DE10120668A1 - Verfahren zum Testen der Datenaustausch-Funktionsfähigkeit eines Speichers - Google Patents
Verfahren zum Testen der Datenaustausch-Funktionsfähigkeit eines SpeichersInfo
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Abstract
Verfahren zum Testen der Funktionsfähigkeit eines Speichers (1), der mit einer hohen Arbeitstaktfrequenz arbeitet, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist, nämlich Generieren von Testdaten, Kopieren der generierten Testdaten mit der hohen Arbeitstaktfrequenz, Vergleichen der kopierten Testdaten mit den generierten Testdaten, Erzeugen eines Funktionsfähigkeits-Anzeigesignals zur Anzeige der Funktionsfähigkeit des Speichers (1), wenn die kopierten Testdaten mit den generierten Testdaten identisch sind.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Testen der Datenaus
tausch-Funktionsfähigkeit eines synchronen Speichers, der mit
einer hohen Arbeitstaktfrequenz arbeitet.
Das funktionale Testen von Hochleistungs-Speicherbausteinen
erfordert für die Produktion dieser Speicherbausteine ent
sprechende Testsysteme. Fig. 1 zeigt eine Testanordnung nach
dem Stand der Technik. Ein externes Testgerät ist über einen
Steuerbus, einen Datenbus und einen Adreßbus an einen integ
rierten Speicherbaustein angeschlossen und testet dessen
Funktionsfähigkeit.
Das externe Testgerät adressiert die zu testenden Speicher
zellen innerhalb der integrierten Speicherschaltung und legt
an die adressierten Speicherzellen über den Datenbus gene
rierte Testmuster an. Über den Steuerbus werden Steuersignale
zur Ansteuerung des integrierten Speicherbausteins von dem
Testgerät an den integrierten Speicherbaustein übertragen,
wie beispielsweise Lese- und Schreibbefehle. Die in die Spei
cherzellen eingeschriebenen Testdaten werden anschließend ü
ber dem Datenbus wieder ausgelesen und in dem Testgerät mit
den ursprünglich generierten Testdaten zur Überprüfung der
Funktionsfähigkeit der in der integrierten Speicherschaltung
enthaltenen Speicherzellen verglichen und ausgewertet. Je hö
her die Anforderungen an die integrierten Speicherschaltungen
werden, desto höher ist auch der Anspruch und die Leistungs
fähigkeit des externen Testgeräts zum Testen des Speicherbau
steins. In vielen Fällen sind bis zum Zeitpunkt des Produkti
onsbeginns zur Herstellung der Speicherbausteine noch keine
Testgeräte zur Verfügung, die den erforderlichen Leistungsum
fang aufweisen.
Es wurden daher integrierte Speicherbausteine entwickelt, die
eine eingebaute Selbsttestfunktion zur Entlastung des exter
nen Testgeräts aufweisen. Fig. 2 zeigt einen Speicherbaustein
mit integrierter Selbsttestfunktion BIST (BIST: Built-In
Self-Test) nach dem Stand der Technik. Dabei ist die integ
rierte Selbsttestschaltung über den Steuerbus, den Datenbus
und den Adreßbus ebenfalls mit dem externen Testgerät verbun
den. Der Adreßbus ist ferner mit einem Adreßdecoder zur Ad
ressierung der in dem Speicherzellenfeld enthaltenen Spei
cherfeld verbunden, während der Datenbus zusätzlich an eine
Datenein-/-ausgabeverwaltung angeschlossen ist, die die Sig
nalanpassung durchführt.
Fig. 3 zeigt schematisch, wie der in Fig. 2 dargestellte in
tegrierte Speicherbaustein nach dem Stand der Technik getes
tet wird. In einem Testbetriebsmodus wird entschieden, ob es
sich um einen Test der Funktionalität der Speicherzellen in
nerhalb des Speicherzellenfeldes handelt oder um einen Test
der Datenaustausch-Funktionsfähigkeit des gesamten integrier
ten Speicherbausteins. Der Test der Funktionalität des Spei
cherzellenfeldes erfolgt unter der Steuerung der eingebauten
Selbsttestschaltung, die die Adressen von zu adressierenden
Speicherzellen innerhalb des Speicherzellenfeldes generiert
und über den Adreßbus an den Adreßdecoder anlegt. Darüber
hinaus generiert die interne Selbsttestschaltung Testdaten
muster, die über den internen Datenbus und die Dateneingabe-
/-ausgabeschaltung in die adressierten Speicherzellen des
Speicherzellenfeldes eingeschrieben werden. Anschließend wer
den die Daten aus den adressierten Speicherzellen ausgelesen
und durch die integrierte Selbsttestschaltung mit den gene
rierten Testdatenmustern zur Auswertung der Funktionsfähig
keit des Speicherzellenfeldes ausgewertet. Die integrierte
Selbsttestschaltung BIST informiert anschließend das externe
Testgerät über die Funktionsfähigkeit des Speicherzellenfel
des.
Es wird in einem weiteren Testbetriebsmodus die Datenaus
tausch-Funktionsfähigkeit des gesamten integrierten Speicher
bausteins getestet, wobei dies durch das externe Testgerät
erfolgt. Dabei wird die Kommunikation des integrierten Spei
cherbausteins mit einem externen Schaltkreis getestet. Bei
spielsweise wird getestet, ob die Signalanschlüsse und die
Treiberschaltungen des integrierten Speicherbausteins funkti
onsfähig sind und ob der Speicherbaustein in der Lage ist,
mit äußeren Schaltungen zu kommunizieren. Der Test der Daten
austausch-Funktionsfähigkeit des Speicherbausteins erfolgt
dabei unter Steuerung des externen Testgeräts. Da moderne
Speicherbausteine mit immer höheren Arbeitstaktfrequenzen ar
beiten, muß die Datenaustausch-Funktionsfähigkeit des integ
rierten Speicherbausteins durch das externe Testgerät eben
falls mit einer sehr hohen Datentransferrate durchgeführt
werden. Die Anforderungen an das externe Testgerät zum Test
der Datenaustausch-Funktionsfähigkeit des Hochleistungs-
Speicherbausteins sind daher ebenfalls sehr hoch, so dass
entsprechend komplexe, teure externe Testgeräte eingesetzt
werden müssen. Zum Teil stehen derartige hochkomplexe Testge
räte zum Testen von Hochleistungs-Speicherbausteinen zum Test
der Datenaustausch-Funktionsfähigkeit des Speicherbausteins
bei neuen Entwicklungen nicht zur Verfügung.
Es ist daher die Aufgabe, ein Verfahren zum Testen des integ
rierten Speicherbausteins zu schaffen, bei dem die Datenaus
tausch-Funktionsfähigkeit des Speicherbausteins mit einem
herkömmliches Testgerät, das mit einer relativ niedrigen Ar
beitstaktfrequenz arbeitet, zuverlässig getestet werden kann
und einen integrierten synchronen Speicher zu schaffen, der
mit einem herkömmlichen Testgerät zuverlässig testbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit
den in Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen sowie durch ei
nen integrierten synchronen Speicher mit den im Patentan
spruch 10 angegebenen Merkmalen gelöst.
Die Erfindung schafft ein Verfahren zum Testen der Datenaus
tausch-Funktionsfähigkeit eines Speichers, der mit einer ho
hen Arbeitstaktfrequenz arbeitet, wobei das Verfahren die
folgenden Schritte umfaßt, nämlich
Generieren von Testdaten,
Kopieren der Testdaten mit der hohen Arbeitstaktfrequenz,
Vergleichen der kopierten Testdaten mit den generierten Test
daten,
Erzeugen eines Funktionsfähigkeits-Anzeigesignals zur Anzeige
der Datenaustausch-Funktionsfähigkeit des Speichers, wenn die
kopierten Testdaten mit den generierten Testdaten identisch
sind.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens werden erste Testdaten durch einen Testdatengene
rator innerhalb eines externen Testgeräts generiert und mit
einer niedrigen Taktfrequenz in mindestens einen Referenz
speicher eingeschrieben,
wobei die in den Referenzspeicher eingeschriebenen ersten Testdaten mit der hohen Arbeitstaktfrequenz in mindestens ei nen zu dem Referenzspeicher zugehörigen zu testenden Speicher kopiert werden, und
wobei die kopierten ersten Testdaten aus dem zu testenden Speicher mit der niedrigen Taktfrequenz durch das externe Testgerät ausgelesen werden, und
wobei die generierten ersten Testdaten mit den aus dem zu testenden Speicher ausgelesenen, kopierten ersten Testdaten durch das externe Testgerät verglichen werden.
wobei die in den Referenzspeicher eingeschriebenen ersten Testdaten mit der hohen Arbeitstaktfrequenz in mindestens ei nen zu dem Referenzspeicher zugehörigen zu testenden Speicher kopiert werden, und
wobei die kopierten ersten Testdaten aus dem zu testenden Speicher mit der niedrigen Taktfrequenz durch das externe Testgerät ausgelesen werden, und
wobei die generierten ersten Testdaten mit den aus dem zu testenden Speicher ausgelesenen, kopierten ersten Testdaten durch das externe Testgerät verglichen werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens werden zweite Testdaten durch den Testdatengenera
tor innerhalb des externen Testgeräts generiert und mit der
niedrigen Taktfrequenz in mindestens einen zu testenden Spei
cher eingeschrieben, wobei die in dem zu testenden Speicher
eingeschriebenen zweiten Testdaten in mindestens einen zuge
hörigen Referenzspeicher mit der hohen Arbeitstaktfrequenz
kopiert werden,
wobei die kopierten zweiten Testdaten aus dem Referenzspei
cher mit der niedrigen Taktfrequenz durch das externe Testge
rät ausgelesen werden, und
wobei die generierten zweiten Testdaten mit den aus dem Refe
renzspeicher ausgelesenen, kopierten zweiten Testdaten durch
das externe Testgerät verglichen werden.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen Verfahrens wird das Funktionsanzeigesignal zur
Anzeige der Datenaustausch-Funktionsfähigkeit des zu testen
den Speichers erzeugt, wenn die generierten ersten Testdaten
mit den aus dem zu testenden Speicher ausgelesenen, von dem
zu testenden Speicher kopierten ersten Testdaten identisch
sind und die generierten zweiten Testdaten mit den aus dem
Referenzspeicher ausgelesenen, aus dem Referenzspeicher ko
pierten zweiten Testdaten identisch sind.
Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ver
fahrens werden die Testdaten durch einen internen Testdaten
generator innerhalb eines Referenzspeichers generiert,
wobei die generierten Testdaten von dem Referenzspeicher mit der hohen Arbeitstaktfrequenz in mindestens einen zugehörigen zu testenden Speicher kopiert werden, und wobei
die in dem zu testenden Speicher kopierten Testdaten mit der hohen Arbeitstaktfrequenz in den Referenzspeicher zurückko piert werden,
wobei die durch den Testdatengenerator generierten Testdaten mit den zurückkopierten Testdaten durch eine Vergleichsschal tung innerhalb des Referenzspeichers verglichen werden.
wobei die generierten Testdaten von dem Referenzspeicher mit der hohen Arbeitstaktfrequenz in mindestens einen zugehörigen zu testenden Speicher kopiert werden, und wobei
die in dem zu testenden Speicher kopierten Testdaten mit der hohen Arbeitstaktfrequenz in den Referenzspeicher zurückko piert werden,
wobei die durch den Testdatengenerator generierten Testdaten mit den zurückkopierten Testdaten durch eine Vergleichsschal tung innerhalb des Referenzspeichers verglichen werden.
Dabei gibt die Vergleichsschaltung innerhalb des Referenz
speichers vorzugsweise ein Funktionsanzeigesignal zur Anzeige
der Datenaustausch-Funktionsfähigkeit des zu testenden Spei
chers an ein externes Testgerät ab, wenn die generierten
Testdaten und die zurückkopierten Testdaten identisch sind.
Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ver
fahrens werden die Testdaten durch einen internen Testdaten
generator innerhalb des zu testenden integrierten Speicher
generiert,
wobei die generierten Testdaten mit der hohen Arbeitstaktfre quenz in einen ersten Speicherbereich des zu testenden Spei chers kopiert werden,
wobei die kopierten Testdaten mit der hohen Arbeitstaktfre quenz aus dem ersten Speicherbereich des zu testenden Spei chers in einen zweiten Speicherbereich des zu testenden Spei chers kopiert werden, und
wobei die in dem zweiten Speicherbereich kopierten Testdaten ausgelesen und mit den generierten Testdaten durch eine Ver gleichsschaltung innerhalb des zu testenden Speichers vergli chen werden.
wobei die generierten Testdaten mit der hohen Arbeitstaktfre quenz in einen ersten Speicherbereich des zu testenden Spei chers kopiert werden,
wobei die kopierten Testdaten mit der hohen Arbeitstaktfre quenz aus dem ersten Speicherbereich des zu testenden Spei chers in einen zweiten Speicherbereich des zu testenden Spei chers kopiert werden, und
wobei die in dem zweiten Speicherbereich kopierten Testdaten ausgelesen und mit den generierten Testdaten durch eine Ver gleichsschaltung innerhalb des zu testenden Speichers vergli chen werden.
