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DE1018055B - Verfahren zur Herstellung von moschusartig riechendem 7-Acetyl-1, 1, 4, 6-tetramethyl-4-aethyl-1, 2, 3, 4-tetrahydronaphthalin - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von moschusartig riechendem 7-Acetyl-1, 1, 4, 6-tetramethyl-4-aethyl-1, 2, 3, 4-tetrahydronaphthalin

Info

Publication number
DE1018055B
DE1018055B DEG18762A DEG0018762A DE1018055B DE 1018055 B DE1018055 B DE 1018055B DE G18762 A DEG18762 A DE G18762A DE G0018762 A DEG0018762 A DE G0018762A DE 1018055 B DE1018055 B DE 1018055B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ethyl
tetramethyl
tetrahydronaphthalene
acetyl
known per
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG18762A
Other languages
English (en)
Inventor
Marion S Carpenter
William M Easter Jun
Thomas F Wood
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Givaudan SA
Original Assignee
L Givaudan and Co SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by L Givaudan and Co SA filed Critical L Givaudan and Co SA
Publication of DE1018055B publication Critical patent/DE1018055B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B9/00Essential oils; Perfumes
    • C11B9/0042Essential oils; Perfumes compounds containing condensed hydrocarbon rings
    • C11B9/0046Essential oils; Perfumes compounds containing condensed hydrocarbon rings containing only two condensed rings
    • C11B9/0049Essential oils; Perfumes compounds containing condensed hydrocarbon rings containing only two condensed rings the condensed rings sharing two common C atoms
    • C11B9/0053Essential oils; Perfumes compounds containing condensed hydrocarbon rings containing only two condensed rings the condensed rings sharing two common C atoms both rings being six-membered

