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DE3432919A1 - Verfahren zur herstellung einer aus patrize und matrize zweiteilig aufgebauten geschiebeverbindung zwischen zwei zahnersatzteilen, sowie vorgefertigte teile zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zur herstellung einer aus patrize und matrize zweiteilig aufgebauten geschiebeverbindung zwischen zwei zahnersatzteilen, sowie vorgefertigte teile zur durchfuehrung des verfahrens

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DE3432919A1
DE3432919A1 DE19843432919 DE3432919A DE3432919A1 DE 3432919 A1 DE3432919 A1 DE 3432919A1 DE 19843432919 DE19843432919 DE 19843432919 DE 3432919 A DE3432919 A DE 3432919A DE 3432919 A1 DE3432919 A1 DE 3432919A1
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DE
Germany
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attachment part
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DE19843432919
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Inventor
Peter 7913 Senden Brehm
Bernd 7000 Stuttgart Wacker
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/265Sliding or snap attachments
    • A61C13/2653Sliding attachments

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellunz einer aus Patrize und Ma-
  • trize zweiteilig aufgebauten Geschiebeverbindung zwischen zwei Zahnersatzteilen, sowie vorgefertigte Teile zur Durchführung des Verfahrens.
  • Die Erfindung betrifft in erster Linie ein Verfahren zur Herstellung einer aus Patrize und Matrize zweiteilig aufgebauten Geschiebeverbindung zwischen zwei Zahnersatzteilen, insbesondere zwischen einem Zahnprothesenkörper, beispielsweise in Form einer Zahnbrücke, und einem Verankerungsteil zum Anschluß an einen Pfeilerzahn, beispielsweise in Form einer AuBenkrone oder eines RSS- oder T-Geschiebes, wobei von einem primären Gebißmodell ausgehend für eines der Zahnersatzteile ein Gußmodell mittels eines Wachsmodells erstellt wird, das bezüglich seines Geschiebeteiles mit Hilfe eines vorgefertigten, dem Geschiebeteil des anderen Zahnersatzteiles entsprechenden Platzhalterteiles modelliert wird.
  • Bei einem aus der DE-OS 32 01 391 bekannten Verfahren dieser Art besteht das Verankerungsteil aus einer in einem Matrizenhohlraum einer Vollgußkrone des Pfeilerzahnes Aufnahme findenden Geschiebepatrize mit einem daran zahnprothesenseitig angeschlossenen Patrizenteil der den Anschluß des Verankerungsteils an den Zahnprothesenkörper bewerkstelligenden Geschiebeverbindung, deren Matrizenteil am Zahnprothesenkörper sitzt. Das Wachsmodell des Zahnprothesenkörpers wird gemeinsam mit dem Matrizenteil mittels eines vorgefertigten, dem zahnprothesenseitigen Patrizenteil der Geschiebepatrize entsprechenden platzhaltenden Matrizenformers modelliert, der im übrigen wie die Geschiebepatrize selbst ausgebildet ist, so daß letztere mit ihrem zahnprothesenseitigen Patrizenteil im fertigen Gußmodell des Zahnprothesenkörpers den Matrizenformer zu ersetzen vermag. Nachteilig bei diesen und ähnlichen bekannten Verfahren ist die Tatsache, daß die beiden Zahnersatzteile zeitlich nacheinander hergestellt werden müssen, weil zunächst das eine fertig gestellt sein muß, damit das Wachsmodell des anderen an das Geschiebeteil des fertigen Zahnersatzteiles anmodelliert werden kann. Der für die Herstellung des gesamten Zahnersatzes erforderliche Zeitraum ist daher entsprechend groß.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Herstellung des Zahnersatzes in wesentlich kürzerer Zeit möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß das primäre Gebißmodell mit einem Paßsitz versehen wird, in den wahlweise das Platzhalterteil oder das ihm entsprechende Geschiebeteil, letzteres ebenfalls vorgefertigtsls angußfähiges Metallteil oder als Wachsteil, in genau übereinstimmender Ausrichtung entsprechend der späteren Lage der Geschiebeteile in den fertigen Zahnersatzteilen eingesetzt werden können, daß vom primären Gebißmodell mit in den Paß sitz eingesetztem Platzhalterteil eine elastisch verformbare Dublierform aus Gummi oder elastomerem Kunststoff hergestellt und von der vom primären Gebißmodell und vom Platzhalterteil abgezogenen Dublierform mittels feuerfester Einbettmasse ein die Abformung des Platzhalterteiles enthaltendes sekundäres Gebißmodell gewonnen wird, dassauf dem sekundären Gebißmodell das den Zahnersatzteil entsprechende Wachsmodell modelliert und das Gußmodell des Zahnersatzteils in üblicher Weise gegossen wird, und daß unabhängig davon das primäre Gebißmodell nach Abziehen der Dublierform und nach Austauschen des Platzhalterteiles gegen das ihm entsprechende Geschiebeteil zur Herstellung des anderen Zahnersatzteiles verwendet wird.
  • Durch die Erfindung wird erreicht, daß die beiden Zahnersatzteile zeitlich nebeneinander hergestellt werden können, da das primäre Gebißmodell sofort nach Abnahme der zur Herstellung des einen Zahnersatzteiles dienenden Dublierform zur Herstellung des anderen Zahnersatzteiles wieder zur Verfügung steht. Der Paßsitz für das Platzhalterteil und das ihm entsprechende Geschiebeteil im primären Gebißmodell sorgt dafür, daß auch die spätere Geschiebeverbindung der im übrigen unabhängig voneinander gefertigten Zahnersatzteile präzise ineinanderpaßt. Die voneinander unabhängige und daher zeitlich nebeneinander mögliche Herstellung beider Zahnersatzteile verkürzt die Herstellungsdauer des Zahnersatzes und damit dessen Lieferzeit ganz erheblich.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß das andere ebenfalls als angußfähiges Metallteil oder als Wachsmodell vorgefertigte Geschiebeteil vor der Herstellung der Dublierform mit dem Platzhalterteil zusammengefügt, in die Dublierform eingebettet und zusammen mit der Dublierform vom Platzhalterteil abgezogen sowie anschließend bei der Herstellung des sekundären Gebißmodells in dieses fest eingebettet wird, worauf die Dublierform außer vom sekundären Gebißmodell auch vom dann darin festliegenden Geschiebeteil abgezogen wird.
  • Handelt es sich insbesondere um eine Geschiebeverbindung mit durch Querstifte verbundenen Geschiebeteilen und in diesem zur Aufnahme der Querstifte vorgesehenen Löchern, werden zweckmäßig vor dem Herstellen der Dublierform in die Löcher des mit dem Platzhalterteil zusammengefügten Geschiebeteils Platzhalterstifte eingesetzt, die nach Herstellen der Dublierform mit dem darin eingebetteten Geschiebeteil vom Platzhalterteil abgenommen werden und im Geschiebeteil bis zur Vollendung des Gußmodells verbleiben. Auf diese Weise wird nicht nur das spätere toleranzfreie Fluchten der Löcher in beiden Geschiebeteilen sicher gestellt, sondern auch vermieden, daß bei der abschließenden Fertigbearbeitung des Gußmodells die Löcher in einer doch wieder größere Toleranzen ergebenden Weise beeinträchtigt werden können. Insoweit besteht aber auch im Rahmen der Erfindung die bekannte Möglichkeit, die Löcher erst an den Gußmodellen im zusammen gesetzten Zustand der Geschiebeverbindung durch zum Beispiel elektrische Funkenerosionsverfahren herzustellen.
  • Weiter empfiehlt es sich, daß das Platzhalterteil ebenso wie das ihm entsprechende vorgefertigte Geschiebeteil im Paßsitz des primären Gebißmodells in freiem Abstand über der Modellfläche gehalten werden und vor dem Herstellen der Dublierform die Modellfläche mit einer diesen Abstand ausfüllenden Wachslage belegt wird.