Dabei gibt die Vergleichsschaltung innerhalb der zu testenden
Schaltung vorzugsweise ein Funktionsanzeigesignal zur Anzeige
der Datenaustausch-Funktionsfähigkeit des zu testenden Spei
chers an ein externes Testgerät ab, wenn die generierten
Testdaten mit den aus dem zweiten Speicherbereich ausgelese
nen, kopierten Testdaten identisch sind.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens werden die Testdaten vorzugsweise mit einstellba
ren Verzögerungszeiten verzögert.
Die Erfindung schafft ferner einen integrierten synchronen
Speicher mit einer Vielzahl von adressierbaren Speicherzel
len, der an einen externen Schaltkreis anschließbar ist, mit
einer ersten Selbsttestschaltung zum Testen der Funktionsfä
higkeit der adressierbaren Speicherzellen und mit
einer zweiten Selbsttestschaltung zum Testen der Funktionsfä
higkeit des hochfrequenten Datenaustausches der adressierba
ren Speicherzellen mit dem externen Schaltkreis.
Im weiteren werden bevorzugte Ausführungsformen des erfin
dungsgemäßen Verfahrens zum Testen der Austauschfunktionsfä
higkeit eines Speichers sowie des erfindungsgemäßen integ
rierten synchronen Speichers unter Bezugnahme auf die beige
fügten Figuren zur Erläuterung erfindungswesentlicher Merkma
le beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Testanordnung nach dem Stand der Technik;
Fig. 2 einen integrierten Speicherbaustein mit eingebauter
Selbsttestschaltung zum Testen der Funktionsfähigkeit adres
sierbarer Speicherzellen nach dem Stand der Technik;
Fig. 3 ein Ablaufdiagramm zur Erläuterung eines Testvorgangs
nach dem Stand der Technik;
Fig. 4 ein weiteres Ablaufdiagramm zur Erläuterung eines
Testvorgangs zum Testens eines Speicherzellenfeldes nach dem
Stand der Technik;
Fig. 5 ein Blockdiagramm zur Erläuterung einer ersten Ausfüh
rungsform des erfindungsgemäßen Testverfahrens;
Fig. 6 ein Blockdiagramm einer erweiterten Testanordnung zur
Erläuterung der ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Testverfahrens;
Fig. 7 ein Ablaufdiagramm einer ersten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Verfahrens zum Testen der Datenaustausch-
Funktionsfähigkeit eines Speichers;
Fig. 8a bis 8c Signal-Zeitablaufdiagramme zur Erläuterung des
Testens von Set-up-Zeiten;
Fig. 9a bis 9c Zeitablaufdiagramme zur Erläuterung des Tes
tens von Hold-Zeiten;
Fig. 10 ein Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen synchronen Speichers mit Selbsttest
fähigkeit;
Fig. 11 ein Ablaufdiagramm einer zweiten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Testverfahrens;
Fig. 12 eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen
integrierten Speichers mit Selbsttestfunktion;
Fig. 13 ein Ablaufdiagramm einer dritten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Verfahrens zum Testen der Datenaustausch-
Funktionsfähigkeit eines Speichers.
Fig. 5 zeigt eine Testanordnung gemäß der Erfindung. Ein zu
testender Speicher 1 ist über einen Adreßbus 2, einen Daten
bus 3 und einen Steuerbus 4 mit einem externen Testgerät 5
verbunden. An dem Adreßbus 2, dem Datenbus 3 und dem Steuer
bus 4 ist zusätzlich ein Referenzspeicher angeschlossen. Der
Referenzspeicher 6 ist mit dem zu testenden Speicher 1 schal
tungstechnisch identisch. Die Funktionsfähigkeit des Refe
renzspeichers 6, d. h. die Funktionsfähigkeit der darin ent
haltenen Speicherzellen und die Datenaustausch-Funktions
fähigkeit des Referenzspeichers 6 ist sichergestellt, bei
spielsweise durch den vorangehenden Testvorgang. Der zu tes
tende Speicher 1 und der Referenzspeicher 6 sind Hoch
leistungs-Speicherbausteine, die mit einer sehr hohen Ar
beitstaktfrequenz arbeiten. Bei dem Testgerät 5 handelt es
sich um ein herkömmliches Testgerät, das mit einer relativ
niedrigen Taktfrequenz arbeitet.
Zum Testen der Datenaustausch-Funktionsfähigkeit des zu tes
tenden Speichers 1 geht man bei der Testanordnung 5 wie folgt
vor. Zunächst werden erste Testdaten durch einen Testdatengenerator
innerhalb des Testgeräts 5 generiert und von dem
Testgerät 5 über den Datenbus 3 mit einer niedrigen Daten
transferrate bzw. Taktfrequenz in Speicherzellen des Refe
renzspeichers 6 eingeschrieben, die über den Adreßbus 2 durch
das Testgerät 5 adressiert werden. Hierzu gibt das Testgerät
5 über den Steuerbus 4 einen Schreibbefehl an den Referenz
speicher 6 ab.
Anschließend wird der Referenzspeicher 6 durch das externe
Testgerät 5 über den Steuerbus 4 in einen Lesebetriebsmodus
geschaltet, und der zu testende Speicher 1 wird in einen
Schreibbetriebsmodus geschaltet. Anschließend werden die ers
ten Testdaten der hohen Arbeitstaktfrequenz, mit der sowohl
der Referenzspeicher 6 als auch der zu testende Hoch
leistungs-Speicherbaustein 1 arbeitet, über den Datenbus 3
von dem Speicherzellenfeld des Referenzspeichers 6 in das
Speicherzellenfeld des zu testenden Speicherbausteins 1 ko
piert. Die Daten werden beispielsweise mit einer Datenüber
tragungsrate von beispielsweise 500 MHz kopiert.
In einem weiteren Schritt wird der zu testende Speicherbau
stein 1 durch das externe Testgerät 5 in einen Lesebetriebs
modus geschaltet und der Referenzspeicher 6 in einen Standby-
Betriebsmodus. Die in den zu testenden Speicher 1 kopierten
ersten Testdaten werden aus dem Speicherbaustein 1 mit einer
niedrigen Taktfrequenz durch das externe Testgerät 5 ausgele
sen und anschließend mit den ursprünglich generierten ersten
Testdaten in dem externen Testgerät 5 verglichen. Falls die
ursprünglich generierten Testdaten die aus der zu testenden
Speicherschaltung ausgelesenen Testdaten voneinander abwei
chen, erkennt das Testgerät 5, dass der zu testende Speicher
baustein 1 fehlerhaft ist.
Falls umgekehrt die ursprünglich generierten ersten Testdaten
mit den ausgelesenen Testdaten identisch sind, erfolgt ein
weiterer Kopiervorgang. Hierzu werden neue Testdaten bzw.
zweite Testdaten durch den Testdatengenerator innerhalb des
externen Testgeräts 5 generiert und mit der niedrigen Takt
frequenz in den zu testenden Speicherbaustein 1 eingeschrie
ben. Der zu testende Speicherbaustein 1 wird anschließend in
einen Lesebetriebsmodus durch das Testgerät 5 geschaltet, und
die eingeschriebenen zweiten Testdaten werden in den zugehö
rigen Referenzspeicher 6 mit der hohen Arbeitstaktfrequenz
kopiert. Anschließend wird der Referenzspeicher durch das
Testgerät 5 über den Steuerbus 4 in einen Lesebetriebsmodus
geschaltet und der zu testende Speicherbaustein 1 in einen
Standby-Betriebsmodus. Die kopierten zweiten Testdaten werden
aus dem Referenzspeicher 6 mit der niedrigen Taktfrequenz
durch das externe Testgerät 5 ausgelesen, und die ursprüng
lich generierten zweiten Testdaten werden mit den aus dem Re
ferenzspeicher 6 ausgelesenen kopierten zweiten Testdaten
durch das externe Testgerät 5 verglichen. Falls die ursprüng
lich generierten zweiten Testdaten mit den kopierten zweiten
Testdaten identisch sind, erkennt das Testgerät 5, dass der
zu testende Speicherbaustein fehlerfrei funktioniert. Falls
die ursprünglich generierten zweiten Testdaten mit den ko
pierten zweiten Testdaten nicht identisch sind, erkennt das
Testgerät, dass der zu testende Speicherbaustein 1 fehlerhaft
ist.
Bei der beschriebenen Vorgehensweise erfolgen zwei Kopiervor
gänge von Testdaten mit der hohen Arbeitstaktfrequenz des zu
testenden Speicherbausteins 1, nämlich einmal von dem Refe
renzspeicher 6 zu dem Speicherbaustein 1 und ein Kopiervor
gang von Testdaten aus dem Speicherbaustein 1 zu dem Refe
renzspeicher 6. Werden beide Kopiervorgänge erfolgreich abge
schlossen, so dass die generierten Testdaten mit den kopier
ten Testdaten identisch sind, bedeutet dies, dass der zu tes
tende Speicherbaustein 1 funktionsfähig ist.
Dabei stellt das erfindungsgemäße Verfahren sicher, dass der
derart getestete Speicherbaustein 1 sowohl hinsichtlich der
Funktionalität der darin enthaltenen Speicherzellen als auch
hinsichtlich einer Datenaustauschfähigkeit voll funktionsfähig
ist. Durch die erfindungsgemäße Testanordnung wird die
Datenaustausch-Funktionsfähigkeit des zu testenden Speicher
bausteins 1 durch die Kopiervorgänge bei hoher Arbeitstakt
frequenz mitgetestet, ohne dass die Datenaustausch-
Funktionsfähigkeit in separaten weiteren Testschritten nach
erfolgtem Test des Speicherzellenfeldes erfolgen muß. Hier
durch wird der Testvorgang erheblich beschleunigt und somit
die Testkosten abgesenkt.
Fig. 6 zeigt eine weitere Testanordnung gemäß der Erfindung,
bei dem mehrere zu testende Speicherbausteine einem Referenz
speicher 6 zugeordnet sind. Die in Fig. 6 gezeigte erfin
dungsgemäße Testanordnung bietet den Vorteil, dass mehrere
Speicherbausteine 1 gleichzeitig getestet werden können, wo
durch die Testzeiten weiter reduziert werden können. Dabei
bestehen zwei Möglichkeiten.
Bei der ersten Möglichkeit wird jeder zu testende Speicher
baustein 1-1 bis 1-N, die einem Referenzspeicher 6 zugeordnet
sind, nacheinander durch zwei hintereinanderfolgende Testda
ten-Kopiervorgänge und deren Auswertung auf ihre Funktionsfä
higkeit hin geprüft.
Bei einer alternativen Möglichkeit werden die Testdaten von
dem Referenzspeicher 6 zu dem ersten zu testenden Speicher
baustein 1-1 und von diesem zu weiteren zu testenden Baustei
nen 1-2, 1-3, . . ., 1-N kopiert und anschließend durch das
Testgerät 5 ausgewertet. Erkennt das Testgerät 5 eine Abwei
chung zwischen den ursprünglich generierten Testdaten und den
mehrfach kopierten Testdaten, erkennt das Testgerät 5, dass
einer der zu testenden Speicherbausteine defekt ist. Sind
nach dem mehrfachen Kopiervorgang die ursprünglich generier
ten Testdaten mit den kopierten Testdaten identisch, erfolgt
der Kopiervorgang in umgekehrter Reihenfolge von einem zu
testenden Speichervorgang 1-N zu einem Speicherbaustein 1-N-1
. . . und schließlich zu dem Referenzspeicher 6. Sind auch nach
diesem mehrfachen zweiten Kopiervorgang die ursprünglich generierten
zweiten Testdaten mit den kopierten zweiten Testda
ten identisch, erkennt das externe Testgerät 5, dass alle
Speicherbausteine 1-1 bis 1-N, die diesem Referenzspeicher 6
zugeordnet sind, funktionsfähig sind. Die in Fig. 6 gezeigte
Testanordnung kann bei einer weiteren Ausführungsform erwei
tert werden, indem man mehrere Referenzspeicher 6 mit zugehö
rigen zu testenden Speicherbausteinen vorsieht. Beispielswei
se kann man an das Testgerät 5 acht Referenzspeicher 6 mit
jeweils acht zugeordneten zu testenden Speicherbausteinen 1
vorsehen, so dass man 64 Speicherbausteine 1 in einer Test
stufe gleichzeitig testen kann.
Fig. 7 zeigt ein Ablaufdiagramm einer ersten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Im Schritt S1 werden Testdaten durch das externe Testgerät 6
generiert und mit einer niedrigen Taktfrequenz des Testgeräts
5 in das Speicherzellenfeld des Referenzspeichers 6 über den
Datenbus 3 eingeschrieben.
In Schritt S2 wird der Referenzspeicher 6 durch das externe
Testgerät in einen Lesebetriebsmodus und der zu testende
Speicherbaustein 1 in einen Schreibbetriebsmodus geschaltet.
In einem Schritt S3 werden die in den Referenzspeicher 6 ein
geschriebenen ersten Testdaten über den Datenbus mit der ho
hen Arbeitstaktfrequenz von beispielsweise 500 MHz in das
Speicherzellenfeld des zu testenden Speicherbausteins 1 über
tragen bzw. kopiert.
In einem Schritt S4 wird der zu testende Speicherbaustein 1
in einen Lesebetriebsmodus geschaltet und der zugehörige Re
ferenzspeicher 6 in einen Standby-Betriebsmodus.
Im Schritt S5 werden die kopierten ersten Testdaten aus dem
Speicherbaustein 1 mit der niedrigen Taktfrequenz durch das
Testgerät 5 ausgelesen.
Anschließend erfolgt in einem Schritt S6 ein Datenvergleich
der ursprünglich generierten ersten Testdaten und der ausge
lesenen Daten, wobei bei einer Datenabweichung durch das
Testgerät 5 erkannt wird, dass der Speicherbaustein 1 defekt
ist.
Falls im umgekehrten Falle der erste Kopiervorgang erfolg
reich abgeschlossen wurde, werden in einem Schritt S7 neue
Testdaten von dem Testgerät 5 in den Speicherbaustein 1 ein
geschrieben.
Anschließend wird in einem Schritt S8 der zu testende Spei
cherbaustein 1 in einen Lesebetriebsmodus versetzt und der
Referenzspeicher 6 durch das Testgerät in einen Schreibbe
triebsmodus geschaltet.
In einem Schritt S9 werden die in den Speicherbaustein 1 ein
geschriebenen zweiten Testdaten aus diesem mit der hohen Ar
beitstaktfrequenz und somit mit einer hohen Performance in
den Referenzspeicher 6 kopiert.
In einem Schritt S10 wird anschließend der Referenzspeicher 6
in einen Lesebetriebsmodus und der zu testende Speicherbau
stein 1 in einen Standby-Betriebsmodus durch das Testgerät 5
geschaltet.
Die kopierten zweiten Testdaten werden aus dem Referenzspei
cher 6 in einem Schritt S11 durch das Testgerät 5 mit der
niedrigen Taktfrequenz ausgelesen.
Anschließend werden in einem Schritt S12 die kopierten zwei
ten Testdaten mit den ursprünglich generierten zweiten Test
daten durch das Testgerät 5 verglichen.
Falls auch der zweite Kopiervorgang erfolgreich ist, d. h. die
kopierten zweiten Testdaten mit den ursprünglich generierten
zweiten Testdaten identisch sind, stellt das Testgerät 5 die
Funktionsfähigkeit des Speicherbausteins 1 fest. Die festge
stellte Funktionsfähigkeit umfaßt sowohl die Funktionsfähig
keit des Speicherzellenfeldes innerhalb des zu testenden
Speicherbausteins 1 als auch dessen Kommunikationsfähigkeit
mit der Außenwelt bzw. dessen Datenaustausch-
Funktionsfähigkeit.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren ist somit möglich, so
wohl die Funktionsfähigkeit des Speicherzellenfeldes als auch
die Datenaustausch-Funktionsfähigkeit in einem Testvorgang
mit einem herkömmlichen Testgerät zu prüfen, dessen Taktfre
quenz weit unter der Arbeitstaktfrequenz des zu testenden
Hochleistungs-Speicherbausteins 1 liegt. Dabei können bei
entsprechender Testanordnung mehrere Hochleistungs-
Speicherbausteine 1 durch ein Testgerät 5 in einem Testvor
gang gleichzeitig getestet werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens werden die Testdaten einer einstellbaren Verzöge
rungszeit verzögert kopiert. Hierdurch ist es möglich, Sig
nalparameter der ein- und ausgelesenen Daten zur Einstellung
der Spezifikationsgrenzwerte des zu testenden Speicherbau
steins zu variieren.
Fig. 8 zeigt Zeitablaufdiagramme zum Testen von Set-up-Zeiten
an dem zu testenden Speicherbaustein 1. Wie in Fig. 8b darge
stellt, werden die aus dem Referenzspeicher ausgelesenen Da
ten mit einer bestimmten Zeitverzögerung durch die Datenlei
tung an den zu testenden Speicherbaustein 1 angelegt. Dabei
werden die Daten vorzugsweise mit einer einstellbaren Verzö
gerungszeit Δt entsprechend der Spezifikationen des zu tes
tenden Speicherbausteins 1 verzögert, um eine minimale Set-
up-Zeit tsmin kritisch zu testen.
Fig. 9 zeigt Zeitablaufdiagramme zum Testen der Hold-Zeit des
zu testenden Speicherbausteins. Die aus dem Referenzspeicher
ausgelesenen Daten werden mit einer Zeitverzögerung ΔtL an
den zu testenden Speicherbaustein 1 angelegt, so dass sich
die in Fig. 9c dargestellt Hold-Zeit th ergibt. Diese Hold-
Zeit wird durch einen einstellbare Verzögerungszeit um einen
Taktzyklus verschoben bzw. verzögert, so dass die minimale
Hold-Zelt thmin des zu testenden Speicherbausteins kritisch
getestet wird.
