nach hinten so durchgebogen wird, daß benachbarte Modellabschnitte und das Lagermaterial entlang von Bruchlinien durchbrechen, die vom Grund der Schnittlinien verlaufen, um eine Trennung des Zahnpräparates von den- übrigen Bestandteilen zu erreichen.14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13* dadurch gekennzeichnet, daß ein Modell der oberen Gebißhälfte und des Kiefers angefertigt wird, daß ein Modell der unteren Gebißhälfte und des Kiefers des Patienten angefertigt wird, daß eine Masse ungehärteten härtbaren Lagermaterials auf der oberen Artikulatorzunge abnehmbar aufgesetzt xvird, daß eine zweite Masse härtbaren Materials auf einem Schieber aufgebracht wird, der abnehmbar auf einer unteren Zunge des Artikulators aufsetzbar ist, daß die oberen und unteren Modelle in der Weise aufeinander ausgerichtet werden, wie sie im Mund des Patienten zueinander stehen, daß das härtbare Material ausgehärtet wird und hart wird und daß die eineÜ 3 C C 2 3 /0 5 2 3Masse von Lagermaterial von der Artikulatorzunge abgenommen wird, um dieses durch einen Techniker verarbeiten zvi lassen und eine Zahnprothese anzufertigen.033J 23/0529
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |