DE10011903A1 - Wasserbett - Google Patents
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C27/00—Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
- A47C27/08—Fluid mattresses
- A47C27/081—Fluid mattresses of pneumatic type
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Abstract
Ein Wasserbett besitzt einen schalenartigen unteren Tragrahmen, in dem zumindest eine Wassermatratze angeordnet ist. Die Wassermatratze ist zumindest unten und seitlich von einer wasserdichten Sicherheitshülle umgeben, deren Seitenwände ausgesteift sind. Um die Sicherheitshülle in einfacher Weise lagemäßig in dem Wasserbett zu stabilisieren, sind in die Seitenwände der Sicherheitshülle aufblasbare Luftkammern integriert. Dabei können vorzugsweise mehrere Luftkammern vorgesehen sein, die unabhängig voneinander aufgeblasen werden können, um die Eigenstabilität der Sicherheitshülle anpassen zu können. Darüber hinaus bilden die Luftkammern eine thermische Isolierung für die Wassermatratze.
Description
Die Erfindung betrifft ein Wasserbett mit einem schalenar
tigen unteren Tragrahmen, in dem zumindest eine Wasserma
tratze angeordnet ist, die zumindest unten und seitlich von
einer wasserdichten Sicherheitshülle umgeben ist, deren
Seitenwände ausgesteift sind.
Ein Wasserbett weist in der Regel eine Wassermatratze auf,
die üblicherweise eine aus einer Kunststoff-Folie gebildete
Wasserkammer besitzt, in die über ein Ventil Wasser in ge
wünschter Menge eingefüllt werden kann. Die Wassermatratze
liegt in einem unteren Tragrahmen und ist von einer aus
Kunststoff-Folie bestehenden Sicherheitshülle umgeben, die
an den Seiten und auf der Unterseite wasserdicht geschlos
sen ist und somit gleichzeitig als Aufnahmeraum für das
Wasser im Schadensfall dient.
Da die die Wasserkammer der Wassermatratze bildende Kunst
stoff-Folie und auch die Sicherheitshülle insbesondere wäh
rend des Aufbaus des Wasserbetts jeweils eine nur geringe
Formstabilität besitzen, ist es notwendig und bekannt, an
den Seiten der Wassermatratze zwischen die die Wasserkammer
bildende Kunststoff-Folie und die Sicherheitshülle ausstei
fende Scheiben insbesondere aus Pappe einzusetzen, um ein
übermäßiges Verrutschen der Sicherheitshülle zu vermeiden
und um die Wassermatratze in eine gewünschte Gestalt zu
bringen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß sich eine stabile
Formgebung der Sicherheitshülle durch diese Art der Aus
steifung nicht erzielen läßt. Darüber hinaus ist das Anfer
tigen der aussteifenden Scheiben und deren Einsetzen auf
wendig und zeitintensiv.
Wasserbetten sind häufig mit Heizungen ausgerüstet, über
die der Benutzer die Wassertemperatur in der Wassermatratze
individuell auf ein gewünschtes Maß einstellen kann. Dabei
soll die Wärme bevorzugt nach oben, d. h. an den auf der Ma
tratze liegenden Benutzer abgegeben werden, während eine
seitliche Wärmeabgabe aus energietechnischen Gründen ver
meiden werden sollte. Dies ließe sich jedoch nur mit der
seitlichen Einlage von Isoliermaterial erreichen, wodurch
der konstruktive und somit kostenmäßige Aufwand für die
Herstellung des Wasserbettes erhöht wäre.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Wasserbett
der genannten Art zu schaffen, bei dem die oben genannten
Probleme vermieden sind und die Sicherheitshülle in einfa
cher Weise lagemäßig stabilisiert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Wasserbett der
genannten Art dadurch gelöst, daß in die Seitenwände der
Sicherheitshülle aufblasbare Luftkammern integriert sind.