Fig. 10 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform eines erfin
dungsgemäßen integrierten synchronen Speichers 1. Bei der in
Fig. 10 dargestellten bevorzugten Ausführungsform des integ
rierten synchronen Speichers 1 weist dieser eingebaute
Selbsttestschaltungen auf. Bei der in Fig. 5 dargestellten
ersten Testanordnung benötigt der zu testende Speicherbau
stein 1 keine eingebaute Selbsttestschaltung, dafür ist al
lerdings ein externer Referenzspeicher 6 notwendig.
Der in Fig. 10 dargestellte synchrone Speicher 1 weist einen
Adreßbusanschluß 7, einen Datenbusanschluß 8 und einen Steu
erbusanschluß 9 auf. Der Adreßbusanschluß 7 ist über einen
externen Adreßbus 2 mit dem externen Testgerät 9 verbunden.
Der Datenbusanschluß 8 des Speicherbausteins 1 ist über einen
externen Datenbus 3 an das Testgerät 9 angeschlossen, und der
Steuerbusanschluß 9 liegt über einen externen Steuerbus 4 an
dem Testgerät 9 an. Darüber hinaus ist der integrierte Spei
cherbaustein 1 an einem Taktsignal-Eingangsanschluß 10 über
eine Taktleitung 11 an das Testgerät 9 angeschlossen und emp
fängt über die Taktleitung 1 ein externes Taktsignal CLK. Der
integrierte Speicherbaustein 1 gemäß der Erfindung, wie er in
Fig. 10 dargestellt ist, besitzt einen internen Adreßbus 12
zum Anlegen der von dem Testgerät 9 empfangenen Adresse an
einen internen Adreßdecoder 13. Der Adreßdecoder 13 wird über
eine interne Taktsignalleitung 14 mit dem externen Taktsignal
CLK getaktet und aktiviert über Leitungen 15 die über die Ad
resse adressierten Speicherzellen innerhalb des Speicherzel
lenfeldes 16.
Der integrierte Speicher 1 weist ferner einen internen Daten
bus 17 auf, der über eine Dateneingabe-/-ausgabeschaltung 18,
die u. a. die Leseverstärker enthält, und Leitungen 19 mit dem
Zellenfeld 16 austauscht. Die Datenein-/-ausgabeschaltung 18
wird ebenfalls über die interne Taktleitung 14 mit dem Takt
signal getaktet.
Der integrierte Speicherbaustein 1 enthält ferner eine inter
ne Steuerung 20, die über einen internen Steuerbus 21 mit dem
Steuerbusanschluß 9 verbunden ist und Steuersignale mit dem
externen Testgerät austauscht.
Die interne Steuerung 20 legt über Steuerleitungen 22 Steuer
signale an Speicherzellen 16 an. Der integrierte synchrone
Speicherbaustein 1 arbeitet mit einer sehr hohen Arbeitstakt
frequenz und enthält eine Frequenzvervielfachungsschaltung
zur Erhöhung der Taktfrequenz des angelegten externen Takt
signals.
Der Speicherbaustein 1 besitzt ferner eine erste Selbsttest
schaltung 23 zum Testen der Funktionsfähigkeit des Speicher
zellenfeldes 16. Die erste Selbsttestschaltung 23 generiert
Adressen von zu testenden Speicherzellen innerhalb des Spei
cherzellenfeldes 16 und adressiert diese über den internen
Adreßbus 12 und dem Adreßdecoder 13. Anschließend werden die
Testdaten über den internen Datenbus an die Datenein-/-
ausgabeschaltung 18 angelegt, die die generierten Testdaten
in die adressierten Speicherzellen einschreibt. Anschließend
werden die Daten aus den adressierten Speicherzellen wieder
ausgelesen und durch die erste Selbsttestschaltung 23 mit den
ursprünglich generierten Testdaten verglichen. Sind die gene
rierten Testdaten mit den ein- und ausgeschriebenen Daten i
dentisch, stellt die interne Selbsttestschaltung 23 die Funk
tionsfähigkeit des Speicherzellenfeldes 16 fest und meldet
dies dem Testgerät 9 über den Speicherbus 4.
Neben der ersten Selbsttestschaltung 23 zum Testen der Funk
tionsfähigkeit der adressierbaren Speicherzellen innerhalb
des Speicherzellenfeldes 16 enthält der erfindungsgemäße syn
chrone Speicher 1 eine weitere zweite Selbsttestschaltung 24
zum Testen der Funktionsfähigkeit des hochfrequenten Daten
austausches zwischen dem Speicherbaustein 1 und einem belie
bigen externen Schaltkreis.
Fig. 11 zeigt ein Ablaufdiagramm des erfindungsgemäßen Test
verfahrens bei der in Fig. 10 dargestellten Testanordnung.
In einem Schritt S1 steuert das externe Testgerät 5 über den
Steuerbus 4 die zweite Selbsttestschaltung 24 an und versetzt
den zu testenden Speicherbaustein 1 in einen Testmodus. An
schließend schaltet das Testgerät 5 sich selbst in einen
Standby-Betriebsmodus und der weitere Testvorgang wird durch
die zweite Selbsttestschaltung 24 des Speicherbausteins 1 ge
steuert.
In einem Schritt S2 werden Testdaten in einem Testgenerator
innerhalb des integrierten Speicherbausteins 1 generiert, wo
bei sich der Testdatengenerator beispielsweise innerhalb der
ersten Selbsttestschaltung 23 oder der zweiten Selbsttest
schaltung 24 befindet. Die zweite Selbsttestschaltung 24 zum
Testen der Datenaustausch-Funktionsfähigkeit aktiviert den
Testdatengenerator und schaltet den Referenzspeicher 6 auf
Lesebetrieb um.
Anschließend werden bei einem Schritt S3 die generierten
Testdaten unter Steuerung der Selbsttestschaltung 24 von dem
Testdatengenerator, der sich innerhalb des Speicherbausteins
1 befindet, zu dem Referenzspeicher 6 über den Datenbus 3 mit
einer hohen Datenübertragungsrate, die der hohen Arbeitstakt
frequenz des zu testenden Speicherbausteins 1 entspricht, ko
piert.
In einem Schritt S4 schaltet die Selbsttestschaltung 24 den
Referenzspeicher 6 auf Schreibbetrieb um und den zu testenden
Speicherbaustein 1 auf Datenempfang.
In einem Schritt S5 werden die in dem Referenzspeicher 6 ko
pierten Testdaten über den Datenbus 3 an den zu testenden
Speicherbaustein 1 mit der hohen Datenübertragungsrate zu
rückkopiert.
