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Kreuzbodenventilsack oder Kreuzbodenventilbeutel aus Papier oder
aus einem ähnlichen Werkstoff Die Erfindung betrifft einen Kreuzbodenventilsack
oder Kreuzbodenventillbeutel aus Papier oder aus einem ähnlichen Werkstoff.
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Die bekanten kreuzbodenventilsäcke, die auch als Kreuzbodenventilbeutel
bezeichnet werden, sind insofern, noch unvollkommen. ausgebildet, als ihr Ventilboden.
insbesondere im Zusammenhang mit dem Ventilverschluß schon, dann nicht dicht genug
ist, wenn, sie mit Hilfe einer Füllmasch.ine mit feinem Füllgut gefüllt werden,
so daß dabei das in den Sack bzw.
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Beutel eingefüllte F2llgut zum Teil dch die undichten Stellen hindurch
mit der im oberen Teil des Sackes bzw. Beutels vorhandenen, Luft entweicht, insbesondere
dann, wenn der Sack bzw. Beutel bis oben hin voll gefüllt wird. Aber auch im gefüllten
zustand sind diese bekannten Kreuzbodenventilisäche bzw. kreuzbodenventilbentel
im Bereich ihres Ventilbodens mit dem damit zusammenhängenden Ventilverschluß nicht
dicht genug, auch aus dem Grunde nicht, wiel das dicht Verschließen des Sakventils
nach dem Sakc- bzw. Beutelfüllvorgang nicht erricht wird.
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Durch dieses Undichstein des kreuzbodenventilsaces bzw. Kreuzbodenventilbeutels
ergeben sich unerwünschte nachteilige Verluste an Füllgut. Ein, Verlust an füllgut
kann dabei auch dadurch auftreten, daß der Ventilboden eines Kreuzbodenventilsackes
oder eines Kreuzbodenventilbeutels nicht fest genug ist, so daß der gefüllte Sack
bzw. Beutel undicht wird, weil sein Gefüge nachgibt, so daß er sich ungleichmäßig
verformt und dadurch von außen z. b. durch Scheuern an seinen besconders weit nach
außen vorstechende Stellen beim Versand oder vom Sack- bzw.
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Beutelinnern aus durch die an eingenungünstig verformten Stellen auftretende
Druckbelastung besonders stark beanspruckt und ansochen stellen beschädigt wird.
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Bei den bekannten Kreuzbodenventilbeuteln, die auch als kreuzbodenventlsäcke
bezeichnet werden, ergeben sich insbesondere dann, wenn zwischen den nach dem Sack-bzw.
Beutelinnern einancder zu gerichteten Radkanten der Ventilbodeneckeinschläge kein
so großer Abstand vorhanden ist, daß der dem Sackventil gegenüberliegende Ventilbod.
enleckeinschla, g beim maschinellen Sack- bzw. Beutelfüllen von dem Füllrüssel der
Sack-bzw. Beutelfüllmascine nicht berührt werden kann, insofern Schwierigkeiten,
als man das freie Ende des Füllrüssels nicht oder nicht m2helos weit genug durch
das Sackventil hindurch in den Ventilsack bzw. Ventilbeutel einführen kann. Beim
Einführen des Füllrüssels in das Sackventil solcher Ventilsäcke bzw. Ventilbeutel
stößt nämlich. das in das Ventil eingeführte ende des Füllrüsels gegen jenen Ventilbodeneckeinschlag,
der dem Sackventil gegenüberliegt, und bringt diesen Ventilbodeneckein-
schlag dabei
aus seiner ursprünglichen, Lage, die abler für das Dichtsein des Fachbodens erforderlich.
ist.
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Dieser Nachteil ergibt sich selbst dann, wenn man bem Sack-bzw. Beutelfüllen
eine f2llmaschine verwendet, die einen kurzen Füllrüssel hat.
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Es ist ein Behälter, insbesondere ein Sack aus Pai p ier mit einelr
Füllöffnung bekanntgeworden, bei dem die innere Randkante des ventilbildenden Eckeinschlages
etwa mit der inneren Randkante der unteren Hälfte des Ventilschlauches zusammenfallend
verklebt und die obere Ventilschlauchhälfte für sich mit ihrelm dem Sackventil abgewendeten
Ende mit dem Ventilsack verklebt ist.
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Bei diesem bekannten Ventilsack ist der im Sackventil angeordnete
Verstärkungsschlauch, der aus Papier oder aus dünnem. Karton bestehen. soll, an
seinem aus dem Sackventil nach außen vorstehenden Ende nach oben hin bogenförmig
so ausgeschnitten, daß die untere Ventilschlauchhälfte für sich nach außen vorsteht,
und as in das Sackinnere ragende Ende des Verstärkungsschlanches ist nach unten
hin bogenförmig so ausgeschnitten, daß die obere Ventilschlauchhälfte für sich gegenüber
der unteren Ventilschlauchhäfte und der innneren. Radkante des Ventilbildenden Eckeinschlages
des Ventilbodens vorsteht. dieses für sich in das Sackinner agende Ende der oberen
Ventilschlauchhälfte ist nun bei dem bekanten Sack auf einer kurz bemessenen Strecke
mit der oberen Innenfläche des Sackbodens verklebt.
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Bei diesem bekannten Ventilsack wird jedoch zwischen den beiden Ventilbodeneckeinschlägen.
keine
hinreichend feste Verbindung hergestellt, die unmittelbar
vom Ventilschlauch ausgeht.
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Es ist auch nicht mehr neu, die Sa, ckbodeneckeinschläge verschieden
lang auszubiilden.
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Es ist nämlich ein mehrlagiger Kreuzbodensack aus Papier oder ähnlichem
Stoff, vorzugsweise Ventilsack, bekanntgeworden, wobei der Querrand des Kreuzbodeneckeinschlages
ganz oder teilweise bis zu in ihm angebrachten Einschnitten, umgefaltet ist.
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Dieses Umfalten dient aber nur dazu, um die Papierlagen der Sackboden,
eckeinschlåge an ihren dem Sackinnern zu gerichteten Randkanten zusammenzuhalten,
damit das Eindringen von Füllgut zwischen die Papierlagen verhindert wird.
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Um diesen Zweck zu erfüllen, soll nicht nur der venitilbildende Eckeinschlag,
sondern vor allem auch der dem Ventil gegenüberliegende Ventilbodeneckeinschlag
mit Einschnitten versehen und. der querrand des Kreuzbodeneckeinschlages bis zu
den Einschnitten umgefaltet werden.
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Diese bekannten, Uinfaltungen sind jedoch ihrem Zweck entsprechend
sehr schmal ausgebildet, so daß dadurch auch dann keine nennenswerte kürzere Ausbildung
der Venillbodeneckeinschläge erfolgt, wenn der Querwand der Kreuzbodeneckeinschläge
auf der ganzen Breite umgefaltet wird. Wenn aber der Querrand der Kreuzbodeneckeinschläge
nur teilweise umgefaltet wird, dann ist die kürzere Ausbildung der Kreuzbodeneckeinschläge
für das bessere Einführen des freien Endes des Füllrüssels in den Sack praktisch
ohne jede Bedeutung, weil dabei die nicht umgeschlagenen Teile des Randes des Ventilbodeneckeinschlages
die normale Länge des Ventilbo deneckeinschlages bei behalten.
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Bei diesem bekannten Ventilsack ist auch keine Ventileinlage vorgesehen.
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Es ist auch ein Ventilsack bekanntgeworden, bei dem der ventilbildende
Eckeinschlag mit einer zwischen den Falzlinien der Seitenumschläge liegenden Aussparung
versehen und der dazu, gehörige Ventilschlauch mit beiden, Eckeinschlägen, des Ventilbodens
des Sackes verklebt ist.
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Bei diesem bekannten Sackbesteht jedoch der Nachteil, daß sein Ventilschlauch
auf der ganzen. Länge schlauchförmig ausgebildet ist, so daß es dabei notwendig
ist, in der unteren Ventilschlauchhälfte einen halbkreisförmigen Schlitz anzuordnen,
wodurch eine Klappe gebildet wird, die mit der oberen Ventilschlauchhälfte durch
Klebstoff verklebt werden muß.
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Die Herstellung eines solchen Ventilschlauches ist zu umständlich,
und außerdem benötigt man, dafür eine zu große 1engeWerkstoff, weil die untereVentilschlauchhälfte
sich dabei auf der ganzen. Länge des Ventilschlauches erstreckt.
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Es ist auch ein Papiersack, dessen Einfüllven, til nach erfolgter
Füllung des Sackes durch das Anziehen eines Zugorgans geschlossen werden kann, bekanntgeworden,
wobei das ventilschlauchende im wesentlichen bündig miteinander abschließende Randkanten
hat.
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Hierbei handelt es sich jedoch nicht um ein. nach außen vorstehendes
und dabei umschlagbares Ventilschlauchende.
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Es ist auch ein kreuzbodenbeutel aus wasserfestem Papier, insbesondere
zur Verwendung für Sauerkohl, bekanntgeworden, bei dem die Längsklebenaht durch
einen Eckeinschlag des Kreuzbodenbeutels verläuft.
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Hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen Ventilbeutel, sondern
um einen ventillosen, Kreuzboden. beutel, wobei die Stoß- und Überlappungsstelle
des
Bodens mit einem Papierstreifen überklebt ist, welcher über die Eckfalze hinaus
sich erstreckt und mit den Eckteilen umgelegt ist.
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Diese Anordnung steht aber mit einem Sackventil nicht in irgendeinem
Zusammenhang.
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Gemäß der Erfindung ist nur die obere Ventilschlauchhälfte für sich
mit ihrem dem Sack- oder Beutelventil abgewendeten Ende auf den dem Sack-bzw. Beutelventil
gegenüberliegenden Ventilbodeneckeinschlag geklebt.
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Hierdurch wird zwischen, den beiden Ventilboden; eckeinschlägen eine
feste Ve.rbindung hergestellt, die unmittelbar vom Ventilschlauch ausgeht. Die obere
Ventilschlauchhälfte, die für sich mit ihrem dem Sack-bzw. Beutelventil abgewendeten
Ende auf den dem Sack-Szw. Beutelventil gegenüberliegenden Ventilbodeneckeinschlag
geklebt ist, dichtet dabei in ihrem Bereich dcn Sack- bzw. Beutelboden in besonders
vorteilhafter Weise ab; sie festigt, verstärkt und versteift dabei den Sack- bzw,
den Beutelboden, so daß er sich nicht in nachteiliger Weise verformen und dadurch
undlicht werden kann. Weil das dem Sack- bzw.
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Beutelventil abgewendete Ende der oberen Ventilschlauchhälfte mit
dem dem Sackventil gegenüberliegenden Ventilboeneckeinschlag fest verklebt ist,
stößt auch das freie Ende des Füllrüssels bei seinem Einführen in den Sack bzw.
Beutel nicht gegen den dem Sackventil gegenüberliegen den Ventilbodeneckeinschlag,
dieser wird vielmehr beim Einführen des Füllrüssels in das Sack- bzw. Beutelinnere
von dem ihm zugeordneten Ende der oberen Ventilschlauchhälfte stets so mitgenommen,
daß dieser Ventilhodeneckeinschlag dabei ohne weiteres von oben. auf den Füllrüssel
der F2llmaschine zu liegen kommt.
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Diese feste Verbindung zwischen den beiden Ventilbodeneckeinschlägen,
die mit Hilfe der unmittelbar vom Ventilschlauch ausgehenden oberen Ventilschlauchhälfte
hergestellt wird, hat bei einem Kreuzbodenventilsack bzw. bei einem Kreuzbodenventilbeutel,
bei dem der ventilbildeiideVenti lbodeneckeinschlag kürzer ausgebildet ist als der
ihm gegenüberliegende Ventilbodeneckeinschlag, eine besondere zweckmäßige B ed.eutung.
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Der kürzere und daher für sich kleinere mit dem Sackventilschlauch
versehene Ventilbodeneckeinschlag neigt nämlich leichter dazu bei einer Beanspruchung
des Sackes oder Beutels nachzugehen als der andere ihm gegenüberliegende größere
Ventilbedeneckeinschlag, der auch daduchr noch besconders unnachgiebig ist, weil
er ventillos und daher mit den Sackbodenseitenumschlägen fest verklebt ist. Der
kürzere, nachgiebigere, mit dem Ventilschlauch versehene Ventilbodeneckeinschlag
wird dann in vorteilhafter Weise von dem größeren, unnachgiebigeren, ventillosen
Bodeneckeinschlag in seiner richtigen Lage gehalten, wenn die beiden Ventilbodeneckeinschläge
mit. Hilfe der vom Ventilschlauch ausgehenden oberen Ventilschlauchhälfte fest miteinander
verbunden sind, so daß der Sack bzw. der Beutel sich auch im Bereich des Ventils
nicht so leicht verformen kann.
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Der ventibidende Ventilbodeneckeinschlag kann auf der ganzen Breite
des aufgespreizten Ventilboldens kürzer sein als der ihm gegenüberliegende ventillose
Ventilbodeneckeinschlag.
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Oder der Kreuzbodenventilsack bzw. der Kreuzbodenventilbeutel kann
auch so ausgebildet sein, daß der ventilildende Ventilbodeneckeinschlag durch eine
zwischen den Falzlinien der Sack- bzw. Beutelbodenseitenumschläge liegende Aussparung
verkürzt ausgebildet ist und die gegenüber der inneren Randkante
des
ventilbildenden Ventilbecdeneckeinschlages zurückspringende Randkante der zwischen
den, Falzlinien der 5 ack- bzw. Beutelbodenseitenumschläge liegen, den Aussparung
etwa mit der inneren Randkante der unteren Hälfte des Venltilsclllauches zusammenfallend
verklebt ist.
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Wird der Kreuzbodenventlisack bzw. der Kreuzbodenventilbeutel so
ausgebildet, daß die zwischen den Falzlinien der Sack- oder Beutelbodenseitenumschläge
liegende Aussparung bogenförmig, z. B. halbkreisförmig, ausgebildet ist, dann wird
dadurch dem verkürzt ausgebildeten Ventilbodeneckeinsclag eine besonders zweckmäßige
Form gegeben. die einenflächemäßeren entibildenden Ventilbodeneckeinschlag und auch
größere Klebestellen für das Verbinden der unteren Ventilschlacuhälfte mit dem ihm
zugeordneten Ventilbode. neckcinschlag zuläßt, ohne daß dadruch der Füllgutstrom
beim Füllvorgang des Sackes bzw. Beutels in. ungünstiger Weise beeinflußt wird.
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Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform des Keuzbodenventilsckes
bzw. Kreuzbodenventilbeutels besteht darin, daß die untere Ventilschlauchhälfte
etwa bis zu einer Linie mit dem ventilbildenden Ventill) osdeneckeinschlag verklebt
ist, die quer zum Sack- oder beutelboden zwischen den Endpunkten der Falzkanten
der Sack-bzw. Beutelbodenseitenumschläge verläuft und dabei - insbesondere bei einem
Sack bzw. Beutel, dessen. ventilbildender Ventilbodeneckeinschlag kürzer ausgebildet
ist als der ihm gegenüberliegende Ventilbodeneckeinschlag - das über jener - quer
zum Sack- oder Beutelboden und zwischen den Endpunkten der Flazkanten der Sack-bzw.
beutelbodenseitenumschläge verlaufenden -Linie hinaus nach außen vorstehende und
umschlagbare Ventilschlauchende im wesentlichen. bündig miteinander abschließende
Randkanten hat.
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Hierdurch wird erreicht, daß der Ventilboden bis zu jener Linie,
die' quer zum Sack- oder Beutelboden zwischen den Endpunkten der Falzkanten der
Sackbodenseitenumschläge verläuft, mit der unteren Ventilschlauchhälfte fest verbunden
ist, und zwar so weit, wie der Ventilboden beim gefüllten Sack bzw. Beutel an der
mit dem Ventil versehenen Sack- bzw. Beuttelecke reicht, so daß diese Ecke des Sackes
bzw. des Beutels dicht, fest und auch versteift wird. so, daß an dieser Sack- bzw.
Beuftlecke kein Füllgut aus dem Sack bzw. Beutel entweichen kann. Dieses dichte
und feste Verkleben der unteren Ventilschlauchhälfte mit dem ventilbildenden Ventilbodeneckeinschlag
ist in'sbesondere dann wichtig und von zweckmäßiger Bedeutung, wenn dieser Bodeneckeinschlag
kürzer ausgebildet ist als der ihm gegenüberliegende Ventilboldeneckeinschlag, weil
der kürzere Bodeneckeinschlag eine verhältnismäßig kleine Verbindungsstelle für
die untere Ventilschlauchhälfte aufweist.
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Bei einem solchen verkürzt ausgebildeten ventilbildenden Ventilbodeneckeinschlag
ist es leichter möglich, den, Sack oder Beutel bis oben hin vollzufüllen, so daß
das Füllgut fast bis unter den ventilbildenden Ventilbodeneckeinschlag reicht, was
meistens auch erwünscht ist, Es ist dann aber auch leicht möglich, daß kleine Füllgutmengen
in den Ventilschlauch gelangen, und aus diesem Grunde soll das nach außen vorstehende
undumschlagbare Ventilschlauchende im wesentlichen bündig miteinander abschließen.
Ra.ndkanten haben. Wird dann das nach außen. vorstehende Ventilschlauchende nach
oben hin. umgeschlagen, dann rieselt die in. dem Ventilschlauch befindliche Füllgutmenge
in den Sack bzw. Beutel zurück, so daß das
umgeschlage Ventilschlauchede in einwandfreier
Weise, z.B. durch Klebstoff verschlossen werden kann, weil sich kein Füllgut in.
dem nach außen. vorstehenden Ventilschlauchende befindet, durch das das leichte
und dichte Abschließen des Ventilschlauchendes unmöglich oder behindert wäre.
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Eine andere Ausführungsform des Kreuzbodenventilsackes bzw. krezuzbodenventilbeutels
besteht darin, daß gegebenenfalls seine Längsklebenaht durch den dem ventilbildenden
Ventilbodeneckeinschlag gegenüberliegenden, Ventilbodeneckeinschlag verläuft.
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Hierdurch wird erreicht, daß die Längsklebenaht des. Sackes biw.
Beutels, soweit sie mit dem Ventilboden in Zusammenhang steht, durch den. längeren
ventillosen Ventilbodeneckeinschlag hindurchgeth, so daß sie hier auf einer längeren
Strecke die Verbindung herstellen kann als dann. wenn sie durch den kürzeren ven.ti
lbil denden Ventilboeneckeinschlag verlaufen würde. Außerdem wird. durch das von.
dein Ventilschlauch ausgehende Ende der oberen Ventilschlauchhälfte die Längskleb
enaht noch überdeckt, wenn sie auf den ventillosen Ventilbodeneckeinschlag geklebt
ist, so daß dadurch eine besonders dichte, feste Verbindung im Ventilboden. herbeigeführt
wird.
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Wird der Kreuzbodenventilsak bzw. der Kreuzbodenventilbeutel so ausgeführt,
daß das auf den, dem Sack- bzw. Beutelventil gegenüberliegen. Ventilbodeneckeinschlag
gekelbte Ende der oberen Ventilschlauchhälfte bis zu einer Linie reicht, die quer
zum Sack- oder Beutelboden zwischen den Endpunkten der Falzkanten der Sack- bzw.
Beutelbodenseitenumschläge verläuft, dann wird dadurch erreicht, daß der ventillose
Ventibodenenckeinschlage mit dem dem Sackventil abgewendeten Ende der oberen Ventilschlauchhälfte
auf einer für das Dichtsein des Ventilbodens hinreichenden Fläche fest verbunden
ist, und zwar so weit, wie der Ventiboden beim gefüllten Sack bzw.
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Beutel an der ventillosen Sackecke reicht, damit diese Ecke des Saclies
bzw. Beutels dicht, fest und versteift ist.
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Das Versteifen des Ventilbodens mit Hilfe der unterenVenti Ischlauchhälfte
am venti lbil | denden Ventilbodeneckeinschlag und mit Hilfe des Endes der un.-mittelbar
vom Ventilschlauch ausgehen, den, oberen Ventilschlauchhälfte bis zu den jeweiligen
Linien, die durch die Endpunkte der Falzkanten der Ventilbodenscitenumschläge verlaufen,
ist insbesondere für solche Beutel vorteilhaft, die nach ihrem Füllen die Form eines
Parallelflachs an, nehmen sollen und daher mit entsprechenden Falten versehen sind.
Der so versteifte Ventilboden ist dann mitbestimmend für diese Formgebung des gefüllten
Beutels.
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In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch
veranschaulicht. Es ziegt Fig. 1 einen flachgelegten Kreuzobdenventilsack bzw. Kreuzbodenventilbeutel
mit einem aufgespreizten noch offenen Ventildoden von oben gesehen mit einem Ventil
schlauch, dessen obere Ventilschlauchhälfte für sich so lang ausgebildet ist, daß
sie auf den dem Sack bzw. Beutelventil gegenüberliegenden ventillosen.
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Ventilboden. e, ckeinschlag geklebt werden kann, in einer zurückgeschlagenen
Lage dargestellt, Fig. 2 den Ventilschlauch mit der für sich länger ausgebildeten.
oberen Ventilschlauchhälfte im Schn. itt, Fig. 3 bis 5 verschiedene aufgespreizte
offeneVentilböden, von oben. bestehen, und Fig. 6 einen Kreuzbodenventrilbeutel
perspektivisch dargestellt, in einen gefüllten zustad; ein Bodendeckblatt ist dabei
in einer zurückgeschlagenen Lage veranschaulicht.
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Der in Fig. 1 der Zeichnung veranschaulichte Kreuzobdenventilsack
bzw. Kreuzbodenventilbeuel 2 hat einen ventibildenden Ventilbodeneckeinschlag 3
und einen ihm gegenüberliegenden ventillosen Ventilbodeneckeinschlag 4. Der Ventilbodeneckeinschlag
3 hat eine innere Randkante 5. auf dem Ventilbodeneckeinschlag 3 ist ein Ventilschlauch
6 aufgeklebt, der eine untere Ventilschlauchhälfte 7 und eine obere Ventilschlauchhälfte
8 hat. Die untere Ventilschlauchhälfte 7 hat eine innere Randkante 9. Wenn man den
Ventilschlauch 6 mit seiner für sich längeren. oberen Ventilschlauchhäfte flachlefgt,
dann fällt die innere Randkante 5 des ventibildenden Ventilbodeneckeinschlages 3
etwa mit der inneren Randkante 9 der unteren Ventilschlauchhälfte 7 zusammen. Die
Verbindung der unteren Ventilschlauchhälfte mit dem ventilbildenden Ventilbodeneckeinschlag
3 erfolgt durch den gesprenkelt dargestellten Klebstoff 10.
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Die obere Ventilschlauchhälfte 8 ist für sich mit ihrem nach dem Sack-
bzw. Beutelinnern zu gerichteten Ende 11 mit Hilfe des gesprenkelt dargestellten
Klebstoffes 12 auf den dem Sack- bzw. Beutelventil gegenüberliegenden Ventilboden
eckei ns ch lag 4 geklebt.
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In Fig. 2 ist der in Fig. 1 veranschaulichte Ventilschlauch 6 für
sich mit seinem für sich länger ausgebildeten Ende 11 der oberen Ventilschlauchhälte
8 im Schnitt veranschaulicht.
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In fig. 3 der Zeichnung ist der ventilbildende Ventilbodenekcenischlag
3 kürzer ausgebildet als der ihm gegenüberliegendeVentilbodeneckein schlag 4. Dieser
ventilbildende Ventilbodeneckeinschlag 3 ist auf der ganzen Breite des aufgespreizten
Ventilbodens kürzer als der ihm gegenüberliegende Ventilbodeneckeinschlag 4, der
um die Strecke x länger ist.
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Bei dei in Fig. 4 veranschaulichen ausführngsform ist der ventilbildende
Ventilbodeneckeinschlag 3 durch eine Aussparung 13 verkürzt ausgebildet. Diese Aussparung
13 liegt zwischen. den. Falzlinien a-b und c-d der Sack- bzw. Beutelbodenseitenumschläge
14 und 15. die gegenüber der innernen Randkante 5 des ventilbilenen Ventilbodeneckeinschlages
3 zurückspringende Randkante 16 der aussparung 13 fällt bei dieser Ausführungsform
mit der inneren Randkante 9 der unteren Hälfte 7 des Ventilschlauches 6 zusammen,
wenn dieser in Fig. 1 und 2 veranschaulichte Veintilschlauch 6 mit Hilfe der Klebestellen
10 und 12 auf den ventilbildenden Ventilboden 3 geklebt ist.