  • Hierdurch wird am späteren Gußmodell ein der Wachslage entsprechender Freiraum erhalten, der bei der Fertigstellung des Zahnersatzteils für eine Unterfütterung des Gußmodells mit Kunststoff zur Verfügung steht.
  • Zweckmäßig wird der Paß sitz als Steckverbindung mit einer Steckrichtung ausgebildet, die zu der des Verankerungsteiles am Pfeilerzahn parallel ist. Dadurch können das Verankerungsteil und das mit ihm verbundene Geschiebeteil gemeinsam jederzeit auch im noch unfertigen Zustand als Wachsmodell vom primären Gebißmodell vorübergehend abgenommen und ihm wieder aufgesetzt werden. Diese Verfahrensform empfiehlt sich im übrigen besonders dann, wenn nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung das als Patrize ausgebildete Geschiebeteil am Verankerungsteil, das als Matrize ausgebildete Geschiebeteil am Zahnprothesenkörper vorgesehen wird und das Platzhalterteil dem als Patrize ausgebildeten Geschiebeteil entspricht. Dies erleichtert die Ausbildung des Matrizenteils bzw. bei vorgefertigtemGeschiebeteil dessen Aufnahme in der Dublierform. Jedoch besteht grundsätzlich auch die umgekehrte Möglichkeit, daß also das Matrizenteil der Geschiebeverbindung am Verankerungsteil ausgebildet wird und dem Platzhalterteil entspricht, wenn dabei nur das Matrizenteil so ausgebildet und angeordnet wird, daß die Steckrichtung der Geschiebeverbindung das Abnehmen der Dublierform vom primären Gebißmodell erlaubt.
  • Gegenstand der Erfindung sind in zweiter Linie auch die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens benötigten Teile. Es handelt sich dabei um mindestens das Platzhalterteil und das ihm entsprechende Geschiebeteil, sowie um ein den Paßsitz im primären Gebißmodell bildendes Teil, desweiteren, aber nicht notwendigerweise, auch um das zweite Geschiebeteil. Beide Geschiebeteile können als angußfähige Metallteile oder als Wachsmodelle vorgefertigt sein. Im ersteren Fall werden sie beim Gießen des Gußmodells in das Gießmetall eingebunden, im anderen Fall lösen sie sich beim Gießvorgang rückstandslos auf. In jedem Fall ist nach der Erfindung vorgesehen, daß das Platzhalterteil und das ihm entsprechende Geschiebeteil Steckzapfen tragen und eine den Paßsitz bildende Hülse vorgesehen ist, in die die Steckzapfen verdrehungssicher einsteckbar sind. Zweckmäßig besitzen dazu die Steckzapfen und die Hülse unrunden Querschnitt. Um den schon erwähnten Freiraum für eine spätere Kunststoffunterfütterung des Gußmodells zu schaffen, sind die Steckzapfen über einen Distanzhalterbund an das Platzhalterteil bzw. das dem Platzhalterteil entsprechende Geschiebeteil angeschlossen. Um im Fall einer Geschiebeverbindung mit Querstiften die Dublierform mit den eingebetteten Platzhalterstiften vom primären Gebißmodell und also vom Platzhalterteil abziehen zu können, weist das Platzhalterteil die Platzhalterstifte aufnehmende Langlöcher auf, die parallel verlaufen und an dem dem Steckzapfen gegenüber liegenden Rand des Platzhalterteils offen auslaufen. Die Platzhalterstifte können dann entlang der Langlöcher aus dem Platzhalterteil austreten. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist im übrigen dadurch gekennzeichnet, daß das als Patrize ausgebildete Geschiebeteil und das ihm entsprechende Platzhalterteil als Platte und das als Matrize ausgebildete Geschiebeteil als im Querschnitt U-förmiges Profilstück ausgebildet sind, wobei der Hohlraum des Profil stücks die Aufnahme für die Platte bildet. Zweckmäßig ist die Platte des Platzhalterteils um die. Dicke eines Toleranzspaltes dicker als die Platte des dem Platzhalterteil entsprechenden Geschiebeteils. Schließlich ist vorgesehen, daß das als Matrize ausgebildete Geschiebeteil im Profilrücken eine Aussparung der Profilwand aufweist. Durch diese Aussparung hindurch kann nach dem Zusammensetzen der fertigen Zahnersatzteile eine aushärtende Fullmasse zwischen die Geschiebeteile eingebracht werden, die zwischen den Geschiebeteilen noch vorhandene Toleranzräume schließt.