In einem Schritt S6 werden die ursprünglich generierten Test
daten durch Selbsttestschaltung 24 mit den zurückkopierten
Testdaten verglichen. Wenn die Daten identisch sind, wird
festgestellt, dass der Speicherbaustein 1 funktionsfähig ist.
Falls die generierten Testdaten und zurückkopierten Testda
tenabweichen, erkennt dies die zweite Selbsttestschaltung 24
und generiert ein Anzeigesignal, dass der Speicherbaustein 1
fehlerhaft ist. Dieses Anzeigesignal wird von der zweiten
Selbsttestschaltung 24 über den Steuerbus 3 an das externe
Testgerät 9 abgegeben. Ein Vorteil hierbei besteht darin,
dass die beiden Kopiervorgänge unter Steuerung der integrier
ten Selbsttestschaltung 24 erfolgen. Das Testgerät 9 akti
viert lediglich den Selbsttestvorgang und empfängt das Ergeb
nis des Selbsttestvorgangs.
Fig. 13 zeigt ein Ablaufdiagramm einer dritten Ausführungs
form des erfindungsgemäßen Testverfahrens für den in Fig. 12
dargestellten Speicher. In einem Schritt S1 werden die Test
daten durch einen internen Testdatengenerator innerhalb des
zu testenden Speichers 1 generiert, der sich beispielsweise
innerhalb der zweiten Selbsttestschaltung 24 befindet. In ei
nem weiteren Schritt S2 werden die generierten Testdaten mit
der hohen Arbeitstaktfrequenz über den internen Datenbus 17
und die Daten-Ein/Ausgabeschaltung 18 in einen ersten Spei
cherbereich 16A des zu testenden Speicherbausteins 1 kopiert.
In einem weiteren Schritt werden die kopierten Testdaten über
den internen Datenbus 17 und den externen Datenbus 3 über das
Testgerät 9 mit einer hohen Datenübertragungsrate in dem
zweiten Speicherbereich 16B des Speicherzellenfeldes 16 des
zu testenden Speichers 1 kopiert. Die in einen zweiten Spei
cherbereich 16B kopierten Testdaten werden in einem anschlie
ßenden Schritt S4 wieder ausgelesen, über den internen Daten
bus 17, den externen Datenbus 3 und das Testgerät 9 zurück in
den ersten Speicherbereich 16A mit der hohen Datenübertra
gungsrate zurückkopiert.
Die hin- und herkopierten Testdaten werden in einem weiteren
Schritt S5 ausgelesen und mit den generierten Testdaten ver
glichen.
Falls die generierten Testdaten mit den kopierten Testdaten
nicht übereinstimmen, meldet die Testschaltung 24 über den
Steuerbus 4 an das externe Testgerät 9, dass der Speicherbau
stein 1 nicht funktionsfähig ist in einem Schritt S6. Das ex
terne Testgerät 9 aktiviert den Testvorgang und empfängt das
Testergebnis. Der Testdatenvergleich erfolgt innerhalb des
integrierten Speicherbausteins 1 durch die Selbsttestschal
tung 24.
1
zu testender Speicher
2
Adreßbus
3
Datenbus
4
Steuerbus
5
externes Testgerät
6
Referenzspeicher
7
Adreßbusanschluß
8
Datenbusanschluß
9
Steuerbusanschluß
10
Taktanschluß
11
Taktleitung
12
interner Adreßbus
13
Adreßdecoder
14
interne Taktleitung
15
Leitungen
16
Speicherzellenfeld
17
interner Datenbus
18
Datenein-/-ausgabeschaltung
19
Datenleitungen
20
interne Steuerung
21
interner Steuerbus
22
Leitungen
23
erste Selbsttestschaltung
24
zweite Selbsttestschaltung
Claims (10)
1. Verfahren zum Testen der Funktionsfähigkeit eines Spei
chers (1), der mit einer hohen Arbeitstaktfrequenz arbeitet,
wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
- a) Generieren von Testdaten;
- b) Kopieren der generierten Testdaten mit der hohen Arbeits taktfrequenz;
- c) Vergleichen der kopierten Testdaten mit den generierten Testdaten;
- d) Erzeugen eines Funktionsfähigkeits-Anzeigesignals zur An zeige der Funktionsfähigkeit des Speichers (1), wenn die ko pierten Testdaten mit den generierten Testdaten identisch sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die ersten Testdaten
durch einen Testdatengenerator innerhalb des externen Testge
räts (5) generiert und mit einer niedrigen Taktfrequenz in
mindestens einen Referenzspeicher (6) eingeschrieben werden,
wobei die in den Referenzspeicher (6) eingeschriebenen ersten Testdaten mit der hohen Arbeitstaktfrequenz in mindestens ei nen zu dem Referenzspeicher (6) zugehörigen zu testenden Speicher (1) kopiert werden,
wobei die kopierten ersten Testdaten aus dem zu testenden Speicher (1) mit der niedrigen Taktfrequenz durch das externe Testgerät (5) ausgelesen werden,
und wobei die generierten ersten Testdaten mit den aus dem zu testenden Speicher (1) ausgelesenen, kopierten ersten Testda ten durch das externe Testgerät (5) verglichen werden.
wobei die in den Referenzspeicher (6) eingeschriebenen ersten Testdaten mit der hohen Arbeitstaktfrequenz in mindestens ei nen zu dem Referenzspeicher (6) zugehörigen zu testenden Speicher (1) kopiert werden,
wobei die kopierten ersten Testdaten aus dem zu testenden Speicher (1) mit der niedrigen Taktfrequenz durch das externe Testgerät (5) ausgelesen werden,
und wobei die generierten ersten Testdaten mit den aus dem zu testenden Speicher (1) ausgelesenen, kopierten ersten Testda ten durch das externe Testgerät (5) verglichen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem zweite Testdaten durch
den Testdatengenerator innerhalb des externen Testgeräts (5)
generiert und mit einer niedrigen Taktfrequenz in mindestens
einen zu testenden Speicher (1) eingeschrieben werden,
wobei die in dem zu testenden Speicher (1) eingeschriebenen zweiten Testdaten in mindestens einen zugehörigen Referenzspeicher (6) mit der hohen Arbeitstaktfrequenz kopiert wer den,
wobei die kopierten zweiten Testdaten aus dem Referenzspei cher (6) mit der niedrigen Taktfrequenz durch das externe Testgerät (5) ausgelesen werden,
wobei die generierten zweiten Testdaten mit den aus dem Refe renzspeicher (6) ausgelesenen, kopierten zweiten Testdaten durch das externe Testgerät (5) verglichen werden.
