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DE1023037B - Verfahren zur Herstellung von 6- oder 7-Acetyl-1, 1, 3, 4, 4-pentamethyl- bzw. -7-Acetyl-1, 1, 3, 4, 4, 6-hexamethyl-1, 2, 3, 4-tetrahydronaphthalin - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 6- oder 7-Acetyl-1, 1, 3, 4, 4-pentamethyl- bzw. -7-Acetyl-1, 1, 3, 4, 4, 6-hexamethyl-1, 2, 3, 4-tetrahydronaphthalin

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DE1023037B
DE1023037B DEG18763A DEG0018763A DE1023037B DE 1023037 B DE1023037 B DE 1023037B DE G18763 A DEG18763 A DE G18763A DE G0018763 A DEG0018763 A DE G0018763A DE 1023037 B DE1023037 B DE 1023037B
Authority
DE
Germany
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acetyl
tolyl
tetrahydronaphthalene
phenyl
hexamethyl
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Application number
DEG18763A
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English (en)
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DE1023037C2 (de
Inventor
Marion S Carpenter
William M Easter Jun
Thomas F Wood
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Givaudan SA
Original Assignee
L Givaudan and Co SA
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Filing date
Publication date
Application filed by L Givaudan and Co SA filed Critical L Givaudan and Co SA
Publication of DE1023037B publication Critical patent/DE1023037B/de
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Publication of DE1023037C2 publication Critical patent/DE1023037C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B9/00Essential oils; Perfumes
    • C11B9/0042Essential oils; Perfumes compounds containing condensed hydrocarbon rings
    • C11B9/0046Essential oils; Perfumes compounds containing condensed hydrocarbon rings containing only two condensed rings
    • C11B9/0049Essential oils; Perfumes compounds containing condensed hydrocarbon rings containing only two condensed rings the condensed rings sharing two common C atoms
    • C11B9/0053Essential oils; Perfumes compounds containing condensed hydrocarbon rings containing only two condensed rings the condensed rings sharing two common C atoms both rings being six-membered
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
    • C07C45/51Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by pyrolysis, rearrangement or decomposition
    • C07C45/52Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by pyrolysis, rearrangement or decomposition by dehydration and rearrangement involving two hydroxy groups in the same molecule

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von 6- oder 7-Acetyl-1,1,3,4,4-pentamethyl-bzw. -7-Acetyl-1,1,3,4,4,6-hexamethyl-1 ,2,3,4-tetrahydronaphthalin Die meisten bekannten moschusartigen Verbindungen fallen in zwei Klassen von Verbindungen: 1. nitrierte aromatische Verbindungen wie Moschusxylol, das ist 2,4,6-Trinitro-1,3,-dimethyl-5-tert.-butylbenzol, und 2. makrocyclische Ketone, Laktone oder Ester, wie Cyclopentadecanon, Cyclopentadecanolid und Äthylenbrassylat.
  • Wenngleich die Glieder in der ersten Gruppe billig herzustellen sind, leiden sie an dem Nachteil, daß sie nicht licht- und alkalibeständig sind, wodurch sie in Produkten, z. B. Seife, häufig eine Verfärbung verursachen. Glieder der zweiten Gruppe sind, wenngleich sie gegen Licht und Alkali ausreichend beständig sind, schwierig herzustellen und verhältnismäßig teuer.
  • Zur Herstellung von Moschusriechstoffen war es bekannt, von p-Cymol und tertiärem Amylchlorid auszugehen, wodurch als dritte Alkylgruppe eine tertiäre Amylgruppe in den Benzolring eingeführt wird. Anschließend wird dann mit Acetylchlorid acetyliert. Bei diesem Verfahren werden als Nebenprodukte Kohlenwasserstoffe erhalten, die bei der nachfolgenden Acetylierung zu Verbindungen führen, die eine unangenehme Geruchskomponente in das moschusartig riechende Acetylderivat einführen. Hierdurch wird die Riechstoffqualität des Endproduktes beeinträchtigt.
  • Ferner war es bekannt, Moschusriechstoffe auf der Grundlage von Nitrobutylcumolen und Indanverbindungen herzustellen, die gleichfalls nicht die erwünschte Reinheit und Stabilität aufweisen.
  • Es wurde nun gefunden, daß 6- oder 7-Acetyl-1,1,3,4,4-pentamethyl-1 ,2,3,4-tetrahydronaphthalin und 7-Acetyl-1,1 ,3,4,4,6-hexamethyl-1 ,2,3,4-tetrahydronaphthalin die wünschenswerte Eigenschaft haben, einen moschusartigen Riechstoffcharalrter zu besitzen, jedoch gegen Licht und Alkali äußerst stabil und auch billig herstellbar sind.