  • Ersichtlich können das Platzhalterteil und das ihm entsprechende Geschiebeteil in ihrer vorgefertigten Form bis auf die unterschiedliche Dicke der Platte und die verschiedene Form der Löcher für die Querstifte bzw.
  • Platzhalterstifte übereinstimmen. Werden daher die Löcher erst später bei zusammengesetzter Geschiebeverbindung hergestellt und brauchen daher das Platzhalterteil und das ihm entsprechende Geschiebeteil überhaupt keine Löcher zu besitzen, so kann das Platzhalterteil auch unmittelbar als das ihm entsprechende Geschiebeteil dienen, wenn im übrigen auf den zwischen ihnen aus Toleranzgründen vorgesehenen Dickenunterschied verzichtet werden kann. In diesem Fall kann in verfahrensmäßiger Hinsicht das Platzhalterteil nach Abnehmen der Dublierform unmittelbar als Geschiebeteil des anderen Zahnersatzteiles am primären Gebißmodell verbleiben; sein Austausch gegen das ihm entsprechende Geschiebeteil entfällt also.
  • Soweit das Platzhalterteil Langlöcher aufweist, verlaufen diese zweckmäßig parallel zur Richtung des Steckzapfens.
  • Auch empfiehlt es sich, die das Platzhalterteil und das ihn entsprechende Geschiebeteil bildenden Platten in einer dem Verlauf des Kieferkammes angepaßten Gestalt zu wählen. Nach-der Erfindung ist dazu vorgesehen, daß der dem Steckzapfen zugewandte Plattenrand und der ihm etwa parallele andere Plattenrand unter einem Winkel zur Achse des Steckzapfens verlaufen und das geschlossene Ende der Langlöcher etwa gleichen Abstand von dem dem Steckzapfen zugewandten Plattenrand besitzen. Derartige Teile können mit verschiedenen Winkeln vorgefertigt werden, so daß für Jeden individuellen Fall optimal dem Kieferkamm angepaßte Teile zur Verfügung stehen.
  • Im folgenden wird die Erfindung an in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Die Fig. 1 bis 7 veranschaulichen anhand verschiedener Arbeitszustände den Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens. Die Fig. 8 bis 14 zeigen vorgefertigte Teile für die Durchführung des Verfahrens, und zwar Fig. 8 ein Platzhalterteil, Fig. 9 das entsprechende Geschiebeteil, Fig. 10 das zugeordnete zweite Geschiebeteil, und zwar jeweils in verschiedenen Ansichten, die Fig.
  • 11 bis 13 die Gegenstände der Fig. 8 bis 10 in einer anderen Ausführungsform, und Fig, 14 zeigt eine den Paßsitz bildende Hülse in Seitenansicht und Stirnansicht.
