DE1163232B - Kreuzbodenventilsack aus Papier od. dgl. in mehrlagiger Ausfuehrung mit innerem Bodenblatt - Google Patents
Kreuzbodenventilsack aus Papier od. dgl. in mehrlagiger Ausfuehrung mit innerem BodenblattInfo
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- DE1163232B DE1163232B DENDAT1163232D DE1163232DA DE1163232B DE 1163232 B DE1163232 B DE 1163232B DE NDAT1163232 D DENDAT1163232 D DE NDAT1163232D DE 1163232D A DE1163232D A DE 1163232DA DE 1163232 B DE1163232 B DE 1163232B
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- B65D31/14—Valve bags, i.e. with valves for filling
- B65D31/142—Valve bags, i.e. with valves for filling the filling port being formed by folding a flap connected to a side, e.g. block bottoms
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Description
- Kreuzbodenventilsack aus Papier od. dgl. in mehrlagiger Ausführung mit innerem Bodenblatt Die Erfindung betrifft einen Kreuzbodenventilsack aus Papier od. dgl., vornehmlich in mehrlagiger Ausführung mit gestaffelt endenden oder ungestaffelten Lagen.
- Für derartige Sackausführungen sind bereits innere Bodenblätter bekannt. Bei ungestaffelten mehrwandigen Säcken befestigte man das Bodenblatt an beiden gegenüberliegenden Eckeinschlägen und verklebte zusätzlich das Bodenblatt mit seitlichen Verlängerungen an den Bodenklappen.
- Bei mehrlagigen Kreuzbodensäcken mit im Boden gestaffelt endenden Lagen und einer nach innen zu kunststoffbeschichteten Innenlage verwendete man ein Abdeckblatt, das nach dem Sackinnere zu mit einer Kunststoffbeschichtung versehen ist und von einem Eckeinschlag zu dem anderen Eckeinschlag reichte, wobei an der einen Ecke die Eckstaffeln überdeckt wurden, während an der anderen Ecke eine Verklebung mit der am weitesten hervorragenden Innenlage erfolgte. Für Ventilsäcke eigneten sich diese Bodenausführungen nicht.
- Daneben ist es auch bekanntgeworden, ein inneres Bodenblatt in beliebiger Länge unter den beiden Eckeinschlägen vorzuführen und dort zu verkleben und darüber hinaus, wie oben schon erwähnt, mit seitlichen Verlängerungen die Längskanten mit den Bodenklappen zu vereinigen. An der Ventilseite wurde ein Schlitz zum Durchstechen des Füllgutstutzens einer Ventilsackfüllmaschine vorgesehen.
- Derartige Verstärkungseinlagen konnte man auch zweiteilig mit einer mittleren Überlappungsnaht ausbilden.
- Es bestand der Nachteil, daß die Verstärkungseinlage im Bereich des Schlitzes beim Einführen des Füllstutzens beschädigt werden konnte. Außerdem war der selbsttätige Abschluß des Sackventils unter der Einwirkung des Füllgutes nicht sehr vorteilhaft.
- Die Erfindung besteht nun darin, daß das innere Bodenblatt an dem Sackventileingang vor oder über dem Innenende des Eckeinschlages mit einem Umschlag ausgestattet ist und dieser über die gesamte Breite des Bodenblattes Einschnitte zur Bildung von Fransen besitzt.
- An sich kennt man Fransen an Schlauchventil-Inneneinsätzen, jedoch bis heute noch nicht an den an sich bekannten inneren Bodenblättern.
- Durch den Umschlag ergibt sich bei den inneren Bodenblättern nach der Erfindung eine Kantenverstärkung, wodurch Beschädigungen beim Einstecken des Füllstutzens vermieden werden, während die Fransen gleichzeitig zur besseren selbsttätigen Abdichtung wirkungsvoll beitragen.
- Das Bodenblatt kann man nach der Erfindung in an sich bekannter Weise bei gestaffelten Eckeinschlägen auf der am weitesten nach innen hervorragenden Staffelung, die auch durch eine Eckeinschlagverlängerung gebildet sein kann, aufkleben, während an den Längsseiten in an sich bekannter Weise eine Verklebung mit den Bodenlaschen erfolgt.
- Es erweist sich als vorteilhaft, das innere Bodenblatt aus zwei oder noch mehr Papierlagen zu bilden, und zwar beispielsweise aus einer verdeckten äußeren Lage aus Bitumenpapier und einer in das Sackinnere ragenden Decklage aus dünnerem Papier, wobei beide Lagen mit dem Umschlag und den Fransen versehen sind.
- Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, und zwar A b b. 1 eine Oberansicht eines gestaffelten Kreuzbodenventilsackes mit noch geöffneten Bodenklappen gemäß der Erfindung, A b b. 2 eine Oberansicht eines geschlossenen Bodens, A b b. 3 einen Querschnitt durch den noch offenen Boden mit eingezogenen Ecken gemäß Abb. 1, A b b. 4 eine Seitenansicht eines inneren Bodenblattes, A b b. 5 eine Oberansicht eines inneren Bodenblattes.
- Mit 1 ist der Sackschlauch bezeichnet, der beispielsweise aus drei Lagen Papier od. dgl. besteht.
- Die Eckeinschläge 2 und 3 des Kreuzbodens sind teilweise nach oben sichtbar gestaffelt. An sich ist die Art der Staffelung für die vorliegende Erfindung bedeutungslos. Bei den Bodenklappen 4 sind die Staffeln bei geöffnetem Boden sichtbar, während bei der Bodenklappe 5 in dieser Lage des Bodens die Staffeln verdeckt sind.