  • Die neuen Moschusverbindungen werden hergestellt, indem man Benzol oder Toluol mit 2,2,5,5-Tetramethyltetrahydro-3-furanol in Gegenwart von wasserfreiem Aluminiumchlorid als Kondensationsmittel umsetzt, die erhaltene Verbindung in Gegenwart von Schwefelsäure dehydratisiert, die dehydratisierte Verbindung in üblicher Weise mit Methylmagnesiumjodid nach Grignard umsetzt, die erhaltene Verbindung in Gegenwart von p-Toluolsulfonsäure dehydratisiert, die erhaltene Verbindung in Gegenwart von Schwefelsäure cyclisiert und die cyclisierte Verbindung in bekannter Weise mit Acetylchlorid in Gegenwart von Aluminiumchlorid acetyliert.
  • Das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung ist somit auf die Herstellung von Tetrahydronaphthalinderivaten gerichtet und ermöglicht die Synthese von Tetrahydronaphthalinen folgender Struktur: R, bedeutet Wasserstoff oder Methyl.
  • Es ist leicht ersichtlich, daß die neuen moschusähnlichen Verbindungen in den verschiedenartigsten Zubereitungen verwendet werden können. Die Produkte können z. B. in Parfüms, Kosmetika allgemein und Seifen verwendet werden.
  • Die folgenden Beispiele erläutern die Durchführung der Erfindung.
  • Beispiel 1 6- oder 7-Acetyl-l,l ,3,4,4-pentamethyl-1 ,2,3,4-tetrahydronaphthalin a) 2,2,5,5-Tetramethyltetrahydro-3-furanol : Diese Verbindung wurde durch katalytische Hydrierung des bekannten 2,2,5, 5-Tetramethyltetrahydro-3-furanons in einem Autoklav aus rostfreiem Stahl hergestellt, wobei man 282 g Keton in Gegenwart von 20 g Kupferchromit-Katalysator bei etwa 35 bis 42 at und 140 bis 144" mit Wasserstoff hydrierte. Die Ausbeute an 2,2,5,5-Tetramethyltetrahydro-3-furanol, einer farblosen, bei Raumtemperatur erstarrenden Flüssigkeit, Kp.3 = 63 63 bis 64° D. = 0,9498, n25 = 1 ,44t9, F. = 27°, Erstarrungspunkt 26,5", Reinheit 99 0j0, war quantitativ. b) 2,5,-Dimethyl-5-phenyl-2,3-hexandiol : In eine gerührte Suspension von 148 g gekörntem, wasserfreiem Aluminiumchlorid und 500 g Benzol wurde bei Raumtemperatur eine Lösung aus 72 g des oben beschriebenen 2,2,5,5-Tetramethyltetrahydro-3-furanols in 100 g Benzol gegeben, wobei man die Temperatur bei 20 bis 25° hielt. Nach zweistündigem Rühren bei 35 bis 40° wurde die Lösung auf 1000 g Eisstückchen unter gutem Rühren abgeschreckt. Die Benzollösung wurde vom Wasser abgetrennt und nacheinander mit Wasser, 5%iger Natriumcarbonatlösung und wieder Wasser gewaschen. Nach dem Abdestillieren des Benzols wurde das Produkt im Vakuum destilliert. Das 2,5-Dimethyl-5-pheny1-2,3-hexandiol wurde in einer Menge von 65 g (58,5 01o der Theorie) als viskoses Ö1 erhalten, Kp.2 = 126 bis 128°, nD° = 1,5190. c) 2,5-Dimethyl-5-phenyl-3-hexanon : In 400 g gerührte 300/0ige Schwefelsäure wurden bei Rückflußtemperatur 111 g 2,5-Dimethyl-5-phenylexan-2,3-diol im Verlaufe von 1 Stunde eingebracht. Das Gemisch wurde dann unter Rühren eine weitere Stunde unter Rückfluß erhitzt und schließlich mit Wasserdampf destilliert, bis das Destillat nahezu ölfrei war. Das Destillat beetand aus 77 g Ö1 und 5,635 g Wasser. Das Öl wurde im Vakuum destilliert, und es wurden 66 g 2,5-Dimethyl-5-phenyl-3-hexanon, Kp. a = 97 bis 101,5°, nD20 = 1,5048 bis 1,5070, erhalten. d) 2,3,5-Trimethyl-5-phenyl-3-hexanol : Zu einer Grignardlösung, hergestellt aus 15 g