  • In den Fig. 1 bis 4 und 7 ist das aus Gips bestehende primäre Gebißmodell mit 1 bezeichnet. Der Pfeilerzahn ist mit einer Innenkrone 2 versehen, auf die je nach Ausbildung als Teleskop- oder Konuskrone eine Außenkrone 3 (Fig. 7) aufgesetzt wird, von der in Fig. 1 nur das Wachsmodell dargestellt ist. Im Gebißmodell 1 wird dort, wo später zwischen dem Verankerungsteil 20 mit der beispielsweise als Gold bestehenden Außenkrone 3 und dem Zahnprothesenkörper 10 die Geschiebeverbindung liegen wird, ein Loch 4 hergestellt und in das Loch 4 eine Hülse 5 fest und verdrehungssicher eingebettet. Diese Hülse 5 ist für sich allein in Fig. 14 dargestellt. In die Hülse 5 ist wahlweise ein als Patrize ausgebildetes, für sich in den Fig. 9 und 12 dargestelltes Geschiebeteil 6 als angußfähiges Metallteil bzw. dessen Wachsmodell in jeweils vorgefertigter Form oder ein ihm entsprechendes, für sich in den Fig. 8 und 11 dargestelltes Platzhalterteil 7 einsteckbar, und zwar mittels eines Steckzapfens 8 von quadratischem Querschnitt, der im entsprechend quadratischen Innenraum 5' der Hülse 5 drehfest gehalten ist. Zwischen dem Steckzapfen 8 und dem Platzhalterteil 7 bzw. Geschiebeteil 6 ist ein Distanzhalterbund 9 vorgesehen, durch den die Teile 6, 7 in freiem Abstand über der Modellfläche des primären Gebißmodells 1 gehalten werden. Die Hülse 5 wird beim Einbetten in das Loch 4 so ausgerichtet, daß die Steckrichtung des Steckzapfens 8 parallel zur Einschubrichtung der Außenkrone 3 an der Innenkrone 2 verläuft.
  • Zunächst wird entsprechend Fig. 2 das Platzhalterteil 7 in die Hülse 5 eingesteckt und dann entsprechend Fig. 3 mit dem als Matrize ausgebildeten, in den Fig.
  • 10 und 13 für sich dargestellten Geschiebeteil 11, wiederum vorgefertigt entweder als angußfähiges Metallteil oder als Wachsmodell, versehen. Zum Verbinden der fertigen Geschiebeteile 6, 11 dienen Querstifte 12, zu deren Aufnahme Löcher 13 in den Geschiebeteilen 6, 11 vorgesehen sind. Diesen Querstiften 12 entsprechende Platzhalterstifte 12' werden in das Geschiebeteil 11 eingesetzt und außerdem wird der durch den Distanzhalterbund 9 erzeugte freie Abstand durch eine Wachslage 14 geschlossen, die am späteren Gußmodell des Zahnprothesenkörpers 10 einen Freiraum zur UnterfUtterung des Gußmodells mit Kunststoff schafft.
  • Als nächstes wird von dem Gebißmodell 1 mit dem Platzhalterteil 7, dem Geschiebeteil 11, den außen über das Geschiebeteil 11 beidseits vorstehenden Platzhalterstiften 12' und der Wachslage 14 entsprechend Fig. 4 eine Dublierform 16 aus Gummi gewonnen und mit dem darin eingebetteten Geschiebeteilll und den Platzhalterstiften 12' vom primären Gebißmodell 1, dem Platzhalterteil 7 und der Wachslage 14 abgenommen. Um dies zu ermöglichen, sind die Löcher für die-Platzhalterstifte 12' im Platzhalterteil 7 als Langlöcher 15 ausgebildet, die in Abziehrichtung der Dublierform 16 offen auslaufen. Von nun an verläuft die weitere Herstellung der Zahnersatzteile 10, 20 zweigleisig. Das wieder freie primäre Gebißmodell 1 wird zur Herstellung des Gußmodells des Verankerungsteiles 20 aus Außenkrone 3 und Geschiebeteil 6 verwendet. Dazu wird das Platzhalterteil 7 durch das Geschiebeteil 6 ersetzt und dieses an das Wachsmodell der Außenkrone 3 angewachst, so daß die aus Fig. 1 ersichtliche Situation entsteht. Daraus wird in üblicher Weise durch Einbetten in feuerfeste Einbettmasse eine Gießform für das Verankerungsteil 20 gewonnen. Dabei wird das Geschiebeteil 6 entweder angegossen oder rückstandsfrei aufgelöst, jenachdem es als vorgefertigtes Angußfähiges Metallteil oder als vorgefertigtes Wachsteil vorliegt.