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von moschusartig riechendem 7-Acetyl-1, 1, 4, 6-tetramethyl-4-äthyl-1, 2, 3, 4-tetrahydronaphthalin Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung eines neuen Moschusriechstoffes, nämlich auf die Herstellung des 7-Acetyl-1, 1, 4, 6-tetramethyl-4-äthyl-1, 2, 3, 4-tetrahydronaphthalins.
  • Die meisten bekannten moschusartig riechenden Verbindungen fallen unter zwei Gruppen von Stoffen: 1. Nitrierte aromatische Verbindungen, wie Moschusxylol, das ist 2, 4, 6-Trinitro-1, 3-dimethyl-5-tertiäres-butylbenzol, 2. makrocyclische Ketone, Laktone oder Ester, wie Cvclopentadecanon, Cyclopentadecanolid und Äthylenbrassvlat.
  • Wenngleich die Glieder in der ersten Gruppe billig herzustellen sind, leiden sie an dem Nachteil, daß sie nicht licht- und alkalibeständig sind, wodurch sie z. B. in Seife häufig eine Verfärbung verursachen. Glieder der zweiten Gruppe sind, wenngleich sie gegen Licht und Alkali ausreichend beständig sind, schwierig herzustellen und verhältnismäßig teuer.
  • Es ist auch ein Verfahren zur Herstellung von moschusartigen Riechstoffen bekanntgeworden, das die Herstellung von substituierten Tetrahydronaphthalinen betrifft. Dieses Verfahren führt aber zu Zwischenprodukten, die größere Mengen von Verunreinigungen enthalten, die bei der Acetylierung Stoffe ergeben, die keinen oder sogar einen unerwünschten Geruch haben und daher den Geruch des fertigen Erzeugnisses beeinträchtigen. Tatsächlich weisen bei weitem nicht alle Acetylierungsprodukte von Indanen oder substituierten Indanen einen typischen Moschusgeruch auf.
  • Es wurde nun gefunden, daß man eine neue chemische Verbindung herstellen kann, welche eine moschusähnliche Geruchsnote aufweist, gegen Licht und Alkalien äußerst beständig, gleichzeitig aber billig und mit gleichmäßiger Riechstoffqualität herzustellen ist ohne Beeinträchtigung des Geruches durch unerwünschte Nebenprodukte. Die neue Moschusv erbindung wird durch Umsetzung von Toluol mit Methallylaceton in Gegenwart eines Katalysators, wie Aluminiumchlorid, Umsetzung des erhaltenen 5-Methyl-5-p-tolyl-2-hexanons mit Äthylmagnesiumbromid zu 3, 6-Dimethyl-6-p-tolyl-3-heptanol, Cyclisierung dieser Verbindung zu 1, 1, 4, 6-Tetramethyl-4-äthyl-1, 2, 3, 4-tetrahydronaphthalin in Gegenwart eines Cyclisierungsmittels, wie Schwefelsäure, und schließlich Acetylierung der anfallenden Verbindung, z. B. mit Acetylchlorid, in Gegenwart von wasserfreiem Aluminiumchlorid hergestellt.
  • Die einzelnen Verfahrensschritte sind an sich belcannt. So wurden die ersten drei Stufen beispielsweise bereits mit Allylaceton durchgeführt (vgl. z. B. Comptes rendus hebd., Bd. 226, 1948, S. 673 bis 675; Bull. Soc. Chim. France, 1949, S. 855 bis 857, und J. Am. Chem. Soc., Bd.62, 1940, S.3405 bis 3410). Auch die Acetylierung erfolgt in an sich bekannter Weise. Man erhält jedoch unter Verwendung von Methallylaceton als Ausgangsstoff als Endprodukt einen Moschusriechstoff, der noch wesentlich alkali-und lichtbeständiger als die bisher bekannten Produkte ist.
  • Es ist leicht ersichtlich, daß die neue moschusähnlich riechende Verbindung in den verschiedenartigsten Zubereitungen verwendet werden kann, z. B. in Parfüms, Kosmetika und Seifen.
  • Das folgende Beispiel erläutert die Durchführung der Erfindung.
  • Beispiel a) In ein 5° kaltes Gemisch aus 450 g Toluol und 200 g gepulvertem wasserfreiem Aluminiumchlorid werden unter gutem Rühren und Kühlen (5 bis 10°) im Verlauf von 3/4 Stunden 112 g Methallylaceton gegeben. Das Gemisch wird weitere 3 Stunden bei 10° gerührt und mit 1200 g Eisstückchen abgeschreckt. Das Öl wird abgetrennt und nacheinander mit 5o/oiger Salzsäure, 5°/oiger Natronlauge und Wasser gewaschen. Nach dem Abdestillieren des überschüssigen Toluols wird das Produkt im Vakuum destilliert. Es werden 141,5 g, Kp.4,5 = 118 bis 130°, als farbloses Öl erhalten. Durch erneute fraktionierte Destillation erhält man reines 5-Methyl-5-p-tolyl-2-hexanon, Kp.2 = 108°, nD = 1,5112.
