DE1014454B - Verfahren fuer den Bau von Rettungsbooten - Google Patents
Verfahren fuer den Bau von RettungsbootenInfo
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- DE1014454B DE1014454B DEV9660A DEV0009660A DE1014454B DE 1014454 B DE1014454 B DE 1014454B DE V9660 A DEV9660 A DE V9660A DE V0009660 A DEV0009660 A DE V0009660A DE 1014454 B DE1014454 B DE 1014454B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B43/00—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for
- B63B43/02—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for reducing risk of capsizing or sinking
- B63B43/10—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for reducing risk of capsizing or sinking by improving buoyancy
- B63B43/12—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for reducing risk of capsizing or sinking by improving buoyancy using inboard air containers or inboard floating members
Landscapes
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- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)
Description
- Verfahren für den Bau von Rettungsbooten Die Erfindung betrifft eine Bauweise für Rettungsboote aus Metall, insbesondere für solche neuzeitlicher Konstruktion, die nicht mehr ein Festigkeitsgerüst aus Spanten und Stringern aufweisen, sondern ein solches aus längs durchlaufenden Kastenträgern großen Querschnittes.
- Die Konstruktion ist bereits bekannt. Sie erreicht eine wesentliche Gewichtseinsparung und damit eine besonders für Fahrgastschiffe wesentliche Verminderung der toplastigen Gewichte. Alle Beanspruchungen des Bootskörpers, insbesondere die hohen Längsbiegemomente und die Querbeanspruchungen infolge Schlagens des Bootes gegen die Schiffsbordwand, werden allein von längs laufenden Kastenträgern aufgenommen. Diese werden gebildet aus einem entsprechenden Anteil der Außenhaut, aus einer längs laufenden Innenwand und aus einer Längssitzbank. Sie sind wasserdicht und werden in entsprechenden Abständen durch dichte Querschotten unterteilt. Dieser Konstruktionsart stehen nun in der Fertigung erhebliche Schwierigkeiten entgegen, die ihre praktische Verwirklichung und damit die Ausnutzung ihrer Vorteile stark behindern. Die Kastenträger müssen naturgemäß nicht nur an ihrem Umfang absolut dicht sein, sondern auch in ihren einzelnen Luftzellen gegeneinander. Es erfordert bei der üblichen Herstellungsart einen großen Aufwand, einerseits an der bereits fertigen Außenhaut sowohl die Längssitzbank wie auch die Innenwand luft- und wasserdicht anzubringen, wie auch andererseits an diesen Längswänden die Querschotten absolut dicht anzuschließen. Dies gilt insbesondere für das Nietverfahren. Beim Schweißverfahren tritt dagegen erfahrungsgemäß infolge der langen dichten Nähte ein starkes Verwerfen der Bootsschale auf, das nicht mehr zu beseitigen ist.
- Demgegenüber sieht die Erfindung für solche Bootskörper ein neuartiges Bauverfahren vor, das die Schwierigkeiten der Fertigung vermeidet. Die Bauweise ist überdies infolge einer kompromißlosen Aufteilung in Bausektionen für den Serienbau besonders geeignet und läßt dadurch wirtschaftliche Vorteile erreichen. Weiterhin wird die Prüfung der Kastenträger auf Dichtigkeit sowie ein eventuelles Nachdichten erleichtert. Auch ist die volle Anwendung des Schweißens dadurch vereinfacht worden, daß eine bessere Einspannung gegen Verzug möglich ist.
- Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß die Kastenträger als voneinander völlig unabhängige Bauteile ausgebildet sind, für sich fertiggestellt und als solche zu einem Boot zusammengefügt werden. Das Zusammenfügen geschieht durch Überlappung und ergibt sofort das fertige Boot. Die Kastenträger werden als Längssektionen gewählt und als Quersektionen ein Bugteil und ein Heckteil. Somit können die Kastenträger als selbständige Bauteile dicht genietet, auf Dichtigkeit geprüft und eventuell nachgedichtet werden. Bei Anwendung des Schweißverfahrens können sie leicht in einer Bauvorrichtung zur Vermeidung von Schrumpfungen eingespannt werden. Es dient weiterhin der kompromißlosen Durchführung dieses Verfahrens, daß die Hecksektion für die Propellerwelle eine fertige Wellenlagerung erhält, die kugelig im Steven gelagert ist und somit keine Nacharbeit zwecks Ausfluchtens nach der Bootsmontage erforderlich macht.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, wobei die hier gezeigten je zwei Kastenträger für Boote von 9 m Länge und mehr angewendet werden; bei kleineren Booten ist nur je ein Kastenträger vorgesehen. Es zeigt Abb. 1 einen Querschnitt durch das Rettungsboot, Abb. 2 die Seitenansicht des Rettungsbootes, Abb. 3 die Draufsicht des Rettungsbootes.
- Der Kastenträger 1 stellt eine Längssektion dar und bildet sowohl einen Teil der Außenhaut wie auch eine Längssitzbank. Er wird als Luftvolumenträger durch Querschotten in wasserdichte Schotträume unterteilt. Der Kastenträger 2 stellt ebenfalls eine Längssektion dar und übernimmt dieselben Funktionen wie Position 1. Er wird mit diesem durch Überlappung der Außenhaut verbunden.
- Der Träger 3 bildet ebenfalls eine Längssektion. Er dient ausdrücklich als Festigkeitsträger, d. h. als Zugglied zur Aufnahme der Längsbiegemomente des ganzen Bootes wie auch als Biegeträger bei örtlichem Aufsetzen des Bootes auf den Kiel.
- Der Bodengang 6 dient zum Ausgleich von Bauungenauigkeiten und überlappt die Träger 2 und 3. Der Vorsteven 4 (Plattensteven) bildet eine Quersektion und verbindet vorn die Kastenträger beider Seiten. Der Achtersteven 5 (Plattensteven) ist wie 4. ausgebildet. Er enthält die fertig ausgebohrte Wellenlagerung, welche kugelig gelagert ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren für den Bau von Rettungsbooten mit mehreren von der Außenhaut, der Innenwand und der Längssitzbank gebildeten längs laufenden Kastenträgern, dadurch gekennzeichnet, daß die Kastenträger als voneinander völlig unabhängige Bauteile ausgebildet sind, für sich werkstattmäßig fertiggestellt und als solche zu einem Boot zusammengefügt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Bootsfertigmontage jeder Kastenträger mit dem benachbarten durch überlappung des Außenhautteiles verbunden wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 805 129; USA.-Patentschrift Nr. 2328437.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV9660A DE1014454B (de) | 1955-10-27 | 1955-10-27 | Verfahren fuer den Bau von Rettungsbooten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV9660A DE1014454B (de) | 1955-10-27 | 1955-10-27 | Verfahren fuer den Bau von Rettungsbooten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1014454B true DE1014454B (de) | 1957-08-22 |
Family
ID=7572773
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV9660A Pending DE1014454B (de) | 1955-10-27 | 1955-10-27 | Verfahren fuer den Bau von Rettungsbooten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1014454B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1122861B (de) * | 1958-01-25 | 1962-01-25 | Goebels Kunststoffwerk H | Boot, insbesondere Rettungsboot |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2328437A (en) * | 1940-04-10 | 1943-08-31 | William E Elling | Lifedoat |
| DE805129C (de) * | 1948-05-14 | 1951-05-07 | Philip Gregson | Rettungsboot, Dingi oder aehnliches Fahrzeug |
-
1955
- 1955-10-27 DE DEV9660A patent/DE1014454B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2328437A (en) * | 1940-04-10 | 1943-08-31 | William E Elling | Lifedoat |
| DE805129C (de) * | 1948-05-14 | 1951-05-07 | Philip Gregson | Rettungsboot, Dingi oder aehnliches Fahrzeug |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1122861B (de) * | 1958-01-25 | 1962-01-25 | Goebels Kunststoffwerk H | Boot, insbesondere Rettungsboot |
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