DE10162775B4 - Wasserbett - Google Patents
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- A47C27/08—Fluid mattresses
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Abstract
Wasserbett
mit einer Matratze, die in einen Tragrahmen mit einer denselben
auskleidenden Sicherheitshülle
einsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Matratze (1) aus einem
tiefgezogenen, haubenförmig ausgebildeten
Kopfteil (7), einem ebenfalls tiefgezogenen, haubenförmig ausgebildeten
Fußteil
(8) sowie einer zwischen dem Kopfteil (7) und dem Fußteil (8)
eingesetzten, aus einem rechteckigen Zuschnitt gebildeten schlauchartigen
Hülle (9)
besteht, deren beide Längsränder (10)
miteinander verschweißt
sind, und daß die
umlaufenden offenen Ränder
(11) des Kopfteils (7) und des Fußteil (8) mit den umlaufenden
offenen Rändern
(12) der Hülle
(9) verschweißt
sind.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Wasserbett mit einer Matratze, die in einen Tragrahmen mit einer denselben auskleidenden Sicherheitshülle einsetzbar ist.
- Aus
DE 201 05 371 U1 ist ein Wasserbett mit einem Polsterrahmen, einer Wassermatratze mit Ecknähten sowie mit einer Sicherheitshülle bekannt, deren seitliche Ecknähte abgerundet bis in den ebenen Bereich der Unterseite der Wassermatratze hineinreichen. Durch diese Ausbildung soll die Wassermatratze mit einfachen Mitteln stabiler und bei üblicher Belastung über einen längeren Zeitraum auslaufsicher gestaltet werden. - Obwohl die besondere Ausbildung nach
DE 201 05 371 U1 eine Verbesserung zum Stand der Technik darstellt, ist gerade die Schweißnaht in dem Eckbereich der Matratze und der Sicherheitshülle solcher Wasserbetten die eigentliche Schwachstelle, da auch Abrundungen in den Eckbereichen zur Verbesserung der Schwachstellen durch die Ecknähte kaum möglich ist. Durch Bewegung und dadurch aufkommende Belastung kann es an diesen Schwachstellen zu Undichtigkeiten kommen, was zu erheblichen Schäden im Bett und sogar in der Wohnung führen kann. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Wasserbett der angegebenen Gattung zu schaffen, das in den stark belasteten Eckbereichen der Matratze und/oder der Sicherheitshülle wesentlich verbessert ist und somit das erfindungsgemäße Wasserbett auslaufsicherer als bei herkömmlich Wasserbetten ausgebildet ist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
- Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
- Durch die besondere Ausbildung des Wasserbettes bzw. der Matratze und der Sicherheitshülle mit den Abrundungen der Eckbereiche derselben werden Spitzenbelastungen vermieden und es treten keine Unterbrechungen der homogenen Struktur der Folie auf, wodurch die bisher bekannten Schwachstellen von Matratzen und Sicherheitshüllen von Wasserbetten beseitigt werden.
- Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines die Erfindung wiedergebenden Ausführungsbeispieles mit Bezug auf die schematischen Zeichnungen. Dabei zeigt
-
1 eine Draufsicht auf eine Matratze des erfindungsgemäßen Wasserbettes, -
2 in leicht gesprengter Darstellung einen Schnitt durch die Matratze nach der Linie II-II in1 in einem Tragrahmen und -
3 eine Draufsicht auf eine Sicherheitshülle des erfindungsgemäßen Wasserbettes. - Die in den
1 und2 dargestellte Matratze1 für ein Wasserbett ist in einen Tragrahmen2 mit einer denselben auskleidenden Sicherheitshülle3 (2 und3 ) einsetzbar. Dabei liegt die Unterseite4 der Matratze1 vollflächig auf dem Boden5 des Tragrahmens2 auf, und die Seitenflächen6 der Matratze1 werden von dem Tragrahmen2 gestützt, wobei zwischen dem Tragrahmen2 und der Matratze1 die Sicherheitshülle3 angeordnet ist. - Die Matratze
1 (1 und2 ) wird aus einem tiefgezogenen, haubenförmig ausgebildeten Kopfteil7 , einem ebenfalls tiefgezogenen, haubenförmig ausgebildeten Fußteil8 sowie einer zwischen dem Kopfteil7 und dem Fußteil8 eingesetzten, schlauchartigen Hülle9 gebildet. Kopfteil7 , Fußteil8 und Hülle9 bestehen aus einer reißfesten und elastischen Folie. - Die Hülle
9 besteht aus einem rechteckigen Zuschnitt, dessen beiden Längsränder10 miteinander verschweißt sind. - Zur Erstellung der Matratze
1 werden die umlaufenden Ränder11 des Kopfteils7 und des Fußteils8 mit den umlaufenden offenen Rändern12 der Hülle9 verschweißt, wobei ein Folienstreifen (nicht dargestellt) innen und/oder außen auf jeder Schweißnaht vorgesehen und befestigt sein kann. Dabei sind dann die Folienstreifen etwas breiter als die Schweißnähte ausgebildet und auf beiden Seiten der Schweißnähte mit der Folie der Matratze1 verbunden. - Die Sicherheitshülle