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Bei der in. Fig. 5 veranschaulichten Ausführungsform ist die zwischen
den Falzlinien a-b und c-d der Sack- bzw. Beutelbodenseitenumschläge 14 und 15 liegende
Aussparung 17 halbkrisförmig ausgebildet.
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Durch diese Formgebung der Aussparung 17 erhält man einen verhältnismäßig
flächenmäßig größeren Ventilbodeneckeinschlag 3 als dann, wenn die Aussparung rechtwinklig
verlaufen würde, und daher erhält man auch eine größere Klebesteile 10 für das Verbinden
der unteren Ventilschlauchhälfte 7 mit dem Ventilbodeneckeinschlag 3, und zwar in
der Weise, daß der Füllgutstrom beim Füllen des Sackes bew.
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Beutels von dem verhältnismäßig flächenmäßig größeren ventilbildenden
Ventilbodeneckeinschlag 3 nicht in ungünstiger Weise beeinflußt wird. Wenn man nämlich
die Aussparung rechteckig und bis zu der Linie e-f ausbildet, dann hat man, nur
eine Klebefläche 18, die die Breite y hat. Wem man aber diel Aussparung 17 halbkriesförmig
ausbildet, dann erhält man zusätzlich noch die Klebestellen 19 und 20. Druch die
bogenförmie oder halbkreisförmige Aussparung 17 wird jedoch der rasche Lauf des
Füllgutstrcmes beim Füllvorgang in keiner Weise gehindert, weil sich. die Teile
19
und 20 dem runden Füllrüssel von unten aus anpassen, so daß die Austrittsöffnung
an der unteren Füllrüsselfläche auch so weit frei ist, als wenn die Aussparung rechtwinklig
bis zu der Linie e-f reichen würde. Bei einem mengenmäßig gleichen Füllgutstrom
und bei einer gleichen Durchlaufgeschwindigkeit des Füllgutes beim Füllvorgang ist
somit die gemäß Fig. 5 bogenförmig oder halbkreisförmig ausgebildete Aussparung
17 gegenüber einer in Fig. 4 veranschaulichten rechteckig ausgebildeten Aussparung
13 vorzuziehen.
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Wenn die untere Ventilschlauchhälfte 7 etwa bis zu einer Linie g-!i
mit dem ventilbildenden Ventilbodeneckemschlag 3 verklebt ist, die quer zum Sack-
bzw.
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Beutelboden zwischen den Endpunkten 21und 22 der Flazininen a-b und
c-d der Sack- bzw. Beutelboenseitenumschläge 14 und 15 verläuft, dann erhält man
bis zu dieser Linie g-h und zwischen den En. dpun, ktezn 21 und 22 eine feste Verbindung
der unteren Venti'lschlauchhälfte 7 mit dem ventilbildenden Ventilbien.-eckeinschlag
3. Diese Verbindung ist insbesondere bei einem Sack bzw. Beutel wichtig, dessen
ventilbildender Ventilbodeneckeinschlag 3 kürzer ausgebildet ist als der ihm gegenüberliegende
Ventilbodeneckeinschlag 4, weil der kürzer ausgebildete Ventilbodeneckeinschlag
3 keine verhäßie großen Klebestelle zuläßt.