  • Im ersteren Fall können der Steckzapfen 8 und der Distanzhalterbund 9 nachträglich am Gußmodell abgeschliffen, im anderen Fall noch am Wachsmodell vor der Fertigstellung der Gießform und der Ausführung des Gusses entfernt werden. Gleichzeitig neben dieser Herstellung des Verankerungsteils 20 wird der Zahnprothesenkörper 10 hergestellt. Dazu wird entsprechend Fig.
  • 5 von der Dublierform 16 mit noch darin befindlichem Geschiebeteil 11 und Platzhalterstiften 12' mit feuerfester Einbettmasse ein sekundäres Gebißmodell 17 gewonnen, wobei die Einbettmasse auch den Matrizenhohlraum des Geschiebeteils 11 füllt und die Platzhalterstifte 12' entsprechend eingebettet werden, so daß das Geschiebeteil 11 und die Platzhaterstifte 12' fest im sekundären Gebißmodell 17 verankert sind. Die Dublierform kann aber dennoch dank ihrer elastischen Nachgiebigkeit vom Geschiebeteil 11 und den beidseits aus ihm vorstehenden Platzhalterstiften 12' abgenommen werden, so daß auf dem dann freien, nur noch das Geschiebeteil 11 mit den Platzhalterstiften 12' tragenden sekundären Gebißmodell 17 entsprechend Fig. 6 das Wachsmodell des Zahnprothesenkörpers 10 modelliert und an das Geschiebeteil 11 angewachst werden kann.
  • Anschließend wird in üblicher Weise die Gußform vervollständigt, d. h. das Wachsmodell wird auf dem sdkundären Gebißmodell 17 durch weitere die Gießkanäle und den Angußkegel bildende Wachsdrähte und -teile auch in Fig.
  • 6 von oben her in feuerfeste Einbettmasse eingebettet.
  • Beim anschließenden Modellguß wird das Geschiebeteil 11 an das Gußstück angegossen, wenn es ein angußfähiges Metallteil ist, oder es formt als vorgefertigtes Wachsteil seiner Gestalt entsprechend die Gußform und löst sich beim Gießvorgang rückstandsfrei auf. Die Platzhalterstifte 12' sind auch im Gußmodell noch enthalten und werden aus ihm erst herausgezogen, wenn das Gußmodell fertig bearbei.tet ist. Anschließend werden die fertigen Gußmodelle des Verankerungsteils 20 und des Zahnprothesenkörpers 10 entsprechend Fig. 7 auf dem primären Gebißmodell zusammengesetzt und dabei verbleibende Toleranzräume zwischen den Geschiebeteilen 6, 11 durch aushärtende Füllmasse, wie Prothesenkunststoff, Zahnzement, Kleber oder dergl. geschlossen, nachdem zuvor die Querstifte 12 in die Löcher 13 der Geschiebeteile 6, 11 eingesetzt worden sind. Die Füllmasse wird durch Aussparungen 18 eingebracht, die im Profilrücken des als Matrize ausgebildeten Geschiebeteils 11 vorgesehen sind.
  • Das als Patrize ausgebildete Geschiebeteil 6 und das ihm entsprechende Platzhalterteil 7 sind als Platte unddrs als Matrize ausgebildete Geschiebeteil 11 als im Querschnitt U-förmiges Profil stück ausgebildet, wobei der Hohlraum 19 eine Aufnahme für die Platte bildet. Die Platte des Platzhalterteils 7 ist um die Breite eines Toleranz spaltes von etwa 0,3 mm dicker als die Platte des Geschiebeteils 6.