wobei die in dem zu testenden Speicher (1) eingeschriebenen zweiten Testdaten in mindestens einen zugehörigen Referenzspeicher (6) mit der hohen Arbeitstaktfrequenz kopiert wer den,
wobei die kopierten zweiten Testdaten aus dem Referenzspei cher (6) mit der niedrigen Taktfrequenz durch das externe Testgerät (5) ausgelesen werden,
wobei die generierten zweiten Testdaten mit den aus dem Refe renzspeicher (6) ausgelesenen, kopierten zweiten Testdaten durch das externe Testgerät (5) verglichen werden.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Funktionsanzeigesignal zur Anzeige der Funktionsfä
higkeit des zu testenden Speichers (1) erzeugt wird, wenn die
generierten ersten Testdaten mit den aus dem zu testenden
Speicher (1) ausgelesenen, kopierten ersten Testdaten iden
tisch sind, und
die generierten zweiten Testdaten mit den aus dem Referenz
speicher (6) ausgelesenen, aus dem Referenzspeicher (6) ko
pierten zweiten Testdaten identisch sind.
5. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Testdaten durch ei
nen internen Testdatengenerator innerhalb eines Referenzspei
chers (6) generiert werden,
wobei die generierten Testdaten aus dem Referenzspeicher (6) mit der hohen Arbeitstaktfrequenz in mindestens einen zugehö rigen zu testenden Speicher (1) kopiert werden,
wobei die in den zu testenden Speicher (1) kopierten Testda ten mit der hohen Arbeitstaktfrequenz in den Referenzspeicher (6) zurückkopiert werden,
und wobei die durch den Testdatengenerator generierten Test daten mit den zurückkopierten Testdaten durch eine Ver gleichsschaltung innerhalb des Referenzspeichers (6) vergli chen werden.
wobei die generierten Testdaten aus dem Referenzspeicher (6) mit der hohen Arbeitstaktfrequenz in mindestens einen zugehö rigen zu testenden Speicher (1) kopiert werden,
wobei die in den zu testenden Speicher (1) kopierten Testda ten mit der hohen Arbeitstaktfrequenz in den Referenzspeicher (6) zurückkopiert werden,
und wobei die durch den Testdatengenerator generierten Test daten mit den zurückkopierten Testdaten durch eine Ver gleichsschaltung innerhalb des Referenzspeichers (6) vergli chen werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vergleichsschaltung innerhalb des Referenzspeichers
(6) ein Funktionsanzeigesignal zur Anzeige der Funktionsfä
higkeit des zu testenden Speichers (1) an ein externes Test
gerät (5) abgibt, wenn die generierten Testdaten mit den zu
rückkopierten Testdaten identisch sind.
7. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Testdaten durch ei
nen internen Testdatengenerator innerhalb des zu testenden
integrierten Speichers (1) generiert werden,
wobei die generierten Testdaten mit der hohen Arbeitstaktfre quenz in einen ersten Speicherbereich (16A) des zu testenden Speichers (1) kopiert werden,
wobei die kopierten Testdaten mit der hohen Arbeitstaktfre quenz aus dem ersten Speicherbereich (16A) des zu testenden Speichers (1) in einen zweiten Speicherbereich (16B) des zu testenden Speichers kopiert werden,
und wobei die in dem zweiten Speicherbereich (16B) kopierten Testdaten ausgelesen werden und mit den generierten Testdaten durch eine Vergleichsschaltung innerhalb des zu testenden Speichers (1) verglichen werden.
wobei die generierten Testdaten mit der hohen Arbeitstaktfre quenz in einen ersten Speicherbereich (16A) des zu testenden Speichers (1) kopiert werden,
wobei die kopierten Testdaten mit der hohen Arbeitstaktfre quenz aus dem ersten Speicherbereich (16A) des zu testenden Speichers (1) in einen zweiten Speicherbereich (16B) des zu testenden Speichers kopiert werden,
und wobei die in dem zweiten Speicherbereich (16B) kopierten Testdaten ausgelesen werden und mit den generierten Testdaten durch eine Vergleichsschaltung innerhalb des zu testenden Speichers (1) verglichen werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vergleichsschaltung innerhalb der zu testenden
Schaltung (1) ein Funktionsanzeigesignal zur Anzeige der
Funktionsfähigkeit des zu testenden Speichers (1) an ein ex
ternes Testgerät (5) abgibt, wenn die generierten Testdaten
und die aus dem zweiten Speicherbereich (16B) kopierten Test
daten identisch sind.
9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Testdaten mit einer einstellbaren Verzögerungszeit
verzögert kopiert werden.
10. Integrierter synchroner Speicher mit einer Vielzahl von
adressierbaren Speicherzellen, der an einen externen Schalt
kreis anschließbar ist, mit:
einer ersten Selbsttestschaltung (23) zum Testen der Funkti onsfähigkeit der adressierbaren Speicherzellen;
einer zweiten Selbsttestschaltung (24) zum Testen der Funkti onsfähigkeit des hochfrequenten Datenaustausches des synchro nen Speichers (1) mit dem externen Schaltkreis.
einer ersten Selbsttestschaltung (23) zum Testen der Funkti onsfähigkeit der adressierbaren Speicherzellen;
einer zweiten Selbsttestschaltung (24) zum Testen der Funkti onsfähigkeit des hochfrequenten Datenaustausches des synchro nen Speichers (1) mit dem externen Schaltkreis.
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| DE10120668A DE10120668A1 (de) | 2001-04-27 | 2001-04-27 | Verfahren zum Testen der Datenaustausch-Funktionsfähigkeit eines Speichers |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10120668A DE10120668A1 (de) | 2001-04-27 | 2001-04-27 | Verfahren zum Testen der Datenaustausch-Funktionsfähigkeit eines Speichers |
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|---|---|
| DE10120668A1 true DE10120668A1 (de) | 2002-11-07 |
Family
ID=7682927
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE10120668A Ceased DE10120668A1 (de) | 2001-04-27 | 2001-04-27 | Verfahren zum Testen der Datenaustausch-Funktionsfähigkeit eines Speichers |
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