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Bei einem verkürzt ausgebildeten Ventilhodeneckeinschlag 3 - der
aus dem Grunde verkürzt ausge bildet wird, damit man den Sack bzw. Beutel 2 bis
oben hin. vollfüllen kann - gelangt nun. leicht beim Vorgang des Sack- bzw. Beutelfüllens
Füllgut in den Ventilschlauch 6, und aus diesem Grunde soll das über die Linie g-h
hinaus nach außen vorstehende und nach oben hinumschlagbare Ventilschluchende 23
im wesentlichen bündigmiteinander abschließende Randkanten 24 und 25 haben, wie
es in Fig. 6 veranschaulicht ist, damit beim Umschlagen des nach außen vorstehenden
Ventilschlauchendes 23 nach oben hin die in dem Ventilschlauch 6 befindliche Füllgutmenge
in den Beutel 2 zurückrieseln kann, bevor das Ventilschlauchende 23 z. B. durch
Klebstoff verschlossen wird. Das Verschließen des Ventilschlauchendes 23 kann dabei
in der Weise erfolgen, daß man das nach zußen vorstehende Ende 23 des Ventilschlauches
6 an der Linie g-h nach oben hin umschlägt und das so umgeschlagene Ende 23 durch
ein Bodendeckblatt 26 überdeckt und. durch Klebstoff 27 dieses Bodendeck blattes
26 mit dein umgeschlagenen. Ende 23 des Ventilschlauches 6 verbindet. Hierbei kann
der Ventilschlauch 6 bis zur Linie i-k reichen so daß dabei das äußerste Ende 28
des Ventilschlauches 7, welches über diese Linie i-k hinaus nach außen vorsteht,
fehlen kann. Man kann den Ventil schlauch 7 auch so verschließen, daß man das über
die Linie i-k hinaus nach außen vorstehende Ventilschlauchende 28 nach oben hin
umschlägt, und zwar bis zur Linie i-k. Die bündig miteinander abschließenden Randkanten
24 und 25 reichen dann ewta bis zur Linie g-h, so daß das in seiner Schließlage
befindliche Ventilschlauchende 28 gegenüber dem gefüllten beutel 2 nach außen so
weit vorsteht, daß es beim gefüllten Beutel 2 in seiner umgeschlagenen Schließlge
außerhalb des Sack- bzw.
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Beutelmantels durch Preßruck und Klebstoff sicherbar ist, weil es
von beiden Seiten, von oben und von unten aus zugänglich und daher frei ist für
das Ausüben eines Preßdruckes gegen die miteinander zu verbindenden Teile des Ventilschlauches
mit Hilfe einer geeigneten, von beiden Seiten aus angreifenden Preßvorrichtung,
so daß es auf diese Weise auch besonders
gut möglich ist, die Ventilschließvorrichtung
maschinell zu betätigen.
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Bei der in Fig. 3 erkennbaren Ausführungsform verläuft die Längsklebenaht
29 des Kreuzbodenventilsackes bzw. Kreuzodenventilbeutels durch den dem ventilbildenden
Ventilbodeneckeinschlag 3 gegenüberliegenden Ventilbodeneckeinschlag 4. Um diese
Längsklebenaht 29 besser erkennbar zu machen, ist in Fig. 3 ein Teil 30 der Längsklebenaht
29 in einer umgeschlagenen Lage veranschaulicht. Für den Fall, daß es erwünscht
ist, daß bei einem Sack bzw. Beutel, dessen Längsklebenath durch einen der Venti
lbo deneckeinschläge verlaufen, soll, ist es zweckmäßig, ihn, durch den ventillosen
und größeren Ventilboeneckeinschlag 4 velaufen zu lassen.
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Wie in den. Fig. 1, 3, 4, 5 und 6 erkennbar ist, reicht das auf den
dem Sack- oder Beutelventil gegend überliegenden Ventilbodeneckeinschlag geklebte
Ende 11 der oberen Ventilschlauchhälfte 8 bis zu einer Linie m-n, die quer zum Sack-
oder Beuteiboden zwischen den Endpunketen 31 und 32 der Falzinien a-b und c-d der
Sack bzw. Beutelbodenseitenumschläge 14 und 15 verläuft, so daß dieses Ende 11 der
oberen Ventilschlauchhälfte 8 bis zu dieser Linie m-n mit Hilfe des Klebstoffes
12 fest verbunden ist.
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In der Zichnung sind die Klebestelln. gesprenkelt veranschaulicht;
in den fig. 3, 4 und 5 ist der Ventilschlauch mit der verlängerten oberen Ventilschlauchhälfte
weggelassen.
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Die in der Zeichnung dargestellten und vorher beschriebenen Ausführungsformen
können. von Fall zu Fall je nach Bedarf in sinngemäßer Weise Anwendung finden.