  • Die Langlöcher 15 verlaufen parallel zur Richtung des Steckzapfens 8. Der dem Steckzapfen 8 zugewandte Plattenrand 21 und der ihn etwa parallele andere Plattenrand 22 verlaufen in Fig. 8 und 9 unter einem Winkel von 900 zum Steckzapfen 8, in den Fig. 11 und 12 unter 1200. Entsprechend angepaßte Randverläufe zeigen auch die als Matrize ausgebildeten Geschiebeteile 11. Weitere Winkel als die genannten sind ohne weiteres möglich, so daß sich in einfacher Weise eine Anpassung an den Verlauf des Kieferkammes individuell ermöglichen läßt. Die Löcher 13 und das geschlossene Ende der Langlöcher 15 besitzen alle etwa gleichen Abstand vom Plattenrand 21.
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Claims (15)

  1. AnsprUche: 1. Verfahren zur Herstellung einer aus Patrize und Matrize zweiteilig aufgebauten Geschiebeverbindung zwischen zwei Zahnersatzteilen, insbesondere zwischen einem Zahnprothesenkörper (10), beispielsweise in Form einer Zahnbrücke, und einem Verankerungsteil (20) zum Anschluß an einen Pfeilerzahn, beispielsweise in Form einer Außenkrone (3) oder eines RSS- oder T-Geschiebes, wobei von einem primären Gebißmodell (1) ausgehend für eines (10) der Zahnersatzteile ein Gußmodell mittels eines Wachsmodells erstellt wird, das bezüglich seines Geschiebeteiles (11) mit Hilfe eines vorgefertigten, dem Geschiebeteil (6) des anderen Zahnersatzteiles (20) entsprechenden Platzhalterteiles (7) modelliert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das primäre Gebißmodell (1) mit einem Paßsitz (Loch 4 und Hülse 5) versehen wird, in den wahlweise das Platzhalterteil (7) oder das ihm entsprechende Geschiebeteil (6), letzteres ebenfalls vorgefertigt als angußfähiges Metallteil oder als Wachsteil, in genau übereinstimmender Ausrichtung entsprechend der späteren Lage der Geschiebeteile (6, 11) in den fertigen Zahnersatzteilen eingesetzt werden können, daß vom primären Gebißmodell (1) mit in den Paßsitz eingesetztem Platzhalterteil (7) eine elastisch verformbare Dublierform (16) aus Gummi oder elastomerem Kunststoff hergestellt und von der vom primären Gebißmodell (1) und vom Platzhalterteil (7) abgezogenen Dublierform (16) mittels feuerfester Einbettmasse ein die Abformung des Platzhalterteiles (7) enthaltendes sekundäres Gebißmodell (17) gewonnen wird, daß auf dem sekundären Gebißmodell (17) das dem Zahnersatzteil (10) entsprechende Wachsmodell modelliert und das Gußmodell des Zahnersatzteiles (10) in üblicher Weise gegossen wird, und daß unabhängig davon dos primäre Gebißmodell (1) nach Abziehen der Dublierform (16) und nach Austauschen des Platzhalterteiles (7) gegen das ihm entsprechende Geschiebeteil (6) zur Herstellung des anderen Zahnersatzteiles (20) verwendet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das andere ebenfalls als angußfähiges Metallteil oder als.Wachsmodell vorgefertigte Geschiebeteil (11) vor der Herstellung der Dublierform (16) mit dem Platzhalterteil (7) zusammengefügt, in die Dublierform (16) eingebettet und zusammen mit der Dublierform (16) vom Platzhalterteil (7) abgezogen sowie anschließend bei der Herstellung des sekundären Gebißmodells (17) in dieses fest eingebettet wird, worauf die Dublierform (16) außer vom sekundären Gebißmodell (17) auch vom dann darin festliegenden Geschiebeteil (11) abgezogen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Geschiebeverbindung mit durch Querstifte (12) verbundenen Geschiebeteilen (6, 11) und in diesen zur Aufnahme der Querstifte vorgesehenen Löchern (13) vor dem Herstellen der Dublierform (16) in die Löcher des mit dem Platzhalterteil (7) zusammengefügten Geschiebeteils (11) Platzhalterstifte (12') eingesetzt werden, die nach Herstellen der Dublierform (16) mit dem darin eingebetteten Geschiebeteil (11) vom Platzhalterteil (7) abgenommen werden und im Geschiebeteil (11) bis zur Vollendung des Gußmodells verbleiben.