- An Stelle eines gestaffelten Mehrlagensackes kann der Erfindung auch ein ungestaffelter Mehrlagensack zugrunde gelegt werden.
- Bei noch geöffnetem Boden gemäß A b b. 1 wird ein inneres Bodenblatt 6 zur Verstärkung des Bodens eingeklebt, und zwar erfolgt die Verklebung mit den Bodenklappen 4 und 5 mit Laschen 7. An dem Eckeinschlag 2 wird das Bodenblatt 6 mit der Innenstaffel 8 bei 9 verklebt. An der anderen Ecke, an welcher das Ventil gebildet wird, endet das Bodenblatt vor der Innenkante 10 des Eckeinschlages bzw. der inneren Eckeinschlagstaffel. Man kann das innere Bodenblatt 6 auch über dem Innenende des Eckeinschlages enden lassen, d. h. mit diesem verkleben.
- Das innere Bodenblatt ist an der Kante lt nach innen umgeschlagen, und dieser innere Umschlag ist mit Schlitzen 12 versehen. Diese Schlitze sind über die gesamte Breite des Bodenumschlages verteilt und besitzen je nach den gewünschten Umständen die erforderlichen Abstände und Längen der dadurch gebildeten Fransen.
- An dem Sackventil kann im Bedarfsfalle eine Schlaucheinlage 13 in Form eines Innen- oder Außenventils oder eine Ventilverstärkung vorgesehen werden, die aus einer oder mehreren Lagen Papier, Kunststoffolien oder sonstigen geeigneten Materialien oder aus Kombinationen dieser oder anderer Materialien bestehen können.
- Die Ab b. 5 zeigt das innere Bodenblatt 6 mit den seitlichen Klebelaschen 7 und 9 und der Verlängerung 14, in welcher die Schlitze 12 eingearbeitet sind.
- Diese Verlängerung 14 mit den Schlitzen wird dann nach unten bzw. innen umgeschlagen.
- Man kann im Bedarfsfalle für das innere Bodenblatt auch zwei oder noch mehr Lagen vorsehen, und zwar z.B. eine bitumenierte Lage, die außen liegt, während sich darüber eine Decklage aus dünnerem Papier befindet. Diese beiden Lagen sind in A b b. 4 mit 6a und 6b bezeichnet. Diese beiden Lagen be- sitzen gemeinsame Kanten 11n und 11b und erhalten Schlitze 12a bzw. 12b, die gegebenenfalls auch versetzt zueinander angeordnet sein können.
Claims (5)
- Patentansprüche: 1. Kreuzbodenventilsack aus Papier od. dgl., vornehmlich in mehrlagiger Ausführung mit gestaffelt endenden oder ungestaffelten Lagen und einem inneren Bodenblau, dadurch g e k e n n z ei eh ne t, daß das innere Bodenblatt (6) an dem Sackventileingang vor oder über dem Innenende des Eckeinschlages mit einem Umschlag (bei 11) ausgestattet ist und dieser über die gesamte Breite des Bodenblattes (6) Einschnitte (12) zur Bildung von Fransen besitzt.
- 2. Kreuzbodenventilsack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenblatt auf einer inneren am weitesten in das Sackinnere hineinragenden Staffellage oder einer entsprechenden Eckeinschlagverlängerung derart aufgeklebt ist, daß die darüberliegenden Staffelungen mit den Bodenklappen verklebbar sind.
- 3. Kreuzbodenventilsack nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Größe des Sackventils ein Innen- oder Außenventil oder eine Ventilverstärkung aus einer oder mehreren Lagen Papier, Kunststoffolien od. dgl. vorgesehen ist.
- 4. Kreuzbodenventilsack nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenblatt aus zwei oder mehreren Lagen Papier od. dgl. besteht.
- 5. Kreuzbodenventilsack nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Bodenblatt aus einer Lage aus Bitumenpapier und einer Decklage aus Papier besteht und beide Lagen mit dem Umschlag und den Fransen versehen sind.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1163232B true DE1163232B (de) | 1964-02-13 |
Family
ID=601281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1163232D Pending DE1163232B (de) | Kreuzbodenventilsack aus Papier od. dgl. in mehrlagiger Ausfuehrung mit innerem Bodenblatt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1163232B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2801963A1 (de) * | 1978-01-18 | 1979-07-19 | Bischof & Klein | Ein- oder mehrlagiger kreuzbodensack aus faltbarem werkstoff sowie verfahren zu seiner herstellung |
| DE1802854C3 (de) | 1968-10-12 | 1980-04-10 | Wilhelmstal-Werke Gmbh Papiersackfabriken, 7590 Achern | Mehrlagiger Ventilsack |
| DE1818047C3 (de) * | 1968-10-12 | 1983-11-24 | Wilhelmstal-Werke Gmbh Papiersackfabriken, 7590 Achern | Verfahren zum Herstellen von mehrlagigen Ventilsäcken mit Innensack |
-
0
- DE DENDAT1163232D patent/DE1163232B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1802854C3 (de) | 1968-10-12 | 1980-04-10 | Wilhelmstal-Werke Gmbh Papiersackfabriken, 7590 Achern | Mehrlagiger Ventilsack |
| DE1818047C3 (de) * | 1968-10-12 | 1983-11-24 | Wilhelmstal-Werke Gmbh Papiersackfabriken, 7590 Achern | Verfahren zum Herstellen von mehrlagigen Ventilsäcken mit Innensack |
| DE2801963A1 (de) * | 1978-01-18 | 1979-07-19 | Bischof & Klein | Ein- oder mehrlagiger kreuzbodensack aus faltbarem werkstoff sowie verfahren zu seiner herstellung |
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