3 (2 und3 ) weist an ihrem oberen offen Rand einen die obere, umlaufende Kante13 der Matratze1 umgreifenden Randbereich14 auf, so daß durch die Sicherheitsfolie3 eine Art Wanne entsteht, die die Unterseite4 und die Seitenflächen6 der Matratze1 zusätzlich abdichtet und ggf. aus der Matratze1 austretendes Wasser sammelt. - Dazu wird die Sicherheitshülle
3 ebenfalls aus einem tiefgezogenen, haubenförmig ausgebildeten Kopfteil15 , einem ebenfalls tiefgezogenen, haubenförmig ausgebildeten Fußteil16 sowie einer zwischen dem Kopfteil15 und dem Fußteil16 eingesetzten, im Querschnitt C-förmig ausgebildeten Zwischenteil17 (siehe insbesondere2 ) gebildet. Kopfteil15 , Fußteil16 und Zwischenteil17 bestehen auch hier aus einer reißfesten und elastischen Folie. - Ähnlich wie bei der Matratze
1 werden zur Erstellung der Sicherheitshülle3 die umlaufenden Ränder18 des Kopfteils15 und des Fußteils16 mit den seitlichen Rändern19 des Zwischenteils17 verschweißt, wobei auch hier ein Folienstreifen (nicht dargestellt) innen und/oder außen auf jeder Schweißnaht vorgesehen und befestigt sein kann. Dabei sind dann die Folienstreifen etwas breiter als die Schweißnähte ausgebildet und auf beiden Seiten der Schweißnähte mit der Folie der Sicherheitshülle3 verbunden. - Dadurch, daß in den Eckbereichen der Matratze
1 sowie der Sicherheitshülle3 , die bekanntlich die Schwachstellen einer Matratze1 und der Sicherheitshülle3 für Wasserbetten bilden, keinerlei Schweißnähte vorhanden sind, wird die Gefahr des Auslaufens von Wasser sehr stark minimiert. -
- 1
- Matratze
- 2
- Tragrahmen
- 3
- Sicherheitshülle
- 4
- Unterseite
von
1 - 5
- Boden
von
2 - 6
- Seitenflächen von
1 - 7
- Kopfteil
von
1 - 8
- Fußteil von
1 - 9
- Hülle zwischen
7 und8 - 10
- Längsränder von
9 - 11
- umlaufende
Ränder
von
7 bzw.8 - 12
- umlaufende
Ränder
von
9 - 13
- obere
umlaufende Kante von
1 - 14
- Randbereich
von
3 - 15
- Kopfteil
von
3 - 16
- Fußteil von
3 - 17
- Zwischenteil
zwischen
15 und16 - 18
- umlaufende
Ränder
von
15 und16 - 19
- seitliche
Ränder
von
16
Claims (6)
- Wasserbett mit einer Matratze, die in einen Tragrahmen mit einer denselben auskleidenden Sicherheitshülle einsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Matratze (
1 ) aus einem tiefgezogenen, haubenförmig ausgebildeten Kopfteil (7 ), einem ebenfalls tiefgezogenen, haubenförmig ausgebildeten Fußteil (8 ) sowie einer zwischen dem Kopfteil (7 ) und dem Fußteil (8 ) eingesetzten, aus einem rechteckigen Zuschnitt gebildeten schlauchartigen Hülle (9 ) besteht, deren beide Längsränder (10 ) miteinander verschweißt sind, und daß die umlaufenden offenen Ränder (11 ) des Kopfteils (7 ) und des Fußteil (8 ) mit den umlaufenden offenen Rändern (12 ) der Hülle (9 ) verschweißt sind. - Wasserbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfteil (
7 ), das Fußteil (8 ) und die Hülle (9 ) aus einer Folie gebildet sind. - Wasserbett nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Sicherheitshülle (
3 ) aus einem ebenfalls tiefgezogenen, haubenförmigen Kopfteil (15 ), einem ebenfalls tiefgezogenen, haubenförmigen Fußteil (16 ) sowie einem zwischen dem Kopfteil (15 ) und dem Fußteil (16 ) eingesetzten, im Querschnitt C-förmig ausgebildeten Zwischenteil (17 ) gebildet ist. - Wasserbett nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfteil (
15 ), das Fußteil (16 ) und das Zwischenteil (17 ) der Sicherheitshülle (3 ) jeweils aus einer Folie gebildet sind. - Wasserbett nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufenden offenen Ränder (
18 ) des Kopfteils (15 ) und des Fußteil (16 ) mit den Endrändern (19 ) des Zwischenteils (17 ) der Sicherheitshülle (3 ) verschweißt sind. - Wasserbett nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Folienstreifen innen und/oder außen auf jeder Schweißnaht vorgesehen ist.
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|---|---|---|---|
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
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| DE20105371U1 (de) * | 2001-03-27 | 2001-07-05 | FOLIPLAST GmbH Kunststoff-Schweiß- und Stanztechnik, 57520 Niederdreisbach | Wasserbett |
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-
2001
- 2001-12-20 DE DE2001162775 patent/DE10162775B4/de not_active Expired - Fee Related
-
2002
- 2002-12-07 EP EP02027358A patent/EP1321075A3/de not_active Withdrawn
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP1321075A2 (de) | 2003-06-25 |
| EP1321075A3 (de) | 2004-01-14 |
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