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnt, daß das Platzhalterteil (7) ebenso wie das ihm entsprechende vorgefertigte Geschiebeteil (6) im Paßsitz des primären Gebißmodells (1) in freiem Abstand über der Modellfläche gehalten werden und vor dem Herstellen der Dublierform (16) die Modellfläche mit einer diesen Abstand ausfüllenden Wachslage (14) belegt wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Paßsitz als Steckverbindung mit einer Steckrichtung ausgebildet wird, die zu der des Verankerungsteiles (20) am Pfeilerzahn parallel ist.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das als Patrize ausgebildete Geschiebeteil (6) am Verankerungsteil (20), das als Matrize ausgebildete Geschiebeteil (11) am Zahnprothesenkörper (10) vorgesehen wird und das Platzhalterteil (7) dem als Patrize ausgebildeten Geschiebeteil (6) entspricht.
  7. 7. Vorgefertigte Teile zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Platzhalterteil (7) und das ihm entsprechende Geschiebeteil (6) Steckzapfen (8) tragen und eine den Paßsitz bildende Hülse (5) vorgesehen ist, in die die Steckzapfen (8) verdrehungssicher einsteckbar sind.
  8. 8. Teile nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckzapfen (8) und die Hülse (5) unrunden Querschnitt besitzen.
  9. 9. Teile nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckzapfen (8) über einen Distanzhalterbund (9) an das Platzhalterteil (7) bzw. das dem Platzhalterteil entsprechende Geschiebeteil (6) angeschlossen sind.
  10. 10. Teile nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnt, daß das Platzhalterteil (7) die Platzhalterstifte (12') aufnehmende Langlöcher (15) aufweist, die parallel verlaufen und an dem dem Steckzapfen (8) gegenüber liegenden Rand (22) des Platzhalterteils (7) offen auslaufen.
  11. 11. Teile nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das als Patrize ausgebildete Geschiebeteil (6) und das ihm entsprechende Platzhalterteil (7als Platte und das als Matrize ausgebildete Geschiebeteil (11) als im Querschnitt U-förmiges Profilstück ausgebildet sind, wobei der Hohlraum (19) des Profilstckes die Aufnahme für die Platte bildet.
  12. 12. Teile nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte des Platzhalterteils (7) um die Dicke eines Toleranz spaltes dicker als die Platte des dem Platzhalterteil entsprechenden Geschiebeteils (6) ist.
  13. 13. Teile nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das als Matrize ausgebildete Geschiebeteil (11) im Profilrücken eine Aussparung (18) der Profilwand aufweist.
  14. 14. Teile nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Langlöcher (15) parallelair Richtung des Steckzapfens (8) verlaufen.
  15. 15. Teile nach den Ansprüchen 11 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Steckzapfen (8) zugewandte Plattenrand (21) und der ihm etwa parallele andere Plattenrand (22) unter einem Winkel zur Achse des Steckzapfens verlaufen und das geschlossene Ende der Langlöcher (15) etwa gleichen Abstand von dem dem Steckzapfen zugewandten Plattenrand (21) besitzen.
DE19843432919 1984-09-07 1984-09-07 Verfahren zur herstellung einer aus patrize und matrize zweiteilig aufgebauten geschiebeverbindung zwischen zwei zahnersatzteilen, sowie vorgefertigte teile zur durchfuehrung des verfahrens Granted DE3432919A1 (de)

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DE3432919C2 (de) 1992-08-13

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