Magnesiumspänen, 205 g absolutem Äther und 88 g Methyljodid wurden bei Rückflußtemperatur (34°) 126 g des oben beschrieben 2,5-Dimethyl-5-phenyl-3-hexanons, gelöst in 126 g trockenem Äther, gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde nach der Zugabe 1 Stunde unter Rückfluß erhitzt. Nach dem Abschrecken auf 125 g Eis, 125 g Wasser und 33 g Ammoniumchlorid und Aufarbeitung in der üblichen Weise wurden 99,0 g 2,3,5-Trimethyl-5-phenyl-3-hexanol erhalten, Kp.4,5 = 119 bis 123°, nD20 = 1,5103. Das Produkt war eine viskose farblose Flüssigkeit und geruchlos. e) 2,3,5-Trimethyl-5-phenyl-2-hexen: In einer geeignet ausgerüsteten Vorrichtung wurde eine Lösung aus 250 g Benzol, 99 g 2,3 2,3,5-Trimethyl-5-phenyl-3-hexanol und 0,25 g p-Toluolsulfonsäure gerührt und unter Abtrennung von Wasser unter Rückfluß erhitzt. Nach Entfernung von nahezu der theoretischen Wassermenge wurde die Lösung neutralisiert, filtriert, und das Benzol wurde abdestilliert. Bei der Vakuumdestillation der zurückbleibenden Flüssigkeit wurden 73,5 g 2,3,5-Trimethyl-5-phenyl-2-hexen erhalten, Kp.2 = 82 bis 92°, nD° = 1,5023 bis 1,5131. f) 1,1,3,4,4- Pentamethyl - 1,2,3,4 - Tetrahydronaphthalin: In 75 ccm bei 0° gehaltene und gerührte 930/0ige Schwefelsäure wurden im Verlauf einer 3/4 Stunde 71 g 2,3,5-Trimethyl-5-phenyl-2-hexen eingebracht. Nach der Zugabe wurde das Gemisch eine weitere 3/4 Stunde bei 0° gerührt und auf 150g Eisstückchen abgeschreckt. Es wurden 100 ccm Benzol zur Erleichterung der Abtrennung des Benzols zugegeben. Nach Waschen mit Wasser, dann 5%iger Natronlauge und wieder mit Wasser, wurde das Benzol abdestilliert und das Produkt im Vakuum destilliert. Es wurden 59 g 1,1, S,$,PPentamethyl-l. ,2,3, 4-tetrahydronaphthalin als farblose, nahezu geruchlose Flüssigkeit erhalten. Kp.2,5 = 103 bis 104°, n20o = 1,5204. g) 6- oder 7-Acetyl-1,1,3,4,4-phentamethyl-1,2,3,4-tetrahydronaphthalin: In ein Gemisch aus 38,5 g wasserfreiem Aluminiumchlorid in 135 g Äthylendichlorid wurde bei Raumtemperatur im Verlaufe einer Stunde (20 bis 25°) tropfenweise eine Lösung aus 50,5 g des oben beschriebenen 1,1,3,4,4-Pentamethyl-1,2,3,4-tetrahdyronophthalin und 22,5 g Acetylchlorid gegeben. Die Temperatur wurde dann auf 40° erhöht und das Rühren 30 Minuten fortgesetzt. Nach dem Abschrecken auf Eis wurde das Gemisch zerlegt und das Öl neutral gewaschen. Nach dem Abdestillieren des Äthylendichlorids wurde das zurückbleibende Öl im Vakuum über 0,5 g Natriumcarbonat destilliert. Es wurden 35 g gewünschtes 7-Acetyl-1,1,3,4,4-Pentamethyl-1, ,2,3,4-tetrahydronaphthalin, Kp2. = 125 bis 127°, nD20 = 1,5349 als farblose viskose Flüssigkeit mit einem nachhaltigen, moschusartigen Geruch erhalten. Die Acetylgruppe kann sich entweder in 6- oder 7-Stellung befinden.
  • Analyse für C17 H24O: Berechnet ...... C 83,60%, H 9,83%; gefunden ......... C 83,48 0/o, H 9,740/o.
  • Beispiel 2 Herstellung von 7-Acetyl-1,1,3,4,4,6-hexamethyl-1 ,2,3,4-tetrahydronaphthalin a) 2,5-Dimethyl-5-p-tolyl-2,3-hexandiol : In eine gerührte Suspension aus 148 g gekörntem, wasserfreiem Aluminiumchlorid und 500 g Toluol wird bei Raumtemperatur eine Lösung aus 72 g des oben beschriebenen 2,2,5,5-Tetramethyltetrahydro-3-furanols in 100 g Toluol gegeben, wobei man die Temperatur bei 20 bis 25° hält.