  • b) 204 g 5-Methyl-5-p-tolyl-2-hexanon werden bei 34° mit einer Ätherlösung von Äthylmagnesiumbromid umgesetzt, die durch Einwirkung von 120 g Äthylbromid in 350 g Diäthyläther auf 26,5 g Magnesiumspäne erhalten wurde. Nach lstündigem.Erhitzen unter Rückfluß wird die Lösung in einem Gemisch aus 300 g Eisstückchen und 300 g Wasser abgeschreckt. Nach Neutralisation der Komplexverhindung mit 402 g .10"/oiger .Salzsäure wird die Ätherlösung mit Wasser und verdünnter Natriumcarbonatlösung gewaschen. Der Äther wird entfernt und das zurückbleibende Öl im Vakuum destilliert. Das 3, 6-Dimethyl-6-tolyl-3-heptanol wird als farblose viskose Flüssigkeit erhalten, Kp.1,5 = 121 bis 122°, nD = 1,5053 bis 1,5063. Die Ausbeute beträgt 132 g = 56,3 0/a der Theorie.
  • c) 117 ccm 93%ige Schwefelsäure werden auf 0° abgekühlt und 117 g des oben beschriebenen 3, 6-Dimethyl-6-p-tolyl-3-heptanols unter Rühren im Verlauf von 45 Minuten zugegeben, wobei man die Temperatur auf 0° hält. Das Rühren wird eine weitere Stunde fortgesetzt. Die Lösung wird dann mit Eis abgeschreckt. Das C51 wird in Benzol aufgenommen, mit Wasser, 5%iger Natronlauge und wieder mit Wasser gewaschen, bis es neutral ist. Das Benzol wird abdestilliert und das Öl im Vakuum über 2 g Natriumcarbonat destilliert. Es werden 94,5 g 1, 1, 4, 6-Tetramethyl-4-äthyl-1, 2, 3, 4-tetrahydronaphthalin als farbloses Öl erhalten, KP., = 99 bis 100°, n" = 1,5200.
  • d) Ein Gemisch aus 22,5 g Acetylchlorid und 54 g des oben beschriebenen 1, 1, 4, 6-Tetramethyl-4-äthyl-1, 2, 3, 4-tetrahydronaphthalins wird im Verlauf von 1 Stunde zu einer Suspension von 38,5 g wasserfreiem Aluminiumchlorid in 135 g Äthylendichlorid unter ständigem Rühren und Kühlen gegeben, um die Reaktionstemperatur bei 20 bis 25° zu halten. Nach der Zugabe wird das Rühren 30 Minuten bei 40° fortgesetzt. Die Lösung wird auf Eis abgeschreckt, die Äthylenchloridlösung abgetrennt und mit Wasser neutral gewaschen. Das Äthylendichlorid wurde abdestilliert, und das im Vakuum destillierte zurückbleibende C51 ergab 52 g 7-Acetyl-1, 1, 4, 6-tetramethyl-4-äthyl-1, 2, 3, 4-tetrahydronaphthalin, Kp.l = 129 bis 130,5°, nD = 1,5390. Die Verbindung ist eine viskose, farblose Flüssigkeit mit angenehmem moschusartigem Geruch. Analyse für C18 H26 O Berechnet . .. . . . . . . ....... C 83,70%, H 10,07%; gefunden . .. . . .. .. . . . . .. . C 83,80%, H 10,090/a.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von moschusartig riechendem 7-Acetyl-1, 1, 4, 6-tetramethyl-4-äthyl-1, 2, 3, 4-tetrahydronaphthalin, dadurch gekennzeichnet, daß man Toluol in an sich bekannter Weise mit Methallylaceton bei 5 bis 10° in Gegenwart von wasserfreiem Aluminiumchlorid umsetzt, das erhaltene 5-Methyl-5-p-tolyl-2-hexanon in an sich bekannter Weise mit Äthylmagnesiumbromid nach G r i g n a r d kondensiert, das erhaltene 3, 6-Dimethyl-6-p-tolyl-3-heptanol in an sich bekannter Weise in Gegenwart eines sauren Kondensationsmittels, wie Schwefelsäure, cyclisiert und das erhaltene 1,1, 4, 6-Tetrarnethyl-4-äthyl-1, 2, 3, 4-tetrahydronaphthalin in an sich bekannter Weise acetyliert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 918 747; niederländische Patentschrift Nr. 74 524; Compt. rend. hebd., Bd.226, 1948, S. 673 bis 675; Bull. Soc. Chim. France, 1949, S. 855 bis 857; J. Am. Chem. Soc., Bd. 62, 1940, S. 3405 bis 3410.
DEG18762A 1955-02-23 1956-01-10 Verfahren zur Herstellung von moschusartig riechendem 7-Acetyl-1, 1, 4, 6-tetramethyl-4-aethyl-1, 2, 3, 4-tetrahydronaphthalin Pending DE1018055B (de)

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DEG18762A Pending DE1018055B (de) 1955-02-23 1956-01-10 Verfahren zur Herstellung von moschusartig riechendem 7-Acetyl-1, 1, 4, 6-tetramethyl-4-aethyl-1, 2, 3, 4-tetrahydronaphthalin

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL74524C (de) *
DE918747C (de) * 1951-08-27 1954-10-04 P F W Of America Inc Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Moschusriechstoffen aus m- und p-Cymol

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL74524C (de) *
DE918747C (de) * 1951-08-27 1954-10-04 P F W Of America Inc Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Moschusriechstoffen aus m- und p-Cymol

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