Wenn die Luftkammern der Sicherheitshülle aufgeblasen wer
den, erhält die Sicherheitshülle nicht nur durch den Innen
druck der Luftkammern sondern auch durch ihre durch die
Formgebung der Luftkammern bedingte Querschnittsgestaltung
eine erhöhte Eigenstabilität. Dabei ist insbesondere der
Vorteil gegeben, daß sich die Eigenstabilität durch Erhö
hung des inneren Luftdruckes an die baulichen Gegebenheiten
anpassen läßt, wodurch erreicht werden kann, daß die Si
cherheitshülle innerhalb des Wasserbettes die gewünschte
Position einnimmt. Darüber hinaus dient die in den Luftkam
mern befindliche Luft als wirkungsvolle thermische Isolie
rung auf den Seiten der Wassermatratze, ohne daß zusätzli
che Isoliermaterialien eingelegt werden müssen.
Vorzugsweise sind in den Seitenwänden der Sicherheitshülle
mehrere Luftkammern vorgesehen, die unabhängig voneinander
aufblasbar sind. Auf diese Weise ist es möglich, die Luft
kammern mit unterschiedlichem Druck aufzublasen und dadurch
eine noch bessere Anpassung der Eigenstabilität der Sicher
heitshülle bzw. deren bereichsweise erhöhte Aussteifung zu
erreichen.
In einer möglichen Ausgestaltung der Erfindung sind die
Seitenwände im wesentlichen vollständig von den Luftkammern
gebildet, was insbesondere hinsichtlich der thermischen
Isolation vorteilhaft ist.
Es hat sich gezeigt, daß eine Variation der Eigenstabilität
der Seitenwände der Sicherheitshülle insbesondere in Rich
tung der Höhe der Seitenwände, und erst in zweiter Linie in
Längsrichtung der Seitenwände notwendig ist. Dem kann er
findungsgemäß dadurch Rechnung getragen werden, daß in den
Seitenwänden mehrere Luftkammern übereinander angeordnet
sind. Zusätzlich oder alternativ dazu können jedoch auch in
Längsrichtung der Seitenwände mehrere Luftkammern nebenein
ander ausgebildet sein.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Luftkammern jeweils vollständig um die Wasserma
tratze umlaufen und somit diese ringartig einfassen. Auf
grund dieser geschlossenen ringförmigen Konfiguration ist
eine hohe räumliche Stabilität der Seitenwände der Sicher
heitshülle insbesondere gegen nach außen gerichtete Quer
kräfte gegeben, wie sie infolge des Wasserdrucks der Was
sermatratze auftreten. In einem konkreten Ausführungsbei
spielen können mehrere unabhängig aufblasbare, ringförmig
umlaufende Luftkammern übereinander vorgesehen sein.
Die einzelnen Luftkammern lassen sich in besonders einfa
cher Weise dadurch ausbilden, daß die Sicherheitshülle aus
doppellagiger Kunststoff-Folie hergestellt wird, die insbe
sondere durch linienförmige Schweißnähte in voneinander ge
trennte Luftkammern unterteilt ist.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sind aus
der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter
Bezugnahme auf die Zeichnung ersichtlich: Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Wasserbett und
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der Si
cherheitshülle.