  • Nach zweistündigem Rühren bei 35 bis 40° wurde die Lösung unter gutem Rühren auf 1000 g Eisstückchen abgeschreckt. Die Toluollösung wurde vom Wasser abgetrennt und nacheinander mit Wasser, 5%iger Natriumcarbonatlösung und wieder mit Wasser gewaschen. Nach Entfernung des Toluols und Vakuumdestillation des Produktes wurden 74 g 2,5-dimethyl-5-p-tolyl-2,3-hexandiox erhalten, Kp. l = 127 bis 128°, nD20 = 1,5192.
  • Analyse für C15H24O2: Berechnet ........ C 76,3 %, H 10,17%; gefunden ....... C 76,25%, H 10,00%. b) 2,5-Dimethyl-5-p-tolyl-3-hexanon : In 400 g gerührte 300/0ige Schwefelsäure wurden bei Rückflußtemperatur im Verlauf einer Stunde 118 g 2,5-Dimethyl-5-p-tolyl-2,3-hexandiol eingebracht. Das Gemisch wurde dann eine weitere Stunde gerührt und unter Rückfluß erhitzt. Dann folgte eine Wasserdampfdestillation, bis das Destillat nahezu ölfrei war. Das Destillat bestand aus 78,5 g Öl und 5,710 g Wasser. Das Öl wurde im Vakuum destilliert, und es wurden 48 g 2,5-dimethyl-5-p-tolyl-3-hexanon, Kp. l = 96 bis 105°, 1X20 = 1,5088 bis 1,5095, erhalten. c) 2,3,5-Trimethyl-5-p-tolyl-3-hexanol: In eine aus 9 g Magnesiumspänen, 122 g wasserfreiem Äther und , Methyljodid hergestellte Grignardlösung wurde bei Rückflußtemperatur (34°) eine Lösung von 73 g 2,5-Dimethyl-5-p-tolyl-3-hexanon in 73 g Äther gegeben. Die Lösung wurde 1 Stunde nach der Zugabe unter Rückfluß erhitzt und dann auf 100 g Eisstückchen und 100 g Wasser abgeschreckt. Das Gemisch wurde durch langsame Zugabe von 137 g 100/0iger Salzsäure unter Rühren sorgsam angesäuert. Die Ätherlösung wurde in üblicher Weise aufgearbeitet und 66 g 2,3,5-Trimethyl-5-p-tolyl-3-hexanol durch Destillation erhalten, farblose viskose Flüssigkeit, Kp.2 = 105 bis 109°, nD20 = 1,5108.
  • Die Ausbeute betrug 84,7 01o der Theorie. d) 2,3,5-Trimethyl-5-p-tolyl-2-hexen: In einem geeignet ausgerüsteten Apparat wurde eine Lösung aus 200 g Benzol, 66 g 2,3,5-Trimethyl-5-p-tolyl-3-hexanol und 0,25 g p-Toluolsulfonsäure gerührt und unter Abtrennung von Wasser unter Rückfluß erhitzt. Nach Abtrennung von nahezu der theoretischen Menge an Wasser wurde die Lösung mit Natriumcarbonat neutralisiert, filtriert und das Benzol abdestilliert. Bei der Vakuumdestillation der zurückbleibenden Flüssigkeit wurden 51,0 g 2,3,5-Trimethyl-5-p-tolyl-2-hexen erhalten, Kp.1 = 88 bis 95°, n200 = 1,5085 bis 1,5157.
  • Die Ausbeute betrug 83,6 0/o der Theorie. e) 1,1,3,4,4,6-Hexamethyl-1,2,3,4-tetrahydronophthalin: In 55 ccm bei 0O gehaltene und gerührte 93%ige Schwefelsäure wurden langsam im Verlaufe einer dreiviertel Stunde 48 g 2,3,5-Trimethyl-5-p-tolyl-2-hexen eingebracht. Nach der Zugabe wurde das Gemisch eine weitere dreiviertel Stunde bei 0° gerührt, und auf 120 g Eisstückchen abgeschreckt. Es wurden 100 ccm Benzol zugegeben, um die Abtrennung des Öles zu erleichtern. Die Lösung wurde, nachdem sie nacheinander mit Wasser, 5%iger Natronlauge und wieder mit Wasser gewaschen war, zur Entfernung des Benzols destilliert. Das zurückbleibende Ö1 wurde im Vakuum destilliert, wobei man 35,5 g farbloses 1,1,3,4,4,6-Hexamethyl-1,2,3,4-tetrahydronaphthalin erhielt, Kp.2 = 90 bis 93°, n2D0 = 1,5216.