Ein in Fig. 1 gezeigtes Wasserbett 10 besitzt einen scha
lenartigen unteren Tragrahmen 11, der aus einem ebenen Bo
denteil 12 und randseitig anschließenden, nach oben vorste
henden Seitenteilen 13 besteht, die über den gesamten Um
fang des Bodenteils 12 umlaufen. Im Innenraum des Tragrah
mens 11 ist eine Wassermatratze 14 mit einer von einer
Kunststoff-Folie begrenzten Wasserkammer angeordnet. Die
Wassermatratze 14 ist von einer Sicherheitshülle 16 umge
ben, die im einzelnen von Fig. 2 dargestellt ist. Die Si
cherheitshülle 16 besitzt eine im wesentlichen quaderför
mige Kontur mit einen ebenen Bodenteil 18, an das sich vier
nach oben vorstehende Seitenwände anschließen, die an ihrem
oberen Ende nach innen umgelegte, die Oberseite der Sicher
heitshülle 16 in einem umlaufenden Randstreifen bedeckende
Laschen 19 besitzt, die miteinander verschweißt sind. Die
Sicherheitshülle 16 ist insgesamt aus einer doppellagigen
Kunststoff-Folie gebildet, die im Bereich der Seitenwände
an umlaufenden, in Höhenrichtung der Seitenwände voneinan
der beabstandeten Schweißnähten 21 miteinander verbunden
sind. Auf diese Weise bestehen die Seitenwände aus mehre
ren, jeweils vollständig um die Sicherheitshülle umlaufen
den, röhrenartigen Luftkammern 17, die jeweils ein Ventil
15 aufweisen und abhängig voneinander aufblasbar sind. In
dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind vier Luftkammern
17 übereinander angeordnet, jedoch kann die Anzahl und die
Ausrichtung der Luftkammern hiervon auch verschieden sein.
Die Laschen 19 sind in ihrem Überlappungsbereich miteinan
der verschweißt und im Bereich ihrer innenliegenden Kanten
sind zur Vermeidung von Spannungsspitzen aussteifende Über
gangsstücke 20 eingeschweißt.
Wie Fig. 1 zeigt, ist die Sicherheitshülle 16 zwischen der
Wassermatratze 16 und dem Tragrahmen 11 angeordnet, wobei
die die Seitenwände der Sicherheitshülle 16 bildenden Luft
kammern 17 die Wassermatratze 14 seitlich elastisch abstüt
zen und gleichzeitig eine seitliche thermische Isolierung
bilden.
Die Eigenstabilität der Sicherheitshülle ist wesentlich
durch den Druck der in den Luftkammern 17 befindlichen Luft
bestimmt. Da die Luftkammern 17 unabhängig voneinander auf
blasbar sind, kann die Eigenstabilität der Sicherheitshülle
16 vom Benutzer durch Wahl des jeweilige Luftdruckes in den
einzelnen Luftkammern 17 in gewünschter Weise variiert und
angepaßt werden.
Claims (6)
1. Wasserbett mit einem schalenartigen unteren Tragrahmen
(11), in dem zumindest eine Wassermatratze (14) ange
ordnet ist, die zumindest unten und seitlich von einer
wasserdichten Sicherheitshülle (16) umgeben ist, deren
Seitenwände ausgesteift sind, dadurch gekennzeichnet,
daß in die Seitenwände der Sicherheitshülle (16) auf
blasbare Luftkammern (17) integriert sind.
2. Wasserbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Luftkammern (17) vorgesehen sind, die un
abhängig voneinander aufblasbar sind.
3. Wasserbett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Seitenwände im wesentlichen voll
ständig von den Luftkammern (17) gebildet sind.
4. Wasserbett nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Luftkammer (17) übereinander
angeordnet sind.
5. Wasserbett nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Luftkammern (17) jeweils voll
ständig um die Wassermatratze (14) umlaufen.
6. Wassermatratze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die Sicherheitshülle (16)
aus doppellagiger Kunststoff-Folie besteht, die durch
Schweißnähte (21) in voneinander getrennte Luftkammern
(17) unterteilt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000111903 DE10011903A1 (de) | 2000-03-11 | 2000-03-11 | Wasserbett |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000111903 DE10011903A1 (de) | 2000-03-11 | 2000-03-11 | Wasserbett |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10011903A1 true DE10011903A1 (de) | 2001-09-13 |
Family
ID=7634352
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000111903 Withdrawn DE10011903A1 (de) | 2000-03-11 | 2000-03-11 | Wasserbett |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10011903A1 (de) |
Cited By (1)
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