  • Die Ausbeute betrug 75% der Theorie. f) 7-Acetyl-1,1,3,4,4,6-hexamethyl-1,2,3,4-tetrahydronaphthalin: In ein Gemisch aus 24,0 g wasserfreiem Aluminiumchlorid in 100,0 g Äthylendichlorid wurde tropfenweise, bei Raumtemperatur (20 bis 25°) im Verlaufe von einer Stunde eine Lösung aus 35,0 g 1,1,3,4,4,6-hexamethyl-1 ,2,3,4,-tetrahdyronaphthalin in 14,0 g Acetylchlorid zugegeben. Dann wurde die Mischung weitere 30 Minuten bei 40° gerührt. Nach dem Abschrecken auf 200 g Eis wurde das Gemisch zerlegt, und die Äthylendichloridlösung wurde neutral gewaschen. Nach Entfernung des Äthylendichlorids wurde das restliche Ö1 im Vakuum mit 0,5 g Natriumcarbonatlösung gewaschen. Es wurde das gewünschte 7-Acetyl- 11 3 446 -hexamethyl-1,2,3,4-tetradhydronaphthalin, eine farblose viskose Flüssigkeit mit starkem und nachhaltigem moschusähnlichem Geruch erhalten. Die Ausbeute betrug 24, 5 g, Kp.2,5 = 144°, nD20 = 1,5359.
  • Analyse für C18H26O: Berechnet .......... C 83,75%, H 10,07%; gefunden C 83,74%, H 9,89C/o.
  • Für die Herstellung des 2,2,5,5-Tetramethyltetrahydro-3-furanols wird Schutz im Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht beansprucht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 6- oder 7-Acetyl-1,1,3,4,4-pentamethyl- bzw. 7-Acetyl-1 1 3 44 6-hexamethyl-1 ,2,3,4-tetrahydronaphthalin, dadurch gekennzeichnet, daß man Benzol oder Toluol in Gegenwart von wasserfreiem Aluminiumchlorid mit 2,2,5,5-Tetramethyltetrahydro-3-furanol umsetzt, das gebildete 2 ,5-Dimethyl-5-phenyl- bzw. -5-p-tolyl-2,3-hexandiol mit Schwefelsäure dehydratisiert, das erhaltene 2,5-Dimethyl-5-phenyl- bzw. -5-p-tolyl-3-hexanon in üblicher Weise mit Methylmagnesiumjodid nach Grignard umsetzt, das erhaltene 2,3,5-Trimethyl-5-phenyl- bzw. -5-p-tolyl-3-hexanol in Gegenwart von p-Toluolsulfonsäure dehydratisiert, das gebildete 2,3,5-Trimethyl-5-phenyl- bzw. -5-p-tolyl-2-hexen mit Schwefelsäure cyclisiert und das erhaltene 1,1,3,4,4-Pentamethyl- bzw. 1, ,1,3,4,4,6-Hexamethyl-1 ,2,3,4-tetrahydronaphthalin in üblicher Weise mit Acetylchlorid in Gegenwart von Aluminiumchlorid acetyliert.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 918 747; niederländische Patentschrift Nr. 74524 ; Helv. Chim. Acta, Bd. 15, 1932, S. 592 bis 596; Journ. am. Chem. Soc., Bd. 70, 1948, S. 2123 bis 2128.
DEG18763A 1955-02-23 1956-01-10 Verfahren zur Herstellung von 6- oder 7-Acetyl-1, 1, 3, 4, 4-pentamethyl- bzw. -7-Acetyl-1, 1, 3, 4, 4, 6-hexamethyl-1, 2, 3, 4-tetrahydronaphthalin Granted DE1023037B (de)

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DEG18763A Granted DE1023037B (de) 1955-02-23 1956-01-10 Verfahren zur Herstellung von 6- oder 7-Acetyl-1, 1, 3, 4, 4-pentamethyl- bzw. -7-Acetyl-1, 1, 3, 4, 4, 6-hexamethyl-1, 2, 3, 4-tetrahydronaphthalin

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL74524C (de) *
DE918747C (de) * 1951-08-27 1954-10-04 P F W Of America Inc Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Moschusriechstoffen aus m- und p-Cymol

Patent Citations (2)

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NL74524C (de) *
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